-
Die Erfindung bezieht sich auf ein rechtwinkliges modulares Montage-System mit
einschieb- bzw einsetzbaren bzw. ineinandergreifenden planen Elementen,
versehen mit Zapfen, die in den einsetzbaren Elementen ausgeschnitten sind
rechtwinklig zu Kanten der Elemente, und Böden, die von Löchern durchsetzt
sind zum Einsetzen der Zapfen in die Löcher der Böden, die den Zapfen
gegenüberliegend ausgebildet sind, wobei die Zapfen an ihren äußeren Enden lateral
koplanaren Nasen bzw. Vorsprünge derselben Dicke bzw. Stärke tragen, einer
zum anderen und/oder Rücken zu Rücken zugewandt bzw. gerichtet bzw.
gedreht. Sie erlauben, Verkaufsständer, Verkaufsregale und/oder Möbel zu
realisieren, die leicht montiert, demontiert, verändert und nach Belieben wieder
zusammengebaut werden können, gemäß den momentanen Erfordernissen.
-
Das System ist vor allem bestimmt für Schaufensterdekorateure, Dekorateure
und für die Einrichtungsindustrie oder es könnte verkauft werden, um einen
Bausatz zu bilden, der bereit zum Zusammenbau ist. Die Montage wird
vollständig von Hand ausgeführt durch Einklinken bzw. Einrasten der Vorsprünge in
Öffnungen, die in bestimmten Montage-Elementen angebracht sind. Es ist nicht
erforderlich, irgendein Hilfsmittel einzusetzen.
-
Die Erfindung ermöglicht, unter Verwendung von mindestens zwei Typen
verschiedener Elemente, die eventuell identisch sind, eine große Anzahl von
Kombinationen zu realisieren, um ein Regal, eine Vitrine, einen Verkaufsständer zu
erhalten, die in der Höhe, der Breite und der Tiefe nach Belieben modifiziert
werden können.
-
Aus dem Dokument GB-A-2 195 001 ist ein in etwa rechtwinkliges modulares
Montage-System bekannt mit einsetzbaren bzw. ineinandergreifenden planen
Elementen, versehen mit Zapfen, die aus den einsetzbaren Elementen
ausgeschnitten sind rechtwinklig zu Kanten der Elemente, und Böden, die von Löchern
durchsetzt sind zum Einsetzen der Zapfen in die Löcher der Böden, die den
Zapfen gegenüberliegend ausgebildet sind, wobei die Zapfen an ihren äußeren
Enden lateral koplanare Vorsprünge derselben Dicke bzw. Stärke tragen, einer
zum anderen und/oder Rücken zu Rücken zugewandt bzw. gedreht.
-
Aus dem Dokument DE-A-22 61 983 ist ebenfalls ein Verkaufsständer bekannt,
der durch Aufeinanderstapeln von Modulen gebildet wird, die jeweils durch einen
horizontalen Boden und ein vertikales Wandelement gebildet sind. Das vertikale
Wandelement ist eventuell gebogen und weist eine Vertiefung auf, die mit
zumindest einem Paar von Vorsprüngen ausgestattet ist, die dazu bestimmt sind,
eine Zwischenlage in ihrer Lage festzuhalten, die der Form der genannten
Vertiefung angepaßt ist. Die Zwischenlage umfaßt Aussparungen gegenüber den
Vorsprüngen und vorspringende Kanten, die die lateralen Flächen bzw. Kanten
eines vertikalen Zapfens ergreifen, der mit dem Boden fest verbunden ist.
-
Der prinzipielle Nachteil der zuvor genannten Verkaufsständer ist der Mangel an
Variabilität, Anpassungsfähigkeit und Festigkeit bzw. Steifigkeit. Es ist oft
unerlässlich, den Verkaufständer auf einer Oberfläche einer Treppe anzubringen
oder aufzustellen. Es ist dann erforderlich, ein Werk aus Konsolen und anderen
Vorrichtungen zu schaffen, die geeignet sind, eine stabile Stütze bzw. Auflage
auf vertikalen Trägerelementen sicherzustellen.
-
Die Erfindung zielt darauf ab, den genannten Nachteilen abzuhelfen. Sie hat zum
Gegenstand ein rechtwinkliges modulares Montage-System mit einschieb- bzw.
einsetzbaren bzw. ineinandergreifenden planen Elementen, versehen mit Fingern
bzw. Zapfen, die in den einsetzbaren Elementen ausgeschnitten sind rechtwinklig
zu Kanten der Elemente, und Böden, die von Löchern durchsetzt sind zum
Einsetzen der Zapfen in die Löcher der Böden, die den Zapfen gegenüberliegend
ausgebildet sind, wobei die Zapfen an ihren äußeren Enden laterale koplanare
Nasen bzw. Nocken bzw. Vorsprünge derselben Dicke bzw. Stärke tragen, einer
zum anderen und/oder Rücken zu Rücken zugewandt bzw. gerichtet bzw.
gedreht, die lateralen Vorsprünge der Zapfen an den Kanten der einsetzbaren
Elemente hervorragen, während die Vorsprünge an den Zapfen einer Kante eines
Elementes derart angeordnet sind, daß, wenn die Zapfen in die Löcher eines
Bodens eingesetzt sind, eine erste Seite des Bodens an der Kante des Elementes
zur Anlage kommt, während die Vorsprünge zum Verhaken des Bodens dienen
durch Greifen der Fläche des Bodens, die der ersten Fläche entgegengesetzt ist,
das sich dadurch auszeichnet, daß die Zapfen der Paare voneinander
gegenüberliegend bzw. zugewandt gerichteten Vorsprüngen derart verriegelt sind, daß
sie sich nicht voneinander entfernen können, während die Zapfen des Paares von
Vorsprüngen, die einander entgegengesetzt bzw. abgewandt gerichtet sind, auf
Abstand voneinander gehalten werden.
-
Vorteilhafte Weiterbildungen des Systems gemäß der Erfindung sind in den
Ansprüchen 2 und 3 angegeben.
-
Der Verkaufsständer hat den Vorteil, einen Gegenstand zu schaffen, der
zweckmäßig in einer Ausstellung in einer Auslage ist. Der Reflex der Scheinwerfer
erzeugt auf den vertikalen Elementen und den Böden, die aus einem
transparenten oder durchscheinenden Material hergestellt sind, Lichtspiele, die die
Krümmung der Ausschnitte augenscheinlich machen.
-
Gemäß einer Entwicklung der Erfindung haben die einsetzbaren Elemente einen
Schlitz bzw. Einschnitt entlang der Länge von zwei gegenüberliegenden bzw.
entgegengesetzten Seiten entlang einer Länge, die der Hälfte der Höhe der
Elemente entspricht.
-
Die Böden sind von irgendeiner Form, viereckig bzw. quadratisch, rechteckig
oder rund.
-
Besonderheiten und Details der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung
der dieser Schrift beigefügten Zeichnungen hervor, die schematisch zur
Informa
tion und nicht limitierend zahlreiche Ausführungformen einer Montage-,
Ankopplungs- und Schwebe-Vorrichtung gemäß der Erfindung zeigen. In den Figuren
zeigt:
-
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer ersten
Ausführungsform des Verkaufsständers gemäß der Erfindung mit einem einzigen
Modul;
-
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Verkaufsständers, der durch das
Aufeinandersetzen von zwei Modulen geschaffen wird;
-
Fig. 3 eine laterale bzw. seitliche Draufsicht eines Vertikalelementes des
Verkaufsständers, wie in Fig. 2 gezeigt;
-
Fig. 4 eine perspektivische Explosionsansicht einer zweiten
Ausführungsform eines Verkaufständers;
-
Fig. 5 eine geschnittene Explosionsansicht des in Fig. 4 gezeigten
Verkaufsständers;
-
Fig. 6 eine vertikale Schnittansicht nach der Montage des in Fig. 4
gezeigten Verkaufsständers, aber vor dem Verriegeln der Paare von
oberen und unteren Vorsprüngen;
-
Fig. 7 eine Schnittansicht ähnlich der in Fig. 6 des Verkaufsständers
nach dem Verriegeln der zwei Paare von Vorsprüngen;
-
Fig. 8 eine Draufsicht eines Verkaufsständers, der aus mehreren
identischen Modulen wie die in den Fig. 6 und 7 gezeigten
zusammengesetzt ist;
-
Fig. 9 eine perspektivische Explosionsansicht einer dritten
Ausführungsform eines Verkaufsständers, der aus einem einzelnen Modul
zu
sammengesetzt ist;
-
Fig. 10
und 11 perspektivische Ansichten eines Verkaufsständers aus
undurchsichtigem Material, gezeigt vor und nach dem Verriegeln der
Montage- bzw. Ankuppelvorsprünge.
-
In diesen verschiedenen Figuren bezeichnen dieselben Bezugszeichen identische
oder ähnliche Bauteile.
-
Das modulare Montagesystem gemäß der Erfindung zum Verwirklichen eines
Ausstellungsregals oder eines Verkaufsständers 1 setzt sich zusammen aus
einsetzbaren bzw. ineinander einsetzbaren Elementen 2 zum Zusammensetzen
und aus Böden 3.
-
In einer ersten Ausführungsform, in Fig. 1 gezeigt, umfaßt ein Verkaufsständer
ein einzelnes Modul, die einsetzbaren bzw. ineinandergreifenden Elemente 2 sind
vertikal und die Böden 3 sind horizontal. Alles sind Tafeln aus synthetischem
Material, die Ausschnitte aufweisen, die ihr Zusammensetzen bzw. Verhaken
ermöglichen. Jede vertikale Tafel ist in etwa rechtwinklig und weist entlang der
unteren 4 und oberen Kanten 5 ein Paar Nasen bzw. Vorsprünge 6, 7 auf, die in
die Tafeln in der Weise eingeschnitten sind, daß sie die Ränder 4 und 5
überragen. Benachbart zu einem der Haken bzw. Laschen 8 ist vorteilhafter Weise ein
vertikaler Einschnitt bzw. Schlitz 9 vorgesehen, der sich über einen Teil der Höhe
der Tafel erstreckt, vorzugsweise bis zur Hälfte der Höhe. Die Breite des
Schlitzes 9 korrespondiert mit der Dicke der zusammengesetzten, benachbarten
vertikalen Tafeln.
-
Jede horizontale Tafel enthält vier rechteckige Löcher 10, die benachbart zu den
vier Ecken der Tafel angeordnet sind. Die Löcher 10 sind dimensioniert zur
Aufnahme von jeweils zwei Vorsprüngen, einer von oben und der andere von
unten.
-
Die Vorsprünge 6, 7 sind:
-
- entweder in entgegengesetzten Richtungen zueinander gedreht, um sich
jeweils einzuhaken bzw. anzukuppeln an dem am weitesten entfernten
transversalen Rand 11 eines Loches 10 oder eines Paares von Löchern
10,
-
- oder einander zugedreht zum jeweiligen Verhaken bzw. Eingreifen am
transversalen Rand 12, der dem anderen Loch am nächsten liegt.
-
Da jedes Loch zwei Vorsprünge aufnehmen kann, ist es möglich in der
Verlängerung eines ersten vertikalen Elementes ein zweites vertikales Element
anzuordnen, welches an einem der Böden befestigt wird durch Verhaken der
Vorsprünge, wie in Fig. 2 gezeigt.
-
Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu erkennen ist, weist der Boden (z. B. der obere
Boden 3), eine Fläche 100 auf, die an der Kante 5 des Elementes 2 zur Anlage
kommt, und eine Fläche 101, entgegengesetzt zu der Fläche 100. Die
Vorsprünge 7 dienen zum Ankoppeln bzw. Verhaken des Bodens 3 durch Greifen
der Fläche 101.
-
In Fig. 3 wird klar deutlich, daß die Zapfen 8 der Kante sich zwischen einem
ersten Ausschnitt 102 und einem zweiten Ausschnitt 103 des einsetzbaren
Elementes 2 erstrecken, und daß für jeden Zapfen der Kante 5 der Vorsprung 7
über den Ausschnitt 102 hinausragt, wobei er in die Öffnung 105, die den
Ausschnitt 102 verlängert, eingesetzt ist, während für jeden Zapfen der Kante
4 der Vorsprung 6 den Ausschnitt 103 überragt, wobei er in die Öffnung 104,
die den Ausschnitt 103 verlängert, eingesetzt ist.
-
In einer zweiten Ausführungsform besteht der Verkaufsständer aus einem
einzelnen einsetzbaren bzw. ineinandergreifenden Element 2, das zwischen zwei
horizontalen Böden eingesetzt ist. Die Breite des einsetzbaren Elementes 2 ist
genau ausreichend, um an jedem Ende ein Paar von komplementären
Vorsprüngen 6, 7 und einen longitudinalen Schlitz bzw. Längsschlitz 9 vorzusehen.
-
Entlang der Laschen 8 der Vorsprünge 6, 7 sind Sperr- bzw.
Verriegelungseinrichtungen 13 vorgesehen, die aus einem rechteckigen Rahmen bestehen. Die
Laschen 8 des Paares von Vorsprüngen 6, die am nächsten zueinander liegen
und einander zugedreht sind, sind so angebracht, daß sie sich nicht voneinander
entfernen können, während die Zapfen 8 des Paares von Vorsprüngen 7, die
zueinander entgegengesetzt gedreht sind, voneinander entfernt gehalten werden.
(Fig. 4 bis 6)
-
In einer dritten Ausführungsform umfaßt der Verkaufsständer 1 eine zentrale
Säule, bzw. einen zentralen Ständer, die bzw. der aus zwei einsetzbaren
Elementen 2 besteht, die verflochten bzw. gekreuzt sind durch Überlappen eines
Längsschlitzes 9, dessen Breite mit der Stärke jedes der einsetzbaren Elemente 2
korrespondiert und sich bis zur Hälfte der Höhe von jedem von ihnen erstreckt,
und horizontalen Böden 3, die jeweils vier rechtwinklige Löcher 10 aufweisen,
die an den Spitzen bzw. Endpunkten eines Kreuzes angeordnet sind. Jedes
einsetzbares Element 2 trägt an jedem Ende ein Paar von Vorsprüngen 6, 7, die
jeweils an dem Ende der zwei Laschen 8 angebracht sind, die aus dem
einsetzbaren Element ausgeschnitten sind an einem breiten Abschnitt von diesem in
einem Abstand von den zwei am nächsten zueinander liegenden transversalen
Rändern bzw. der zwei am entferntesten liegenden eines Paares von Löchern.
Das erste Paar von Vorsprüngen 6 ist einander zugedreht und das zweite 7 in
entgegengesetzte Richtungen gerichtet. Die zwei Paare 6, 7 sind zum Verhaken
an den transversalen Rändern der zwei Löcher 10 vorgesehen, nachdem sie in
jedes von diesen eingesetzt und versenkt bzw. eingelassen sind. Das erste Paar
von Vorsprüngen 6 verhakt sich jedes Mal an dem transversalen Rand, der am
nächsten zu dem anderen Loch liegt, und das zweite Paar 7 verhakt sich
jedesmal am transversalen Rand, der am weitesten entfernt von dem anderen Loch 10
liegt.
-
Man fügt dem Verkaufsständer eine Etage hinzu durch Aufsetzen auf die zentrale
Säule von zwei vertikalen einsetzbaren Elementen 2, die gekreuzt sind und an
dem unteren Boden durch Einstecken fixiert sind, wobei jedes der vier
rechtwinkligen Löcher 10 an einem Endpunkt eines Kreuzes angeordnet ist, ein erstes und
ein zweites Paar von Vorsprüngen 6, 7, das überdeckt wird oder das zweite
bzw. das erste Paar der unteren Etage überdeckt. (Fig. 8)
-
Vorteilhafterweise trägt das einsetzbare Element an einem oberen Ende zwei
Vorsprünge 7, die in entgegengesetzte Richtungen gedreht sind, und am anderen
Ende zwei Vorsprünge 6, die einander zugedreht sind.
-
So können, wie in Fig. 9 gezeigt, zwei einsetzbare Elemente durch dasselbe
Paar von Löchern 10 an einem zwischengelegten Boden fixiert werden, um ein
Regal aus aufeinandergesetzten Modulen zu bilden.
-
Ein erstes einsetzbares Element ist an dem zwischengelegten Boden verhakt, der
zur Anlage kommt an dem oberen Rand dieses einsetzbaren Elementes, durch
zwei Vorsprünge 6, die einander zugedreht sind, während ein zweites
einsetzbares Element, das auf dem ersten Element angeordnet ist, in Verlängerung von
diesem, an dem zwischengelegten Boden, mit dem es in Anlage kommt, verhakt
ist durch zwei Vorsprünge 7, die entgegengesetzt zueinander gedreht sind und in
dieselben Löcher eingesetzt sind.
-
Die Laschen der Vorsprünge sind verriegelt durch eine Blockiereinrichtung 13,
die als Zwischenstück in Form eines Kreuzes ausgebildet ist. Die Laschen des
Paares von Vorsprüngen 6, die einander zugedreht sind, sind in der Weise
angebracht, daß sie sich nicht voneinander entfernen können, während die
Laschen des Paares von Vorsprüngen 7, die entgegengesetzt zueinander gedreht
sind, auseinander gespreizt bzw. getrennt voneinander gehalten werden. (Fig.
10 und 11)