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DE60004603T2 - Lösbare Haltevorrichtung für den Bremsträger in Fadenliefervorrichtungen von Textilmaschinen - Google Patents

Lösbare Haltevorrichtung für den Bremsträger in Fadenliefervorrichtungen von Textilmaschinen Download PDF

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DE60004603T2
DE60004603T2 DE2000604603 DE60004603T DE60004603T2 DE 60004603 T2 DE60004603 T2 DE 60004603T2 DE 2000604603 DE2000604603 DE 2000604603 DE 60004603 T DE60004603 T DE 60004603T DE 60004603 T2 DE60004603 T2 DE 60004603T2
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  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine lösbare Haltevorrichtung für den Bremsträger von Schussfaden-Zuführvorrichtungen für Textilmaschinen, insbesondere Webmaschinen.
  • Bekanntermaßen sind Schussfaden-Zuführvorrichtungen Vorrichtungen, die eine feststehende Trommel aufweisen, auf die ein hohler Arm wie eine Angelhaspel eine Vielzahl von Windungen Faden aufwickelt, die eine Schussfadenreserve bilden und die sich auf Anforderung von der Webmaschine von der Trommel abwickeln, um den Schussfaden unter der Kontrolle einer Bremse, die dazu bestimmt ist, eine mechanische Spannung auf dem gerade abgewickelten Faden zu erzeugen, der Webmaschine zuzuführen.
  • Die Bremse wird typischerweise durch eine Bremseinrichtung wie z.B. ein kegelstumpfförmiges Element aus Polymermaterial, das passende Steifigkeit hat und optional mit hochfestem Material versehen ist, oder einen Ring von Borsten oder federnd nachgiebigen Metallblättchen gebildet.
  • Die Bremseinrichtungen sind gewöhnlich federnd aufgehängt und werden von einem passend vorgesehenen Bremsträger vor der Trommel der Zuführvorrichtung getragen, um federnd an dem Faden anzugreifen, der auf dem Abschnitt gleitet, in dem die zylindrische Oberfläche in die Vorderseite der Trommel übergeht. Der Bremsträger wird durch einen starren Ring gebildet, der wiederum durch einen Schieber, der auf Führungen gleiten kann, die parallel zu der Achse der Trommel verlaufen, konzentrisch mit der Trommel der Zuführvorrichtung getragen wird. Der Schieber wird durch ein Präzisionseinstellsystem vom Typ Schraube-und-Mutter gesteuert, das mit einem Betätigungsknopf versehen ist, der es erlaubt, den Schieber und den starr damit verbundenen Tragring in einer Richtung zu bewegen, die parallel zu der Achse der Trommel ist, um die Federkraft – die sogenannte statische Spannung – zu verändern, mit der die Bremseinrichtung auf den Schussfaden wirkt.
  • Im praktischen Gebrauch solcher Schussfaden-Zuführvorrichtungen muss man die Bremse regelmäßig entfernen, sowohl für Reinigung, insbesondere um die Fusseln zu entfernen, die sich aufgrund des kontinuierlichen Gleitkontaktes des Schussfadens auf der Bremse ansammeln, als auch für optionalen Austausch der Bremse, wenn sie defekt wird oder versagt oder in einem Maße abgenutzt ist, das mit ihrem korrekten Betrieb nicht mehr verträglich ist.
  • Zu diesen Zwecken hat man schon so genannte Schnelllösesysteme vorgeschlagen, die dafür eingerichtet sind, das gesamte Schraube-und-Mutter-Einstellsystem zu bewegen, um den Bremsträger zu verschieben und zwischen dem Träger und der Trommel der Zuführvorrichtung eine für Eingriff in die Bremseinrichtung ausreichende Lücke zu erzeugen.
  • Insbesondere sind pneumatische Schnelllösesysteme bekannt, die einen doppelt wirkenden fluidbetätigten Heber aufweisen, der dafür eingerichtet ist, den Träger starr zusammen mit dem entsprechenden Tragschieber oder das gesamte Einstellsystem aus einer aktiven Stellung, in der die Bremse mit der Trommel Kontakt hat, in eine Auskuppelstellung zu bewegen, in der die Bremse zur Wartung von der Trommel beabstandet ist, und umgekehrt.
  • Pneumatische Systeme von diesem Typ, die in den veröffentlichen europäischen Patentanmeldungen Nr. 446 447, 657 379 und 659 918 offenbart sind, sind jedoch kompliziert und kostspielig und erfordern, die Zuführvorrichtung mit einer Pneumatikschaltung auszurüsten; daher können sie konventionell nur in speziellen und begrenzten Fällen verwendet werden, insbesondere wenn das Zuführgerät schon mit einer ähnlichen Schaltung versehen ist, die hauptsächlich für pneumatisches Einfädeln verwendet wird.
  • Es sind auch Schnelllösesysteme bekannt, bei denen sich das gesamte Einstellsystem starr mit dem Schieber des Bremsträgers bewegen kann und der Wirkung einer Feder ausgesetzt ist, die den Schieber und den Träger tendenziell in eine Auskuppelstellung bewegt, in der die Bremseinrichtung Abstand von der Trommel der Zuführvorrichtung hat. Der Feder ist ein Anschlagelement gegenübergestellt, das sie normalerweise belastet hält und die Bremseinrichtung in der aktiven Stellung in Kontakt mit der Trommel hält; Auskuppeln des Anschlagelementes erzeugt die Schnappbewegung des Schiebers und des Bremsträgers in die Auskuppelstellung der Bremseinrichtung. Diese bekannten federbelasteten Systeme, offen bart in der EP-0862619 und in der internationalen Anmeldung WO 97/03908, haben Funktionsnachteile. Insbesondere hat das Vorbelasten der Federn eine negative Wirkung auf die Leichtigkeit der Bedienung der Betätigungsknöpfe des Einstellsystems mit statischer Spannung, was zu Schwierigkeiten beim korrekten Einstellen der statischen Spannung führt.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese und andere Nachteile von konventionellen Systemen zum Halten und Auskuppeln des Bremsträgers zu beseitigen, und im Rahmen dieses Ziels hat sie die spezielle Aufgabe, eine lösbare Haltevorrichtung für den Träger bereitzustellen, die einen einfachen Aufbau hat und im Betrieb sehr zuverlässig ist und sowohl während des Auskuppelns als auch während des Zurückbringens des Trägers in die aktive Stellung sehr leicht zu manövrieren ist.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Auskuppeln des Bremsträgers bereitzustellen, die die Leichtigkeit der Betätigung des Einstellknopfes für die statische Spannung nicht beeinträchtigt und außerdem die Einstellung der statischen Spannung aufrechterhalten kann, so dass der Träger nach Durchführung des Eingriffs in die aktive Stellung zurückgebracht wird und die Bremse keine Korrektur der Einstellung erfordert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese und andere Aufgaben, die aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung deutlicher werden, mit einer lösbaren Haltevorrichtung für den Bremsträger gelöst, die die in den beigefügten Ansprüchen angegebenen besonderen Merkmale aufweist.
  • Im wesentlichen basiert die Erfindung auf dem neuen Konzept, dass das gesamte Schraube-und-Mutter-Einstellsystem, das zu dem beweglichen Schieber gehört, der den Bremsträger trägt, der Wirkung von mindestens einem Paar einander gegenüberliegende Permanentmagneten ausgesetzt ist, deren gleiche Pole nebeneinander liegen, um einander abzustoßen, und darauf, das der gegenseitigen Abstoßung der Magneten ein Anschlagelement gegenübergestellt ist, das von einem Auskuppelhebel betätigt wird, der in eine entsprechende Halterille des Drehzapfens der Einstellschraube eingreift, um die Magneten und die Bremse normalerweise in der aktiven Stellung zu halten, wobei die Magneten miteinander Kontakt haben und das Anschlagelement mit der Trommel der Zuführvorrichtung Kontakt hat.
  • Bei dieser Anordnung bewegt sich in Übereinstimmung mit dem angegebenen Ziel und den angegebenen Aufgaben, wenn das Anschlagelement aus der Rille des Drehzapfens der Einstellschraube ausgekuppelt ist, die gesamte Einstellbaugruppe mit dem dazugehörigen Bremsträger, betätigt durch die Abstoßung der einander gegenüberliegenden Magneten, parallel zu der Trommel um einen Betrag, der ausreicht, um die Bremse in die Auskuppelstellung zu bewegen, und entsprechend bewegt sich der Betätigungsknopf des Einstellsystems nach außen, der somit ergriffen werden kann, um die Bewegung der Bremse in die für Eingriffe in die Bremse geeignete Stellung zu vollenden.
  • Man beachte, dass die Verschiebung der Bremse nach der Lösetätigkeit an der Haltevorrichtung vorteilhaft mittels zweier aufeinander folgender Auskuppelbewegungen oder Hübe durchgeführt wird, um die Bremse aus ihrer aktiven Bremsstellung in eine für Eingriffe in die Bremse geeignete Auskuppelstellung zu bewegen, d.h. eine erste Bewegung oder ein Hub, die bzw. der durch die Abstoßungswirkung der einander gegenüberliegenden Magneten verursacht wird, und eine nachfolgende handbetätigte Bewegung oder ein entsprechender Hub.
  • Außerdem wird die aktive Stellung der Bremse durch zwei getrennte Rückkehrbewegungen oder Hübe wiederhergestellt, indem auf den Betätigungsknopf der Einstellschraube ein axialer Druck ausgeübt wird, der den Drehzapfen der Schraube in die entgegengesetzte Richtung gleiten lassen kann. Während der ersten, handbetätigten Rückkehrbewegung oder des entsprechenden Hubes ist die Abstoßungswirkung der einander gegenüberliegenden Magneten nicht wirksam, da die Lücke zwischen den einander gegenüberliegenden Magneten die Schwelle der Magnetwirkung übersteigt. Die zweite Rückkehrbewegung oder der entsprechende Hub findet statt dessen entgegen der Abstoßungswirkung der einander gegenüberliegenden Magneten statt, bis das Anschlagelement in Eingriff mit der Halterille des Drehzapfens zurückgekehrt ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Vorrichtung gemäß der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Beispielszeichnungen, in denen:
  • 1 eine Seitenaufrissansicht einer Schussfaden-Zuführvorrichtung mit der lösbaren Haltevorrichtung für den Bremsträger gemäß der Erfindung ist,
  • 2 eine Vorderansicht in Richtung der Pfeile II-II von 1 ist,
  • 3 eine Teilschnittansicht entlang der Ebene III-III von 2 der lösbaren Haltevorrichtung in der Konfiguration ist, die der aktiven Stellung des Bremsträgers entspricht,
  • 3a eine 3 ähnliche Schnittansicht der Konfiguration der Vorrichtung in der ausgekuppelten Stellung des Bremsträgers ist,
  • 4 und 4a Schnittansichten ähnlich 3 und 3a einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung sind, die den gleichen Nutzen erzielt.
  • In den Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 10 allgemein ein konventionelles Schussfaden-Zuführgerät, das eine feststehende Basis 11 und eine feststehende Trommel 12 aufweist, auf die ein hohler rotierender Arm 13, der starr mit einer Antriebswelle 14 gekoppelt ist, die ebenfalls hohl ist, wie eine Angelhaspel eine Vielzahl von Windungen von Garn F aufwickelt, die eine Schussfadenreserve RT bilden. Wenn von der Webmaschine (nicht gezeigt) abgerufen, wickeln sich das Garnwindungen von der Trommel 12 ab, und das Abwickeln wird mittels einer Bremse kontrolliert, die allgemein mit dem Bezugszeichen 15 bezeichnet ist und die dazu bestimmt ist, eine passende mechanische Spannung auf dem Faden zu erzeugen.
  • Die Beschaffenheit der Bremse 15 liegt außerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung. Zum besseren Verständnis bezieht sich die Beschreibung jedoch auf eine konventionelle Bremse vom Konustyp. Diese Bremse enthält einen kegelstumpfförmigen Körper, der mittels eines radialen Satzes Federn 16 federnd an einem Bremsträger 17 aufgehängt ist und gegen den Abschnitt 12b gedrückt wird, an dem die zylindrische Oberfläche 12a der Trommel in die Vorderseite 12c übergeht, um zum Bremsen federnd am Faden F anzugreifen, der in seiner Abwickelbewegung über die Übergangsfläche läuft, um einen Ausgangs-Fadenführungsring G zu erreichen.
  • Wie in der Figur deutlich gezeigt, wird der Bremsträger 17 durch einen starren Ring gebildet, der starr mit einem Schieber 18 gekoppelt ist, der von einem feststehenden Arm 19 der Zuführvorrichtung getragen wird, der parallel zur Achse der Trommel 12 verläuft, so dass sich der Schieber auf einer geraden Linie bewegen kann. Zu diesem Zweck ist der Schieber 18 mit zwei Hülsen (nicht gezeigt) versehen, die verschiebbar in entsprechende zylindrische Führungen (nicht gezeigt) eingreifen, die von einem Arm 19 getragen werden. Ein Innengewindeelement 22 ist starr mit dem Schieber 18 gekoppelt, und eine Einstellschraube greift darin ein; die Schraube wird durch den Gewindeendabschnitt 23a eines Drehzapfens 23 gebildet, der mit einem Einstellknopf 24 versehen ist, mit dessen Hilfe die Einstellschraube gedreht werden kann, ohne dass sie sich axial bewegt, und auf Grund des sich nicht drehenden Innengewindeelementes 22 axiale Präzisionsbewegungen des Schiebers 18 und des Bremsträgers 17 erzeugt werden können. Diese Bewegungen, die von einem Anzeiger 18a des Schiebers angezeigt werden, der sich entlang einer Mess-Skala des Arms 19 bewegt, erlauben die Einstellung der Federspannung, als statische Spannung bekannt, mit der die Bremse 15 auf die Trommel wirkt, und daher des Betrages der von der Bremse auf den Faden F ausgeübten Bremswirkung.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist ein Auskuppelsystem vorgesehen, das es erlaubt, den Bremsträgerring 17 vom Zuführgerät 10 weg zu bewegen, ohne den Knopf 24 zu betätigen, und dementsprechend die Bremse 15 von der Trommel 12 weg zu bewegen, um sie in die Auskuppelstellung von 3a, 4a zu bewegen, in der die Bremseinrichtung sowohl für Reinigung als auch für Austausch und/oder Wartung zugänglich ist.
  • Zu diesem Zweck wird der Drehzapfen 23 des Einstellsystems von einer zusammenwirkenden feststehenden Hülse 25 getragen, so dass sich der Drehzapfen 23 immer um seine Achse drehen kann und außerdem axial bewegt werden kann, wenn ein Anschlagelement 28 gelöst wird. Die feststehende Hülse 25 ist starr mit dem Arm 19 gekoppelt, und die Axialbewegung des Drehzapfens 23 wird durch die Drehung des Drehzapfens 23 um seine Achse und den Schraubgewindeeingriff mit dem Innengewinde der feststehenden Hülse 25 erreicht.
  • Der Drehzapfen 23 weist an seinem Ende einen Permanentmagneten 26' auf, vorzugsweise aus einem Material mit hoher magnetischer Hysterese wie z.B. Samarium-Kobalt und Neodym, der eine vorgewählte N-S-Magnetpolarität hat, wie in der Figur gezeigt. Ein ähnlicher Magnet ist koaxial mit dem Magneten 26' angeordnet, liegt ihm gegenüber und ist in einer hohlen Aufnahme 27 des Arms 19 untergebracht. Die NS-Polarität des Magneten 26'' ist in Bezug auf die Polarität des Magneten 26' umgekehrt orientiert, und daher haben die zwei Magneten nebeneinander liegende gleiche Pole, um einander abzustoßen. Auf diese Weise betätigen die Magneten 26' und 26'' den Schieber 18 und den Bremsträger 17, um ihn in die Auskuppelstellung zu bewegen. Diese Bewegung wird normalerweise durch ein Anschlagelement 28 verhindert, das in eine entsprechende Halterille 29 des Drehzapfens 23 eingreift (2 und 3).
  • Wie in 2 deutlich gezeigt, wird das Anschlagelement 28 durch den oberen Abschnitt einer ringförmigen Klammer 28a gebildet, die starr mit einem Betätigungshebel 30 verbunden ist, der an einem Ende 30a gelenkig mit dem Arm 19 verbunden ist und der Wirkung einer Feder 3l ausgesetzt ist, die das Anschlagelement 28 normalerweise mit der Halterille 29 in Eingriff hält und dementsprechend die Bremse 15 in der aktiven Stellung von 3 und 4 hält.
  • Wenn der Hebel 30 entgegen der Wirkung der Feder 31 in die durch den Pfeil 2 in 2 angezeigte Richtung gedreht wird, löst sich das Anschlagelement 28 aus der Rille 29, und das gesamte Einstellsystem führt dementsprechend eine Translationsbewegung durch und bewegt sich angetrieben durch die Abstoßungskraft der Magneten 26', 26'' in eine Stellung, die ausreicht, um den Knopf 24 vor den Arm 19 vorstehen zu lassen. Der Knopf kann somit ergriffen werden, um die Bewegung der Bremse 15 in die Auskuppelstellung manuell zu vollenden.
  • Um die aktive Stellung der Bremse 15 wiederherzustellen, genügt es, von Hand zuerst leich ten axialen Druck auf den Knopf 24 auszuüben, während dessen die Abstoßungswirkung der Magneten nicht wahrgenommen wird, und danach den Drehzapfen 23 entgegen der Wirkung der Magneten 26', 26'' in seine Haltehülse 25 gleiten zu lassen, bis das Anschlagelement 28 auf die Rille 29 ausgerichtet ist, in die das Anschlagelement aufgrund der Wirkung der Feder 31 mit einer Schnapptätigkeit eingreift.
  • Man beachte, dass sowohl die Auskuppelmanöver als auch die Wiedereingriffsmanöver die Einstellung der statischen Spannung nicht ändern, welche dementsprechend keine Korrekturen wegen dieser Manöver erfordert.
  • Die Ausführungsform von 4 und 4a, die den gleichen Nutzen erzielt, unterscheidet sich nur darin, dass sie zwei oder mehr Magneten 26a, die in jeweiligen hohlen Aufnahmen 27a untergebracht sind, die am Widerlager des pilzförmigen Kopfes des Knopfes 24 vorgesehen sind, und entsprechend zwei oder mehr gegenüberliegende Magneten 26b aufweist, die in entsprechenden hohlen Aufnahmen 27b untergebracht sind, die an der Hülse 25 vorgesehen sind, die starr mit dem Arm 19 gekoppelt ist. Auch in diesem Fall sind die Polaritäten der Magneten einander entgegengesetzt, so das ihre gleichen Pole nebeneinander liegen.
  • Der Schutz der vorliegenden Erfindung erstreckt sich natürlich auch auf Ausführungsformen, die den gleichen Nutzen unter Verwendung desselben neuen Konzeptes erzielen, das durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.
  • Wenn in einem Anspruch erwähnten technischen Merkmalen Bezugszeichen folgen, wurden diese Bezugszeichen nur zu dem Zweck aufgenommen, die Verständlichkeit der Ansprüche zu steigern, und dementsprechend haben solche Bezugszeichen keinerlei einschränkende Wirkung auf die Interpretation jedes Elements, das beispielshalber mit solchen Bezugszeichen bezeichnet ist.

Claims (5)

  1. Lösbarer Haltemechanismus in Verbindung mit dem Bremsträger (17) von Schussfaden-Zuführvorrichtungen (10) für Textilmaschinen, wobei die Schussfaden-Zuführvorrichtungen (10) vom Typ mit einer Trommel (12) sind, um die eine Schussfadenreserve (RT) gewickelt ist und bei dem die Trommel mit einer Bremse (15) zusammenwirkt, die von dem Bremsträger (17) getragen wird, wobei der Bremsträger (17) von einem Schieber (18) getragen wird, dessen Stellung in Bezug auf die Trommel mittels eines Präzisionseinstellsystems gesteuert wird, welches System zwei koaxial angeordnete Elemente (22, 23) aufweist, deren wechselseitige Axialstellung auf Betätigung eines (23) der Elemente hin einstellbar ist, wobei das andere (22) der Elemente mit dem Schieber (18) in Eingriff steht und dafür eingerichtet ist, auf eine Einstellbetätigung hin die Stellung des Schiebers (18) und des Bremsträgers (17) in Bezug auf die Trommel (12) der Zuführvorrichtung (10) einzustellen, um die Bremswirkung der von dem Bremsträger getragenen Bremse (15) und folglich die auf den von der Schussfadenreserve (RT) abgewickelten Faden (F) ausgeübte statische Spannung zu verändern, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Einstellsystem sich starr mit dem Schieber (18) bewegen kann und der Wirkung von mindestens einem Paar Permanentmagneten (26', 26'') ausgesetzt ist, die einander gegenüberliegen und deren gleiche Pole nebeneinander liegen, um einander abzustoßen, um den Bremsträger (17) in eine Auskuppelstellung zu bewegen, in der sich die Bremse (15) im Abstand von der Trommel (11) der Zuführvorrichtung (10) befindet, und dadurch, dass der gegenseitigen Abstoßung der Magneten (26) ein gesteuertes Anschlagelement (28) gegenübergestellt ist, das an einem (23) der Elemente des Einstellsystems angreift, um die Bremse (15) normalerweise in der aktiven Stellung in Kontakt mit der Trommel (11) zu halten; das Auskuppeln des Anschlagelementes (28) erzeugt eine Translationsbewegung des Schiebers und des Bremsträgers und eine entsprechende Bewegung eines Knopfes (24) des Einstellsystems nach außen, die genügen, um den Knopf ergreifen und die Bewegung der Bremse (15) in die Auskuppelstellung manuell vollenden zu können.
  2. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines (23) der koaxial angeordneten Elemente ein Einstellschraubenelement (23) ist und das andere (22) der koaxial angeordneten Elemente ein Innengewindeelement (22) ist.
  3. Mechanismus nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Magnete (26', 26'', 26a, 26b) aus einem Material mit hoher magnetischer Hysterese bestehen, typischerweise Samarium-Kobalt und Neodym.
  4. Mechanismus nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Einstellschraubenelementes (23) mit einem Permanentmagneten (26') versehen ist, der koaxial mit und gegenüber einem ähnlichen Permanentmagneten (26'') angeordnet ist, der in einer hohlen Aufnahme (27) untergebracht ist, die in dem feststehenden Arm (19) vorgesehen ist, der die Gleitführungen des Schiebers (18) trägt.
  5. Mechanismus nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei Magnete (26a) aufweist, die in jeweiligen hohlen Aufnahmen (27a) untergebracht sind, die im Kopf des Knopfes (24) vorgesehen sind, um das Einstellschraubenelement (23) zu betätigen, und entsprechend mindestens zwei gegenüberliegende Magnete (26b) aufweist, die in entsprechenden hohlen Aufnahmen (27b) untergebracht sind, die an der Hülse (25) vorgesehen sind, die das Einstellschraubenelement (23) hält, das starr mit dem feststehenden Arm (19) gekoppelt ist, der die Gleitführungen des Schiebers (18) trägt.
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