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DE60103733T2 - Stützreifen für einen notlaufreifen - Google Patents

Stützreifen für einen notlaufreifen Download PDF

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DE60103733T2
DE60103733T2 DE60103733T DE60103733T DE60103733T2 DE 60103733 T2 DE60103733 T2 DE 60103733T2 DE 60103733 T DE60103733 T DE 60103733T DE 60103733 T DE60103733 T DE 60103733T DE 60103733 T2 DE60103733 T2 DE 60103733T2
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Germany
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tire
reinforcement
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membrane
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Societe de Technologie Michelin SAS
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Michelin Recherche et Technique SA Switzerland
Societe de Technologie Michelin SAS
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
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    • B60C17/01Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor utilising additional inflatable supports which become load-supporting in emergency
    • B60C17/02Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor utilising additional inflatable supports which become load-supporting in emergency inflated or expanded in emergency only
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    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T152/00Resilient tires and wheels
    • Y10T152/10Tires, resilient
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Stützmittel der Lauffläche eines Luftreifens bzw. Reifens. Das genannte Stützmittel bildet zusammen mit dem genannten Reifen und seiner Montagefelge eine rollende Baugruppe für ein Fahrzeug, die dazu bestimmt ist, nach einem konsequenten und unerwarteten Druckverlust des Reifens noch rollen bzw. fahren zu können, wobei der genannte Reifen im einzelnen ein Reifen ohne Kammer des Last- oder Tiefbautyps ist.
  • Die französische Patentanmeldung FR 2 756 221 beschreibt und beansprucht als Stütz- oder Tragmittel der Lauffläche eine torusförmige Membran aus verstärktem Kautschuk, die auf einen Druck p0 aufgepumpt wird, der höher ist als der Druck p1 der Reifenhöhlung, und die in aufgepumptem Zustand einen Scheitelradius RM aufweist, der kleiner als der zusammengedrückte Radius RE des bei seinem empfohlenen Druck verwendeten Reifens ist, wobei die genannte Membran mindestens in ihrem Scheitel durch mindestens eine Lage aus Drähten oder Seilen verstärkt ist, und wobei der Scheitel der genannten Membran außerdem mindestens eine Umschnürungsbewehrung aus Drähten oder Seilen aufweist, die in Umfangsrichtung ausgerichtet sind und eine Bruchkraft pro cm der Lage aufweisen, die mindestens gleich ist dem Produkt des Scheitelradius RM und dem Druck pro cm2
    der Oberfläche der genannten Lage, was zu einem Zug pro cm Lage führt, der gleich ist dem Zug aufgrund der maximalen Fliehkraft, der der Reifen unterzogen werden kann, und den Bruch der Umschnürungsdrähte oder -seile für einen Durckunterschied p0 – p'1 gestattet, der im Fall des Druckverlustes vorliegt, dem der Reifen unterzogen wird, der größer ist als der anfängliche Druckunterschied p0 – p1, das heißt, bei normaler Fahrt. Die genannte Umschnürungsbewehrung kann aus mindestens einer Lage zusammengesetzt sein, die im all gemeinen bei den Scheitel-Verstärkungslagen sitzt, oder aus mehreren Bändern, die in den Ausnehmungen sitzen, die auf der Schutzschicht erzeugt wurden, die radial die darunterliegenden Lagen abdeckt.
  • Der Innendruck p0 der genannten Membran, im kalten gemessen, das heißt, bei 20°C, ist größer als der Druck p1 des Innenhohlraums des Reifens, und zwar in einem Maß, das zwischen 0,5.105 Pa und 5,0.105 Pa liegt, entsprechend den betroffenen Reifenabmessungen. Wenn man als gegeben annimmt, daß der Scheitelradius RM der torusförmigen Membran bevorzugt zwischen dem 0,80- und dem 0,97-fachen des zusammengedrückten Radius RE des Reifens liegt, und zwar in erster Linie aus Gründen der Erwärmung des genannten Reifens, läuft eine zu hohe Druckdifferenz Gefahr, eine bestimmte Anzahl von Eigenschaften des Reifens selbst zu ändern, zum Beispiel die Haltbarkeit der Karkassenbewehrung des genannten Reifens, während gleichzeitig eine zu bedeutende Umhüllungsbewehrung gefordert wird.
  • Der Scheitel der genannten Membran ist bevorzugt durch zwei Lagen aus Drähten oder Seilen verstärkt, die untereinander in jeder Lage parallel sind und von einer Lage zur folgenden überkreuz laufen, wobei sie zur Umfangsrichtung einen Winkel bilden, der zwischen 50° und 85° liegt. Die Seile oder Drähte sind aus Gründen der Leichtigkeit, der Weichheit und der guten Korrosionshaltigkeit vorteilhafterweise Textilmaterial und bevorzugt aus aromatischem Polyamid. Die axialen Enden der beiden Lagen sind bevorzugt auf den Flanken der Membran gelegen, und zwar derart, daß, wenn man S die axiale, maximale Breite der Karkassenbewehrung des Reifens nennt, die Breite der Lagen bevorzugt zwischen S und 1,30 S liegt.
  • Die Druckdifferenz p0 – p1 nimmt im Fall des Platzens des Reifens zu, und die Seile der Umhüllungslage oder -lagen brechen, wobei sich die torusförmige Unterstützungsmembran in den Hohlraum des Reifens hinein ausweitet und das Rollen der Baugruppe trotz des Druckabfalls im Reifenhohlraum gestattet.
  • Eine solche Membran hat demzufolge den Gegenstand mehrerer Vervollkommnungen gebildet: das Patent FR 2 772 666, das dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, betrifft das Einführen von Verstärkungselementen in die Verstärkungslage(n) der Flanken, wobei die genannten Elemente eine Beschaffenheit aufweisen, die ihren Bruch für ihre im wesentlichen selbe Druckdifferenz p0 – p'1 und demzufolge die Expansion der genannten Membran im Hohlraum des Reifens gestattet. Eine zweite Vervollkommnung hat darin bestanden, die Flanken-Verstärkungslage(n) der Membran mit Elementen zu versehen, die einerseits von einer Seele, die imstande ist, bei einem gegebenen Druckdifferential zu brechen, und andererseits von einem Seil gebildet sind, das wendelförmig um die genannte Seele herumgewickelt ist, um auf diese Weise eine beträchtliche Dehnung der Lagen-Verstärkungselemente der Flanken zu gestatten und so die Expansion zu gestatten. Die Verwendung solcher Seile mit Kraft-Dehnungskurven, die im wesentlichen durch zwei benachbarte Geradensegmente mit unterschiedlichen Steigungen dargestellt werden, hat die Heranziehung mehrerer Architekturen der Scheitelbewehrung der Membran gestattet, und zwar einer Scheitelbewehrung, die notwendig ist, um der Perforierung der Membran selbst zu widerstehen, und die fertiggestellt wird durch die Umhüllungsbewehrung aus Umfangs-Verstärkungselementen, die dazu bestimmt ist, den Scheitel der genannten Membran in ihrer Anfangsposition zu halten, das heißt, bei normaler Fahrt mit den gewünschten Drücken in der Membran und im Reifen.
  • Die aufgeführten Architekturen sprechen nicht auf Bedingungen an, die durch die Fahrt einer solchen Baugruppe festgelegt wurden, wenn der Druck des Hohlraums des Reifens infolge einer Perforierung aufgehoben wurde, und wenn die Baugruppe bei einem verringerten Druck fährt. Der Widerstand der Membran gegenüber einem schneidenden und perforierenden Gegenstand, der von der selben Drehbewegung wie die rollende Baugruppe angeregt wurde, muß in sehr hohem Umfangs verbessert werden.
  • Zu diesem Zweck und erfindungsgemäß ist die torusförmige Membran, die als Unterstützungsmittel der Lauffläche eines Reifens P verwendet wird und mit dem genannten Reifen P und seiner Montagefelge J eine Baugruppe bildet, die rollen kann, wenn der Reifen einem Druckverlust ausgesetzt wurde, wobei die genannte Membran ausweitbar ist, die imstande ist, den Innenhohlraum des Reifens auszufüllen, und die von einer Abdeckung gebildet ist, die von einer Umhüllungsbewehrung verstärkt ist und mittels zweier Flanken, die durch eine Karkassenbewehrung verstärkt sind, mit zwei Wülsten vereint ist, wobei jeder Wulst mindestens einen undehnbaren und beständigen Verstärkungsring aufweist, rund um den die Karkassenbewehrung durch einen Umschlag verankert ist, dadurch gekennzeichnet, daß radial über einer inneren, für Aufpumpgas undurchlässigen Kautschukschicht eine Scheitelbewehrung aus mindestens zwei Lagen aus textilen Verstärkungselementen vorliegt, die von einer Lage zur folgenden unter Bildung von Winkeln zur Umfangsrichtung überkreuz laufen, die zwischen 40° und 75° liegen, wobei die genannte Scheitelbewehrung von der genannten, inneren Schicht über eine Meridianstrecke getrennt ist, die ihrer Breite gleicht und die radial durch die Ränder der beiden Karkassen-Halblagen überdeckt ist, die sich in den Flanken erstrecken, während sie gleichzeitig von den genannten Rändern getrennt sind, wobei jede Karkassen-Halblage in jedem Wulst um einen Verstärkungsring herumgeschlagen ist und aus textilen Verstärkungselementen gebildet ist, die bezüglich der Umfangsrichtung unter einem Winkel ausgerichtet sind, der zwischen 40° und 75° liegt, wobei die genannten Ränder beiderseits der Äquatorialebene radial auf der Außenseite durch mindestens eine Verbindungslage aus Textilelementen verbunden ist, wobei radial über der Gruppe aus den genannten Rändern und der Verbindungslage eine Umhüllungsbewehrung angebracht ist, die aus mindestens einer Lage aus Elementen zusammengesetzt ist, die in Umfangsrichtung verlaufen und textil sind, und wobei die Verstärkungselemente der Umhüllungsbewehrung und die Elemente der Verbindungslage Widerstände aufweisen, die es ihnen gestatten, bei einem Unterschied der Drücke p0 – p'1 zu brechen, der im Fall des Druckverlustes im Innenhohlraum des Reifens vorliegt, der größer ist als der anfängliche Druckunterschied p0 – p1, der bei normaler Fahrt vorliegt.
  • Die Umhüllungsbewehrung ist in vorteilhafter Weise von der Baugruppe getrennt, die von den Karkassen-Halblagen und der Lage zur Verbindung der Ränder der genannten Halblagen gebildet ist, was es gestattet, die beiden Vorteile zu kombinieren, die einerseits der Umstand, daß die Verstärkungselemente der Umhüllungsbewehrung nach dem Bruch nicht verteilt werden, und andererseits der Umstand sind, daß der Scheitel der Stützmembran in höchstem Maße weich ist.
  • Unter Bewehrung, Lage oder Schicht, die von einer Bewehrung, einer Lage oder einer Schicht getrennt ist, muß man eine Bewehrung, eine Lage oder eine Schicht verstehen, die im vulkanisierten Zustand keinerlei Verklebung mit der Bewehrung, Lage oder Schicht aufweist, die ihr radial benachbart ist, wobei das genannte, absolute Fehlen von Verklebung durch Verwendung eines Antiklebeerzeugnisses vor der Vulkanisation der Membran erzielt wird, zum Beispiel einer Lösung auf der Basis von Stearaten und Metallpulver.
  • Die Merkmale der Erfindung werden mit Hilfe der folgenden Beschreibung noch besser verständlich, die sich auf die Zeichnung bezieht, die nicht einschränkend ein Ausführungsbeispiel abbildet, die Zeichnung, in der
  • 1 schematisch in Übereinstimmung mit der Erfindung eine torusförmige Unterstützungsmembran darstellt, und
  • 2 schematisch die Membran der 1 in ihrer Lage im Reifen darstellt, der auf seiner Einsatzfelge montiert und aufgepumpt ist.
  • Die erfindungsgemäße Stützmembran M weist eine Abdeckung 17 auf, die mittels zweier Flanken 13 mit zwei Wülsten B beiderseits der Äquatorialebene XX' vereint ist. Die genannte Membran M ist geschlossen und weist im Inneren eine Schicht aus kautschukartiger Mischung 10 auf der Basis von halogeniertem Elastomer auf, eine Schicht, die für die Aufpumpgase undurchlässig ist, die im allgemeinen in der Reifenindustrie verwendet werden. Die genannte Schicht 10 ist während der Konfektion der Membran in gleichförmiger und durch geeignete Mittel erfolgende Weise über eine Meridianlänge abgedeckt, die im wesentlichen gleich der Länge ist, die zwischen den beiden Punkten S der Membran vorliegt, zwischen denen parallel zur Drehachse der rollenden Baugruppe die maximale, axiale Innenbreite gemessen wird, und zwar durch einen Anstrich auf der Grundlage von Stearaten, Erzeugnissen, die für ihre Antiklebeeigenschaft in vulkanisiertem Zustand bekannt sind. Auf dem Scheitel der Membran und auf der inneren, bestrichenen Schicht 10 ist eine Scheitelbewehrung 14 aufgelegt, die aus zwei Lagen 141 und 142 aus Polyesterseilen zusammengesetzt ist, die in eine Kalandrierung aus geeigneter Kautschukmischung eingelassen sind, und zwar untereinander in jeder Lage parallel und von einer Lage 141 zur folgenden 142 überkreuz, wobei zur Umfangsrichtung Winkel α, α' gleich 60° gebildet sind. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Winkel α und α' zueinander ungleich sein können und zwischen 40° und 75° liegen. können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die beiden Lagen 141 und 142 haben im wesentlichen gleiche axiale Breiten, die kleiner sind als die mit Anstrich versehene Meridianlänge, so daß die genannten, beiden Lagen 141 und 142 völlig von der dichten Innenschicht 10 getrennt sind. Die genannten Lagen 141 und 142 sind über ihre axiale Breite radial von dem selben Antiklebeanstrich abgedeckt wie der, der auf der Innenschicht verwendet ist, was der Scheitelbewehrung die Eigenschaft mitteilt, Im Inneren der Membran M selbst absolut frei zu sein.
  • Die Karkassenbewehrung 11 ist von zwei Halblagen 111 und 112 gebildet, und die genannten Halblagen sind in jedem Wulst durch Herumschlagen um ein ringförmiges Verstärkungselement 2 verankert, um Umschläge 121 und 122 zu bilden. Jedes ringförmige Verstärkungselement (2) ist durch Aufwickeln von Seilen aus aromatischem Polyamid 167 × 2 gebildet. Eine solche Zusammensetzung verleiht dem genannten, ringförmigen Element eine nahezu vollkommene Dehnbarkeit und eine Bruchbeständigkeit, die mindestens gleich ist dem 1,05-fachen, notwendigen Widerstand, der durch die Spannung eingeleitet wird, die auf das ringförmige Element von den Verstärkungselementen der Flankenlage ausgeübt wird: so kann das ringförmige Element (2) unter den genannten Bedingungen als undehnbar und unzerbrechlich eingestuft werden. Das genannte, ringförmige Element, das es gestattet, die Abdichtung zwischen der Membran und dem Reifen sicherzustellen, ist radial so nahe wie möglich an der Montagefelge angeordnet, und im gezeigten Fall liegt sein Innendurchmesser zwischen dem Nenndurchmesser der Felge DS und dem Wert DS, der um das Produkt LS . tgδ verkleinert wurde, wobei LS die axiale Breite des Sitzes des Reifenwulstes und tgδ die Tangente des Neigungswinkels des Sitzes der Montagefelge ist.
  • An den Schultern und im größeren Teil des Scheitels der Membran decken die Halblagen 111 und 112 radial die beiden Bewehrungslagen der Scheitelbewehrung 141 und 142 ab, während sie radial über den Punkten S der maximalen, axialen Breite von den genannten Lagen 1141 und 142 durch eine Schicht aus Antiklebeerzeugnis getrennt sind. Die genannten Halblagen 111 und 112 weisen Enden A auf, die beiderseits der Äquatorialebene XX' gelegen sind und radial unter den beiden Punkten S vollkommen fest mit der inneren Schicht 10 verbunden sind. Die Halblagen 111 und 112 sind aus Seilen aus aromatischem Polyamid gebildet, die zueinander parallel und bezüglich der Umfangsrichtung in jeder Halblage um den selben Winkel α geneigt sind (selbe Richtung und selber Wert) wie der der Scheitellage 142, die radial von der Drehachse am weitesten entfernt ist. Die beiden Ränder der beiden Halblagen 111 und 112 sind axial durch eine Verbindungslage 15 vereint, die sich beiderseits der Äquatorialebene XX' erstreckt, mit einer axialen Breite 1', die im wesentlichen das 5-fache der axialen Breite 1 beträgt, die die beiden Enden der Halblagen 111 und 112 trennt, eine Breite 1, die zwischen 3% und 8% der axialen, maximalen, inneren Breite beträgt. Die genannte Verbindungslage 15 ist aus Rayon-Drähten gebildet, die zur Umfangsrichtung einen Winkel mit einem Wert bilden, der zwischen dem Winkel α der Seile der beiden Halblagen 111 und 112 und 90° liegt. Zwischen der oberen Fläche der Lage 142 und der Verbindungslage 15 ist die selbe Antiklebe-Anstrichschicht wie die angeordnet, die die Halblagen 111 und 112 von der Lage 142 trennt, so daß die Lage 15 ebenfalls von der Scheitelbewehrung getrennt ist, die von den Lagen 141, 142 gebildet ist, und zwar über die axiale Breite 1'. Eine Umhüllungsbewehrung, die im untersuchten Fall von einer einzigen Lage 16 aus Verstärkungselementen aus aromatischem Polyamid gebildet ist, die in Umfangsrichtung verlaufen, das heißt, mit der Umfangsrichtung einen Winkel von 0° ± 2,5° bilden, ist ebenfalls von den beiden Halblagen 111 und 112 sowie der Lage 15 durch einen Antiklebemittelanstrich getrennt. Die Umhüllungslage 16 und die Verbindungslage 15 stellen eine Umhüllungsfunktion der Membran M einerseits gegen die Kräfte aufgrund der Fliehkraft, der der Scheitel der Membran während der Fahrt der rollenden Baugruppe unterworfen ist, und andererseits gegen die Kräfte aufgrund des Unterschieds der Drücke p0 – p1 sicher, wobei p0 der Aufpumpdruck der torusförmigen Membran M ist, der zum Beispiel 10.105 Pa beträgt, der höher ist als der Druck p1 des Reifens, der zum Beispiel 9,0.105 Pa beträgt. Die Umhüllungsfunktion gestattet es der Membran M und ihrem Scheitel, unter normalen Fahrtbedingungen der rollenden Baugruppe, das heißt, unter den Bedingungen von Last, Druck und Geschwindigkeit, die für den betreffenden Reifen empfohlen werden, einen Scheitelradius der Membran zu bewahren, der als Radius des Punktes der Membran definiert ist, der am weitesten von der Drehachse entfernt ist und in der Äquatorialebene gemessen wird, praktisch konstant ist und kleiner ist als der eingedrückte Radius des Reifens unter normalen Fahrtbedingungen.
  • Dagegen sind Art und Aufbau der Verstärkungselemente der Umhüllungslage 16 und der Verbindungslage 15 derart gewählt, daß sie bei einem Druckunterschied p0 – p'1 brechen können, der im Fall des Druckverlusts vorliegt, der vom Reifen erfahren wird, wobei p'1 dann kleiner als pi ist und der Unterschied p0 – p'1 größer als p0 – p1.
  • In 2 ist die Baugruppe E erfindungsgemäß zusammengesetzt aus dem Reifen P, im beschriebenen Beispiel mit der Abmessung 495/45-R-22.5, der Montagefelge J und der torusförmigen Membran M. Der Reifen P ist ein allgemein bekannter Reifen, mit Flanken, die radial auf der Außenseite durch eine Lauffläche (21) vereint und radial nach innen durch zwei Wülste (22) verlängert sind, wobei jeder Wulst (22) durch mindestens einen Wulstkern (23) verstärkt ist, um den herum eine radiale Karkassenbewehrung (24) zur Verankerung kommt, um Umschläge (25) zu bilden. Radial über der Karkassenbewehrung (24) im Scheitel ist eine Scheitelbewehrung (26) angebracht, die aus mindestens zwei Lagen aus Metalldrähten oder -seilen zusammengesetzt sind, die in jeder Lage zueinander parallel und von einer Lage zur folgenden überkreuz verlaufen, wobei sie zur Umfangsrichtung einen Winkel bilden, der zwischen 5° und 45° liegen kann. Der Reifen P ist "ohne Kammer" genannt und weist innen eine Schicht aus Kautschukmischung auf, die für die Aufpumpgase undurchlässig ist.
  • Der Aufbau der obigen Membran gestattet es nicht nur, sich nach dem Platzen und dem Druckverlust des Reifens völlig zu entfalten und so im wesentlichen die Form des genannten Reifens zu bewahren, ohne indessen innere Verschlechterungen des Reifens während der Phasen der normalen Fahrt hervorzurufen, sondern ermöglicht es auch, zu gestatten, fahren zu können, wenn das perforierende Element im Reifen verankert ist und über die Innenwand über eine Strecke hinausgeht, die im wesentlichen 30 mm beträgt, und zwar über eine Fahrstrecke von mindestens 60 km, wobei der Innendruck der rollenden Baugruppe der nach dem Entfalten der Membran abgesenkte Druck ist, um eine Aufpumpstation zu erreichen und nach dem erneuten Aufpumpen mit Nenndruck zu fahren, und wobei der perforierende Gegenstand noch immer über eine Strecke von mindestens 500 km an Ort und Stelle ist, eine Strecke, die es gestattet, dann eine Reifenreparaturwerkstatt zu finden.

Claims (2)

  1. Torusförmige Membran M, die als Unterstützungsmittel der Lauffläche eines Reifens P verwendet wird und mit dem genannten Reifen P und seiner Montagefelge J eine Baugruppe bildet, die rollen kann, wenn der Reifen P einem Druckverlust ausgesetzt wurde, wobei die genannte Membran M ausweitbar ist, die imstande ist, den Innenhohlraum des Reifens P auszufüllen, und die von einer Abdeckung (17) gebildet ist, die von einer Umhüllungsbewehrung (16) verstärkt ist und mittels zweier Flanken (13), die durch eine Karkassenbewehrung (11) verstärkt sind, mit zwei Wülsten B vereint ist, wobei jeder Wulst B mindestens einen undehnbaren und beständigen Verstärkungsring (2) aufweist, rund um den die Karkassenbewehrung (11) durch einen Umschlag verankert ist, dadurch gekennzeichnet, daß radial über einer inneren, für Aufpumpgas undurchlässigen Kautschukschicht (10) eine Scheitelbewehrung (14) aus mindestens zwei Lagen (141, 142) aus textilen Elementen vorliegt, die von einer Lage (141) zur folgenden (142) unter Bildung von Winkeln zur Umfangsrichtung überkreuz laufen, die zwischen 40° und 75° liegen, wobei die genannte Scheitelbewehrung von der genannten, inneren Schicht (10) über eine Meridianstrecke getrennt ist, die ihrer Breite gleicht, und die radial durch die Ränder von zwei Karkassen-Halblagen überdeckt ist (111, 112), die sich in den Flanken (13) erstrecken, während sie gleichzeitig von den genannten Rändern getrennt sind, wobei jede Karkassen-Halblage von textilen Verstärkungselementen gebildet ist, die bezüglich der Umfangsrichtung unter einem Winkel ausgerichtet sind, der zwischen 40° und 75° liegt, wobei die genannten Ränder beiderseits der Äquatorialebene XX' durch mindestens eine Verbindungslage (15) aus Textilelementen verbunden ist, wobei über der Gruppe aus den genannten Rändern und der Verbindungslage (15) eine Umhüllungsbewehrung (16) angebracht ist, die aus mindestens einer Lage (16) aus Elementen zusammengesetzt ist, die in Umfangsrichtung verlaufen und textil sind, und wobei die Verstärkungselemente der Umhüllungsbewehrung (16) und die Elemente der Verbindungslage (15) Widerstände aufweisen, die es ihnen gestatten, bei einem Unterschied der Drücke p0 – p'1 zu brechen, der im Fall des Druckverlustes im Innenhohlraum des Reifens vorliegt, der größer ist als der anfängliche Druckunterschied p0 – p1, der bei normaler Fahrt vorliegt.
  2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllungsbewehrung (16) teilweise von der Baugruppe getrennt ist, die von den Karkassen-Halblagen (111, 112) und der Lage (15) zur Verbindung der Ränder der genannten Halblagen gebildet ist.
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