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DE815888C - Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen

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Publication number
DE815888C
DE815888C DEP42546A DEP0042546A DE815888C DE 815888 C DE815888 C DE 815888C DE P42546 A DEP42546 A DE P42546A DE P0042546 A DEP0042546 A DE P0042546A DE 815888 C DE815888 C DE 815888C
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DE
Germany
Prior art keywords
recording
sound
tape
auxiliary
recording medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP42546A
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP42546A priority Critical patent/DE815888C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815888C publication Critical patent/DE815888C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen Zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen werden heute fast durchweg getrennte bandförmige Aufzeichnungsträger für die Bild- und die Tonaufzeichnung benutzt, die in zwei getrennten Aufnahmegeräten von je einem besonderen Motor angetrieben werden. Man pflegt für einen synchronen Lauf der beiden Aufzeichnungsträger dadurch zu sorgen, daß die erwähnten Motoren selbstanlaufende Synchronmotoren sind, welche an das gleiche Netz angeschlossen werden. Dabei tritt jedoch eine Schwierigkeit insofern auf, als der Aufzeichnungsträger in der Tonkamera im Interesse einer störgeräuschfreien Tonaufzeichnung von einer glatten Transportrolle an der Tonaufzeichnungsstelle oder in deren Nähe angetrieben werden muß, so daß außer der Drehzahl der Durchmesser dieser glatten Antriebsrolle für den Bandtransport maßgebend ist. Selbst bei großer Genauigkeit in der Bemessung dieses Rollendurchmessers können nun aber bei längeren Szenen, die sich über einige Minuten erstrecken, doch gewisse Längendifferenzen gegenüber dem zugehörigen Bildfilmstreifen auftreten, da z'u ihrer Vermeidung der erwähnte Rollendurchmesser viel genauer eingehalten werden müßte, als es überhaupt oder ohne allzugroßen Aufwand möglich ist. Ein Ton- und ein Bildaufzeichnungsträger, welche gleichzeitig aufgenommen worden sind, aber eine solche Längendifferenz aufweisen, sind nun nicht ohne weiteres zur Kopie auf einen gemeinsamen Wiedergabefilm geeignet, da ein Unterschied in der Wiedergabe zusammengehöriger Ton- und Bildereignisse in der Größenordnung eines kleinen Bruchteils einer Sekunde bereits als sehr störend empfunden wird. Es ist also, wenn derartige Längendifferenzen vorhanden sind, notwendig, die Tonspur erst umzuspielen, um sie der Länge des Bildstreifens anzupassen. Dieser zusätzliche Arbeitsgang soll durch die Erfindung vermieden werden. Man kann auch beim Auftreten einer solchen Längendifferenz den Bildfilmstreifen durch Herausschneiden einiger Einzelbilder der Tonbandlänge anpassen, muß jedoch dabei die herauszuriehmenden Bilder - über die ganze Filmlänge verteilen, damit nirgends zu größe Zeitdifferenzen zwischen zusammengehörigen Bild- und Tonereignissen auftreten und muß außerdem darauf achten, daß an den Szhnittstellen im Bildstreifen keine zu schnell verlaufenden Bewegungsphasen vorhanden sind, damit die Bildwiedergabe nicht leidet. Auch diese Korrekturmethode ist also umständlich und kostspielig.
  • Gemäß der Erfindung soll das Auftreten von Längendifferenzen dadurch vermieden werden, daß der Tonaufzeichnungsträger mit einer Hilfsaufzeichnung, einer Randeinkerbung o. dgl. versehen ist, aus der mittels einer Abtastvorrichtung und vorzugsweise auch eines Verstärkers eine Wechselspannung hergestellt wird, die zur Speisung des Antriebsmotors des Bildaufzeichnungsträgers dient.
  • Im folgenden soll ein Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens beschrieben werden.
  • In Fig. i bedeutet io einen bandförmigen Tonaufzeichnungsträger für eine Tonaufzeichnung nach dem Magnettonprinzip, der auf seiner oberen Hälfte a die Tonspur erhält und auf seiner unteren Hälfte b auf photographischem Wege mit einer Hilfsaufzeichnung ii versehen ist, die in der Zeichnung durch eine Schraffierung angedeutet ist und dazu führt, daß bei Durchleuchtung mittels einer Lichtquelle 12 im Ausgangskreise einer Photozelle 13 eine Wechselspannung zustande kommt. Die Einzelheiten dieser Abtasteinrichtung, nämlich der Speisestromkreis der Lampe und die optischen Linsen sowie der Spalt sind in Fig. i der Einfachheit halber fortgelassen. An die Photozelle 13 ist ein Verstärker 14 angeschlossen, welcher über die Leitungen 15 die Wechselspannung für den Filmantriebsmotor in der Bildkamera 16 liefert.
  • Der ebenfalls nicht mit dargestellte Antriebsmotor für den Tonaufzeichnungsstreifen io kann in üblicher Weise an das Wechselstroninetz des Aufnahmeateliers angeschlossen werden. Man kann sich leicht davon überzeugen, daß bei dieser Einrichtung nun die eingangs besprochenen Längendifferenzen zwischen Ton-und Bildaufnahmestreifen selbst bei ungenauer Einhaltung des vorgeschriebenen Transportrollendurchmessers für das Tonband nicht mehr auftreten können. Die transportierte Bildstreifenlänge ist nämlich nun von dem Transportrollendurchmesser in der Tonkamera unabhängig und hängt nur mehr von der tatsächlich transportierten Tonbandlänge ab, so daß beim Zusammenkopieren der mit dieser Einrichtung aufgenommenen Ton- und Bildstreifen alle eingangs geschilderten, die Filmherstellung verteuernden Arbeitsgänge fortfallen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Tonaufnahme nach dem magnetischen Prinzip beschränkt, sondern auch anwendbar, wenn die Tonereignisse nach einem photographischen Verfahren oder auf mechanischem Wege auf dem Tonband festgehalten werden. Bei photographischer Aufzeichnung der Schallereignisse wird man vorzugsweise zu einer Art von Hilfsaufzeichnung greifen, die nicht lichtoptisch abgetastet züi wcrclen braucht, oder die eine Abtastu-ig mit einer Lichtfarbe erlaubt, gegen welche die lichtempfindliche Schicht unempfindlich ist. Da es aber grundsätzlich -keine Schwierigkeiten bereitet, einen photographischen noch unbelichteten Film mit einer Randeinkerburg für eine mechanische Abtastung cr-ler mit einer magnetischen Hilfsaufzeichnung von stets wiederkehrender Periodizität zu versehen, wird man u. U. die Hilfsaufzeichnung und ihre Abtastung auf einem anderen Prinzip aufbauen als die Tonspuraufzeichnung, wenigstens wenn letztere photographisch vorgenommen wird.
  • Sofern dieTonaufzeichnung, sei es auf magn'etischem oder auf photographischem Wege auf einem perfcrierten Film geschieht, kann man die Filmperforation als Hilfsaufzeichnung benutzen und mit Hilfe von Frequenzvervielfacher- und/oder Frequenzteilerstufen zwischen den Ausgangsklemmen der Abtasteinrichtung und den Eingangsklemmen des Bildkameramotors aus der Perforationsfrequenz die erforderliche Antriebsfrequenz für den Motor herstellen. Die Hirtereinanderschaltung von Vervielfacher- und Teilerstufen ermöglicht dabei die Anpassung in nahezu beliebige Werte für das Verhältnis von Perforationsfrequenz zu Motorspeisestromfrequenz. Die Tatsache, daß die Frequenzvervielfachung meistens nicht ohne gewisse Phasenschwankungen zwischen der Eingangs- und der Ausgangsfrequenz des Vervielfachers möglich ist, ist im vorliegenden Fall ohne Bedeutung, da Phasenschwankungen selbst von einer ganzen Periodendauer der Antriebsfrequenz des Bildkameramotors noch keine Gangunterschiede der Bild- und der Tonspur hervorrufen würden, die bei der Vorfübrung stören könnten.
  • Die Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung einen magnetischen Tonaufzeichnungsträger, bei welchem wieder die obere Hälfte a mit der Tonspur beschrieben wird und die untere Hälfte b die Hilfsaufzeichnung trägt. Diese besteht, wie durch die schraffierten Flächen c und die dazwischen liegenden nichtschraffierten Flächen von gleicher Länge angedeutet ist, in einer vor dem Aufbringen der Tonspur vorgenommenen Magnetisierung der Eisenschicht, deren Grundwelle als Antriebsfrequenz für den Bildkameramotor benutzt werden kann. Dieser Tonspurstreifen kann auch eine durch Schwärzung der schraffiert angedeuteten Flächen, beispielsweise mit einer Lackfarbe hergestellte Hilfsaufzeichnung besitzen, die dann mit einem lichtoptischen Abtastgerät zur Erzeugung der Wechselspannung dient. Die Hilfsaufzeichnung kann bei geeigneter Ausbildung auch durch Lichtreflexion abgetastet werden.
  • Die Fig. 3 zeigt einen magnetischen Tonaufzeichnungsträger, bei welchem der untere Rand mit periodisch wiederkehrenden Einkerbungen versehen ist und im übrigen die ganze untere Hälfte beispielsweise durch einen Lackanstrich geschwärzt ist, so daß die Einkerbungen lichtoptisch leicht abgetastet werden können. Auch eine mechanische Abtasteinrichtung ist'denkbar, wobei die Einkerbungen dann jedoch abgeschrägt werden müssen, um es dem längs der unteren Kante des Tonbandes entlang gleitenden Fühlhebel zu ermöglichen, in jede Kerbe stoßfrei hineingleiten und aus ihr wieder herausgleiten zu können.
  • Sofern dieTonaufzeichnun auf magnetischemWege 9 Ö geschieht, kann man im Aufnahmeatelier, wenn, wie es häufig geschieht, die Aufnahmen wiederholt werden müssen, die Tonspur, nicht dagegen die Hilfsaufzeichnung, wieder löschen und bei der nächsten Aufnahme den magnetischen Tonaufzeichnungsträger von neuem beschreiben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE.- i. Verfahren zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen unter Benutzung getrennter bandförmiger Aufzeichnungsträger und getrennter Antriebsmotoren für die Bild- und die Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonaufzeichnungsträger mit einer Hilfsaufzeichnung, einer Randeinkerbung o. dgl. versehen ist, aus der mittels einer Abtastvorrichtung und vorzugsweise auch eines Verstärkers eine Wechselspannung hergestellt wird, die zur Speisung des Antriebsmotors des Bildaufzeichnungsträgers dient.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Abtasteinrichtung für die Hilfsaufzeichnung an der Torikamera und einen vorzugsweise über einen Verstärker an die Ausgangsklemmen dieser Abtasteinrichtung angeschlossenen Antriebsmotor der Bildkamera. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i unter Benutzung einer Filmperforation am Tonaufzeichnungsträger als Hilfsaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß Frequenzvervielfacher- und/ oder Frequenzteilerstufen zwischen den Ausgangsklemmen der Abtasteinrichtung und den Eingangsklemmen des in Ab- hängigkeit von der Hilfsaufzeichnung gespeisten Antriebsmotors vorhanden sind. 4. Bandförmiger Tonaufzeichnungsträger zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von der Tonaufzeichnung unabhängige, für ein mechanisches, optisches oder ein anderes Abtastverfahren geeignete Hilfsaufzeichnung oder Randeinkerbung, die eine über die ganze Bandlänge gleichbleibende Periodizität besitzt. 5. Bandförmiger Tonaufzeichnungstr"äger zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von der Tonaufzeichnung unabhängige und bei Löschung der Tonspur unverändert bleibende magnetische Hilfsaufzeichnung, die eine über die ganze Bandlänge gleichbleibende Periodizität besitzt.
DEP42546A 1949-05-13 1949-05-13 Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen Expired DE815888C (de)

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DEP42546A DE815888C (de) 1949-05-13 1949-05-13 Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen

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DE815888C true DE815888C (de) 1951-10-04

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DEP42546A Expired DE815888C (de) 1949-05-13 1949-05-13 Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme von Bild-Tonfilmen

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DE (1) DE815888C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014838B (de) * 1953-02-07 1957-08-29 Siemens Ag Vorrichtung zur automatischen UEberblendung bei der Tonfilmwiedergabe
DE1021247B (de) * 1953-02-21 1957-12-19 Rundfunk Betr Stechnik G M B H Synchronisierungseinrichtung fuer bildsynchrone Tonaufzeichnung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014838B (de) * 1953-02-07 1957-08-29 Siemens Ag Vorrichtung zur automatischen UEberblendung bei der Tonfilmwiedergabe
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