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DE814922C - Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken - Google Patents

Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken

Info

Publication number
DE814922C
DE814922C DEST407A DEST000407A DE814922C DE 814922 C DE814922 C DE 814922C DE ST407 A DEST407 A DE ST407A DE ST000407 A DEST000407 A DE ST000407A DE 814922 C DE814922 C DE 814922C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
tongue
spring
shaft
bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST407A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Ernenputsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST407A priority Critical patent/DE814922C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814922C publication Critical patent/DE814922C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B17/00Repairing knitted fabrics by knitting operations
    • D04B17/04Repairing knitted fabrics by knitting operations by picking-up dropped stitches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken Die Erfindung bezieht sich auf eine Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken, eine sogenannte Repassiernadel, mit deren Hakenöffnung überbrückender federbelasteter Zunge. Bei den bisher üblichen Nadeln dieser Art ist die Feder als Blattfeder ausgebildet. Diese Blattfeder ist aber wegen des großen Schwenkwinkels der Zunge nicht in der Lage, die Zunge auf deren ganzem Wege zu belasten. Infolgedessen hat man sich bisher damit begnügt, die Zunge durch die Feder nur bis in eine Mittelstellung zu führen und das endgültige Anlegen der Zunge an den Nadelschaft durch die am Schaft hochgleitende Masche vorzunehmen. Diese vorbekannte Nadelausbildung ist insofern nachteilig, als durch die nur unvollkommene Rückführung der Zunge diese unter ihrem Eigengewicht bestrebt ist, in ihre Mittelstellung zurückzufallen. In dieser Stellung steht sie etwa waagerecht vom Schaft ab, und es besteht die Gefahr, daß hierdurch das insbesondere bei Damenstrümpfen verwendete feine und empfindliche Gewirk zerstört wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Repassiernadel zu scharten, die für alle Arten von Gewirken, also auch für feinste Damenstrümpfe, und zwar sowohl für Handbetrieb als auch für maschinellen Betrieb, gleich gut geeignet ist und deren Zunge mit Sicherheit stets in Anlage an den Nadelschaft zurückgeführt wird. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Zunge in ihrem ganzen Schwenkbereich dem Einfluß eines Kraftspeichers unterworfen ist, der die Zungenspitze in Anlage am Nadelschaft zu halten bestrebt ist. Dies kann z. B. in der Weise erfolgen, daß die als doppelarmiger Hebel ausgebildete Zunge durch eine federbelastete, in Längsrichtung des Nadelschaftes verlaufende Stange steuerbar ist. Dabei empfiehlt es sich, die Federbelastung der Steuer- Stange einstellbar zu machen. Durch diese neue Ausbildung der Repassiernadel wird einmal erreicht, daß die Zunge auf ihrem ganzen Weg unter Federbelastung steht, so daß ein Rückfallen der Zunge zuverlässig vermieden ist. Die aufwärts gehendeMasche braucht also nicht mehr wie bisher die Zunge mit nach oben zu nehmen, vielmehr liegt die Zunge schon vorher glatt am Nadelschaft an. Das Gewirk wird demnach bei der neuen Nadel erheblich geschont. Dazu kommt, daß durch die Einstellbarkeit der Belastungsfeder die Rückstellkraft der Zunge je nach dem aufzunehmenden Gewirk bestimmt werden kann, so daß eine Beschädigung feinster Gewirke durch eine zu schwer verschwenkbare Zunge vermeidbar ist. Durch die Einstellbarkeit der Federbelastung läßt sich zugleich auch die Rückstellgeschwindigkeit der Zunge verändern, so daß diese Rückstellung der Arbeitsgeschwindigkeit der Nadel weitgehend angepaßt werden kann. Die Nadel läßt sich demzufolge mit gleichem Vorteil bei der langsamen Handarbeit als auch beim schnelleren maschinellen Aufnehmen verwenden.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der neuen Nadel besteht darin, daß einerseits die Steuerstange in einer Längsbohrung des Nadelschaftes geführt ist und daß anderseits die Belastungsfeder in einer dazu achsengleichen Bohrung des rückwärtigen, zweckmäßig erweiterten Befestigungsteiles des Nadelschafts angeordnet ist. Die Einstellung der Feder kann dann mit einfachsten Mitteln durch eine den Federhohlraum nach hinten abschließende Schraube erfolgen. Durch diese -geschickte Anordnung und Ausbildung werden alle vorstehenden Teile an der Nadel vermieden und somit die Gefahr einer Verletzung des Gewirkes weitgehend vermieden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt F ig. i eine Repassiernadel gemäß der Erfindung in Schließstellung der Zunge und Fig. 2 -die Nadel bei fast vollständig zurückgelegter Zunge, beide in vergrößertem Maßstabe. Der Schaft 3 der Nadel ist in seinem rückwärtigen Befestigungsteil 4 verdickt ausgebildet und nahezu auf seiner ganzen Länge mit einer Längsbohrung 5, 6 versehen, die sich im Befestigungsteil erweitert. In der Längsbohrung 5 ist eine Steuerstange 7 geführt, deren hinteres Ende einen in der erweiterten Bohrung 6 gleitenden Kolben 8 trägt. Die Kolbenrückseite ist durch eine in der Bohrung 6 liegende Druckfeder 9 belastet, die sich mit ihrem anderen Ende gegen die Stirnfläche einer in der Bohrung 6 verschraubbaren Madenschraube io abstützt.
  • Das untere freie Ende der Nadel ist in an sich bekannter Weise zu einem Haken i i gebogen, dessen Einführungsöffnung 12 durch eine als doppelarmiger Hebel ausgebildete Zunge 13, 14 verschließbar ist. Die Zunge selbst ist auf einem Stift 15 in einem Schlitz 16 des Nadelschaftes 3 schwenkbar gelagert. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der innerhalb des Schlitzes 16 liegende Hebelarm 13 der Zunge 13, 14 mit dem freien Ende der Steuerstange 7 zusammenwirkt in dem Sinne, daß die federbelastete Steuerstange bestrebt ist, die Zunge entgegen dem Uhrzeigersinne zu verschwenken, so daß der aus dem Schlitz 16 nach außen vorstehende Zungenarm 14 vom Nadelhaken i i weg in Anlage an den Nadelschaft 3 sich zu bewegen trachtet. Eine etwa in Höhe der Zungenlagerung 15 vorgesehene Verdickung des Nadelschaftes 3 hat die Aufgabe, im Zusammenwirken mit der schwenkbaren Zunge 13, 14 den aufgenommenen Maschenfaden sicher über die Hakenöffnung 12 zu bringen.
  • Die Nadel wird in der Weise gehandhabt, daß zunächst der Haken i i in ein Gewirk eingestochen wird. Dabei schiebt sich je ein Maschenfaden x, y auf der Vorder- und Rückseite des Nadelschaftes 3 hoch, wobei@der auf der Vorderseite liegende Fadeny die Zungenspitze überschreitet. Beim nunmehr folgenden Anheben der Nadel wird durch den offenen Nadelhaken i i eine neue Masche 3 aufgenommen, während die zuerst aufgenommene Masche y die Zungenspitze von oben her erfaßt. Beim weiteren Anheben (Fig. i) nimmt diese Masche y die Zunge 14 mit nach unten, die sich somit verschwenkt und dabei die Hakenöffnung 12 überbrückt. Die Masche y fällt vom Haken ab (Fig.2), und die Zunge i.3,--T¢wird durch die inzwischen gespannte Belastungsfeder 9 über die Steuerstange 7 in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, wobei sie dank der Federbelastung zuverlässig in Anlage an dem Nadelschaft 3 gehalten wird. Beim erneuten Einstechen der Nadel wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang von neuem, indem die vorher im Haken liegende Masche z am Schaft nach oben wandert und nun die Stellung der Masche y einnimmt, während beim Wiederhochgehen der Nadel eine neue Masche vom Haken erfaßt wird, die Masche z jedoch nun abgeworfen wird.
  • Durch Einstellung der Druckfeder 9 hat man es in der Hand, die Rückstellkraft und -geschwindigkeit der Zunge 13, 14 in weiten Grenzen zu regeln, so daß die Nadel mit gleichem Vorteil zur Aufnahme von Maschen von Hand oder maschinell verwendet werden kann.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte gewünschtenfalls die Zunge abweichende Formen haben oder anders gelagert sein. Ebenso könnte die Steuerstange auch außen am Nadelschaft, beispielsweise in einer offenen Längsnut, untergebracht sein.
  • Statt über die Steuerstange könnte die Zunge auch in anderer Weise mit dem Kraftspeicher gekuppelt sein, z. B. durch Ausbildung des Kraftspeichers als auf der Drehachse der Zunge sitzende Torsionsfeder oder auch als Zugfeder.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken, sogenannte Repassiernadel, mit einer die Nadelhakenöffnung überbrückenden federbelasteten Zunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (13, 14) in ihrem ganzen Schwenkbereich unter dem Einfluß eines Kraftspeichers (9) steht, der das Bestreben hat, die Zungenspitze (14) am Nadelschaft (3) in Anlage zu halten.
  2. 2. Nadel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als doppelarmiger Hebel ausgebildete Zunge (13, i.4) durch eine federbelastete, in Längsrichtung des Nadelschaftes (3) verlaufende Stange (7) im Sinne des Anlegens des freien Zungenarmes (14) an den Nadelschaft steuerbar ist.
  3. 3. Nadel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsfeder (9) der Steuerstange (7) einstellbar ist.
  4. 4. :Tadel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (7) in einer Längsbohrung (5) des Nadelschaftes (3) längs verschiebbar geführt ist.
  5. 5. Nadel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelschaft (3) an seinem hinteren Ende (4) eine erweiterte Bohrung (6) aufweist, in der ein kolbenartiger Fortsatz (8) der Steuerstange (7) geführt und durch eine in der Bohrung angeordnete Druckfeder (9) belastet ist.
  6. 6. Nadel nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung (6) des hinteren Schaftteiles (4) eine als Abstützung für die Druckfeder (9) dienende Stellschraube (io) vorgesehen ist.
DEST407A 1949-12-28 1949-12-28 Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken Expired DE814922C (de)

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DEST407A DE814922C (de) 1949-12-28 1949-12-28 Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken

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DEST407A DE814922C (de) 1949-12-28 1949-12-28 Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken

Publications (1)

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DE814922C true DE814922C (de) 1951-09-27

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ID=7452043

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DEST407A Expired DE814922C (de) 1949-12-28 1949-12-28 Nadel zum Aufnehmen von Maschen in Gewirken

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DE (1) DE814922C (de)

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