DE7618760U - Zierleistenklammer - Google Patents
ZierleistenklammerInfo
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Description
IcSrrach, den 10.06,
Eg 34o g
A. EAYMOIiD in L ο r r a c h
• ' · ' Zierleistenklammer
Die Neuerung betrifft eine Zierleiatenklammer aus plastischem
"Werkstoff, bestehend aus einem sich auf die Trägerplatte auflegenden
Kopfteil mit Halteleisten zur Aufnahme der Zierleiste sowie einem Verankerungsteil zum Befestigen der Klammer auf der
Trägerplatte.
Derartige Zierleistenklammern dienen der Befestigung von Zieroder
Hohlleisten an den Längsseiten von Fahrzeugkarosserien ynH haben sich in vielen Ausbildungsformen de3 Kopfteils bei
der Befestigung von leichten bzw. sckmalen Zierleisten bewährt.
Bei schwereren und breiteren Zierleisten jedoch, wie sie für Omnibusse oder auch für Lastkraftwagen verwendet werden,
Teicht jedoch die Haltekraft der bekannten Klammern nicht
sehr aus, um die Leiste sicher und dauerhaft an den Karosse—
TiewäTiden zu befestigen. Auch erfordert die größere Steifigkeit
der Zierleisten eine besonders genaue Ausrichtung der Bedfestigungslöcher
im Karosserieblech oder aber besondere Mittel sum Ausrichten der Kopfteile in der Weise, daß die Halteleisten
für die Montage der Zierleiste auf der gleichen Höhe liegen. Dies ist jedoch mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden.
Aufgabe der Neuerung: ist es, eine Zierleistenklammer zu
schaffen, welche problemlos zur Befestigung schwerer Zierleisten
verwendet werden kann und dabei einen sicheren Halt gewährleistet. .
Diese Aufgabe wird bei der eingangs erwähnten Klammer neuerungs
gemäß dadurch gelöst ^ daß die Halteleistes übetr elastisch
federnde Verbindungselemente an dem Verankerungstell be
festigt sind.
Ihirch die elastische Abstützung der beiden Halteleisten gegenüber
dem Verankerungsteil "wird auf einfache Weise erreicht,
daß auch starkwandige "Ttfl schwere Zierleisten mit geringem
Kraftaufwand auf die "bereits am KarosseriebleGh befestigten
Klammern aufgedrückt werden können. Darüberhinaus bietet diese
Zierleistenklammer noch den weiteren Vorteil, daß die Montage
der Zierleisten auch dann problemlos ist, wenn die Bef e— stigungslöcher im Karosserieblech nicht genau fluchten und
damit die Kanten der Halteleisten zueinander etwas versetzt liegen, weil dieser Versatz in vorherbestimmbaren Grenzen
durch die elastische Abstützung aufgefangen wird.
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Die Verbindungselemente sind nach einer bevorzugten Ausfüh-Tungsf
orm der Neuerung als nach Innen abgewinkelte Flachstäbe
ausgebildet, wobei diese Flachstäbe aus Gründen der Festigkeit
zweckmäßig senkrecht zur Trägerplatte ausgerichtet sind.
Sine besonders gute und sichere Halterung der Zierleiste läßt
eich nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung dadurch
erreichen, daß jede Halteleiste an der zum Verankerungsteil weisenden Seite mit einer vorstehenden Stufe versehen ist, die
eich beim Zusammendrücken der beiden Halteleisten unter eine
am Verankerungsteil vorstehende Hase schiebt. Dies setzt allerdings
voraus, daß die oberen und unteren Verschieberäume die .gleiche Tiefe besitzen. Auf diese Weise werden die Halteleieten
nach dem Aufdrücken der Zierleiste in Eichtung senkrecht
xur Trägerplatte zusätzlich verriegelt, so daß sich die Zierisistenklajsmer
is diese? sietffcixng praktisch so stabil wie eine
!Hammer mit einteiligem Kopf verhält, während sxe in Hickirung
parallel zur Trägerplatte elastisch nachgeben kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung soll anhand der Zeichnung
nachfolgend näfcer erläutert -werden. Es zeigt
""Tig. 1 eine Aufsicht der KLammer in vergrößertem Maßstab
»it Blick in Sichtung A gemäß Fig. 2,
Tig« 2 einen senkrechten Schnitt durch die Klammer und
Tig. 3 eine Zusammenstellung der am Blech befestigten Klammer
in Hormalgroße mit aufmontierter Zierleiste. . - - A -
f? C?
C
Die in Pig. 1 und 2 dargestellte Zierleistenklammer ist aus
-plastischem Werkstoff und besteht im wesentlichen aus zwei paxallel
zueinander verlaufenden und zur Aufnahme von Zierleisten
8 ausgebildeten Halteleisten 1 und 2, die über je zwei
Verbindungselemente 3 ηΎ>Λ 4 mit einem Verankerungateil 5 elastisch
federnd verbunden sind. Mit diesem Verankerung st eil 5
wird die Klammer - wie aus Fig. 3 ersichtlich — auf einer Trägerplatte
6 (beispielsweise einem Karosserieblech) befestigt , wobei im vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel eine Spreiznietbefeetigung
7 vorgesehen ist. Selbstverständlich können hier auch andere bewährte Befestigungsarten wie Klemm-, Schraub- oder
Druckknopf verbindungen verwendet werden.
Die Verbindungselemente 3 und. 4 sind hierbei durch nach innen
Abgewinkelte, senkrecht zur Trägerplatte 6 ausgerichtete
Flachst ab e gebildet uüd sn.t den "Kslteleisten 1 und 2 wie auch
-mit dem Verankerungsteil 5 aus einem Guß hergestellt. Durch
diese elastisch» Verbindung lassen sich die Halteleisten 1
"und 2 beim Aufmontieren der Zierleiste 8 ziehharmonikaartig
zusammendrücken, so daß die Zierleiste 8 durch die nach außen wirkenden Entspannungskräfte in den Plachstäben 3 und 4 sicher
"und fest eingespannt wird.
aus Pig. 2 ersichtlich, besitzt jede Halteleiste 3 nnd 4
an der zum Verankerungsteil 5 weisenden Seite in der unteren
Hälfte eine Stufe 9, während sich auf der gegenüberliegenden
Seite am Verankerungsteil 5 in der oberen Hälfte eine etwa gleich dicke Base 10 befindet. Beim Zusammendrücken der HaI-
!«leisten 1 und 2 schieben sich die Stufen 9 und Hasen 10 in
ä±e entsprechenden Aussparungen 11 und 12, wobei die Breite
•b" dieser Aussparungen gleich ist „ Durch diesen Verriegelungseffekt
werden die auf Biegung beanspruchten Verbindungselemente
3 und 4 in Richtung senkrecht zur Trägerplatte 6 praktisch
TOlI entlastsx.
Um "beim Einschieben der Stufen 9 unter die Nasen 10 Verklem-
«rungen zwischen Nase 10 und Trägerblech 6 zu vermeiden,
empfiehlt es sich, die zur Trägerplatte 6 parallele Stufenfläche
13 wie auch die entsprechende Rasenfläche 14 nach innen ΧΌΤ Trägerplatte hin leicht abzuschrägen und außerdem zwischen
den beiden Flächen 13 und 14 im 'entspannten Zustand der ELam-
»er einen kleinen Spalt 15 vorzusehen, dessen Abstand "s" so
-Gemessen ist, daß sich die gegenüberliegenden Flächen 13 und
14 "beim vollen Zusammenschieben der Halteleisten 1 und 2 ge-.xade
berühren.
7Bt5T6tr?FOST£ —τ—ττ. - -*■*-*■——tj
Claims (1)
- . Schutz a nsprüche1· Zierleistenklammer aus plastischem Werkstoff, bestehend ' aus einem sich auf die Trägerplatte auflegenden Kopfteil «it Halteleisten zur Aufnahme der Zierleiste sowie eineu Verankerungsteil zum Befestigen der Klammer auf der Trägerplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleisten (1 und 2) über elastisch federnde Verbindungselemente (3 und 4) an dem Verankerungsteil (5) "befestigt sind. · . ■.2· Zierleistenklammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (3 und 4) als nach innen abgewinkelte 9 senkrecht zur Trägerplatte (6) ausgerichtete Plackstabe ausgebildet sind.,3. Zierlei st enklammei' nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halteleiste (1 und 2) an der zum Verankerungsteil (5) weisenden Seite eine vorstehende Stu fe (9) aufweist, die sich beim Zusammendrücken der beiden Kalteleisten (1 und 2) unter eine am Verankerungsteil (5) vorstehende Nase (10) schiebt, wobei die entsprechenden Aussparungen (11 und 12) die gleiche Breite (b) besitzen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7618760U true DE7618760U (de) | 1976-10-14 |
Family
ID=
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