DE8512340U1 - Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand - Google Patents
Hochschrank mit einer eingebauten MedienwandInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/54—Accessories
- G03B21/56—Projection screens
- G03B21/58—Projection screens collapsible, e.g. foldable; of variable area
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
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Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand für Projektions-
und/oder sonstige Demonstrationszwecke.
Medienwände werden bevorzugt in Büro-, Konferenz- und Versammlungsräumen eingesetzt und dienen z.B.
für Overhead-Projektionen,Bildwerfer, Video, BTX und auch für die Demonstration mittels Magnethaftstreifen
und Magnethaftbuchstaben.
Medienwände dieser Art gibt es in kleineren und in sehr großen Ausführungen. Die kleineren Ausführungen
werden oftmals von dem Benutzer mehr oder weniger provisorisch in einen Büroschrank,
eine Schrankwand o. dgl. eingebaut. Mit den größeren Medienwänden ist dies nicht möglich. Sie erfordern
in jedem Fall eine aufwendige Montage und separate Aufstellung in dem jeweiligen Büro-, Konferenzoder
Versammlungsraum.
Aufgabe der Erfindung ist est einen Hochschrans
mit einer eingebauten Medienwand zu schaffen, deren äußere Abmessungen im benutzbaren Zustand wesentlicl
größer als der sie aufnehmende Hochschrank bzw. das zugeordnete Hochschranksegment sind.
Die erfindungsgemäße Lösung ist gekennzeichnet durch mindestens einen aus mehreren Teilstücken bestehende!
und teleskopartig aus- und einfahrbaren Teleskopträger, der in dem Hochschrank horizontal und um
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eine unmittelbar hinter der Schranktür positionierte
vertikale Achse schwenkbar angeordnet ist; und durch
vertikale Ausgleichs trager, die rückseitig an den
Kopfenden der Teilstücke des Teleskopträgers befestigt sind und mit ihrer Vorderkante in einer
gemeinsamen Ebene liegen, wobei an den Vorderseiten der Ausgleichsträger eine faltbare Medienwand
befestigt ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
sieht einen oberen und einen unteren Teleskopträger vor, dessen Teilstücke jeweils durch einen Ausgleichs
träger miteinander verbunden sind, wobei die faltbare Medienwand durch eine obere und eine
untere Randaussteifung, z.B. in Form von Stahlbändern gestrafft ist, die jeweils an jedem Ausgleichsträger
befestigt sind.
Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß eine Medienwand mit erheblichen äußeren Abmessungen
in einem relativ schmalen Segment eines Kochschrankes untergebracht werden kann. Dies wird durch die
Kombination der faltbaren Medienwand mit den aus- und einfahrbaren Teleskopträgern erreicht. Dabei
mußten zugleich zwei Teilprobleme mit gelöst werden.
Das eine Teilproblem ergibt sich dadurch, daß die
Medienwand, wenn sie lediglich mit den Teleskopträgern aus einem Hochschranksegment ausgefahren
wird, im rechten Winkel zu der Schrankfront steht. Das ist für eine vernünftige Verwendung der Medienwand
unzweckmäßig. Deshalb ist gemäß der Erfindung
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vorgesehen, daß die Teleskopträger um eine Unmittelbar hinter der Schranktür positionierte veftik&ie
Achse schwenkbar angeordnet sind . Somit können die Teleskopträger und damit die Medienwand im
ausgefahrenen Zustand nahezu parallel zur Schrailkfront
ausgerichtet werden.
Das zweite problem ergibt sich infolge äef teleskop»
artig aus- und einfahffbaren Teilstücke des Teleskopträgers. Diese sind nicht iri der Lage, eine plane
Anlagefläche für die Medienwand zu erzeugen. Deshalb ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß an jedem
Kopfende der Teilstücke ein vertikaler Ausgleichsträger befestigt ist, deren Vorderseiten dann in eine
gemeinsamen Ebene liegen, in der die faltbare Medienwand zu befestigen ist und in der sie im
voll ausgefahrenen Zustand der Teleskopträger plan gehalten ist.
Um auch eventuelle RandverwerZungen der faltbaren
Medienwand auszuschließen, ist die vorgenannte Randaussteifung in Form von Stahlbändern o. dgl.
vorgesehen. Damit ist trotz der erheblichen Größe der Medienwand eine absolut plane Fläche gewährleistet.
Das Aus- und Einfahren der Teleskopträger kann elektro-pneumatisch oder elektro-hydraulisch
erfolgen. Ebenso ist ein elektro-mechanischer Antrieb mittels einer in dem Träger laufenden
biegsamen Zug- und Druckstange, z.B. mittels eines sog. Steigungskabels, das elektromotorisch verstellt
wird, realisierbar.
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SoIl die in dem Hochschrank eingebaute Medienwand auch neigbar sein, z.B. um optische Verzerrungen
bei der Projektion auszuschließen, dann sieht eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung vor, daß
die Teleskopträger auf einem Rahmenträger oder direkt an einer durchgehenden und in einem oberen
und unteren Lager gehaltenen Schwenkachse montiert sind, wobei dann der Rahmenträger oder die Schwenkachse
im Bereich des unteren Lagers um eine horizontale Kippachse neigbar ist. Zu diesem Zweck
kann das obere Lager geöffnet werden oder der Lagerbock des oberen Lagers wird mittels einer
Verstellvorrichtung, eines Fangarms o. dgl. von der Schrankwand wegbewegt.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 und 2
Fig. 3 und 4
in einem Horizontalschnitt durch einen Hochschrank die Medienwand im eingefahrenen und ausgefahrenen
Zustand,
die Medienwand im ausgefahrenen Zustand in der Vorderansicht und
in der Draufsicht.
Die dargestellte Medienwand besitzt einen oberen und einen unteren Teleskopträger 5. Jeder Teleskopträger
besteht aus vier Teilstücken, die aus dem Grundkörper 6 ausfahrbar sind.
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Der Grundkörper 6 ist an einem Rahmenköper 7 befestigt, der in dem Hochschrank 8 um eine
vertikale Achse 9 schwenkbar gelagert ist. Die Fig. 1 und 2 zeigen, daß die Schwenkachse 9
unmittelbar hinter der Schranktür 10 positioniert ist, so daß bei geöffneter Schranktür (Fig. 2)
der Rahmenträger 7 um einen Winkel OC derart verschwenkbar ist, daß die Medienwand nahezu
parallel zu der Frontseite des Schrankes steht.
Fig. 4 läßt erkennen, daß an den Kopfenden der vier Teilstücke und des Grundkörpers 6 der
Teleskopträger jeweils ein Ausgleichsträger befestigt ist, die mit ihren Vorderseiten in einer
gemeinsamen Ebene liegen, in der dann im voll ausgefahrenen Zustand gemäß Fig. 4 auch die Medienwand
12 liegt.
Die Medienwand 12 ist an den Vorderseiten der Ausgleichsträger 11 befestigt und ist beim Einfahren
der Teleskopträger faltbar, wie dies Fig. 1 zeigt. Aus Fig. 1 und Fig. 4 ist auch
erkennbar, daß sich die Vorderseiten der Ausgleichsträger beim Aus- und Einfahren nicht aus
der genannten Befestigungsebene der Medienwand
herausbewegen.
Das Aus- und Einfahren der Teleskopträger 5 erfolgt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel elektromechanisch. In jedem Teleskopträger laufen biegsame
sog. Steigungskabel, die außerhalb der Teleskopträger jeweils in einem Schutzrohr 14 geführt sind
und die mittels eines elektromotorisch betätigten Zahnantriebs 15 bewegt werden.
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Claims (5)
1. Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand für Projektions- und/oder sonstige Demonstrationszwecke ,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
- mindestens einen aus mehreren Teilstücken
bestehenden und teleskopartig aus- und einfahrbaren Teleskopträger(5), der in dem Hechsehrank
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(8) horizontal und um eine unmittelbar hinter der Schranktür (10) positionierte vertikale
Achse (9) schwenkbar angeordnet ist,
- und durch vertikale Ausgleichsträger (11), die rückseitig an den Kopfenden der Teilstücke des
Teleskopträgers (5) befestigt sind und mit ihrer Vorderseite in einer gemeinsamen Ebene
liegen,
- wobei an den Vorderseiten der Ausgleichsträger (11) eine faltbare Medienwand (12) befestigt
ist.
2. Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
- einen oberen und einen unteren Teleskopträger (5), deren Teilstücke jeweils durch einen Ausgleichsträger
(11) miteinander verbunden sind,
- und durch eina obere und untere Randaussteifung der Medienwand (12 ) , die jeweils an jedem Ausgleichsträger
befestigt sind.
3. Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Teleskopträger elektro-pneumatisch oder elektro-hydraulisch aus- und einfahrbar ist.
4. Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
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daß der Teleskopträger (5) elektro-mechanisch mittels einer in dem Träger laufenden biegsamen
Zug- Und Drückstange (13) aus- und einfahrbar ist.
5. Hochschrank mit einer eingebauten Mediehwand nach einen» der vorhergehenden Ansprüche.
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Teleskopträger (5) auf einem Rahmenträger (7) oder direkt an einer durchgehenden und in
einem oberen und unteren Lager gehaltenen Schwenkachse monti-art sind,
- und daß der Rahmenträger oder die Schwenkachse
im Bereich des unteren Lagers um eine horizontale Kippachse neigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8512340U DE8512340U1 (de) | 1985-04-23 | 1985-04-23 | Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8512340U DE8512340U1 (de) | 1985-04-23 | 1985-04-23 | Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8512340U1 true DE8512340U1 (de) | 1985-08-01 |
Family
ID=6780391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8512340U Expired DE8512340U1 (de) | 1985-04-23 | 1985-04-23 | Hochschrank mit einer eingebauten Medienwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8512340U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3635433A1 (de) * | 1986-10-16 | 1988-04-21 | Mindener Einrichtungsgesellsch | Buero- oder wohnmoebel mit einer eingebauten medienwand |
| WO2006029894A1 (de) | 2004-09-17 | 2006-03-23 | Küster Automotive Door Systems GmbH | Verstellvorrichtung zum verstellen, insbesondere zum verschieben und/oder zum öffnen und schliessen wenigstens einer schublade, einer klappe, einer tür oder dergleichen |
-
1985
- 1985-04-23 DE DE8512340U patent/DE8512340U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3635433A1 (de) * | 1986-10-16 | 1988-04-21 | Mindener Einrichtungsgesellsch | Buero- oder wohnmoebel mit einer eingebauten medienwand |
| WO2006029894A1 (de) | 2004-09-17 | 2006-03-23 | Küster Automotive Door Systems GmbH | Verstellvorrichtung zum verstellen, insbesondere zum verschieben und/oder zum öffnen und schliessen wenigstens einer schublade, einer klappe, einer tür oder dergleichen |
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