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DE8271A - Rotirende Maschine - Google Patents

Rotirende Maschine

Info

Publication number
DE8271A
DE8271A DE8271A DE 8271 A DE8271 A DE 8271A DE 8271 A DE8271 A DE 8271A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
cylinder
piston
rotating machine
springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. PROKESCH in Jägerndorf (Oestr. Schlesien)

Links

Description

In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Quer-. schnitt der Maschine, in Fig. 2 ein Axialschnitt dargestellt. Zwei gleiche Cylinder ä α sind zusammengeschraubt, jedoch durch den Zwischendeckel b getrennt. Jeder Cylinder ist aufsen mit einem passenden Deckel b1 dampfdicht geschlossen. Durch alle drei Cylinderdeckel geht dampfdicht die Welle c, auf der in jedem Cylinder je ein Kolben d fest aufgekeilt ist. Jeder Kolben ist mit einer drehbaren Klappe/ versehen, die sich einerseits so weit öffnen kann, dafs sie senkrecht auf Kolben und.Cylinderwand steht, andererseits aber sich in den für sie bestimmten Einschnitt des Kolbens einlegen kann. In jedem Cylinder ist ein Leitstück g eingesetzt, in welchem ein Dampfweg m ausgespart ist, durch den der Dampf in den Cylinder einströmen kann. Die Federn / in den Klappen dienen dazu, diese gegen die Cylinderwand und die Deckel dampfdicht abzuschliefsen. Ebenso bilden die Federn i einen dampfdichten Abschlufs zwischen dem Kolben und dem Einsatz g. Um die Kolben gegen die Cylinderdeckel dampfdicht abzuschliefsen, sind sie mit je zwei Deckeln e versehen, die durch Federn χ angeprefst werden.
Die '■ in den Kolbeneinschnitten sichtbaren Federn p drücken- die Klappen nach aufsen und öffnen diese, sobald sie die Dampfeinströmungsöffhung passiren. In diesem Momente beginnt; der Dampfeintritt. Der Dampf wirkt auf die Klappe und treibt den Kolben bis zu einer gewissen Stellung vorwärts, bei welcher die Dampfeinströmung endet und die Expansion beginnt. Sobald die Klappe die Dampfauslafsöffnung q passirt, strömt der Dampf ins Freie. Von da an wird sie durch die Wirksamkeit des Dampfes im zweiten Cylinder mitgenommen, der jetzt mit Volldruck arbeitet, und gleichzeitig in den Einschnitt hineingedrückt, bis sie wieder die Dampfeinlafsöffmmg passirt, worauf das Spiel von neuem beginnt. Ganz derselbe Vorgang vollzieht sich in dem zweiten Cylinder, nur mit dem Unterschiede, dafs die Klappen um 180° .gegeneinander verstellt sind.
Bei entsprechender Form des Leitstückes g und wenn an den Uebergangsstellen h Rollen angebracht sind, werden Stöfse möglichst vermieden.
Steuerung und Regulator entsprechen den ;ewöhnlichen für solche Zwecke verwendeten ,Ordnungen.
AT ent-Anspruch:
rstehend beschriebene und dargestellte |ying|öRotationsmaschine in ihrer ganzen Zusarf&ensetzung, bei welcher an sich bekannte Klapj^eji _/%n rotirenden Kolben mittelst einer im C^S^ermfrern angeordneten Leitcurve und währeno^er ffejation aus der denselben durch eine Fedfir geg^|«nen centralen Lage in einen correspondirendeT&jEinschnitt des Kolbens eingeklappt werden, uin demnächst, nach Passirung der Dampfeinströmung aufs neue in die alte Lage zurückzukehren und die Dampfwirkung aufzunehmen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1879.
Klasse 14
4 ψ
HEINRICH PROKESCH in JÄGERNDORF (Oester.
Rotirende Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1879 ab.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192270B (de) 1960-03-19 1965-05-06 Ericsson Telefon Ab L M Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Ruf- und Schlusszeichen ueber eine doppelt gerichtete Verbindungsleitung zwischen Fernsprechvermittlungsanlagen Fernsprechvermittlungsanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192270B (de) 1960-03-19 1965-05-06 Ericsson Telefon Ab L M Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Ruf- und Schlusszeichen ueber eine doppelt gerichtete Verbindungsleitung zwischen Fernsprechvermittlungsanlagen Fernsprechvermittlungsanlagen

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