DE819330C - Rechen - Google Patents
RechenInfo
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- DE819330C DE819330C DEP55280A DEP0055280A DE819330C DE 819330 C DE819330 C DE 819330C DE P55280 A DEP55280 A DE P55280A DE P0055280 A DEP0055280 A DE P0055280A DE 819330 C DE819330 C DE 819330C
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- bar
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D7/00—Rakes
- A01D7/08—Rakes with exchangeable tines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Protection Of Plants (AREA)
Description
S. 175) AUSGEGEBEN AM 31. OKTOBER 1951
p55280 III j 45 cD
Rechen
In der Landwirtschaft und in Gärtnereien werden in großem Umfang Holzrechen verwendet. Sie
sind meist so ausgeführt, daß sie leicht von einer Person mit den Händen bedient werden können.
Man hat auch größere Ausführungen gebaut, die den Balken des Handrechens in der Längsausdehnung
um ein Vielfaches übertreffen. Sie werden namentlich bei der Getreideernte zum Zusammenharken
der auf dem Stoppelfeld verstreuten Halme l>enutzt.
Die bisher üblichen Holzrechen bestanden stets aus einem Rechenbalken, in dessen Bohrungen die
Zinken eingeschlagen waren und der gleichzeitig Ausnehmungen zur Aufnahme des Stiels bzw. eines
Holzzwischenstücks zum Stiel aufwies. Die Lebensdauer derartiger Geräte war durchweg äußerst kurz.
Wurden sie z. B. zur Heuernte eingesetzt, dann sind sie am Ende der Ernte meist unbrauchbar gewesen.
Insbesondere fielen durch das Austrocknen des Holzes die Zinken aus den Rechenbalken heraus, ao
Weiterhin brachen die Rechenbalken an den Stellen durch, an denen sie durch die Ausnehmungen zum
Einführen des Stiels oder seines Befestigungsstückes geschwächt waren.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben, indem einerseits die Zinken im Rechenbalken
durch sie umgebende Gummiringe gesichert sind und andererseits der Rechenbalken in einer Klammergabel
befestigt ist, die mit dem Stiel in Verbindung steht. Die Gummiringe sichern dabei die
Zinken gegen das erwähnte Herausfallen aus dem Rechenbalken beim Austrocknen des Holzes, und
durch die Befestigung des Stiels mit Hilfe der Klammergabel .wird die Schwächung des Rechenbalkens
vermieden, die sonst durch das Vorsehen von Ausnehmungen zur Befestigung des Stiels
eintrat.
Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der
Zeichnung ersichtlich, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Die Abb. ι zeigt den Rechen
im Längsschnitt. In der Abb. 2 ist eine Aufsicht im teilweisen Schnitt und in der Abb. 3 ist schließlich
eine Ansicht des Rechenbalkens mit den Zinken wiedergegeben.
Wie aus der Abb. 1 ersichtlich, besteht der Rechenbalken aus den beiden übereinander angeordneten
und fest miteinander verbundenen Längsstücken 1 und 2. Jedes dieser Längsstücke ist mit
die Zinkenbohrungen umgebenden Ringnuten 3 und 4 zur Aufnahme des Gummiringes 5 versehen.
Auch die Zinken selbst weisen eine Nut für den Gummiring 5 auf.
Mit 7 ist die Klammergabel bezeichnet, die den Rechenbalken umspannt und durch die Bolzen 8 zusammengehalten
wird. Sie greift auf der oberen und unteren Seite des Rechenbalkens in je ein Paar
der in ihm dafür vorgesehenen Nuten 9 bis 11
ao (Abb. 2) ein. Je nach den dabei auf der Ober- und Unterseite gewählten Nutenpaaren wird die Winkellage
der Zinken 6 zur Klammergabel 7 bestimmt. So läßt sich z. B. auch die Zinkenstellung 6' erzielen.
as Zwischen der Klammergabel 7 und dem Rechenstiel
12 ist das Stielzwischenstück 13 angeordnet.
Es besteht aus den beiden dachförmig gestalteten Gelenkstücken 14 und 15, die durch die Zugkraft
der Feder 16 aneinand'ergepreßt werden, die an der Stelle 17 mit der Klammergabel 7 und an der Stelle
18 mit dem Bodenteil 19 des Rohrstücks 20 verbunden ist. Das Gelenkstück 15 ist auf der
Klammergabel 7 und das Gelenkstück 14 über das Rohr 20 mit dem Rechenstiel 12 verbunden. Zur
Befestigung des Stiels 12 im Rohr 20 dient die Holzschraube 21.
Die Abb. 2 läßt die Klammergabel 7 und die Art ihres Eingriffs in die Nuten 9 bis 11 des Rechenbalkenstücks
2 besonders deutlich erkennen. Sie zeigt auch, daß die Zugfeder 16 durch die Flügelmutter
22 gespannt werden kann.
Die Klemmbolzen 8 pressen, wie es insbesondere aus Abb. 3 ersichtlich ist, die Klammergabel auf
die Längsstücke 1 und 2 des Rechenbalkens und verbinden diese fest miteinander. Darüber hinaus
dienen auch Holzschrauben, wie z. B. 23, zur Verbindung dieser Längsstücke.
Wenn ein Austrocknen des Holzes vom Rechenbalken und von den Zinken stattfindet, so verhindert
der Gummiring 5 das Herausfallen dieser Zinken aus dem Rechenbalken. Durch die Halterung
des Rechenbalkens in der Klammergabel 7 ist die Schwächung des Balkenwerkstoffes, wie sie sonst
für die Aufnahme des Rechenstiels oder eines Verbindungsstücks zu ihm erforderlich ist, vermieden.
Durch das Stielzwischenstück 13 und insbesondere durch die mit ihm verbundene Zugfeder 16 werden
etwaige Stöße, die beim Arbeiten mit dem Rechen z. B. durch Bodenunebenheiten auftreten können,
abgefangen und daran gehindert, einen Bruch des Rechens oder seiner Teile herbeizuführen.
Treten solche Stöße auf, so gleiten lediglich die dachförmig gestalteten Gelenkstücke 14 und 15
übereinander. Sie gehen danach unter der Einwirkung der Zugfeder 16 in ihre Ausgangslage zurück.
Claims (8)
1. Rechen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (6) im Rechenbalken durch sie umgebende
Gummiringe (5) gesichert sind.
2. Rechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechenbalken aus zwei übereinander
angeordneten und fest miteinander verbundenen Längsstücken (1,2) besteht, von
denen jedes die Zinkenbohrungen umgebende Ringnuten (3,4) zur Aufnahme der Gummiringe
(5) aufweist.
3. Rechen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zinken (6) mit einer
Nut für den Gummiring (5) versehen ist.
4. Rechen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechenbalken in einer
Klammergabel (7) befestigt ist, die mit dem Stiel (12) in Verbindung steht.
5. Rechen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechenbalken auf seiner
Ober- und Unterseite mindestens zwei Paare zueinander parallel liegender Nuten (9, io, 11)
für den Eingriff der Klammergabel (7) aufweist.
6. Rechen nach Anspruch 1 oder einem der darauf folgenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein federndes Stielzwischenstück (13).
7. Rechen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stielzwischenstück (13)
zwei dachförmig gestaltete Gelenkstücke (14,15) aufweist, die durch Federkraft (16) aneinandergedrückt
sind und von denen eines mit der Klammergabel (7) und das andere mit dem Stiel (12) fest verbunden ist.
8. Rechen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Verbindung mit dem
Stiel (12) bestimmte Gelenkstück (14) in ein Rohr (20) zur Aufnahme dieses Stiels (12) ausläuft
und daß im Innern des Rohres eine an dem Rohrboden angebrachte Holzschraube (21) zur
Befestigung des Stiels an dem Gelenkstück vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2073 10. 51
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55280A DE819330C (de) | 1949-09-18 | 1949-09-18 | Rechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55280A DE819330C (de) | 1949-09-18 | 1949-09-18 | Rechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819330C true DE819330C (de) | 1951-10-31 |
Family
ID=7387665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP55280A Expired DE819330C (de) | 1949-09-18 | 1949-09-18 | Rechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819330C (de) |
-
1949
- 1949-09-18 DE DEP55280A patent/DE819330C/de not_active Expired
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