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DE814150B - Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 3 5-Dioxopyrazolidms - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 3 5-Dioxopyrazolidms

Info

Publication number
DE814150B
DE814150B DE1949P0036992 DEP0036992 DE814150B DE 814150 B DE814150 B DE 814150B DE 1949P0036992 DE1949P0036992 DE 1949P0036992 DE P0036992 DEP0036992 DE P0036992 DE 814150 B DE814150 B DE 814150B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substituted
aryl
diphenyl
radical
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1949P0036992
Other languages
English (en)
Inventor
Basel Dr Hans Stenzl (Schweiz)
Original Assignee
J R Geigy A -G , Basel (Schweiz)
Filing date
Publication date
Application filed by J R Geigy A -G , Basel (Schweiz) filed Critical J R Geigy A -G , Basel (Schweiz)
Publication of DE814150B publication Critical patent/DE814150B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

Erteilt auf Grund des Ersten Überleitungsgesetzes vom 8. Juli 1949
(WiGBL S. 175)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
AUSGEGEBEN AM 20. SEPTEMBER 1951
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12p GRUPPE 8/01
p 36gg2 IVc j 12 f D
Dr. Hans Stenzl, Basel (Schweiz)
ist als Erfinder genannt worden
J. R. Geigy A.-G., Basel (Schweiz)
Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 3,5-Dioxopyrazolidins
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 17. März 1949 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 26. Juli 1951 Die Priorität der Anmeldung in der Schweiz vom 22. März 1948 ist in Anspruch genommen
Gegenstand vorliegender Erfindung sind Verfahren zur Herstellung neuer Derivate des 3, 5-Dioxopyrazolidins, welche der allgemeinen Formel
R-CH-C=O
O = C N — Aryl (I)
Aryl
oder ihren tautomeren Formen entsprechen, sowie ihrer Salze mit anorganischen und organischen Basen. In dieser Formel und im folgenden bedeuten R einen Rest mit einem Kohlenstoffgerüst mit 2 bis 10 C-Atomen, welches durch ein primäres oder sekundäres C-Atom mit dem Pyrazolidinkern verbunden ist, insbesondere einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder cycloaliphatischen oder einen aryl- ao substituierten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, und Aryl einen unsubstituierten oder einen durch Halogenatome, Alkyl- und/oder Alkoxygruppen substituierten Phenylrest, wobei Alkyl- und Alkoxygruppen ι bis 3 C-Atome enthalten.
Die definierten 3, 5-Dioxo-pyrazolidine können hergestellt werden, indem man ein reaktionsfähiges Derivat einer monosubstituierten Malonsäure der Formel
R-CH(CO-X)2, (II)
worin X den abspaltbaren Rest des Säurederivates, wie z. B. Halogen (Säurehalogenid), eine Alkoxy-
gruppe (Säureester) usw., bedeutet, mit einem i, 2-Diarylhydrazin der Formel
Aryl — NH — NH — Aryl,
(III)
zweckmäßig in Gegenwart eines Kondensationsmittels bzw. eines säurebindenden Mittels, wie nachstehend näher erläutert wird, zur Reaktion bringt.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, einen Dialkylester, vor allem den Diäthylester, einer monosubstituierten Malonsäure mit einem Diarylhydrazin in Gegenwart eines Metallalkoholate, z. B. Natriumäthylat oder Kalium-tert.-butylat, zu erhitzen. Hierbei vollzieht sich der Ringschluß unter Abspaltung von 2 Mol des Alkohols, den man zweckmäßig abdestillieren läßt, bei Temperaturen zwischen etwa ioo und 200 °.
Als Kondensationsmittel kommen dabei allgemein solche Mittel in Beträcht, welche sich für die Ersetzung eines beweglichen Wasserstoff atoms durch ein Metallatom eignen, wie Alkalimetalle und aktive Alkaliverbindungen. Als weitere Beispiele seien Kaliummetall, Natriummethylstt, Natriumamid und Phenyllithium genannt.
Im folgenden seien einige andere Ausführungsformen desselben Verfahrens angeführt.
Diese Ausführungsformen bestehen darin, daß man statt eines Diesters der Malonsäure (II) andere reaktionsfähige Derivate derselben verwendet, wie ζ. Β ein Dihalogenid, ein Esterchlorid, ein Esteramid usw.
Die Kondensation des Diarylhydrazins (III) mit einem Halogenid der Malonsäure (II), beispielsweise dem Dichlorid, erfolgt in einem gegen das Säurehalogenid indifferenten Lösungsmittel, wie Äther oder Benzol' und um die Umlagerung des Diarylhydrazins durch den entstehenden Halogenwasserstoff möglichst zurückzudrängen, zweckmäßig bei Gegenwart eines säurebindenden Mittels, bevorzugterweise in Gegenwart einer tertiären organischen Base, wie Pyridin oder Dimethylanilin. Die Umsetzung erfolgt in diesem Fall schon bei niedrigen Temperaturen, zweckmäßig in der Nähe von o°.
Besonders bei Verwendung von unsymmetrischen reaktionsfähigen Derivaten der Malonsäure (II) gelingt es, die Kondensation stufenweise auszuführen. So kann man beispielsweise das Esterchlorid
Cl-CO —CH(R)-COO —Alkyl
mit dem Diarylhydrazin (III) zunächst zum Acylderivat (IV) umsetzen, indem man die Komponenten im Verhältnis der Molekulargewichte in Äther oder Benzol bei Gegenwart von Pyridin reagieren läßt, und dann durch Erhitzen mit Natriumäthylat den Ring schließen:
R—CH-CO—OAlkyl
O=C NH-Aryl
I+ Alkyl —OH (IV)
Aryl
Statt des Diarylhydrazins (III) kann man auch ein N-Acylderivat desselben, z. B. N-Acetyl-hydrazobenzol, mit.dem reaktionsfähigen Derivat der Malonsäure (II), insbesondere mit einem Dialkylester derselben, umsetzen. Beim Erhitzen mit den genannten Kondensationsmitteln wird unter Abspaltung des Acylrests der Ring zum Pyrazolidinderivat (I) geschlossen.
Ein anderes Verfahren zur Herstellung der Pyrazolidinderivate der Formel (I), welches unter Umständen günstig sein kann, weil es nicht vom Derivat der substituierten Malonsäure (II), sondern von demjenigen der Malonsäure selbst, beispielsweise von Malonsäurediäthylester, ausgeht, besteht darin, den Rest R in 4-Stellung eines 1, 2-Diaryl-3, 5-dioxopyrazolidins der Formel (V), wie im folgenden näher beschrieben wird, einzuführen.
H9C — C = O
O = C N —Aryl
N
Aryl
(V)
Zur Einführung des Restes R kann man das Pyrazolidinderivat (V) oder ein Salz desselben, zweckmäßig bei Gegenwart eines säurebindenden Mittels, mit einer Verbindung der Formel R—X behandeln, wobei X, Cl, Br, J, SO4R oder SO3 Aryl bedeutet.
Die zur Umsetzung erforderliche Temperatur hängt von der Reaktionsfähigkeit der Verbindung R—X ab; bekanntlich reagieren z. B. Jodverbindungen leichter als Bromverbindungen. Der Eintritt der Umsetzung und ihr Verlauf läßt sich leicht an der Bildung der X-Ionen verfolgen. Im allgemeinen sind Temperaturen zwischen o° und 100° geeignet.
Zur Einführung des Restes R kann man auch das Diketopyrazolin (V) in Gegenwart einer Carbonylverbindung der Formel R' = O hydrieren. R' bedeutet dabei einen Rest mit einem Kohlenstoffgerüst mit 2 bis 10 C-Atomen, dessen beide mit dem Sauerstoff verbundenen Valenzen am gleichen C-Atom stehen, insbesondere einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder cycloaliphatischen oder einen arylsubstituierten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest. Infolge seiner Einfachheit und der guten Ausbeuten ist dieses Verfahren technisch besonders vorteilhaft.
Eine Abart dieses Verfahrens besteht darin, das aus dem Dioxopyrazolin (V) und der Carbonyl verbindung R' = O erhältliche Kondensationsprodukt (VI) zu hydrieren.
R' = C
C = O
O = C N —Aryl
(VI)
Aryl
Die Hydrierung erfolgt in beiden Fällen bevorzugt mit Wasserstoff bei Gegenwart eines Hydrierungskatalysators, wie feinverteiltem Nickel, Platin oder
Palladium. Andere Reduktionsverfahren, wie die Verwendung von Natriumamalgam und Wasser, bieten demgegenüber keine Vorteile.
Es ist bei diesem Verfahren zu beachten, daß es, wenn der Rest R' eine aliphatische Doppelbindung enthält, nur schwierig und mit meist unbefriedigender Ausbeute gelingt, die Hydrierung dieser Doppelbindung zu vermeiden. Dagegen kann man leicht das entsprechende gesättigte Derivat erhalten. Das Verfahren eignet sich deshalb vor allem zur Herstellung solcher Pyrazolidinderivate der Formel (I), in welchen der Rest R keine aliphatischen Doppelbindungen aufweisen soll.
Die Dioxopyrazolidine der Formel (V) können nach den für die Herstellung von 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxopyrazolidin bekannten Methoden hergestellt werden; am besten eignet sich die Kondensation von Malonester mit dem entsprechenden Diarylhydrazin der Formel (III) bei Gegenwart eines Metallalkoholate,
z. B. Natriumäthylat.
Die substituierten Pyrazolidinderivate der Formel (VI) werden aus den unsubstituierten Grundkörpern (V) nach an sich bekannten Analogieverfahren erhalten (Bl. Chem. Soc. Japan, 1931, 6, 1 bis 9; 1932, 7, 45 bis 50).
Die nach vorliegender Erfindung herstellbaren i, 2-Diaryl-3, 5-dioxopyrazolidine der Formel (I) sollen als Therapeutica mit analgetischer und antipyretischer Wirkung verwendet werden.
Obwohl die meisten Diaryldioxopyrazolidine der Formel (I) eine beachtliche analgetische und/oder antipyretische Wirksamkeit aufweisen, ist das Maß dieser Wirksamkeit innerhalb der genannten Verbindungsgruppe gewissen Schwankungen unterworfen. Zur Vervollständigung der Beschreibung sei deshalb angeführt, daß zu den Verbindungen mit der besten antipyretischen und analgetischen Wirksamkeit die I, 2-Diphenyl"3, 5-dioxo-4-alkyl-pyrazolidine gehören, deren Alkylrest 3 bis 5 C-Atome enthält, besonders 4-n-Butyl-, 4-n-Propyl- und 4-Isopropyl-i, 2-diphenyl-3, 5-dioxopyrazolidin. Sehr gute analgetische Wirksamkeit zeigt auch das 4-Benzylderivat, während beim 4-Cyclohexylderivat die antipyretische Wirksamkeit besonders ausgeprägt ist. Die in den Phenylresten substituierten Verbindungen stehen den entsprechenden Grundkörpern nahe, ohne sie zu übertreffen; es sind deshalb die leichter zugänglichen 1, 2-Diphenylderivate im allgemeinen den in den Phenylresten substituierten Derivaten vorzuziehen. Auch hier sind diejenigen Verbindungen, deren 4-ständiger Alkylrest 3 bis 5 C-Atome enthält, die wertvollsten.
Demgegenüber zeigt nach unseren Versuchen das i, 2-Diphenyl-3, 5-dioxopyrazolidin, welches die den Pyrazolidinen nach Formel (I) nächstvergleichbare bekannte Verbindung ist, praktisch keine analgetische und antipyretische Wirksamkeit.
Die nach vorliegender Erfindung herstellbaren Dioxopyrazolidinderivate vermögen mit basischen Verbindungen Salze zu bilden. Die Salze der Alkalimetalle sind in Wasser gut löslich, während die Löslichkeit derjenigen der Erdalkalimetalle geringer ist und mit steigendem Atomgewicht des Metalls abnimmt. Die Schwermetallsalze sind in Wasser nur wenig löslich. Dagegen zeigen die Salze mit organischen Basen wieder hohe Wasserlöslichkeit.
Die Fähigkeit zur Salzbildung ist ein großer Vorteil der hier beschriebenen Verbindungen gegenüber andern analgetisch und antipyretisch wirksamen Substanzen, insbesondere, da die Lösungen der Salze nur schwach alkalisch sind und sich für Injektionszwecke eignen. Für die Injektion sollen solche Salze verwendet werden, welche sich von wenig giftigen Kationen ableiten, wie z. B. die Natrium- oder Magnesiumsalze oder diejenigen von Äthylendiamin, Triäthanolamin oder Trimethylamin.
Zur Herstellung der löslichen Salze wird das freie Pyrazolidin der Formel (I) mit der äquimolekularen Menge einer das gewünschte Kation enthaltenden Base, z. B. mit wäßriger Natronlauge, Äthylendiamin, -Kalilauge oder Natriumcarbonatlösung oder mit aikoholischer Natronlauge, behandelt, am besten unter Rühren oder Schütteln. Verwendet man eine wäßrige Lauge, so kann man auch einen Überschuß des Pyrazolidins verwenden, der, wenn die Lösung auf Phenolphthalein neutral geworden ist, durch Filtration εηίτ fernt werden kann.
Das feste Salz kann gewünschtenfalls durch Eindampfen der filtrierten Lösung oder auch durch Zusatz eines Lösungsmittels, in welchem das Salz nicht löslich ist, zum Beispiel durch Zugabe von Äther zur alkoholischen Lösung des Natriumsalzes, erhalten werden.
Es ist jedoch auch möglich, bei alkalischen Kondensationsansätzen, z. B. bei Verwendung von Natriumäthylat als Kondensationsmittel, die entsprechenden Salze direkt zu erhalten.
Die Alkalisalze werden als farblose, meist weitgehend luftbeständige Pulver erhalten, die in Wasser und Alkohol leicht löslich sind und deren Lösungen Phenolphthalein nicht röten. ·
Die schwerer löslichen Salze können auch durch doppelte Umsetzung eines Alkali- oder Ammoniumsalzes des Pyrazolidine der Formel (I) mit einem löslichen Erdalkali- bzw. Schwermetallsalz, z. B. Calciumchlorid oder Silbernitrat, erhalten werden. Die dabei entstehenden Salze der Pyrazolidine (I) werden entweder, wenn in genügend konzentrierter Lösung gearbeitet wurde, direkt als Niederschläge erhalten; andernfalls können sie durch passendes Einengen der Lösung oder durch Kühlen zur Abscheidung gebracht werden.
Einige Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Verfahren sowie einige der danach herstellbaren Verbindungen seien in den nachstehenden Beispielen ausführlicher beschrieben. Teile sind Gewichtsteile; Volum- und Gewichtsteile stehen im gleichen Verhältnis zueinander wie Liter und Kilogramm. Temperaturangaben beziehen sich auf die Celsiusskala.
Beispiel 1 lao
Man löst 7,6 Teile Natrium in 190 Volumteilen absolutem Alkohol, gibt 65 Teile n-Butylmalonsäurediäthylester und 55 Teile Hydrazobenzol zu, destilliert den Alkohol langsam ab und erhitzt dann 12 Stunden bei einer Badtemperatur von 150 °, am Schluß im Vakuum, bis kein Alkohol mehr abdestilliert.
Man löst in Wasser, klärt mit etwas Kohle und versetzt langsam mit I5%iger Salzsäure bis zur sauren Reaktion auf Kongopapier. Das i, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-n-butylpyrazolidin fällt dabei als rasch kristallisierendes öl aus. Aus Alkohol kristallisiert es in farblosen Nadeln vom Schmelzpunkt 105 °.
Beispiel 2
Man erhält das gleiche 1,2-Diphenyl-3,5-dioxo~4-nbutylpyrazolidin, wenn man in Beispiel 1 das Hydrazobenzol durch 68 Teile N-Acetylhydrazobenzol ersetzt und im übrigen gleich verfährt. Bei dieser Ausführungsform bilden sich etwas weniger gefärbte Nebenprodukte als nach der Methode des Beispiels 1. Die Ausbeute ist ebenfalls gut.
Beispiel 3
Zu einer Mischung von 50 Teilen absolutem Pyridin und 200 Volumteilen abs. Äther tropft man bei etwa o° 19 Teile n-Butylmalonsäuredichlorid (Siedepunkt 85 ° bei 14 mm Druck), gibt dann 18 Teile Hydrazobenzol, gelöst in 100 Volumteilen Äther, hinzu und rührt 2 Stunden bei Zimmertemperatur. Die Lösung wird zunächst zur Entfernung des Pyridins mit 2 n-Salzsäure ausgeschüttelt, hierauf mit 2 n-Natriumcarbonatlösung. Die Natriumcarbonatlösung, welche das Natriumsalz desi, 2-Diphenyl-3,5-dioxo-4-n-butylpyrazolidins gelöst enthält, wird mit io°/oiger Salzsäure angesäuert, wobei sich das freie Pyrazolidinderivat ausscheidet.
Beispiel 4
i, 2-Diphenyl-3,5-dioxopyrazolidin (Ber. d. Deutschen Chem. Ges., 1040, 73, 822) wird mit der fünffachen Gewichtsmenge Cyzlohexanon auf dem siedenden Wasserbad 5 Stunden erhitzt. Der Überschuß des Cyclohexanons wird hierauf im Vakuum abdestilliert und der Rückstand aus Alkohol umkristallisiert. Das so erhaltene 1,2-Diphenyl-3, s-dioxo^-cyclohexylidenpyrazolidin besteht aus gelben Nadeln vom Schmelzpunkt 173 °. Behandelt man diese Cyclohexylidenverbindung mit Wasserstoff (etwa 30 Atmosphären Überdruck) in Gegenwart von Raneynickel bei 100 °, so entsteht das in Alkohol schwerlösliche 1, 2-Diphenyl-3, s-dioxo^-cyclohexyl-pyrazolidin vom Schmelzpunkt 1770.
Hydriert man in gleicher Weise das 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-benzylidenpyrazolidin (Bl. Chem. Soc. Japan, 1931, 6, 8), so entsteht das 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-benzylpyrazolidin vom Schmelzpunkt 136 bis 138 °.
Bei gleichem Vorgehen erhält man aus i, 2-Diphenyl-3,5-dioxo-4-cinnamylidenpyrazolidin (loco citato) das i, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-(y-phenylpropyl)-pyrazolidin, aus i, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-(a-phenyläthyliden)-pyrazolidin (Bl. Chem. Soc. Japan, 1931, 6, 9) das 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-(a-phenyläthyl)-pyrazolidin, aus i, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-(p-methylbenzal)-pyrazolidin (Bl. Chem. Soc. Japan I932, 7, 45 ff) das 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-(p-methyibenzyl)-pyrazolidin, aus i, 2-Diphenyl-4-(p-methoxy-benzal)-3,5-dioxopyrazolidin (1. c.) das i, 2-Diphenyl-4-(p-methoxy-benzyl)-3, 5-dioxopyrazolidin, aus 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-piperonylidenpyräzolidin (1. c.) das 1, 2-Diphenyl-4-piperonyl-3,5-dioxopyrazolidin und aus 1,2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-propylidenpyrazolidin (1. c.) das 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-n-propylpyrazolidin (Smp. 108 bis 109 °).
Beispiel 5
i, 2-Diphenyl-3,5-dioxopyrazolidin wird 10 Minuten mit der doppelten Gewichtsmenge Cyclopentanon zum Sieden erhitzt. Aus der mit Alkohol verdünnten Lösung kristallisiert beim Abkühlen das gelbe 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-cyclopentylidenpyrazolidin (Schmelzpunkt 153°). Dieses gibt, in alkoholischer Lösung in Gegenwart von Raneynickel unter Atmosphärendruck bei 50 ° hydriert, das 1, 2-Diphenyl-3, 5-' dioxo-4-cyclopentylpyrazolidin vom Schmelzpunkt 172 °. Es löst sich allmählich beim Schütteln mit 2 n-Natronlauge unter Bildung des Natriumsalzes. In Alkohol ist es schwer löslich.
Beispiel 6
Eine Lösung von 160 Teilen 1,2-Diphenyl-3,5-dioxopyrazolidin und 120 Teilen Benzaldehyd in 500 Volumteilen Alkohol wird unter 20 Atmosphären Wasserstoffdruck bei Gegenwart von Raneynickel auf 100 ° erhitzt, bis die Wasserstoffaufnahme langsam und die Lösung farblos wird. Aus der heiß filtrierten Lösung kristallisiert das 1, 2-Diphenyl-3, s-dioxo^-benzylpyrazolidin.
Beispiel 7
i, 2-Diphenyl-3,5-dioxopyrazolidin wird in 10 Teilen Aceton bei 100 ° unter 20 Atmosphären Überdruck bei Gegenwart von Raneynickel hydriert. Beim Einengen der filtrierten Acetonlösung kristallisiert das 1, 2-Diphenyl-3,5-dioxo-4-isopropylpyrazolidin vom Schmelzpunkt 143 ° in guter Ausbeute.
100 Beispiel 8
25 Teile 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxopyrazolidin werden in 100 Volumteilen 2 η-Natronlauge gelöst. Man tropft unter Rühren 14 Teile i-Brombutan zu und erwärmt kurz auf 70 °. Die abgekühlte Mischung befreit man durch Schütteln mit Äther von ungelösten öligen Anteilen und säuert dann die wäßrige Lösung mit io°/0iger Salzsäure an. Man erhält als Niederschlag das i, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-butylpyrazolidin- vom Schmelzpunkt 105 °.
Ebenso erhält man aus 25 Teilen 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxopyrazolidin, gelöst in 100 Volumteilen 2 n-Natronlauge, durch Umsetzung mit 16 Teilen 4-Chlorbenzylchlorid das 1, 2-Diphenyl-3, 5^10x0-4-(p-chlorbenzyl)-pyrazolidin.
Beispiel 9
In eine aus 23 Teilen Natrium und 500 Volumteilen absolutem Alkohol hergestellte Natriumäthylatlösung trägt man unter Rühren die äquimolekulare Menge iao (308 Teile) 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-n-butylpyrazolidin ein. Die erhaltene, nötigenfalls durch Filtration geklärte, Lösung wird im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird mit absolutem Äther verrieben und abgesaugt. Man erhält das Natriumsalz des i, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-n-butylpyrazolidins als
farbloses Pulver, welches in Wasser leicht löslich ist. Die wäßrige Lösung reagiert schwach alkalisch, jedoch nicht phenolphthaleinalkalisch.
Ebenso kann man die Natriumsalze anderer 4-substituierter 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxopyrazolidine herstellen.
Beispiel 10
Man übergießt 10 Teile 1, 2-Diphenyl-3,5-dioxo~4-nbutylpyrazolidin mit 30 Teilen Diäthylamin; das Pyrazolidin löst sich auf und beim Reiben scheidet sich das Salz kristallinisch ab. Das erhaltene Diäthylaminsalz des 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-n-butylpyrazolidins verliert an der Luft einen Teil der Base.
Andere Methode: 10 Teile 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-n-butylpyrazolidin werden in 50 Teilen heißem, absolutem Alkohol gelöst und dann mit etwa 40 Teilen Diäthylamin versetzt. Das Diäthylaminsalz des 1, 2-Diphenyl-3, 5-dioxo-4-n-butylpyrazolidins wird durch Zusatz von absolutem Äther ausgefällt; es wird abgesaugt und mit ätherischer Diäthylaminlösung gewaschen.
Die in obigen Beispielen beschriebenen Methoden lassen sich in der dem Fachmann geläufigen Weise auf die Herstellung anderer 4-substituierter 1,2-Diphenyl-3,5-dioxopyrazolidine übertragen. Beispielsweise können außer den angeführten folgende Verbindungen hergestellt werden:
R-CH-C=O
O = C N-Ph1
N
Ph,
Ph1
C,H5
C4H5
C,H5
C8H6
C4H6
Ph,
C6H5
C6H5
C8H6
C6H5
C. H,
CH3
C2H5
CH2-CH = CH2
ISO-C4H9
CH9-CH = CH-CH,
C4H6 C8H5 n-C5Hu ISO-C3H7
C4H5 C6H5 ISO-C5H11 n-C4H9
C4H5 C6H5 CH(CH3)-CH2-CH( n-C4He
C6H5 C8H5 CH2-/ \- OCH3 n-C4He
I
OCH3
n-C4He
C6H4-CH3(P) C6H4-CH3(P) Ji-C4H9
C6H4-CH3(P) C6H4-CH3(P) CH3-CH-CH2-CH3
C6H4-Cl(P) C6H5 I
Ji-C7H18
C6H4-Cl(P) C6H4-Cl(P)
C6H4-OCH3(P) C6H4-OCH3(P)
C6H4-OC2H5(P) C6H5
C8H5 C6H6
C8H5 C,Hs
Schmelzpunkt
114—ii6°
108 °
135° 127—128 °
128 ° 104—105°
137° 107—108°
133°
167 ° 133° 132 ° 132 ° 198 ° 81,5 °
95

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung substituierten 3, 5-Dioxopyrazolidinen und ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß man ein funktionelles reaktionsfähiges Derivat einer monosubstituierten Malonsäure R—CH(COOH)2, wie Diester, Dihalogenid oder Esterhalogenid, mit einem 1, 2-Diarylhydrazin, zweckmäßig in Gegenwart eines Kondensationsmittels bzw. eines säurebindenden Mittels, zu Verbindungen der Formel
    R-CH-C=O
    O = C N—Aryl
    Aryl
    umsetzt, wobei R einen Rest mit einem Kohlenstoffgerüst mit 2 bis 10 C-Atomen, welches durch ein primäres oder sekundäres C-Atom mit dem Pyrazolidinkern verbunden ist, insbesondere einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder cycloaliphatischen oder einen arylsubstituierten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, und Aryl einen unsubstituierten oder einen durch Halogenatome, Alkyl- und/oder Alkoxygruppen substituierten Phenylrest, wobei Alkyl- und Alkoxygruppen ι bis 3 C-Atome enthalten, bedeuten.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung der in Anspruch 1 definierten, in 4-Stellung substituierten 3, 5-Dioxopyrazolidine, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle eines i, 2-Diarylhydrazins ein N-Acylderivat desselben zur Kondensation benützt.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung der in Anspruch 1 definierten, in 4-Stellung substituierten 3, 5-Dioxopyrazolidine, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle eines funktionellen reaktionsfähigen Deri-
    vates einer monosubstituierten Malonsäure ein solches Derivat der unsubstituierten Malonsäure benutzt und das so erhaltene i, 2-Diaryl-3, 5-dioxopyrazolidin oder ein Salz desselben durch Behandlung mit einer Verbindung der Formel R—X, wobei X Chlor, Brom, Jod, SO4R oder S O3 Aryl bedeutet und R und Aryl wie in Anspruch 1 definiert sind, in 4-Stellung substituiert.
  4. 4. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 1, 2-Diaryl-3, 5-dioxopyrazolidin mit einer Carbonyl verbindung der Formel R' = O, worin R' einen Rest mit einem Kohlenstoffgerüst mit 2 bis 10 C-Atomen, dessen beide mit dem Sauerstoffatom verbundenen Valenzen am gleichen C-Atom stehen, insbesondere einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder cycloaliphatischen oder einen arylsubstituierten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest (-ylidenrest) bedeutet, kondensiert und gleichzeitig oder nachträglich mit hydrierenden Mitteln behandelt.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Salzen der in Anspruch 1 definierten, in 4-Stellung substituierten i, 2-Diaryl-3, 5-dioxopyrazolidine, dadurch gekennzeichnet, daß man diese Verbindungen mit anorganischen oder organischen Basen umsetzt.
    © 1532 9.
DE1949P0036992 1949-03-17 Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 3 5-Dioxopyrazolidms Pending DE814150B (de)

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