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DE601876C - Schaukasten - Google Patents

Schaukasten

Info

Publication number
DE601876C
DE601876C DEZ21096D DEZ0021096D DE601876C DE 601876 C DE601876 C DE 601876C DE Z21096 D DEZ21096 D DE Z21096D DE Z0021096 D DEZ0021096 D DE Z0021096D DE 601876 C DE601876 C DE 601876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light sources
lamps
transparent
showcase
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ21096D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARIANNE ZACHARIAE GEB PRIEMER
Original Assignee
MARIANNE ZACHARIAE GEB PRIEMER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARIANNE ZACHARIAE GEB PRIEMER filed Critical MARIANNE ZACHARIAE GEB PRIEMER
Priority to DEZ21096D priority Critical patent/DE601876C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE601876C publication Critical patent/DE601876C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/0001Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems
    • G02B6/0011Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems the light guides being planar or of plate-like form
    • G02B6/0013Means for improving the coupling-in of light from the light source into the light guide
    • G02B6/0023Means for improving the coupling-in of light from the light source into the light guide provided by one optical element, or plurality thereof, placed between the light guide and the light source, or around the light source
    • G02B6/003Lens or lenticular sheet or layer
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/18Edge-illuminated signs
    • G09F2013/1804Achieving homogeneous illumination

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)

Description

  • Schaukasten Die wichtigste Aufgabe bei der Herstellung von Schaukästen und Transparenten ist die Erzielung einer gleichmäßigen, möglichst fleckenlosen Ausleuchtung- des gesamten Schaufeldes. Zu diesem Zwecke pflegt man die Seitenwände ringsherum möglichst dicht mit kugelförmigen Glühlampen oder aneinandergeketteten Sofittenlampen zu bestücken und deren Wirkung unter Umständen gleichzeitig durch hinterlegte Spiegel zu unterstützen. Trotzdem bleibt die mit solchen Anordnungen erzielte Ausleuchtung meist fleckenhaft.
  • Man hat weiterhin bereits versucht, die Lampen in Verbindung z. B. mit Parabolreflektoren o. dgl. zu verwenden, um das Licht in gebündelter Form streifend auf die auszuleuchtende Fläche zu führen. Auch hiermit erreicht man jedoch keine gleichmäßige Ausleuchtung, weil sich einerseits dem gebündelt reflektierten Licht das angerichtete direkte Licht der Lampen überlagert und weil andererseits die geringsten Unebenheiten der Schaufläche (z. B. Papierfalten auf der ausgeleuchteten Fläche) zu sich langhinziehenden Schlagschatten führen.
  • Schließlich hat man auch versucht, durch Abschließen des Schaukastens mittels einer nach bestimmten Gesetzen gekrümmten und streifend beleuchteten Glasvorderwand, die hierbei als halbdurchlässiger Spiegel wirkte, eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erzielen. Hierbei macht jedoch die Herstellung der in bestimmter, für jede Transparentgröße andersartiger Form gekrümmten Abschlußglasplatte überaus große technische Schwierigkeiten.
  • Gemäß der Erfindung wird eine praktisch restlos gleichmäßige Ausleuchtung selbst größter Schaukästen durch die Vereinigung folgender, im einzelnen an sich bekannter Maßnahmen erzielt Zur Ausleuchtung wird eine am Rande der Schaufläche angeordnete Lampe mit linearer Lichtquelle (Sofittenlampe o. dgl.) benutzt. Vor dieser Lampe ist eine Zylinderlinse angeordnet, die das Licht derart richtet, daß ein nahezu paralleler, in spitzem Winkel zur Schaufläche verlaufender und zweckmäßig die Rückwand des Kastens streifender Strahlengang entsteht. Schließlich werden die zur Längsausdehnung der Lichtquelle senkrecht stehenden Seitenwände des Kastens spiegelnd ausgebildet, d. h. vorzugsweise mit passend geschnittenen Glasspiegeln belegt.
  • Derartige Kästen lassen sich verhältnismäßig leicht in beliebigen Abmessungen herstellen, da man nur jeweils die Spiegel für die Seitenwände entsprechend zu schneiden und die Stellung von Linse und Lampe entsprechend einzustellen braucht. Vor allem aber erhält man durch die Vereinigung der linearen Lichtquelle mit einer Zylinderlinse unter Ausschaltung jeglichen angerichteten Lichtes ein auf eine Ebene geworfenes, fächerförnüges Lichtbündel, welches durch die die Kombination ergänzenden Seitenspiegel derart über die Schaufläche verteilt wird, daß eine praktisch absolut gleichmäßige und fleckenfreie Ausleuchtung der Schaufläche entsteht. Zweckmäßig werden dabei die Oberkanten der Seitenspiegel nach dem Kasteninnern zu schwach geneigt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen die Abbildungen. Gemäß Abb. i sind in dem Schaukasten i zwei Sofittenlampen 2 und 3 in Verbindung mit je einer Zylinderlinse 4 bzw. 5 angeordnet. Die Seitenwände des Kastens i sind mit Spiegeln 6 und 7 belegt und vorzugsweise - wie man aus Abb. 2 erkennt, die einen Schnitt des in Abb. i dargestellten Kastens nach a-b darstellt - sind die Oberkanten dieser schwach nach dem Kasteninnern zu geneigt. Die Linsen 4 und 5 sind so ausgerichtet, daß sie das Licht der Lampen 2 und 3 parallel richten und es unter einem spitzen Winkel, die Rückwand 8 des Kastens i streifend, auf diese werfen, welche beispielsweise mit Bildern oder Druckschriften belegt sein möge. Außer dem unmittelbar von den Lichtquellen kommenden Licht wird dem Felde 8 jedoch durch die außerdem vorgesehenen Spiegel 6 und 7 weiteres Licht zugeführt, das alle Schlagschatten und Ungleichmäßigkeiten ausgleicht und eine praktisch vollkommen gleichmäßige Ausleuchtung des Feldes 8 gewährleistet.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen Transparentkasten ist in Abb. 3 im Längsschnitt dargestellt. Der Kasten g trägt an seinen beiden Enden die Lampen io und ii, vor denen die Zylinderstufenlinsen 12 und 13 angeordnet sind. Diese sind so eingestellt, daß parallele Strahlenbündel entstehen, welche zur Ebene der Transparentschaufläche 14 in einem spitzen Winkel' verlaufen und die nicht die Transparentfläche 14 selbst, sondern die ihr gegenüberliegende, zweckmäßig weiß gestrichene Rückwand 15 des Kastens g anstrahlen. Die Seitenwände des Kastens sind ebenfalls gemäß Abb. i und 2 mit Spiegeln belegt. Die Strahlengänge werden in der gestrichelt angedeuteten 'Weise vorzugsweise so geführt, daß die einzelnen Lampen jeweils über Kreuz die ihnen entfernter und den anderen Lampen näher liegenden Zonen ausleuchten, d. h. daß die Lampe io in erster Linie die der Lampe ii benachbart gelegene Zone und die Lampe ii in erster Linie die der Lampe io benachbarte Zone ausleuchtet. Versuche haben ergeben, daß man bei der überkreuzten Strahlenführung und unter Benutzung der Seitenspiegel zu einer besonders gleichmäßigen und fleckenfreien Ausleuchtung gelangt. Das Transparent bis über die Stellung der Lampen io, ii hinaus gleichmäßig auszuleuchten wird ferner noch dadurch ermöglicht, daß die Lichtquellen io, ii überdachende, in einem spitzen Winkel zur Transparentfläche 14 stehende, nach dem Kasteninnern zu reflektierende Flächen x6 und i7 vorgesehen sind, die j eweils von der gegenüberliegenden Lampe erhellt werden und die das empfangene Licht diffus auf die Transparentfläche 14 reflektieren.
  • Bei doppelseitigen Transparenten kann auf diese geneigten Flächen verzichtet werden, wenn man die Lampen einseitig - etwa im Fuß des Transparentes - anordnet, so daß sie sich außerhalb des transparenten Feldes befinden. In diesem Falle richtet man das Strahlenbündel parallel zu den Transparentflächen und bringt auf der den Lampen gegenüberliegenden Seite einen vorzugsweise schwach gewölbten Spiegel an.
  • Die beschriebenen Ausführungsbeispiele lassen natürlich 'Umgestaltungen zu; maßgeblich ist jedoch im jeden Falle, daß. die durch die erfindungsgemäße Vereinigung eröffneten neuen lichttechnischen Wege eingehalten werden, nach denen es ermöglicht wird, große Schaukästen und Transparente mit sehr kleiner Bautiefe herzustellen und sie mit überraschend geringen Lichtstärken auszuleuchten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaukasten bzw. Transparentschaukasten, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer oder mehrerer am Rande der Schaufläche angeordneter linearer Lichtquellen (Sofittenlampen o. dgl.), je einer jeder Lichtquelle zugeordneten Zylinderlinse (4,5 bzw. i2, 13), die so eingestellt ist, daß sie das Licht der Lampe derart richtet, daß ein, nahezu paralleler, in spitzem Winkel zur Schaufläche verlaufender Strahlengang entsteht, und spiegelnd ausgebildeten Kastenseitenwänden.
  2. 2. Schaukasten nach Anspruch i, mit an gegenüberliegenden Seitenwänden angeordneten linearen Lichtquellen, dadurch gekennzeichnet, daß die vor den Lichtquellen (io, ii) angeordneten Zylinderlinsen (12, 13) derart ausgerichtet sind, daß die einzelnen Lampen (io, ii) jeweils über Kreuz die ihnen entfernter und der gegenüberliegenden Lampe näher liegenden Zonen ausleuchten (vgl. Abb. 3).
  3. 3. Transparentschaukasten nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch die Lichtquellen (io, ii) überdachende, in einem spitzen Winkel zur Transparentschaufläche nach dem Kasteninnern zu geneigte und nach diesem reflektierende Flächen.
DEZ21096D 1933-07-06 1933-07-06 Schaukasten Expired DE601876C (de)

Priority Applications (1)

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DEZ21096D DE601876C (de) 1933-07-06 1933-07-06 Schaukasten

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DEZ21096D DE601876C (de) 1933-07-06 1933-07-06 Schaukasten

Publications (1)

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DE601876C true DE601876C (de) 1934-08-27

Family

ID=7625282

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DEZ21096D Expired DE601876C (de) 1933-07-06 1933-07-06 Schaukasten

Country Status (1)

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DE (1) DE601876C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747723C (de) * 1938-09-28 1944-10-11 Nummernschild fuer Kraftfahrezeuge
EP1172683A3 (de) * 2000-07-13 2003-08-13 Seiko Epson Corporation Lichtquelle und Beleuchtungssystem für Flüssigkristallvorrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE747723C (de) * 1938-09-28 1944-10-11 Nummernschild fuer Kraftfahrezeuge
EP1172683A3 (de) * 2000-07-13 2003-08-13 Seiko Epson Corporation Lichtquelle und Beleuchtungssystem für Flüssigkristallvorrichtung
US6883934B2 (en) 2000-07-13 2005-04-26 Seiko Epson Corporation Light source device, illumination device liquid crystal device and electronic apparatus

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