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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Fahrzeugbremsvorrichtung,
die eine Bremskraft auf die Räder
eines Fahrzeugs ausübt.
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In
der Japanischen Patentanmeldungsauslegungsschrift Nr. 05-161211
wird ein Beispiel einer herkömmlichen
Fahrzeugbremsvorrichtung offenbart, die zwei unterschiedliche Arten
von Bremsvorrichtungen für
ein Elektrofahrzeug verwendet. Im einzelnen offenbart diese Veröffentlichung
die Verwendung einer Hydraulikbremsvorrichtung, die vier Hydraulikbremseinrichtungen,
um eine Bremskraft auf jedes der Räder eines Fahrzeugs auszuüben, und
einen elektrischen Antriebsmotor hat, der als Rückgewinnungsbremsvorrichtung
arbeitet, um eine Bremskraft auf die Hinterräder des Fahrzeugs auszuüben. Bei
dieser herkömmlichen
Fahrzeugbremsvorrichtung betätigt
ein Steuergerät
selektiv die Hydraulikbremseinrichtungen und die Rückgewinnungsbremsung
des Elektromotors in Abhängigkeit
von den Betriebsbedingungen. Folglich arbeitet die Hydraulikbremsvorrichtung
selektiv an allen vier Rädern,
während
die Rückgewinnungsbremsung
nur an den Hinterrädern
arbeitet.
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In
der Japanischen Patentanmeldungsauslegungsschrift Nr. 2002-067909
wird ein anderes Beispiel einer herkömmlichen Fahrzeugbremsvorrichtung
offenbart, die zwei unterschiedliche Arten von Bremseinrichtungen
parallel verwendet. Im einzelnen offenbart diese Veröffentlichung
die Verwendung einer Hydraulikbremseinrichtung zum Ausüben einer Bremskraft
auf ein Paar von Vorderrädern
eines Fahrzeugs und einer Elektrobremseinrichtung zum Ausüben einer
Bremskraft auf ein Paar von Hinterrädern eines Fahrzeugs. Bei dieser
herkömmlichen Fahrzeugbremsvorrichtung,
die eine Hydraulikbremseinrichtung parallel mit einer Elektrobremseinrichtung
verwendet, wird die Hydraulikbremseinrichtung für die Vorderräder verwendet,
die einem ersten System unterworfen sind, und die Elektrobremseinrichtung
wird für
die Hinterräder
verwendet, die einem zweiten System unterworfen sind, das sich von
dem ersten System unterscheidet.
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US-A-5
472 264 und US-A-5 615 933 offenbaren Fahrzeugbremsvorrichtungen
und Verfahren nach den Oberbegriffen von Anspruch 1 bzw. 20.
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Angesichts
des obigen wird es Fachleuten auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung
offensichtlich sein, daß ein
Bedarf an einer verbesserten Fahrzeugbremsvorrichtung besteht. Diese
Erfindung zielt auf diesen Bedarf auf dem Gebiet sowie auf andere
Notwendigkeiten, die Fachleuten auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung
offensichtlich werden.
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Es
ist entdeckt worden, daß bei
der oben erwähnten
herkömmlichen
Fahrzeugbremsvorrichtung, die eine Rückgewinnungsbremsung parallel
mit einer Hydraulikbremsung verwendet, die zurückgewonnene Elektroenergie
nicht zum Bremsen verwendet werden kann. Im einzelnen werden die
Hydraulikbremseinrichtungen auf der Seite des nicht angetriebenen
Rades und der Seite des Antriebsrades betrieben, während die
Rückgewinnungsbremseinrichtung nur
an der Antriebsradseite betrieben wird. Daher kann die zurückgewonnene
Elektroenergie zum Fahren, aber nicht zum Bremsen verwendet werden.
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Andererseits
werden bei der oben erwähnten herkömmlichen
Fahrzeugbremsvorrichtung, die ein Paar von Hydraulikbremseinrichtungen
parallel mit einem Paar von Elektrobremseinrichtungen verwendet,
die Hydraulikbremseinrichtungen für die Vorderräder verwendet,
die einem ersten System unterworfen sind, und die Elektrobremseinrichtungen
werden für
die Hinterräder
verwendet, die einem zweiten System unterworfen sind, das sich von
dem ersten System unterscheidet. Daher erfordert diese Konfiguration
das Hinzufügen
einer speziellen Batterie oder die Verwendung einer Batterie, die
größer ist
als die vorhandene Batterie, um die durch die Elektrobremsen verbrauchte
Energie zu liefern. Außerdem
treten beim Laden und Entladen der Batterie Energieverluste auf.
Diese mit dem Wirkungsgrad verbundenen Verluste verschwenden Leistung
(Energie), was zu der Notwendigkeit einer noch größeren Batterie
führt,
um diese Energieverluste wettzumachen.
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Dementsprechend
wäre es,
um die oben erwähnten
Probleme zu lösen,
und aus der Perspektive, Maßnahmen
für die
Umwelt und die Kraftstoffwirtschaftlichkeit zu ergreifen, wünschenswert,
eine Fahrzeugbremsvorrichtung umsetzen zu können, welche die Größe der Batterie
für die
Elektrobremse verringern kann und die zurückgewonnene Elektroenergie
zum Bremsen verwenden kann.
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Angesichts
des obigen wird eine Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung,
wie in Anspruch 1 dargelegt, bereitgestellt.
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Die
Erfindung stellt ebenfalls ein Verfahren zum Regeln einer Bremsvorrichtung,
wie in Anspruch 20 dargelegt, bereit.
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Diese
und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorzüge der vorliegenden Erfindung
werden Fachleuten auf dem Gebiet offensichtlich aus der folgenden
detaillierten Beschreibung, die in Verbindung mit den angefügten Zeichnungen
eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung offenbart.
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Es
wird nun Bezug genommen auf die angefügten Zeichnungen, die einen
Teil dieser Originaloffenbarung bilden:
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1 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines mit einer Kraftfahrzeugbremsvorrichtung
nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs,
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2 ist
ein teilweise vergrößertes schematisches
Diagramm eines mit einer Elektrobremse in der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung versehenen Verriegelungsmechanismus',
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3 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines mit einer Kraftfahrzeugbremsvorrichtung
nach einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs,
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4 ist
ein teilweise vergrößertes schematisches
Diagramm eines mit einer Elektrobremse in der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung versehenen Verriegelungsmechanismus',
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5 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines mit einer Kraftfahrzeugbremsvorrichtung
nach einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs,
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6 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines mit einer Kraftfahrzeugbremsvorrichtung
nach einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs,
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7 ist
eine erläuternde
schematische Zeichnung eines Beispiels einer Anbringungsstruktur zum
Anbringen der Rückgewinnungsbremse
der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung am Antriebsrad nach der vorliegenden
Erfindung,
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8 ist
eine erläuternde
schematische Zeichnung, die ein Beispiel einer Anbringungsstruktur
zum Anbringen der Rückgewinnungsbremse
der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung am Antriebsrad nach der vorliegenden
Erfindung zeigt,
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9 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines mit einer Kraftfahrzeugbremsvorrichtung
nach einer fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs, und
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10 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines mit einer Kraftfahrzeugbremsvorrichtung
nach einer sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Es
werden nun ausgewählte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert.
Fachleuten auf dem Gebiet wird offensichtlich sein, daß die folgende Beschreibung
der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nur zur Illustration und nicht zum Zweck
der Begrenzung der Erfindung bereitgestellt werden, wie sie durch
die angefügten
Ansprüche
und deren Äquivalente
definiert wird.
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Unter
Bezugnahme zunächst
auf 1 wird eine Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 schematisch nach
einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung illustriert. 1 ist ein
Systemblockdiagramm eines Kraftfahrzeugs 2 mit der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 nach
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Vorzugsweise
ist die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der vorliegenden
Ausführungsform
in dem Kraftfahrzeug 2 (Frontmotor-Frontantriebsfahrzeug) eingebaut,
das ein vorderradgetriebenes Fahrzeug ist, bei dem nur die zwei
Vorderräder
FRW und FLW durch einen Benzin-Verbrennungsmotor ENG angetrieben
werden. Die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung stoppt oder verlangsamt
das Kraftfahrzeug 2 durch Ausüben einer Bremskraft auf mehrere
Räder FRW, FLW,
RRW und RLW (hierin: vier Räder)
durch mehrere Bremssysteme. Die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 umfaßt ein Paar
von Hydraulikbremsen 3, ein Paar von Elektrobremsen 4,
eine Rückgewinnungsbremse 5 und
ein Hydraulikstellglied 6, das den Hydraulikbremsen 3 Hydraulikdruck
liefert.
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Bei
dieser Ausführungsform
bilden die Hydraulikbremsen 3 einen Teil einer Hydraulikbremsvorrichtung,
die ein erstes Bremssystem S1 bildet. Die Elektrobremsen 4 bilden
einen Teil einer Elektrobremsvorrichtung, die einen Teil eines zweiten Bremssystems
S2 bildet. Die Rückgewinnungsbremse 5 bildet
einen Teil einer Rückgewinnungsbremsvorrichtung,
die einen Teil eines zweiten Bremssystems S2 bildet. Folglich sind
die Elektrobremsen 4 und die Rückgewinnungsbremse 5 Teile
des gleichen Bremssystems S2. Die Bremssysteme S1 und S2 sind unabhängige Systeme,
die im Verhältnis
zueinander einzeln betrieben werden können. Jedoch werden die Bremssysteme
S1 und S2 betrieben derart, daß die
Summe der einzelnen Bremskräfte
der Bremssysteme S1 und S2 gleich einer erforderlichen (Gesamt-)
Bremskraft ist, die durch den Fahrer abgerufen wird. Der Begriff „Bremssystem", wie er hierin verwendet
wird, bezieht sich auf eine oder mehrere Bremseinrichtungen oder
-vorrichtungen, die eine Bremskraft auf das gleiche Rad ausüben.
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Die
Hydraulikbremsen 3 sind wirksam gekoppelt mit den Vorderrädern FRW
und FLW, um jedes der Vorderräder
FRW und FLW zu bremsen. Folglich sind die Vorderräder FRW
und FLW unter den oben erwähnten
mehreren Bremssystemen dem ersten Bremssystem S1 unterworfen und
erhalten eine Bremskraft durch Hydraulikdruck.
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Die
Elektrobremsen 4 sind wirksam gekoppelt mit den Hinterrädern RRW
und RLW, um jedes der Hinterräder
RRW und RLW zu bremsen. Folglich sind die Hinterräder RRW
und RLW den Elektrobremsen 4 unterworfen, die unter den
oben erwähnten mehreren
Bremssystemen ein Teil des zweiten Bremssystems S2 sind. Das zweite
Bremssystem S2 unterscheidet sich vom ersten Bremssystem S1 und erhält eine
Bremskraft durch ein elektrisches Stellglied.
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Die
Rückgewinnungsbremse 5 ist
wirksam gekoppelt mit den Hinterrädern RRW und RLW, um jedes
der Hinterräder
RRW und RLW zu bremsen, und erhält
eine Bremskraft durch Rückgewinnung. Folglich
sind die Hinterräder
RRW und RLW der Rückgewinnungsbremse 5 unterworfen,
die unter den oben erwähnten
mehreren Bremssystemen ein Teil des zweiten Bremssystems S2 ist.
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Die
Hydraulikbremsen 3 sind herkömmliche Bauteile, die auf dem
Gebiet gut bekannt sind. Da Hydraulikbremsen auf dem Gebiet gut
bekannt sind, werden die Hydraulikbremsen 3 hierin nicht
detailliert erörtert
oder illustriert. Die Elektrobremsen 4 sind ebenfalls herkömmliche
Bauteile, die auf dem Gebiet gut bekannt sind. Da Elektrobremsen
auf dem Gebiet gut bekannt sind, werden die Elektrobremsen 4 hierin nicht
detailliert erörtert
oder illustriert. Vorzugsweise sind die Hydraulikbremsen 3 und
die Elektrobremsen 4, wie später erörtert, Scheibenbremsen.
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Außerdem ist
die Rückgewinnungsbremse 5 ein
verhältnismäßig herkömmliches
Bauteil, das auf dem Gebiet gut bekannt ist. Da Rückgewinnungsbremsen
auf dem Gebiet gut bekannt sind, wird die Rückgewinnungsbremse 5 hierin
nicht detailliert erörtert
oder illustriert. Vorzugsweise verwendet die Rückgewinnungsbremse 5 einen
Elektromotor, der konfiguriert und angeordnet ist, um durch Ausüben einer
Last auf die Hinterräder
RRW und RLW als Generator zu wirken. Vorzugsweise hat die Rückgewinnungsbremse 5 einen
Wechselrichter, der die an die Hinterräder RRW und RLW angelegte Last
beim Bremsen in Elektrizität
umwandelt. Alternativ dazu kann die Rückgewinnungsbremse 5 bei
dieser Ausführungsform
selektiv als Elektromotor betrieben werden, um den Hinterrädern RRW
und RLW eine Drehantriebskraft bereitzustellen, wenn sich das Fahrzeug
in einem Vierradantriebsmodus befindet. Jedoch sind die Hinterräder RRW
und RLW normalerweise nicht angetriebene Räder, und die Rückgewinnungsbremse 5 liefert
nur eine Bremslast an die Hinterräder RRW und RLW.
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Außerdem schließt die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der
vorliegenden Ausführungsform,
wie in 2 gezeigt, ein Bremsensteuergerät BCL, mehrere
(drei) Motorsteuergeräte
MC1, MC2 und MC3 und ein Feststellbremsensteuergerät PKBC ein
(später
erörtert).
Das Bremsensteuergerät
BCL dient als die Steuereinheit für die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1.
Das Bremsensteuergerät
BCL schließt
vorzugsweise einen Mikrorechner mit einem Steuerprogramm ein, das,
wie unten erörtert,
das Bremsen steuert. Das Bremsensteuergerät BCL kann ebenfalls andere
herkömmliche
Bauteile, wie beispielsweise eine Eingabeschnittstellenschaltung,
eine Ausgabeschnittstellenschaltung und Speichergeräte, wie beispielsweise
ein ROM- (Read Only Memory – Nur-Lese-Speicher)
Gerät und
ein RAM- (Random Access Memory – Direktzugriffsspeicher)
Gerät,
einschließen.
Fachleuten auf dem Gebiet wird aus dieser Offenbarung offensichtlich
sein, daß die
genaue Struktur und die Algorithmen für das Bremsensteuergerät BCL eine
beliebige Kombination von Hardware und Software sein können, welche
die Funktionen der vorliegenden Erfindung ausführen wird. Mit anderen Worten „Mittel-plus-Funktion"-Klauseln, wie sie
in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendet werden, sollten
eine beliebige Struktur oder Hardware und/oder Algorithmus oder
Software einschließen,
die benutzt werden können,
um die Funktion der „Mittel-plus-Funktion"-Klausel auszuführen.
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Das
Bremsensteuergerät
BCL führt
auf der Grundlage verschiedener Eingabeinformationen ein Steuerprogramm
durch und bestimmt eine durch die Rückgewinnungsbremseinrichtung
zu erzeugende Ziel-Rückgewinnungsbremskraft
(ein Drehmoment), eine durch die Hydraulikbremseinrichtung zu erzeugende
Ziel-Hydraulikbremskraft (ein Drehmoment) und eine durch die Elektrobremseinrichtung
zu erzeugende Elektrobremskraft (ein Drehmoment). Diese Zielbremskräfte beruhen
auf einer erforderlichen Bremskraft für das gesamte Fahrzeug, wie
sie durch das Niederdrückmaß des Bremspedals
BP bestimmt wird. Folglich ist die Summe dieser Zielbremskräfte gleich
der erforderlichen Bremskraft für
das gesamte Fahrzeug. Folglich werden die erforderlichen Bremskräfte durch
die Bremsen 3, 4 und 5 durch das Bremsensteuergerät BCL gesteuert,
um die erforderliche Bremskraft für das gesamte Fahrzeug zu erhalten.
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Bei
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind die Hydraulikbremsen 3 wirksam
an das rechte und das linke Vorderrad FRW und FLW gekoppelt, welche
die Antriebsräder
sind. Die Hydraulikbremsen 3 üben Bremskräfte auf die Räder FRW
und FLW aus durch Drücken
von Bremsbelägen
(nicht gezeigt) an die Scheibenrotoren DR durch das Betätigen von
Sätteln
(nicht gezeigt), die als Reaktion auf den Hydraulikdruck von dem
Hydraulikstellglied 6 arbeiten. Ferner sind die in dem
rechten Vorderrad FRW und dem linken Vorderrad FLW bereitgestellten
Hydraulikbremsen 3 durch ein Paar von Hydraulikkreisen
OC1 bzw. OC2 mit dem Hydraulikstellglied 6 verbunden. Außerdem wird
der Hydraulikdruck dem Hydraulikstellglied 6 hierin von
einem Hauptzylinder 7 zugeführt, der mit einem Bremspedal BP
verbunden ist. Der Hydraulikdruck wird entsprechend dem Niederdrücken des
Bremspedals BP erzeugt, und ein Signal, welches das Erzeugen von
Hydraulikdruck anzeigt, wird über
einen Steuerkreis CC1 an das Bremsensteuergerät BCL geschickt. Ferner ist
das Bremspedal BP mit einem Hubsensor SS versehen, der konfiguriert
und angeordnet ist, um das Betätigungsmaß des Bremspedals
BP abzufühlen.
Das durch den Hubsensor SS abgefühlte
Maß des
Niederdrückens
des Bremspedals BP wird von einem Steuerkreis CC2 zum Bremsensteuergerät BCL geschickt.
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Die
Rückgewinnungsbremse 5 ist
wirksam an einer nicht angetriebenen Achse 9 konfiguriert
und angeordnet, die an das rechte Hinterrad RRW und das linke Hinterrad
RLW gekoppelt ist. Die Rückgewinnungsbremse 5 ist über ein
Differentialgetriebe 10, das einen Getriebezug umfaßt, der
ein Untersetzungsgetriebe einschließt, an die nicht angetriebene Achse 9 gekoppelt.
Die Rückgewinnungsbremse 5 wird
durch das oben beschriebene Motorsteuergerät MC1 gesteuert. Ferner verbindet
ein Steuerkreis CC3 das Motorsteuergerät MC1 und das Bremsensteuergerät BCL. Dadurch
wird das Signal vom Bremsensteuergerät BCL, das dem Niederdrücken des
Bremspedals BP entspricht, über
den Steuerkreis CC3 zum Motorsteuergerät MC1 geschickt, um die Rückgewinnungsbremse 5 zu
steuern.
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Jede
der Elektrobremsen 4 schließt einen Sattel 4a,
ein Paar von Bremsbelägen 4b und
eine elektrisch arbeitende Schraubenwelle 4c ein (in 2 wird
nur eine der Elektrobremsen illustriert). Folglich werden die Motoren
der Elektrobremsen 4 durch die Motorsteuergeräte MC2 und
MC3 gesteuert, um die Sättel 4a und
die elektrisch arbeitenden Schraubenwellen 4c zu betätigen. Die
Schraubenwellen 4c drücken
die Bremsbeläge 4b an
die Scheibenrotoren DR, um die erforderlichen Bremskräfte als
Reaktion auf die Betätigung
der Sättel 4a und
der elektrisch arbeitenden Schraubenwellen 4c zu erreichen.
Ferner wird die in 2 gezeigte Anordnung der Elektrobremse 4 sowohl
im rechten als auch im linken Hinterrad RRW und RLW bereitgestellt,
die Neben- oder nicht angetriebene Räder sind. Außerdem verbinden,
wie in 1 zu sehen, zwei Steuerkreise CC4 und CC5 die
Motorsteuergeräte
MC2 und MC3 der Hinterräder
RRW und RLW und das Bremsensteuergerät BCL. Dadurch wird ein Signal
vom Bremsensteuergerät
BCL, das dem Niederdrücken des
Bremspedals BP entspricht, über
die Steuerkreise CC4 und CC5 zu den Motorsteuergeräten MC2 und
MC3 für
die entsprechenden rechten und linken Hirrtenäder RRW und RLW geschickt.
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Außerdem ist
jede der Elektrobremsen 4 mit einem Verriegelungsmechanismus 8 konfiguriert
und angeordnet, der als Feststellbremseinrichtung dient. Vorzugsweise
verriegelt der Verriegelungsmechanismus 8 die Schraubenwelle 4c,
um den angedrückten Zustand
der Bremsbeläge 4b an
dem Scheibenrotor DR aufrechtzuerhalten. Der Betrieb des Verriegelungsmechanismus' 8 wird
elektrisch durch das Feststellbremsensteuergerät PKBC gesteuert.
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Falls
das Feststellbremsensteuergerät PKBC
das Betätigen
der Feststellbremse usw. durch den Fahrer oder einen Fahrzeugzustand,
der das Betätigen
durch den Fahrer ausschließt
(z.B. einen Ausfall der Elektrobremse 4), oder dergleichen
erfaßt, dann
gibt das Feststellbremsensteuergerät PKBC entsprechend diesem
erfaßten
Signal ein Steuersignal an den Verriegelungsmechanismus 8 aus.
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Zusätzlich sind
das Motorsteuergerät
MC1 für
die Rückgewinnungsbremse 5 und
die Motorsteuergeräte
MC2 und MC3 für
die Elektrobremsen 4 des rechten und des linken Hinterrades
RRW und RLW durch mehrere elektrische Schaltungen EC1, EC2, EC3,
EC4 und EC5 miteinander verbunden. Diese elektrischen Schaltungen
EC1, EC2, EC3, EC4 und EC5 verbinden die Motorsteuergeräte MC1,
MC2 und MC3 mit einer Lichtmaschine ALT und einer Batterie BT. Die
elektrischen Schaltungen EC3, EC4 und EC5 unter diesen elektrischen
Schaltungen umfassen eine Leitungsbahn (elektrische Schaltung EC3 → elektrische
Schaltung EC4 → elektrische
Schaltung EC5) zum Zuführen
zurückgewonnener
Elektroenergie, um, wie in 1 durch
einen Pfeil A1 gezeigt, die durch die Rückgewinnungsbremse 5 zurückgewonnene
Elektroenergie unmittelbar von der Rückgewinnungsbremse 5 der
Elektrobremse 4 zuzuführen.
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Falls
das Bremspedal BP bei der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der
ersten Ausführungsform,
wie oben erörtert,
niedergedrückt
wird, wird das Hydraulikstellglied 6 mit Hydraulikdruck
von dem Hauptzylinder 7 versorgt, der mit dem Bremspedal BP
verbunden ist. Danach wird der Hydraulikdruck entsprechend dem Niederdrücken des
Bremspedals BP erzeugt. Außerdem
wird das Maß der
Betätigung des
Bremspedals BP (das Niederdrückmaß) durch den
Fahrer, der das Bremspedal BP niederdrückt, durch den Hubsensor SS
erfaßt.
Der Hubsensor SS erzeugt ein Signal dieses erfaßten Niederdrückmaßes, das
vom Hubsensor SS über
den Steuerkreis CC2 zum Bremsensteuergerät BCL geschickt wird.
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Von
den oben erwähnten
Vorgängen
wird der durch das Hydraulikstellglied 6 erzeuge Hydraulikdruck über die
Hydraulikkreise OC1 und OC2 jeder der in dem rechten Vorderrad FRW
und dem linken Vorderrad FLW bereitgestellten Hydraulikbremsen 3 zugeführt. Die
Bremsbeläge
(nicht gezeigt) werden durch den Hydraulikdruck von diesem Hydraulikstellglied 6 an
den Scheibenrotor DR gedrückt,
und dadurch wird eine Bremskraft sowohl auf das rechte als auch
auf das linke Vorderrad FRW und FLW (Antriebsräder) ausgeübt.
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Außerdem wird
von den oben erwähnten Vorgängen das
an das Bremsensteuergerät
BCL geschickte Signal des erfaßten
Niederdrückmaßes des Bremspedals
BP über
die Steuerkreise CC3, CC4 und CC5 ebenfalls an das Motorsteuergerät MC1 zum
Steuern der Rückgewinnungsbremse 5 und
die Motorsteuergeräte
MC2 und MC3 zu Steuern der Elektrobremsen 4 geschickt.
Ferner werden die Rückgewinnungsbremsen 5 durch
die Steuerung des Motorsteuergeräts
MC1, das dieses Signal empfangen hat, betätigt, und dieser Vorgang übt eine
Bremskraft sowohl auf das rechte als auch auf das linke Hinterrad
RRW und RLW (die nicht angetriebenen Räder) aus und gewinnt beim Bremsen
Elektroenergie zurück.
Die auf Grund dieser Rückgewinnung durch
die Rückgewinnungsbremse 5 zurückgewonnene
Elektroenergie wird, wie in 1 durch
den Pfeil A1 gezeigt, über
die elektrischen Schaltungen EC3, EC4 und EC5 den Motorsteuergeräten MC2 und
MC3 zugeführt.
Dadurch betätigen
die Motorsteuergeräte
MC2 und MC3 die Elektrobremsen 4 durch Regeln der Elektroenergie
entsprechend dem vom Bremsensteuergerät empfangenen Signal, und dadurch
wird eine Bremskraft sowohl auf das rechte als auch auf das linke
Hinterrad RRW und RLW (die nicht angetriebenen Räder) ausgeübt. Außerdem wird, falls durch die
Betätigung
des Gaspedals (nicht gezeigt) der Druck auf dieses Gaspedal verringert wird,
dann natürlich
die Bremskraft auf Grund der Motorbremse ausgeübt.
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Mit
anderen Worten, nach dem Kraftfahrzeugbremssystem 1 der
vorliegenden Ausführungsform
verbrauchen die Elektrobremsen 4 auf Grund der Betätigung derselben
beim Bremsen Elektroenergie. Zur gleichen Zeit gewinnt außerdem die
Rückgewinnungsbremse 5 auf
Grund der Betätigung
derselben beim Bremsen Elektroenergie zurück. Demzufolge wird die durch
die Rückgewinnungsbremse 5 zurückgewonnene
Elektroenergie von den elektrischen Schaltungen EC3, EC4 und EC5
(Leitungsbahn zum Zuführen
zurückgewonnener
Elektroenergie) den Elektrobremsen 4 zugeführt. Falls
durch die Rückgewinnungsbremse 5 mehr
Elektroenergie erzeugt wird als die für die Elektrobremsen 4 erforderliche
Menge, dann lädt
die Rückgewinnungsbremse 5 die
Batterie BT.
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Dementsprechend
kann die durch die Rückgewinnungsbremse 5 zurückgewonnene
Elektroenergie zum Bremsen verwendet werden, und die mit den Lade-
und Entladewirkungsgraden der Batterie BT verbundenen Verluste können ebenfalls
verhindert werden. Dadurch kann die zurückgewonnene Elektroenergie
wirksam eingesetzt werden, und die Batterie BT für die Elektrobremsen 4 kann
verhältnismäßig kompakt
hergestellt werden. Außerdem
wird, da die Elektrobremsen 4 und die Rückgewinnungsbremse 5 konfiguriert
und angeordnet sind, um das rechte und das linke Hinterrad RRW und
RLW (die nicht angetriebenen Räder)
zu bremsen, die dem gleichen Bremssystem S2 unterworfen sind, die
Leitungsführung
der Verdrahtung zwischen den Elektrobremsen 4 und der Rückgewinnungsbremse 5 vereinfacht,
und die Elektroenergieverluste können ebenfalls
verringert werden.
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Außerdem wird,
wenn die Elektrobremsen 4 arbeiten, falls die durch die
Elektrobremsen 4 verbrauchte Elektroenergie geringer ist
als die durch die Rückgewinnungsbremse 5 gewonnene
zurückgewonnene
Elektroenergie, dann die verbleibende Elektroenergie gespeichert
oder durch einen anderen elektrischen Verbraucher verbraucht. Andererseits
wird, falls die durch die Elektrobremsen 4 verbrauchte
Elektroenergie größer ist
als die durch die Rückgewinnungsbremse 5 gewonnene
zurückgewonnene
Elektroenergie, dann der Fehlbetrag der zurückgewonnenen Elektroenergie
von der Batterie BT oder der Lichtmaschine ALT zugeführt. Zusätzlich wird,
wenn die Rückgewinnungsbremse 5 unter
anderen Bedingungen arbeitet, als wenn die Elektrobremsen 4 arbeiten,
dann die durch die Rückgewinnungsbremse 5 gewonnene
zurückgewonnene Elektroenergie
in der Batterie BT oder dergleichen gespeichert oder wird durch
einen anderen elektrischen Verbraucher verbraucht.
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Dementsprechend
können
die Energieverluste beim Laden und Entladen verringert werden, und
die zurückgewonnene
Elektroenergie kann wirksam eingesetzt werden, weil eine Beziehung
von Elektroenergiezufuhr und -bedarf zwischen den Elektrobremsen 4 und
der Rückgewinnungsbremse 5 hergestellt
werden kann.
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Außerdem ist
die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der vorliegenden Ausführungsform,
wie oben beschrieben, mit einer Leitungsbahn (elektrische Schaltung
EC3 → elektrische
Schaltung EC4 → elektrische
Schaltung EC5) zum Zuführen
der durch die Rückgewinnungsbremse 5 zurückgewonnenen Elektroenergie
unmittelbar von der Rückgewinnungsbremse 5 zu
den Elektrobremsen 4 versehen. Dadurch kann die durch die
Rückgewinnungsbremse 5 beim
Bremsen zurückgewonnene
Elektroenergie so, wie sie ist, den Elektrobremsen 4 zugeführt werden. Dementsprechend
kann durch unmittelbares Verbinden der Elektrobremsen 4 und
der Rückgewinnungsbremse 5 unter
Verwendung beispielsweise eines Kabelbaums, der eine Leitungsbahn
zum Zuführen zurückgewonnener
Elektroenergie darstellt, die zurückgewonnene Elektroenergie
unmittelbar den Elektrobremsen 4 zugeführt werden, ohne die zurückgewonnene
Elektroenergie zuerst in der Batterie BT zu speichern. Demzufolge
werden die Verluste auf Grund der Batterie BT verringert, die Batterie
BT wird kompakter gemacht, und daher ist es ebenfalls möglich, eine
batterielose Auslegung zu erreichen.
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Außerdem ist
bei der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der vorliegenden
Ausführungsform
die Elektrobremse 4 mit dem Verriegelungsmechanismus 8 versehen,
der die Bremskraft aufrechterhält. Dadurch
kann der Betrieb des Verriegelungsmechanismus' 8 zusammen mit der Elektrobremse 4 elektronisch
durch das Bremsensteuergerät
BCL gesteuert werden, und daher können verschiedene Arten von
Feststellbremsensteuerung ausgeführt
werden, wie beispielsweise das Bereitstellen von Unterstützung beim
Starten von einem Halt eine geneigte Straße hinauf. Außerdem kann
eine solche elektronische Steuerung den Betrieb des Verriegelungsmechanismus' 8 entsprechend
dem Fahrzeugzustand steuern. Falls zum Beispiel der Fahrer vergessen
hat, die Feststellbremse zu lösen,
dann kann das Feststellbremsensteuergerät PKBC den Fahrzeugzustand (z.B.
die Getriebeposition, das Niederdrücken des Gaspedals usw.) erfassen
und eine Steuerung ausführen,
so daß die
Verriegelung der Schraubenwelle 4c durch den Verriegelungsmechanismus 8 selbsttätig gelöst wird,
wodurch das Erzeugen von Wärme durch
den Verriegelungsmechanismus 8 geregelt wird.
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Außerdem können das
Feststellbremsensteuergerät
PKBC und die Motorsteuergeräte
MC2 und MC3 der Elektrobremsen 4 als eine integrierte Steuereinheit
aufgebaut sein, wodurch Platzersparnis und Kostenverringerung ermöglicht werden.
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Zusätzlich ist
bei der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der vorliegenden
Ausführungsform
die für das
rechte und das linke Hinterrad RRW und RLW (die nicht angetriebenen
Räder)
verwendete Rückgewinnungsbremse 5 mit
der nicht angetriebenen Achse 9 verbunden. Daher kann die
Rückgewinnungsbremse 5 angebracht
werden, ohne eine neue Vorrichtung, wie beispielsweise eine Kupplung,
welche die Rückgewinnungsbremse 5 mit
und von einem Motor ENG verbindet und trennt, bereitzustellen. Außerdem sind
die Rückgewinnungsbremse 5 und
die nicht angetriebene Achse 9 bei der vorliegenden Ausführungsform über das
Differentialgetriebe 10 verbunden. Daher kann die zwischen
der Drehzahlcharakteristik der Rückgewinnungsbremse 5 und dem
Reifenradius des Kraftfahrzeugs 2 hergestellte Beziehung
an angemessene Charakteristika angepaßt werden.
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Zusätzlich werden
bei der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der vorliegenden
Ausführungsform
die Hydraulikbremsen 3 für jedes der rechten und der
linken Vorderräder
FRW und FLW verwendet, und daher kann unter den Elektrobremsen 4 und den
Hydraulikbremsen 3 die Leistung der Hydraulikbremsen 3 ohne
Steigerung der Größe gesteigert werden,
was folglich ermöglicht,
daß das
gesamte System kompakter gemacht wird.
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Zusätzlich wird,
falls das elektronische Steuerungssystem ausfallen sollte, die Hydraulikbremse 3 nicht
betroffen sein. Eine größere Bremskraft
wird außerdem
erreicht durch Anordnen der Hydraulikbremsen 3 an den Vorderrädern FRW
und FLW statt an den Hinterrädern
RRW und RLW, da die Last an den Vorderrädern beim Bremsen größer ist.
Diese Anordnung ist aus der Sicht der Sicherheit vorteilhaft.
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ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM
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Unter
Bezugnahme auf 3 und 4 wird nun
eine Fahrzeugbremsvorrichtung 21 nach einer zweiten Ausführungsform
erläutert.
Angesichts der Ähnlichkeit
zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform werden den Teilen
der zweiten Ausführungsform,
die mit den Teilen der ersten Ausführungsform identisch sind,
die gleichen Bezugszahlen gegeben wie den Teilen der ersten Ausführungsform.
Folglich können
die Beschreibungen der Teile der zweiten Ausführungsform, die mit den Teilen der
ersten Ausführungsform
identisch sind, der Kürze wegen
weggelassen werden.
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3 ist
ein Systemblockdiagramm, das die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 21 nach
der zweiten Ausführungsform
der Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt. Die
Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der ersten Ausführungsform
ist so aufgebaut, daß eine
einzige Rückgewinnungsbremse 5 zusammen
mit dem rechten und dem linken Hinterrad RRW und RLW mit dem Differentialgetriebe 10 verbunden
ist. Die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 21 der zweiten Ausführungsform
jedoch ist aufgebaut durch unabhängiges
Bereitstellen zweier Rückgewinnungsbremsen 5,
je einer in dem rechten und dem linken Hinterrad RRW und RLW.
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Mit
anderen Worten, die zweite Ausführungsform
verwendet zwei Rückgewinnungsbremsen 5, die
durch die gleiche Radachse 9 (die nicht angetriebene Achse,
die nicht gezeigt wird) getragen werden, um eine Rückgewinnungsbremskraft
auf das rechte und das linke Hinterrad RRW bzw. RLW (die nicht angetriebenen
Räder)
auszuüben.
Wie in 4 gezeigt, sind der Scheibenrotor DR und die Rückgewinnungsbremse 5 unmittelbar
je an das rechte und das linke Hinterrad RRW und RLW gekoppelt.
Zusätzlich werden
die Elektrobremsen 4 jeweils für das rechte und das linke
Hinterrad RRW und RLW verwendet, die dem oben erwähnten zweiten
System S2 unterworfen sind, was die gleiche Konfiguration wie bei
der oben erwähnten
ersten Ausführungsform
ist. Außerdem
ist die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 21 der zweiten Ausführungsform
mit zwei Motorsteuergeräten
MC5 und MC6 an Stelle der drei Motorsteuergeräte MC1, MC2 und MC3 bei der
ersten Ausführungsform
versehen. Ähnlich
der ersten Ausführungsform ist
die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 21 der zweiten Ausführungsform
mit dem Bremsensteuergerät
BCL, das als Steuerungsvorrichtung dient, und dem Feststellbremsensteuergerät PKBC versehen.
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Bei
der zweiten Ausführungsform
werden die in dem rechten und dem linken Hinterrad RRW und RLW bereitgestellten
Elektrobremsen 4 und die Rückgewinnungsbremsen 5 durch
die oben erwähnten Motorsteuergeräte MC5 und
MC6 gesteuert. Steuerkreise CC6 und CC7 verbinden diese Motorsteuergeräte MC5 und
MC6 und das Bremsensteuergerät
BCL. Dadurch wird ein Signal, das dem Niederdrücken des Bremspedals BP entspricht, über die Steuerkreise
CC6 und CC7 zu den Motorsteuergeräten MC2 und MC3 geschickt,
um die Elektrobremsen 4 und die Rückgewinnungsbremsen 5 des
rechten und des linken Hinterrades RRW bzw. RLW zu steuern.
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Außerdem ist
jede der Elektrobremsen 4 der zweiten Ausführungsform
mit dem Verriegelungsmechanismus 8 als Feststellbremseinrichtung
versehen, welcher der gleiche ist wie bei den bei der vorherigen ersten
Ausführungsform
verwendeten Elektrobremsen 4. Hierin verriegelt der Verriegelungsmechanismus 8,
wie in 4 gezeigt, die Schraubenwelle 4c, um
den angedrückten
Zustand des Scheibenrotors DR durch die im Sattel 4a bereitgestellten
Bremsbeläge 4b aufrechtzuerhalten.
Der Verriegelungsmechanismus 8 wird elektrisch durch die
Motorsteuergeräte
MC5 und MC6 sowie durch das Betätigen
des Feststellbremsensteuergeräts
PKBC, das in der Steuerungsvorrichtung konfiguriert ist, gesteuert.
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Zusätzlich sind,
wie in 3 gezeigt, die Lichtmaschine ALT, die Batterie
BT und die Motorsteuergeräte
MC5 und MC6 durch elektrische Schaltungen EC1, EC6 und EC7 verbunden.
Diese Motorsteuergeräte
MC5 und MC5 stellen eine Leitungsbahn zum Zuführen zurückgewonnener Elektroenergie
bereit, um, wie in 1 durch den Pfeil A2 in 4 gezeigt,
die durch die Rückgewinnungsbremsen 5 zurückgewonnene
Elektroenergie unmittelbar von den Rückgewinnungsbremsen 5 den
Elektrobremsen 4 zuzuführen.
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Nach
der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 21 der vorliegenden zweiten
Ausführungsform
werden, wie oben beschrieben, die Rückgewinnungsbremsen 5 unabhängig jeweils
in dem rechten und dem linken Hinterrad RRW und RLW bereitgestellt,
und die Bremskräfte
jeweils des rechten und des linken Hinterrades RRW und RLW auf Grund
der Rückgewinnung
können
gesondert geregelt werden. Demzufolge können die Rückgewinnungsbremsen 5 durch
gesondertes Regeln der Rückgewinnungsbremskräfte entsprechend
dem Schlupf jedes Hinterrades RRW und RLW so, daß die Rückgewinnungsbremskräfte kleiner
sind als das Betätigungsmaß durch
den Fahrer, die Bremskräfte
auf der Grundlage des Zustandes des Fahrzeugs regeln. Dementsprechend
können
die Rückgewinnungsbremsen 5,
zusätzlich
zum Erreichen einer gleichen Wirkung wie bei der vorherigen ersten
Ausführungsform,
auf der Grundlage des Zustandes des Fahrzeugs verschiedene Arten
von Bremssteuerung ausführen,
z.B. als Antiblockiersystem (ABS) und Fahrzeugdynamikregelung (VDC – vehicle
dynamics control), falls es zum Beispiel beim Bremsen ein großes Maß an Schlupf
gibt.
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Als
ein Beispiel der Regelung der Bremskräfte auf der Grundlage des oben
erwähnten
Fahrzeugzustandes kann eine Verhaltenssteuerung des Fahrzeugs zum
Beispiel umgesetzt werden durch Verändern der Rückgewinnungsbremskräfte als
Reaktion auf das Betätigen
des Bremspedals BP durch den Fahrer, falls das Verhalten des Fahrzeugs
abgewichen ist. Demzufolge kann als ein Beispiel eines anderen Steuerungsverfahrens
als der oben beschriebenen Steuerungsverfahren die Bremskraftregelung durch
ein System umgesetzt werden, bei dem zwei Achsen gesondert gesteuert
werden, selbst wenn die Bremskraft klein ist, wie mit elektronischer
Bremskraftverteilungssteuerung (electronic brake force distribution – EBD) und
der sogenannten Spendifferentialbremsung (limited slip differential – LSD),
bei der die Steuerung durch Begrenzen des Bremsens durch Ausüben eines
Bremskraftunterschieds auf ein Paar von Antriebsachsen ausgeführt wird.
Außerdem
kann die Kraftstoffwirtschaftlichkeit ebenfalls verbessert werden,
weil zurückgewonnene
Elektroenergie gewonnen werden kann, während eine solche Bremskraftregelung
umgesetzt wird.
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DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM
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Unter
Bezugnahme auf 5 wird nun eine Fahrzeugbremsvorrichtung 31 nach
einer dritten Ausführungsform
erläutert.
Angesichts der Ähnlichkeit
zwischen der dritten Ausführungsform
und den vorherigen Ausführungsformen
werden den Teilen der dritten Ausführungsform, die mit den Teilen
der vorherigen Ausführungsformen
identisch sind, die gleichen Bezugszahlen gegeben wie den Teilen
der vorherigen Ausführungsformen.
Außerdem
können die
Beschreibungen der Teile der dritten Ausführungsform, die mit den Teilen
der vorherigen Ausführungsformen
identisch sind, der Kürze
wegen weggelassen werden.
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5 ist
ein Systemblockdiagramm, das die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 31 nach
der dritten Ausführungsform
der Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt. Die
Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 31 der vorliegenden dritten
Ausführungsform
schließt
alle Merkmale der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 1 der ersten
Ausführungsform ein,
außer,
daß die
einzelne Rückgewinnungsbremse 5 durch
eine hintere Rückgewinnungsbremse 5a und eine
vordere Rückgewinnungsbremse 5b ersetzt worden
ist. Die Rückgewinnungsbremse 5a entspricht
grundsätzlich
der in 1 illustrierten Rückgewinnungsbremse 5.
Die Rückgewinnungsbremse 5a ist
wirksam an die nicht angetriebene Achse 9 gekoppelt, während die
Rückgewinnungsbremse 5b wirksam
an eine Antriebsachse 11 gekoppelt ist. Die Rückgewinnungsbremsen 5a und 5b fungieren
als unabhängige
Rückgewinnungsbremsvorrichtungen, die
eine Bremsung durch Rückgewinnungskräfte ausüben. Die
Rückgewinnungsbremse 5b wird
zum Bremsen des rechten und des linken Vorderrades FRW und FLW verwendet,
die dem ersten Bremssystem S1 unterworfen sind. Die Rückgewinnungsbremse 5a wird
zum Bremsen des rechten und des linken Hinterrades RRW und RLW verwendet,
die dem zweiten Bremssystem S2 unterworfen sind.
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Die
oben erwähnte
Rückgewinnungsbremse 5d ist
ausrückbar
zwischen die Antriebsachse 11 und den Motor ENG geschaltet.
Vorzugsweise ist die Rückgewinnungsbremse 5b über ein
Differentialgetriebe 12, das mit einer Kupplung 12a versehen
ist, welche die Motorwelle der Rückgewinnungsbremse 5b mit
und von der Antriebsachse 11 verbindet und trennt, mit
der Antriebsachse 11 verbunden. Ferner verbindet ein Steuerkreis
CC8 ein Motorsteuergerät MC7
der Hinterräder
RRW und RLW und das Bremsensteuergerät BCL. Dadurch wird ein Signal
vom Bremsensteuergerät
BCL, das dem Niederdrücken des
Bremspedals BP entspricht, über
den Steuerkreis CC8 zum Motorsteuergerät MC7 geschickt, um die Rückgewinnungsbremse 5b zum
Bremsen der Vorderräder
FRW und FLW zu verwenden. Zusätzlich ist
das Motorsteuergerät
MC7 über
eine elektrische Schaltung EC8 mit der elektrischen Schaltung EC2 verbunden.
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Zusätzlich zu
den durch den Aufbau der oben erwähnten ersten Ausführungsform
erreichten Wirkungen führt
die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 31 der dritten Ausführungsform,
wie oben erörtert, den
Elektrobremsen 4, die für
das rechte und das linke Hinterrad RRW und RLW verwendet werden, Elektroenergie
sowohl von der durch die Rückgewinnungsbremse 5a (mit
der nicht angetriebenen Achse 9 verbunden) zurückgewonnenen
Elektroenergie als auch der durch die Rückgewinnungsbremse 5b (mit der Antriebsachse 11 verbunden)
zurückgewonnenen
Elektroenergie zu wie durch die Pfeile A1 und A3 in 5 gezeigt,
wenn das Bremsen auf Grund der Betätigung der Rückgewinnungsbremsen 5a und 5b erfolgt.
Dadurch kann die Menge an zurückgewonnener
Elektroenergie von den Rückgewinnungsbremsen 5a und 5b im
Verhältnis
zu der ersten Ausführungsform
gesteigert werden.
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Außerdem ist,
wenn bei der vorliegenden Ausführungsform
eine Bremskraft auf die Vorderräder
FRW und FLW (Antriebsräder)
ausgeübt
wird, die Rückgewinnungsbremse 5b über das
Differentialgetriebe 12, das als ein Untersetzungsgetriebe
wirkt, mit der Antriebsachse 11 verknüpft, ohne unmittelbar an den
Motor ENG gekoppelt zu sein. Demzufolge ist es, falls unmittelbar
an den Motor ENG gekoppelt, möglich,
den bedauerlichen Verlust der Möglichkeit Rückgewinnung
von Elektroenergie im Leerlaufbereich zu verhindern, und durch die
Rückgewinnung bremse 5b kann
selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten Elektroenergie zurückgewonnen
werden. Außerdem
kann die Verbindung der Rückgewinnungsbremse 5b mit
dem Motor ENG getrennt erden und wird, wie zuvor erörtert, vorzugsweise
an der Seite der Antriebsachse 11 verknüpft. Die Verbindung der Rückgewinnungsbremse 5b mit
dem Motor ENG kann ebenfalls zum Beispiel über das Diffrentialgetriebe 12 unmittelbar
mit dem Endstück
der Antriebsachse 11 verknüpft sein.
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Falls übrigens
die Rückgewinnungsbremse 5b unmittelbar
an den Motor ENG gekoppelt ist, kann im niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeitsbereich
ein Bremsen durch Rückgewinnung
nicht ausgeführt werden,
um ein Stehenbleiben des Motors zu verhindern. Zusätzlich kann
unter Berücksichtigung
der Motorcharakteristika der Rückgewinnungsbremse bei
einer niedrigen Drehzahl ein höheres
Drehmoment (eine Bremskraft) erzeugt werden als bei einer hohen
Drehzahl. Ferner zeigt dies, daß ein
Bremsen durch Rückgewinnung über einen
großen
Verzögerungsbereich
(große
Bremskraftbereich) ausgeführt werden
kann, je niedriger die Geschwindigkeit ist. Zusätzlich ist allgemein bekannt,
daß die
Häufigkeit
einer Fahrt bei verhältnismäßig niedrigen
Geschwindigkeiten beim Fahren in städtischen Gebieten hoch ist.
Beim Fahren in städtischen
Gebieten wird folglich der Wirkungsgrad bedauerlicherweise verschlechtert,
weil die Rückgewinnungsbremse,
die unmittelbar an den Motor ENG gekoppelt ist, nicht die meiste Energie
aus der Rückgewinnung
wiedergewinnen kann.
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Im
Gegensatz dazu ist, wie zuvor erörtert,
die Rückgewinnungsbremse 5b nach
dem Aufbau der vorliegenden dritten Ausführungsform über das Differentialgetriebe 12 mit
der Antriebsachse 11 verknüpft, ohne unmittelbar an den
Motor ENG gekoppelt zu sein. Folglich kann durch die Rückgewinnungsbremse
eine Bremskraft auf Grund von Rückgewinnung
erzeugt werden bis unmittelbar, bevor das Fahrzeug anhält, und
eine große
Menge an zurückgewonnener
Elektroenergie kann wirksam wiedergewonnen werden. Außerdem hat
das Differentialgetriebe 12 eine Kupplung, welche die Antriebsachse 11 mit
und von der Motorwelle der Rückgewinnungsbremse 5b verbindet
und trennt. Daher kann die Beziehung zwischen den Drehzahlcharakteristika der
Rückgewinnungsbremse 5b und
dem Reifenradius des Kraftfahrzeugs an angemessene Charakteristika
angepaßt
werden. Dadurch ist es möglich,
die Charakteristika der zurückgewonnenen
Motorkraft und der zurückgewonnenen
Elektroenergie entsprechend den Fahrtbedingungen des Kraftfahrzeugs 2 (Höchstgeschwindigkeit,
Geschwindigkeitsverteilung usw.) umzusetzen.
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Außerdem ist
es, weil die Rückgewinnungsbremse 5b und
die Antriebsachse 11 gekoppelt sind, möglich, unmittelbar, bevor das
Kraftfahrzeug 2 anhält,
durch die Rückgewinnungsbremse 5b eine Bremskraft
zu erzeugen, selbst bei einer niedrigen Geschwindigkeit, durch Erzeugen
eines Drehmoments (einer Antriebskraft) in der umgekehrten Richtung.
Dadurch ist es möglich,
die Belastung der Hydraulikbremsen 3 und der Elektrobremsen 4 zu
verringern, weil bei dieser Ausführungsform
sowohl die Hydraulikbremsen 3 als auch die Rückgewinnungsbremse 5b auf
die Räder
der Antriebsachse 11 einwirken. Daher wird die Gesamtheit
kompakter und leichtgewichtiger gemacht.
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Außerdem werden
bei der vorliegenden Ausführungsform
die Rückgewinnungsbremse 5b und die
Antriebsachse 11 durch das Einrücken des Differentialgetriebes 12 gekoppelt,
und es besteht keine Notwendigkeit, die Beschleunigungsleistung
zu verschlechtern oder den Kraftstoffverbrauch zu steigern.
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Mit
anderen Worten, es besteht keine Notwendigkeit, die Rückgewinnungsbremse 5b ununterbrochen
an die Antriebsachse 11 zu koppeln, und bei verhältnismäßig niedrigen
Geschwindigkeiten kann ausreichend zurückgewonnene Elektroenergie
gewonnen werden, selbst wenn der Motor ENG und die Rückgewinnungsbremse 5b gekoppelt
sind (kompatibel mit der Kraftstoffzufuhrunterbrechung, wenn der Motor
ENG verzögert).
Daher wird der Kraftstoffverbrauch des Motors ENG nicht gesteigert.
Dies liegt auch daran, daß es
denkbar ist, daß sich
die Beschleunigungsleistung und der Kraftstoffverbrauch auf Grund
der Wirkung der Trägheitsmasse
verschlechtern werden, wenn die Rückgewinnungsbremse 5b selbst
während
des Beschleunigens unmittelbar an die Antriebsachse 11 gekoppelt
ist. Daher sollten sich die Rückgewinnungsbremse 5b und die
Antriebsachse bei verhältnismäßig niedrigen
Geschwindigkeiten in einem gekoppelten Zustand befinden.
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Außerdem kann
die Aufgabe der vorliegenden Ausführungsform, zusätzlich zu
dem Verfahren der Bereitstellung, wie bei der vorliegenden Ausführungsform,
einer Kupplung zwischen der Rückgewinnungsbremse 5b und
der Antriebsachse 11 und dem Verbinden und Trennen der
Kopplung zwischen denselben, beispielsweise sogar mit einem Schaltmechanismus,
wie beispielweise einer Kupplung, erreicht werden, der die Kopplung
zwischen dem Motor ENG und der Antriebsachse 11 verbindet
und trennt. Zusätzlich
kann die Aufgabe der vorliegenden Ausführungsform sogar mit einem
Mechanismus erreicht werden, der die Radachse in einen eingerückten Zustand
bringt durch das Ineinandergreifen von Zahnrädern unter Anwendung einer
Keilwirkung, wie beispielsweise einem Mechanismus, der die Antriebsachse 11 nur
beim Bremsen und nicht als Reaktion auf die Fahrzeuggeschwindigkeit
in Eingriff nehmen kann.
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VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM
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Unter
Bezugnahme auf 6 wird nun eine Fahrzeugbremsvorrichtung 41 nach
einer vierten Ausführungsform
erläutert.
Angesichts der Ähnlichkeit
zwischen der vierten Ausführungsform
und den vorherigen Ausführungsformen
werden den Teilen der vierten Ausführungsform, die mit den Teilen
der vorherigen Ausführungsformen
identisch sind, die gleichen Bezugszahlen gegeben wie den Teilen
der vorherigen Ausführungsformen.
Außerdem
können die
Beschreibungen der Teile der vierten Ausführungsform, die mit den Teilen
der vorherigen Ausführungsformen
identisch sind, der Kürze
wegen weggelassen werden.
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6 ist
ein Systemblockdiagramm, das die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 41 nach
der vierten Ausführungsform
der Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt. Die
Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 41 der vorliegenden Ausführungsform
ist ähnlich
der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 21 der in 3 gezeigten
vorherigen zweiten Ausführungsform,
außer,
daß die
Rückgewinnungsbremse 5 durch
ein Paar von hinteren Rückgewinnungsbremsen 5a und
ein Paar von vorderen Rückgewinnungsbremsen 5b ersetzt
worden ist. Bei dieser Ausführungsform
von 6 sind die Rückgewinnungsbremsen 5a wirksam
mit der nicht angetriebenen Achse 9 verbunden, und die
Rückgewinnungsbremsen 5b sind
wirksam mit der Antriebsachse 11 verbunden.
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Die
Rückgewinnungsbremsen 5b fungieren als
unabhängige
Rückgewinnungsbremsvorrichtungen,
die eine Bremskraft durch Rückgewinnung
erreichen. Die Rückgewinnungsbremsen 5b werden
zum Bremsen des rechten und des linken Vorderrades FRW und FLW verwendet,
die dem ersten Bremssystem S1 unterworfen sind. Die Rückgewinnungsbremsen 5b sind
so konfiguriert und angeordnet, daß die Rückgewinnungsbremsen 5b unabhängig betätigt werden
können,
um unabhängig
eine Bremskraft auf das entsprechende rechte und linke Vorderrad
FRW und FLW auszuüben.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
steuern die Motorsteuergeräte
MC7 und MC8 die zum Bremsen des rechten und des linken Vorderrades FRW
bzw. FLW (der Antriebsräder)
verwendeten Rückgewinnungsbremsen 5b.
Ferner verbinden Steuerkreise CC9 und CC10 diese Motorsteuergeräte MC7 und
MC8 und das Bremsensteuergerät
BCL. Dadurch wird ein Signal vom Bremsensteuergerät BCL, das
dem Niederdrücken
des Bremspedals BP entspricht, über
die Steuerkreise CC9 und CC10 zu den Motorsteuergeräten MC7
und MC8 geschickt, um die Rückgewinnungsbremsen 5b des
rechten und des linken Vorderrades FRW bzw. FLW zu steuern. Außerdem sind
die Motorsteuergeräte
MC7 und MC8 über
eine elektrische Schaltung EC9 mit der elektrischen Schaltung EC6
verbunden.
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Zusätzlich verbinden
elektrische Schaltungen EC1, EC6, EC7 und EC9 die Lichtmaschine
ALT, die Batterie BT, die Motorsteuergeräte MC7 und MC8 für die Rückgewinnungsbremsen
5b des rechten und des linken Vorderrades FRW und FLW und die Motorsteuergeräte MC5 und
MC6 für
die Elektrobremsen 4 und die in dem rechten und dem linken
Hinterrad RRW und RLW bereitgestellten Rückgewinnungsbremsen 5a.
Die elektrischen Schaltungen EC9, EC6 und EC7 unter diesen elektrischen
Schaltungen umfassen eine Leitungsbahn (elektrische Schaltung EC9 → elektrische
Schaltung EC6 → elektrische Schaltung
EC7) zum Zuführen
zurückgewonnener Elektroenergie,
um, wie in 6 durch einen Pfeil A5 gezeigt,
die durch die Rückgewinnungsbremsen
5b zurückgewonnene
Elektroenergie von den Rückgewinnungsbremsen
5b der Elektrobremse 4 zuzuführen.
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Unter
Bezugnahme auf 7 wird nun ein schematisches
Diagramm illustriert, das ein Beispiel einer Anbringungsstruktur
zum Anbringen jeder der durch die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 41 der
vierten Ausführungsform
bereitgestellten Rückgewinnungsbremsen
5b an einem entsprechenden rechten und linken Vorderrad FRW und
FLW (den Antriebsrädern)
zeigt. Die vorliegende Anbringungsstruktur ist so aufgebaut, daß die Rückgewinnungsbremsen 5b unmittelbar
an die Antriebsachse 11 gekoppelt sind, die an die Vorderräder FRW
und FLW (die Antriebsräder)
gekoppelt ist. Mit anderen Worten, die Scheibenrotoren DR sind vorzugsweise
mit der Antriebsachse 11 verknüpft. Jedes Achsgehäuse 13 wird über ein
Achslager 14 drehbar durch die Antriebsachse 11 getragen.
Ein durch die Antriebsachse 11 getragener Motor M der Rückgewinnungsbremse 5b gewinnt entsprechend
der Drehung der Vorderräder
FRW und FLW Elektroenergie zurück.
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Nach
der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 41 der vierten Ausführungsform
werden die Rückgewinnungsbremsen 5b unabhängig jeweils
im rechten und im linken Vorderrad FRW und FLW (den Antriebsrädern) bereitgestellt.
Daher kann, zusätzlich zu
den durch die vorherige zweite Ausführungsform erreichten Wirkungen,
ohne die Betätigung
der Bremse durch den Fahrer eine Rückgewinnungsbremskraft erreicht
werden. Falls zum Beispiel Schlupf auftritt, dann kann ein herkömmliches
Traktionsregelsystem (traction control system – TCS) umgesetzt werden, bei
dem die Rückgewinnungsbremsen 5b einzeln
betätigt
werden, um das Durchdrehen zu steuern. Außerdem kann eine herkömmliche
allgemeine Fahrzeugverhaltenssteuerung umgesetzt werden durch Verändern der
Rückgewinnungsbremskraft
als Reaktion auf die Betätigung
des Bremspedals durch den Fahrer, falls das Fahrzeugverhalten abweicht.
Als ein Beispiel eines anderen Steuerungsverfahrens als der oben
beschriebenen Steuerungsverfahren kann die Bremskraftregelung durch ein
System umgesetzt werden, bei dem ein Paar von Radachsen gesondert
gesteuert werden, selbst wenn die Bremskraft klein ist, wie mit
elektronischer Bremskraftverteilungssteuerung (EBD) und der sogenannten
Sperrdifferentialbremsung (LSD), bei der die Steuerung durch Begrenzen
des Bremsens durch Ausüben
eines Bremskraftunterschieds auf ein Paar von Antriebsachsen ausgeführt wird.
Außerdem
kann die Kraftstoffwirtschaftlichkeit ebenfalls verbessert werden,
weil zurückgewonnene
Elektroenergie gewonnen werden kann, während eine solche Bremskraftregelung
umgesetzt wird.
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Außerdem werden,
wenn die Rückgewinnungsbremsen 5b unmittelbar
an den Motor ENG gekoppelt sind und Elektroenergie im Leerlauf-Drehzahlbereich
nicht mehr zurückgewonnen
werden kann, die Rückgewinnungsbremsen 5b mit
der Antriebsachse 11 verknüpft, was folglich ermöglicht, daß selbst
im niedrigen Geschwindigkeitsbereich (Leerlauf-Drehzahlbereich)
Elektroenergie zurückgewonnen
wird.
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Außerdem ist
es annehmbar, daß die
Anbringungsstruktur jeder Rückgewinnungsbremse 5b bei der
vorliegenden Ausführungsform
die Antriebsachse 11 und den Motor M der Rückgewinnungsbremse 5b über ein
Umlaufgetriebe 15 verknüpft,
das als Getriebe fungiert, wie in 8 gezeigt.
Nach einer solchen Anbringungsstruktur kann nach dem Durchgang durch
das Umlaufgetriebe 15 zwischen der Antriebsachse 11 und
dem Rückgewinnungsmotor
M der Rückgewinnungsbremse 5b die
zwischen den Drehzahlcharakteristika der Rückgewinnungsbremse 5 und
dem Reifenradius des Kraftfahrzeugs 2 gebildete Beziehung
an angemessene Charakteristika angepaßt werden.
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FÜNFTE AUSFÜHRUNGSFORM
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Unter
Bezugnahme auf 9 wird nun eine Fahrzeugbremsvorrichtung 51 nach
einer fünften Ausführungsform
erläutert.
Angesichts der Ähnlichkeit
zwischen der fünften
Ausführungsform
und den vorherigen Ausführungsformen
werden den Teilen der fünften
Ausführungsform,
die mit den Teilen der vorherigen Ausführungsformen identisch sind,
die gleichen Bezugszahlen gegeben wie den Teilen der vorherigen
Ausführungsformen.
Außerdem
können die
Beschreibungen der Teile der fünften
Ausführungsform,
die mit den Teilen der vorherigen Ausführungsformen identisch sind,
der Kürze
wegen weggelassen werden.
-
9 ist
ein Systemblockdiagramm, das die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 51 nach
der fünften Ausführungsform
der Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt. Die
Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 51 der fünften Ausführungsform hat die Elektrobremsen 4,
angeordnet und konfiguriert zum Bremsen des rechten und des linken
Vorderrades FRW und FLW, die dem ersten Bremssystem S1 unterworfen
sind. Die Elektrobremsen 4 fungieren als Elektrobremsvorrichtungen,
die eine Bremskraft durch Elektrostellglieder erreichen. Die Hydraulikbremsen 3 sind
angeordnet und konfiguriert zum Bremsen des rechten und des linken
Hinterrades RRW und RLW, die dem zweiten Bremssystem S2 unterworfen
sind. Die Hydraulikbremsen 3 fungieren als Hydraulikbremsvorrichtungen,
die eine Bremskraft durch Hydraulikdruck erreichen. Die Rückgewinnungsbremse 5 ist
angeordnet und konfiguriert zum Bremsen der Hinterräder RRW
und RLW und fungiert als Rückgewinnungsbremsvorrichtung, die
eine Bremskraft durch zurückgewonnene
Energie ausübt.
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Ähnlich der
vorherigen ersten Ausführungsform
sind die Hydraulikbremsen 3 der fünften Ausführungsform wirksam an das rechte
und das linke Hinterrad RRW und RLW (die nicht angetriebenen Räder) gekoppelt,
um Bremskräfte
auf die Räder
auszuüben
durch Drücken
von Bremsbelägen
(nicht gezeigt) an die Scheibenrotoren DR als Reaktion auf das Betätigen von
Sätteln
(nicht gezeigt) durch den Hydraulikdruck von dem Hydraulikstellglied 6.
Ferner verbinden Hydraulikkreisen OC3 bzw. OC4 die in dem rechten
und dem linken Hinterrad RRW und RLW bereitgestellten Hydraulikbremsen 3 mit
dem Hydraulikstellglied 6.
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Zusätzlich steuern
Motorsteuergeräte
MC9 und MC10 die Elektrobremsen 4 der vorliegenden Ausführungsform.
Ferner verbinden Steuerkreise CC11 und CC12 diese Motorsteuergeräte MC9 und MC10
und das Bremsensteuergerät
BCL. Dadurch wird ein Signal, das dem Niederdrückmaß des Bremspedals BP entspricht, über die
Steuerkreise CC11 und CC12 zu den Motorsteuergeräten MC9 und MC10 geschickt,
um die Elektrobremsen 4 des rechten und des linken Vorderrades
FRW bzw. FLW zu steuern.
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Außerdem verbinden
elektrische Schaltungen EC1, EC10 und EC11 die Lichtmaschine ALT,
die Batterie BT, das Motorsteuergerät MC1 für die Rückgewinnungsbremse 5 und
die Motorsteuergeräte MC9
und MC10 zum Steuern der in dem rechten und dem linken Vorderrad
FRW und FLW bereitgestellten Elektrobremsen 4. Die elektrischen
Schaltungen EC10 und EC11 unter diesen elektrischen Schaltungen
umfassen eine Leitungsbahn (elektrische Schaltung EC11 → elektrische
Schaltung EC10) zum Zuführen
zurückgewonnener
Elektroenergie, um, wie in 9 durch
den Pfeil A5 gezeigt, die durch die Rückgewinnungsbremse 5 zurückgewonnene
Elektroenergie von der Rückgewinnungsbremse 5 den
Elektrobremsen 4 zuzuführen.
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Nach
der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 51 der fünften Ausführungsform,
wie oben erörtert,
kann die Batterie BT für
die Elektrobremsen 4, auf die gleiche Weise wie bei der
vorherigen ersten Ausführungsform,
kompakt hergestellt werden. Zusätzlich kann,
unter Berücksichtigung
der Position, an der die Lichtmaschine ALT, die Batterie BT, die
Elektrobremsen 4 und die Rückgewinnungsbremse 5 in
dem Fahrzeug eingebaut sind, und von Faktoren, wie beispielsweise
der Leitungsführung
der Verdrahtung eines zum Verbinden dieser Bauteile verwendeten
Kabelbaums und dergleichen, der Aufbau der vorliegenden Ausführungsform
die Verringerung von Elektroenergieverlusten ermöglichen. Demzufolge können die
Freiheitsgrade der Anordnung der Lichtmaschine ALT, der Batterie
BT und dergleichen und die Freiheitsgrade der Leitungsführung der
Verdrahtung, die diese Bauteile verbindet, gesteigert werden, was eine
Auslegung mit einem kleinen Elektroenergieverlust ermöglicht.
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SECHSTE AUSFÜHRUNGSFORM
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Unter
Bezugnahme auf 10 wird nun eine Fahrzeugbremsvorrichtung 61 nach
einer sechsten Ausführungsform
erläutert.
Angesichts der Ähnlichkeit
zwischen der sechsten Ausführungsform
und den vorherigen Ausführungsformen
werden den Teilen der sechsten Ausführungsform, die mit den Teilen der
vorherigen Ausführungsformen
identisch sind, die gleichen Bezugszahlen gegeben wie den Teilen der
vorherigen Ausführungsformen.
Außerdem
können
die Beschreibungen der Teile der sechsten Ausführungsform, die mit den Teilen
der vorherigen Ausführungsformen
identisch sind, der Kürze
wegen weggelassen werden.
-
10 ist
ein Systemblockdiagramm, das die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 61 nach
der sechsten Ausführungsform
der Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt. Die
Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 61 der vorliegenden Ausführungsform
ist wesentlich die gleiche wie die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 51 der
vorherigen fünften Ausführungsform.
Die Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 61 schließt ein Paar
von Rückgewinnungsbremsen 5 des
Radeinbaumotor-Typs
ein, die unabhängig in
Bezug auf jedes der Hinterräder
RRW und RLW gesteuert werden können.
Die Rückgewinnungsbremsen 5 sind
die gleichen wie die in den Hinterrädern RRW und RLW der Kraftfahrzeugbremsvorrichturg 21 der
vorherigen zweiten Ausführungsform.
Außerdem
dient das Bremsensteuergerät
BCL der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 61 auf die gleiche Weise
als Steuereinheit wie bei der vorherigen fünften Ausführungsform. Das Bremsensteuergerät BCL der
Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 61 schließt vier Motorsteuergeräte MC9,
MC10, MC11 und MC12 ein, die durch das Bremsensteuergerät BCL gesteuert
werden.
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Außerdem steuern
die oben erwähnten
Motorsteuergeräte
MC11 und MC12 die in dem rechten und dem linken Hinterrad RRW und
RLW bereitgestellten Rückgewinnungsbremsen.
Steuerkreise CC13 und CC14 verbinden diese Motorsteuergeräte MC11
und MC12 und das Bremsensteuergerät BCL. Dadurch wird ein Signal,
das dem Niederdrückmaß des Bremspedals
BP entspricht, über
die Steuerkreise CC13 und CC14 zu den Motorsteuergeräten MC11
und MC12 geschickt, um die Rückgewinnungsbremsen 5 des
rechten und des linken Hinterrades RRW bzw. RLW zu steuern.
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Zusätzlich verbinden
elektrische Schaltungen EC1, EC10, EC12 und EC13 die Lichtmaschine ALT,
die Batterie BT und die Motorsteuergeräte MC9 und MC10, MC11 und MC12.
Die elektrischen Schaltungen EC10, EC12 und EC13 unter diesen elektrischen
Schaltungen umfassen eine Leitungsbahn (elektrische Schaltung EC13 → elektrische
Schaltung EC12 → elektrische
Schaltung EC10) zum Zuführen zurückgewonnener
Elektroenergie, um, wie in 10 durch
einen Pfeil A6 gezeigt, die durch die Rückgewinnungsbremsen 5 zurückgewonnene
Elektroenergie unmittelbar von den Rückgewinnungsbremsen 5 den
Elektrobremsen 4 zuzuführen.
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Nach
der Kraftfahrzeugbremsvorrichtung 61 der sechsten Ausführungsform,
wie oben erörtert, werden
das rechte und das linke Hinterrad RRW und RLW (die nicht angetriebenen
Räder)
einzeln durch die Motorsteuergeräte
MC11 bzw. MC12 gesteuert, entsprechend einem über die Steuerkreise CC13 und CC14
von dem Bremsensteuergerät
BCL geschickten Signal. Dementsprechend können die Rückgewinnungsbremsen 5 dieser
Ausführungsform,
zusätzlich
zum Erreichen der gleichen Wirkungen wie die fünfte Ausführungsform, auf die gleiche
Weise wie bei der zweiten Ausführungsform
verschiedene Arten einer Bremskraftregelung auf der Grundlage des
Fahrzeugzustandes umsetzen.
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Obwohl
die obige Erläuterung
auf der Grundlage der illustrierten Beispiele vorgenommen wurde, ist
die vorliegende Erfindung nicht auf die oben erwähnten Ausführungsformen begrenzt. Zum
Beispiel stellten die oben erwähnten
Ausführungsformen
eine Erläuterung
eines vorderradgetriebenen Kraftfahrzeugs bereit. Jedoch kann die
Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ebenfalls auf
ein hinterradgetriebenes Fahrzeug oder ein vierradgetriebenes Fahrzeug
und dergleichen angewendet werden. Zusätzlich ist die Zahl der Räder nicht
auf vier begrenzt, und die vorliegende Erfindung kann natürlich selbst
bei einem Fahrzeug angewendet werden, das mehr als vier Räder hat.
Zusätzlich
ist es offensichtlich, daß selbst
eine Trommelbremse auf die Fahrzeugbremsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung angewendet werden könnte,
obwohl die oben erwähnten
Ausführungsformen
eine Scheibenbremse als Elektrobremse 4 und Rückgewinnungsbremse 5 verwendeten.
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So,
wie hierin verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „vorwärts, rückwärts, oben,
nach unten, vertikal, horizontal, unten und quer" sowie beliebige andere ähnliche
Richtungsbegriffe auf diese Richtungen eines mit der vorliegenden
Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs. Dementsprechend sollten diese
Begriffe, wie sie verwendet werden, um die vorliegende Erfindung
zu beschreiben, im Verhältnis
zu einem mit der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Fahrzeug
interpretiert werden.
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Der
Begriff „konfiguriert", wie er hierin verwendet
wird, um ein Bauteil, einen Abschnitt oder einen Teil einer Vorrichtung
zu beschreiben, schließt Hardware
und/oder Software ein, die aufgebaut und/oder programmiert ist,
um die gewünschte
Funktion auszuführen.
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Außerdem sollten
Begriffe, die in den Ansprüchen
als „Mittel-plus-Funktion" ausgedrückt werden,
jede Struktur einschließen,
die verwendet werden kann, um die Funktion dieses Teils der vorliegenden
Erfindung auszuführen.
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Die
Gradbegriffe, wie beispielsweise „wesentlich", „etwa" und „annähernd", wie hierin verwendet,
bedeuten ein angemessenes Maß an
Abweichung des modifizierten Begriffs derart, daß das Endergebnis nicht bedeutend
verändert
wird. Zum Beispiel können
diese Begriffe so aufgefaßt
werden, daß sie
eine Abweichung von wenigstens ± 5 % des modifizierten Begriffs
einschließen,
falls diese Abweichung die Bedeutung des Wortes, das sie modifiziert, nicht
negiert.
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Während nur
ausgewählte
Ausführungsformen
ausgewählt
worden sind, um die vorliegende Erfindung zu illustrieren, wird
es Fachleuten auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung offensichtlich
sein, daß hierin
verschiedene Veränderungen
und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Rahmen der Erfindung
abzuweichen, wie sie in den angefügten Ansprüchen definiert wird. Außerdem werden
die vorstehenden Beschreibungen der Ausführungsformen nach der vorliegenden
Erfindung nur zur Illustration und nicht zu dem Zweck bereitgestellt, die
Erfindung, wie sie durch die angefügten Ansprüche und deren Äquivalente
definiert wird, zu begrenzen. Folglich wird der Rahmen der Erfindung
nicht auf die offenbarten Ausführungsformen
begrenzt.