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DE60112865T2 - Staubdichte Konstruktion für Gleitereinheit - Google Patents

Staubdichte Konstruktion für Gleitereinheit Download PDF

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Publication number
DE60112865T2
DE60112865T2 DE60112865T DE60112865T DE60112865T2 DE 60112865 T2 DE60112865 T2 DE 60112865T2 DE 60112865 T DE60112865 T DE 60112865T DE 60112865 T DE60112865 T DE 60112865T DE 60112865 T2 DE60112865 T2 DE 60112865T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slider
sealing element
track
slider unit
sealant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60112865T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60112865D1 (de
Inventor
Masataka Mino-shi Kato
Ikuhisa Mino-shi Miwa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Thompson Co Ltd
Original Assignee
Nippon Thompson Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Thompson Co Ltd filed Critical Nippon Thompson Co Ltd
Publication of DE60112865D1 publication Critical patent/DE60112865D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60112865T2 publication Critical patent/DE60112865T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings
    • F16C29/06Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load
    • F16C29/063Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a bearing body, e.g. a carriage or part thereof, provided between the legs of a U-shaped guide rail or track
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/08Arrangements for covering or protecting the ways
    • F16C29/082Arrangements for covering or protecting the ways fixed to the way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine staubdichte Konstruktion für eine Gleitereinheit, die zum wirksamen Verschluss eines Abstandes zwischen einer Laufschiene und einer Gleitereinheit eingesetzt wird, um damit zu verhindern, dass Fremdstoffe wie Staub oder Schmutz, Ölnebel usw. in die Gleitereinheit eindringen und ebenso zu verhindern, dass Verschleißteilchen, Metallspäne, Ölkontaminierungen usf., von Gleitereinheit selbst, aus der Gleitereinheit durch den Spalt austreten.
  • Zunächst wird Bezug genommen auf die 18 und 19, die ein Beispiel von bekannten Gleitereinheiten darstellen, die auf herkömmliche Art in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden wie bei Geräten zur Halbleiterherstellung, Werkzeugmaschinen, Montagegeräten, Prüfinstrumenten usf., welche zur Bearbeitung in Reinräumen benötigt werden. Die Gleitereinheit beinhaltet zunächst eine lang gestreckte Laufschiene 2, die bei 27 nach oben hin geöffnet ist, zur Ausführung eines U-förmigen Querschnittes in Längsrichtung zur Darstellung einer Aussparung 5, wobei ein Gleitelement 3 eng in die Aussparung 5 der Laufschiene 2 zur gleitenden Bewegung relativ zur Laufschiene 2 eingepasst ist, eine Kugelumlaufspindel 4 mit dem Gleitelement 3 ineinander greift und ein Antriebsmotor 9 zum Umlauf der Kugelumlaufspindel 4 vorgesehen ist. Die Kugelumlaufspindel 4 wird zur Rotation abgestützt auf der Laufschiene 2 sowohl durch ein erstes Lagerelement 11, das an einem längsseitigen Ende in der Nähe des Antriebsmotors 9 befestigt ist und einem zweiten Lagerelement 12, welches an dem längsseitig gegenüberliegenden Ende der Laufschiene 2 angebracht ist, welche zu jeweiligen Basiselementen über geeignete Befestigungsmittel wie Schrauben verbunden ist. Der Gleiter 3 ist zur linearen Bewegung entlang der Laufschiene 2 durch Rollenelemente angebracht. Ein Bodenelement 6 und ein Paar von aufrechten Seitenwänden 7 bestimmen in Kombination die nach oben geöffnete Aussparung 5 in der Laufschiene 2. Die Seitenwände 7 sind an ihren in der Breite gegenüberliegenden inneren Oberflächen mit Wandkanalnuten 8 ausgestattet, die sich parallel zueinander in Längsrichtung entlang der Laufschiene erstrecken, während das Gleiterelement 3 Kanalnuten aufweist, die den Wandkanalnuten 8 gegenüberliegen, um einen Lastkanal dazwischen auszubilden. Rollenelemente können über den Lastkanal laufen, womit das Gleiterelement 3 sanft entlang der Laufschiene 2 bewegt wird.
  • Das Gleitelement 3 weist ein Paar von in der Breite gegenüberliegenden aufrechten Flanschen 13 auf, welche zur Montage eines Objektes dienen, wie ein Werkstücktisch auf dem Gleiter. Die Flanschen 13 sind mit Gewindebohrungen 14 für Befestigungsmittel wie Bolzen ausgebildet, um darauf beliebige Objekte zu halten. Eine staubdichte Abdeckung 15 ist an den Lagerelementen 11, 12 angebracht, um die Laufschiene 2 mit Ausnahme der seitlichen Abstände 33 abzudecken, wo die Flanschen 13 sich nach vorne und hinten hindurch bewegen. Somit ist die staubdichte Abdeckung 15 oberhalb sämtlicher Gleitelemente 3 befestigt und die Kugelumlaufspindel 4, welche in Kombination ein Drehmoment-Schub-Wandlersystem für die Gleitereinheit ausbildet, hält damit Schmutz und Verschleißteilchen vom Eindringen ab und ebenso vom Austritt aus der Laufschiene 2 heraus. Ein Paar von aufrechten Flanschen 13, auf denen das zu bewegende Objekt aufgeladen ist, sollte zur ungehinderten Bewegung mit der staubdichten Abdeckung 15 ausgeformt sein. Somit erstrecken sich die aufrechten Flanschen 13 jeweils in der Breite vom Gleiterelement 3 nach außen und schließlich nach oben, um damit eine im Wesentlichen L-förmige Frontansicht auszubilden. Das Gleiterelement 3 weist eine Mutter 17 auf, die in sich mit einer internen schneckenförmigen Nut ausgebildet ist, die in Eingriff steht mit einer externen schneckenförmigen Nut, welche um die Kugelumlaufspindel 4 bereitgestellt ist. Die Kombination der Spindel 4 mit der Mutter 17 bildet ein Drehmoment-Schub-Wandlersystem, in welchem die Drehung der Spindel 4 einen linearen Antrieb der Mutter 17 entlang der Laufschiene 2 ergibt. Die in Längsrichtung gegenüberliegenden Lagerelemente 11, 12 sind an Schienenköpfen 20 der aufrechten Seitenwände 7 der Laufschiene 2 angebracht. Die Schienenköpfe 20 sind parallel mit den Wandkanalnuten 8 der Laufschiene 2 ausgeführt.
  • Sensorschienen 22 sind seitwärts an den Außenseiten der aufrechten Seitenwände 7 der Laufschiene 2 positioniert, jede an einer Seitenwand. Die Sensorschienen 22 sind jeweils mit einem Begrenzungssensor 23 ausgestattet, an einem vorausgewählten Ort, um den damit verbundenen Flansch 13 zu erfassen, gefolgt durch die Ausgabe des Detektionssignals zu einer Steuereinheit über einen Führungsdraht 24 und ein Sensorverbindungselement 25. Der Antriebsmotor 9 wird in Abhängigkeit von einem Steuersignal mit Energie versorgt, welche durch ein Motorverbindungselement 28 vermittelt wird, um ein Drehmoment zu erzeugen, das auf die Kugelumlaufspindel 4 über eine Kupplung 30 übertragen wird. Ein längsseitig ausgebildeter Bereich, über den das Gleitelement 3 verfahren kann, wird durch die Stoppelemente 31, 32 bestimmt, die an dem Lagerelement 11, 12 jeweils befestigt sind.
  • In der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 325070/1999 wird eine Konstruktion zur Abdichtung einer Gleitereinheit, die wie oben beschrieben ist, aufgebaut, worin Balg ähnliche Dichtmittel zur Vermeidung des Eindringens von Staub, Verschleißteilchen und Ähnlichem in und des Austretens aus der Gleitereinheit durch die seitlichen Abstände 33 eingebaut sind. Die Balg ähnlichen Dichtmittel sind jeweils aus zumindest einem Dichtelement zusammengestellt, welches auf Grund seiner eigenen Elastizität erweiterbar ist und welches mit den gegenüberliegenden längsseitigen Rändern der Laufschiene 2 und der staubdichten Abdeckung 15 befestigt ist, um den zugehörigen Abstand 33 zu schließen. Wenn das Gleitelement 3 sich entlang der Laufschiene 2 bewegt, können sich die Flanschen 3 über die Abstände 33 sanft bewegen, da die Dichtelemente leicht der elastischen Expansionsfähigkeit und der einfallenden Verformung unterworfen werden und somit durch die Funktion der bewegten Flansche 13 beiseite gedrückt werden.
  • Ein weiteres Beispiel von Dichtungsaufbauten für das Gleitelement nach dem Stand der Technik wird in der japanischen offen gelegten Patentschrift Nr. 27235/2001 wiedergegeben, worin expandierfähige Dichtelemente in Lücken zwischen der Laufschiene 2 und der staubdichten Abdeckung 15 derart angeordnet sind, dass die Flanschen 13 durch die Lücken bei der gleitenden Bewegung des Gleitelementes 3 entlang der Laufschiene laufen können. Jedes expansionsfähige Dichtelement ist aufgebaut aus einem oberen und unteren Dichtteil, die gegeneinander elastisch zusammengedrückt sind, um die entsprechenden Lücken zu schließen. Wenn der Flansch über die entsprechende Lücke läuft, so werden das obere und das untere Dichtungsteil lediglich in einem Bereich gegenseitig auseinander geschoben, der sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des bewegten Flansches befindet, um eine Bewegung zwischen den Dichtungsteilen zu ermöglichen, wobei ein gleitender Kontakt zu den gegenüberliegenden Oberflächen des bewegten Flansches existiert. In den restlichen Bereichen vor und hinter dem bewegbaren Flansch werden das obere und das untere Dichtungsteil gegeneinander in Kontakt gehalten auf Grund ihrer eigenen Elastizität. Weiterhin weisen das obere und das untere Dichtungsteil eine lang gestreckte Gestalt auf, welche an einer länglichen Seite derselben an einem Rand der Lücke angebracht ist und durch die eigene Elastizität gegen das Gegenstück drückt. Das untere Dichtungsteil ist mit seiner elastischen Kraft stärker ausgebildet als das obere Dichtungsteil um den Einfluss der Gravitation auszugleichen.
  • An Gleiteinheiten nach dem Stand der Technik ist jeder lang gestreckte Spalt oder Abstand 33 unverdeckt zwischen der staubdichten Abdeckung 15 und der Laufschiene 2, um eine Abstützung eines Werkstücktisches auf den Flanschen 13 zur Hin- und Herbewegung zu ermöglichen, welche mit dem Gleitelement 3 entlang des Abstandes 33 integral ausgebildet sind und sich seitwärts über die Abstände 33 erstrecken. Dies bedeutet, dass eine Vielzahl von herkömmlichen 4Gleitereinheiten nicht in der Lage sein kann, wirksam Fremdstoffe wie Staub und Schmutz usf. an dem Eindringen in die Gleitereinheit über die Abstände 33 zu hindern und ebenfalls Verschleißteile, Metallspäne usw. von der Gleitereinheit selbst vor dem Ausstreuen aus den Abständen 33 in den Reinraum, in dem Maschinen zur Halbleiterfertigung installiert sind, zu bewahren. Um dieses Problem zu behandeln, sind wie erwähnt unterschiedliche Wege vorgeschlagen worden, um Staub und Verschleißteilchen vor dem Eintritt in und dem Austritt aus der staubdichten Abdeckung über Schlitze, Abstände 33 usw. zu bewahren. Weiterhin besteht das größte Hindernis bei allen Dichtungskonstruktionen, in denen die balgähnlichen expandierfähigen Dichtelemente zur Schließung der seitlichen Abstände 33 angebracht sind und in welchen das obere und das untere expandierbare Dichtteil elastisch gegeneinander angedrückt werden um die Abstände 33 zu verschließen, im Erfordernis qualitativ hochwertiger, ausdehnbarer Dichtelemente, die sehr schwer in Form zu bringen sind und somit hohe Produktionskosten aufwerfen. Ein weiteres Problem, das mit ausdehnbaren Dichtelementen verbunden ist, besteht in der zuverlässigen Bereitstellung der Elastizität bei gleich leibend hoher Dichteigenschaft.
  • Das vordringliche Ziel der Erfindung besteht darin, die oben angeführten Probleme zu überwinden und ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit bereitzustellen, welches mit einem einfach aufgebauten Dichtmittel ausgestattet ist, welches günstige Produktionskosten aufweist. Das Anliegen der vorliegenden Erfindung besteht in der Darstellung eines Dichtmittels für eine Gleitereinheit, in welcher seitliche Flügel des Gleiters vor und zurück über seitliche Abstände laufen können, die zwischen einer Laufschiene und einer staubdichten Abdeckung an in der Breite gegenüberliegenden Seiten des Gleiterelementes vorhanden sind und insbesondere die Bereitstellung eines verbesserten Dichtmittels, worin ausdehnungsfähige, poröse Elemente eingebaut sind, um die seitlichen Abstände zu schließen, die jedoch zurückweichen, um eine Bewegung der seitlichen Flügel über die Abstände zu ermöglichen, womit verhindert wird, dass Fremdstoffe wie Staub und Schmutz, Ölnebel usf. in die Gleitereinheit eindringen können und der Gleitereinheit zugehörige Verschleißteile, Metallspäne, Ölkontaminierungen usf. nicht von der Gleitereinheit in einen Reinraum nach außen gelangen können, wo Maschinen zur Halbleiterherstellung eingebaut sind.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit, die eine Laufschiene mit einem Paar von lang gestreckten Seitenwänden aufweist, die sich bezogen auf die Breite der Laufschiene gegenüberliegen, sowie ein Gleiterelement, welches sich auf der Laufschiene bewegt und eine Abdeckung, die die Laufschiene derart überspannt, dass sie sich zwischen den Seitenwänden aufspannt, worin seitliche Abstände zwischen der Abdeckung und den Seitenwänden der Laufschiene auf jeder Seitenwand freigelassen sind, die sich in Längsrichtung der Laufschiene erstrecken, wobei der Gleiter integral mit Flügeln dargestellt ist, die sich seitlich von den Seiten des Gleiters auf jeder Seite über die Abstände erstrecken und am Ende in nach oben gerichtete Endflügel auslaufen und worin Dichtmittel aus flexiblem, porösem Material in den Abständen zwischen den Seitenwänden der Laufschiene und der Abdeckung angeordnet sind, um die Abstände jeweils derart zu schließen, dass die Dichtelemente jeweils an einer der zugehörigen Seitenwand und der Abdeckung befestigt sind um eine Aufnahme jeglicher Deformation auf Grund von Ausdehnung oder Schrumpfung/Stauchung zu ermöglichen, wobei gleichzeitig der gleitenden Eingriff mit dem zugehörigen Flügel aufrecht erhalten wird, der durch das Dichtglied gedrückt wird, wenn das Gleitelement entlang der Laufschiene läuft.
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht in einem Dichtmittel für eine Gleitereinheit, wobei das Dichtmittel entsprechend einer Kontur des Abstandes ausgebildet ist. Beispielsweise ist das Dichtelement in einer Zusammenstellung realisiert, die im Wesentlichen im Querschnitt bezogen auf die Längsrichtung viereckig ausgebildet ist, so dass diese jegliche Deformation bei Expansion/Schrumpfung am Ort der Bewegung des Flügels des Gleiters erfährt, wobei im Wesentlichen die anfängliche viereckige Struktur erhalten bleibt. Alternativ ist das Dichtelement im Querschnitt bezogen auf die Längsrichtung, worin ein Nahbereich einer längsgerichteten Oberfläche, die an jeder Seitenwand und der Abdeckung zu befestigen ist, bezüglich der Breite verstärkt ausgeführt, während ein verbleibender Bereich, bezogen auf die Breite, in der Stärke geringfügig in Richtung auf eine gegenüberliegende Oberfläche verringert ist, welche in gleitenden Eingriff mit dem zugehörigen Flügel des Gleiters kommt. Bei einem modifizierten Dichtelement wie oben beschrieben wird die Deformation durch Ausdehnung/Schrumpfung, die im Dichtelement verursacht wird, wenn der zugehörige Flügel des Gleitelementes läuft lediglich in dem bezogen auf die Breite schlanken Bereich bewegt, und weiterhin wird die Deformation keine Ausbauchung nach außen hin über die Breite der verstärkten Zone verursachen. Somit ist das modifizierte Dichtelement in der Lage, seinen anfänglichen im Querschnitt betrachteten Aufbau sicher beizubehalten, sogar wenn eine Deformation auf Grund von Ausdehnung/Schrumpfung auftritt, so dass es nicht zu einer Störung in Zusammenhang mit einer Bewegung von anderen Teilen kommt, die ebenfalls eine Deformation durch Ausdehnung/Schrumpfung aufweisen.
  • Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit offenbart, worin ein Dichtelement ein Federelement aufweist zur Verstärkung einer Rückstellkraft des Dichtelementes, nachdem dieses einer Deformation auf Grund von Expansion/Schrumpfung unterworfen wurde, was auf Grund der Bewegung des Flügels des Gleiters auftritt. Das Federelement ist längsgerichtet angeordnet entlang jeder Seite des Dichtelementes, die in gleitendem Kontakt mit dem Flügel des Gleiters kommt.
  • Bei einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein Dichtelement für eine Gleitereinheit offenbart, in welchem das Dichtelement aus Schaumgummi hergestellt ist. Darüber hinaus kann der Schaumgummi zur Darstellung eines Dichtelementes mit einer Schutzschicht abgedeckt sein.
  • Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Dichtelement für eine Gleitereinheit, wobei dieses Dichtelement eine Befestigungsplatte auf einer Oberfläche aufweist zur Verbindung mit irgendeiner Seitenwand und der Abdeckung.
  • Zudem offenbart eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit, worin das Dichtmittel ein abtragsbeständiges Gleitwegband aufweist, welches sich längsgerichtet auf einer Oberfläche desselben befindet und in gleitendem Eingriff mit dem zugehörigen Flügel des Gleiters steht. Darüber hinaus weist der Flügel des Gleiters ein abtragsbeständiges Gleitwegband auf einer seiner Oberflächen auf, welches in das Dichtelement hineinreicht.
  • Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit, worin die Abdeckung eine obere Oberfläche des Dichtelementes beinhaltet, um das Dichtelement zu schützen. Darüber hinaus enthält die Abdeckung ein Dach zum Schutz der oberen Oberfläche der Dichtelemente und in der Breite gegenüberliegende Seitenplatten, die von den längsgerichteten Rändern des Daches in Lücken zwischen den seitlichen Außenseiten der Dichtelemente und der Flanschen des Gleiters herabhängen.
  • Es wird eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung offenbart in Form eines Dichtmittels für eine Gleitereinheit, worin die Laufschiene einen Boden enthält, der integral mit den Seitenwänden ausgebildet ist, um in einer nach oben geöffneten Mulde ausgebildet zu sein.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung wird mit einem Dicht mittel für eine Gleitereinheit offenbart, in welchem der Gleiter sanft nach hinten und nach vorne bewegbar ist auf Grund der Rollenelemente, die durch die Lastkanäle laufen, welche zwischen Laufwegnuten an in der Breite gegenüberliegenden Seiten des Gleiters vorhanden sind und Laufwegnuten auf seitenweise gegenüberliegenden inneren Oberflächen der Seitenwände.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein Dichtmittel für einen Gleiter offenbart, in welchem das Dichtelement eine obere und eine untere Dichthälfte aufweist, welche übereinander angeordnet sind, wobei die obere Hälfte mit der Abdeckung verbunden ist, während die untere Hälfte an der Seitenwand befestigt ist und der Flügel des Gleiters derart angeordnet ist, um sich nach hinten und nach vorne zwischen der oberen und der unteren Dichtungshälfte zu bewegen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit offenbart, in welcher die Laufschiene durch ein Führungselement mit Laufwegnuten dargestellt ist, welche den Laufwegnuten auf dem Gleiter gegenüberliegen, um Lastkanäle zwischen diesen zu definieren, damit Rollenelemente durchlaufen können und ein Basisrahmen mit den Seitenwänden, um das Führungselement zu halten.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit offenbart, in welchem ein Paar von Führungselementen seitwärts gegeneinander beabstandet sind und der Länge nach an dem Basisrahmen befestigt sind, während der Gleiter angeordnet ist, um über die Führungselemente angepasst zu sein.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein Dichtmittel offenbart, worin ein Paar von Führungsschienenelementen seitwärts gegenseitig beabstandet sind und in Längsrichtung an dem Basisrahmen befestigt sind, während der Gleiter derart angeordnet ist, um über die Führungsschienenelemente angepasst zu sein.
  • Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt ein Dichtmittel für eine Gleitereinheit, in welcher der Gleiter ein gleitendes Teil beinhaltet, welches mit Laufwegnuten dargestellt ist, und das mit Laufwegnuten auf dem Führungselement zusammenwirkt, um Lastkanäle zwischen diesen zu bestimmen, in denen Rollenelemente durchlaufen können, und ein Transportelement, welches auf dem gleitenden Teil befestigt ist und die Flügel beinhaltet, welche sich zur Seite hin erstrecken und in nach oben gerichteten Flanschen auslaufen.
  • Durch das Dichtmittel, welches wie oben aufgebaut ist, können die Dichtelemente aus Schaumgummi wirksam die seitlichen Abstände schließen, welche zwischen der staubdichten Abdeckung und den Seitenwänden der Laufschiene offen bleiben. Trotzdem können die seitlichen Flügel des Gleiters leicht zwischen den Dichtelementen und sowohl den Seitenwänden und auch der staubdichten Abdeckung nach hinten und nach vorne gleiten, wobei die Dichtwirkung über den Abstand zwischen den Dichtelementen und entweder den Seitenwänden oder der staubdichten Abdichtung gesichert ist. Das Dichtelement, falls es in seiner Gestaltung an die Kontur des Abstandes angepasst ist, kann leicht jeglicher Deformation unterworfen werden ohne wesentliche Wirkung um das Dichtelement zur Seite zu drücken, wenn der zugehörige Flügel des Gleiters über den Abstand fährt und damit seinen Weg aus dem Dichtelement aufnimmt. Dadurch wird bevorzugt eine gute Dichtleistung sichergestellt. Entsprechend dem Dichtungsaufbaus nach der vorliegenden Erfindung ergibt sich keine Möglichkeit, dass Fremdstoffe wie Staub und Schmutz usf. nach innen oder aus der Gleitereinheit heraus über die verbleibenden Abstände zwischen der staubdichten Abdeckung und den Seitenwänden der Laufschiene gelangen. Insbesondere Verschleißteilchen, Metallspäne usw. aus der Gleitereinheit selbst werden daran gehindert, durch die besagten Abstände in den Reinraum ausgestreut zu werden, welcher somit seinen gewünschten Reinheitsgrad behalten kann. Da der Schaumstoff für das Dichtelement in einer einfachen viereckigen Form im Querschnitt in Längsrichtung betrachtet hergestellt ist, und nicht in einer hoch komplizierten Gestalt und Struktur, welche hohe Produktionskosten aufwerfen, kann das Dichtelement entsprechend der Erfindung wesentlich geringere Produktionskosten erzeugen und kann ebenso an jeglichem Abstand, der zwischen der staubdichten Abdeckung und der Seitenwand offen bleibt, eingesetzt werden.
  • Das im Querschnitt in viereckiger Form dargestellte Dichtelement kann in einfacher Weise schrumpfen und/oder expandieren, ohne dass eine wesentliche Schubwirkung zur Seite hin auf das Dichtelement an irgendeinem Ort ausgeübt wird, wo der damit verbundene Flügel des Gleiters über den Abstand läuft, womit eine gute Dichtleistung gesichert ist. Darüber hinaus kann an dem modifizierten Dichtelement ein Bereich in der Nähe einer längsgerichteten Oberfläche, die an irgendeinem anderen Element zu befestigen ist, bezüglich der Breite verstärkt ausgeführt sein, während ein verbleibender Bereich, bezogen auf die Breite in Richtung auf eine gegenüberliegende Oberfläche schlank ausgeführt ist, welche in gleitendem Eingriff mit dem verbundenen Flügel des Gleiters ist, wobei lediglich in dem verjüngten Bereich eine Expansion und/oder Schrumpfung mit geringen Auswirkungen auftreten kann, wenn der Flügel des Gleiters seinen Weg durch das Dichtelement aufdrückt. Zusätzlich wird der verjüngte Bereich sicher vor einer Ausbauchung aus dem seitlichen Bereich unter der Stärke in Längsrichtung des verstärkten Bereiches bewahrt, wobei das Dichtelement expansionsfähig und schrumpfungsfähig ausgebildet ist, und im Wesentlichen seine anfängliche viereckige Struktur beibehält.
  • Das in dem Dichtelement längsseitig zur Darstellung des gleitenden Kontaktes mit dem Flügel des Gleiters eingebaute Federelement dient der Verstärkung der Rückstellkraft des Dichtelementes in seine anfängliche Form, nachdem es eine Deformation, einer Ausdehnung/Schrumpfung unterworfen worden ist. Sogar falls der Schaumgummi des Dichtelementes 1a Zerstörungen auf Grund von Alterung, beispielsweise wenn der Flügel des Gleiters nach einem Stillstand über eine längere Zeitdauer betätigt wird aufweisen würde, so würde eine elastische Kraft des Federelementes dazu beitragen, dass das Dichtelement sofort seine anfängliche Form vor der Deformation durch Ausdehnung/Schrumpfung annimmt ohne einen Abdruck des korrespondierenden Flügels auf dem Dichtelement zu hinterlassen. Deshalb ist zu erwarten, dass die elastische Kraft des Federelementes eine Verbesserung des Ansprechverhaltens des Dichtelementes auf Expansion/Schrumpfung bewirkt, womit ein enges Zusammenwirken des Dichtelementes mit anderen Oberflächen erhöht wird und eine hohe Dichtleistung gesichert ist.
  • Bei dem wie vorher beschrieben aufgebauten Dichtmittel kann dieses in einfacher Weise in den Abstand eingepasst werden, der zwischen der staubfreien Abdeckung und der Seitenwand der Laufschiene offen bleibt, da das Dichtelement einen sehr einfachen Aufbau im Querschnitt in Längsrichtung gesehen aufweist, beispielsweise als viereckiges oder trapezoides Element, zusammengestellt aus verstärkten oder dünnen Bereichen und auch entsprechend der Kontur des Abstandes konform ausgebildet ist, und somit weniger irgendeiner außerordentlichen Deformierung unterworfen ist, so dass die Dichtleistung verbessert wird bei gleichzeitig sinkenden Produktionskosten. Bei einem wie oben beschriebenen Dichtmittel werden Abriebteilchen, Metallspäne, Öldunst usw., die von der Gleiteinheit selbst stammen, zurückgehalten, so dass sie nicht aus der Gleitereinheit heraus gestreut werden können, insbesondere in den Reinraum, in dem Maschinen zur Halbleiterfertigung eingebaut sind und darüber hinaus kann das Auftreten von Verschleißteilchen auf Grund von Abnutzung auf ein äußerst geringes Maß reduziert werden. Folglich dient das Dichtmittel für Gleitereinheiten entsprechend der vorliegenden Erfindung einer guten Dichtfunktion und es treten keinerlei Hindernisse auf für den Einsatz dieser Gleitereinheit in einem Reinraum. Weiterhin ist der Dichtungsaufbau unter Verwendung des Dichtelementes mit poröser Substanz wie Schaumgummi äußerst wirksam, um die Gleiteinheit gegen Eindringen von Fremdstoffen zu schützen, wie beispielsweise Staub oder Schmutz, der durch Öffnungen in der Gleitereinheit eindringen könnte.
  • Die oben erwähnten Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden für den Fachmann anhand der Beschreibung unter Bezug auf die begleitenden Figuren deutlich dargestellt, wobei Bezug auf die begleitenden Patentansprüche genommen wird.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden lediglich beispielhaft unter Bezug auf die begleitenden Figuren beschrieben, wobei Folgendes dargestellt wird:
  • 1 zeigt eine partiell geschnittene Vorderansicht einer bevorzugten Ausgestaltung eines Dichtmittels für eine Gleitereinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung,
  • 2 zeigt eine Aufsicht der Gleitereinheit entsprechend 1, wobei die staubdichte Abdeckung partiell entfernt ist zur Ansicht des inneren Aufbaus der Gleitereinheit,
  • 3 zeigt eine linksseitige Ansicht der Gleitereinheit entsprechend 1,
  • 4 zeigt eine Querschnittsansicht in Längsrichtung betrachtet entlang der Linie I - I entsprechend 1, worin die linke und die rechte Seite als in unterschiedlichen Ebenen aufgenommen dargestellt sind relativ zu der vorderen und der rückwärtigen Richtung des Gleiterelementes,
  • 5 zeigt eine partielle perspektivische Ansicht einer Ausgestaltung des Dichtelementes zum Einsatz in einer Gleitereinheit,
  • 6 zeigt einen Querschnitt in Längsrichtung ähnlich 1 zur Darstellung einer zweiten Ausgestaltung eines Dichtmittels entsprechend der vorliegenden Erfindung, aufgenommen in einer Ebene korrespondierend zu der Linie I - I entsprechend 1,
  • 7 zeigt einen Querschnitt in Längsrichtung betrachtet ähnlich 1 zur Darstellung einer dritten Ausgestaltung eines Dichtmittels entsprechend der vorliegenden Erfindung, aufgenommen in einer Ebene korrespondierend zu der Linie I - I entsprechend 1,
  • 8 zeigt eine Frontansicht, teilweise geschnitten, mit der Darstellung einer vierten Ausgestaltung eines Dichtmittels für eine Gleitereinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung,
  • 9 zeigt eine Aufsicht einer Gleitereinheit entsprechend 8, wobei die staubdichte Abdeckung teilweise entfernt ist zur Darstellung des inneren Aufbaus der Gleitereinheit,
  • 10 zeigt einen Querschnitt in Längsrichtung betrachtet, der entlang der Linie II - II entsprechend 8 aufgenommen ist, wobei die linke und die rechte Seite als in unterschiedlichen Ebenen aufgenommen dargestellt sind, relativ zu der vorderen und der rückwärtigen Richtung der Gleitereinheit,
  • 11 zeigt einen Querschnitt in Längsrichtung betrachtet einer fünften Ausgestaltung des Dichtmittels entsprechend der vorliegenden Erfindung, aufgenommen in einer Ebene korrespondierend zu der Linie II - II entsprechend 8,
  • 12 zeigt einen Querschnitt zur Darstellung einer sechsten Ausgestaltung des Dichtmittels ähnlich der ersten Ausgestaltung entsprechend 4, aufgenommen in einer Ebene korrespondierend mit der Linie I - I entsprechend 1, wobei das Dichtelement relativ zu 1 modifiziert ist,
  • 13 zeigt eine grobe perspektivische Ansicht einer weiteren Ausgestaltung eines Dichtelementes, welches ein Federelement enthält,
  • 14 zeigt einen Querschnitt in Längsrichtung betrachtet einer siebenten Ausgestaltung eines Dichtmittels ähnlich der zweiten Ausgestaltung nach 6, aufgenommen in einer Ebene korrespondierend zur Linie I - I entsprechend 1,
  • 15 zeigt einen Querschnitt in Längsrichtung betrachtet, der eine achte Ausgestaltung eines Dichtmittels ähnlich der dritten Ausgestaltung in 7 darstellt, aufgenommen in der Ebene entsprechend der Linie I - I nach 1,
  • 16 zeigt einen Querschnitt betrachtet in Längsrichtung mit der Darstellung einer neunten Ausgestaltung eines Dichtmittels ähnlich der vierten Ausgestaltung in 10, aufgenommen in einer Ebene korrespondierend zur Linie II - II entsprechend 8,
  • 17 zeigt einen Querschnitt betrachtet in Längsrichtung einer zehnten Ausgestaltung eines Dichtmittels ähnlich der fünften Ausgestaltung entsprechend 11, aufgenommen in einer Ebene korrespondierend zur Linie II - II in 8,
  • 18 zeigt eine perspektivische Ansicht, die bildhaft eine herkömmliche Gleitereinheit darstellt, und
  • 19 zeigt eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Gleitereinheit entsprechend 18, in welcher eine staubdichte Abdeckung als abgehoben dargestellt ist.
  • Unter Bezug auf die begleitenden Figuren wird eine Gleitereinheit mit einem Dichtmittel entsprechend der vorliegenden Erfindung im Folgenden erklärt. Die Gleitereinheit, die das Dichtmittel entsprechend der vorliegenden Erfindung beinhaltet, kann in unterschiedlichen Einsatzgebieten verwendet werden, wie an Geräten zur Halbleiterherstellung, Werkzeugmaschinen, Montagegeräten, Prüfgeräten usf., welche für den Einsatz in Reinräumen benötigt werden. Die Gleitereinheit entsprechend der 117 stellt im Wesentlichen die gleiche Einheit dar, während eine herkömmliche Gleitereinheit in den 18 und 19 offenbart wird. Gleiche Bezugszeichen betreffen weitestgehend die gleichen oder dieselben Komponenten und Teile in der Gleitereinheit, wie sie in den 18 und 19 dargestellt sind, so dass die vorausgehende Beschreibung anwendbar ist.
  • Zunächst wird Bezug auf die 15 genommen, in denen eine bevorzugte Ausgestaltung eines Dichtmittels für eine Gleitereinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt ist. Die Gleitereinheit mit dem Dichtmittel der ersten Ausgestaltung beinhaltet hauptsächlich eine Laufschiene 2 mit in der Breite gegenüberliegenden Seiten 7, einen Gleiter 3, der auf der Laufschiene 2 zur gleitenden Bewegung angepasst ist und eine staubdichte Abdeckung 15, welche über der Laufschiene 2 angeordnet ist, um rittlings zwischen den Seitenwänden 7 und der Laufschiene 2 aufzuliegen und damit im Wesentlichen eine längsgerichtete Aussparung 27 zu verschließen, welche nach oben hin offen ist. Die längsgerichteten Abstände 33 zwischen der staubdichten Abdeckung 15 und den Seitenwänden 7 der Laufschiene 2 verbleiben offen, während der Gleiter 3 integral an auf die Breite bezogene gegenüberliegende Seiten mit lateralen Flügeln 10 ausgestattet ist, die sich seitlich quer über die Abstände 33 erstrecken. Die lateralen Flügel 10 biegen sich an ihren äußeren Enden nach oben, um Flanschen 13 darzustellen. Dichtelemente 1 sind in den Abständen 33 zwischen der staubdichten Abdeckung 15 und den Seitenwänden 7 der Laufschiene 2 angebracht, um die Abstände 33 zu schließen. Die Laufschiene 2 ist an einem beliebigen Grundelement befestigt, wie an einer Maschinenoberfläche durch Spannbolzen.
  • Der Gleiter 3 weist eine Mutter 17 auf, in der eine innere schraubenförmige Nut ausgebildet ist, die zusammenpasst mit einer externen schraubenförmigen Nut, die um die Kugelumlaufspindel 4 vorhanden ist, welche zur Drehung in Lagerelementen 11, 12 in der Laufschiene 2 montiert ist. An einem der vorderen und hinteren Enden der Laufschiene 2 ist eine Klammer 36 angebracht, an der ein Antriebsmotor 9 befestigt ist. Somit bewirkt eine Drehung der Kugelumlaufspindel 4 entweder in Uhrzeigerrichtung oder entgegen dieser mittels des Antriebsmotors 9, dass der Gleiter 3 sich zurück oder nach vorne entlang der Laufschiene 2 bewegt. An einem weiteren Ende der Laufschiene 2 ist eine Endabdeckung 35 über Befestigungsschrauben 39 angeschlossen, welche mit einem Aufnahmeanschluss 47 mit innerer Verschraubung 39 ausgestattet ist. Der Gleiter 3 ist mit Enddichtungen 46 und Schmiernippeln 43 ausgestattet, während ein Saugrohr 41 mit dem Aufnahmeanschluss 47 verbunden ist, um Verschleißteilchen, Metallspäne, Ölnebel usw. abzusaugen, was sich sonst in den Aussparungen 5 an der Laufschiene 2 ansammeln könnte und zwar außerhalb jeglicher Umhüllung, beispielsweise in einem Reinraum.
  • Die Seitenwände 7 der Laufschiene 2 sind integral mit einem Boden 6 der Laufschiene 2 ausgebildet, um die Laufschiene 2 darzustellen, welche in Form einer Zusammenstellung einer bei 27 nach oben geöffneten Mulde dargestellt ist. Bei der vorliegenden Gleitereinheit wird die in der Laufschiene 2 definierte Aussparung 5, wie sie in 2 dargestellt ist, am einem Ende, dem vorderen oder dem hinteren Ende desselben mit dem Stützelement 12 und der Endabdeckung 35 eingesetzt, während ein weiteres Ende sich mit der Endabdeckung 35 und dem Stützelement 11 in der Nähe des Antriebsmotors 9 befindet. Wie aus 4 ersichtlich, liefert die verlängerte Laufschiene 2 die Aussparung mit einem U-förmigen Aufbau im Querschnitt in Längsrichtung betrachtet, worin der Gleiter 3 zur linearen Bewegung in Richtung auf eine gewünschte Position entlang des Laufweges an seitwärts gegenüberliegenden inneren Oberflächen der Seitenwände 7 bereitgestellt ist. Der Gleiter 3 kann sich nach hinten und nach vorne sanft bewegen auf Grund der Rollenelemente, denen ein Lauf durch die Lastkanäle möglich ist, welche zwischen den Laufwegnuten 45 an in der Breite gegenüberliegenden Seiten des Gleiters 3 und Laufwegnuten 8 an seitlich gegenüberliegenden inneren Oberflächen der Seitenwände 7 definiert sind. Sensorschienen 22 sind an Schienenköpfen der Seitenwände 7 der Laufschiene 2 jeweils an einer Seitenwand positioniert. An jeder der Sensorschienen 22 sind zwei Begrenzungssensoren 23 angebracht, an jeweils vorbestimmten Orten, wie es in 2 gezeigt wird.
  • Entsprechend 4 ist das Dichtelement 1 an der staubdichten Abdeckung 15 angebracht über eine Befestigungsplatte 16, welche mit dem Dichtelement 1 verbunden ist. Jedes Dichtelement 1 ist so hergestellt, dass es leicht einer Ausdehnungs-/Schrumpfungs-Deformation unterworfen werden kann, um gleitenden Kontakt mit jeder gegenüberliegenden Oberfläche eines damit zusammenhängenden lateralen Flügels 10 des bewegbaren Gleiters 3 zu wahren. Das bedeutet, dass die lateralen Flügel 10 des Gleiters 3 sich zwischen den Dichtelementen 1 und den Schienenköpfen der Seitenwände 7 bewegen können, welche ständig angedrückt sind, um gegeneinander anzuliegen und einen gleitenden Kontakt an oberen Seiten derselben mit Gleitwegriemen 18, welche an den Böden der Dichtelemente 1 angebracht sind, zu halten, während an unteren Seiten derselben die Sensorschienen 22 integral mit Bügeln 54 an den Schienenköpfen 20 der Seitenwände 7 der Laufschiene 2 befestigt sind, um die Begrenzungssensoren 23 abzustützen. Zwischen der staubdichten Abdeckung 15 und den Schienenköpfen 20 der Seitenwände 7 der U-förmigen Laufschiene 2 bleiben in Längsrichtung Abstände 33 offen, durch welche die lateralen Flügel 10 sich seitlich nach außen vom Gleiter 3 erstrecken, so dass die Flügel 10 nach vorne und nach hinten in den Abständen 33 laufen. Das Dichtelement 1 ist aus Schaumgummi hergestellt, während die lateralen Flügel 10 ständig in gleitendem Kontakt mit dem Dichtelement 1 stehen, bei 40 geneigt sind, um vordere und hintere verjüngte Enden auszubilden, auf Grund derer das aus Schaumgummi hergestellte Dichtelement 1 überwacht werden kann, um sich sanft nach oben oder nach unten zu bewegen.
  • Das Dichtelement 1 entsprechend der vorliegenden Erfindung weist eine hohe Flexibilität auf, wobei poröses Material für eine ausreichende Rückstellkraft sorgt, da es eine eigene Elastizität aufweist. Darüber hinaus ist das Dichtelement 1 derart aufgebaut, dass es leicht herstellbar und handhabbar ist, womit eine lange Einsatzdauer sichergestellt ist, sogar unter wiederholter Expansion/Schrumpfung und wodurch ebenso ausgezeichnete Dichtqualität vorhanden ist verglichen mit irgendeinem Dichtelement nach dem Stand der Technik. Es soll erwähnt werden, dass das Dichtelement 1 der vorliegenden Erfindung entsprechend der Kontur des Abstandes 33 ausgeformt sein kann. Das Dichtelement 1, wie in 5 dargestellt, ist in der Form im Wesentlichen viereckig, insbesondere rechtwinklig, quadratisch oder ähnlich in Längsrichtung betrachtetem Querschnitt ausgebildet. Das Dichtelement ist ebenso aus einem Material hergestellt, das expansions- und schrumpfungsfähig ist, wobei im Wesentlichen die anfängliche viereckige Struktur beibehalten wird, wenn der laterale Flügel des Gleiters 3 seinen Weg aus dem Dichtelement 1 heraus aufdrückt. Es wird beispielsweise Bezug genommen auf das Dichtelement 1, welches aus irgendeinem Schaumgummi mit poröser Struktur aufgebaut ist, der kleine geschlossene Zellen beinhaltet, welche die Dichtleistung sichern, um zuverlässig Staub, Abrieb usf. vor dem Eindringen sowie vor dem Ausstreuen in oder aus dem Gleiter 3 zu verhindern. In einigen Fällen ist das Dichtelement 2 mit einer Schutzschicht 21 beschichtet.
  • Der Schaumgummi ist ein flexibler, poröser Latexschwamm mit einer Rückstellkraft auf Grund seiner eigenen Elastizität, welcher aus einem natürlichen oder synthetischen Latex aufgebaut ist mit verschiedenen Inhaltsstoffen wie Schwefel, Vulkanisationsbeschleuniger, Antioxidanzien, Treibmittel und Ähnlichem, was in einem Schaum gemischt ist. Das sich ergebende Erzeugnis wird mit einer Gerinnungssubstanz vergossen und vulkanisiert mit Heißdampf oder heißem Wasser, gefolgt von Spülung und Trocknung. Obwohl das Dichtelement beschichtet sein kann mit einer feuchtigkeitsdichten Haut 21, wird es bevorzugt an der gesamten Oberfläche unbedeckt oder bloß belassen, da in diesem Zustand keine Möglichkeit einer Rissbildung existiert, welche in der Haut 21 auftreten kann auf Grund der wiederholten Expansion/Schrumpfung. Die Dichtleistung des Dichtelementes, welches in den seitlichen Abständen 33 untergebracht ist, wurde in der Gleitereinheit geprüft, worin der Weg des Gleiters 3 270 mm beträgt und die Beschleunigung/Verzögerung bei gleitender Bewegung beispielsweise 0,1 Sekunden beträgt und die Gleitgeschwindigkeit des Gleiters 3 1.000 mm/s ausmacht, wobei das Volumen von angesaugter Luft 30 Liter/min beträgt, sowie die Führung der schraubenförmigen Nut um die Kugelumlaufspindel 4 20 mm beträgtund ein klarer Fettstoff eingesetzt ist. Das Prüfergebnis stellt das Reinheitsniveau dar, das in den meisten Fällen der Klasse III entspricht.
  • An einer längsseitigen oberen Oberfläche des aus Schaumgummi hergestellten Dichtmittels 1 ist entsprechend 5 die lang gestreckte Befestigungsplatte 16 verbunden über entweder ein drucksensitives doppelt klebendes Band oder ein Haftmittel, um das Dichtelement 1 mit der staubdichten Abdeckung 15 lösbar zu verbinden. An einem längsgerichteten Boden des Dichtelementes 1 ist der Gleitwegriemen 18 angebracht über ein drucksensitives doppelt klebendes Band oder einen Klebstoff. Der Gleitweg 18 ist vorzugsweise, da er in gleitendem Eingriff mit der oberen Oberfläche des lateralen Flügels 10 des Gleiters 3 kommt, hergestellt aus einer Substanz, die weniger Staub und Schmutz verursacht. Die Befestigungsplatte 16 ist aus einer Edelstahlplatte hergestellt, die an in der Breite gegenüberliegenden längsseitigen Rändern 34 nach unten gebogen ist, um einen invertierten U-förmigen Querschnitt in Längsrichtung darzustellen, welcher in der Breite geringfügig größer ist als das aus Schaumgummi hergestellte Dichtelement 1 um damit einfach über dem Dichtelement 1 angepasst zu sein. Außerdem ist die Befestigungsplatte mit Bolzenlöchern 9 ausgestattet, um das Dichtelement 1 mit der staubdichten Abdeckung 15 zu verbinden, welche an in Längsrichtung gleichen Intervallen positioniert sind. Die Befestigungsplatte 16 ist abwärts an den längsseitigen Rändern 34 gebogen, um eine invertierte U-förmige Konfiguration auszubilden, die mit ausreichender Steifigkeit verbunden ist und gleichzeitig wenig Gewicht aufweist.
  • Für den Gleitwegriemen 18, welcher in Längsrichtung mit dem Boden des aus Schaumgummi dargestellten Dichtelementes 1 befestigt ist, ist ein Wafer Transportriemen verfügbar, der allgemein in den Reinräumen verwendet wird, welcher aus einem Polyester besteht, das hart genug ist, um auf Grund von Abnutzung Span bildend zu wirken. Entsprechend ist der Gleitwegriemen 18 aus einem Polyester eines Polyesterharzes hergestellt, aus Polyesterfasern usf. zumindest an einem begrenzten Oberflächenbereich desselben, welcher in gleitendem Eingriff mit dem zugehörigen lateralen Flügel des Gleiters 3 kommt. Der Gleitwegriemen kann, obwohl dies nicht dargestellt ist, ebenso mit den lateralen Flügeln 10 des Gleiters 3 an dem begrenzten Bereich, der in gleitenden Eingriff mit dem Dichtelement 1 kommt, befestigt werden, womit das Auftreten von Abriebteilchen wesentlich reduziert wird. Darüber hinaus ist der Gleitwegriemen 18 in der Breite geringfügig größer ausgebildet als der Schaumgummi des Dichtelementes 1 bis zu derartigem Ausmaß, dass der Schaumgummi des Dichtelementes 1 ungeachtet seiner Ausdehnung/Schrumpfung sich nach außen seitwärts unter den Gleitwegriemen 18 ausbauchen kann und somit nie in gleitenden Eingriff mit der gegenüberliegenden Oberfläche des zugehörigen lateralen Flügels 10 des Gleiters 3 kommt. An der Oberfläche des lateralen Flügels 10 des Gleiters 3, welcher in gleitendem Eingriff mit dem Gleitwegriemen 18 kommt, ist obwohl dies nicht dargestellt ist, vorzugsweise ein weiterer abnutzungsstabiler Gleitwegriemen angebracht, um die Abnützungseigenschaften zu verbessern, womit das Auftreten von Abriebteilchen auf Grund von Abnutzung wesentlich reduziert wird.
  • In dem zwischen der Seitenwand 7 der Laufschiene 2 und der staubdichten Abdeckung 15 verbleibenden Abstand 33 ist entsprechend 4 die längsgerichtete Sensorschiene 22 verlängert, welche an der äußeren Oberfläche der Laufschiene 2 angebracht ist, um entlang des Schienenkopfes 20 der Seitenwand 7 der Laufschiene 2 zum Liegen zu kommen, womit sie eine Führungsoberfläche darstellt zur sicheren Abstützung des Bodens des aus Schaumgummi dargestellten Dichtelementes 1. Alternativ kann der Aufbau, in welchem der Schienenkopf 20 der Seitenwand 7 der Laufschiene 2 in der Breite größer dargestellt ist, einen Verzicht auf die Sensorschiene 22 ermöglichen, welche sich über den Schienenkopf 20 der Seitenwand 7 erstreckt.
  • Bei der Dichtkonstruktion für die Gleitereinheit, wie sie bereits beschrieben ist, wird der Einlassanschluss 47 durch die Endabdeckung 35 gebohrt und das Stützelement 11 in der Nähe des Antriebsmotors. Der Einlassanschluss 47 dient zum Ausstoß von mit Abriebteilchen, Metallspänen, Öldunst usf. beladener Luft, welche in der Aussparung 5 der Laufschiene 2 auftreten kann, da sich der Gleiter 30 hin- und herbewegt, insbesondere durch eine Abdeckung nach außen, wie beispielsweise in einen Reinraum hinein.
  • Die staubdichte Abdeckung 15 schützt das Dichtelement 1. Soweit enthält die staubdichte Abdeckung 15 entsprechend 4 ein Dach 51 zur Abdeckung der oberen Oberflächen des Dichtelementes 1 und in der Breite gegenüberliegende seitliche Platten 52, welche von den längsgerichteten Rändern des Daches 51 in Lücken zwischen den seitlichen Außenseiten des Dichtelementes 1 und den Flanschen 13 des Gleiters 3 herabhängen.
  • Unter Bezug auf 6 wird eine zweite Ausgestaltung der Dichtkonstruktion für die Gleitereinheit entsprechend der Erfindung dargestellt. In dieser zweiten Ausgestaltung enthält das Dichtelement 1 zwei Dichthälften 1U und 1L, welche aufeinander liegen: Eine Hälfte 1U ist mit der staubdichten Abdeckung 15 verbunden und eine weitere Hälfte 1L ist mit der oberen Oberfläche der Sensorschiene 22 an der Seitenwand 7 der Laufschiene 2 angebracht. Jeder laterale Flügel 10 des Gleiters 3 ist derart angeordnet, um sich nach hinten und nach vorne zwischen der oberen und der unteren Dichthälfte 1U, 1L zu bewegen. Die Dichthälften 1U und 1L sind jeweils angedrückt, um gegeneinander an ihren gegenüberliegenden Oberflächen 53 aneinander zu stoßen, so dass der laterale Flügel 10 des Gleiters 3 zwischen den Dichthälften 1U, 1L laufen kann und dabei den gleitenden Eingriff mit den gegenüberliegenden Oberflächen 53 beibehält. Somit können die abtragsfesten Gleitwegriemen 18 an gegenüberliegenden Oberflächen 53 jeweils an einer Oberfläche angebracht werden. Bei der zweiten Ausgestaltung des Dichtaufbaues, wie oben beschrieben, wird der Betrag der Schrumpfung, die in dem Dichtelement 1 wegen des bewegten Flügels 10 auftritt, gleichmäßig auf die zwei Dichthälften 1U und 1L verteilt, so dass der Betrag der Expansion/Schrumpfung pro Schaumgummieinheit verringert wird, verglichen mit der Dichtkonstruktion in der ersten Ausgestaltung, wie sie oben beschrieben ist. Somit ist zu erwarten, dass je geringer der Betrag der Ausdehnung/ Schrumpfung ist, der in dem Schaumgummi auftritt, desto größer die Dauer des Betriebslebens des Schaumgummis wird. Weiterhin kann angenommen werden, dass der Widerstand, der auftritt, wenn der laterale Flügel 10 sich entlang seines Weges durch den Schaumgummi drückt, verringert wird.
  • Eine dritte Ausgestaltung des Dichtmittels für die Gleitereinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung wird später unter Bezug auf 7 beschrieben. In der dritten Ausgestaltung ist das aus Schaumgummi hergestellte Dichtelement zum Verschluss des entsprechenden Abstandes 33 am Boden desselben an der Sensorschiene 22 befestigt, welche an der Seitenwand 7 der Laufschiene 2 angebracht ist. An der oberen Oberfläche des Dichtelementes 1 ist ein Gleitweg 18 vorgesehen, der in gleitenden Eingriff mit der unteren Oberfläche des beweglichen lateralen Flügels 10 kommt, wenn der Gleiter 3 entlang des Abstandes 33 läuft. Entsprechend der dritten Ausgestaltung erstrecken sich seitliche Tafeln 19 zum Schutz von in der Breite gegenüberliegenden Seiten des aus Schaumgummi hergestellten Dichtelementes 1 mehr nach oben als dass sie nach unten herabhängen. Die Befestigungsplatte 16 ist vorzugsweise an dem Boden des Dichtelementes 1 angebracht.
  • Unter weiterem Bezug auf die 8 bis 10 wird eine vierte Ausgestaltung des Dichtmittels für die Gleitereinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt. In dieser vierten Ausgestaltung sind die Dichtelemente 1 derart angebracht, um die Abstände 33 jeweils zu schließen, während die Gleitereinheit einen Basisrahmen 48 aufweist, der darin mit den Aussparungen 5 des U-förmigen Querschnittes in Längsrichtung ausgebildet ist und welcher an einem Basiselement mittels der Bolzen 50 befestigt ist. Die Laufschiene 2 ist aus einem Führungselement 57 mit Laufwegnuten 8 hergestellt, die Laufwegnuten 45 des Gleiters 3 gegenüberliegen, um Lastkanäle zwischen diesen zu definieren, worin Rollenelemente 44 durchlaufen können und der Basisrahmen 48 ist mit in der Breite gegenüberliegenden Seitenwänden 7 dargestellt, um die Aussparungen 5 zwischen diesen zu definieren, um darin das Führungselement 57 anzupassen, welches seinerseits mit dem Basisrahmen 48 mittels der Befestigungsbolzen 58 verbunden ist.
  • Der Gleiter besteht aus einem bewegbaren Teil 56, welches sich über das Führungselement 57 fügt und an dieses angepasst ist zur gleitenden Bewegung entlang der Laufschiene 2 und ein Laufwagen/Schlitten 55 ist auf dem bewegbaren Teil 56 befestigt. Das bewegbare Teil 56 ist mit einer Laufwegnut 45 ausgebildet, welche mit einer Laufwegnut 8 auf dem Führungselement 57 zusammenwirkt, um einen Lastkanal zwischen diesen zu definieren, worin Rollenelemente 54 durchlaufen können. Der Schlitten 55 beinhaltet eine Kugelumlaufspindel und ein Mutternsystem 17 und laterale Flügel 10, welche sich seitwärts erstrecken und in oberen Flanschen 13 auslaufen, an welchen unterschiedliche Typen von Objekten angebracht werden können. Der Gleiter 3 für die Gleitereinheit ist zur linearen Bewegung in einer gewünschten Position entlang des Basisrahmens 48 auf der Laufschiene 2 angeordnet.
  • An der Gleitereinheit, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, ist der Basisrahmen 48 an vorderen und hinteren Enden desselben jeweils mit Endabdeckungen 35 versehen, so dass die Aussparung 5 innerhalb des Basisrahmens 48 geschlossen ist. Der Motor 9 zum Antrieb der Kugelumlaufspindel 4 ist in die Aussparung 5 innerhalb des Basisrahmens 48 eingepasst. Die Endabdeckungen 35 sind mit den Einlassanschlüssen 47 versehen, mit welchen Saugrohre jeweils am Anschluss verbunden sind. Die staubdichte Abdeckung 15 weist in der Breite gegenüberliegende Seitentafeln 52 auf, welche nach unten hin in die Lücken zwischen den Dichtelementen 1 und den Flanschen 13 des Gleiters 3 herabhängen. Das Dichtelement 1 ist an einer oberen Oberfläche 26 desselben mit der Rückseite des Daches 51 der staubdichten Abdeckung 15 über die Befestigungsplatte 16, welche dazwischen positioniert ist, verbunden. Wenn der Gleiter 3 sich in Längsrichtung bewegt, läuft der laterale Flügel 10 zwischen dem Gleitwegriemen 18 auf dem Boden des Dichtelementes 1 und der oberen Oberfläche der Seitenwand 7 des Basisrahmens 48, wobei der gleitende Eingriff beibehalten wird an der oberen Oberfläche desselben mit der Gleitwegplatte 18, während an der unteren Oberfläche desselben mit der Sensorschiene 22. Da die seitlichen Abstände 33 zwischen den zugehörigen Seitentafeln 52 der staubdichten Abdeckung 15 und der oberen Oberfläche der Seitenwand 7 des Basisrahmens 48 länger sind, als die Laufschiene 2 ist das Dichtelement 1 über die Gesamtlänge des Abstandes 33 angebracht, um den Abstand 33 vollständig zu schließen.
  • Unter Bezug auf 11 wird eine fünfte Ausgestaltung der Dichtkonstruktion für die Gleitereinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die fünfte Ausgestaltung weist in der Breite gegenüberliegende Linearführungseinheiten auf, von denen jede aus einem Gleiter 3 zusammengesetzt ist und einer Laufschiene 2, die jeweils zu beiden der Linearführungseinheiten gehört. Die Laufschiene 2 ist zusammengebaut aus einem Basisrahmen 49, welcher mit einem Basiselement mittels Befestigungsbolzen angebracht ist und die Führungselemente 57 sind seitwärts beabstandet von einander und längsseits angebracht an dem Basisrahmen 49. Der Gleiter 3 beinhaltet bewegliche Teile 56, welche seitwärts voneinander beabstandet sind und einen Schlitten 55, welcher auf den bewegbaren Teilen 56 bezüglich der bewegten Teile 55 rittlings angebracht sind. Die bewegbaren Teile 56 des Gleiters 3 sind jeweils zusammengefügt und angepasst mit dem Gleitwegelement 57. Der Basisrahmen 49 ist in einer integralen Konstruktion mit U-förmiger Gestalt hergestellt. Als Alternative kann der Basisrahmen 49 in Form von zwei Hälften mit Seitenwänden 7 dargestellt sein, was besser ist als eine gleichförmige Konstruktion, welche getrennt vorbereitet ist und dann in eine integrale Konstruktion eingepasst wird.
  • Entsprechend der fünften Ausgestaltung weist das Dichtelement 1 mit dem lang gestreckten Schaumgummi an seiner oberen Oberfläche die Befestigungsplatte 16 auf, wo das Dichtelement 1 mit dem Dach 51 der staubdichten Abdeckung 15 befestigt ist. Das Dichtelement 1 ist ebenso an dem Boden desselben mit dem Gleitwegriemen 18 verbunden, welcher elastisch gegen die obere Oberfläche der zugehörigen Seitenwand 7 des Basisrahmens 29 gedrückt wird, um gegen die obere Oberfläche zu stoßen, wobei ein vor ausgewähltes Aufeinandertreffen beibehalten wird. Darüber hinaus hat, da der Gleiter 3 lediglich von Ende zu Ende über die gesamte Länge des zugelassenen Hubes läuft, das Dichtelement 1 lediglich Kontakt an dessen längsseitig gegenüberliegenden Enden mit der oberen Oberfläche 20 der zugehörigen Seitenwand 7 des Basisrahmens 49. Dies ist vorteilhaft, damit der Schaumgummi nicht nach oben gedreht oder an dessen Enden verdreht wird, sondern eine lang andauernde Dichtleistung gesichert ist. Bei der Dichtkonstruktion wie oben beschrieben erstrecken sich die lateralen Flügel 10 seitwärts von dem Schlitten 55 des Gleiters 3 und können zwischen dem Gleitwegriemen 18 auf dem Boden des Dichtelementes 1 und der oberen Oberfläche 20 der Seitenwand 7 des Basisrahmens 48 laufen, wobei der gleitende Eingriff an der oberen Oberfläche desselben mit der Gleitwegplatte 18 erhalten bleibt, während dies an der unteren Platte desselben mit der Sensorschiene 22 der Fall ist. Es soll bemerkt werden, dass der laterale Flügel 10, welcher in gleitendem Kontakt mit dem Dichtelement 1 aus Schaumgummi kommt, an der Stelle 40 ebenfalls geneigt ausgeführt ist, um an vorderen und hinteren Enden verjüngt zu sein, woraufhin das aus Schaumgummi aufgebaute Dichtelement 1 so steuerbar ist, dass es sich leicht nach oben und nach unten bewegt.
  • Die Ausgestaltungen 6 bis 10 der Dichtkonstruktion entsprechend der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezug auf die 12 und 14 bis 17 erklärt.
  • Die Ausgestaltungen 6 bis 10 unterscheiden sich lediglich im Aufbau des Dichtelementes 1 von der ersten bis zur fünften Ausgestaltung, wie sie entsprechend der 4 bis 7, 10 und 11 dargestellt sind. Im Einzelnen weisen die ersten bis fünften Ausgestaltungen, wie oben beschrieben, das Dichtelement 1 auf entsprechend der beispielhaften Darstellung in 5, während ein modifiziertes Dichtelement in den sechsten bis zehnten Ausgestaltungen beschrieben wird. Das modifizierte Dichtelement entsprechend 13 ist in der Struktur ähnlich dem Dichtelement 1 nach 4 mit der Ausnahme eines Federelementes 60, welches darin eingebaut ist und die gleiche Bezugsziffer aufweist mit „a": 1a. Die meisten der weiteren Teile und Bestandteile in den Ausgestaltungen, wie sie später erklärt werden, sind gleich den bisher beschriebenen in den Ausgestaltungen, die oben abgehandelt sind. Soweit weisen Teile und Bauelemente die gleichen Referenznummern auf, so dass die vorhergehende Beschreibung soweit anwendbar ist.
  • Ausgestaltungen in 12 und 14 bis 17 beinhalten die Dichtelemente 1a entsprechend 13. Das Dichtelement 1a ist in einer modifizierten Zusammenstellung im Querschnitt in Längsrichtung betrachtet dargestellt, worin ein Bereich 61 in der Nähe einer längsseitigen Oberfläche, welche entweder mit der Seitenwand 7 oder der staubdichten Abdeckung 5 zu verbinden ist, in der Breite verstärkt ist verglichen mit der Restauflage 62, welche in der Stärke der Breite in Richtung auf die gegenüberliegende Oberfläche geringfügig reduziert ist, wobei diese in gleitenden Kontakt mit den zugehörigen lateralen Flügeln 10 des Gleiters 3 kommt. In dem schlanken Bereich 62 des Dichtelementes 1a sind seitenweise gegenüberliegende Oberflächen konisch abfallend ausgeführt, um eine im Wesentlichen trapezoide Konfiguration im Querschnitt in Längsrichtung betrachtet auszuführen. Durch das Dichtelement 1a, welches wie oben beschrieben aufgebaut ist, kann der schlanke Bereich 62 sich ausdehnen und/oder zusammenziehen auf eine sanfte Art, wenn der laterale Flügel 10 des Gleiters 3 sich seinen Weg aus dem Dichtelement 1a frei drückt. Zusätzlich kann, da der schlanke Bereich 62 gegen Ausbauchung zur Seite unter die Materialstärke der Dickenschicht 61 in der Breite gesehen gesichert ist, das Dichtelement 1a ausdehnbar und schrumpfbar sein und gleichzeitig im Wesentlichen seine anfängliche viereckige Struktur beibehalten.
  • Das Dichtelement 1a beinhaltet in der Ausgestaltung nach den 12 und 14 bis 17 das Federelement 16, welches aus einer Blattfeder oder ähnlichem besteht, welche sich längsseits entlang der Seite erstreckt, die in gleitendem Kontakt mit dem lateralen Flügel 10 des Gleiters 3 steht oder zwischen dem Boden des Schaumgummis des Dichtelementes 1a und dem Gleitwegriemen 18, der damit verbunden ist. Das Federelement 60 wirkt derart, dass das Dichtmittel 1a eine zunehmende Kraft erzeugt, um seine anfängliche Form wieder herzustellen, nachdem es einer Deformation durch Ausdehnung/Schrumpfung unterworfen wurde. Sogar wenn der Schaumgummi des Dichtelementes 1a einer Zerstörung unterworfen ist auf Grund von Alterung, würde eine Rückstellkraft des Federelementes 60 dazu beitragen, dass das Dichtelement 1a unmittelbar seine anfängliche Form vor der Deformation durch Ausdehnung/Schrumpfung wieder herstellt, ohne dass Kennzeichen von dem zugehörigen lateralen Flügel 10 auf dem Dichtelement 1a zurückbleiben. Somit kann erwartet werden, dass die Rückstellkraft des Federelementes 60 durch die Verbesserung des Ansprechverhaltens des Dichtelementes 1a auf die Ausdehnung/Schrumpfung wirksam ist, womit die intensive Einwirkung des Dichtelementes auf andere Oberflächen erhöht wird, um eine hohe Dichtleistung sicherzustellen. Mit dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel, in welchem das Dichtelement 1a das Federelement 60 aufweist, wird sogar wenn der Schaumgummi des Dichtelementes 1a bezüglich seiner Rückstellkraft auf Grund von Alterung usf. geschwächt sein sollte, die dem Federelement 60 eigene Rückstellkraft dazu beitragen, dass das Dichtelement 1a seine anfängliche Form vor der Deformation wieder herstellt, womit das Ansprechen des Dichtelementes 1a auf die Ausdehnung/Schrumpfung verbessert ist und ebenso die enge Einwirkung des Dichtelementes 1a auf andere Oberflächen von Teilen oder Bestandteilen wie dem lateralen Flügel 10, der Seitenwand 7, der Sensorschiene 22 usw. erhöht wird, womit folglich eine hohe verfügbare Dichtleistung erzielbar ist.
  • Unterscheidungen zwischen den Ausgestaltungen nach 12 und 14 bis 17 werden im Folgenden angeführt im Vergleich mit den Ausgestaltungen, welche bereits in Bezug auf die 4 bis 7, 10 und 11 gemacht worden sind.
    • (1) Die sechste Ausgestaltung entsprechend 12 ist gleichwertig mit der ersten Ausgestaltung entsprechend 1. Anstelle des Dichtelementes 1 ist jedoch das modifizierte Dichtelement 1a mit dem Federelement 60 entsprechend 13 vorhanden.
    • (2) Das modifizierte Dichtelement 1a weist, obwohl es gleichwertig mit dem Dichtelement 1 entsprechend 5 ist, das Federelement 60 auf, welches dem Dichtelement entsprechend der Darstellung in 5 gegenüberliegt.
    • (3) Die siebente Ausgestaltung nach 14 ist gleichbedeutend mit der zweiten Ausgestaltung nach 6. Die siebente Ausgestaltung beinhaltet das modifizierte Dichtelement 1a, welches eher das Federelement 60 aufweist, als das Dichtelement 1 entsprechend der zweiten Ausgestaltung. Insbesondere ist die obere Dichthälfte 10 nach 6 ausgetauscht durch eine modifizierte obere Dichthälfte 1Ua mit einem oberen Federelement 60U, während eine modifizierte untere Dichthälfte 1La mit einem unteren Federelement 60L die untere Dichthälfte 1L entsprechend 6 ersetzt.
    • (4) Die achte Ausgestaltung nach 5 entspricht der dritten Ausgestaltung nach 7. Anstelle des Dichtelementes 1 in der dritten Ausgestaltung ist jedoch dort das modifizierte Dichtelement 1a mit dem Federelement 60 eingesetzt.
    • (5) Die neunte Ausgestaltung in 16 entspricht der vierten Ausgestaltung nach 10. In dieser neunten Ausgestaltung ersetzt das modifizierte Dichtelement 1a mit dem Federelement 60 das Dichtelement 1 in der vierten Ausgestaltung.
    • (6) Die zehnte Ausgestaltung nach 17 entspricht der fünften Ausgestaltung nach 11. Anstelle des Dichtelementes 1 in der fünften Ausgestaltung ist jedoch das modifizierte Dichtelement 1a mit dem Federelement 60 eingesetzt.
  • Da die vorliegende Erfindung in unterschiedlichen Formen verkörpert sein kann, ohne vom Wesen der hauptsächlichen Merkmale abzuweichen, sind die Ausgestaltungen als bildhafte Erklärungen zu verwenden und nicht als Einschränkungen, da der Rahmen der Erfindung nicht durch die begleitende Beschreibung sondern durch die entsprechenden Patentansprüche vorgegeben ist und sämtliche Veränderungen, die in diese Grenzen fallen, sind vom Schutzbereich abgedeckt.

Claims (18)

  1. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, die Folgendes aufweist: Eine Laufschiene mit einem Paar von langgestreckten Seitenwänden (7), die sich bezogen auf die Breite der Laufschiene (2) gegenüberliegen, ein Gleitelement 3, welches sich auf der Laufschiene (2) bewegt, und eine Abdeckung (15), die über der Laufschiene (2) derart angeordnet ist, dass sie sich zwischen den Seitenwänden (7) aufspannt, worin seitwärts Abstände (33) zwischen der Abdeckung (15) und den Seitenwänden (7) der Laufschiene (2) auf jeder Seitenwand (7) frei gelassen sind, die sich in Längsrichtung der Laufschiene (2) erstrecken, und der Gleiter (3) integral mit Flügeln (10) dargestellt ist, die sich seitwärts von den Seiten des Gleiters (3) auf jeder Seite über die Abstände (33) erstrecken und am Ende in nach oben gerichtete Endflügel (13) auslaufen und worin Dichtmittel (1, 1a) aus flexiblem, porösem Material in den Abständen (33) zwischen den Seitenwänden (7) der Laufschiene (2) und der Abdeckung (15) angeordnet sind, um die Abstände (33) jeweils derart zu schließen, dass die Dichtelemente (1, 1a) jeweils an einer der dazu gehörigen Seitenwand (7) der Abdeckung (15) befestigt sind und eine Aufnahme jeglicher Deformation auf Grund von Ausdehnung oder Schrumpfung ermöglichen, wobei gleichzeitig der gleitende Eingriff mit dem zugehörigen Flügel (10) aufrecht erhalten wird, der durch das Dichtglied (1, 1a) gedrückt wird, wenn das Gleitelement (3) entlang der Laufschiene (2) läuft.
  2. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist und worin das Dichtelement (1, 1a) entsprechend einer Kontur des Abstandes (33) ausgebildet ist.
  3. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist und worin das Dichtelement (1, 1a) eine Zusammenstellung aufweist, die im Wesentlichen im Querschnitt bezogen auf die Längsrichtung viereckig ausgebildet ist und das jede Deformation bei Expansion/Schrumpfung am Ort des Flügels (10) des Gleiters (3), der dort läuft, erfährt.
  4. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin das Dichtelement (1a) im Querschnitt bezogen auf die Längsrichtung ausgebildet ist, worin ein Bereich (61) in der Nähe einer längsgerichteten Oberfläche, um diese sowohl an der Seitenwand (7), als auch an der Abdeckung (15) zu befestigen, bezüglich der Breite verstärkt ausgeführt ist, während ein verbleibender Bereich (62), bezogen auf die Breite, geringfügig in der Stärke in Richtung auf eine gegenüberliegende Oberfläche verringert ist, welche in gleitenden Eingriff mit dem zugehörigen Flügel (10) des Gleiters (3) kommen wird.
  5. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin das Dichtelement (1a) ein Federelement (60) aufweist zur Intensivierung einer Rückstellkraft eines Dichtelementes (1a), nachdem dieses irgendwelchen Deformationen wie Expansion/Schrumpfung unterworfen wurde, was durch den Lauf des Flügels (10) des Gleiters (3) auftritt, wobei das Federelement (60) sich längsgerichtet entlang jeder Seite des Dichtelementes (1a) bewegt und welches in gleitendem Kontakt mit dem Flügel (10) des Gleiters (3) steht.
  6. Dichtelement für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin das Dichtelement (1, 1a) aus Schaumgummi hergestellt ist.
  7. Dichtelement für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 6 aufgebaut ist, worin der Schaumgummi zur Lieferung des Dichtelementes (1, 1a) mit einer Schutzschicht (21) bedeckt ist.
  8. Dichtelement für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin das Dichtelement (1, 1a) eine Befestigungsplatte (16) auf einer Oberfläche desselben aufweist, um mit einer Seitenwand (7) und der Abdeckung (15) verbunden zu sein.
  9. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin das Dichtelement (1, 1a) ein abtragsbeständiges Gleitwegband (18) aufweist, welches sich längsgerichtet auf einer Oberfläche desselben befindet und in gleitendem Eingriff mit dem zugehörigen Flügel (10) des Gleiters (3) steht.
  10. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin der Flügel (10) des Gleiters (3) ein abtragsbeständiges Gleitwegband (18) auf einer seiner Oberflächen aufweist, welches in das Dichtelement (1, 1a) hineinreicht.
  11. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin die Abdeckung (15) eine obere Oberfläche (26) des Dichtelementes (1, 1a) beinhaltet, um das Dichtelement (1, 1a) zu schützen.
  12. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin die Abdeckung (15) ein Dach (51) zum Schutz der oberen Oberfläche (26) des Dichtelementes (1, 1a) beinhaltet und in der Breite gegenüberliegende Seitenplatten (52), die von den längsgerichteten Rändern des Daches (51) in Lücken zwischen den seitlichen Außenseiten des Dichtelementes (1, 1a) und den Flanschen (13) des Gleiters (3) herabhängen.
  13. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin die Laufschiene (2) einen Boden (6) beinhaltet, der integral mit den Seitenwänden (7) ausgebildet ist, um in einer nach oben geöffnete Mulde (27) dargestellt zu sein.
  14. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin der Gleiter (3) sich sanft nach hinten und nach vorne auf Grund der Rollenelemente (44) bewegen kann, die durch die Lastkanäle laufen, welche zwischen Laufwegnuten (45) an in der Breite gegenüberliegenden Seiten des Gleiters (3) vorhanden sind, und Laufwegnuten (8) auf seitenweise gegenüberliegenden inneren Oberflächen der Seitenwände (7).
  15. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin das Dichtelement (1, 1a) eine obere und eine untere Dichthälfte (1U, 1Ua, 1L, 1La) aufweist, welche übereinander angeordnet sind, wobei die obere Hälfte (1U, 1Ua) mit der Abdeckung (15) verbunden ist, während die untere Hälfte (1L, 1La) an der Seitenwand (7) befestigt ist und der Flügel (10) des Gleiters (3) ist derart angeordnet, dass er sich nach hinten und nach vorne zwischen der oberen und der unteren Dichtungshälfte (1U, 1Ua, 1L, 1La) bewegen kann.
  16. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin die Laufschiene (2) durch ein Führungselement (57) aufgebaut ist, welches mit Laufwegnuten (8) dargestellt ist, welche den Laufwegnuten (45) auf dem Gleiter (3) gegenüberliegen, um Lastkanäle zwischen ihnen zu definieren, damit Rollenelemente (44) dort hindurchlaufen, und ein Basisrahmen (48) weist die Seitenwände (7) auf, um das Führungsschienenelement (57) zu halten.
  17. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 16 aufgebaut ist, worin ein Paar von Führungs schienenelementen (57) seitwärts gegenseitig beabstandet sind und in Längsrichtung an dem Basisrahmen (48) befestigt sind, während der Gleiter (3) derart angeordnet ist, um über die Führungsschienenelemente (57) angepasst zu sein.
  18. Dichtmittel für eine Gleitereinheit, welches entsprechend Anspruch 1 aufgebaut ist, worin der Gleiter ein gleitendes Teil (56) aufweist, welches mit Laufwegnuten (45) hergestellt ist, welches mit Laufwegnuten (8) auf dem Führungsschienenelement (57) zusammenwirkt, um Lastkanäle zwischen diesen zu bestimmen, in denen Rollenelemente (44) durchlaufen können, und ein Laufwagen (55) ist auf dem gleitenden Teil (56) befestigt und weist die Flügel (10) auf, die sich zur Seite erstrecken und in nach oben gerichteten Flanschen (13) auslaufen.
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