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Technisches Gebiet
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Diese
Erfindung betrifft ein Mehrklingen-Drehschneidgehäuse, das zwischen Mulch- und Abfuhr-/Sammelbetriebsweisen
umwandelbar ist.
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Hintergrund der Erfindung
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Es
sind Mehrklingen-Drehschneidgehäuse bekannt,
die doppelte, Seite an Seite befindliche Schneidkammern aufweisen,
wie in
EP-A 0 532 068 offenbart,
worauf die zweiteilige Form des unabhängigen Anspruchs 1 basiert
ist. Jede Schneidkammer umschließt eine Schneidklinge, die
um eine im Wesentlichen vertikale Achse rotierbar ist, sodass die Schneidklinge
in einer im Wesentlichen horizontalen Schneidebene rotiert. Die
Klingen rotieren entgegengesetzt zueinander, sodass die von jeder
Schneidklinge erzeugten Rasenschnitte sich zu einem gemeinsamen
Rasenschnittstrom vermischen. Ein sich nach hinten erstreckender
und nach hinten öffnender Austrittstunnel
an dem Schneidgehäuse
nimmt diesen Rasenschnittstrom auf, um dem Strom zu gestatten, an
dem rückwärtigen Teil
des Schneidgehäuses auszutreten,
entweder zur Abfuhr auf den Boden oder zum Sammeln in einer Grasfangvorrichtung. Somit
hat das Schneidgehäuse eine
erste Abfuhr-/Sammelbetriebsweise, wenn der Austrittstunnel offen
ist und das Austreten des Rasenschnittstroms aus dem Schneidgehäuse zulässt.
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Bekannte
Drehschneidgehäuse
des oben beschriebenen Typs können
zu einer Mulchbetriebsweise umgewandelt werden, worin der Rasenschnittstrom
daran gehindert wird, den Austrittstunnel zu durchlaufen. In dieser
Mulchbetriebsweise ist der Rasenschnittstrom in den Schneidkammern
eingeschlossen, um das erneute Schneiden des Rasenschnitts zuzulassen.
Letztendlich fällt
der Rasenschnitt in Abwärtsrichtung
entweder aus den Schneidkammern durch den offenen Boden der Schneidkammern
heraus oder wird herausgetrieben. Das Drehschneidgehäuse wird
zu der Mulchbetriebsweise umgewandelt oder darauf umgeschaltet,
indem der Austrittstunnel an dem Gehäuse selektiv abgeschlossen
wird, sodass der Rasenschnittstrom den Austrittstunnel nicht mehr
durchlaufen kann.
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Beim
Umwandeln eines Drehschneidgehäuses
des oben beschriebenen Typs zu seiner Mulchbetriebsweise wird typischerweise
ein separater Mulchstopfen verwendet, der durch das offene rückwärtige Ende
des Austrittstunnels eingesteckt werden muss, um den Austrittstunnel
zu blockieren oder zu verschließen.
Das kann angesichts der Plazierung des Schneidgehäuses in
Bezug auf den Rest des Mähers
und angesichts der Tatsache, dass der Austrittstunnel sich in der
Mitte des Gehäuses
entlang einer rückwärtigen Seite
des Gehäuses
und nicht an der Seite des Gehäuses
befindet, schwierig sein. Somit ist das Umwandeln des Drehschneidgehäuses zu der
Mulchbetriebsart durch manuelles Einstecken eines Stopfens in den
Austrittstunnel nicht so einfach, wie es wünschenswert wäre.
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Außerdem bedeutet
die Umwandlung des Drehschneidgehäuses zu der Mulchbetriebsart,
dass der Mulchstopfen bei der Hand und für den Benutzer oder die Bedienperson
verfügbar
sein muss. Wenn der Benutzer oder die Bedienperson des Drehschneidgehäuses draußen im Gelände beim
Rasenmähen
ist, kann, wenn er oder sie die Umwandlung zwischen der Abfuhr-/Sammelbetriebsweise
und der Mulchbetriebsweise vornehmen will, dies nur vollzogen werden,
wenn der Mulchstopfen tatsächlich
auf dem Mäher
mitgenommen wird. Höchstwahrscheinlich
befindet sich der Mulchstopfen noch in der Werkstatt oder Garage.
Das erfordert, dass die Bedienperson zurück zur Werkstatt oder Garage
geht, um den Mulchstopfen zu holen, bevor das Drehschneidgehäuse zu der
Mulchbetriebsweise umgewandelt werden kann. Dies ist offensichtlich
ein Nachteil eines Systems, das einen getrennten Mulchstopfen benötigt, um
das Drehschneidgehäuse
zu der Mulchbetriebsweise umzuwandeln.
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Zusätzlich neigt
der Mulchstopfen dazu, verlorenzugehen oder verlegt zu werden. Wenn
das eintritt, kann die Bedienperson das Drehschneidgehäuse nicht
zu der Mulchbetriebsweise umwandeln, ohne den Mulchstopfen zu finden
oder zu ersetzen. Auch das kann wiederum unbequem und ärgerlich sein.
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Es
wird auch auf
US-A 5 826 417 verwiesen, das
eine Abfuhrschütte
für einen
Rasenmäher
mit einer oder mehreren rotierenden Grasschneidklingen offenbart.
Die Abfuhrschütte
ist unten offen, und eine Ablenkplatte ist vorgesehen, um ein rückwärtiges Austrittsende
der Abfuhrschütte
wahlweise zu öffnen oder
zu schließen;
und auf
US-A 3 949 540 ,
das einen in einer Mulchbetriebsweise oder in einer Sackauffangbetriebsweise
betreibbaren Rasenmäher offenbart.
Ein Sack kann an einem Abfuhrdurchlass montiert werden, welcher
ein Türchen
zum öffnen oder
Schließen
des Durchlasses aufweist, und es sind Mittel vorgesehen, um das öffnen des
Abfuhrdurchlasses zu verhindern, es sei denn, der Sack ist an dem
Abfuhrdurchlass montiert.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Erfindungsgemäß wird ein
Drehschneidgehäuse
für einen
Mäher vorgesehen,
wobei das Schneidgehäuse
doppelte, Seite an Seite befindliche Schneidkammern aufweist, wobei
in jeder eine rotierende Schneidklinge untergebracht ist, wobei
die Klingen rotieren, sodass Rasenschnitt durch einen zentralen,
sich nach hinten erstreckenden Austrittstunnel an dem Schneidgehäuse zum
rückwärtigen Teil
des Schneidgehäuses
gelenkt wird, gekennzeichnet durch:
eine innerhalb des Austrittstunnels
angeordnete schwenkbare Mulchklappe, wobei die Mulchklappe zwischen
einer Position, worin der Austrittstunnel offen ist, um den Betrieb
des Schneidgehäuses
in einer Abfuhr-/Sammelbetriebsweise
zu gestatten, und einer anderen Position, worin der Austrittstunnel
geschlossen ist, um das Schneidgehäuse zu einer Mulchbetriebsweise
umzuwandeln, schwenkt; und
eine V-förmige Ablenkwand mit einem
vorwärts
gerichteten Scheitel, welche im unteren Teil des Austrittstunnels
aufgestellt ist.
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Die
V-förmige
Ablenkwand fördert
eine bessere Rasenschnittverteilung in der Mulchbetriebsweise.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Diese
Erfindung wird hiernach in der detaillierten Beschreibung beschrieben,
zusammengenommen mit den folgenden Zeichnungen, worin gleichartige
Referenzziffern insgesamt auf gleichartige Elemente oder Teile verweisen.
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1 ist
eine teilweise Draufsicht eines Drehschneidgehäuses gemäß dieser Erfindung, welche
die Konfiguration der doppelten, Seite an Seite befindlichen Schneidkammern
deutlichkeitshalber in durchgezogenen Linien illustriert, wobei
jedoch die obere Wand des Austrittstunnels und die schwenkbare Mulchklappe
aus 1 weggelassen sind, um die an Rückseite
und Boden des Austrittstunnels gezeigte V-förmige Ablenkwand besser zu
veranschaulichen;
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2 ist
eine Querschnittsansicht des Drehschneidgehäuses von 1,
genommen entlang Linien 2-2 in 1, welche
insbesondere die schwenkbare Mulchklappe in ihrer abgesenkten Position zeigt,
worin der Austrittstunnel geschlossen ist, um das Drehschneidgehäuse in seine
Mulchbetriebsweise zu versetzen;
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3 ist
eine Querschnittsansicht gleichartig zu 2, veranschaulicht
jedoch insbesondere die schwenkbare Mulchklappe in ihrer angehobenen Position,
worin der Austrittstunnel offen ist, um das Drehschneidgehäuse in seine
Abfuhr-/Sammelbetriebsweise zu versetzen;
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4 ist
eine Diagramm- oder schematische Ansicht eines Endes der Schwenkachse
der schwenkbaren Mulchklappe, welche die Position der Overcenter-Vorspannfeder in
der abgesenkten Position der Mulchklappe zeigt; und
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5 ist
eine Diagramm- oder schematische Ansicht eines Endes der Schwenkachse
der schwenkbaren Mulchklappe, welche die Position der Overcenter-Vorspannfeder in
der angehobenen Position der Mulchklappe zeigt.
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Detaillierte Beschreibung
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Ein
Drehschneidgehäuse
gemäß dieser
Erfindung ist generell als 2 veranschaulicht. Das Drehschneidgehäuse 2 ist
so benannt, da das Gras durch mehrere Schneidklingen 4 geschnitten
wird, die jede in horizontalen Schneidebenen rotieren. Eine solche Schneidklinge 4 ist
in 2 dargestellt.
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Die
Umlaufbahnen der Spitzen der Schneidklingen 4 sind in 1 als
b1 und b2 angedeutet.
Da die Klingen-Umlaufbahnen
b1 und b2 einander über der
Mittellinie c1 des Drehschneidgehäuses 2 kreuzen,
sind die Schneidklingen 4 in ihrer Rotation zeitlich so
abgestimmt, dass sie nicht gegeneinander schlagen. Beispielsweise
werden die Schneidklingen 4 von einem Riementriebsystem 6 rotiert,
wovon ein Teil in 1 dargestellt ist, unter Verwendung
eines Zahnflachriemens oder dergleichen.
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Jede
Schneidklinge 4 besitzt geschärfte Schneiden (nicht dargestellt),
die ungeschnittenes Gras abtrennen, wenn die Schneidklingen 4 in
ihren horizontalen Schneidebenen rotiert werden. Die Schnitthöhe kann
durch Verändern
der vertikalen Höhe
des Drehschneidgehäuses 2 über dem
Boden auf Arten und Weisen angepasst werden, die in der Grasmähtechnik
geläufig
sind.
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Die
Unterseite des Drehschneidgehäuses 2 weist
doppelte, generell kreisförmige,
Seite an Seite befindliche Schneidkammern 8 auf. Jede Schneidkammer 8 wird
durch eine gekrümmte
Umfangswand 10 definiert, die C-förmig ist und die sich um einen Teil
der Vorderseite und Rückseite
und um eine Außenseite
des Drehschneidgehäuses 2 erstreckt.
Der offene Teil der C-förmigen
Wand 10 befindet sich an der Innenseite des Drehschneidgehäuses 2 generell in
der Mitte des Drehschneidgehäuses 2.
Zweck des offenen Teils der C-förmigen
Wand 10 ist es, die doppelten Schneidkammern 8 entlang
der Mittellinie c1 des Drehschneidgehäuses 2 offen
zueinander sein oder miteinander kommunizieren zu lassen, wie generell
bei 12 angedeutet.
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Wie
zuvor angemerkt, werden die Schneidklingen 4 durch jedes
geeignete Riementriebsystem 6 oder anderes Antriebssystem
rotiert, wie es in der Mähertechnik
geläufig
ist, sodass Schneidklingen 4 entgegengesetzt zueinander
rotieren, ohne gegeneinander zu schlagen. Wenn man auf das in 1 dargestellte
Drehschneidgehäuse 2 hinunterblickt, rotiert,
wenn eine Schneidklinge 4 im Uhrzeigersinn rotiert, wie
durch den Pfeil A angedeutet, die andere Schneidklinge 4 im
Gegenuhrzeigersinn, wie durch den Pfeil B angedeutet. Somit werden
die in jeder Schneidkammer 8 geschnittenen Rasenschnitte
sich miteinander vermischen oder durchmischen, um einen generell
im Zentrum des Drehschneidgehäuses 2 zwischen
den Drehachsen der Schneidklingen 4 befindlichen gemeinsamen
Rasenschnittstrom zu bilden. Der Rasenschnittstrom wird rückwärts zum
Hinterende des Drehschneidgehäuses 2 gerichtet,
wie durch den Pfeil C in 1 angedeutet.
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Ein
nach hinten gerichteter Austrittstunnel 14 ist oben auf
dem Drehschneidgehäuse 2 angebracht, um
einen rückwärtigen Auslass
für den
Rasenschnittstrom zu bilden. Der Austrittstunnel 14 ist
generell U-förmig
und weist eine obere Wand 16 und vertikal verlaufende Seitenwände 18 auf,
wobei die obere Wand 16 deutlichkeitshalber in 1 nicht
dargestellt ist, wobei die obere Wand 16 jedoch in den 2 und 3 dargestellt
ist. Der Austrittstunnel 14 nimmt von seinem Anfang in
Nähe der
Mitte des Drehschneidgehäuses 2 zu
seinem Ende entlang der rückwärtigen Seite
des Drehschneidgehäuses 2 in Höhe zu. Mit
anderen Worten, die obere Wand 16 des Austrittstunnels 14 ist
im rückwärtigen Verlauf des
Austrittstunnels 14 nach oben abgeschrägt, und die Seitenwände 18 des
Austrittstunnels 14 nehmen im weiteren rückwärtigen Verlauf
des Austrittstunnels 14 in Höhe zu. Siehe 2.
Der Austrittstunnel 14 bildet einen Austrittsweg, sodass
der Rasenschnittstrom von den Schneidkammern 8 in einer
Abfuhr-/Sammelbetriebsweise des Drehschneidgehäuses 2 aus dem Drehschneidgehäuse 2 austreten kann.
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Eine
schwenkbare Mulchklappe 20 ist in dem Austrittstunnel 14 angebracht,
um das Drehschneidgehäuse 2 von
einer Abfuhr-/Sammelbetriebsweise zu einer Mulchbetriebsweise umzuwandeln.
Eine Schwenkachse 22 erstreckt sich quer oben auf dem Drehschneidgehäuse 2,
wobei die Schwenkachse 22 zur Drehung durch Stützklammern 24 oben
auf dem Drehschneidgehäuse 2 drehbar
gelagert ist. Ein Paar Scharniere 26 erstrecken sich von
der Schwenkachse 22 durch Schlitze in der oberen Wand 16 aus
dem Austrittstunnel 14, um an dem Vorderende der Mulchklappe 20 befestigt
zu werden, um die Mulchklappe 20 schwenkbar auf der Schwenkachse 22 zu
lagern. Während
die Scharniere 26 sich von der Schwenkachse 22 durch
die obere Wand 16 des Austrittstunnels 14 erstrecken,
ist die Mulchklappe 20 selbst innerhalb des Austrittstunnels 14 angeordnet.
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Das
Vorderende der Mulchklappe 20 befindet sich an der Vorderseite
des Austrittstunnels 14, wo die obere Wand 16 des
Austrittstunnels 14 aus dem Drehschneidgehäuse 2 nach
oben anzusteigen beginnt. Das rückwärtige Ende
der Mulchklappe 20 befindet sich benachbart zu dem rückwärtigen Teil des
Austrittstunnels 14, wo der Austrittstunnel 14 den Rasenschnittstrom
aus der Hinterseite des Drehschneidgehäuses 2 abführt.
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Ein
Ende der Schwenkachse 22 ist an einem L-förmigen Handgriff 28 befestigt,
der von der Bedienperson verwendet werden kann, um die Schwenkachse 22,
und daher die Mulchklappe 20, relativ zu dem Drehschneidgehäuse 2 zu
rotieren. Der Handgriff 28 weist einen quergerichteten
horizontalen Arm 29, der an der Schwenkachse 22 befestigt
ist, und einen sich aufwärts
erstreckenden vertikalen Arm 31 auf. Ein Knopf 30,
der von der Bedienperson ergriffen werden kann, ist oben auf dem
vertikalen Arm 31 von Handgriff 28 deutlich über dem
Drehschneidgehäuse 2 angeordnet.
Dieser L-förmige
Handgriff 28 gestattet es der Bedienperson, den Knopf 30 zu
ergreifen und die Schwenkachse 22 durch Schwenken des vertikalen
Arms 31 des Handgriffs 28 zur Vorder- oder Hinterseite
des Drehschneidgehäuses 2 zu
rotieren, wie durch die Pfeile D und E in 1 angedeutet.
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Das
andere Ende der Schwenkachse 22 ist mit einem versetzten
L-förmigen
Kurbelteil 32 ausgebildet. Eine verlängerte Zugfeder 34 erstreckt
sich zwischen dem Kurbelteil 32 der Schwenkachse 22 und
einer festen Befestigung oder Anker 36 zu dem Drehschneidgehäuse 2.
Der Kurbelteil 32 der Schwenkachse 22 und die
Zugfeder 34 sind so angeordnet und konfiguriert, dass sie
ein Overcenter-Vorspannsystem verschaffen, das die Schwenkachse 22 in
einer von zwei stabilen Positionen hält.
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In
der Abfuhr-/Sammelbetriebsweise befindet sich die Mulchklappe 20 in
einer ersten angehobenen Position in Bezug auf den Austrittstunnel 14, sodass
die Mulchklappe 20 dicht benachbart und unter der oberen
wand 16 des Austrittstunnels 14 liegt, um den
von dem Austrittstunnel 14 gebildeten Austrittsweg offen
zu lassen. Diese angehobene Position der Mulchklappe 20 ist
in 3 veranschaulicht. Wenn der rückwärtige Teil des Austrittstunnels 14 offen
ist, ist der durch den Betrieb der doppelten Schneidklingen 8 erzeugte
Rasenschnittstrom frei, durch den Austrittstunnel 14 aus
dem Drehschneidgehäuse 2 auszutreten.
Dieser Rasenschnittstrom kann entweder auf den Boden abgeführt werden
oder in einer Art von Sackaufnahmevorrichtung, die gegebenenfalls
an dem rückwärtigen Teil
des Austrittstunnels zu 14 befestigt sein könnte, gesammelt
werden, wodurch die Bezeichnung Abfuhr-/Sammelbetriebsweise zu ihrem Recht
kommt.
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In
der Abfuhr-/Sammelbetriebsweise wird die Mulchklappe 20 durch
die Zugfeder 34, die auf den Kurbelteil 32 der
Schwenkachse 22 wirkt, in ihrer angehobenen Position gehalten.
Die Position des Kurbelteils 32 und der Zugfeder 34,
wenn die Mulchklappe 20 in ihrer angehobenen Position ist,
ist in 5 veranschaulicht.
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Zum
Umwandeln des Drehschneidgehäuses 2 zu
einer Mulchbetriebsweise ergreift die Bedienperson den Knopf 30 an
dem Handgriff 28 und rotiert die Schwenkachse 22,
um die Mulchklappe 20 von der angehobenen Position in {eine
abgesenkte Position zu schwenken. Wie in 2 gezeigt,
ist die Mulchklappe 20 in der abgesenkten Position nach
unten geschwenkt worden, um den Austrittstunnel 14 abzuschließen oder
zu blockieren, sodass das Passieren des Rasenschnittstroms aus dem
Austrittstunnel 14 nicht länger möglich ist. Wie in 2 gezeigt,
ist die Mulchklappe 20, in der abgesenkten Position der Mulchklappe 20,
nicht mehr bündig
mit der oberen Wand 16 des Austrittstunnels 14, sondern
ist in Bezug zur oberen Wand 16 des Austrittstunnels 14 nach unten
abgeschrägt,
bis das Hinterende der Mulchklappe 20 gegen eine am Boden
des Austrittstunnels 14 angeordnete Grasführungsfläche 40 anschlägt. Der
Rasenschnittstrom verfügt
nun nicht mehr über einen
Austrittsweg durch den Austrittstunnel 14, da der Austrittsweg
nun durch die abgesenkte schwenkbare Mulchklappe 20 blockiert
ist.
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In
der Mulchbetriebsart wird die Mulchklappe 20 auch durch
die Zugfeder 34, die auf den Kurbelteil 32 der
Schwenkachse 22 wirkt, in ihrer abgesenkten Position gehalten.
Der einzige Unterschied ist, dass die Drehung der Schwenkachse 22 auch
den Kurbelteil 32 verdreht hat, um das mit dem Kurbelteil 32 verbundene
Ende der Zugfeder 34 mit einer Exzentervorspannung relativ
zu dem verankerten oder fixierten Ende der Zugfeder 34 zu
bewegen. Die Position des Kurbelteils 32 und der Zugfeder 34,
wenn die Mulchklappe 20 in ihrer abgesenkten Position ist,
ist in 4 veranschaulicht.
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Die
Anmelderin hat auch festgestellt, dass die Leistung des Drehschneidgehäuses 2 in
der Mulchbetriebsweise durch die Hinzufügung einer V-förmigen Ablenkwand 50 an
der Hinterseite des Austrittstunnels 14 am Boden des Austrittstunnels 14 verbessert
wird. Diese V-förmige
Ablenkwand 50 kann mit Bolzen 52 an den Seitenwänden 18 des Austrittstunnels 14 angebolzt
sein. Die V-förmige
Ablenkwand 50 dient dazu, die kreisförmige Umfangswand 10 der
zwei Schneidkammern 8 an der Hinterseite des Drehschneidgehäuses 2 herum
auszudehnen, sodass die Schneidkammern 8 sowohl an der Vorderseite
als auch der Hinterseite des Drehschneidgehäuses 2 generell symmetrische
Konfigurationen aufweisen. Mit anderen Worten, die zwei Schneidkammern 8 kommen
an einem V- förmigen Scheitel 54 an
der Vorderseite des Drehschneidgehäuses 2 entlang der
Mittellinie c1 des Drehschneidgehäuses 2 zusammen.
Wenn die V-förmige
Ablenkwand 50 zu der Hinterseite des Drehschneidgehäuses 2 hinzugefügt ist,
verschafft sie lediglich denselben Typ von V-förmigem Scheitel 56 an
der Hinterseite wie den Scheitel 54, der sich an der Vorderseite des
Drehschneidgehäuses 2 findet.
Anders als der vordere V-förmige Scheitel 54,
der eine vertikal verlaufende Kante ist, ist der durch die V-förmige Ablenkwand 50 verschaffte
Scheitel 56 jedoch in seinem Aufwärtsverlauf nach hinten abgeschrägt. Siehe 2.
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Man
hat festgestellt, dass die Verwendung der V-förmigen Ablenkwand 50 an
der Hinterseite und dem Boden des Austrittstunnels 14 eine
bessere Rasenschnittverteilung in der Mulchbetriebsweise fördert, als
bei Nichtvorhandensein der V-förmigen Ablenkwand 50.
Man denkt, dass die Ablenkwand 50 den Rasenschnittstrom,
der versucht, durch den Austrittstunnel 14 auszutreten,
abfängt
und solchen Strom in getrennte Hälften
aufteilt, die dann in die doppelten Schneidkammern 8 zurückgeführt werden.
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Eine
flexiblere Klappe oder Abdeckung 60 kann sich über die
Unterseite des Vorderendes der Mulchklappe 20 erstrecken
und diese bedecken. Der vordere Teil der Abdeckung 60 ist,
wie bei 62 angedeutet, an der Unterseite des Drehschneidgehäuses 2 festgesteckt
oder anderweitig fixiert, während
der hintere Teil der Abdeckung 60 an dem Vorderende der
Mulchklappe 20 befestigt ist. Der hintere Teil der Abdeckung 60 kann
sich in Bezug auf den vorderen Teil der Abdeckung 60 so
nach oben und unten durchbiegen, dass der hintere Teil der Abdeckung 60 sich
mit der Mulchklappe 20 mitbewegt, wenn die Mulchklappe 20 angehoben
und abgesenkt wird.
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Die
Abdeckung 60 hilft zu verhindern, dass Gras oder andere Überbleibsel
sich gegen das Vorderende der Mulchklappe 20 verkeilt bzw.
verkeilen oder die Wirkung der Scharniere 26 behindert
bzw. behindern.
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Das
Drehschneidgehäuse 2 nach
dieser Erfindung kann von einer Bedienperson leicht aus der Abfuhr-/Sammelbetriebsweise
zu der Mulchbetriebsweise umgewandelt werden. Die Bedienperson muss nur
den Handgriff 28 ergreifen, der sich praktischerweise entlang
einer Seite des Drehschneidgehäuses 2 befindet,
und die Schwenkachse 22 rotieren, um die Mulchklappe 20 von
ihrer angehobenen in ihrer abgesenkte Position zu schwenken. Dies
kann leicht und bequem vollzogen werden, ohne versuchen zu müssen, eine
Art von Stopfen in das Hinterende des Austrittstunnels 14 einzustecken.
Außerdem
liegt, da die Mulchklappe 20 ständig an dem Drehschneidgehäuse 2 befestigt
ist, für
die Bedienperson keine Notwendigkeit vor, einen solchen separaten
Stopfen zu finden, und keine Gefahr, einen solchen Stopfen zu verlieren,
da kein Stopfen erforderlich ist. Folglich kann das Drehschneidgehäuse 2 dieser
Erfindung leichter von einer Betriebsweise zu einer anderen umgewandelt
werden als gleichartige bekannte Schneidkammern, die einen getrennten,
einsteckbaren Mulchstopfen verwenden.
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Verschiedene
Modifikationen dieser Erfindung werden den Fachleuten deutlich sein.
Beispielsweise wird die Verwendung der V-förmigen Ablenkwand 50 an
dem Boden und der Hinterseite des Austrittstunnels 14 bevorzugt,
um eine bessere Leistung in der Grasmulchbetriebsweise bereitzustellen.
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Zusätzlich kann
der Standort des versetzten Kurbelteils 32 der Schwenkachse 22 und
Zugfeder 34 offensichtlich variieren. Beispielsweise könnte die Schwenkachse 22 mit einem
U-förmigen
versetzten Kurbelteil ausgebildet werden, der zwischen dem vertikalen
Arm 31 des Handgriffs 28 und Achsstützbügeln 24 angeordnet
ist. Die Feder 34 würde
sich von der Basis solchen U-förmigen
Kurbelteils und einer festen Befestigung oder Verankerung an dem Drehschneidgehäuse 2 erstrecken.
Somit sind Form und Standort des durch den Kurbelteil 32 und
die Zugfeder 34 bereitgestellten Overcenter-Vorspannsystems nicht
auf die in den Zeichnungen dargestellten beschränkt.
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Außerdem kann
das Drehschneidgehäuse 2 auf
jede geeignete Weise an einem Fahrgestell (nicht dargestellt) befestigt
werden, das entweder Teil eines Schiebe- oder eines Aufsitzmähers sein
kann, um das Bewegen des Drehschneidgehäuses 2 über den Boden
zuzulassen. Das Riementriebsystem 6 kann durch eine auf
dem Fahrgestell getragene Art von Antriebsmaschine oder andere Kraftquelle
angetrieben werden. Die Natur der Art von Fahrgestell und Mäher, woran
das Drehschneidgehäuse 2 befestigt ist,
und wie das Drehschneidgehäuse 2 so
befestigt ist, ist für
diese Erfindung nicht wichtig und stellt keinen Teil davon dar.
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Somit
wird die Reichweite dieser Erfindung nur durch die beigefügten Ansprüche begrenzt.