DE814973C - Treibriemen fuer Keilnut-Riemenscheiben - Google Patents
Treibriemen fuer Keilnut-RiemenscheibenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16G5/00—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
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Description
- Treibriemen für Keilnut-Riemenscheiben Die Erfindung betrifft einen Treibriemen für Keilnut-Riemenscheiben und besteht darin, daß keilförmige oder pyramidenstumpfförmige Klötze aus einem die erforderliche Reibung mit den Flanken vier Keilrillen gewährleistendem Werkstoff einzeln in Käfigen, über welche sie mit ihren Griffflanken seitlich überstehen, gefaßt und diese Käfige durch Scharniergelenke miteinander verbunden sind.
- Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar Fig. i zwei Glieder des erfindungsgemäßen Keilriemens im Schnitt nach Linie x-x zu Fig. 2, Fig. 2 den Grundriß zu Fig. i, Fig. 3 die Stirnansicht zu Fig. i, Fig. 4 und 5 eine zweite Ausführungsform in den Fig. i und 3 entsprechenden Darstellungen, Fig. 6, 7 und 8 eine dritte Ausführungsform in den Fig. i, 2 und 3 entsprechenden Darstellungen, Fig. 9 zwei Käfigglieder gemäß der Ausführung nach den Fig. 6 bis 8 in perspektivischer Darstellung. Der Riemen nach den Fig. i bis 3 ist aus einer Vielzahl von gegenseitig durch Scharniere verbundenen Gliedern zusammengesetzt. Jedes Glied A besteht aus einem Klotz i, dessen Querschnitt trapezförmig ist, so daß die Flanken a, welche den Flanken der im Querschnitt trapezförmigen Nut der Riemenscheibe anliegen, miteinander einen Winkel a bilden, der dem Flankenwinkel der Keilnut der Riemenscheibe gleich ist. Auch im Längsschnitt ist der Klotz trapezförmig; indessen ist der Winkel ß nicht der vorerwähnten Bedingung unterworfen. Der Klotz i, der also keilförmig oder pyramidenstumpfförmig ist, besteht aus Leder oder Gummi oder anderem elastischen Werkstoff mit hoher Reibungszahl. Der Klotz kann aber auch aus nichtelastischem Werkstoff mit geringer Reibungszahl gefertigt sein, z. B. aus Holz, Fiber, Kunststoff u. dgl., wenn die wirksamen Flanken a mit einem Belag hoher Reibungszahl versehen sind. Jeder Klotz i ist in einem Käfig 2 gefaßt, der aus einem Band, vorzugsweise Blech, besteht; dieser Käfig umfaßt den Klotz oben und unten und teilweise auch an den Flanken b. Die Verbindung zwischen dem Klotz i und dem Käfig 2, über welchen der Klotz seitlich vorsteht (Fig.3), erfolgt durch Niete 3. Das Band 2 entfernt sich im oberen Teil der Flanken b von dem Klotz und bildet Ösen, welche durch Zahnlücken 2° zahnartig in eine Vielzahl von Augen 2' unterteilt sind; diese Augen besitzen einen solchen gegenseitigen Abstand, daß in die Lücken 2° die entsprechend versetzten Augen 2' des benachbarten Gliedes oder Käfigs passen. In die ineinandergefügten Augen benachbarter Glieder wird ein Dorn oder Stift gesteckt. Dadurch ergibt sich eine Scharniergelenkverbindung zwischen den Gliedern. Der Stift oder Bolzen 4 des Gelenkes besteht vorzugsweise aus elastischem nichtmetallischem Werkstoff, so daß das Gelenk keine Schmierung erfordert; andererseits erhält der Riemen in seiner Gesamtheit eine gewisse Fähigkeit, sich zu längen. Wenn sich während des Betriebes Wärme entwickelt, so wird dieselbe unverzüglich nach außen abgeleitet durch die metallischen Teile des Gelenkes.
- Der erfindungsgemäße Treibriemen, der in beliebigen Längen endlos hergestellt werden kann, hat im Gegensatz zu den bisher verwendeten Riemen keine Stelle verminderter Festigkeit; er ist kettenartig aus einer Vielzahl von Gliedern zusammengesetzt, hat aber nicht die Starrheit der bisher bekannten Riemen und kann daher an Riemenscheiben von sehr kleinem Durchmesser Verwendung finden. Er gestattet die Übertragung sehr hoher Kräfte selbst bei sehr hohen übersetzungsverhältnissen, ohne daß übermäßige Ermüdungserscheinungen eintreten. Der erfindungsgemäße Riemen läuft lautlos, denn mit den Flanken der Riemenscheibe treten nur die Flanken a des Klotzes i in Wechselwirkung. Der erfindungsgemäße Riemen eignet sich im besonderen Maße für Geschwindigkeitsregler, bei denen Riemenscheiben mit im Querschnitt trapezförmigen Laufnuten und unterschiedlichem Durchmesser Verwendung finden; die Keilnuten können glatt oder leicht gezahnt sein; die Scheiben können in öl laufen.
- Bei der Ausführungsform der Fig. 4 und 5 ist, im Gegensatz zu jenen der Fig. i bis 3, der metallische Käfig 2 plattgedrückt; der Klotz i ist mit Hilfe von Nieten 3 befestigt, die am gegenüberliegenden Ende eine Gegenplatte 5 tragen. Auch bei dieser Ausführungsform besitzt der Käfig Augen 2' für die Herstellung einer Gelenkverbindung mittels eines Bolzens 4.
- Bei der :Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 9 wird der Käfig eines jeden Klotzes gebildet durch eine Vielzahl von trapezförmigen Gliedern 6 aus Stahldraht, die Seite an Seite angeordnet sind und deren Parallelseiten sich gegen die obere und untere Fläche des Klotzes stützen, während die geneigten Schenkel an den Flanken b des Klotzes liegen. Diese Glieder (Fig. 9) sind in ihrem Oberteil abwechselnd auf je einer Seite zu Augen 6' gebogen, welche der Herstellung der Scharniergelenkverbindung dienen. Die Glieder sind abwechselnd um i8o° versetzt auf dem Klotz angeordnet (wie in Fig. 9 gezeigt), so daß 'die Augen 6' auf jeder Seite einen gegenseitigen Abstand erhalten, der mindestens der Stärke des Drahtes, aus welchem die Glieder 6 bestehen, entspricht, so daß in den so gebildeten Zwischenräumen die Augen der Glieder des benachbarten Käfigs passen. Das Gliederpaket 6 auf jedem Klotz wird durch End- oder Haltebügel 7 gefaßt, die, ebenfalls aus Metalldraht bestehend, auf den Klotz i aufgepreßt sind.
- Die Gesamtheit der Glieder-6 kann durch eine Schweißnaht 8 längs der schräg geneigten Flanken (Fig. 6) verstärkt werden.
- Die beschriebene Anordnung der Fig. 6 bis 9 eignet sich bei Verwendung von Stahldraht hoher Festigkeit zur übertragung sehr hoher Kräfte; sie hat den weiteren Vorteil, daß sie eine Serienproduktion ermöglicht, weil die Glieder 6 durchwegs die' gleiche Form aufweisen und lediglich abwechselnd versetzt auf den zugehörigen Klotz aufgesteckt sind.
- In besonderen Fällen kann es nützlich sein, den Käfig aus elastischem Werkstoff, z. B. einem Kunststoff herzustellen; in solchen Fällen werden Gelenkbolzen aus Stahl verwendet.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Treibriemen für Keilnut-Riemenscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß keilförmige oder pyramidenstumpfförmige Klötze aus einem die erforderliche Reibung mit den Flanken der Keilnuten gewährleistenden Werkstoff einzeln in Käfigen, über welche sie mit ihren Griffflanken seitlich überstehen, gefaßt und die Käfige durch Scharniergelenke miteinander verbunden sind.
- 2. Treibriemen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klötze aus Leder, Gummi oder anderem elastischen Werkstoff bestehen.
- 3. Treibriemen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klötze aus Holz, Fiber, Kunststoff oder anderem nichtelastischen Werkstoff bestehen und an ihren mit den Flanken der Riemenscheibe in Wechselwirkung tretenden Seitenflächen mit einem elastischen Belag versehen sind.
- 4. Treibriemen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Käfige aus Metall und die Scharniergelenkbolzen aus nichtmetallischem, elastischem Werkstoff bestehen.
- 5. Treibriemen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Käfige aus elastischem Werkstoff, beispielsweise aus synthetischem Werkstoff, die Scharniergelenkbolzen aus Metall bestehen.
- 6. Treibriemen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig aus einem Blechrahmen besteht, welcher den Klotz oben und unten und teilweise auch seitlich umfaßt und oben an gegenüberliegenden Enden zu äsen geformt ist, welche durch Lücken zahnartig derart in eine Vielzahl von Gelenkaugen unterteilt sind, daß in die Lücken die entsprechenden Gelenkaugen des benachbarten Käfigs passen und die Käfige durch einen Steckbolzen scharniergelenkartig vereinigt werden können. Treibriemen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Verwendung eines flachgedrückten Blechkäfigs mit seitlichen Gelenkaugen, welcher auf der Oberfläche des Klotzes liegt und mit ihm, z. B. durch Niete, verbunden ist. B. Treibriemen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig durch eine Vielzahl von trapezförmigen Metalldrahtgliedern, deren jedes an nur einer Seite zu einem Gelenkauge ausgebogen ist, gebildet ist, wobei diese Glieder auf den Klotz, abwechselnd um i8o° versetzt, derart aufgeschoben sind, daß auf zwei gegenüberliegenden Seiten je eine Reihe in Deckung liegender, zur Aufnahme eines Gelenkbolzens dienender Gelenkaugen entsteht. g. Treibriemen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Paket trapezförmiger Drahtglieder auf jedem Klotz zwischen aufgepreßten Haltebügeln aus Draht gefaßt ist. io. Treibriemen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Paket von trapezförmigen Drahtgliedern durch verbindende Schweißnähte versteift ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT814973X | 1948-11-18 |
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| DE814973C true DE814973C (de) | 1951-09-27 |
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ID=11317227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEB721A Expired DE814973C (de) | 1948-11-18 | 1949-11-19 | Treibriemen fuer Keilnut-Riemenscheiben |
Country Status (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3109265A1 (de) * | 1980-03-17 | 1982-03-04 | Borg-Warner Corp., 60604 Chicago, Ill. | Metallkettenband |
-
1949
- 1949-11-19 DE DEB721A patent/DE814973C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3109265A1 (de) * | 1980-03-17 | 1982-03-04 | Borg-Warner Corp., 60604 Chicago, Ill. | Metallkettenband |
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