DE803038C - Vorrichtung zur Entladung von Waggons, insbesondere auf Gueterbahnhoefen - Google Patents
Vorrichtung zur Entladung von Waggons, insbesondere auf GueterbahnhoefenInfo
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- DE803038C DE803038C DESCH584A DESC000584A DE803038C DE 803038 C DE803038 C DE 803038C DE SCH584 A DESCH584 A DE SCH584A DE SC000584 A DESC000584 A DE SC000584A DE 803038 C DE803038 C DE 803038C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G41/00—Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames
- B65G41/001—Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames with the conveyor adjustably mounted on the supporting frame or base
- B65G41/002—Pivotably mounted
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zur Entladung von Waggons insbesondere auf Güterbahnhöfen Soweit Waggons auf Anschlußgleisen zu stehen kommen, beispielsweise bei Gas-, Elektrizitätswerken, Industriewerken usw., werden sie aus Gründen der Wirtschaftlichkeit fast nur auf mechanischem Wege entladen. Die hierbei zur Verwendung kommenden Geräte sind entweder ortsfeste oder für einen Platzverkehr besonders konstruierte Anlagen größerer Bauart.
- Das Entladen der Waggons in den Güterbahnhöfen dagegen geschieht heute ohne jegliche mechanische Vorrichtung. also von Tland. Die bisher l)ekannten Fördereinrichtungen sind wegen ihrer Größe, schlechten Transportierbarkeit oder verkehrsstörenden Aufstellung usw. für diesen Zweck nicht geeignet. @ Das Entladen von Schüttgütern aller Art, wie Sand, Kalk, Briketts, Kohlen, Koks, Kartoffeln, Rül)en usxv. ohne mechanische Hilfsgeräte, die es bis jetzt geschieht, ist eine zeitraubencle und für den Arl)eiter äußerst anstrengende Arheit, besonders wenn das Ladegut aus den Ecken der Waggons über die meistens hohen Bordwände geworfen werden muß. Ein Zuwerfen des blaterials nach der Tür ist doppelte Arbeit. Die Staubaufwirbelung ist besonders groß und lästig und stellt außerdem einen Materialverlust dar. Beim Öffnen der Waggontüren fällt zunächst ein großer Teil der Ladung unter den Waggon oder auf die Ladestraße und muß von hier besonders aufgeladen werden. Auch hierbei geht Material verloren.
- Diese umständliche Arbeit hat langes Warten der Fahrzeuge zur Folge. Die vorgeschriebenen Ladefristen werden vielfach überschritten und werden standgeldpflichtig.
- Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht in der Anwendung eines mittels einer Kette, Seil, Gelenkhebel oder Flaschenzug an einer auf den Bordwänden des Waggons abgestützten Haltevorrichtung aufgehängten Förderbandes. Durch dieses einfache und billige Gerät hat das vorstehend geschilderte Problem eine brauchbare Lösung gefunden. Nunmehr ist das Entladen der Waggons eine leichte Arbeit, die in einem kleinen Bruchteil der Zeit durchgeführt werden kann, die bisher dazu erforderlich war. Das neue Gerät kann überall im Waggon Aufstellung finden, so daß das Gut auch aus den Ecken direkt auf das Band geworfen werden kann. Die Staubentwicklung ist gegenüber der bisherigen Methode wesentlich verringert.
- Die Anwendung des neuen Gerätes beschränkt sich nicht nur auf die Entladung der Waggons auf den Güterbahnhöfen, sondern kann auch für andere Ladearbeiten Verwendung finden.
- In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt das neue Gerät in Seitenansicht: Fig. I in der Stellung vor dem Waggon, Fig. 2 in der Stellung im Waggon.
- Das Förderband a, das von einem Benzinmotor b oder elektrisch angetrieben wird, ist für diesen Zweck normalerweise kleiner ausgebildet als die bisher bekannten Förderbänder, so daß es sich durch große Leichtigkeit auszeichnet. Es ist auf einer Seite mit einem Einwurftrichter c versehen und darunter sind die Stützen d angebracht, die zum Aufbocken der Vorrichtung vor dem Waggon dienen, so daß das Band auf der Rampe abgestützt ist (Fig. I). Diese Stützen sind zweckmäßig einschlagbar ausgebildet. Die Aufbockvorrichtung dient gleichzeitig dazu, um bei der nur kurzen Länge des Förderbandes eine entsprechend größere Förderhöhe zu erreichen.
- Das neue Förderband wird in der jeweiligen Arbeitsstellung mittels einer Haltevorrichtung gehalten. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese Haltevorrichtung aus dem Flaschenzug e, mittels welchem das Band schwenkbar an dem Spreizausleger f aufgehängt ist. An Stelle des Flaschenzuges kann auch eine in der Länge verstellbare Kette, Seil o. dgl. Anwendung finden. Der Spreizausleger f wird mit seinen beiden Füßen g beiderseits der Waggontür oder Klappe auf die vordere Bordwand h gegen Abgleiten gesichert aufgesetzt. Zu diesem Zweck bestehen die Füße aus Klauen in U-Form, mittels welchen der Spreizausleger in einfachster Weise auf die Bordwand aufgestellt wird. Die beiden Holme f des Spreizauslegers sind gleichfalls in der Länge verstellbar, um auch bei niedrigeren Bordwänden eine genügende Hubhöhe der Haltevorrichtung zu haben, und bestehen zweckmäßig aus je .zwei ineinander verschiebbaren Rohren. Der Spreizausleger wird durch eine in der Länge verstellbare Kette oder Seil i gehalten, die mittels eines Hakens. k an der hinteren Bordwand m aufgehängt wird.
- Bevor die Waggontür geöffnet wird, wird die neue Entladevorrichtung in die Stellung der Fig. I gebracht, in der der Trichter c unter der Waggontür liegt. Offnet man nun die Waggontür, so fällt das Schüttgut in den Trichter und nicht mehr unter den Waggon und auf die Ladestraße. Nachdem der erste Teil des Waggoninhalts auf diese Weise entladen ist, wird das Förderband hochgehoben und in den Wagen gestellt (Fig. 2). Jetzt kann der Wagen mit Leichtigkeit entladen werden, zumal bei der Nachgiebigkeit bzw. Verstellbarkeit der einzelnen Halteelemente das Förderband in jede Lage eingestellt werden kann, so daß das Gut auch aus den Ecken direkt auf das Förderband geworfen werden kann. Beim Einsetzen in den Waggon wird die Aufbockvorrichtung d zurückgeklappt.
- Das neue Gerät ist denkbar einfach in der Konstruktion und damit sehr betriebssicher. Es ist sehr leicht und kann von zwei Nfann gut getragen werdea. Daher kann es auch von den Fahrzeugen bei voller Ladung bequem vom und zum Bahnhof mitgenommen werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß an dem neuen Gerät keine auf der Ladestraße zu stehen kommende Konstruktionsteile vorhanden sind, die die Ladestraße und damit den Verkehr behindern könnten.
- PATENTANSPR0CHE I. Vorrichtung zur Entladung von Waggons, insbesondere auf Güterbahnhöfen, gekennzeichnet durch die Anwendung eines mittels einer Kette, Seil, Gelenkhebel oder Flaschenzug an einer auf den Bordwänden des Waggons abgestützten Haltevorrichtung aufgehängten Förderbandes (a).
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung aus einem Spreizausleger (f) besteht, dessen beide Holme mittels U-förmiger Klauen (g) zu beiden Seiten der Waggontür auf die vordere Bordwand (h) aufgesetzt werden, und daß sie durch das zweckmäßig an der hinteren Bordwand (m) mittels eines Hakens (k) aufgehängte, angreifende Seil oder Kette (i) gehalten wird.3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Einwurftrichters (c) an dem Förderband (a) die Aufbockstützen (d) zweckmäßig einschlagbar angebracht sind.4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Holme (f) und die Kette (i) in der Länge verstellbar ausgebildet sind.5. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Holme (f) aus zwei ineinander verschiebbaren Rohren bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH584A DE803038C (de) | 1949-12-02 | 1949-12-02 | Vorrichtung zur Entladung von Waggons, insbesondere auf Gueterbahnhoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH584A DE803038C (de) | 1949-12-02 | 1949-12-02 | Vorrichtung zur Entladung von Waggons, insbesondere auf Gueterbahnhoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803038C true DE803038C (de) | 1951-02-26 |
Family
ID=7422463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH584A Expired DE803038C (de) | 1949-12-02 | 1949-12-02 | Vorrichtung zur Entladung von Waggons, insbesondere auf Gueterbahnhoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803038C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955954C (de) * | 1954-08-26 | 1957-01-10 | Froelich & Kluepofel Maschinen | Kettenbahn zum Vorziehen oder Vorschieben von Foerderwagen in Bergwerksbetrieben |
-
1949
- 1949-12-02 DE DESCH584A patent/DE803038C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955954C (de) * | 1954-08-26 | 1957-01-10 | Froelich & Kluepofel Maschinen | Kettenbahn zum Vorziehen oder Vorschieben von Foerderwagen in Bergwerksbetrieben |
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