DE7311694U - Anlaufringhälfte mit im Scheitel innen und/oder außenseitigen, vorzugsweise spiegelsymmetrischen Aussparungen - Google Patents
Anlaufringhälfte mit im Scheitel innen und/oder außenseitigen, vorzugsweise spiegelsymmetrischen AussparungenInfo
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Description
Roland Scheufler 7I07 Neckarsulm
P.-H.-Mercklestr. 7
Anlaufringhälfte mit im Scheitel innen- und/oder außenseitigen, vorzugsweise spiegelsymmetrischen, Aussparungen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaufringhälfte, welche im
Scheitel innen- und/oder außenseitige Aussparungen aufzeigt,um
■ die Ringhälften im eingebauten Zustand gegen Verdrehung zu sichern,
bzw. diese, hinsichtlich des Verschnittes, optimal zu gestalten.
Anlaufringe dienen vornehmlich zur Lagerung von Kurbelwellen bzw. zur Aufnahme axialer Drücke (Kupplungedrücke).
Die Anlaufriiighälften werden vielfach zu beiden Seiten der Gleitlagerschalen
angeordnet, weil die Herstellung sogenannter Flanschoder Bundgleitlagerschalen äußerst schwierig ist. So kommt es nicht
selten vor, daß die Bunde beim Hochstellen am Außenmantol örtlich
einreißen, d.h. die Bundhöhe ist von funktioneller Bedeutung für die wirtschaftliche Herstellung von Bundgleitlagern. Zum anderen
erfordert das Umformen der Platinen zu Bundgleitlagern eine bleibende Verformung des Platinenwerkstoifes, wodurch eine wirtschaftliche
Taktzeit nur durch mehrere teuere Pressen gewährleistet werden kann.
Aufgrund dieser Realitäten hat man auch versucht, Bundgleitlager dieser Art aus Anlaufringhälften und glatten Gleitlagerschalen zu
bauen (s.OL 2 i4o 8^5)
Herkömmliche Anlaufringe weisen außenseitig sogenannte Nasen auf, mittels denen es gelingt, die Ringe gegen Verdrehung zu sichern.
Durch einfache Stanzvorgänge gelingt es,jede beliebige Ringform herzustellen, so daß hierdurch ein hochbelastbares gebautes Gleitlager
für axiale und radiale Belastungen geschaffen werden kann.
Diese Anlaufringhälften sind jedoch nicht optimal gestaltet, d.h. /
der Verschnitt zwischen den einzelnen Ringhälften beim Stanzen ist
zu groß, was in praxi den Herstellungspreis dieser Teile bedeutend erhöht.
Wie man z. B. Anlaufringhälften wirtschaftlich herstellen kann, zeigt
das Gm 72 '1Λ5 97-7. Die A-Ringhälften weisen hier am Aulienmantel mindestens
2 Ausnehmungen auf, in welche Teile gleich großer Anlaufringhälften passer., d.h. die Anlaufringhälften können ineinander geschachtelt
werden, (s. Fig. 5)
Diese Herstellung eignet sich vor allem für Anlaufringe mittlerer Größen (bis I00 mm Außen-0), d.h. die Wirtschaftlichkeit richtet
sich nach der- Bandbreite aus der die Ringe hergestellt werden.
Vielerorts ist es so, daß nur eine begrenzte Blechbreite mit Lagermetall
beaufschlagt werden kann, sei es aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen. Dies bedeutet, daß größere Anlaufringhälften
nicht quer zur Walzrichtung des Bandes ausgestanzt werden können-,
sondern längs dazu, d.h. in Walzrichtung des Bandes. Hierbei hat es sich gezeigt, daß es von Vorteil iet- wenn die Bänder
an den Längsrändern eben bzw. linear ausgeführt sind, insbesondere im Hinblick auf die Verkettung zwischen den einzelnen Stanzoperationen.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, insbesondere
die Bandbreiten gegenüber den bisherigen Abmessungen für die gleichen A-Ringhälften zu verkleinern, d.h. diese optimal auszulegen. Gleichzeitig
soll aber auch eine verbesserte Verdrehsicherung geschaffen werden, mittels der es gelingt, die A-Ringhälfte im Motorgehäuse gegen
Verdrehung zu sichern.
ErfindungBgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Anlaufringhälften
am Außen- und/oder Innenmantel im Scheitelbereich ausgespart sind und die Ringhälften in besonderer Weise mäanderförmig ausgestanzt
werden. D.h. die Ringhälften werden so ausgestanzt, daß jeweils zumindest Teile der Trennflächen gleich großer Anlaufringe
in die erfindungsgemäßen Ausnehmungen passen.
Die innenseitigen Ausnehmungen in den Scheitelbereichen der Anlaufringe
erlaubt erfindungsgemäß die Einordnung eines Haltestiftes im
entsprechenden Qehäusebereich, in den der Α-Ring montiert wird,
derart» daß keine besonderen Haltenaeen am Außermantel der Ringe
angeordnet sind, wodurch ee gelingt, Material und besondere Ausnehmungen
im Gehäuse einzusparen.
Da die komplettierte A-Ringform nunmehr aus gleichen Teilen besteht,
sind Einbaufehler durch Verwechslungen auegeschaltet.
Fig. 1 - % zeigen Aueführungebeispiele des Erfindungegedankens.
Fig. 1 zeigt die herkömmliche Herstellung von Anlaufringhälften,
bzw. die Anlaufringanordnung beim Stanzvorgang.
Fig. 2 veranschaulicht eine Anlaufringhälfte nach Gm 72 kk$ 97»7·
Vergleicht man diese Formen mit den Formen gemäß Fig. 1), so wird die Materialeinsparung deutlich wahrnehmbar.
Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäße Anlaufringhälfte mit innen- und
außenseitiger Aussparung. Die Bandbreite kann hier gegenüber Fig.k ) weiterhin verkleinert werden.
Fig. η zeigt die erfiüdüügögesiäße Anlsufringkälften-For:»* «ob·! di#
Ringhälften nur innenseitig ausgespart sind. Hier wird beim Vergleichen der Bandbreiten mit denen der Fig. 1 und 2) die
erfindungsgemäße Materialeinsparung erkennbar.
Es steht nichts im Wege, die Ar laufringhälften im Trennflächenbereich
schmäler auszuführen als im übrigen Bereich, zumal sich hierdurch die Ringhälften in Walzrichtung des Bandes um den Betrag dieser Ver-EChmälerung
beim Ausstanzen näher aneinanderrücken lassen. Die Ausnehmungen sind jemeüe innenseitig mit x) und außenseitig mit
y) bezeichnet.
Fig. 6 zeigt die Anordnung von jeweils 2 in Längsrichtung des Bandes
versetzt zueinander angeordneten A-Ringhälften,wobei die Ringe im
Trennfugenbereich und im Bereich zwischen Trennfuge und Scheitel außenseitig ausgespart ist.Erfindungsgemäß ist die Ringhälfte innenseitig
imScheitelbereich mit einer Ausnehmung versehen.
Die A.Ringhälfte nach Fig.7 entspricht bis auf die Aussparung im Scheitel
am Außenmantel der Ringhälfte nach Fig.6.
Durch die Anordnung von jeweils 2 A-Ringhälften kann gegenüber der Anordnung
von jeweils einer Ringhälfte erfindungsgemäß mehr Material eingespart werden.
Claims (4)
1. Anlaufringhälfte dadurch gekennzeichnet, daß
dieselbe im Scheitelbereich innenseitig ausgespart ist derart, daß in diese Ausnehmung(en) zumindest
Teile der Trennflächenbereiche zweier gleicher Anlaufringhälften passen.
2. Anlaufringhälfte nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringhälfte im Scheitel außenseitig ausgespart bzw. abgeflacht ist.
5. Anlaufringhälfte nach Anspruch 1 und 2 dadurch
gekennzeichnet, daß die Ringhälfte im Trennflächenbereich ausgespart bzw. abgeflacht ist.
4. Anlaufringhälfte nach einem oder mehreren Ansprüchen
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringhälfte zwischen Trennfläche und Scheitel Ausnehmungen aufweist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7311694U true DE7311694U (de) | 1973-07-05 |
Family
ID=1291541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7311694U Expired DE7311694U (de) | Anlaufringhälfte mit im Scheitel innen und/oder außenseitigen, vorzugsweise spiegelsymmetrischen Aussparungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7311694U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006027500A1 (de) * | 2006-06-14 | 2007-12-20 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh | Axialgleitlagerring |
| DE102008009856A1 (de) | 2008-02-15 | 2009-08-27 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh | Halbring einer Anlaufscheibe und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Anlaufscheiben-Halbringe |
-
0
- DE DE7311694U patent/DE7311694U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006027500A1 (de) * | 2006-06-14 | 2007-12-20 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh | Axialgleitlagerring |
| DE102008009856A1 (de) | 2008-02-15 | 2009-08-27 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh | Halbring einer Anlaufscheibe und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Anlaufscheiben-Halbringe |
| DE102008009856B4 (de) * | 2008-02-15 | 2013-07-18 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh | Verfahren zur Herstellung von Anlaufscheiben-Halbringen |
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