DE7014890U - Spritzpistole fur teilchenformiges Gut - Google Patents
Spritzpistole fur teilchenformiges GutInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B5/00—Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
- B05B5/025—Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
- B05B5/03—Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by the use of gas, e.g. electrostatically assisted pneumatic spraying
- B05B5/032—Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by the use of gas, e.g. electrostatically assisted pneumatic spraying for spraying particulate materials
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Description
Patentanwalt« Dr. Ing. Walter Abitz
Dr. Dieter F. Mort Dr. Hans-A. Braune
22. April 1970 SAMES cas
TUNZINI-21, rue Jean Mace, 38 Grenoble, Frankreich
Spritzpistole für teilchenförmiges Gut
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzpistole für tcilchenförmiges
Gut, insbesondere eine elektrostatische Spritzpistole, mit einer Leitung für die Förderung des
Spritzgutes, gegebenenfalls einer Leitung zur Führung eines Hochspannungskabels und einer Leitung für einen Zusatzluftstrom,
welcher am Austritt einer Spritzdüse eine Wirbelbewegung der Teilchen des Spritzgutes bewirkt, wobei die
genannten Leitungen von einem Handgriff aus entlang eines den Lauf der Spritzpistole bildenden Teiles zur Spritzdüse
verlaufen. Bei den meisten bekannten Vorrichtungen dieser Art wird als Laufteil der Pistole ein massives, isolierendes
Teil verwendet, in welchem in Längsrichtung verlaufende
Kanäle für das Spritzgut, die zuzuführende Luft und das Hochsparihungskabel angeordnet sind. Diese Ausführungsform
SAMES cas 109
ist schwer und man hat deshalb schon vorgeschlagen, den
Lauf dor Spritzpistole aus einer Gruppe von Isolierrohren zu bilden, die Leitungen bilden und zwischen Endflanschcn
oder -kappen angeordnet sind. Dabei bleiben zwischen den Rohren Zwischenräume frei, wodurch sich eine leichtere Konstruktion
ergibt. Zur Erzielung einer besseren Steifigkeit des Rohraggregates müssen die Rohre jedoch im allgemeinen
mit einer Hülse ummantelt werden, welche dem ganzen einen festen Halt verleiht.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine verbesserte
Spritzpistole dieser Art zu schaffen und dabei vor allem deren Gewicht zu verringern.
Gemäß der Erfindung werden die zwischen den Endflanschen befestigten Rohre ausschließlich für den Transport des
Spritzgutes und gegebenenfalls für die Aufnahme des Hochspannungskabels verwendet, während der Zwischenraum zwischen
diesen Rohren und dom Vcrsteifungsmantcl seinerseits als
Leitung für die Zusatzluft dient, welche die VJirbe!bewegung
des Spritzgutes gewährleistet. Auf diese Weise kann eines der Rohre in Wegfall kommen, ohne daß dadurch die Zufuhr
der Zusatzluft in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Die Zusatzluft findet vielmehr in dem Zwischenraum zwischen
den Rohron eine Leitungsführung, deren Querschnitt groß genug ist, um ihre Zufuhr zur Zerstäuberdüse zu gewährleisten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer beispielsweisen
Ausführungsform, wobei auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Spritzpistole gemäß der Erfindung im Längsschnitt
und
SAMES cas 109
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II der Fig.
Die in der Zeichnung dargestellte Spritzpistole gemäß der
Erfindung umfaßt einen Griff 1, der einen oberen, den Lauf der Spritzpistole bildenden Teil 2 trägt. Dieser Laufteil
2 enthält zwei Rohre 3 und 4, die mit ihren hinteren Enden in Fassungen 5, 6 eines hinteren Flansches 7 befestigt
sind, während sie mit ihren vorderen Enden in Bohrungen 8, 9 einer Querwand 10 c-ingrcifcn, die sich nach vorne in Form
eines Zylinders 11 verlängert.
Das Rohr 3 dient zur Aufnahme einer Leitung 12 für das Spritzgut, z.B. mittels Luft gefördertes Pulver, während
das Rohr 4 als Führung für ein Hochspannungskabcl 13 dient, das in einen Stift 14 ausläuft, welcher in eine Steckfassung
15 eines Widerstandes 40 eingreift. Der Widerstand 40 ist
im vorderen Teil des Rohres 4 angeordnet und ragt weit in den durch die zylindrische Wandlung 11 gebildeten Hohlraum
hinein.
Das Ganze wird durch einen Aussenmantel 16 versteift und gehalten, der in einem, sich gegen den Flansch 7 abstützcnd
en, h:nieren Abschlußring 17 befestigt, z.B. eingeschraubt,
ist, während er mit seinem vorderen Ende in einer sich nach hinten erstreckenden, zylindrischen Verlängerung 18 der
Wandung 11 der Düsenkammer befestigt ist. Im rückwärtigen Teil des Laufes sind Dichtungen 19 und 20 vorgesehen.
An der Spritzdüse mündet die der Zufuhr des Spritzgutes (z.B.
durch Luft gefördertes Pulver) dienende Leitung 12 in den Innenraum eines Teiles 21 ein, welches die Habe der Spritzdüse
bildet. Das Teil 21 weist zu diesem Zweck einerseits eine Ausnehmung 22 und andererseits einen radialen Flansch 2
auf. Die Ausnehmung 22 nimmt ein rohrförmiges Teil 24 auf,
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das cine Prallwand 26 trägt, welche an ihrem Umfangsrand
die Ionisicrunßsclcktrodc bildet, während der Flansch
23 die kegelstumpfförmigc, isolierende Ausecnwand der Düse
25 trägt. Die Düse ist mit einem radialen Flansch 27 versehen, welcher an der Stirnfläche der zylindrischen Wandung
11 anliegt, gegen die er mittels eines Bundringes 28 dichtend angedrückt wird. Das Hochspannungskabcl 13 ist elektrisch mit dem Widerstand 40 verbunden, der seinerseits im
23 die kegelstumpfförmigc, isolierende Ausecnwand der Düse
25 trägt. Die Düse ist mit einem radialen Flansch 27 versehen, welcher an der Stirnfläche der zylindrischen Wandung
11 anliegt, gegen die er mittels eines Bundringes 28 dichtend angedrückt wird. Das Hochspannungskabcl 13 ist elektrisch mit dem Widerstand 40 verbunden, der seinerseits im
Inneren der Düse durch eine Feder 29 mit der metallischen
ji Nabe 21 und über diese und das rohrförmig Teil 24rnit der f
Sprühelektrode 26 in elektrisch leitender Verbindung steht. j Der Zwischenraum zwischen dem Mantel .16 und den Rohren 3 \
und 4 steht über eine Bohrung 31 mit der Düsenkammer 32 j und durch diese, über Kanäle 33 und 34, mit einem Raum 35 j
zwischen der Düsenwand 25 und dem rohrförmigen Teil 24 in
VErbindung. Die Anzahl der Kanäle 33, 34 beträgt vorzugsweise vier, sechs oder mehr und diese Kanäle sind in Rich- j tung senkrecht zur Zcichnungscbcne der Fig. 1 geneigt, j so daß sie tangential in den Zwischenraum 35 einmünden. Dies I stimmt nicht mit der Zeichnung übcrcin, in der die Verbindungs- j
VErbindung. Die Anzahl der Kanäle 33, 34 beträgt vorzugsweise vier, sechs oder mehr und diese Kanäle sind in Rich- j tung senkrecht zur Zcichnungscbcne der Fig. 1 geneigt, j so daß sie tangential in den Zwischenraum 35 einmünden. Dies I stimmt nicht mit der Zeichnung übcrcin, in der die Verbindungs- j
kanälo zwischen der Vcrteilcrkammer 32 und dem Zwischenraum
3 5 der klareren Darstellung wegen als radiale Kanäle
dargestellt sind. Im hinteren, stromaufwärts gelegenen Teil
I des Laufes steht der zwischen den Rohren 3,4 einerseits
und dem Mantel 16 andererseits bestehende Zwischenraun·, durch
eine Bohrung 36 mit einer Zufuhrleitung 37 für Zusatzluft
in Verbindung. Mittels eines Drückers 3S kann über einen
Schalter 39 die Zufuhr von pulvcrförmigcm Spritzgut, Hoch- j spannung und Sekundärluft zur Pistole gesteuert werden. ■
eine Bohrung 36 mit einer Zufuhrleitung 37 für Zusatzluft
in Verbindung. Mittels eines Drückers 3S kann über einen
Schalter 39 die Zufuhr von pulvcrförmigcm Spritzgut, Hoch- j spannung und Sekundärluft zur Pistole gesteuert werden. ■
j Die vorstehend beschriebene Ausführungsform der Erfindung j
weist gegenüber den bekannten Konstruktionen vor allem den ■ ι
Vorteil auf, daß mindestens eine Leitung in Wegfall kommt, | wodurch jedoch die Zufuhr von Zusatzluft nicht bceinträch- !
SAMES cas 109
tigt wird; Auf diese WgIsl: or'.ält man eine Spritzpistole,
die ein geringeres Gewicht aufweist und deshalb lcic>: ■ r
zu handhaben ist.
Die Erfindung ist nicht auf eine Spritzpistole zum Sprüher. von Pulver beschränkt, sondern sie kann ebenso bei Spritzpistolen
für Flüssigkeiten, Farben, Lacke, Firnisse, usw. angewandt werden. Wegen der gemäß der Erfindung erziclbaren
Gewichtsersparnis ist die beschriebene Konstruktion besonders für Spritzpistolen geeignet, die für das Sprühen von
pulverförmigcm Gut mit hohen Durchsatzmengen bestimmt
sind.
7014894^.1.71
Claims (1)
- AKES cas 109 22. April I97OPatentansprüche :Spritzpistole für tcilchenförmiges Gut, mit mehreren Rohren, die zwischen einem hinteren Flansch und einem Vorderteil angeordnet sind, das die Rückwand einer Spritzdüse bildet, wobei die Rohre der Aufnahme von Leitungen für die Zufuhr des Spritzgutes und gegebenenfalls eines Kochspannungskabels dienen und wobei die Rohrgruppe durch einen sie umgebenden Mantel versteift ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den Rohren (3, U) und dem der Versteifung dienenden äusseren Mantel C16) zur Führung vor Zusatzluft dient, welche eine zusätzliche Bewegung, beispielsweise eine Wirbelbewegung, der aus der Spritzdüse austretenden Teilchen bewirkt.2. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse einen äusseren, isolierenden Düsenkörper (25) aufweist, der an einem hinter ihm angeordneten zylindrischen Teil (11) befestigt ist, welches eine Vcrtcilerkammcr (32) für die Sekundärluft bildet, wobei die Vcrtcilcrkammcr (32) einerseits mit den Zwischenraum zwischen den Rohren (3, 4) und dem Mantel (16) und andererseits über vorzugsweise tangential verlaufende Kanäle (33, 34) mit dem Innenraun des Düscnkörpcrs (25) in Verbindung steht.3. Spritzpistole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-SAMES cas 1OSzeichnet, daß die Zuführleitung (12) für das Spritzgut sich über die ganze Länge des sie in der Pistole führenden Rohres (3) erstreckt- und aus der Rückwand ClO) der Spritzdüse nach vorne ausmündet, während das Hochspannungskabcl (13) sich über einen Teil der Länge des zu seiner Führung dienenden Rohres (U) erstreckt, wobei in dom vorderen Endteil des letzteren ein Widerstand (40) fest eingesetzt ist, mit welchem das Kochspannungskabel (13) elektrisch leitend verbunden ist, wobei der Widerstand (40) sich über die Rückwand (10) der Spritzdüse hinaus nach vorne erstreckt und in elektrisch leitender Verbindung mit rlner metallischen Nabe (21) steht.Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung (37) für Zusatzluft durch den Griff (1) der Pistole verläuft und den versteifenden Mantel (16) im Bereich des Griffes durchdringt.5. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch v. -anzeichnet, daß die Zufuhrleitung für Zusatzluft den hinteren Flansch (7) durchdringt und frei in den Zwischenraun zwischen den Rohren (3, 4) und dem Versteifungsmantel (16) einmündet. .
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7014890U true DE7014890U (de) | 1971-01-07 |
Family
ID=1254547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7014890U Expired DE7014890U (de) | Spritzpistole fur teilchenformiges Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7014890U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3412507A1 (de) * | 1984-04-03 | 1985-10-17 | J. Wagner AG, Altstätten | Elektrostatische handspritzpistole |
-
0
- DE DE7014890U patent/DE7014890U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3412507A1 (de) * | 1984-04-03 | 1985-10-17 | J. Wagner AG, Altstätten | Elektrostatische handspritzpistole |
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