DE898803C - Verfahren zum Impraegnieren von Buchenholz - Google Patents
Verfahren zum Impraegnieren von BuchenholzInfo
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Description
- Verfahren zum Imprägnieren von Buchenholz Beim Imprägnieren; von gesundem, rotkernfreiem Buchenholz in, lufttrockenem Zustand nach dem Kesseldruckverfahren mit öleiigen oder wäßrigen Mitteln wird bekanntlich der gesamte Holzkörper völlig gleichmäßig durchtränkö. Die Durchtränkung von Buchenholz und Hölzern ähnlichen Aufbaus erfolgt im Gegensatz zu anderen Hölzern, wie z. B. Kiefer, im wesentlichen nur in der Wachstum,srichtung; die Tränkflüssiigkeit n:i@nmt dabei den Weg über die verhältnismäßig weitlumigen Gefäße.
- Die Buche, wie auch manche anderen Holzarten, neigt jedoch zur Bildung von blasenartigen Ausstülpungen (Thyllen), die aus der Zellwand in die Lumina der Gefäße hinetinwachsen und dadurch in Abhängigkeit von ihrer Menge und Größe eine mehr oder weniger starke Behinderung des Durchtritts von Flüssigkeiten verursachen. Dieser Vorgang spielt sich, vermutlich unter dem Einfluß des Luftsauerstoffes, während des Trockenvorganges ab und kann unter besonderen Bedingungen, z. B. bei unzwieckmäßiger Lagerung bzw. Trocknung, einen solchen. Umfang annehmen, daß trotz Anwendung hoher Drücke bei der Kesseldurchtränkung der Durchgang der Flüssigkeit ganz oder nahezu ganz verhindert wird. Bekannt ist die Erscheinung der Verthyllung unter der Bezeichnung Ersticken.
- Um eine gute Durchtränkung des Buchenholzes zu erreichen,. hat man in Erkenntnis der geschilderten Vorgnge das Hauptaugenmerk darauf gerichtet, die erforderliche Austrocknung des Holzes bis zur Lufttrockenheit so zu leiten, daß sich keine Thyllen entwickeln konnten bzw. daß ihre Entstehung auf ein möglichst geringes Ausmaß beschränkt wurde Zur Verhinderung der Thyllenbildung wurden auch besondere Mittitel entwickelt, die sofort nach der Fällung des Baumest auf alle Schnittflächen und Wundstellen aufgebracht wurden. Diese Mittel sollen durch Fernhalten des Luftisauerstoffes die Bildung von Thyllen während des Aus:trocknens des, Holzes verhindern, um ein thyllenfreies lufttrockenes Holz als Vorausisetvung für eine gute Durchtränkung zu schaffen. Durch das, Verkleben wird aber der Austrocknungsprozeß verlangsamt und der Tränktermin noch weiter hinausgeschoben., als dies ohnehin schon erforderlich ist.
- Die Praxis hielt sich aus diesen Gründen an den Erfahrungssatz: Erst wenn Buchenholz ganz lufttrocken geworden ist und eine längere Lagerdauer durchgemacht hat, dann ist es für eine gute Durchtränkung geeignet. Man hat daher bisher eine ausreichende Trocknung als Voraussetzung für eine befriedigende Tränkung angesehen, da eine Verschlechterung der Durchtränkung mi't einem Feuchtigkeitsgehalt des Holzes um @atwa 300/a, stattfindet. Die Aufgabe, Buchenholz ausreichend zu tränken mit dem Ziel, den. bisher erforderlichen. großen Zeitaufwand zu verkürzen, der für den Trocknungsvorgang benötigt wurde, war dagegen nicht gelöst worden.
- Es wurde unerwarteterweise gefunden, daß man selbst saftfrisches oder nur bis zu einem gewissen Grade ausgetrocknetes Holz vom Aufbau des Buchenholzes in einwandfreier Weisse mit öligen Imprägniermitteln., wie, Teerölen aller Art, insbesondere Steinkohlenteeröl, tränken kann:, wenn man das mit dem Tränkmittel versetzte Holz vor der eigentlichen Imprägnierung zunächst mehrere Stunden ohne Druck bei Temperaturen von etwa ioo° vorbehandelt.
- Es wurde ferner erkannte, daß bei einem Saftgehalt von etwa 4oo/o die Aufnahmefähigkeit für das Imprägniermittel wieder ansteigt, was, überraschend isst. Die günstige Aufnahmefähigkeit bei höherem Saftgehalt geht so weite, daß noch ausgezeichnete Ergebnisse bei einem Saftgehalt von etwa go°/o erzielt werden. Es konnte beispielsweise Buchenholz mit einem Rohgewicht von über i i oo kg je Kubikmeter befriedigend über den gesamten Ouerschnitt mit Teeröl durchimprägni.ert werden. Wurden dagegen Schwellen ähnlicher Beschaffenheit zu den Versuchen herangezogen, die ein Rohgewicht von nur etwa 85o kg je Kubikmeter besaßen, so erfolgte eine wesentlich ungünstigere Durchtränkung.
- Die Erklärung für diese überraschende Feststellung kann darin gesehen werden, daß es gelungen ist, aus: dem unter pathologischen Vorgängen verursachten Absterbeprozeß des Buchenholzes einen bestimmten, für die Imprägnierung günstigen Abschnitt herauszuschneiden, der etwa zwischen .4o bis goo/o. Saftgehalt liegt.
- Es wurde somit festgestellt, daß die Feuchtigkeit für die Aufnahme von öligen Imprägniermitteln bei Buchenholz und verwandten Hölzern insofern unterschiedliche Wirkung zeigt, als bei einem Feuchtigkeitsgehalt zwischen lufttrocken bis etwa 40%, eine langsam steigende- Erschwerung der Imprägnierfähigkeit eintritt und daß überraschenderweise nach Überschreitung dieses Bereiches, de Aufnahmefähigkeit bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorbehandlung wieder ansteigt. Der Grund hierfür kann darin gesehen werden, daß in dem eben erwähnten Bereich die Thyllenbildung besonders. groß ist und: dadurch eine gute Durchtränkung verhindert wird.
- Das Verfahren, wird :in der Weise ausgeführt, da,ß saftfrisches Buchenholz oder solches mit einem Saftfeuchtigkeitsgehalt zwischen go und 40'/o vor der an sich bekannten Tränkung nach dem Kesseldruckverfahren. mehrere Stunden im heißen Tränkmittel ohne: Druck bei: Temperaturen um ioo° behandelt wird.
- Damit macht die Erfindung es möglich, mit allen damit verbundenen Vorteilen praktisch saftfrisches Buchenholz in befriedigender Weise zu imprägnieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Imprägnieren von Buchenholz und anderem Holz ähnlichen Aufbaus, dadurch gekennzeichnet, d:aß saftfrisches, Holz oder solches, mit einer Saftfeuchtigkeit von go bis 4oo/o vor der eigentlichen. Imprägnierung mit öligen Tränkmittteln, wie Steinkohlenteeröl, z. B. nach dem Kesseldruckverfahren, im Tränkmittel mehrere Stunden beiz etwa ioo'° ohne Druck vorbehandelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER7431A DE898803C (de) | 1951-10-21 | 1951-10-21 | Verfahren zum Impraegnieren von Buchenholz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DER7431A DE898803C (de) | 1951-10-21 | 1951-10-21 | Verfahren zum Impraegnieren von Buchenholz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE898803C true DE898803C (de) | 1953-12-03 |
Family
ID=7397558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER7431A Expired DE898803C (de) | 1951-10-21 | 1951-10-21 | Verfahren zum Impraegnieren von Buchenholz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE898803C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3418910A1 (de) * | 1984-05-21 | 1985-11-21 | Štátný drevárský výskumný ústav, Preßburg/Bratislava | Verfahren zum impraegnieren von holz |
-
1951
- 1951-10-21 DE DER7431A patent/DE898803C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3418910A1 (de) * | 1984-05-21 | 1985-11-21 | Štátný drevárský výskumný ústav, Preßburg/Bratislava | Verfahren zum impraegnieren von holz |
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