DE69108004T2 - Schweiss aufnehmende Einlage für Schuhe. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinhaltungseinlegesohle für Schuhe, insbesondere Sport- oder Freizeitschuhe, die dazu bestimmt ist, Problemen abzuhelfen, die durch Schwitzen im Schuh hervorgerufen werden.
- Derzeit ist es bekannt, Komfort- und Reinhaltungseinlegesohlen zu verwenden, die entfernbar sind und aus einem Komplex gebildet sind, der aus einer oberen Abnutzungsschicht gebildet ist, die dazu bestimmt ist, den Schweiß durchzulassen, einer Zwischenschicht, die dazu bestimmt ist, den Schweiß zu absorbieren und einer letzten undurchlässigen Schicht.
- Bei einer derartigen Einlegesohle häuft sich der Schweiß in der zweiten Schicht an, kann aber nicht durch die untere undurchlässige Schicht entweichen. Das Trocknen einer derartigen Einlegesohle dauert daher sehr lang, da es nur über die umgekehrte Richtung der Feuchtigkeit durch die erste Schicht stattfinden kann.
- Außerdem bildet ein derartiger Sohlenaufbau ein Risiko, daß das Wasser von der Zwischenschicht der oberen Schicht beim Laufen aufgrund der dann auf dieser Schicht erzeugten Drücke zurückgedrängt wird.
- Durch das Patent FR 2 629 692 ist eine Reinhaltung- und Komforteinlegesohle vorgeschlagen worden, die dem Oberbegriff des Anspruches 1 entspricht und eine elastische nachgiebige, für den Schweiß absorbierende Schicht aufweist, die auf ihrer unteren Seite mit einem Versteifungsgitter kombiniert ist.
- Das Versteifungsgitter definiert daher Hohlräume, die eine gewisse "Ventilation" ermöglichen und ein Entweichen der Feuchtigkeit durch dieses Gitter gewährleisten, und bildet außerdem eine Tragekonstruktion der Reinhaltungs- und Komforteinlegesohle. Die so realisierte "Ventilation" ist jedoch mehr oder weniger wirksam und ist nicht immer möglich, insbesondere dann, wenn der Schuh dicht und sehr angepaßt ist. Außerdem verhindert eine derartige Einlegesohle nicht einen Übergang der Feuchtigkeit in den übrigen Teil des Schuhes, wobei diese Feuchtigkeit zurückbleibt, auch dann, wenn diese Einlegesohle entfernt wird, und schwierig zu entfernen ist.
- Diese Einlegesohle löst auch nicht die Probleme des Nachobensteigens der Feuchtigkeit in Richtung des Fußes unter der Wirkung der auf die Reinhaltungseinlegesohle ausgeübte Drücke beim Laufen oder anderem, da die absorbierende Schicht, wo die Feuchtigkeit gespeichert ist, den Drücken des Fußes unterworfen bleibt. Das Dokument FR 1 282 616 zeigt eine Sohle, die aus einer Schicht gebildet ist, die Hohlräume aufweist, in denen feuchtigkeitsabsorbierende Salze aufgenommen sind. Diese Schicht ist außerdem auf jeder Seite durch ein Blatt aus einem durchlässigen Material überdeckt, das Wasser durchläßt. Bei einem derartigen Aufbau sind die Probleme des Aufsteigens der Feuchtigkeit nicht gelöst, da die absorbierende Schicht den Drücken des Fußes unterworfen ist, und unter der Wirkung derselben desorbieren kann, wobei das durchlässige Material den Durchgang des Wassers in beide Richtungen erlaubt. Das Dokument DE 35 16 653 zeigt einen identischen Aufbau wie das Dokument FR 1 282 616 und weist daher die gleichen Probleme auf.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Nachteilen abzuhelfen und eine Reinhaltungseinlegesohle zu liefern, die erlaubt, den Schweiß zu absorbieren, der beim Ausüben eines Sportes oder beim Laufen erzeugt wird, ohne das Risiko des Aufsteigens der Feuchtigkeit weder in Richtung des Fußes noch in Richtung des übrigen Teiles des Schuhes, wenn Drücke auf diese Einlegesohle ausgeübt werden.
- Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist gleichfalls eine Einlegesohle zu liefern, die schnell getrocknet werden kann.
- Dieses Ziel wird bei der Einlegesohle gemäß der Erfindung erreicht, wie sie in dem Anspruch 1 definiert ist.
- Tatsächlich erlaubt die Verwendung von Hohlräumen mit festem Volumen, die durch die zweite steife Schicht zum Speichern der Feuchtigkeit mit Hilfe eines absorbierenden Materials definiert ist, eine Übertragung der Feuchtigkeit in Richtung des übrigen Teiles des Schuhes zu vermeiden und sie erlaubt das Wiederaufsteigen der Feuchtigkeit zu vermeiden, da diese Hohlräume praktisch keinem Druck seitens des Fußes unterworfen sind, und da auf jeden Fall das absorbierende Material nicht unter Druck "desorbiert".
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Hohlräume durch einmündende Löcher gebildet, die die zweite Schicht von ihrer oberen Seite bis zu ihrer unteren Seite durchlaufen. Auf diese Weise ist das Trocknen der Einlegesohle nach der Benutzung sehr einfach, da die gespeicherte Feuchtigkeit direkt am unteren Ende der Löcher entweichen kann, ohne die erste Schicht noch einmal durchqueren zu müssen.
- Vorteilhafterweise ist auch das absorbierende Material durch superabsorbierende Salze gebildet. Aus diesem Grunde ergibt sich zwischen den oberen und unteren Seiten der ersten Schicht ein erhebliches osmotisches Ungleichgewicht, das die Geschwindigkeit und die von der oberen Seite in Richtung der unteren Seite dieser Schicht übertragene Menge Wasser erhöht.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird das absorbierende Material im Innern der Hohlräume mit Hilfe einer Membran oder ähnlichem zurückgehalten, die außerdem longitudinale Übertragungseinrichtungen der Feuchtigkeit aufweisen kann, um die Übertragung von Feuchtigkeit von einem Bereich aus absorbierendem Material zu einem anderen zu ermöglichen, und um daher eine Absorption der Feuchtigkeit selbst im Falle der lokalen Sättigung eines Bereiches zu erlauben.
- Auf jeden Fall wird die Erfindung besser verstanden werden und andere Merkmale derselben werden mit Hilfe der folgenden Beschreibung klarer verstanden werden mit Bezug auf die beigefügte schematische Zeichnung, wobei beispielhaft, nicht beschränkend, mehrere Ausführungsformen dargestellt werden, in denen:
- Figur 1 ein Ausschnitt in Langsschnitt einer Reinhaltungseinlegesohle gemäß einer ersten Ausführungsform ist;
- Figuren 2 bis 5 Ansichten ähnlich wie die Figur 2 von Reinhaltungseinlegesohlen gemäß anderen Ausführungsformen sind.
- Die Reinhaltungseinlegesohle gemäß der Erfindung, die in der Figur 1 dargestellt ist, ist im wesentlichen aus zwei Schichten gebildet, d.h. einer ersten Schicht 10, die auf der Seite des Fußes 1 angeordnet ist, und dazu bestimmt ist, diesen auf ihrer oberen Seite 11 aufzunehmen, und eine zweite Schicht 20, die durch ihre obere Seite 21 in Kontakt mit der unteren Seite 12 der ersten Schicht 10 ist, und die dazu bestimmt ist, mit ihrer unteren Seite 22 auf dem Boden des Schuhes (nicht in der Zeichnung dargestellt) zu ruhen.
- Die erste Schicht 10 ist so gebildet, um den Durchgang des Schweißes von ihrer oberen Seite 11 in Richtung ihrer unteren Seite 12 zu begünstigen und ist im vorliegenden Falle aus einem hydrophoben Material 14 gebildet, das die Form eines Schaumes aufweisen kann, und das radial, d.h. von oben nach unten von Sickerkanälen 13 gestört ist.
- Die Sickerkanäle 13 sind im vorliegenden Falle durch Dochte oder "Haare" gebildet, die vollständig die erste Schicht durchqueren und daher den Durchgang der Feuchtigkeit von der oberen Seite 11 bis zur unteren Seite 12 dieser ersten Schicht gewährleisten.
- Die Dochte 13 können aus einem hydrophoben Material gebildet sein und gewährleisten daher den Durchgang des Wassers durch Kapilarwirkung. Sie können auch aus einem hydrophilen Material gebildet sein.
- Die zweite Schicht 20 hat im in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Beispiel die Form eines Gitters oder Geflechtes, d.h. die Form eines Tuches aus Fasern 25, 26, die sich senkrecht zueinander erstrecken. Eine derartige Schicht 20 begrenzt daher zwischen den Fäden 25, 26 Hohlräume 23, die sich von einer Seite zur anderen der Schicht erstrecken.
- Wohlgemerkt könnte diese zweite Schicht 20 jede andere Form haben und könnte beispielsweise aus einem einfachen perforierten Gewebe bestehen, wesentlich ist, daß diese Schicht Hohlräume 23 begrenzt, die zumindest in die obere Seite 21 dieser zweiten Schicht münden.
- Die zweite Schicht 20 hat außerdem einen relativ steifen Aufbau, so daß die Hohlräume 23 praktisch nicht beim Laufen unter der Wirkung der durch den Faß ausgeübten Drücke deformiert werden können.
- Im Falle des in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Gitters wird diese Steifigkeit durch die Verwendung eines harten, plastischen, nicht deformierbaren Materiales für die Fäden 25, 26, die das Gitter bilden, erreicht.
- Die so deformierten Hohlräume 23 bilden ein nicht deformierbares Speichervolumen, in dessen Inneren ein absorbierendes Material 30 angeordnet ist, im vorliegenden Fall superabsorbierende Salze, wie z.B. vernetzte Polyacrylate.
- Die superabsorbierenden Salze 30 werden im Inneren der Hohlräume 23 durch eine Rückhaltemembran 40 zurückgehalten, die am Äußeren der zweiten Schicht 20 angeordnet ist, d.h. am Äußeren der unteren Seite 22, und die zum Beispiel durch eine periphere Naht oder durch Kleben mit der Gesamtheit der beiden Schichten 10, 20 zusammengefügt ist. Bei einem derartigen Aufbau einer Reinhaltungseinlegesohle wird die beim Tragen erzeugte Feuchtigkeit direkt mit Hilfe der Dochte 13 zu den Hohlräumen 23 übertragen, wo sie konzentriert und durch die absorbierenden Salze 24 absorbiert wird und sich nicht bis zum übrigen Teil des Schuhes ausbreitet.
- Da diese Hohlräume 23 ein praktisch nicht deformierbares Volumen haben und nicht den Druckvariationen des Fußes beim Laufen unterworfen sind, besteht kein Risiko mehr, daß Feuchtigkeit unter der Wirkung der durch den Fuß ausgeübten Drücke wieder aufsteigt. Der Aufbau gemäß der Erfindung liefert daher eine Reinhaltungseinlegesohle, die insbesondere komfortabel und "trocken" bei der Verwendung ist.
- Nach der Verwendung reicht es, diese Reinhaltungseinlegesohle zu entfernen und sie trocknen zu lassen, um die in den Salzen gespeicherte Feuchtigkeit zu entfernen. Man wird bemerken, daß die Verwendung von sehr absorbierenden Salzen erlaubt, eine Diffusion der Feuchtigkeit in den übrigen Teil des Schuhes zu verhindern und daher die lange Lebensdauer desselben bewahrt.
- Man wird gleichfalls bemerken, daß die Verwendung von superabsorbierenden Materialien auf der Seite der unteren Seite der ersten Schicht dazu beiträgt, eine Übertragung der Feuchtigkeit vom osmotischen Typ durch die erste Schicht zu erzeugen.
- Bei einem derartigen Typ von Übertragung kann daher die Geschwindigkeit und die übertragene Wassermenge in Abhängigkeit vom Absorbtionsgrad der verwendeten absorbierenden Materialien sowie der zwischen dem oberen Teil der ersten Schicht 10, die den Drücken des Fußes unterworfen ist, und dem unteren Teil dieser Schicht, der vor dem Druck zumindest auf den Niveau der Hohlräume 23 der zweiten Schicht 20 bewahrt ist, besteht, erhöht werden kann.
- Man wird bemerken, daß die Rückhaltemembran 40 nicht nur eine Funktion des Haltens des absorbierenden Salzes im Inneren der Hohlräume 23 hat, sondern daß sie gleichfalls eine Funktion des Haltens dieser Salze in Kontakt mit den Dochten 13 der ersten Schicht hat.
- Diese Rückhaltemembran 40 kann auch dazu verwendet werden, eine Übertragung, entweder longitudinal oder transversal, oder in beiden Richtungen, von einem Hohlraum 23 zum anderen zu gewährleisten, um so die Absorption der Feuchtigkeit sogar im Falle einer lokalen Sättigung der absorbierenden Salze, die in einem Bereich angeordnet sind, zu ermöglichen, wobei die Feuchtigkeit dann durch die Membran 40 zu Salzen übertragen wird, die in anderen Hohlräumen angeordnet sind.
- Ein derartiges Merkmal kann sehr einfach durch die Verwendung einer Membran erhalten werden, die die Form eines Trikots oder eines gewebten Tuches hat, das die Feuchtigkeit übertragen kann.
- Die Membran 40 kann auch dazu verwendet werden, um die Feuchtigkeit in Richtung von lokalisierten Bereichen von absorbierten Salzen zu übertragen.
- Bei dem in der Figur 1 dargestellten Beispiel ist die Membran 40 am Äußeren der zweiten Schicht 20 angeordnet, aber sie kann gleichfalls zwischen der ersten und der zweiten Schicht 10, 20 angeordnet sein, wte es in den Figuren 2, 3 und 4 dargestellt ist, so daß sie nur den Boden der Hohlräume 23 dieser zweiten Schicht ausfüllt.
- Eine derartige Ausführungsform ist gleichfalls vorteilhaft, da in diesem Falle die zweite Schicht 20 verwendet werden kann, um eine Anhaftung der ersten Reinhaltungsschicht auf dem Boden des Schuhes zu realisieren. Eine derartige Anhaftung ist insbesondere realisiert, wenn die zweite Schicht 20 durch ein Gitter gebildet ist, wie es in den Figuren 2 bis 4 dargestellt ist.
- Wohlgemerkt wird die Wahl der Position der Membran gleichfalls in Abhängigkeit von Herstellungskriterien ausgeführt werden.
- Im in den Figuren 1, 3 und 5 dargestellten Falle gewährleistet die erste Schicht 10 gleichzeitig eine Funktion einer oberen Abnutzungsschicht, die Wasser durchläßt und eine Komfortfunktion, d.h. des Tragens und der Verteilung des Druckes und evtl. der Dämpfung. Eine derartige Ausführung ist an sich bekannt und kann sehr einfach zum Beispiel durch eine Schicht erhalten werden, die eine stärkere Dichte auf der Ebene ihrer oberen Seite hat. Diese unterschiedlichen Funktionen können auch auf der Ebene der ersten Schicht dissoziiert werden, z.B., indem man eine Abnutzungsschicht 50 (siehe Figur 3) aus hydrophobem Material auf der oberen Seite der ersten Schicht 10 vorsieht, die dann nur noch die Funktionen des Komforts und der Feuchtigkeitsübertragung gewährleistet. Man wird bei dem in der Figur 4 dargestellten Fall bemerken, daß eine vorzugsweise nachgiebige Schicht 60 vorzugsweise im Innern des Schuhes (nicht in der Zeichnung dargestellt) befestigt werden wird, und daher unabhängig von der Reinhaltungseinlegesohle, zum einen um nicht das Trocknen dieser letzteren zu behindern, und zum anderen, um ein besseres Angreifen und eine Immobilisierung der Einlegesohle in dem Schuh zu erlauben, wobei die Fasern 25, 26 des Gitters, das die zweite Schicht 20 bildet, sich in dem weicheren Material dieser Schicht "verhaken", die gleichfalls eine zusätzliche Komfortschicht 60 bilden kann, was insbesondere im Falle eines Sportschuhes interessant ist.
- Wohlgemerkt ist ein derartiges Verhaken nur möglich, wenn die Rückhaltemembran 40 zwischen der ersten und der zweiten Schicht angeordnet ist, wie es in dieser Figur 4 dargestellt ist.
- Wohlgemerkt könnten alle unterschiedlichen Funktionen dissoziiert werden, und man könnte gleichfalls eine Reinhaltungseinlegesohle herstellen, die außer der ersten und der zweiten Schicht gleichfalls die Abnützungsschicht 50 und eine Komfortschicht aufweist.
- Schließlich wird man bemerken, daß die Hohlräume der zweiten Schicht 20 gleichfalls durch blinde Löcher 24 gebildet sein können, die in die obere Seite 21 dieser Schicht münden, wie es in der Figur 5 dargestellt ist, was erlaubt, das Vorsehen einer Rückhaltemembran der Salze im slnneren dieser Löcher zu vermeiden.
- Wohlgemerkt ist die vorliegende Erfindung nicht auf die zuvor beispielhaft, nicht beschränkend beschriebene Ausführungsformen beschränkt.
Claims (15)
1. Reinhaltungseinlegesohle für Schuhe, insbesondere Sport- oder
Freizeitschuhe, die aufweist:
- eine erste Schicht (10), die dazu bestimmt ist, auf der Seite des
Fußes angeordnet zu sein, und die Einrichtungen (13) vom
Sickerkanaltyp aufweist, die dazu bestimmt sind, den Durchgang
des Schweißes von der oberen Seite in Richtung der unteren
Seite dieser ersten Schicht zu begünstigen,
- eine zweite steife Schicht (20), die durch ihre obere Seite in
Kontakt mit der unteren Seite der ersten Schicht ist, wobei
diese zweite Schicht Hohlräume (23, 24) begrenzt, die in die
obere Seite dieser zweiten Schicht münden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume ein Volumen zum
Speichern der Feuchtigkeit bilden, das unter der Wirkung der durch
den Fuß ausgeübten Drücke nicht deformierbar ist, und dadurch,
daß ein absorbierendes Material (30) im Inneren dieser Hohlräume
zum Speichern der Feuchtigkeit angeordnet ist.
2. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlräume durch blinde Löcher (24) gebildet sind, die in
der zweiten Schicht ausgenommen sind.
3. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlräume durch einmündende Löcher (23) gebildet sind,
die die zweite Schicht (20) von ihrer oberen Seite (21) bis zu ihrer
unteren Seite (22) durchqueren.
4. Reinhaltungseinlegesohle gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (23, 24) sich auf im
wesentlichen radiale Weise erstrecken.
5. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Schicht (20) im wesentlichen die Form eines Gitters
hat.
6. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gitter einen relativ starken Aufbau hat.
7. Reinhaltungseinlegesohle gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückhaltemembran (40) zwischen der
ersten und der zweiten Schicht angeordnet ist, wobei sie sich am
Boden der Hohlräume (23) der zweiten Schicht erstreckt, und
dadurch, daß das absorbierende Material (30) zwischen der unteren
Seite (12) der ersten Schicht und der Rückhaltemembran (40)
angeordnet ist.
8. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Rückhaltemembran (40) auf der unteren Seite (22) der
zweiten Schicht so angeordnet ist, daß sie das absorbierende
Material im Inneren der Hohlräume (23) dieser zweiten Schicht (20)
zurückhält.
9. Reinhaltungseinlegesohle gemäß einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (40) eine Übertragung
der Feuchtigkeit von einem Hohlraum (23) zum anderen erlaubt.
10. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Schicht (10) aus einem hydrophoben Material gebildet
ist und Dochte (13) aufweist, die Sickerkanäle bilden, und sich im
wesentlichen radial von ihrer oberen Seite (11) bis zu ihrer unteren
Seite (12) erstrecken.
11. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dochte (13) aus einem hydrophoben Material sind und
die Entwässerung durch Kapillarität gewährleisten.
12. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dochte (13) aus einem hydrophilen Material sind.
13. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Schicht (10) von einer Schicht (50) aus hydrophobem
Material überdeckt ist, die Wasser durchläßt.
14. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie antibakteriell und/oder gegen Pilze behandelt ist.
15. Reinhaltungseinlegesohle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das absorbierende Material (30) durch superabsorbierende Salze
gebildet ist.
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