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DE813816C - Schloss fuer Wohntueren o. dgl. - Google Patents

Schloss fuer Wohntueren o. dgl.

Info

Publication number
DE813816C
DE813816C DEB2421A DEB0002421A DE813816C DE 813816 C DE813816 C DE 813816C DE B2421 A DEB2421 A DE B2421A DE B0002421 A DEB0002421 A DE B0002421A DE 813816 C DE813816 C DE 813816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
bolt
spring
latch
fork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB2421A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Beils
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB2421A priority Critical patent/DE813816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813816C publication Critical patent/DE813816C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloß für Wohntüren o. dgl. Gegenstand der Erfindung ist ein Schloß, das als Haus- und Wohntürschloß, ferner für Wagentüren usw. Verwendung finden kann. Als Material zur Herstellung verwendet man eine Kunststoffmasse oder ein beliebiges Metall. Das Schloß wird in beliebiger Form, insbesondere in Rundform mit einem vorteilhaften Durchmesser von etwa q. bis 12 cm ausgeführt. Je nach Verwendung kann man dem Schloß auch eine rechteckige oder ähnliche Form geben. Iin letzteren Falle muß man zum Einsetzen des Schlosses in der Tür eine Aussparung bzw. einenAusschnitt vorsehen. Bei Rundschlössern dagegen genügt eine einfache oder teilweise Durchbohrung der Tür. Statt durch den ganzen Türquerschnitt kann die Bohrung auch so erfolgen, daß einseitig eine gewisse Wandstärke bis auf die Durchführung von Drücker und Schlüssel bleibt. Die verschiedenen Schloßausführungen können durch Drücker oder Schlüssel betätigt werden.
  • Das Neue der Erfindung besteht in einer besonderen Riegelfallenausführung. Diese besteht darin, daß ein Ende derselben gabelförmig gestaltet ist. Die Schenkel dieser Gabelform haben auf ihren Außenseiten Einbuchtungen und auf den gegenüberliegenden Innenseiten verzahnungsähnliche Vorsprünge. Man kann so ein und dasselbe Schloß sowohl in ein Rechts- wie auch in ein Linksschloß umwandeln, ohne das Schloß ganz öffnen zu müssen. Dieses wird erreicht durch Einbuchtungen zum Schließen in der äußeren Gabelform und durch Verzahnung auf der anderen Seite der Einbuchtungen zur Betätigung mittels Drücker. Das Neue besteht ferner in der Lagerung und besonderen Ausbildung der Drückernuß, so daß sie mit dem Drücker die Riegelfalle normal betätigt und nach dem Verschließen des Riegels in der bisher gewohnten Weise betätigt werden kann. Zu diesem Zweck hat die Drückernuß segmentartige Nocken, die von einer Druckfeder gehalten werden. Die Seitenfläche des Nocken bietet der Feder eine Widerstandsfläche. Die durch den ganzen Schloßkörper durchgehende Drückernuß verhütet im Zusammenhang mit der vorangeführten Druckfeder; die im Schloßkörper eingebaut ist, ein Herabhängen des Drückers. Der übliche Drücker ist über dem Verschluß stehend angeordnet. Eine im Schloßkörper angebrachte unter Federwirkung stehende Zuhaltung bezweckt die Absperrung der Riegelfalle in der geöffneten oder geschlossenen Lage des Schlosses. Der Schloßzylinder ist auswechselbar, um das Schloß als gewöhnliches Schloß oder als Sicherheitsschloß verwenden zu können. Von wesentlicher Bedeutung ist, daß der Schloßzylinder als Sicherheitsschloß so eingebaut ist, daß die bekannten Zuhaltungen des Schlosses von außen gesehen hinter der Riegelfalle liegen, durch welche eine erhöhte Sicherheit gegeben ist. Bei Verwendung des Schlosses als gewöhnliches Schloß wird in die durch eine Aussparung geschaffene Vertiefung des betreffenden Schloßkörperteils eine Einsatzbüchse vorgesehen, die mit einer Plattenauflage überdeckt wird. Die Einsatzbüchse mit Plattenauflage ist mit einer zu dem Schlüsselbart passenden Öffnung ausgeführt. Es können somit die verschiedensten Schlüsselformen eine vielseitige Schließmöglichkeit zulassen.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt. Es zeigen: Fig. i Innenansicht einer Schloßhälfte, Fig. 2 Drauf- und Seitenansicht einer Riegelfalle, Fig.3 eine weitere SchloBhälfte von innen gesehen, Fig. 4 Seitenansicht nach Fig. 3, Fig. 5 Vorder- und Seitenansicht einer Drückernuß, Fig. 6 Vorderansicht eines Sicherheitsschloßzylinders, , Fig. 7 Seiten- und Draufsicht eines Sicherheitsschloßzylinders, Fig. 8 eine Vorder- und Draufsicht einer Schloßzylindereinsatzbüchse für gewöhnliche Schloßausführungen, Fig. 9 Seitenansicht der Büchse nach Fig. B.
  • Auf der Innenseite des Schloßkörperteils i ist zur Aufnahme und Einlegung der Riegelfalle 2 eine Vertiefung 6 vorgesehen, die gleichzeitigezur Führung derselben dient. Ein Ende der Riegelfalle 2 ist gabelförmig ausgebildet. Die Außenflächen der Gabelform haben Einbuchtungen 3. Diese dienen zum Verschließen der Riegelfalle, welche unter dem Druck einer Feder 4 steht. Die Innenseiten der gabelförmigen Riegelfalle 2 haben Verzahnungen 5, die eine Betätigung des Riegels durch die Drückernuß 7 bewerkstelligen. Einbuchtungen 8 auf den inneren Gabelseiten ermöglichen die Absperrung der Riegelfalle nach dem Verschließen mit Hilfe einer eingebauten Zuhaltung 9, die unter Wirkung einer Feder io steht. Neben der Drückernuß 7, die durch beide Schloßkörperteile i und i i führt, lagert in einer Querbohrung der Schloßkörper ii eine Feder 12, welche ihren Widerstand an der Fläche 13 des Nockens 16 findet. Die beiden Enden der Querdurchbohrung, innerhalb der die Feder 12 liegt, kann man durchStiftschrauben oder ähnlichverschließen. Die aus vollem Material ausgearbeiteten Schloßteile i und i i werden zusammen mit der .Deckplatte 14 mittels Stiftschrauben zusammengehalten. Der Außenschloßteil i ist mit einem etwas überstehenden Rand 15 ausgeführt. Die besondere Form des Nockens 16 hat den Zweck, der Feder 12 eine Auflage- bzw. eine Widerstandsfläche 13 zu sichern. Der kleine, etwas abgesetzte Nocken 17 soll es ermöglichen, die Riegelfalle 2 durch einen üblichen Drücker zu betätigen. Der auf der Zeichnung nicht dargestellte allgemein bekannte Drücker führt in die Drückeröffnung i9. Die besondere Form des Schloßzylinders 2o ermöglicht eine Betätigung der Riegelfalle durch die Anschlagnase 21. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Sicherheitszylindern liegen in dem neuen Zylindermantel die bekannten Zuhaltestifte oder demselben Zweck dienenden Scheiben von außen gesehen hinter der Riegelfalle, wodurch die Sicherheit erhöht wird. Die besondere Außenform des Zylinders 20 in Gestalt eines abgestuften Dreiecks ermöglicht ein haltbares Ein-und Festsetzen des Zylindermantels in den betreffenden Schloßteil. Bei Verwendung des Schlosses als gewöhnliches Schloß finden die Einsatzhülsen und Deckplatten 22 nach Fig. 8 und 9 Verwendung.
  • Ein Sicherheitsschloß unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Schloß nur durch die Schloßzylinderausführung nach Fig.6 und 7, wobei der Schloßzylinderkern mit den Zuhaltungen in bekannter Ausführung verwendet werden kann und nur die Ummantelung neu in eckiger Form ausgeführt ist. Es ist aber von wesentlicher Bedeutung, daß die Sicherheitsstifte oder die demselben Zweck dienenden Scheiben in bekannter Wirkung mit dem Schloßzylinder so vorgesehen und gelagert sind, daß die Zuhaltestifte von außen gesehen hinter der Riegelfalle liegen, durch welche eine erhöhte Sicherheit gegeben ist. Da die Riegelfalle nochmals vorgeschlossen werden kann, kommt das Schloß einem sogenannten Zweitourschloß vollkommen gleich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schloß für Wohntüren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß mit einer Riegelfalle (2) ausgerüstet ist, von der ein Ende gabelförmig ist, und wobei die Gabelschenkel je auf einer Außenseite Einbuchtungen und die gegenüberliegende Innenseite verzahnungsähnliche Vorsprünge (5) hat, wobei eine Druckfeder (4) in einem Schlitz des Riegels vorgesehen ist.
  2. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch i; gekennzeichnet durch den Einbau einer unter Wirkung einer Feder (io) stehenden Zuhaltung (9).
  3. 3. Eine Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die DrückerntIß (7) Nocken (i6, 17) hat und im losen Zusammenhang init einer Feder (i2) vorgesehen ist. .f. eine Ausführungsform nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel des Schloßzylinders (2o) die Form eines abgestuften Dreiecks hat und so ausgeführt und eingesetzt ist, daß die üblichen Zuhaltungen von vorn gesehen hinter der Riegelfalle liegen.
DEB2421A 1950-03-07 1950-03-07 Schloss fuer Wohntueren o. dgl. Expired DE813816C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB2421A DE813816C (de) 1950-03-07 1950-03-07 Schloss fuer Wohntueren o. dgl.

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DEB2421A DE813816C (de) 1950-03-07 1950-03-07 Schloss fuer Wohntueren o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE813816C true DE813816C (de) 1951-09-17

Family

ID=6952743

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB2421A Expired DE813816C (de) 1950-03-07 1950-03-07 Schloss fuer Wohntueren o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE813816C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168793B (de) * 1962-04-14 1964-04-23 Dieter Dieckmann Dipl Ing Tuerschild

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168793B (de) * 1962-04-14 1964-04-23 Dieter Dieckmann Dipl Ing Tuerschild

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