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DE879201C - Offene Form fuer die Herstellung von Formkoerpern aus Papierstoffbrei - Google Patents

Offene Form fuer die Herstellung von Formkoerpern aus Papierstoffbrei

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Publication number
DE879201C
DE879201C DEK11418A DEK0011418A DE879201C DE 879201 C DE879201 C DE 879201C DE K11418 A DEK11418 A DE K11418A DE K0011418 A DEK0011418 A DE K0011418A DE 879201 C DE879201 C DE 879201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
edge
grooves
frame
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK11418A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Keyes Fibre Corp
Original Assignee
Keyes Fibre Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keyes Fibre Corp filed Critical Keyes Fibre Corp
Priority to DEK11418A priority Critical patent/DE879201C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879201C publication Critical patent/DE879201C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J7/00Manufacture of hollow articles from fibre suspensions or papier-mâché by deposition of fibres in or on a wire-net mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

  • Offene Form für die Herstellung von Formkörpern aus Papierstoffbrei Die Erfindung bezieht sich auf eine offene Form für die Herstellung von Formkörpern, z. B. Eiertrag- oder Zwischen iplatten, aus einem Brei von Papierstoff und Wasser durch Saugwirkung.
  • Die Erfindunig besteh -t in einer Form mit einer einheitlichen Formplatte, deren Formfläche durch eiligem Formring oder -rahmen begrenzt wird. Mehrere nach der Formflüche hin offene Nuten teilen diese in eine Mehrzahl von Te:ilfläclie:n, die zum Teil im Bereiche des Formrandes unmittelbar neben dem Formrahmen, zum anderen Teil innerhalb der Randtei.lflächen liegen. Die Gestaltung einer jeden Teilfläche -entspricht dem durch sie zu formenden Teil des Formkörpers. Siebhauben aus Drahtgewebe oder -geflecht passen genau auf die Formplatte, und zwar auf je eine Teilfliiche von ihr. Jede Haube greift mit Ran(lflanschen in die anliegenden Nuten ein und wird durch Reibung oder Klemimung in ihnen festgehalten. Di-e Hauben der Rand'teilflächen we@i@sen auf den dem Formrahmen zugekehrten Seiten Randflansche auf, die entweder ebenfaills, abwärts gerichtet sein und in zwischen der Formfläche und dem Formrahmen. angeordneten Umfangsnuten festgelegt oder seitwärts gerichtet und zwischen dem überstehenden Rand der Formplatte und. deim Form,rallmen eingeklemmt werden könnein. Infolge dieser Bauart sind sämtliche oder wenigstens die zu den inneren Teilflächen der Form gehörenden Hauben von der Oberseite- der Formplatte her aufsetzbür oder auiswechgeilbar und werden unal@h;ä;nigig von dem Formrahmein in Stellung geihalten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht. die Erfindung an verschiedenen Aus,Eihrun:gsbeiäpielen. Fig. i ist eine @Draufsdcht einer offenen Zellstoffform mit Nuten, die sich im wesentlichen bio. zum Formrahmen erstrecken, wobei :einzelne Drahtsiebhauben in. Stellung gezeigt sind; Fig. a isst ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i; Fig. 3 zeigt in senlkrechtem Teülsichnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i einzelne ein Stellung befindliehe Siebhauben mit abwärts ragenden Flanschen, die in Muten der Formplatte untergebracht sdnd, und mit einem, auswärts ragenden Flansch, der zwischen der Formplatte und dem Formrahmen eingeklemLmut .ist; Fig.4 isst ein senkrechtex Teilschnitt nach dbr Linie 4 4 der Fig. i ; -Fig: 5 Ist eine Tai:ldraufsieht einer Foeemeiinheit mit einer abgeänderten Nutenanoerdnuni"-, bei der die Muten seich im wesentlichen 'bis zum Formrahmen erstrecken, aber Teeile der Muten bis. unter dien. Formrahmen reidhen; Fig. 6 zeigt in senkrechtem Teilschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5 Siebhauben mit abwärts, und auswärrttsf ragenden Flanschen; Fvg. 7 zeigt in einer Teildraufsicht eine Formeinheit in einer abweikhanden Ausführung; bei der Muten in der Formplatte im wesentlichen nach .dem Formrahmen hin verlaufen und eine Umfangsmut schneiden, die ummittelbar innerhalb der Innenwand des Formrahmens verläuft; Fig. 8 ist eiin sienkmeahter Teeit1schnitt nach deir Linie 8-8 der FinG. 7; Fig. g zeigt in einem Teilschnitt eine Ausführungsform,der Erfindung, bei der die Umfangsnut teilweise durch die Innenwand deis: Formrahmens gebildet ist; Fig. zo isst ein Schaubild einer Hauabe reit mehreren abiweärts ragenden Flanschen und einem auswärts ragenden Flansch; Fig. i i ist ein Schaubild einer Siebhaube, leeren Flansdie sämtlich abwärts ragen; Fig. 1,2 ist ein vergrößerter Schnitt eines Teileis einer Formplatte, bei der abwärts ragende Flansche eineer Snebhauhe durch. Klemmkeile mit Reibung in, Muten festgelegt sind.; Fig. 13 zeigt in einem noch weiter' vergrößerten Schnitt Üüe Festlegung abwärts ragender Flansiche einer Siebhaube mit -Hilfe eines Verschlußstreifens; Fig. 14 ist ein ebensolcheer Schnitt, bei dien abwärts ragende Flansche einer Siebhaube ohne ein zusätzliches Varsahlußistück in. Stellung gehalten werden.
  • Bei der Ausführumgsefoerm gemäß Fig. i bies 4 laufen die sich schneidenden Muten im wesentlichen bis. zum Formrahunen, und die dem Formrahmen anliegenden Siebhanbenflanische erstrecken. sich unter den Formrahmen und werden zw isichern iYLin und der Formplatte durch Reibung festgehalten: Die Formplatte 2 besteht aus einem einzigen Stück (Fig. ä), an dem durch geei!gneteMitbcl, z. B. durch Schrauben 4., ein. Formrahmen 6 befestigt eist. Dia Innenwand 8 des Formrahmens: begrenzt die Foirmflächz io und beistimmt die Kantenform (iss zu formenden Gegenstandes. Die Formfläche io ist im wesentlichen p:arallelogrammförmi.g, und zwar speziell rechteckig. Über die Formfläche: io ragt die Formplatte 2 mit einem Umfangsteil 12 hinaus, mit dem der Formrahmen 6 fest verbunden ist. Im ganzen; Bereich ihrer Formfläche iö weist die Formplatte 2 durchgehende Entwäsiserungsbochrungen 14 auf. Dies Eutwüsserungsbohrungen 14 sind in Fig. 2, zum Teil auch in Fig. i, dargestellt, dagegen zur Vereinfachung in Fig. 3 und 4 fortgelassen. Die Foirmpelatte 2 weist in der Formflüche einen Satz von Muten 16 auf, die in Abständen im wesentlicbeu parallel zueinander und zu zwei Innenwänden 811 deis Formrahmens 6 verlaufene und sich im westlichen bis zu dien Innenwänden 8b das Formrahmens erstrecken.
  • Die Formplatte 2 weist ferner einen ähnlichen zweiten Satz von Muten i& auf, die in Abständen im wesentlichen parallel; zueinander und zu. den Innenwänden 8b des Formrahmens 6 verlaufen und sich im wesentlichen bis . zu dein Innenwänden 8a des Formrahmens erstreck. Die Muten 16 und 18 kreuzen sich im wesentlichen rechtwinklig und bilden dadurch kleinere Teilformfiächen 20, 22 und 24.
  • Die in den vier Ecken liegenden Formteile 2o grenzen an je zwei Formrahmenseiten 811, 8b. Dazwischen befinden sich angrenzend an je eine der Formraabmenseiten 811 oder 8b je eine Reihe von Formteilen 22, und innerhalb der Randformteile 2o, 22 liegen die inneren: Formteile 24, deren jeder von allen Seiten, von anliegenden Teilen leer Nuten. 16 und i 8 umgrenzt ist.
  • Die Gestaltung eines, jeden Form.fleäche@n.teiles entspricht der des durch ihn zu formenden Teiles des mittels der Formherzustellendem Gegenstandes und kann zu, diesem Zweck besondere Formvorspränge :26 (Feg. 2) und tasichenförmige Vertiefungen--8- aufweiisen.
  • Für jede Teilfläche 2o, 22, 24 ist eineu beiso:nd:eirs Haube aufs feinem Drahtgeflecht voirgesehe@n, die die eigentliche Formfläche bildet. Eine solche Haube 30 ist für jede Teilformfläche 2o, eine Haube 32 für jede Teilformfläche 22 und eine Haube 34 für jede Teilformfl:äche 24 vorhanden. Die Gesamtheit der Hauben 30, 32, 34 stellt ein Sieb dar, das dicht auf die Formfläche io der Formplatte 2 paßt, und jede Haube bildet einen durchlässigen Überzug für jede Teilformfläche. Die einzelnen Hauben. 30, 32, 34 haben Paral'lelogrammform, und zwar ,speziell Rechteckform, entsprechend :der Form der einzelnen Teilflächen.
  • Die Hauben 30 weisen auswärts gerichtete Randflansche 36 auf, die unter die; anliegenden Teile des. Formrahmens 6 greifen und zwischen dieisein und dem Randteil 12 der Formplatte 2 ein.-geklemmt werden, und abwärts georichtete Flansche 38, die in Muten 16 und 18 hineineragen und in ihnen durch Reibung festgehalten werden.
  • Jede Huube 32 (Feg: i, 2 und i o) besitzt eirein auswärts gerichteten Flansch 4o, leer unter den anliegenden Teil dies Formrahmens 6 greift und zwischen ihm und dem Randtüll 12 der Formplatte lösbar fetstgeklemmt ist, und abwärts. ragende Flansche 42, die in die anliegenden. Teile, der Nuten 16 und 18 hineingreifen und in ihnen durch Reibung festgehalten werden.
  • Die den Formflächenteilen 24 entspreichendeui Hauben 34 (Feg. i, 2 und: i i) besitzen abwärts ragende Flansche 44 an ihren Kanten, die in die Nuten 16 und i8 hiineingreifen und nur durch Reibung in ihnen festgehalten weirden. Es wird also jede Haube 34 in den den Formflächenteil begrenzendenTeilen derNuten 16 und 18 durch Reibung festgelegt.
  • Das Festlegender abwärts gerichteten Haubenflansche in den anliegenden Teilen der Nuten 16 und 18 kann in jeder geeigneten Weise erfolgen, geschieht aber zweckmäßig undvorzugs,we:ise durch Reibung mit Hilfe von Klemm:streifen.46, wie in Fig. 2, 3 und 4 angegeben.
  • Aus der besicb:riebenen Blauart ist ersichtlich,, da,ß jede der zlz der. Teilflächen 24 gehörenden Hauben 34 von der Oberseite der Form her abgenommen und ausgewechselt werden kann., ohne die Anordnung des Formrahmens zu stören oder irgendeine der zu den anderen Formteilen 24 oder den Randformteilen 2o oder 22 gehöreinden Hauben zu entfernen.
  • Die einheitliche Formplatte 2 kann mit einem Formträger 41 (Fig.2) einer Papierstofformma,schine durch geeignete Befestigungsmittiel, z. B. Schrauben 43, verbunden sein, um eine EntwässerungskammOr 45 zu bilden:. Diese kann, durch ein. Rohr 47 mit einer Vorrichtung zur Erzeugung einer Saugwirkung während des Formvorganges bzw. einer Druckwirkung, wenn eine! solche zur Unterstützung beim Abnehmen eines geformten Gegenstandeis von der Form erwünscht ist, verbunden sein.
  • Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten abweicheinden Ausführung laufen die Nuten im wesentlichen bis zum Formrahmen, jedoch geh enTeile von. ihnen bis unter den Form.rahmein. Die einheitliche! Formplatte 48 besitzt einen Randteil 5o, an dem der Formrahmen; 52 durch Schrauben. 54 befestigt ist. Die innere Wand 56 des Formrahmens 52 begrenzt die Formfläche und den zu formenden Gegenstand. Die Formplatte48 weist E,ntwässerungshohrungen 58 auf. Die Formfläche ist durch einen Satz von Nuten 62" die in Abständen parallel zueinander und zu dein Innenwänden 56Q des Formrahmens verlaufen, und -durch Nuten 64, die ebenfalls parallel zueinander und zu den Innein@väili:d!2n 56Q des Forrnrahinens verlaufen und sich mit dein Nuten 62 im wesentlichen rechtwinklig kreuzen., in Teilformflächeii 6o unterteilt. Die Nuten 62 und c4 erstrecken sich im wes#entl-ich-en bis zur Imienwand 56 des Formrahrnen.s 52 und Teiler 62" und 64Q von ihnen verlaufen bis unter den Form,rahinein. Selbstverständlich dürfen die Nutteile 62" und. 64Q nicht bis zur Außenkante des Randteiles 5o reichen, damit nicht hier Papierstoff eintritt, wenn, die Form in einen Papierstoffbrei eingetaucht wird. In. Fig. 6 ist eine Haube 66 dargestellt, die ähnlich der Haube 32 in Fig. ro ist und abwärts ragende Flansiche 68 und 70 aufweist, die in die Nuten 62 bz-w. 64 eingreifen, und auswärts ragende Fla@nsclie 72, die zwi@schen dein Forrnrahmeil5a und, dein Randteil 5o derFormplatte 48 eingeklemmtwerden,.
  • In Fig. 7 und 8 ist eine besonders vorteilhafte Ausführung dargestellt, bei der sämtliche die ein,-zelnen Teilformflächen bedeckeinden Hauben, einschließlich der im Bereich des Formrahmnens liegenden, von der Vorderseite der Formplatte aufs aufgesetzt oder ausgewechselt werden. köninen, da sie sämtlich unabhängig vom Formrahmen in Stellung gehaltem werden,. Hier begrenzt der-Formrahme'n.78, der mit dem Randteil 76 der einheitlichen Formplatte 74 durch Schrauben 8o verbunden isst, die parallelogrammfö@rmige, insbesondere reichteickige Formfläche, die wiederum Entwässierungs@l;anä;l,ei 8.1 aufweist und zusätzlich mit einer unmittelbar innerhalb, der Innenwand 82 des For mrahineins verlaufenden, Umfangsnut 86 versehen ist. Die Formplatte 74 weist ferner wiederum zwei Sätze von sich kreuzenden parallelen Nuten 88 und 9o auf, von denen die ersteren parallel zu den Innenwänden 82Q und die letzteren parallel zu den Innenwänden 82b des Formrahmens verlaufen. Die Nuten 88 und 9o erstreckein sich im wesentlichen bis zum Formrahmen 78 und münden iin,die: Randmit 86 ein. Sie umgrenzen, zum Teil z,usamlnein mit Teilen der Nut 86, Teilformflächen 82 von Parallelogramm-, insbesondere Rechteckform.
  • Jede Teilformfläche, 82 entspricht in ihrer Formgebung dem entsprechenden Teil des zu formenden Gegenstandes und kann mit einzelnen Formvorsprüngein 94 und taschenförmigem Vertiefungen 96 sowie mit zusätzlichen, dazwischen angeordneten Vertiefungen 98 versehen sein.
  • Den einzelnen Formteilen entsprechen Siebhauben 61 aus. Drahtgefleellt, die. zum Teil in Fig. 8 dargestellt sind und die in ihrer Gesamtheit= ein genau auf die Formplatte' 74 passendes Sieb darstellen. Jede Haube 61 bildet einen durchlässigen Überzug für eine Teilformfläche 92. Jede qua.dratische bz.w. rechteckige Haube 61 weist Randflansche 63 auf, die in anliegende, die, einzelnen Teilflächen umgebende Nuten -eingreifen,. Jede Haube 61 kann auf irgendeine geeignete: Weise- in den entsprechenden Nutenteilen durch Reibung festgelegt werden. Gewöhnlich und vorzugsweise geschieht dies mit Hilfe- von. Keil-ein oder Klemmstreifen 65.
  • Aus der in Fig. 7 und *8 dargestellten Blauart ist -ersichtlich, daß jede der einzelnen Hauben 61 von der Vorderseite der einheitlichen.Formplatte 74 fier in Stellung gebracht werden kann, oline den Formrah mell 78 zu entfernen oder irgendeine andere Haube 61 abzunwhmen. Ferner wird, jede Haube 61 unabhängig vom Fo@rnira:liln-,ll78 festgehalten.
  • Eine andere Ausführung der Umfangsnut gemäß Fig. 7 und 8 ist in. Fig. 9 dargestellt. In dielser ist eine Formplatte 67 gezegt, an der ein Formrahmen 69 durch Schrauben 71 be:.festigt ist. Eine: Sieblia,ulxe 73 aus Drahtgeflecht weist abwärts ragende Flansche 75 auf, die in: die Umfangsmut 77 eIn,greifen. Die Innenwand der Umfa,ngsliut 77 wird durch die Formplatte 67, ihre Außenwand durch hie Innenwand des Formrahmens 71 gebildet. Der abwärts ragende Flansch 75 wird in der Umfangsnut 77 durch ein geeignetes Mittel, z. B. einen Klemmkeil oder -streifen 81 festgelegt.
  • In Fig. 12 ist in einer Teildarstellung eine bevorzugteArt des Festlegens abwärts ragender Flansche von Hauben in Nuten dargestellt. Hier ist eine Formplatte 83 mit Entwässerungskanälen 85 und Nuten 87 gezeigt. Die die Teilformflächen bedeckenden Hauben 89 weisen abwärts ragende Flansche 9i auf, die in die Nuten 87 hineinragen -und in der Nähe der Nutenböden enden. Keile 93 sind zwischen den abwärts ragenden Flanschen 9 1 angeordnet und dienen :dazu, diese durch Reibung festzulegen. Die Keile 93 reichen nach .der Darstellung bis zu den Nutenböden.
  • In Fig. 13 sind in noch größerem Maßstab ein Bruchstück der Formplatte 83 gemäß Fig. 12, abwärts ragende Flansche gi von Hauben 89 und Klemmkeile 93 dargestellt.
  • Fig. 1q. zeigt eine abweichende Art der Festlegung :der Flanschen in einer Nut, bei der die abwärts ragenden Flansche 95 von Hauben 97 in die Nut 99 der Formplatte ioi hineinragen und in ihr ohne Mitwirkung eines zusätzlichen Klemmteiles 'durch Reibung festgelegt werden.
  • Selbstverständlich können verschiedene abweichende Bauarten angewendet werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise :der Formrahmen an der Formplatte in irgendeiner geeigneten Weise befestigt werden, die von der Befestigungsart an einem Umfangsteil der Formplatte abweicht.
  • Ferner kann selbstverständlich eine Haube, statt einer einzigen:- Teilformfl;ä'che, mehrere Teilformflächen überdecken:.
  • Weiterhin braucht .die durch den Formrahmen umgrenzte Formfläche nicht Rechteck- oder Parallelogrammform zu haben, sondern sie kann irgendeine andere geschlossene Form mit bogenförmtigem oder polygonalem, regelmäßigem oder unregelmäßigem Umriß haben. Nutensütze können paralIel sein, wie dargestellt, oder nicht parallel, und die Nuten können Baraide, wie darges'tel'lt:, odeir gebogen oder unregelmäßig gestaltet sein. überdies können die TeilfoTmflächen von beliebiger regelmäßiger oder u;nregelmäafßiger Form sein.
  • Es ist ferner sieilbstverstä@ndlich, daß die Formgebung der Foirmfläche dem jeweiligen. Zweck angepaßt sein und aus einer-Mehrzahl von gleich oder ungleich geformten Teilflächen bestehen kann.
  • Verschiedene andere Abänderung en der Bauart und der Anoirdnunig können selbistverständlich getroffen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Offene Form für die Herstellung von Formkörpeinn, wie z. B.. Eierträigeirn öider Eierzwis:chenlägen, durch Saugwirkung aus Papierstofbrei, gekennzeichnet durch eine einheitliche Formplatte, deren Formfläche durch einen. die Kantenforrn des zu erzeugenden Geigenstandes bestimmenden Foirmring oder -rahmen begrenzt ist., die ferner von durchgehenden Entwässerungskan=älen durchsetzt- ist und in der Formfläche eine Mehrzahl von Haltenuten aufweist, die sich im wesentlichen his zur Innenwand dies Formrahmens erstrecken und die Foirmfläcbe in oine Mehrzahl von Teilflächen zerlegen, die teilweise als Randteile im -Bereich des Formrahmens und zum anderen Teil innerhalb, dieser Randteile liegen und in ihrer Formgebung dem auf dem einzelnen Teil zu formenden Teil dies herzustellenden Gegenstandes entsprechen, ferner durch eire Mehrz=ahl von Siebhauben aus Dir.ahtgeflecht, die je eine Teilfläche der Formplätte dicht abdecken, wobei jede innere Haube Randflansche aufweist, die in die diesle, Teilfläche begrenzenden Nuten eingreifen, in denen sie durch Reibung festgelegt werden, während jede Haubau eines Randformflächenteiilies Randflansche aufweist, die zum Teil im Bereich des Formrahmens liegen und durch Reibung an der Formplatte festgelegt werden, wobei die nicht dein Formrahmen anliegenden Flansche in anliegende Nuten eingreifen, in denen sie durch Reibung festgelegt werden, so daß wenigstens die zu den: inneren Flächenteilen gehörigen Hauben von der Vordmssei.te der Formplattei her aufgesetzt oder ausgewechselt und unabhängig vom Formrahmen im. ihrer Stellung festgehalten werden.
  2. 2. Papierstöf'form nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einheitlich e Formplatte eine im wesentlichen parallelogrammförmige Formfläche aufweist, daß zwei einander schneidende Sätze von Haltenuten vorgesehen sind., von denen die des einen Satzes parallel zueinandeir-verlaufen und die ebienfalls untereinander parallelen Nuten des anderen S:atzesi die Nuten des ersten Satzes kreuzen, und daß die Randflächenteile und die inneren Fliächenteile sowie .die Siebhauben ebenfalls im wesentlichen Parallelogrammform haben.
  3. 3. Päpierstofform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einheitliche Formplatte die Formfläche mit einem Randteil überragt, auf denn der Formrahmen befestigt ist, daß ferner ein, Formp:lattenträger vorgesehen ist, daß die Haltenuten ,des einen Satzes parallel zu einander gegenüberliegenden Innenseiten des. Formrabmens und die Haltenuten des anderen Satzes parallel zu den arideren Innenseiten des Formrahinens verlaufen und sich mit den Nuten des ersten Satzes im wesentlichen rechtwinklig kreuzen, daß weiterhin die Randflächenteile im unmittelbaren Bereich des. Formringes. liegen., daß jede Teilflälche einten Vorsprung mit einer Vertiefung .in seinem Gipfel aufweist, daß zu jedem Foemflächenteiil eine besondere Haube aus feinem Drahtgeflecht gehört, die dessen Formfläche bildet, und daß die zu den Randfiächenteilen gehörigen Hauben unter den anliegenden Teil des Formrahmens ragen und zwischen diesem und dem Randteil der Formplatte lösbar eingeklemmt sind.
  4. 4. Papiers:tofform nach Anisp,ruch, a, dadurch gekennzeichnet:, da.ß die Formplatte zusätzlich eine Umfangsnut a.m Rande der Forinfläc:he a.ufweisit, die u:nmittelb,a,r innerhalb der Innenwand des Formringes liegt und durch zwei sich kr,azende Systeme von in Abständen voneinand°r liegenden Tuten; in eine Anzahl Teilfo,rmfläclien unterteilt ist, von denen. jede a.lls"°itig durch Nuten teile begrenzt ist, daß jede Teilfo@rmfläcli,e eine Formgebung entsprechend dem durch sie zu formenden Teil des zu erzeugenden Geigenstandes aufweist, daß die Siebhauben aus Drahtgeflecht genau über je eine Teilformfläche der Formplatte passen und daß die Randflansche einer jeden Hanbe in diie die- zugehörige Teilformfläcbe begrenzenden Nuten hineinragen:.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164359B (de) * 1959-07-17 1964-03-05 Diamond National Corp Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Formsieben fuer Pulpeformen
DE1268487B (de) * 1961-05-25 1968-05-16 Omni Pac G M B H Verpackungsmi Kammerlose Saugform fuer die Herstellung von Faserstoffgegenstaenden
DE4332680A1 (de) * 1993-09-25 1995-03-30 Karl Schenk Inh Roland Schenk Formen zum Gießen und/oder Handhaben von Formteilen

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