DE601568C - Maschine zur wahlweisen Herstellung verschiedener Sticharten mit gebogener Hakennadelund Greifer - Google Patents
Maschine zur wahlweisen Herstellung verschiedener Sticharten mit gebogener Hakennadelund GreiferInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B85/00—Needles
- D05B85/006—Hooked needles
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. AUGUST 1934
. REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52 a; GRUPPE 9 oi
Gabriel Casimir Roger in Bordeaux, Frankreich
Maschine zur wahlweisen Herstellung verschiedener Sticharten mit gebogener Hakennadel und Greifer
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1932 ab
Bei Nähmaschinen zur Erzeugung von Doppelsteppstichüberwendlichnähten mit sich
außerhalb des Werkstoffes kreuzenden Fäden, kurz Kreuzstichnähte genannt, war es bisher
üblich, dem Maschinenkopf eine halbe Drehung nach jedem Stich zu geben. Diese
Drehung bezweckt, die Fäden der abwechselnd auf verschiedenen Seiten der Sym^
metrieachse der Naht liegenden Nadelstichstelle zuzuführen, hierdurch eine Kreuzung
der von der Nadel und dem Greifer kommenden Fäden über den zu vernähenden Werkstoffen
zu erzeugen und somit eine Doppelsteppstichüberwendlich-Kreuzstichnaht zu er_
zielen. Wenn die Kreuzstichnaht, welche auf diese Weise erlangt wird, auch als zweckmäßig
angesehen werden kann, so trifft dies für die mechanischen Mittel der Maschine
nicht zu.
Wegen der bisher angewandten Halbdrehung des Kopfes bei Bildung des Kreuzstiches
entstehen Stöße,, die daher rühren, daß der Maschinenkopi bei jeder Umkehrt
bewegung· einen Augenblick stillgesetzt werden muß, wobei sich dieser Vorgang bei jeder
halben Drehung des Maschinenkopfes wiederholt und die in Bewegung gesetzten Massen
weder statisch noch dynamisch ausgeglichen werden können. Es treten hierbei ganz anormale
Kräfte auf, die durch die stoßweise Arbeit sich sehr schädlich auf/ die Maschinenteile
bemerkbar machen. Insbesondere gilt dies für die xmterbrochene Verzahnung, die
die intermittierende Drehbewegung bewirkt. Diese Stöße wiederholen ;sich zweimal für
jeden Stich und sind die Ursache vieler Unzuträglichkeiten, nämlich:
1. beschränkte Geschwindigkeit der Maschinenarbeit
bei der Ausführung der Naht,
2. stoßweiser Gang,, der durch die intermittierende
Drehbewegung des Kopfes, hervorgerufen wird,
3. geräuschvoller Gang, der. durch die Stöße herrührt,
4. schwierige Regelung der Abbremsung, welche bei jedem Stillstand der Maschine die
lebendige Kraft unterdrücken muß,
5. Bildung von wechselnden Kräftepaaren, die sich für. jeden Arbeitsgang. mehrmals
durch die intermittierende Bewegung verändern,
6. starke Abnutzung der Teile, insbeson- ~ dere der Räder mit unterbrochener Verzahnung
des Maschinenkopfes, die die.Nähwerkzeuge tragen.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, den gleichen Stich mit zwei gekreuzten Fäden
ohne Schleifenbildung auf der Oberfläche des
Werkstoffes zu erzielen und dabei die bisher übliche halbe Drehung des Maschinenkopfes
zu vermeiden, an dem die Nadel und das Schiffchen angeordnet ist.
Die Erfindung bezweckt außerdem, mit Hilfe derselben Einrichtung durch einfache, Auswechseln der Nadel einerseits einen normalen Doppelsteppstich und andererseits einen einfädigen Kettenstich zu erhalten, ίο Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Schwingungskreisfläche der Hakennadel von der Spitze des Greifers, die in einer Ebene winklig zur Schwingungskreisfläche umläuft, geschnitten wird. Um einen Doppelsteppstichüberwendlich-Kreuzstich zu erzeugen, verwendet man erfindungsgemäß eine mit einem fadenführenden, frei laufenden Greifer zusammenarbeitende gebogene Nadel, die an jedem Ende einen Haken besitzt und in ihrer Mitte durch einen Halter getragen wird. -Diese Nadel dringt bei jeder halben Schwingung durch das Werkstück an Stellen ein, die auf zwei Einstichlinien liegen, die symmetrisch auf beiden Seiten der gedachten Mittellinie der Naht verlaufen.
Die Erfindung bezweckt außerdem, mit Hilfe derselben Einrichtung durch einfache, Auswechseln der Nadel einerseits einen normalen Doppelsteppstich und andererseits einen einfädigen Kettenstich zu erhalten, ίο Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Schwingungskreisfläche der Hakennadel von der Spitze des Greifers, die in einer Ebene winklig zur Schwingungskreisfläche umläuft, geschnitten wird. Um einen Doppelsteppstichüberwendlich-Kreuzstich zu erzeugen, verwendet man erfindungsgemäß eine mit einem fadenführenden, frei laufenden Greifer zusammenarbeitende gebogene Nadel, die an jedem Ende einen Haken besitzt und in ihrer Mitte durch einen Halter getragen wird. -Diese Nadel dringt bei jeder halben Schwingung durch das Werkstück an Stellen ein, die auf zwei Einstichlinien liegen, die symmetrisch auf beiden Seiten der gedachten Mittellinie der Naht verlaufen.
Mit einer Nadel, die an ihrem einen Ende nur einen einzigen Haken besitzt und an
ihrem anderen Ende gehalten wird, erzielt man bei jeder Schwingung in Verbindung
mit dem fadenführenden Greifer einen normalen Doppelsteppstich, während bei Verwendung
eines nicht fadenführenden Greifers ein Kettenstich ausgeführt werden kann. Die Erfindung sei an Hand beiliegender
Zeichnungen näher beschrieben. Es bedeutet: Fig. ι eine schematische Darstellung des
gebildeten Kreuzstiches,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des normalen Doppelsteppstiches.
In diesen Figuren kommt der durch volle Linien dargestellte Faden von der Nadel und
der punktierte Faden von dem Greifer.
Die Fig. 3 zeigt schematisch die Bildung des Stiches mit einem Faden als Kettenstich.
Die Fig. 4 bis 11 zeigen schematisch die
verschiedenen Arbeitsphasen bei der Bildung der Kreuzstiche.
Die Fig. 12 bis 16 zeigen schematisch die
verschiedenen Fäden bei Bildung des normalen Doppelsteppstiches.
Die Fig. 17 bis 21 zeigen schematisch die
verschiedenen Phasen bei der Bildung eines Kettenstiches unter Benutzung nur eines
Fadens.
Zur Bildung des Kreuzstiches wird eine gebogene Nadel c (Fig. 4 bis 11) verwendet,
die mit zwei Haken C1 und C2 an ihren Enden
ausgerüstet ist und an einem Halter oder Träger α angebracht ist, der um die Achse &
schwingen kann. Die Nadel ist derart angeordnet, daß ihre Ebene senkrecht zur Schwingachse liegt.
Der Übersicht wegen sind die Haken C1
und C2 mit der Maulöffnung nach außerhalb des von der Nadel beschriebenen Kreises
dargestellt. Eine Änderung der Lage der Haken bildet keine Abweichung vom Wesen der Erfindung.
Ein Greifer d mit Haken d± kann mit
Hilfe einer geeigneten Vorrichtung in einer entsprechenden Ebene gedreht werden, um
den Nadelfaden zu ergreifen. Der Faden e, der auf einer Spule im Innern des Greifers d
sitzt, kommt von der vorangegangenen Stichstelle der Näharbeit bei gt. Der Nadelfaden j
kommt vom vorangegangenen Stich der Arbeit bei g. Der Faden j führt durch das
Loch I1 des Fadeneinlegers i. Dieser Fadeneinleger
i bietet den Faden / abwechselnd jedem der Haken.C1 und C2 der Nadel c dar.
Die zu vernähenden Gegenstände oder Materialien h werden von irgendeiner geeigneten
Einrichtung zugeführt und weitergeschoben. Zur Übersichtlichkeit der Be-Schreibung
ist angenommen, daß ein Stich bereits gebildet ist und daß die schematisch dargestellten Arbeitsmittel die in Fig. 4 ersichtliche
Stellung einnehmen.
Der Greiferfaden ist mit e und der Nadelfaden mit j bezeichnet. Der Fadeneinleger i
besitzt ein Loch iu durch das der Faden / in
der bei 1 ersichtlichen Weise i hindurchr geführt ist.
Beim Beginn der Stichbildung schwingt die Nadel in Pfeilrichtung J1 und durchsticht
das Werkstück h. Die Nadel tritt bei k ein und bei k± aus (Fig. 5). Nachdem das Durchstechen
beendet ist, bewegt sich die Nadel c in Richtung des Pfeiles /2, und der Haken C2
nimmt bei seiner Drehung den ihm durch den Fadeneinleger i dargebrachten Faden j mit.
Der das zu vernähende Material durchdringende Faden j bildet eine Schleife m
(Fig. 6). Mit Hilfe eines geeigneten Hilfs- 10g
Werkzeuges wird die Schleifern dem Haken dt
des Greifers d zugeführt.
Die Schleifern wird von dem Greifer d mitgenommen, der sich im Sinne des Pfeiles fs
dreht, und verläßt den HakenC2 der Nadele
(Fig. 6). Der Greifer d fährt in seiner Bewegung fort, und die Schleifern bewegt sich,
um den Greifer und über den Greiferfaden e. Nachdem die Verkettung beendigt ist, erfolgt
ein auf -der Zeichnung nicht dargestelltes Spannen des Nadelfadens. Der Faden / wird
straff gezogen und zieht den Greiferfaden e
(Fig. 7) in das -Innere des zu vernähenden Materials h mit.
Der Nadelfaden/ tritt alsdann bei A1 und
der Faden e des Greifers bei k (Fig. 7) aus
dem Werkstück heraus. Der zu'vernähende
βΟΐ
Stoff wird in bekannter Weise weitertransportiert, und zwar jeweils um die Entfernung
zweier Stiche voneinander; der Fadeneinleger i bewegt sich aus der Lage I zur Lage I1,
S und die verschiedenen Werkzeuge nehmen die in Fig. 8 schematisch dargestellten Stellungen
ein. Die Nadel führt ihre Drehbewegung im Sinne des Pfeiles f2 fort und durchsticht das
zu vernähende Werkstück h. Die Nadel tritt
ίο bei k2 ein und bei ks aus (Fig. 9).
Sobald der Durchstich der Nadel c beendigt ist, schwingt diese im Sinne des
Pfeiles fv und der Haken C1 nimmt bei seiner
Rückbewegung den ihm durch den Fadeneinleger i passend zugeführten Faden / mit.
Der Fadeneinleger befindet sich dabei in der Lage I1 (Fig. 10).
Die Schwingbewegung schreitet weiter im Sinne des Pfeiles fx fort, und der Haken C1
der Nadel c zieht den Nadelfaden j durch das zu vernähende Material und bildet die
Schleife mv Ein Hilfswerkzeug übergibt die
Schleife W1 dem Haken dt des Greifers d, der
im Sinne des Pfeiles /3 (Fig. 10) umläuft.
Die Schleife 7% wird von dem Haken C1 freigegeben,
bewegt sich um den Greifer und umschlingt den Faden e des Greifers. Nachdem
diese Umschlingung beendet ist, wird der Faden j gespannt und zieht die Schleife Wi1
an, wobei der Greiferfaden e in das Innere der Arbeit gezogen wird (Fig. 11).
Die von dem beschriebenen Stich herrührenden Fäden treten aus dem Werkstück h
bei k2 und ks aus, und zwar der Nadelfaden j
bei k3 und der Faden e des Greifers bei k2
(Fig. 11). Nachdem diese Stiche gebildet sind, nehmen die verschiedenen Werkzeuge
die in Fig. 11 ersichtliche Lage ein. Alsdann nimmt der Fadeneinleger! wieder die Lage/
ein, und der Arbeitsgang kann zur Bildung eines neuen Stiches wiederholt werden.
Die Fig. 12 bis 16 zeigen die Doppelsteppstichbildung
unter Verwendung der gleichen Maschine.
Die Nadel c mit den beiden Haken C1
und C2 wird durch eine Nadel c3 mit Haken C1
ersetzt. Die Nadel c3 sitzt fest am Ende des Halters a, der um die Achse b ausschwingt.
Der Fadeneinleger i ist in der Lage I1 der
vorangehenden Figuren festgehalten. Die von dem vorangehenden Stich kommenden Fäden
treten aus dem Werkstück heraus, und zwar der Nadelfaden / bei p, der Greiferfaden e
bei q. Wegen des besseren Verständnisses der Beschreibung ist angenommen, daß ein
Stich beendigt ist und die verschiedenen Werkzeuge die in Fig. 12 schematisch angedeuteten
Lagen einnehmen. Die Nadel C3 schwingt im Sinne des Pfeiles f2 aus, durchdringt
das Werkstück bei £4 und tritt bei ks
(Fig. 13) aus. Der Greifer dreht sich im Sinne des Pfeiles /3. 'Nachdem ^die Ausschwingung
beendet ist, zieht sich die Nadel c3
im Sinne des Pfeiles J1 zurück^ und der
Haken C1 nimmt bei seiner Rückbewegung den ihm durch den Fadeneinleger i ordnungsmäßig
dargelegten Faden j mit, wobei der Fadeneinleger i in der Lage I1 (Fig. 14) feststeht.
Die Zurückschwingung vollzieht sich weiter im Sinne des Pfeiles flt wodurch der Nadelfaden
/ in das zu vernähende Werkstück hineingeführt wird. Die Nadel bildet dabei die
Schleife r. Das Hilfswerkzeug übergibt die Schleife r dem Haken (I1 des Greifers ä, der
sich im Sinne des Pfeiles /y dreht. Die "" Schleife r wird vom Haken C1 freigegeben,
bewegt sich über den Greifer und umschlingt den Greiferfaden e.
Der Nadelfaden j wird angezogen, wobei der Greiferfaden e in das zu vernähende
Werkstück hineingeführt wird. Der erzielte Stich ist ein normaler Doppelsteppstich, die
Fäden treten aus der Arbeit bei ρ und q und wieder bei ks und £4 aus und ein.
Der .Transport der Arbeit vollzieht sich nach jedem Stich, wie dies in Fig. 16 angedeutet
ist.
Die Fig. 17 bis 21 zeigen die verschiedenen
Phasen bei der Bildung des Kettenstiches unter Benutzung nur eines einzigen Fadens.
Die vorbeschriebenen Vorrichtungen werden ohne Änderung für diese Stichbildung
benutzt. Man verwendet eine Nadel C3 mit einem einzigen Haken C1. Der Fadeneinleger
i wird in der Stellung I1 festgelegt. Das
Hilfswerkzeug wird fortgenommen, und die Spule wird aus dem Greifer d entfernt.
Es ist der Übersicht wegen angenommen, daß bereits ein Stich gebildet ist, nach dessen
Beendigung sich die verschiedenen Teile in der in Fig. 17 schematisch angedeuteten Lage
befinden.
Der Faden / kommt \^on dem vorangegangenen
Stich, tritt aus dem Werkstück bei k6 aus, und die Nadel schwingt in diesem
Augenblick im Sinne des Pfeiles f2. Sie durchsticht das zu vernähende Werkstück h,
indem sie bei k7 ein- und bei ks austritt. Die
Nadel C8 wird im Sinne des Pfeiles ft zurückgeschwungen,
und der Haken C1 zieht bei seiner Rückbewegung den ihm durch den
Fadeneinleger i passend dargebrachten Faden j mit sich fort. Der Fadeneinleger ist in der
Lage I1 (Fig. 18) unbeweglich gemacht. Die
Nadel zieht den Faden j ins Innere des Werkstückes und bildet die Schleife t (Fig. 18).
Der Haken C1 der Nadel C3 gibt die Schleife t
des Fadens j frei, wobei die Nadel ihre Bewegung im Sinne des Pfeiles ft (Fig. 18)
fortführt. Das Werkstück wird hierauf um den gewünschten Betrag zur Bildung des
Claims (5)
1. Maschine zur wahlweisen Herstellung verschiedener Sticharten mit einer
gebogenen Hakennadel und einem Greifer, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungskreisfläche
der Hakennadel von der Spitze des Greifers, die in einer Ebene winklig zur Schwingungskreisfläche umläuft,
geschnitten wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse der
Nadel, die Drehachse des frei laufenden Greifers und die Mittellinie der Naht in
einer gemeinsamen Ebene liegen.
3. Maschine nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2 zur Herstellung einer Doppelsteppstichüberwendlich-Kreuzstichnaht,
gekennzeichnet durch eine mit einem fadenführenden Greifer zusammenarbeitende Nadel, die an jedem ihrer Enden
einen Haken trägt und in ihrer Mitte durch einen Halter getragen wird und die r
bei jeder halben Schwingung durch das Werkstück abwechselnd an Stichstellen eintritt, die auf zwei Einstichlinien liegen,
die auf beiden Seiten einer angenommenen Nahtmittellinie verlaufen. :
4. Maschine nach Anspruch 1 zur Herstellung eines Doppelsteppstiches, gekennzeichnet
durch eine - mit einem fadenführenden Greifer zusammenarbeitende
Nadel, die in bekannter Weise an ihrem einen Ende einen einzigen Haken besitzt und an ihrem anderen Ende von dem
Nadelträger gehalten wird.
5. Maschine nach Anspruch. 1 zur Herstellung eines einfädigen Kettenstiches,
gekennzeichnet durch eine mit einem nicht fadenführenden Greifer zusammenarbeitende
Nadel, die in bekannter Weise an dem einen Ende einen Haken besitzt und
an ihrem anderen Ende von einem Nadelträger gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR601568X | 1931-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601568C true DE601568C (de) | 1934-08-20 |
Family
ID=8971339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER84823D Expired DE601568C (de) | 1931-05-06 | 1932-05-05 | Maschine zur wahlweisen Herstellung verschiedener Sticharten mit gebogener Hakennadelund Greifer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601568C (de) |
| FR (1) | FR716690A (de) |
-
1931
- 1931-05-06 FR FR716690D patent/FR716690A/fr not_active Expired
-
1932
- 1932-05-05 DE DER84823D patent/DE601568C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR716690A (fr) | 1931-12-24 |
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