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Technisches
Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine stichsägenartige
elektrisch angetriebene Schneidmaschine, die einen Mechanismus zum
Halten einer Klinge aufweist.
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Stand der
Technik
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Eine
herkömmliche
elektrisch angetriebene Schneidmaschine wird mit Bezug auf die 1 und 18 beschrieben
und nimmt eine Stichsäge
als Beispiel.
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Wie
in 1 gezeigt ist, beinhaltet eine Stichsäge: ein
einen Schalter 4 und einen Griff 3 aufweisendes
Gehäuse 2,
an dem an einer Unterseite eine Basis 5 angebracht ist,
welche als Führungselement
während
der Schneidearbeit dient, und in der ein nicht gezeigter elektrischer
Motor untergebracht ist; und einen Kolben 1, der sich in
vertikaler Richtung in der Figur aufgrund einer Drehkraft des elektrischen Motors
hin- und herbewegt.
In der abgebildeten Stichsäge
ist der Kolben 1 durch eine Abdeckung 6 bedeckt,
welche von einem transparenten Element gebildet wird. Ein oberer
Abschnitt des Kolbens 1 wird in hin- und herbeweglicher
Weise innerhalb des Gehäuses 2 gehalten
und ein unterer Abschnitt tritt aus dem Gehäuse 2 nach außen vor.
Eine Klinge 7 wird abnehmbar von dem unteren Abschnitt
des Kolbens 1 gehalten.
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Wie
in 18 gezeigt ist, weist eine herkömmliche
Stichsäge
einen Aufbau auf, in dem eine auf eine flache Fläche der Klinge 7 drückende Arretierschraube 28 und
ein eine flache Fläche
der Klinge 7 auf der der Druckrichtung entgegengesetzten
Seite stützendes
Stützelement 29 an
der Spitze des Kolbens 1 angebracht sind. Wenn die Klinge 7 in
den Kolben eingesetzt wird, kann die Klinge 7 am Kolben 1 durch
Anziehen der Arretierschraube 28 befestigt werden.
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Jedoch
hat der oben genannte Aufbau den Nachteil, dass es notwendig ist,
zur Bedienung der Arretierschraube 28 während eines Austauschvorgangs
der Klinge 7 ein Werkzeug zu benutzen. Die auf die Arretierschraube 28 wirkende
Anziehkraft ändert
sich scheinbar unterschiedlich in Abhängigkeit des Arbeiters, wodurch
das Problem erzeugt wird, dass, wenn die Anziehkraft übermäßig groß wird,
die Klinge 7 deformiert wird.
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Für eine dieses
Problem lösende
Stichsäge offenbaren
die europäischen
Patente Nr. 722 802 und 855 239 einen Aufbau, in dem ein Austauschvorgang
einer Klinge ohne Benutzung eines Werkzeugs oder Ähnliches
durchgeführt
werden kann.
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Darstellung
der Erfindung
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Unter
herkömmlichen
Stichsägen
ist die im europäischen
Patent Nr. 722 802 offenbarte Stichsäge in folgender Weise aufgebaut.
Wenn ein an der Spitze eines Kolbens angeordneter Hebel ohne Benutzung
eines Werkzeugs bedient wird, greifen zwei das Abrutschen einer
Klinge verhindernde Vorsprünge
in eine Wandfläche
ein, die senkrecht zu einer Endspitzenfläche des Kolbens ist, wobei
die Klinge leicht und ungeachtet einer vom Arbeiter ausgeübten Kraft
befestigt werden kann.
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Da
der relativ große
Hebel an der Endspitze des Kolbens angeordnet ist, ist der Kolben
schwer. Daher weist die Stichsäge
den Nachteil auf, dass während
einer Schneidearbeit der Kolben in hohem Maße vibriert. Im Kolben ist
eine Öffnung
zum Einsetzen einer Klinge nicht klar ausgebildet. Beim Einsetzvorgang
einer Klinge in den Kolben kann die Klinge deshalb fälschlicherweise
schräg
eingesetzt werden. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass die Klinge
im schrägen
Zustand fixiert wird. Solch eine schräge Klinge beeinflusst stark
die Schneidegenauigkeit.
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Die
in der europäischen
Patentschrift Nr. 855 239 offenbarte Stichsäge hat einen Aufbau, der das Problem
der Klingenfixierung durch Schrauben lösen kann, auf die selbe Weise
wie jene in der europäischen
Patentschrift Nr. 722 802 offenbarte Stichsäge, und in der das im Zusammenhang
mit der in der europäischen
Patentschrift Nr. 722 802 offenbarten Stichsäge diskutierte Problem durch
das Vorsehen einer freien Öffnung
zum Einsetzen einer Klinge und durch das Durchführen der Befestigung auf Entfernung
unter Benutzung eines Hebels durchgeführt wird, der in einer vom
Kolben verschiedenen Position angeordnet ist.
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In
der Anordnung muss eine Feder, die auf ein bewegliches Element drückt, so
ausgebildet sein, dass die Feder in einen zwischen dem beweglichen Element
und einer äußeren Hülle geformten
Spalt gesetzt werden kann, während
der Spalt durch die auf Entfernung durchgeführte Befestigung mittels des Hebels
verengt wird. Wenn der Hebel gelöst
wird und das bewegliche Element in eine Position bewegt wird, in
der das Element auf die Klinge drückt, wird die Feder bis zu
einem gewissen Ausmaß gedehnt und
die Andrückkraft
geht verloren. Um die Andrückkraft
zu kompensieren, muss daher eine Anzahl von Federn in den Spalt
eingesetzt werden. Folglich wird das Gesamtgewicht des Kolbens erhöht. In einer Stichsäge, in der
sich ein Kolben mit hoher Geschwindigkeit hin- und herbewegt, neigt
das erhöhte Gewicht
dazu Vibrationen der Haupteinheit der Stichsäge negativ zu beeinflussen.
Ein Mechanismus zum Halten einer Klinge mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 ist aus der US 2002/0014014 A bekannt.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Stichsäge zu entwickeln, welche die
oben besprochenen Nachteile ausräumen
kann und in welcher Vibrationen während der Schneidearbeit unterdrückt werden
können
ohne das Gewicht des Kolbens zu erhöhen und ein Austausch der Klinge
einfach und in kurzer Zeit mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1 durchgeführt
werden kann.
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Die
Aufgabe kann dadurch gelöst
werden, dass ein Mechanismus zum Halten einer Klinge so angeordnet
wird, dass er folgendes umfasst: eine Klingenaufnahmefläche mit
einer Nut, die eine zur Form eines Befestigungsabschnitts einer
Klinge mit Vorsprüngen
im Wesentlichen identische Form aufweist; ein Schwenkelement, das
ein Ende mit einem Schwenkpunkt hat, welches sich in einer im wesentlichen
identischen Richtung zu einer Längsrichtung des
Kolbens erstreckt, und einen Klingenandrückabschnitt, der in eine der
Nut gegenüberliegende
Position gesetzt werden kann und ein anderes Ende, welches sich
so erstreckt, dass es sich vom Kolben trennt; und ein Andrückelement,
welches auf das eine Ende des Schwenkelements in Richtung auf die Nut
des Kolbens drückt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung kann leichter in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben werden:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Ausführungsform der elektrisch betriebenen Schneidemaschine
der Erfindung zeigt;
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2 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile, die eine Ausführungsform der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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3 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A in 2;
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4 ist
ein Schnitt entlang der Linie B-B in 3;
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5 zeigt
eine vergrößerte Frontansicht der
Hauptbestandteile und eine Seitenansicht, die ein Beispiel einer
Klinge zeigt;
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6 ist
ein Schnitt entlang der Linie C-C in 3;
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7 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile, die einen Arbeitszustand der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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8 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile, die einen Arbeitszustand der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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9 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile, die einen Arbeitszustand der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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10 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile, die einen Arbeitszustand der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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11 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile, die einen Arbeitszustand der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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12 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile der 11, die
einen Arbeitszustand der anderen Ausführungsform der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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13 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile der 11, die
einen Arbeitszustand der anderen Ausführungsform der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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14 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile der 11, die
einen Arbeitszustand der anderen Ausführungsform der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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15 ist
ein Schnitt entlang der Linie D-D in 11, der
die andere Ausführungsform
der elektrisch betriebenen Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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16 ist
eine vergrößerte Unteransicht
der Hauptbestandteile der 15;
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17 ist
ein Schnitt entlang der Linie D-D in 11, der
einen Betriebszustand der anderen Ausführungsform der elektrisch betriebenen
Schneidemaschine der Erfindung zeigt;
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18 zeigt
eine vergrößerte Frontansicht der
Hauptbestandteile und eine Seitenansicht, die ein Beispiel einer
herkömmlichen
elektrisch betriebenen Schneidemaschine zeigt.
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Wege zur Ausführung der
Erfindung (detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen)
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Eine
Ausführungsform
der Stichsäge
der Erfindung wird mit Bezug auf die 1 bis 10 beschrieben. 1 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die
Klinge 7 an einen Endspitzenbereich des Kolbens 1 befestigt
ist, 2 ist eine vergrößerte Ansicht von unten der
Hauptbestandteile, die ein Mechanismus zum Halten einer Klinge zeigt, 3 ist
ein Schnitt entlang der Line A-A in 2, und 4 ist
ein Schnitt entlang der Line B-B in 3.
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Wie
in 5 gezeigt, hat die Klinge 7, welche an
der Stichsäge
der Erfindung befestigt und von ihr getrennt werden kann, einen
Befestigungsabschnitt 7a, der ein Paar von Vorsprüngen 7b beinhaltet,
welche sich senkrecht zur Längsrichtung
der Klinge 7 erstrecken.
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Ein
Klingenhalteabschnitt 8 ist an der Endspitze des Kolbens 1 wie
in den Figuren gezeigt angebracht. Eine untere Fläche 9,
die sich senkrecht zur Längsrichtung
des Kolbens 1 erstreckt und in der ein Loch 9a gebildet
ist, ist am Klingenhalteabschnitt 8 auf der Seite der Basis 5 angeordnet.
Das Loch 9a hat eine Breite t, welche kleiner ist als die
Breite T des Befestigungsabschnitts 7a der Klinge 7,
und eine Ausdehnung L, welche größer ist
als eine Ausdehnung V zwischen den Vorsprüngen 7b. Die Ausdehnung
V ist die maximale Breite des Befestigungsabschnitts 7a der
Klinge 7.
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Der
Klingenhalteabschnitt 8 hat eine obere Fläche 10,
welche sich parallel zur unteren Fläche 9 erstreckt, und
welche in der Nähe
der unteren Endfläche
des Kolbens 1 positioniert ist. Eine Klingenaufnahmefläche 11,
die sich im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Kolbens 1 erstreckt,
ist zwischen der unteren Fläche 9 und
der oberen Fläche 10 und
in der Nähe
der Mitte des Kolbens 1 positioniert.
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Wie
in 3 gezeigt ist, ist eine Nut 11a, welche
eine Form aufweist, die im Wesentlichen identisch zu jener des Befestigungsabschnitts 7a der Klinge 7 ist,
auf der Klingenaufnahmefläche 11 ausgebildet.
Das Loch 9a der unteren Fläche 9 steht mit der
Nut 11a in Verbindung.
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Ein
Stift 12, der von der oberen Fläche 10 und der unteren
Fläche 9 des
Klingenhalteabschnitts 8 gehalten wird, ist zwischen der
oberen Fläche 10 und
der unteren Fläche 9 angeordnet.
Ein Schwenkelement 13, das den Stift 12 als Schwenkpunkt
benutzt, wird von dem Klingenhalteabschnitt 8 gehalten.
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Wie
in 4 gezeigt ist, hat das Schwenkelement 13 ein
ungefähr
V-förmige
Form und ist so befestigt, dass der als Schwenkpunkt dienende Stift 12 in
einem im Wesentlichen mittleren Abschnitt des Elements positioniert
ist. Ein Ende 13a des Elements wird immer von einer Feder 14,
welche ein Andrückelement
zum Andrücken
eines Endabschnitts des Elements ist, zur Klingenaufnahmefläche 11 hingedrückt. Das
eine Ende 13a des Schwenkelements 13 hat eine
Form, welche im Wesentlichen parallel zur Klingenaufnahmefläche 11 platziert
werden kann, und hat einen halbkugelförmigen konvexen Abschnitt 13c an
einer dem mittleren Abschnitt der Nut 11a entsprechenden
Stelle. Der konvexe Abschnitt ragt in Richtung der Nut 11a hervor,
um als Klingenandrückabschnitt
zu dienen. Die Mittelposition des Stifts 12 ist im Wesentlichen
auf einer erweiterten Linie der Klingenaufnahmefläche 11 gelegen,
wobei das eine Ende 13a des Schwenkelements 13 leicht
im Wesentlichen parallel zur Klingenaufnahmefläche 11 platziert werden
kann, wie oben beschrieben.
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Obwohl
das eine Ende 13a des Schwenkelements 13 zwischen
der oberen Fläche 10 und
der unteren Fläche 9 des
Klingenhalteabschnitts 8 positioniert ist, ist das andere
Ende 13b nicht zwischen der oberen Fläche 10 und der unteren
Fläche 9 positioniert,
und hat eine Form, welche sich so ausdehnt, dass sie sich von der
Klingenaufnahmefläche 11 trennt
oder sich radial auswärts
vom Kolben 1 trennt.
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Wie
in den 4 und 6 gezeigt ist, ist ein Loch 1a im
Kolben 1 gebildet, das eine innere Wandfläche aufweist,
die im Wesentlichen mit der Fläche
der Nut 11a bündig
ist. Wenn die Klinge 7 befestigt wird, wird ein Ende des
Befestigungsabschnitts 7a der Klinge in das Loch 1a des
Kolbens positioniert.
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Im
Gehäuse 2 ist
ein Hebel 15, der als Bedienelement dient und der einen
Schwenkpunkt 15c aufweist, welcher sich in einer im Wesentlichen
zur Längsrichtung
des Kolbens 1 identischen Richtung ausdehnt, am Gehäuse 2 angeordnet,
so dass er den Klingenhalteabschnitt 8 verdeckt. Am Hebel 15 ist
an einer zum Schwenkpunkt 15c nahen Stelle ein Anschlagbereich 15b angeordnet,
welcher gegen das andere Ende 13b des Schwenkelements 13 anschlagen
kann, und ein Betätigungsbereich 15a ist
an einer Stelle ausgebildet, die vom Anschlagbereich 15b entfernt
ist.
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Der
Hebel 15 wird von einem Andrückelement, wie z. B. einer
nicht gezeigten Torsionsfeder gedrückt, so dass er an der in 2 gezeigten
Stelle platziert wird. Der Hebel kann durch Betätigen des Betätigungsabschnitts 15a unter
Benutzung des Schwenkpunkts 15c als Drehachse geschwenkt
werden.
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Wenn
der Hebel 15, wie in 7 gezeigt
ist, geschwenkt wird, schlägt
der Anschlagbereich gegen das andere Ende 13b des Schwenkelements 13 an. Wenn
der Hebel 15 weitergeschwenkt wird, verursacht die Form
des Anschlagbereichs 15b, dass das Schwenkelement 13 so
geschwenkt wird, dass das andere Ende 13 des Schwenkelements 13 gegen
die Andrückkraft
der Feder 14 zur Klingenaufnahmefläche 11 hinbewegt wird.
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Wenn
das Durchführen
des Schwenkens des Hebels 15 im Zustand der 7 abgebrochen
wird, wird der Hebel 15 in den in 2 gezeigten
Zustand mittels des Andrückelements
wie z. B. einer Torsionsfeder zurückgestellt. Entsprechend dieses
Rückstellvorgangs
wird das Schwenkelement 13 durch die Zwangskraft der Feder 14 so
geschwenkt, dass das eine Ende 13a zur Klingenaufnahmefläche 11 bewegt
wird und das andere Ende 13b radial auswärts vom
Kolben 1 getrennt wird, mit dem Ergebnis, dass das Schwenkelement 13 in
den in 2 gezeigten Zustand zurückgestellt wird.
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Im
Folgenden wird der Vorgang beschrieben, der durchzuführen ist,
wenn die Klinge 7 am Klingenhalteabschnitt 8 befestigt
wird.
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Zuerst
wird der Hebel 15, wie oben beschrieben, gegen das Andrückelement
geschwenkt, so dass das Schwenkelement 13 gegen die Andrückkraft
der Feder 14 geschwenkt wird. Der Hebel 15 wird
dann im in 7 gezeigten Zustand gehalten.
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In
diesem Zustand wird der Befestigungsabschnitt 7a der Klinge 7 in
den Klingenhalteabschnitt 8 durch das Loch 1a der
unteren Fläche 9 des
Klingenhalteabschnitts 8 eingesetzt. Der Befestigungsabschnitt 7a der
Klinge 7 wird dann mit der Nut 11a der Klingenaufnahmefläche 11 in
Eingriff gebracht und das Halten des Hebels 15 wird aufgehoben.
Wie in 8 gezeigt ist, wird deshalb der Hebel 15 in
den in 2 gezeigten Zustand zurückgestellt und auch das Schwenkelement 13 wird
in den in 2 gezeigten Zustand zurückgestellt.
Dieses verursacht, dass der konvexe Abschnitt 13c am einen
Ende 13a des Schwenkelements 13 auf die flache
Fläche
des Befestigungsabschnitts 7a der mit der Nut 11a im
Eingriff befindlichen Klinge 7 drückt. Als Ergebnis wird der
Vorgang des Befestigens der Klinge 7 am Klingenhalteabschnitt 8 beendet.
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Die
am Klingenhalteabschnitt 8 befestigte Klinge 7 wird
am nach unten Wegrutschen durch die Vorsprünge 7b der Klinge 7 und
die den Vorsprüngen 7b gegenüberliegende
Nut 11a gehindert. Die Aufwärtsbewegung der Klinge 7 wird
durch das Anschlagen der oberen Fläche der Vorsprünge 7b der
Klinge 7 gegen die innere Wandfläche der oberen Fläche des
Klingenhalteabschnitts 8 begrenzt.
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In
der Stichsäge
der Ausführungsform,
wie in 10 gezeigt, hat der Anschlagbereich 15b des Hebels 15 eine
Form, welche sich in eine im Wesentlichen mit der Längsrichtung
des Kolbens 1 identische Richtung erstreckt. Diese Anordnung
wird aus folgendem Grund eingesetzt. Selbst wenn der Klingenhalteabschnitt 8,
d. h. das andere Ende 13b des Schwenkelements 13,
gegen welches der Anschlagbereich 15b anschlägt, sich
an irgendeiner Stelle im Bereich der Hin- und Herbewegung des Kolbens 1 befindet,
kann der Anschlagbereich 15b des Hebels 15 gegen
das andere Ende 13b des Schwenkelements 13 anschlagen,
um so das Anbringen oder Trennen zu ermöglichen.
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Die
Stichsäge
der Ausführungsform
ist so gestaltet, dass wie in 2 gezeigt
ein durchgehendes Loch 11b, das mit der Nut 11a in
Verbindung steht, in der Klingenaufnahmefläche 11 gebildet wird. Ein
vorspringender Abschnitt 13d kann in das durchgehende Loch 11b eingesetzt
werden, um in die Nut 11a hineinzuragen. Der vorspringende
Abschnitt 13d ist am anderen Ende 13b des Schwenkelements 13 angeordnet.
Entsprechend diesem Aufbau bewirkt der vorspringende Abschnitt 13d,
wenn der Hebel 15 beim Vorgang des Abnehmens der Klinge 7 geschwenkt
wird, dass die Klinge 7 automatisch aus dem Klingenhalteabschnitt 8 herausrutscht,
wodurch die Durchführbarkeit
des Ersetzens der Klinge 7 verbessert wird.
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Die
Stichsäge
der Ausführungsform
ist so gestaltet, dass der Kolben 1 in Schnittrichtung schwingen
kann. Die Stichsäge
hat eine Rolle 16 zum Anstoßen gegen eine Fläche der
Klinge 7. Die Fläche
ist eine in Bezug auf die Schneiderichtung hintere Fläche. Der
Stift 12, der als Schwenkpunkt des Schwenkelements 13 dient,
ist im Vergleich zur Mitte des Kolbens 1 in Schneiderichtung
weiter nach hinten positioniert, so dass während des Anbring- oder Abnehmvorgangs
der Klinge 7 der Kolben 1 in eine Richtung schwingen
kann, entlang welcher sich der Kolben von der Rolle 16 trennt,
d. h. in Schneiderichtung nach vorne, wie in 10 gezeigt
ist. Wenn der Anschlagbereich 15b des Hebels 15 gegen
das andere Ende 13b des Schwenkelements 13 anstößt, wirkt
eine bewegende Kraft in Schneiderichtung nach vorne. Entsprechend
der Anordnung kann der Vorgang des Ersetzens der Klinge 7 durchgeführt werden,
ohne durch die Rolle 16 behindert zu werden, wodurch die
Durchführbarkeit
verbessert wird.
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Wie
oben beschrieben wirkt die Andrückkraft der
als Andrückelement
dienenden Feder 14 in der Nähe des Endabschnitts des einen
Endes 13a des Schwenkelements 13, welches einen
Schwenkpunkt aufweist. Entsprechend dem Hebelprinzip kann deshalb über den
konvexen Abschnitt 13c eine größere Andrückkraft auf die Klinge 7 angewendet
werden. In anderen Worten, es ist nicht nötig mehrere Federn 14 oder
eine Feder 14 größerer Abmessung
anzuordnen, um die mindestens benötigte Andrückkraft zu erreichen. Deswegen
kann das Gewicht des Klingenhalteabschnitts 8 relativ reduziert
werden, so dass Vibrationen, welche durch die Hin- und Herbewegung des
Kolbens 1 entstehen, unterdrückt werden können. Wie
in 2 gezeigt ist, ist der Stift 12, der
als Schwenkpunkt des Schwenkelements 13 dient, an einer
Stelle positioniert, die vom äußeren Rand
des Kolbens 1 entfernt ist, und die Stelle, an der die
Feder 14 auf das eine Ende des Schwenkelements 13 drückt, ist
in der Nähe
des Endabschnitts des einen Endes 13a gewählt, wodurch
die Andrückkraft
des konvexen Abschnitts 13c, welcher auf die Klinge 7 wirkt,
weiter erhöht
werden kann. Ein konvexer Abschnitt 13e, der an dem einen
Ende 13a des Schwenkelements 13 angeordnet ist,
so dass er in Richtung der Feder 14 hervorragt, und ein
am Klingenhalteabschnitt 8 angebrachter Stift 17 verhindern, dass
die Feder 14 vom Klingenhalteabschnitt 8 abrutscht.
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Wie
oben beschrieben ist der konvexe Abschnitt 13c an einem
Ende 13a des Schwenkelements 13 als halbkugelförmiges Andrückelement
angeordnet. Der konvexe Abschnitt 13c drückt auf
die flache Fläche
der Klinge 7, welche mit der Nut 11a der Klingenaufnahmefläche 11 in
Eingriff steht. Selbst wenn eine Andrückklinge 7 unterschiedlicher Breite
eingesetzt wird, wirkt deshalb die Andrückkraft der Feder 14 über den
konvexen Abschnitt 13c auf im Wesentlichen den Mittelabschnitt
der Klinge 7.
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In
der Stichsäge
der Ausführungsform
muss die Klinge 7, nachdem die Klinge 7 in den
Klingenhalteabschnitt 8 durch das Loch 1a der
unteren Fläche 9 eingesetzt
wurde, in einer zur Längsrichtung
senkrechten Richtung bewegt werden, um zu erreichen, dass der Befestigungsabschnitt 7a der
Klinge 7 mit der Nut 11a der Klingenaufnahmefläche 11 in
Eingriff kommt. Wenn, in der Anordnung der Ausführungsform, die Betätigung des
Hebels 15 in einem Zustand unterbrochen wird, in dem die
Klinge 7 in den Klingenhalteabschnitt 8 eingesetzt
ist, wird die Klinge durch den konvexen Abschnitt 13c des
Schwenkelements 13 geführt
und mit der Nut 11a in Eingriff gebracht. Weil der konvexe
Abschnitt 13c wie oben beschrieben halbkugelförmig ausgebildet
ist, drückt
der konvexe Abschnitt 13c nun auf im Wesentlichen den Mittelabschnitt
der Klinge 7, und die Klinge 7 wird daher stabil
in die Nut 11a eingeführt.
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Wie
oben beschrieben, muss im Klingenhalteabschnitt 8 die Klinge 7 in
der zur Längsrichtung senkrechten
Richtung bewegt werden. Deswegen sind die Breiten des Lochs 1a des
Kolbens 1 und des Lochs 9a der unteren Fläche 9 des
Klingenhalteabschnitts 8 so festgelegt, dass sie Dimensionen
haben, die die oben genannte Bewegung der Klinge 7 ermöglichen.
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In
der Ausführungsform
ist die obere Fläche 10 des
Klingenhalteabschnitts 8 am oberen Ende der Nut 11a positioniert.
Wenn die Klinge 7 wie oben beschrieben in einen Zustand
bewegt wird, in dem die oberen Flächen der Vorsprünge 7b der
Klinge 7 gegen die innere Wandfläche der oberen Fläche 10 des Klingenhalteabschnitts 8 anstoßen, wird
deshalb der Befestigungsabschnitt 7a der Klinge 7 mit
der Nut 11a in Eingriff gebracht. Als Resultat wird die
durch den konvexen Abschnitt 13c des Schwenkelements 13 verursachte
Bewegung der Klinge 7 stabiler durchgeführt und die Position der Klinge 7 wird
festgelegt, wenn die Klinge 7 in den Klingenhalteabschnitt 8 eingesetzt
wird, so dass der Vorgang des Anbringens der Klinge einfach durchgeführt werden kann.
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In
der Ausführungsform
ist der Klingenhalteabschnitt 8 als ein vom Kolben 1 verschiedenes
Element ausgebildet. Alternativ kann der Klingenhalteabschnitt einstückig mit
dem Kolben 1 ausgebildet sein.
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Im
Folgenden wird eine andere Ausführungsform
der Stichsäge
der Erfindung mit Bezug auf die 11 bis 14 beschrieben.
Die Komponenten, welche jenen der oben beschriebenen Ausführungsform ähnlich sind,
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und deren Beschreibung wird
ausgelassen.
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Die
Ausführungsform
hat ein Merkmal in Form des konvexen Abschnitts 13c, der
am einen Ende 13a des Schwenkelements 13 angeordnet
ist, um als Klingenandrückabschnitt
zu wirken.
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Wie
in den Figuren gezeigt ist, hat ein konvexer Abschnitt 13c', der an dem
einen Ende 13a des Schwenkelements 13 angeordnet
ist und der die flach Fläche
der Klinge 7 andrückt,
eine Breite, die ein wenig kleiner als die dargestellte Breite der
Nut 11a ist, und hat eine Form, die im Wesentlichen parallel
zur Nut 11a platziert werden kann, so dass, wenn die Klinge 7 einer
häufiger
verwendeten Breite mit der Nut 11a in Eingriff gebracht
wird, der konvexe Abschnitt im Wesentlichen in Oberflächenkontakt
mit der flachen Fläche
der Klinge 7 kommen kann.
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Im
Fall eines halbkugelförmigen
konvexen Abschnitts 13c in der oben beschriebenen Ausführungsform
kommen die flache Fläche
der Klinge 7 und der konvexe Abschnitt 13c in
Punktkontakt und es besteht die Möglichkeit, dass die Klinge 7 schräg gestellt
wird, wobei der konvexe Abschnitt 13c als Schwenkpunkt
benutzt wird. Entsprechend der oben genannten Anordnung bewirkt
im Gegensatz dazu die Fläche
eines Abschnitts des konvexen Abschnitts 13c', die nicht mit der flachen Fläche in Kontakt
ist, dass die Schrägstellung
unterdrückt
wird, selbst wenn die eine andere Breite aufweisende Klinge 7 eingesetzt
wird und zwischen der flachen Fläche
der Klinge 7 und dem konvexen Abschnitt 13c' durch Punktkontakt
Anschluss gebildet wird, mit dem Ergebnis, dass die Schrägstellung
der Klinge 7 unterdrückt
werden kann.
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12 ist
eine vergrößerte Ansicht
wesentlichen Bestandteile, die einen Zustand zeigt, in der die Klinge 7 einer
häufiger
verwendeten Dicke angebracht ist, 13 eine
vergrößerte Ansicht
wesentlicher Bestandteile, die einen Zustand zeigt, in der eine
Klinge 7' einer
Dicke, die kleiner ist als jene der Klinge 7 der 12,
angebracht ist, und 14 ist eine vergrößerte Ansicht
wesentlicher Bestandteile, die einen Zustand zeigt, in dem eine
Klinge 7'' einer Dicke
angebracht ist, die größer als
jene der Klinge 7 der 12 ist.
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In
dem in 12 gezeigten Zustand sind der konvexe
Abschnitt 13c' und
die flache Fläche
der Klinge 7 im Wesentlichen in Oberflächenkontakt. Die Klinge 7 kann
fast vollständig
daran gehindert werden, sich im dargestellten Zustand schräg zu stellen und
aus der Nut 11a zu entweichen. Im Gegensatz dazu bilden
im in den 13 oder 14 gezeigten Zustand
der konvexe Abschnitt 13' und
die flache Fläche
der Klinge 7' oder 7'' einen Punktkontakt, jedoch ist
der erlaubte Neigungsbereich der Klinge 7' oder 7'' durch
einen anderen Abschnitt als den konvexen Abschnitt 13c eingeschränkt, der
mit der flachen Fläche
der Klinge 7' oder 7'' in Kontakt ist. Deswegen kann
man sehen, dass die Schrägstellung
der Klinge 7' oder 7'' auf einen kleinen Grad unterdrückt werden
kann (ungefähr
den in den Figuren gezeigten Grad a oder b).
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Im
Folgenden wird eine weitere Ausführungsform
der Stichsäge
der Erfindung mit Bezug auf die 15 bis 17 beschrieben.
Die Komponenten, welche jenen der oben beschriebenen Ausführungsformen ähnlich sind,
sind durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und deren Beschreibung wird
ausgelassen.
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Die
Ausführungsform
hat ein Merkmal in Form eines im Kolben 1 gebildeten Lochs 1a,
in welches der Endabschnitt des Befestigungsabschnitts 7a der
Klinge 7 einzusetzen ist.
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Wie
in den Figuren gezeigt ist, weist das Loch 1a des Kolbens 1 auf:
eine erste innere Wandfläche 1b,
die mit der Nut 11a der Klingenaufnahmefläche 11 bündig ist;
eine zweite innere Wandfläche 1c,
die der ersten inneren Wandfläche 1b gegenüberliegend
positioniert ist; und eine dritte innere Wandfläche 1d, die der Endfläche der
Klinge 7 gegenüberliegt.
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Die
Breite der dritten inneren Wandfläche 1d ist im Wesentlichen
gleich der maximalen verwendbaren Breite der Klinge 7.
Die zweite innere Wandfläche 1c ist
als geneigte Fläche
ausgebildet, welche durchgehend mit einem Abschnitt (einem oberen
Abschnitt in den Figuren) der dritten inneren Wandfläche 1d,
die der ersten inneren Wandfläche 1b gegenüberliegt,
ausgebildet ist, und welche sich zur oberen Fläche 10 des Klingenhalteabschnitts 8 erstreckt.
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Wie
oben beschrieben muss der Befestigungsabschnitt 7a um eine
der Tiefe der Nut 11a entsprechende Entfernung bewegt werden,
um den Befestigungsabschnitt 7a der Klinge 7 mit
der Nut 11a in Eingriff zu bringen. Deswegen muss das Loch 1a des Kolbens 1 so
ausgebildet sein, dass es die Bewegung der Klinge 7 erlaubt.
Folglich kann die Breite des Lochs 1a des Kolbens 1 nicht
als im Wesentlichen gleich jener der Klinge 7 festgelegt
werden. Dies hat zur Folge, dass die Möglichkeit besteht, dass, wenn
in der Nähe
des unteren Endes der Klinge 7 eine Belastung auftritt,
die Klinge sich schräg stellt,
so dass sie um den konvexen Abschnitt 13c oder 13c' herum rotiert
und dabei auf die flache Fläche
der Klinge 7 drückt.
Die Bewegung der Klinge 7 wird dadurch veranlasst, dass
die innere Wandfläche 1c als
geneigte Fläche
ausgebildet ist. Das Schrägstellen
der Klinge 7 kann dadurch unterdrückt werden, dass man die Breite
der dritten inneren Wandfläche 1d ein
wenig größer als
die Dicke der Klinge 7 festlegt.
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16 und 17 sind
Schnittansichten der wesentlichen Abschnitte, die einen Zustand
zeigen, in dem die Klinge 7 einer häufiger verwendeten Breite befestigt
ist. Wie in 16 gezeigt ist, ist die Breite
der dritten inneren Wandfläche 1d ein
wenig von jener der Klinge 7 verschieden. Wie in 17 gezeigt
ist, stößt die Endfläche der
Klinge 7 auf der Seite des Befestigungsabschnitts 7a gegen
die zweite innere Wandfläche 1c,
selbst wenn eine Belastung in der in der Figur gezeigten Richtung
F in der Nähe des
unteren Endes (der linken Seite in der Figur) der Klinge 7 auftritt,
wodurch die Schrägstellung
der Klinge 7 eingeschränkt
wird. Deswegen kann man sehen, dass die Schrägstellung der Klinge 7 auf
einen geringen Grad unterdrückt
werden kann (ungefähr den
in der Figur gezeigten Grad c).
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In
der Ausführungsform
kann der Vorgang des Anbringens der Klinge 7 auf folgende
Weise durchgeführt
werden. Wenn die Klinge 7 in den Klingenhalteabschnitt 8 eingesetzt
werden soll, wird die Klinge 7 im Verhältnis zur Längsrichtung des Kolbens 1 schräg eingesetzt.
Die Klinge 7 wird eingesetzt bis die Endfläche im Wesentlichen
mit der dritten inneren Wandfläche 1d des
Lochs 1a des Kolbens in Kontakt ist. Danach wird der Befestigungsabschnitt 7a der Klinge 7 mit
der Nut 11a von Hand oder durch Drücken mittels des konvexen Abschnitts 13c oder 13c' des Schwenkelements 13 in
Eingriff gebracht.
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Wie
oben beschrieben ist es entsprechend der Erfindung möglich eine
Stichsäge
zu entwickeln, in der, ohne das Gewicht eines Kolbens zu erhöhen, Vibrationen
während
einer Schneidearbeit unterdrückt
werden können
und das Ersetzen der Klinge einfach und in kurzer Zeit durchgeführt werden
kann.