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Hintergrund
der Erfindung und Beschreibung verwandter Technik
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung einer Klemme zum Halten
eines länglichen Artikels,
der eine geradlinige Form, eine Stangenform oder eine Röhrenform
an einem Zwischenabschnitt aufweist.
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Eine
Klemme zum Halten eines länglichen Artikels
weist herkömmlich
einen konkaven Einführabschnitt
zur Aufnahme des länglichen
Artikels und elastische Stoppteile, die in Richtung eines Bodens
des konkaven Einführabschnitts
hervorragen, auf. Die elastischen Stoppteile halten den länglichen Artikel
an den unteren Enden der elastischen Stoppteile mit elastischer
Kraft, während
der längliche
Artikel in den konkaven Einführabschnitt
eingeführt
wird.
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Für die Klemme
dieses Typs ist ein leichtes Einführen des länglichen Artikels in den konkaven Einführabschnitt
(kleine Einführkraft)
und ein schweres Herausziehen des länglichen Artikels aus dem konkaven
Einführabschnitt
(große
Herausziehkraft) gefordert.
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Die
Einführkraft
kann reduziert werden, wenn das elastische Stoppteil eine kleine
Ausdehnung entlang der Längsrichtung
des länglichen
Artikels hat. Da das untere Ende des Stoppteils, das den länglichen
Artikel berührt,
kürzer
wird, ist es jedoch schwierig, die Herausziehkraft zu vergrößern.
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Die
Druckschrift
DE 1903060 offenbart
eine Klemme, bei der das elastische Stoppteil eine kleine Ausdehnung
entlang der Längsrichtung
hat.
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In
einem Fall, wobei der elastische Stoppteil unterteilt ist, kann
die Einführkraft
reduziert werden und gleichzeitig eine Gesamtlänge der unteren Enden der elastischen
Stoppteile (eine Gesamtlänge der
unteren Enden der entsprechend geteilten elastischen Stoppteile),
die den länglichen
Artikel berühren,
verlängert
werden. In diesem Fall wird im Vergleich zu einem nicht unterteilten
elasti schen Stoppteil aufgrund eines Zwischenraums zwischen den
benachbarten elastischen Stoppteilen die Gesamtlänge der unteren Enden wesentlich
kürzer.
In diesem Fall müssen
jedoch die jeweiligen geteilten elastischen Stoppteile eine einheitliche
Biegesteifigkeit aufweisen. Anderenfalls ist es schwierig, den länglichen
Artikel stabil zu halten.
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Die
Druckschrift
DE 9202734
U offenbart eine Klemme mit einem geteilten elastischen
Stoppteil.
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In
Anbetracht der obigen Probleme wurde die vorliegende Erfindung gemacht,
und eine Aufgabe der Erfindung ist, eine Klemme bereitzustellen,
bei der ein unteres Ende eines elastischen Stoppteils zum Halten
des länglichen
Artikels eine ausreichende Länge
hat, während
ein länglicher
Artikel mit minimaler Kraft in den Klemmabschnitt eingesetzt wird.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
der Erfindung ersichtlich.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die obige Aufgabe durch eine Klemme, wie in Anspruch 1
definiert, gelöst.
Die abhängigen
Ansprüche
definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
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Um
die obige Aufgabe gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung zu erfüllen, weist eine Klemme zum
Halten eines länglichen
Artikels mindestens einen Klemmabschnitt auf, der einen konkaven
Einführabschnitt
zur Aufnahme des länglichen
Artikels hat, und mindestens ein elastisches Stoppteil. Der konkave
Einführabschnitt
hat ein Paar von Seitenwänden
entlang der Längsrichtung
des einzusetzenden länglichen
Artikels. Das elastische Stoppteil hat ein oberes Ende, das integral
mit einem oberen Abschnitt der Seitenwand, die den konkaven Ein führabschnitt
bildet, verbunden ist, und diagonal nach unten zu einem Boden des
konkaven Einführabschnitts
herausragt. Der Klemmabschnitt hält
den länglichen
Artikel derart, dass ein unteres Ende des elastischen Stoppteils
den länglichen
Artikel an einer Einführposition
unter dem unteren Ende des elastischen Stoppteils elastisch hält.
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Weiterhin
ist mindestens ein Zwischenraum einzig an einem Verbindungsabschnitt
von dem oberen Ende des elastischen Stoppteils und der Seitenwand
ausgebildet, sodass eine Gesamtlänge
des Biegeachse-Verbindungsabschnitts
des elastischen Stoppteils entlang der Längsrichtung des länglichen Artikels
kleiner wird als eine Gesamtlänge
des unteren Endes des elastischen Stoppteils entlang der Längsrichtung
des länglichen
Artikels.
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Mit
der oben beschriebenen Struktur ist es einfach, das elastische Stoppteil
zu biegen, wenn der längliche
Artikel in den konkaven Einführabschnitt eingeführt wird.
Gleichzeitig hat das untere Ende des elastischen Stoppteils eine
lange Kontaktlänge
in Bezug auf den länglichen
Artikel in dem Zustand, in dem der längliche Artikel vollständig in
den konkaven Einführabschnitt
eingeführt
ist und das elastische Stoppteil zurückgekehrt ist, sodass der längliche
Artikel von dem unteren Ende desselben gehalten ist. In anderen
Worten, der längliche
Artikel kann in der Klemme dieser Erfindung mit einer größeren Kraft gehalten
werden, während
es möglich
ist, den länglichen
Artikel mit einer kleineren Kraft in den Klemmabschnitt einzusetzen.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung weist die Klemme zum Halten eines länglichen
Artikels gemäß dem ersten
Aspekt einen Befestigungsabschnitt in Bezug auf ein zu befestigendes
Objekt auf.
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Mit
der oben beschriebenen Anordnung ist die Klemme an dem Objekt unter
Benutzung des Befestigungsabschnitts befestigt, während der
Klemm abschnitt den länglichen
Artikel hält,
sodass der längliche
Artikel mit dem Objekt verbunden werden kann.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung weist die Klemme zum Halten eines länglichen
Artikels gemäß dem ersten
Aspekt mehr als zwei parallele angeordnete Klemmabschnitte auf.
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Mit
der oben beschriebenen Anordnung kann die Klemme mehr als zwei längliche
Artikel derart halten, dass die länglichen Artikel gebündelt sind. Weiterhin
können
die jeweiligen länglichen
Artikel in vorbestimmten Positionen relativ zueinander angeordnet
werden.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der Erfindung weist die Klemme zum Halten eines länglichen
Artikels gemäß einem
der Aspekte eins bis drei mehrere elastische Stoppteile, die in
beide Seitenwände
integriert sind, auf. Weiterhin ist mindestens ein Zwischenraum
an einem Verbindungsabschnitt zwischen mindestens einer Seitenwand
des Paares von Seitenwänden
und dem oberen Ende des elastischen Stoppteils ausgebildet.
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Mit
der oben beschriebenen Anordnung ist es einfach, das elastische
Stoppteil aufgrund des Zwischenraumes zu biegen, wenn der längliche
Artikel in den konkaven Einführabschnitt
eingeführt
wird, was eine kleinere Einführkraft
zur Folge hat. Gleichzeitig halten die unteren Enden des elastischen Stoppteils
den länglichen
Artikel sicher, wenn der längliche
Artikel vollständig
in den konkaven Einführabschnitt
eingeführt
ist.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt der Erfindung stellt die Klemme zum Halten eines länglichen
Artikels gemäß einem
der Aspekte eins bis vier mehr als zwei elastische Stoppteile, mit
einem Zwischenraum dazwischen, in Längsrichtung des länglichen
Artikels bereit. Mindestens eines von den elastischen Stoppteilen hat
einen Endabschnitt auf anderer Höhenposition
als die der anderen elastischen Stoppteile.
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Mit
der oben beschriebenen Anordnung ist es möglich, eine Vielzahl von länglichen
Artikeln mit verschiedenen Durchmessern zu halten. Genauer gesagt,
hält das
elastische Stoppteil, dessen unteres Ende auf einer niedrigeren
Höhenposition
zum Boden des konkaven Einführabschnitts
liegt, den länglichen
Artikel mit einem kleineren Durchmesser. Das elastische Stoppteil,
dessen unteres Ende auf einer höheren
Höhenposition
liegt, hält
den länglichen
Artikel mit einem größeren Durchmesser.
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Gemäß einem
sechsten Aspekt der Erfindung ist der Zwischenraum in der Klemme
zum Halten eines länglichen
Artikels gemäß einem
der Aspekte eins bis fünf
als Vertiefungsabschnitt ausgebildet, der an dem Verbindungsabschnitt
von dem oberen Ende des elastischen Stoppteils und der Seitenwand
vorgesehen ist.
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Mit
der oben beschriebenen Anordnung kann die Gesamtlänge des
Biegeachse-Verbindungsabschnitts des elastischen Stoppteils entlang der
Längsrichtung
des länglichen
Artikels kürzer
gemacht werden als die des unteren Endes des elastischen Stoppteils
entlang der Längsrichtung
des länglichen
Artikels.
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Gemäß einem
siebten Aspekt der Erfindung ist der Zwischenraum in der Klemme
zum Halten eines länglichen
Artikels gemäß einem
der Aspekte eins bis sechs an den oberen Abschnitten eines Verbindungsteils,
das die unteren Enden der elastischen Stoppteile verbindet, ausgebildet.
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Mit
der oben beschriebenen Anordnung kann durch die elastischen Stoppteile
und das Verbindungsteil eine Gesamtlänge des Biegeachse-Verbindungsabschnitts
der elastischen Stoppteile entlang der Längsrichtung des länglichen
Artikels kürzer gemacht
werden als die der unteren Enden der elastischen Stoppteile entlang
der Längsrichtung
des länglichen
Artikels.
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Insbesondere
kann jedes der elastischen Stoppteile unabhängig gebogen werden. Daher
ist es möglich,
die Kraft zum Einführen
des länglichen
Artikels in den konkaven Einführabschnitt
zu reduzieren. Gleichzeitig verhindert das Verbindungsteil oder
die unteren Enden der elastischen Stoppteile wirkungsvoll ein herausziehen
des länglichen
Artikels.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht, die eine Klemme K1 gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung in einem Zustand, in dem die Klemme benutzt wird,
zeigt;
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2 ist
eine Seitenansicht der Klemme K1 der ersten Ausführungsform;
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3 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in 2;
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4 ist
eine Draufsicht der Klemme K1 gemäß der ersten Ausführungsform;
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5 ist
eine Unteransicht der Klemme K1;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teils der Klemme
K1;
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7 ist
eine Seitenansicht eines wesentlichen Teils der Klemme K1;
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8 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Klemme K2 gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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9 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Klemme K3 gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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10 ist
eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teils einer Klemme
K4 gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung;
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11 ist
eine Seitenansicht, die die Klemme 4 in einem Zustand,
in dem die Klemme benutzt wird, zeigt;
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12 ist
eine Seitenansicht, die die Klemme 4 in einem Zustand,
in dem die Klemme benutzt wird, zeigt;
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13 ist
eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils einer Struktur eines
Zwischenraums; und
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14 ist
eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils einer Struktur eines
Zwischenraums.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Nachfolgend
werden Ausführungsformen der
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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Gemäß den Ausführungsformen
weist eine Klemme K zum Halten eines länglichen Artikels H mindestens
einen Klemmabschnitt 1 zum Halten des länglichen Artikels auf, der
eine geradlinige Form, Stangenform oder Röhrenform an einem Zwischenabschnitt
des Artikels hat. Der oben beschriebene Klemmabschnitt 1 ist
mit einem konkaven Einführabschnitt 2 für den länglichen
Artikel H und elastischen Stoppteilen 4 ausgebildet.
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Der
konkave Einführabschnitt 2 weist
ein Paar von Seitenwänden 3 in
Längsrichtung
des dort einzuführenden
länglichen
Artikels H auf. Insbesondere ist in dem konkaven Einführabschnitt 2 eine Oberseite
zwischen dem Paar von Seitenwänden 3 offen,
und eine Seite des Paares von Seitenwänden 3 und die andere
Seite des Paares von Seitenwänden 3 sind
nutförmig
seitlich geöffnet
ausgebildet. Der längliche
Artikel H ist von der oberen Seite des Paares von Seitenwänden 3 in
den konkaven Einführabschnitt 2 eingeführt.
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Die
elastischen Stoppteile 4 besitzen obere Enden, die integral
mit einem oberen Abschnitt von mindestens einer Seitenwand des Paares
von Seitenwänden 3,
das den konkaven Einführabschnitt 2 bildet,
verbunden sind. Jedes elastische Stoppteil 4 ragt schräg nach unten
zu einem Boden des konkaven Einführabschnitts 2.
Mit anderen Worten ist das elastische Stoppteil 4 mit der
Seitenwand 3 verbunden, sodass der Abstand zwischen der
Seitenwand 3 und dem elastischen Stoppteil 4 vom
oberen Ende zum unteren Ende des elastischen Stoppteils graduell
aufgeweitet wird.
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In
dem Klemmabschnitt 1 halten die unteren Enden 4a der
elastischen Stoppteile 4 den länglichen Artikel H mit einer
elastischen Kraft in einer Einführposition
unter den unteren Enden 4a, wenn der längliche Artikel H eingeführt ist.
D.h., wenn der längliche Artikel
H in den konkaven Einführabschnitt 2 eingeführt wird,
werden die elastischen Stoppteile 4 gegen den länglichen
Artikel H gedrückt,
um dadurch zur Seitenwand 3 gebogen zu werden, an der die
elastischen Stoppteile 4 befestigt sind. Der längliche
Artikel H ist dann in einen Raum, der dem Durchmesser des länglichen
Artikels H entspricht, zwischen den unteren Enden 4a der
elastischen Stoppteile 4 und dem Boden des konkaven Einführabschnitts 2 eingeführt.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
ist mindestens ein Zwischenraum 7 nur an einem Verbindungsabschnitt
des oberen Endes des elastischen Stoppteils 4 und der Seitenwand 3 ausgebildet.
Durch diesen Zwischenraum 7 wird eine Gesamtlänge des
Abschnitts 6, der eine Biegeachse des elastischen Stoppteils 4 ist,
entlang der Längsrichtung
des länglichen
Artikels H kürzer
als eine Gesamtlänge
der unteren Enden 4a der elastischen Stoppteile 4 entlang
der Längsrichtung
des länglichen
Artikels H.
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Demzufolge
biegt sich das elastische Stoppteil 4 bei der Klemme K
gemäß der Ausführungsform leicht,
wenn der längliche
Artikel H in den konkaven Einführabschnitt 2 eingeführt wird.
Gleichzeitig berühren
die unteren Enden 4a der elastischen Stoppteile 4 den
länglichen
Artikel H an einer langen Kontaktlinie in dem Zustand, in dem der
längliche
Artikel H vollständig
eingeführt
ist und die elastischen Stoppteile 4 zurückgekehrt
sind, um den länglichen Artikel
H an den unteren Enden 4a zu halten. Mit anderen Worten,
bei der Klemme K ist die Einführkraft klein,
wenn der längliche
Artikel H in den Klemmabschnitt 1 eingeführt wird.
Die Haltekraft in Bezug auf den länglichen Artikel H ist groß, sobald
der längliche
Artikel H in dem Klemmabschnitt 1 gehalten wird.
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Der
Zwischenraum 7 kann als Vertiefung nur an dem Verbindungsabschnitt 5 des
oberen Endes des elastischen Stoppteils 4 und der Seitenwand 3 ausgeführt sein.
Mit anderen Worten, mit der Vertiefung wird die Gesamtlänge des
Abschnitts 6, der ein Biegeachse-Abschnitt des elastischen
Stoppteils 4 ist, entlang der Längsrichtung des länglichen
Artikels H kürzer
als eine Gesamtlänge
der unteren Enden 4a der elastischen Stoppteile 4 entlang
der Längsrichtung
des länglichen
Artikels H.
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Der
Zwischenraum 7 kann nur an den oberen Abschnitten von Verbindungsteilen
ausgebildet sein, welche die unteren Enden von mehr als zwei Einheiten
verbinden, die das elastische Stoppteil 4 bilden.
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Mit
anderen Worten, mit den mehr als zwei Einheiten, die das elastische
Stoppteil 4 und das Verbindungsteil bilden, wird die Gesamtlänge des
Abschnitts 6, der ein Biegeachse-Abschnitt des elastischen
Stoppteils 4 ist, entlang einer Längsrichtung des länglichen
Artikels H kürzer
als eine Gesamtlänge
der unteren Enden 4a der elastischen Stoppteile 4 entlang
der Längsrichtung
des länglichen
Artikels H.
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Wie
in 14 gezeigt, kann ein solcher Zwischenraum 7 als
Schlitzabschnitt 7a ausgeführt sein, der sich zwischen
dem oberen Ende des elastischen Stoppteils 4 und dem oberen
Abschnitt der Seitenwand 3 an dem Verbindungsabschnitt 5 erstreckt.
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Wie
in 13 gezeigt, ist der Zwischenraum 7 als
ein Fensteröffnungsabschnitt 7b,
mit einer Seitenwand 3 als obere Fensterkante und einer Öffnung an
dem oberen Ende des elastischen Stoppteils 4, ausgeführt.
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In
dem Fall, dass der Zwischenraum 7 ausgebildet ist wie in 13 gezeigt,
verringert der Zwischenraum 7 die Festigkeit der Seitenwand 3 nicht. Daher
hält der
Klemmabschnitt 1 den länglichen
Artikel H sicher mit großer
Kraft.
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Wenn
der Zwischenraum 7 in Längsrichtung des
länglichen
Artikels H eine größere Länge hat oder
die Anzahl der Zwischenräume 7 erhöht ist,
wird die Gesamtlänge
des Abschnitts 6, der die Biegeachse des elastischen Stoppteils 4 ist,
in der Längsrichtung
des länglichen
Artikels H relativ zu den unteren Enden 4a der elastischen
Stoppteile 4 in Längsrichtung
des länglichen
Artikels H kürzer.
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1 bis 7 zeigen
ein Beispiel der Klemme K1, die den Klemmabschnitt 1 aufweist.
Die Klemme K1 gemäß der ersten
Ausführungsform weist
einen Klemmabschnitt 1 auf. Die elastischen Stoppteile 4 sind
an dem Paar von Seitenwänden 3, die
den konkaven Einführabschnitt 2 bilden,
vorgesehen.
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Die
elastischen Stoppteile 4 sind entlang einer sich von den
Seitenwänden 3 aus
erstreckenden Richtung bereitgestellt. Die Zwischenräume 7 haben eine
Langlochform und sind an den oberen Enden der elastischen Stoppteile 4 entlang
der Ausdehnungsrichtung der Seitenwände 3 ausgebildet.
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Bei
dem Beispiel befinden sich die Zwischenräume 7 in den elastischen
Stoppteilen 4, die an einer Seitenwand des Paares von Seitenwänden 3 bzw.
an der anderen Seitenwand des Paares von Seitenwänden 3 angeordnet
sind.
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Mit
dieser Anordnung biegen sich die elastischen Stoppteile 4 aufgrund
der Zwischenräume 7 leicht,
wenn der längliche
Artikel H in den konkaven Einführabschnitt 2 eingeführt wird,
um dadurch die Kraft für
das Einführen
des länglichen
Artikels H zu verringern. In einem Zustand, in dem der längliche Artikel
H vollständig
eingeführt
ist, werden die unteren Enden 4a der elastischen Stoppteile 4 gegen
den länglichen
Artikel H gedrückt
und halten dabei den länglichen
Artikel H sicher in dem konkaven Einführabschnitt 2.
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Weiterhin
umfasst die Klemme K1 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
einen Befestigungsabschnitt 8 zum Befestigen des länglichen
Artikels H an einem zu befestigenden Objekt P. Während der Klemmabschnitt 1 den
länglichen
Artikel H hält,
ist die Klemme an dem zu befestigenden Objekt P durch den Befestigungsabschnitt 8 befestigt.
Somit kann bei der vorliegenden Ausführungsform der längliche
Artikel H von dem zu befestigenden Objekt P durch die Klemme K1
gehalten werden.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
ist der Befestigungsabschnitt 8 an einer Seite einer Basisplatte 10 vorhanden,
die an einem Ende integral mit einem Hauptabschnitt 9,
der den Klemmabschnitt 1 bildet, verbunden ist.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
weist der Befestigungsabschnitt 8 ein zylindrisches Teil 11 auf,
das an einem Ende mit einer Oberfläche der Basisplatte 10 gegenüberliegend
zu einem Eingang des konkaven Einführab schnitts 2 und
von der Oberfläche
der Basisplatte 10 hervorstehend integral verbunden ist;
elastische Teile 12, welche an beiden Seiten des zylindrischen
Teils 11 in radialer Richtung derart angebracht sind, dass
sich die elastischen Teile bezüglich
des zylindrischen Teils 11 nach innen biegen können, und
auf einem Basisabschnitt des zylindrischen Teils 11 vordere
Enden aufweisen; und eingreifende Vorsprünge 13, welche außen von
den vorderen Enden der elastischen Teile 12 vorhanden sind.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
ist ein Befestigungsloch Pa, mit einem Durchmesser geringfügig kleiner
als der Abstand zwischen den oberen Enden der eingreifenden Vorsprünge 13 der
elastischen Teile 12 an dem zu befestigenden Objekt ausgebildet.
Die elastischen Teile 12 werden nach innen gebogen, wenn
das zylindrische Teil 11 in das Befestigungsloch Pa eingeführt wird.
Entsprechend greifen die eingreifenden Vorsprünge 13 in eine Kante
des Befestigungslochs mit einer elastischen Kraft der elastischen
Teile 12 in einem Zustand, in dem das zylindrische Teil 11 in
das Befestigungsloch Pa eindringt, ein, wodurch die Klemme K1 an
dem zu befestigenden Objekt P durch einen Ein-Schritt-Vorgang angebracht
wird (siehe 1).
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8 ist
eine Ansicht, die ein anderes Beispiel schematisch zeigt, d.h. eine
Klemme K2, die die Klemmabschnitte 1 aufweist. Die Klemme
K2 hat mehr als zwei Klemmabschnitte 1. Weiterhin sind
die elastischen Stoppteile 4 an einer Seitenwand des Paares
von Seitenwänden 3,
die den konkaven Einführabschnitt 2 bilden,
vorhanden. Jedes elastische Stoppteil 4 ist entlang der
sich von der Seitenwand 3 erstreckenden Richtung angebracht.
Die Zwischenräume 7 sind
in den jeweiligen oberen Enden der elastischen Stoppteile 4 ausgebildet.
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Weiterhin
sind die Klemmabschnitte 1 parallel angeordnet. Insbesondere
sind die Klemmabschnitte 1 so bereitgestellt, dass die
Seitenwände 3,
die die konkaven Einführabschnitte 2 der
Klemmabschnitte 1 bilden, im Wesentlichen zueinander parallel
angeordnet sind, wodurch die Klemme K2 mit mehr als zwei Klemmabschnitten 1 gebildet
wird.
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Daher
können
in der vorliegenden Ausführungsform
mehr als zwei längliche
Artikel H von den Klemmabschnitten 1 gehalten werden und
durch die Klemme K2 gebündelt
werden. Weiterhin können
die länglichen
Artikel H, die zusammen gebündelt
werden, in ihren vorbestimmten Positionen angeordnet werden.
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9 ist
eine Ansicht, die ein anderes Beispiel schematisch zeigt, d.h. eine
Klemme K3, die die Klemmabschnitte 1 aufweist. Die Klemme
K3 gemäß Ausführungsform
kann mehr als zwei Klemmabschnitte 1 aufweisen. Die elastischen
Stoppteile 4 sind an dem Paar von Seitenwänden 3 vorhanden, die
die jeweiligen konkaven Einführabschnitte 2 bilden.
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Jedes
elastische Stoppteil 4 ist entlang der sich von der Seitenwand 3 erstreckenden
Richtung angebracht. Der Zwischenraum 7 ist im oberen Ende eines
jeden elastischen Stoppteils 4 ausgebildet. Die Klemmabschnitte 1 sind
parallel angeordnet.
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Speziell
sind die Klemmabschnitte 1 so bereitgestellt, dass die
Seitenwände 3,
die die konkaven Einführabschnitte 2 der
Klemmabschnitte 1 bilden, im Wesentlichen zueinander parallel
angeordnet sind, wodurch die Klemme K3 mit zwei parallelen Klemmabschnitten 1 gebildet
wird.
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Daher
können
in der vorliegenden Ausführungsform
zwei längliche
Artikel H von den Klemmabschnitten 1 gehalten werden und
durch die Klemme K3 gebündelt
werden. Weiterhin können
die länglichen
Artikel H, die zusammen gebündelt
werden, an ihren vorbestimmten Positionen angeordnet werden.
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10 bis 12 sind
Ansichten, die weitere Beispiele schematisch zeigen, d.h. eine Klemme K4,
die den Klemmabschnitt 1 aufweist, und weiterhin einen
Abschnitt, an dem der Klemmabschnitt 1 der Klemme 4 vorhanden
ist.
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Bei
der Klemme K4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform
ist der Klemmabschnitt 1 mit mehr als zwei elastischen
Stoppteilen 4 versehen, wobei ein Zwischenraum dazwischen
in der Längsrichtung des
länglichen
Artikels H vorhanden ist.
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Speziell
sind bei der vorliegenden Ausführungsform
zwei elastische Stoppteile 4 in jeder Seitenwand des Paares
von Seitenwänden 3,
die den konkaven Klemmabschnitt 2 entlang der Längsrichtung
des länglichen
Artikels H bilden, mit einem Zwischenraum dazwischen vorhanden.
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Die
entsprechenden elastischen Stoppteile 4 sind entlang der
sich von den Seitenwänden 3 erstreckenden
Richtungen angeordnet. Die Zwischenräume 7 sind in den
oberen Enden der entsprechenden elastischen Stoppteile 4 ausgebildet.
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Weiterhin
weist mindestens eine Gruppe von elastischen Stoppteilen 4 die
unteren Enden 4a an einer anderen Höhenposition als die unteren
Enden 4a einer anderen Gruppe von elastischen Stoppteilen 4 auf.
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Insbesondere
sind, wie oben beschrieben, die unteren Enden 4a einer
Gruppe von den zwei elastischen Stoppteilen 4, die an jeder
Seitenwand des Paares von Seitenwänden 3 angeordnet
sind, mit einem anderen Abstand vom Boden des konkaven Einführabschnitts 2 als
der Abstand zwischen dem Boden des konkaven Einführabschnitts 2 und
den unteren Enden 4a einer anderen Gruppe von zwei elastischen
Stoppteilen 4 entfernt angeordnet.
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Mit
dieser Anordnung können
längliche
Artikel H, die unterschiedliche Durchmesser besitzen, sicher gehalten
werden. Speziell können
die elastischen Stoppteile 4, deren untere Enden 4a dichter am
Boden des konkaven Einführabschnitts 2 sind, längliche
Artikel H mit kleinerem Durchmesser halten (siehe 11).
Die elastischen Stoppteile 4, deren untere Enden 4a auf
höherer
Höhenposition
angeordnet sind, können
längliche
Artikel H, die einen größeren Durchmesser
besitzen, halten (siehe 12). In
diesem Fall werden die elastischen Stoppteile 4, deren
untere Enden 4a auf niedrigerer Höhenposition angeordnet sind,
weiter von einer seitlichen Oberfläche des länglichen Artikels H gebogen
(siehe 12).
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Die
oben beschriebenen Klemmen K1–K4 können typischer
Weise durch Spritzgießen
ausgebildet sein, sodass die elastischen Stoppteile 4,
die die Klemme K bilden, Elastizität besitzen.
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Bei
den Klemmen der vorliegenden Erfindung sind die Zwischenräume an den
Verbindungsabschnitten zwischen den elastischen Stoppteilen und
den Seitenwänden,
die den konkaven Einführabschnitt
zur Aufnahme des länglichen
Artikels bilden, angeordnet. Daher kann die Gesamtlänge des
Biegeachse-Abschnitts
der elastischen Stoppteile reduziert werden, wodurch die Kraft zum
Einführen
des länglichen
Artikels in den Klemmabschnitt auf ein Minimum reduziert wird. Weiterhin
ist es möglich,
die große
Kraft zum Herausziehen des länglichen
Artikels aus dem Klemmabschnitt beizubehalten, ohne die Gesamtlänge der
unteren Enden der elastischen Stoppteile, welche zum Halten des
länglichen
Artikels vorgesehen sind, zu reduzieren.