[go: up one dir, main page]

DE69511602T2 - Signalquellencharakterisiersystem - Google Patents

Signalquellencharakterisiersystem

Info

Publication number
DE69511602T2
DE69511602T2 DE69511602T DE69511602T DE69511602T2 DE 69511602 T2 DE69511602 T2 DE 69511602T2 DE 69511602 T DE69511602 T DE 69511602T DE 69511602 T DE69511602 T DE 69511602T DE 69511602 T2 DE69511602 T2 DE 69511602T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
signal
primary
source
processing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69511602T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69511602D1 (de
Inventor
Yannick Deville
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Koninklijke Philips Electronics NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koninklijke Philips Electronics NV filed Critical Koninklijke Philips Electronics NV
Publication of DE69511602D1 publication Critical patent/DE69511602D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69511602T2 publication Critical patent/DE69511602T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/32Automatic control in amplifiers having semiconductor devices the control being dependent upon ambient noise level or sound level
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F18/00Pattern recognition
    • G06F18/20Analysing
    • G06F18/21Design or setup of recognition systems or techniques; Extraction of features in feature space; Blind source separation
    • G06F18/213Feature extraction, e.g. by transforming the feature space; Summarisation; Mappings, e.g. subspace methods
    • G06F18/2134Feature extraction, e.g. by transforming the feature space; Summarisation; Mappings, e.g. subspace methods based on separation criteria, e.g. independent component analysis
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06NCOMPUTING ARRANGEMENTS BASED ON SPECIFIC COMPUTATIONAL MODELS
    • G06N3/00Computing arrangements based on biological models
    • G06N3/02Neural networks
    • G06N3/04Architecture, e.g. interconnection topology
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06NCOMPUTING ARRANGEMENTS BASED ON SPECIFIC COMPUTATIONAL MODELS
    • G06N3/00Computing arrangements based on biological models
    • G06N3/02Neural networks
    • G06N3/04Architecture, e.g. interconnection topology
    • G06N3/0499Feedforward networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Data Mining & Analysis (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Evolutionary Computation (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Bioinformatics & Computational Biology (AREA)
  • Evolutionary Biology (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Complex Calculations (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • Transmission Systems Not Characterized By The Medium Used For Transmission (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Networks Using Active Elements (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Quellencharakterisierungssystem, das ausgehend von ersten Signalen E(t), die durch Linearfaltungsmischung von Primärsignalen X(t) aus jeweiligen Primärsignalquellen erzeugt werden, zumindest ein zweites Signal erzeugt, das wenigstens ein jeweiliges Primärsignal X(t) charakterisiert, wobei das System Quellentrennmittel enthält.
  • Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf die Verwendung eines derartigen Systems zur Steuerung von Apparaten zum Abgeben und/oder Empfangen elektrischer, akustischer oder elektromagnetischer Signale. Ein derartiger Apparat kann beispielsweise ein Autoradio oder ein Freihandstelefon sein.
  • Die Technik der Trennung von Primärsignalen aus unabhängigen Quellen durch Bearbeitung von Primärsignalmischungen zum getrennten Ableiten jedes Primärsignals aus diesen Mischungen ist bekannt. Diese Technik bezieht sich auf Primärsignale, die nur in Form derartiger Mischungen zur Verfügung stehen. Dies kann allgemeine Linearfaltungsmischungen betreffen. Die Mischungen können verschiedene Ursprünge haben. Sie können aus Fortpflanzungsvorgängen von Primärsignalen und/oder aus Signalüberlagerungsvorgängen aus einer Anzahl von Quellen oder durch andere Ursachen hervorgehen. Im Allgemeinen ist die Trenntechnik blind, d. h. es wird davon ausgegangen, dass die Quellen unbekannt und unabhängig mit unbekannten Mischungen sind. Zu diesem Zweck wird eine Anzahl von Abtastungen dieser Mischungen detektiert, aus denen Abtastungen eines oder einer Anzahl der ursprünglichen Primärsignale mittels Trennalgorithmen wiederhergestellt werden.
  • Eine solche Technik ist bekannt, beispielsweise aus dem Dokument "Blind separation of sources", C. JUTTEN, J. HERAULT, Signal processing 24 (1991), S. 1 ... 10. Dieses Dokument gibt eine Beschreibung von Quellentrennmitteln mit einem neuronalen Netz, das an seinem Eingang eine Anzahl von Komponenten von Signalmischungen E(t) empfängt und an seinem Ausgang die getrennten Primärsignale wiederherstellt. Das neuronale Netz läuft rekursiv zum Berechnen der synaptischen Koeffizienten mittels eines adaptativen Algorithmus. Auf diese Weise ist es möglich, unmittelbare Linear faltungsmischungen vorzubereiten, d. h. für die zu jedem Zeitpunkt jedes Signal E(t) eine Linearkombination mit festen oder langsam veränderlichen wirklichen Koeffizienten von Werten der Primärsignale X(t) zum selben Zeitpunkt ist. Das System passt sich ununterbrochen an Änderungen in den Mischungen an. Auch bekannt ist das Dokument "New algorithms for separation of sources" von C. JUTI'EN und H. L. NGUYEN THI, Congres Europeen de Mathematiques, 2-3 Juli 1991, PARIS (France), das sich auf allgemeine Linearfaltungsmischungen bezieht. Jedoch hat ein derartiges System den Nachteil, dass die blinde Trennung aller Primärquellen der Mischung eine wesentliche Rechnerenergiemenge erfordert. Dies kann ein Hindernis für Großanwendungen sein. Außerdem entstehen Probleme mit der Genauigkeit oder mit der Stabilität der getrennten Quellen am Ausgang. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese Rechnerenergiemenge durch Berücksichtigung des spezifischen Charakters von Anwendungen zu reduzieren, die eine derartige Trennung benützt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Quellencharakterisierungssystem dadurch gekennzeichnet, dass es vor den Quellentrennmitteln angeordnete Vorbearbeitungsmittel enthält, die die Signale E(t) durch das Bestimmen zumindest einer charakteristischen Größe der Signale E(t) vorbearbeitet, und diese Größe in Form dritter Signale I(t) erzeugt wird, die aus Linearkombinationen durch feste oder langsam veränderliche Koeffizienten charakteristischer Größen derselben Art in Bezug auf die Primärsignale X(t) gebildet werden.
  • Auf diese Weise der Vorbearbeitung der Signale E(t) lassen sich die Quellentrennmittel wesentlich vereinfachen und brauchen nur Linearkombinationen charakteristischer Größen der Primärsignale zu bearbeiten, d. h. momentane Linearfaltungsmischungen. Am Ausgang ergibt dies nicht die getrennten Quellen X(t), sondern eine oder mehrere charakteristische Größen, die diese Quellen kennzeichnen. Für viele Anwendungen können sie anschließend zum Erhalten der getrennten Quellen am Ausgang bearbeitet werden.
  • Diese charakteristische Größe kann eine durchschnittliche Energie, eine Spektraldichte, eine Autokorrelationsfunktion oder eine sonstige Größe sein. Dies ist besonders interessant, beispielsweise wenn die Ausgangsleistung eines Apparats, wie z. B. eines Autoradios, die Stimme eines Benutzers eines Freihandstelefons zum Auswerten der Bearbeitung von Stimmeninformation detektieren soll.
  • Offensichtlich ist es auch möglich, das System zu erweitern, um eine Anzahl von Signalen F(t) für eine Anzahl charakteristischer Größen für ein und dasselbe Signal X(t) oder um eine Anzahl von Signalen F(t) für eine identische oder nichtidentische charakteristische Größe in Bezug auf eine Anzahl von Primärsignalen X(t) auszugeben.
  • Für einige charakteristischen Größen, wie eine Spektraldichte eines Signals, kann dem Vorbearbeiten eine Nachbearbeitung zum Verwandeln einer berechneten charakteristischen Größe in eine andere charakteristische Größe folgen. Erfindungsgemäß sind Nachbearbeitungsmittel am Ausgang der Quellentrennmittel angeordnet. Kombinieren der von den Vorbearbeitungsmitteln durchgeführten Vorbearbeitung und der von den Nachbearbeitungsmitteln durchgeführten Nachbearbeitung macht es möglich, Spektraldichten für eines oder für eine Anzahl von Primärsignalen oder anderer charakteristischer Größen zu bestimmen.
  • Nicht einschränkende Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Quellencharakterisierungssystems mit Vorbearbeitungsmitteln,
  • Fig. 2 ein Quellencharakterisierungssystem mit Steuermitteln zum Zurückwirken auf Primärsignalquellen,
  • Fig. 3 ein Beispiel eines Diagramms eines Teils der Vorbearbeitungsmittel zum Bestimmen der durchschnittlichen Energie eines Signals,
  • Fig. 4 ein Beispiel eines Diagramms eines Teils der Vorbearbeitungsmittel zum Bestimmen von Autokorrelationsfunktionen,
  • Fig. 5 ein Blockschaltbild eines Quellencharakterisierungssystems mit Vorbearbeitungsmitteln und Nachbearbeitungsmitteln,
  • Fig. 6 ein Diagramm gleich dem nach Fig. 3 mit Filtermitteln zum Bearbeiten allgemeiner Faltungsmischungen.
  • Es wird ein Unterschied zwischen verschiedenen Signaltypen E(t) entsprechend der Art der Mischungen gemacht, denen sie entstammen. Allgemeine Linearfaltungsmischungen erzeugen derartige generische Signale E(t), wie
  • (1) Ei(t) = cij(t)* Xj (t)
  • worin cij(t) die Impulsantworten von den Mischungsfiltern sind, und worin das Symbol (*) ein Faltungsprodukt darstellt.
  • Diese allgemeinen Mischungen enthalten eine Mischungsfamilie, für die ein beliebiges Signal sich mit einer festen Fortpflanzungsverzögerung A und mit einer kon stanten Verzögerung 1/αij fortpflanzt. Dies entspricht insbesondere der Fortpflanzung von Tonwellen in der freien Luft.
  • Die generischen Signale Ei(t) sind dabei vom nachstehenden Typ:
  • (2) Ei(t) = αijXj(t - θij)
  • worin θij Konstanten zum Definieren einer Fortpflanzungsverzögerung sind, und worin das Symbol (.) eine klassisches Vervielfachung bezeichnet. Dies sind Linearfaltungsmischungen mit einer festen Nichtnull-Verzögerung.
  • Diese Familie enthält eine Unterfamilie von Mischungen, für die die Fortpflanzungsverzögerung θij gleich Null ist. Die generischen Signale Ei(t) sind dabei vom nachstehenden Typ:
  • (3) Ei(t) = aijXj(t)
  • worin aij feste oder sich langsam ändernde Koeffizienten sind (die sich von den Koeffizienten αij unterscheiden können). Diese sind linear momentane oder Linearfaltungsmischungen mit Nullverzögerung.
  • Das erwähnte Dokument von C. JUTTREN und J. HERAULT bezieht sich auf Signale entsprechend der Gleichung (3). Die Erfindung betrifft ebenfalls Signale von zwei anderen Typen.
  • Als Beispiel wird der Fall betrachtet, bei dem das Klangvolumen eines in ein Kraftfahrzeug eingebauten Autoradios geregelt werden muss. Das Autoradio enthält (nicht dargestellte) Mittel, die zum Regeln des Klangvolumens aus dem Autoradio abhängig von umgebenden Schallquellen beeinflussbar sind. Also wenn das Umgebungsgeräusch ansteigt (offene Fenster, höhere Geschwindigkeit, Antriebsgeräusche... ), kann es wünschenswert sein, den vom Autoradio erzeugten Klangpegel zu erhöhen. Dies ist nicht der Fall, wenn die Umgebungsschallquellen die Stimmen der Mitreisenden sind. Das Problem dabei ist die Reduktion statt der Erhöhung des Klangvolumens, wenn die Mitreisenden ein Gespräch führen. Dies erfordert die Identifikation der Stimmen der Passagiere. In Fig. 1 sind die Primärquellen 5, S1 bis Sn dargestellt, beispielsweise bestehend aus den Stimmen der Passsagiere, aus den verschiedenen Geräuschquellen (Motor, Karosserie, Lufteintritt durch die Fenster, usw.) und vom Autoradio selbst. Zum Identifizieren sind die Stimmenwandler C1...Cn, beispielsweise Mikrofone, innerhalb des Passagierraums angeordnet. Ein Wandler kann den vom Lautsprecher ausgestrahlten Klang direkt einfangen. Die Mikrofone detek tieren zunächst Signale E&sub1;(t) bis En(t) aus Mischungen von Primärsignalen X&sub1;(t) bis Xn(t) aus den Quellen S1 bis Sn.
  • Die im Passagierraum erzeugten Mischungen können betrachtet werden, als beziehen sie sich direkt auf die Fortpflanzung von Geräuschsignalen in Luft. In einer ersten Annäherung lassen sich diese Mischungen mit einem Nichtnull-Schwächungskoeffizienten und mit einer Nichtnull-Fortpflanzungszeitkonstantenkennlinie jeder Quelle charakterisieren. Die von den Mikrofonen detektierten Signale Ei(t) lassen sich mit folgender Gleichung definieren:
  • (4) Ei(t) = αijXj(t - θij)
  • worin i ein laufender Index eines Mikrofons und
  • j ein laufender Index einer Quelle ist, und
  • 1/αij, θij Schwächungskoeffizienten bzw. Fortpflanzungszeitkonstanten sind, charakteristisch für die Fortpflanzung von der Quelle Sj zum Mikrofon Ei.
  • Erfindungsgemäß treten die Signale Ei(t) in das Quellencharakterisierungssystem 8 ein, das Vorbearbeitungsmittel 20 enthält, gefolgt von Quellentrennmitteln 10. Quellentrennmittel mit der Möglichkeit zum Trennen momentaner linearer Signalmischungen, d. h. Mischungen, für die die Terme θij alle gleich Null sind (Gleichung 3), sind viel einfacher und daher leichter zu verwirklichen als Quellentrennmittel mit der Möglichkeit zum Trennen von Nichtnull-Linearfaltungsmischungen entsprechend der Gleichung 2. Die Mittel zum Bearbeiten linearer momentaner Mischungen können die im erwähnten Dokument von C. JUTTEN und J. HERALILT beschriebenen Mischungen sein.
  • Erfindungsgemäß werden Quellentrennmittel (10) mit der Möglichkeit zum Trennen linearer momentaner Signalmischungen gewählt, denen Vorbearbeitungsmittel 20 vorangehen, die die aus den ersten Signalen Ei(t) bestehenden Nichtnullverzögerungs- Linearmischungen zum Erhalten der aus den dritten Signalen Ii(t,p) bestehenden Linearkombinationen umsetzen. Hier ist t die Zeit und p ein bedeutsamer Parameter für die relevante charakteristische Größe (p ist beispielsweise eine Frequenz). Der Parameter p wird nicht verwendet, wenn die charakteristische Größe eine durchschnittliche Energie ist.
  • Die Struktur der Vorbearbeitungsmittel 20 ist von der zu identifizierenden charakteristischen Größen der Primärsignale X(t) abhängig. Die Größe kann sein:
  • die durchschnittliche Energie eines Primärsignals X(t) einer oder mehrerer Quellen. In diesem Fall ist es eine für eine vorgegebene Dauer bestimmte charakteristische Gesamtgröße für aufeinander folgende Zeitintervalle,
  • eine Autokorrelationsfunktion eines Primärsignals X(t) oder einer Anzahl für eine vorgegebene Dauer bestimmter Primärsignale X(t) für eines oder mehrere Zeitintervalle,
  • eine Spektraldichte zum Abgeben der Spektralverteilung eines Primärsignals X(t) oder einer Anzahl für eine vorgegebene Dauer bestimmter Primärsignale X(t) für eines oder mehrere aufeinander folgende Zeitintervalle.
  • Der Fachmann hat die Möglichkeit zum Durchführen der Erfindung für andere charakteristische Größen ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.
  • Zum Durchführen der Erfindung werden zunächst die Gleichspannungskomponenten der Signale E(t) entfernt, beispielsweise durch Tiefpassfilterung. Dies ergibt Signale E(t), deren Durchschnittswert gleich Null ist, wie im Dokument von C. JUTTEN und J. HERAULT.
  • Es gibt einen besonderen Fall, für den es zwei Quellen S1 und S2 und zwei gemischte Signale E1(t) und E2(t) gibt, unter denen eines davon E1(t) eine Mischung eines Quellensignals und das andere ein reines (oder als solches betrachtetes) Signal ist, das direkt aus einer der Quellen stammt. In diesem Fall können Quellentrennmittel 10 in ein anpassungsfähiges Filtergerät zur Verwirklichung einer Subtraktion des reinen Signals vom anderen Signal nach dem anpassungsfähigen Gewichten der Signale vereinfacht werden. Der Fall kann auf einen Fall mit einem reinen Signal und einer Anzahl gemischter Signale mit dem reinen Signal verallgemeinert werden.
  • Praktisch kann ein reines Signal in einem Autoradio direkt am Ausgang des Autoradios gerade vor dem Aussenden über den Lautsprecher gemessen werden.
  • Als Beispiel diene der Fall, bei dem die Durchschnittsenergie eines Primärsignals X(t) bestimmt wird. Zu diesem Zweck berechnen die Vorbearbeitungsmittel 20 die Durchschnitts-Signalenergie Ei(t). Für das Signal Ei(t) wird diese Durchschnittsenergie für eine Dauer δ derart bestimmt, wobei man von einem Zeitpunkt t = To, ausgeht, dass
  • Bei zwei Quellen S1 und S2 mit Mischungen entsprechend der Gleichung (2) wird das vom Wandler C1 gemessene Signal wie folgt geschrieben:
  • E1(t) = α&sub1;&sub1;.X&sub1;(t-θ&sub1;&sub1;) + α&sub1;&sub2; X&sub2;(t-θ&sub1;&sub2;).
  • Die Durchschnittsenergie beträgt
  • im Fall nichtkorrelierter Quellen X&sub1; und X&sub2; und bei derartigem Wählen von δ, dass
  • &theta;&sub1;&sub1;, &theta;&sub1;&sub2; < < &delta;..
  • Gefunden wurde, dass die Verzögerungsterme &theta;&sub1;&sub1;, &theta;&sub1;&sub2; verschwunden sind, und dass der Term &epsi;E1 eine Linearmischung der Durchschnittsenergien der Quellen S1 und S2 mit festen oder sich langsam ändernden Koeffizienten und Nullverzögerung ist.
  • Berechnen der Durchschnittsenergien der Signale Ei(t) ergibt also die Signale I(t, p) = &epsi;E1 (To, &delta;), aus denen die Energien der Primärsignale bezogen werden können.
  • In Fig. 3 ist ein Element 22 als Teil der Vorbearbeitungsmittel 20 dargestellt. Dieses Element 22 enthält die Mittel 24 zum Multiplizieren des Signals Ei(t) selbst, gefolgt von Mitteln zum Steuern der Multiplikationsergebnisse für die Dauer &delta;. Am Ausgang ergibt dies die Durchschnittsenergie &epsi;E1 entsprechend dem Signal Ei(t).
  • Das Schaltbild nach Fig. 3 stellt eine Abwandlung zur Digitalsignalbearbeitung des Signals dar. Dasselbe Ergebnis kann mit einer analogen Ausführung beispielsweise durch Integrieren des gleichgerichteten Signals mittels Kapazitäten erhalten werden, ohne dabei aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.
  • Die Vorbearbeitungsmittel 20 enthalten dabei eine Anzahl von Elementen 22, die mit je einem Signal Ei(t) verknüpft sind. Es ist möglich, Zeitverschachtelung anzuwenden. Am Ausgang wird eine Anzahl Durchschnittsenergien &epsi;E1 erhalten, die jedem Signal Ei(t) entsprechen. All diese Durchschnittsenergien &epsi;E1 werden auf die in Fig. 1 angegebene Weise in die Quellentrennmittel 10 eingegeben. Diese Mittel führen Quellentrennung aus und erzeugen Ausgangssignale Fi(t), die im vorliegenden Fall die Durchschnittsenergien jedes der Primärsignale Xi(t) in den herangezogenen aufeinander folgenden Zeitintervallen sind.
  • Vorzugsweise enthalten die Quellentrennmittel 10 ein neuronales Netz. Das ist zum Beispiel ein Netz nach der Beschreibung im erwähnten Dokument von C. JUITEN und J. HERAULT. Entsprechend der dem Fachmann bekannten Technik umfaßt der Betrieb eines neuronalen Netzes zwei Phasen:
  • eine Lernphase, in der es die Durchführung einer Aufgabe erlernt, und eine Auflösungsphase, in der es die so erlernten Daten zum Bestimmen der laufenden Werten entsprechenden Ergebnisse benützt.
  • Diese Lerntechniken sind bekannt und werden nicht weiter erörtert. Es ist adäquat zu wissen, dass sie aus dem Zuführen von Abtastungen an den Eingang und aus dem Ändern der Kenndaten des neuronalen Netzes zum Erzeugen der bezweckten Ergebnisse entsprechend den Abtastungen an seinem Ausgang bestehen (grundsätzlich seine synaptischen Koeffizienten). Man bedient sich des "unüberwachten" Lernens, d. h. auf der Basis der Abtastungen wird ein Algorithmus zum Anpassen der synaptischen Koeffizienten derart zugeführt, dass die Ausgänge des neuronalen Netzes zweite Signale F(t) erzeugen, die voneinander unabhängig sind. Eine derartige Lernmethode ist dem Fachmann bekannt.
  • Mit der Konfiguration so bestimmter synaptischer Koeffizienten wird das neuronale Netz also mit neuen Eingangsdaten verwendet. Es kann also Ergebnisse abhängig von den neuen Eingangsdaten für die Funktion bestimmen, die es zum Ausführen erlernt hat. Um das System zu ermöglichen, eine ununterbrochene Charakterisierung von Quellen durch seine Anpassung an die ununterbrochenen Änderungen in den Mischungen durchzuführen, wird das Lernen iterativ verwirklicht, um die synaptischen Koeffizienten für die Charakterisierung neuer Mischungen aufzufrischen.
  • Gemessene Signale Ei(t), die Primärquellen Xi(t) mit unbekannten Charakteristiken entsprechen, gelangen an den Eingang, und die Mittel 10 bieten Messungen dieser unbekannten Charakteristiken (im vorliegenden Fall Durchschnittsenergien).
  • Die charakteristischen Eigenschaften der zu messenden Primärsignale X(t) werden in aufeinander folgenden Zeitintervallen mit einer Dauer von 8 bestimmt. In jedem Zeitintervall kann dies Folgendes umfassen:
  • für die Durchschnittsenergie einen einfachen Wert,
  • zum Bestimmen der Autokorrelationsfunktion eine Reihe von Werten, die durch Vergleich eines Signals mit sichselbst zu Zeitpunkten erhalten werden, die um eine Zeit t verschoben sind,
  • zum Bestimmen von Spektraldichten eine Anzahl auf verschiedenen Frequenzen bestimmter Werte.
  • Als Beispiel wird der Fall herangezogen, bei dem Autokorrelationsfunktionen F(t) für Primärsignale Xi(t) mit &Gamma;Xi(&tau;) = &Sigma; Xi(t).Xi(t+&tau;) bestimmt werden müssen. Zu diesem Zweck bestimmen die Vorbearbeitungsmittel 20 die Autokorrelationsfunktionen der Signale Ei(t) derart, dass &Gamma;Ei(&tau;) = &Sigma; Ei(t).Ei(t+&tau;) ist. Die Mittel 20 enthalten Vorbearbeitungsblöcke 25, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Zahl der Blöcke 25 ist gleich der Zahl der zu bearbeitenden Signale. Auch ist der Einsatz von Zeitverschachtelung möglich. Zum Durchführen der Korrelation eines Signals E(t) mit sichselbst wird das Signal E(t) in Erfassungsmittel 32 eingegeben, die aufeinander folgende Abtastungen des Signals E(t) mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit (Dauer D) durchgeführt werden. Sie können ein Speicher u. a. mit Speicherelementen 32a, 32b sein, in die eine Reihe von Abtastungen eingeschrieben wird. Die mit einer Zwischenzeit D erscheinenden Abtastungen, beispielsweise am Ausgang 2a, 2b der Speicherelemente 32a, 32b gelangen an die bereits beschriebenen Bearbeitungsmittel 22 zum Bestimmen der Werte E(t).E(t+D). Durch Schiebeadressierung (Pfeil 29) des Speichers wird der Wert der Autokorrelationsfunktion rE für das gesamte relevante Signal E(t) entsprechend &tau; = D bestimmt. Andere Werte der Autokorrelationsfunktion werden ebenso mit Schiebeadressierung für eine Verschiebung 2D usw. für 3D, 4D... berechnet. Alle diese Autokorrelationswerte bilden die Autokorrelationsfunktion.
  • Dem Fachmann wird klar sein, dass den Erfassungsmitteln 32 eine andere Struktur als in Fig. 4 gegeben werden kann, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten. Am Ausgang des Elements 22 wird die Autokorrelationsfunktion &Gamma;E entsprechend dem Signal E(t) erhalten: &Gamma;Ei(&tau;) = &Sigma; Ei(t).Ei(t+&tau;).
  • Die verschiedenen Signale E(t) in Fig. 1 werden also genau so bearbeitet, um Autokorrelationsfunktionen &Gamma;E für jedes Signal E(t) zu versorgen. In diesem Fall sind also die Signale I(t, p) in Fig. 1 die Autokorrelationsfunktionen &Gamma;E. Durch Anlegen derselben Grundsätzen wie bereits für die Durchschnittsenergien beschrieben, lernen die Quellentrennmittel 10 auf der Basis von Beispielen das Berechnen von Autokorrelationsfunktionen &Gamma;x entsprechend jeder der Quellen.
  • Wenn das Beispiel sich auf zwei Quellen S1 und S2 beschränkt, gilt Folgendes:
  • E1(t) = &alpha;&sub1;&sub1;.X&sub1;(t-&theta;&sub1;&sub1;) + &alpha;&sub1;&sub2;.X&sub2;(t-&theta;&sub1;&sub2;)
  • E2(t) = &alpha;&sub2;&sub1;·X&sub1;(t-&theta;&sub2;&sub1;) + &alpha;&sub2;&sub2;·X&sub2;(t-&theta;&sub2;&sub2;)
  • die folgende Autokorrelationsfunktionen &Gamma;E derart ergeben, dass
  • &Gamma;E1(&tau;) = &alpha; .&Gamma;X1(&tau;) + &alpha; .&Gamma;X&sub2;(&tau;) ist, und
  • &Gamma;E2(&tau;) = &alpha; .&Gamma;X&sub1;(&tau;) + &alpha; .&Gamma;X2(&tau;) ist.
  • Die Quellentrennmittel 10 leiten die Autokorrelationsfunktionen &Gamma;X der Quellensignale derart ab, dass
  • &Gamma;x(&tau;) = &Sigma;X(t).X(t+&tau;) ist.
  • Wenn das System 8 die Autokorrelationsfunktionen der Primärsignale X(t) bestimmen, ist es auch möglich, die Energien dieser Signale abzuleiten. Zu diesem Zweck genügt es, in Fig. 4 eine Verzögerung &tau; = 0 zu wählen, mit der am Ausgang die Werte von &Gamma;x(0) erhalten werden, die gleich den Energien sind.
  • Diese Betriebsart ist schneller als das Berechnen von Energien nach obiger Erläuterung, da damit das Quellencharakterisierungssystem die Möglichkeit hat, in einem einzigen Zeitintervall zu lernen und nicht in einer Reihe von Zeitintervallen. Jedoch erfordert dies mehr Hardware.
  • In einem anderen Beispiel können die Signale I(t, p) Signale sein, die Spektraldichten darstellen. In diesem Fall
  • - berechnen die Vorbearbeitungsmittel 20 die Autokorrelationsfunktionen, führen anschließend eine Fourier-Transformation für jedes Signal E(t) durch, und erzeugen die Signale I(t, f), worin f die Frequenz ist, oder
  • - sie führen eine Fourier-Transformation durch (beispielsweise eine schnelle Fourier-Transformation), und berechnen anschließend das Quadrat des so bestimmten Moduls der Fourier-Transformation.
  • Alle von den Signalen E(t) abgeleiteten und für dieselbe Frequenz f bestimmten Signale I(t, f) sind Verfahren in den Quellentrennmitteln 10 nach obiger Beschreibung. Die Signale F(t) am Ausgang stellen dabei die Spektraldichten DX entsprechend den Quellen S für die Frequenz f dar.
  • Folgende Operation bei verschiedenen Frequenzen f ermöglicht eine Spektraldichtefunktion eine oder mehrere Quellen durch Kombinieren der Spektraldichtewerte für eine selbe Quelle auf diesen verschiedenen Frequenzen.
  • Die Ausgangssignale der Vorbearbeitungsmittel, die wie gerade beschrieben Durchschnittsenergien, Autokorrelationsfunktionen, Spektraldichten oder dgl. sein können, können anschließend zum Beeinflussen einer oder mehrerer Quellen S1-Sn verwendet werden.
  • Also wenn im Fall eines in ein Kraftfahrzeug eingebauten Autoradios die Durchschnittsenergie einer Quelle S1 bestimmt ist, ist es möglich, den Ausgangsverstärker des Autoradios abhängig von den gemessenen Durchschnittsenergien zu regeln. Ebenso macht eine Detektion einer von einer Sprecherstimme erzeugte Quelle S2 es möglich, das Volumen des Autoradios zu senken, oder den Betrieb eines Telefons zu steuern, beispielsweise durch Übertragen der von einem Sprecher ausgesprochenen Nummern oder durch Auswerten von Sprache, nur wenn Sprache detektiert wird.
  • Wenn die charakteristische Größe Spektraldichten entspricht, ist es möglich, die Tonregelung oder den Entzerrer des Autoradios zu beeinflussen.
  • Was oben gerade angegeben wurde, gilt offensichtlich auch bei anderen Tonwiedergabegeräten in Zusammenarbeit mit Wandlern oder Detektoren für die Signale E(t).
  • Zum Durchführen dieser Steuerung enthält das Quellencharakterisierungssystem 8 Steuermittel 15 (Fig. 2), die die auszuführende Aktion in Kombination mit der betreffenden Anwendung bestimmt. Also kann Detektierung einer Stimme im Passagierraum des Autos die Beeinflussung des Tonvolumens des Autoradios ergeben. Zu diesem Zweck erzeugen die Steuermittel 15 einen Befehl 16, der die geeignete Quelle beeinflusst. Für andere Anwendungen kann es sich um andere Quellen S1-Sn handeln, wie z. B. Rundfunkquellen, wobei die Mischungen mittels Rundfunkübertragung herangeführt werden. In diesem Fall können die Signale E(t) von Detektoren detektiert werden, die beispielsweise aus Antennen bestehen. Die Bearbeitung vom Quellencharakterisierungssystem erfolgt auf gleichartige Weise.
  • In noch anderen Fällen befinden sich die Quellen im selben Gerät, wobei die Signale X(t) drahtgebunden übertragen werden und die Mischungen durch Nebensprechen zwischen den Drähten erzeugt werden. Die Signale E(t) werden dabei nicht mittels der Wandler C1 bis Cn erhalten.
  • Zum Bestimmen der Spektraldichten DX(V) ist es auch möglich, das Vorbearbeiten 20 nach der Beschreibung für die Berechnung der Autokorrelationsfunktionen mit dem Nachbearbeiten 30 am Ausgang der Quellentrennmittel 10 zu kombinieren. In Fig. 5 ist eine Beziehung zu dieser Art von Bearbeitung dargestellt. Die Vorbearbeitungsmittel 20, gefolgt von den Quellentrennmitteln 10, bestimmen die Autokorrelationsfunktionen &Gamma;xi(t), wobei Nachbearbeitungsmittel 30 am Ausgang eine Fourier-Transformation ausführen.
  • Die Erfindung wurde für Linearfaltungssignale mit Verstärkungstermen und reinen Verzögerungstermen nach der Definition in der Gleichung (2) beschrieben.
  • Die Erfindung kann auch auf Faltungsmischungen im Allgemeinen angesetzt werden, d. h. die nach der Definition in der Gleichung (1).
  • Für die Reduktion des allgemeinen Falls zum spezifischen Fall der Gleichung (2) nach obiger Beschreibung erfolgt die Bearbeitung von Signalen E(t), deren Frequenzband erst begrenzt wurde. Zu diesem Zweck enthalten die Vorbearbeitungsmittel 20 gleiche Filter 40 (Fig. 6) am Eingang, die jedes Signal Ei(t) auf ein schmaleres Frequenzband begrenzen. Die Bearbeitung bleibt wie oben beschrieben, aber die so erhaltenen Ergebnisse beziehen sich jetzt nicht nur auf die Primärsignale X(t), sondern auch auf gefilterte Ausführungen ihrer Mischungen. Nichtsdestoweniger sind diese Ergebnisse für Quellencharakterisierung geeignet, sogar im Fall beliebiger Faltungsmischungen. Beispielsweise wenn Durchschnittsenergien oder Spektraldichten berechnet werden, lassen die sich auf aufeinander folgenden Frequenzbänder beziehenden Signale sich zum Erhalten der charakteristischen Größen für das ganze Frequenzspektrum am Ausgang kombinieren.

Claims (7)

1. Quellencharakterisierungssystem (8), das ausgehend von ersten Signalen E(t), die durch Linearfaltungsmischung von Primärsignalen X(t) aus jeweiligen Primärsignalquellen (5) erzeugt werden, zumindest ein zweites Signal (F) erzeugt, das wenigstens ein jeweiliges Primärsignal X(t) charakterisiert, wobei das System Quellentrennmittel enthält (10),
dadurch gekennzeichnet, dass es vor den Quellentrennmitteln (10) angeordnete Vorbearbeitungsmittel (20) enthält, die die Signale E(t) durch das Bestimmen zumindest einer charakteristischen Größe der Signale E(t) vorbearbeitet, und diese Größe in Form dritter Signale I(t, p) erzeugt wird, die aus Linearkombinationen durch feste oder langsam veränderliche Koeffizienten charakteristischer Größen derselben Art in Bezug auf die Primärsignale X(t) gebildet werden.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die charakteristische Größe eine durchschnittliche Energie, eine Spektraldichte, eine Autokorrelationsfunktion ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es Nachbearbeitungsmittel (30) am Ausgang der Quellentrennmittel (10) zum Nachbearbeiten vierter Signale G(t) aus den Quellentrennmitteln (10) enthält, wobei die Linearkombinationen mit festen Koeffizienten durch Kombinieren der Nachbearbeitung und der Vorbearbeitung bestimmt werden.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachbearbeitungsmittel zum Erzeugen von Schätzungen der Primärsignale X(t) angepasst sind.
5. System nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es Steuermittel (15) enthält, die am Eingang zweite Signale (F) empfängt, auf deren Basis sie zumindest einen Befehl (16) zum Beeinflussen zumindest einer Quelle erzeugen.
6. Anwendung des Systems nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 zum Steuern von Geräten zum Senden und/oder Empfangen elektrischer, akustischer oder elektromagnetischer Signale.
7. Anwendung des Systems nach Anspruch 6 zum Regeln des von einem Autoradio erzeugten Klangs oder zum Steuern des Betriebs eines Freihandstelefons.
DE69511602T 1994-03-16 1995-03-07 Signalquellencharakterisiersystem Expired - Lifetime DE69511602T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9403078 1994-03-16

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69511602D1 DE69511602D1 (de) 1999-09-30
DE69511602T2 true DE69511602T2 (de) 2000-04-13

Family

ID=9461107

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69511602T Expired - Lifetime DE69511602T2 (de) 1994-03-16 1995-03-07 Signalquellencharakterisiersystem

Country Status (6)

Country Link
US (1) US5825671A (de)
EP (1) EP0673113B1 (de)
JP (1) JP3887028B2 (de)
KR (1) KR100361235B1 (de)
DE (1) DE69511602T2 (de)
TW (1) TW343409B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10052104A1 (de) * 2000-10-20 2002-05-02 Volkswagen Ag Verfahren und Einrichtung zur automatisch geregelten Beeinflussung der Lautstärke

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6317703B1 (en) * 1996-11-12 2001-11-13 International Business Machines Corporation Separation of a mixture of acoustic sources into its components
US6185309B1 (en) * 1997-07-11 2001-02-06 The Regents Of The University Of California Method and apparatus for blind separation of mixed and convolved sources
US6167417A (en) * 1998-04-08 2000-12-26 Sarnoff Corporation Convolutive blind source separation using a multiple decorrelation method
SE521024C2 (sv) * 1999-03-08 2003-09-23 Ericsson Telefon Ab L M Metod och anordning för att separera en blandning av källsignaler
GB0027508D0 (en) * 2000-11-09 2000-12-27 Univ Sheffield Digital signal processing method and system
US7366564B2 (en) * 2002-08-23 2008-04-29 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Nonlinear blind demixing of single pixel underlying radiation sources and digital spectrum local thermometer
US20070041606A1 (en) * 2005-08-22 2007-02-22 David Clark Company Incorporated Apparatus and method for noise cancellation in communication headset using dual-coil speaker
US7970564B2 (en) * 2006-05-02 2011-06-28 Qualcomm Incorporated Enhancement techniques for blind source separation (BSS)
US8954324B2 (en) * 2007-09-28 2015-02-10 Qualcomm Incorporated Multiple microphone voice activity detector
US8175871B2 (en) * 2007-09-28 2012-05-08 Qualcomm Incorporated Apparatus and method of noise and echo reduction in multiple microphone audio systems
US8223988B2 (en) * 2008-01-29 2012-07-17 Qualcomm Incorporated Enhanced blind source separation algorithm for highly correlated mixtures
CN102436588A (zh) * 2011-11-15 2012-05-02 哈尔滨工程大学 一种辐射源识别方法
US12499518B2 (en) * 2023-03-16 2025-12-16 Hrl Laboratories, Llc Using blind source separation to reduce noise in a sensor signal

Family Cites Families (28)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3700866A (en) * 1970-10-28 1972-10-24 Texas Instruments Inc Synthesized cascaded processor system
US4155041A (en) * 1976-05-13 1979-05-15 Burns Richard C System for reducing noise transients
US4419544A (en) * 1982-04-26 1983-12-06 Adelman Roger A Signal processing apparatus
GB2139052A (en) * 1983-04-20 1984-10-31 Philips Electronic Associated Apparatus for distinguishing between speech and certain other signals
US4530076A (en) * 1983-06-28 1985-07-16 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Frequency domain non-linear signal processing apparatus and method for discrimination against non-Gaussian interference
US4625829A (en) * 1984-03-26 1986-12-02 Sirois Ronald A Speaker grill
US4630304A (en) * 1985-07-01 1986-12-16 Motorola, Inc. Automatic background noise estimator for a noise suppression system
US4630305A (en) * 1985-07-01 1986-12-16 Motorola, Inc. Automatic gain selector for a noise suppression system
USH417H (en) * 1987-03-05 1988-01-05 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force Headset for ambient noise suppression
US4754486A (en) * 1987-04-13 1988-06-28 John J. Lazzeroni Motorcycle stereo audio system with VOX intercom
DE3730763A1 (de) * 1987-09-12 1989-03-30 Blaupunkt Werke Gmbh Schaltung zur stoergeraeuschkompensation
US4811404A (en) * 1987-10-01 1989-03-07 Motorola, Inc. Noise suppression system
US5299148A (en) * 1988-10-28 1994-03-29 The Regents Of The University Of California Self-coherence restoring signal extraction and estimation of signal direction of arrival
US5150323A (en) * 1989-08-11 1992-09-22 Hughes Aircraft Company Adaptive network for in-band signal separation
US5305307A (en) * 1991-01-04 1994-04-19 Picturetel Corporation Adaptive acoustic echo canceller having means for reducing or eliminating echo in a plurality of signal bandwidths
GB2257317A (en) * 1991-06-26 1993-01-06 Damian Rupert Lindley Automatic volume control for car stereo
FR2679083A1 (fr) * 1991-07-09 1993-01-15 Thomson Csf Procede et dispositif automatique de separation de sources.
US5208786A (en) * 1991-08-28 1993-05-04 Massachusetts Institute Of Technology Multi-channel signal separation
US5419198A (en) * 1992-03-23 1995-05-30 General Electric Company Electronic signal enhancement and separation for machinery diagnostics
IL101556A (en) * 1992-04-10 1996-08-04 Univ Ramot Multi-channel signal separation using cross-polyspectra
US5321759A (en) * 1992-04-29 1994-06-14 General Motors Corporation Active noise control system for attenuating engine generated noise
JPH0613923A (ja) * 1992-06-24 1994-01-21 Victor Co Of Japan Ltd オーディオ再生装置
JPH0621919A (ja) * 1992-07-03 1994-01-28 Nec Eng Ltd 音声秘話装置の送信装置および受信装置
JPH0637734A (ja) * 1992-07-16 1994-02-10 Fujitsu Ltd 音声伝送方式
FR2699347B1 (fr) * 1992-12-14 1995-02-10 Commissariat Energie Atomique Procédé et dispositif d'extraction d'un signal utile d'extension spatiale finie à chaque instant et variable avec le temps.
US5485515A (en) * 1993-12-29 1996-01-16 At&T Corp. Background noise compensation in a telephone network
US5526419A (en) * 1993-12-29 1996-06-11 At&T Corp. Background noise compensation in a telephone set
KR970000655B1 (ko) * 1994-09-15 1997-01-16 엘지전자 주식회사 위성방송의 오디오신호 자동 검출장치 및 방법

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10052104A1 (de) * 2000-10-20 2002-05-02 Volkswagen Ag Verfahren und Einrichtung zur automatisch geregelten Beeinflussung der Lautstärke

Also Published As

Publication number Publication date
US5825671A (en) 1998-10-20
KR100361235B1 (ko) 2003-04-07
DE69511602D1 (de) 1999-09-30
TW343409B (en) 1998-10-21
KR950035115A (ko) 1995-12-30
JP3887028B2 (ja) 2007-02-28
EP0673113A1 (de) 1995-09-20
EP0673113B1 (de) 1999-08-25
JPH07283796A (ja) 1995-10-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69511602T2 (de) Signalquellencharakterisiersystem
DE69735396T2 (de) Akustischer Teilband-Echokompensator
DE69519453T2 (de) Spracherkennung mit Sprecheradaptierung mittels Berechnung von Mittelwerten akustischer Kategorien
DE60316704T2 (de) Mehrkanalige spracherkennung in ungünstigen umgebungen
DE112009001003B4 (de) Geräuschunterdrückungssystem mit zwei Mikrophonen
DE60123161T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Spracherkennung in einer Umgebung mit variablerem Rauschpegel
DE69811310T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Detektion und Endpunkt-Detektion von Vordergrund-Sprachsignalen
DE69121145T2 (de) Spektralbewertungsverfahren zur verbesserung der widerstandsfähigkeit gegen rauschen bei der spracherkennung
DE69423588T2 (de) Spracherkennungsgerät
DE69600728T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur signalqualitätserfassung
EP1091349A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Geräuschunterdrückung bei der Sprachübertragung
EP0948237A2 (de) Verfahren zur Störbefreiung eines Mikrophonsignals
WO2002032208A2 (de) Verfahren zur bestimmung einer akustischen umgebungssituation, anwendung des verfahrens und ein hörhilfegerät
DE69616724T2 (de) Verfahren und System für die Spracherkennung
EP1280138A1 (de) Verfahren zur Analyse von Audiosignalen
DE60312374T2 (de) Verfahren und system zur trennung von mehreren akustischen signalen erzeugt durch eine mehrzahl akustischer quellen
EP0814920A1 (de) Verfahren zur adaptiven optimierung von ultraschallmess-signalen
DE112021001228T5 (de) Signalverarbeitungsvorrichtung, signalverarbeitungsverfahren und programm
DE69525396T2 (de) Verfahren zur blinden Entzerrung, und dessen Anwendung zur Spracherkennung
DE19581667C2 (de) Spracherkennungssystem und Verfahren zur Spracherkennung
DE4106405A1 (de) Geraeuschunterdrueckungseinrichtung
DE69608316T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur signalqualitätsbestimmung
DE3929481C2 (de)
DE10157535B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reduzierung zufälliger, kontinuierlicher, instationärer Störungen in Audiosignalen
EP0639892B1 (de) Digitale Filteranordnung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)