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DE60003093T2 - Kupplung für Pumpe und Motor - Google Patents

Kupplung für Pumpe und Motor Download PDF

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DE60003093T2
DE60003093T2 DE60003093T DE60003093T DE60003093T2 DE 60003093 T2 DE60003093 T2 DE 60003093T2 DE 60003093 T DE60003093 T DE 60003093T DE 60003093 T DE60003093 T DE 60003093T DE 60003093 T2 DE60003093 T2 DE 60003093T2
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DE
Germany
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pump
shaft
motor
bearing
coupling
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DE60003093T
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Pascal Cordellier
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Wilo Salmson France SAS
Original Assignee
Pompes Salmson SAS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/04Shafts or bearings, or assemblies thereof
    • F04D29/043Shafts
    • F04D29/044Arrangements for joining or assembling shafts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/64Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic elements arranged between substantially-radial walls of both coupling parts
    • F16D3/68Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic elements arranged between substantially-radial walls of both coupling parts the elements being made of rubber or similar material

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Pumpentechnik und genauer gesagt auf die Kupplung zwischen einem Pumpenmotor und einer Pumpe.
  • Eine Pumpe weist im Allgemeinen ein Pumpenhauptteil mit Einlassöffnungen und Förderöffnungen auf. In dem Pumpenhauptteil ist eine Welle drehbar angebracht, auf welcher Pumpenräder befestigt sind. Die Pumpe kann auf einem Antriebsmotor befestigt sein, was meistens über ihr Pumpenhauptteil geschieht. Der Antriebsmotor treibt die Pumpenwelle zur Drehung an, so dass der Pumpbetrieb aufgenommen wird.
  • Eine der Problemstellen bei den Pumpen ist die Ankopplung zwischen der Pumpenwelle und dem Antriebsmotor. Die Ankopplung unterliegt dabei mehreren Einschränkungen: auf der einen Seite muss sie den Drehantrieb der Pumpenwelle sicherstellen, also die Drehbewegung der Motorwelle auf die Pumpenwelle übertragen. Außerdem muss sie gegebenenfalls die Schwankungen in der Motordrehzahl aufnehmen, insbesondere im Fall von Einphasen-Motoren. Vorteilhafterweise nimmt sie die Torsionsschwingungen zwischen der Pumpe und der Motorwelle auf. Eine solche Kupplung ist vorteilhafterweise leicht abbaubar, damit sie den einfacheren Austausch der Pumpe oder des Antriebsmotors ermöglicht oder ganz allgemein Eingriffe am Motor oder der Pumpe möglich macht.
  • Bekanntlich wird im Pumpenhauptteil ein Lager vorgesehen, welches die axialen Kräfte aufnimmt, die durch die Hydraulik auf der Pumpenwelle hervorgerufen werden, insbesondere im Falle von mehrstufigen Pumpen. 1 zeigt eine solche Ankopplung, die bei den Pumpen vertrieben wird, welche von der Anmelderin unter der Bezeichnung Multi V vertrieben werden.
  • In 1 sind dabei das Pumpengehäuse 1 und die Motorwelle 2 erkennbar. Das Pumpenhauptteil 3 ist auf dem Motor mittels eines Aufsatzes als Motorlagerung 4 befestigt, der auf dem Gehäuse 1 mittels der Schrauben 5 angeschraubt ist. Die Welle 6 der Pumpe steht dabei in dem Aufsatz über das Pumpenhauptteil vor, Eine mechanische Dichtung 7 sorgt für den dichten Abschluss der Pumpe am Ausgang der Welle des Pumpenhauptteils. Ein starres Kopplungsteil 8 ist durch Festklemmen an einem seiner Enden auf der Pumpenwelle befestigt. In der Figur sind die Schrauben 9 und 10 zu erkennen, welche die Befestigung des Teils 8 auf der Pumpenwelle 6 ermöglichen. An seinem anderen Ende wird das Teil 8 drehfest bezüglich der Welle 2 des Motors mittels eines Keils 12 gehalten.
  • Im Übrigen stützt sich das Teil 8 axial über einen Anschlag 13 auf dem Innenring 14 eines Wälzlagers ab; Ein Sicherungsbügel 16 hält den Ring auf der dem Anschlag gegenüber liegenden Seite. Der Außenring 15 des Wälzlagers ist in dem Aufsatz 4 angebracht und wird dort mittels eines Anschlags 17 und eines Sicherungsbügels 18 in axialer Richtung gehalten. Bei dem Wälzlager handelt es sich beispielsweise um ein Wälzlager mit tiefer Auskehlung, das zum einen die radiale Halterung des Kopplungsteils gewährleistet und zum anderen auf den Aufsatz 4 die axialen Kräfte überträgt, die von der Pumpenwelle übertragen werden.
  • Bei dieser Vorrichtung wird vermieden, dass die Motorenlager die axialen Belastungen einwirken, auf von dem Strömungsmittel auf der Pumpenwelle erzeugt werden: die axialen Belastungen werden über das Wälzlager 1415 auf den Aufsatz 4 übertragen.
  • Diese bekannte Vorrichtung weist die folgenden Nachteile auf: Zum einen gestattet sie keine Aufnahme der Schwankungen in der Drehzahl des Motors, insbesondere im Fall von Einphasen-Motoren, deren Drehzahl nicht gleichmäßig ist. Diese Schwankungen in der Drehzahl können zu einem Verstemmen des Befestigungskeils führen, was sich störend auf den reibungslosen Antrieb der Pumpenwelle auswirkt. Des Weiteren ist diese Vorrichtung nicht in der Lage, die Fehler in der axialen Ausrichtung zwischen der Pumpenwelle und der Antriebswelle des Motors aufzufangen. Diese Fehler können zu Schwingen der Pumpenwelle und zu Leckstellen in Höhe der mechanischen Abdichtung führen. Schließlich ermöglicht diese Vorrichtung kein einfaches Abbauen der Pumpenwelle, da ein solcher Ausbau auch den Ausbau des Lagers beinhaltet, indem die Sicherungsbügel abgenommen werden, damit man anschließend das dazwischen liegende Teil 8 herausheben kann, um so Zugang zur Pumpenwelle zu erhalten.
  • Im übrigen ist es bekannt, zwischen einer Pumpe und einem Pumpenmotor eine völlig elastische Kupplungsvorrichtung vorzusehen, die zum einen an der Welle des Antriebsmotors und zum anderen an der Pumpenwelle befestigt ist. Ein System dieser Art wird insbesondere bei Pumpen eingesetzt, die auf Sockeln montiert sind, bei denen die Fluchtung zwischen der Motorwelle und der Pumpenwelle nur wenig genau ist. Eine Ankopplung dieser Art wird zum Beispiel unter den Markenbezeichnungen N-Eupex und Bipex vertrieben und weist eine Muffe auf, die zur Anbringung auf der Motorwelle vorgesehen ist, eine Muffe, die zur Anbringung auf der Pumpenwelle durch Aufklemmen oder mit Hilfe eines Befestigungskeils bestimmt ist, sowie einen Block oder ein Kreuzteil aus Elastomermaterial, welches die beiden Muffen mit einander verbindet. Eine Ankopplung dieser Art gestattet die Aufnahme von Fluchtungsfehlern und von Schwankungen in der Drehzahl des Motors. Sie bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass sie die Halterung der Pumpenwelle weder in axialer noch in radialer Richtung gewährleistet und infolgedessen voraussetzt, dass auf der Pumpe ein Gleitlager und ein Wälzlager in der Nähe der mechanischen Abdichtung vorgesehen werden müssen, welche die Abdichtung des Pumpenhauptteils sicherstellen. Damit wird der Ausbau der Pumpenwelle schwierig.
  • In der US-Patentschrift A-4 073 606 wird eine Pumpenanlage mit einem Motor auf der Oberseite beschrieben, welcher eine Axialpumpe quer zu einer vergleichsweise langen Welle antreibt. Dabei ist die Welle mit Axiallagern und Radiallagern ausgestattet, welche in der Lage sind, sowohl die Radialkräfte als auch die Axialkräfte aufzufangen. Das obere Ende der Welle ist mit der Pumpe über eine, Kraftübertragung mit Rillen verbunden, welche die Aufnahme von Ausdehnungen der Welle in axialer Richtung ermöglichen. In der Kraftübertragung mit Rillen ist ein Elastomerteil vorgesehen, um die Ausdehnungen in axialer Richtung aufzufangen.
  • Ein von der Kraftübertragung getrenntes Radial- und Axiallager hält die Welle an ihrem oberen Ende unterhalb der Kraftübertragung mit Rillen.
  • In der US-Patentschrift A-4 540 382 wird eine Vorrichtung zum Ankoppeln einer Welle eines Elektromotors an einen Pumpenkolben beschrieben. Auf der Pumpenwelle ist ein erstes Kraftübertragungsteil mit Rillen befestigt; das zweite gerillte Teil zur Kraftübertragung ist drehfest in einem Lager angebracht, welches die Radialkräfte aufnimmt und wird von dem ersten Teil mit Hilfe eines elastischen Elements zur Drehung angetrieben. Das zweite Teil weist an seinem Ende eine gegenüber dem Kolben exzentrisch angeordnete Antriebswelle auf. Bei dieser Anmeldung wird das Ziel verfolgt, die Übertragung von Schwingungen zwischen der Motorelle und dem zweiten Teil zu vermeiden.
  • In der europäischen Patentschrift EP-A-O 278 630 wird ein Kühlsystem beschrieben, das einen Kompressor umfasst, welcher eine Eingangswelle aufweist, die an eine Motorwelle angekoppelt ist. Die Ankopplung umfasst ein Teil auf der Welle des Kompressors und ein Teil auf der Motorwelle, wobei jedes der Teile Vorsprünge aufweist, die sich mit den Vorsprüngen auf dem anderen Teil verzahnen, die aber mittels der Zähne eines zusammendrückbaren Elements aus Chloropren von einander getrennt sind.
  • In der US-Patentschrift A-3 884 049 wird eine Ankopplung für Wellen beschrieben, welche einerseits einen Koppelkopf aufweisen, der auf einer Muffe angeordnet ist, die auf eine Antriebswelle aufzusetzen ist, sowie andererseits einen Koppelkopf, der auf einer Muffe angebracht ist, die auf eine angetriebene Welle aufzusetzen ist. Die Koppelköpfe weisen dabei Vorsprünge auf, die sich mit den Vorsprüngen auf dem anderen Teil so verzahnen, dass sie die Bewegung übertragen, wobei zwischen die Vorsprünge auf den beiden Koppelköpfen die Laschen eines zusammendrückbaren Teils angeordnet sind.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Lösung für das Problem der Ankopplung von Pumpen und Motoren zu schaffen. Sie sieht hierzu eine Lösung vor, welche ein einfaches Ausbauen ermöglicht, welche die Schwan kungen in der Drehzahl des Motors aufnimmt, und mit welcher außerdem vermieden wird, ein zusätzliches Lager in der Pumpe vorzusehen. Die Ankopplung gemäß der Erfindung gewährleistet die Halterung der Pumpenwelle in radialer und axialer Richtung. Außerdem macht sie es möglich, die Fluchtungsfehler zwischen dem Motor und der Pumpe aufzunehmen bzw. auszugleichen.
  • Genauer gesagt, regt die Erfindung eine Pumpe gemäß Anspruch 1 an.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel weisen die Einbaumittel einen Lagerbereich und einen Anschlag, wobei der Lagerbereich auf derselben Seite des Anschlags wie die Befestigungsmittel am Ende der Pumpenwelle liegt.
  • Die Erfindung regt vorteilhafterweise eine Pumpe an, die ein Pumpenhauptteil mit einem Aufsatz zur Abstützung des Motors und eine Pumpenwelle aufweist, ferner ein in dem Aufsatz angebrachtes Lager und ein solches Teil, das am Ende der Pumpenwelle befestigt und in dem Lager angebracht ist.
  • Außerdem schlägt die Erfindung eine Pumpe und eine n Pumpenmotor nach Anspruch 4 vor.
  • Vorteilhafterweise ist dabei das Teil auf der Pumpenwelle axial verschieblich und drehbeweglich mit der Pumpenwelle verbunden.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Teil auf der Motorwelle mit der Motorwelle nur drehbeweglich verbunden.
  • Die Erfindung regt vorteilhafterweise eine Pumpe und einen Pumpenmotor an, die mittels einer solchen Ankopplung mit einander verbunden sind, wobei die Pumpe ein Pumpenhauptteil mit einem Aufsatz zur Abstützung des Motors und eine Pumpenwelle aufweist, sowie ferner ein in dem Aufsatz angebrachtes Lager, wobei der Pumpenmotor eine Welle aufweist, das Teil Befestigungsmittel zur Befestigung auf einer Pumpenwelle am Ende der Pumpenwelle befestigt und in dem Lager angebracht ist, und wobei das Teil Befestigungsmittel zur Befestigung auf einer Motorwelle auf der Motorwelle befestigt ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden beispielhaften Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnung, in welcher
  • 1 eine Pumpe nach dem Stand der Technik darstellt;
  • 2 eine schematisierte Ansicht einer erfindungsgemäßen Pumpenankopplung im Schnitt zeigt; und
  • 3 eine auseinander gezogene schematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Pumpenankopplung ist.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass für die Ankopplung einer Pumpenwelle an einen Pumpenmotor ein Koppelteil verwendet wird, das am Ende der Pumpenwelle angebracht ist, welche zum einen ein Gleitlager oder ein Wälzlager trägt, das die Führung der Pumpenwelle in axialer und radialer Richtung gewährleistet, und zum anderen elastische Einrichtungen für den Antrieb der Pumpenwelle aufnehmen kann. Unter elastischer Ankopplung ist hier jede Ankopplung zu verstehen, mit welcher das Antriebsmoment der Motorwelle auf die Pumpenwelle übertragen wird und welche die Schwankungen in der augenblicklichen Drehzahl der Motorwelle oder Fluchtungsfehler der Wellen aufnimmt bzw. verringert.
  • Erfindungsgemäß wird tatsächlich angeregt, auf einem einzigen Teil die Funktionen der axialen und radialen Führung sowie des elastischen Antriebs neu zu gruppieren. Dieses Teil ist mit Koppelmitteln für die direkte Anbringung auf der Pumpenwelle versehen. Die US-Patentschrift US-A-4 073 606 zeigt auf der Welle eine Antriebsfunktion und eine Funktion zur Führung in axialer und radialer Richtung auf, die aber dort von getrennten Teilen realisiert werden. Die US-Patentschrift A-4 540 382 zeigt nicht die Ankopplung auf einer Pumpenwelle; im Übrigen ist in dieser Vorveröffentlichung keine axiale Führung vorgesehen, und zwar deshalb, weil dort keine axialen Kräfte auftreten.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Ankopplung, die ein solches Teil aufweist, sowie auf eine Pumpe, die ein solches Teil oder eine solche Ankopplung aufweist.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 2 und 3 beschrieben, welche ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen, bei welchem die elastischen Antriebsmittel aus zwei Teilen bestehen, die in axialer Richtung der Ankopplung in einander gleiten und die in der radialen Ebene im Wesentlichen komplementär ausgeführt sind, wobei zwischen diesen Teilen elastische Polster angeordnet sind.
  • 2 stellt eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Pumpenankopplung im Schnitt dar; in 2 sind die bereits anhand von 1 beschriebenen Elemente, insbesondere das Gehäuse 1 und die Welle 2 des Motors, der Aufsatz 4, welcher das Gehäuse 1 mit dem Pumpenhauptteil verbindet, und die Welle 6 der Pumpe, zu erkennen.
  • Die erfindungsgemäße Ankopplung wird von zwei starren Teilen 20 und 21 gebildet, die auch als Halb-Ankopplungen bezeichnet werden und die in axialer Richtung in einander gleiten und in der radialen Ebene im Wesentlichen komplementär ausgeführt sind. Zwischen diesen beiden Teilen sind Dämpfungsmittel 22 vorgesehen, die jedoch in 2 nicht erscheinen. Der exakte Aufbau der beiden Teile und der Dämpfungsmittel ergibt sich noch deutlicher aus der auseinander gezogenen perspektivischen Ansicht in 3 und wird nachstehend ausführlich unter Bezugnahme auf diese Figur beschrieben.
  • Das Teil 20 ist auf der Pumpenwelle befestigt, wohingegen das Teil 21 auf der Motorwelle angebracht ist.
  • Diese Auslegung der Ankopplung macht es möglich, zwischen der Motorwelle und der Pumpenwelle eine Verbindung zu gewährleisten, welche die Spielräume in axialer Richtung unterstützt. Somit wird vermieden, dass die Belastungen in axialer Richtung auf die Motorlager übertragen werden, welche durch den Pumpbetrieb mit dem Strömungsmittel auf der Pumpenwelle herbeigeführt werden. Die Anwesenheit von Dämpfungsmitteln gewährleistet die Aufnahme von möglichen Schwankungen in der Drehzahl des Motors oder auch den Ausgleich von Fluchtungsfehlern des Motors durch die Ankopplung. Da die beiden Teile in der radialen Ebene im Wesentlichen komplementär sind, wird durch die Drehung des Teils 21 wegen der Drehung der Motorwelle das Teil 20 und somit die Pumpenwelle zur Drehung angetrieben.
  • Wie aus der Figur außerdem ersichtlich ist, wird die Ankopplung auf der Pumpenwelle über eine Verbindung befestigt, die in der Lage ist, die Axialkräfte auf den Aufsatz zu übertragen. Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel wurde ein Einbau des Teils 20 auf der Welle durch Klemmung mit Hilfe von zwei Schrauben 23 und 24 vorgenommen. Die Welle weist darüber hinaus an ihrem Ende ein Gewindeloch auf, in welches ein Bolzen oder eine Schraube 25 eingeschraubt wird. Die Schrauben 23 und 24 stellen die Halterung des Teils 20 auf dem Ende der Welle sicher. Der Bolzen 25 sorgt für die Positionierung des Teils 20 auf der Welle vor dem Anziehen der Schrauben 23 und 24.
  • Das Teil 20 ist auch drehbeweglich in dem Aufsatz 5 mittels eines Lagers 27 angebracht. Bei dem in der Figur dargestellten Beispiel wird dieses von einem Wälzlager mit tiefer Auskehlung gebildet, das in der Lage ist, die Halterung des Teils 20 sowohl in radialer als auch in axialer Richtung zu sichern. Der Außenring 28 des Wälzlagers ist auf dem Aufsatz angebracht; in axialer Richtung stützt sich der Ring auf einem Anschlag 29 ab, der in dem Aufsatz ausgebildet ist, und wird auf der Motorseite mit Hilfe von Sicherungsbügeln 30 gehalten. Das Teil 20 weist einen Anschlag 31 auf, auf welchem sich der Innenring 32 des Wälzlagers abstützt. Das Wälzlager ist über seinen Innenring unter Kraftaufwand auf dem Teil 20 auf der Ablauffläche angebracht, die auf dem Teil 20 ausgearbeitet ist, und stützt sich dabei auf dem Anschlag 31 ab. Man könnte auch eine Montage mit Hilfe eines Sicherungsbügels vorsehen, wie dies bei der Vorrichtung aus 1 der Fall ist. In dem Maße, in dem die von der Pumpenwelle aufgebrachten Kräfte in axialer Richtung im Wesentlichen in die Richtung gelenkt werden, in welche man sich an das Ende des Pumpenhauptteils annähert – in 2 von oben nach unten – genügt eine Anbringung des Wälzlagers unter Kraftaufwand auf dem Teil 20. Diese Lösung vereinfacht die Montage.
  • Die gesamte Konstruktion gewährleistet die Halterung des Teils 20 in radialer Richtung bezüglich des Aufsatzes und auch die Übertragung von Axialkräften von der Welle 20 zu dem Aufsatz hin.
  • Wie aus der Figur zu erkennen ist, ist es von Vorteil, wenn der Anschlag des Aufsatzes, der zum Aufnehmen des Lagers 27 bestimmt ist, so angeordnet wird, dass das Lager auf der Seite des Aufsatzes gegenüber der Pumpe angeordnet ist. Es ist auch vorteilhaft, wenn der Anschlag 31 des Teils 20 so angeordnet wird, dass der Innenring des Wälzlagers sich auf derselben Seite des Anschlags wie die Pumpenwelle befindet. Damit wird die Übertragung von Axialkräften der Pumpenwelle auf den Aufsatz mittels der Anschläge in der Richtung sichergestellt, in der die Belastungen vornehmlich auf die Pumpenwelle einwirken.
  • Das Teil 21 zur Ankopplung kann auf der Motorwelle in unterschiedlicher Weise angebracht werden. Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein Befestigungskeil 33 verwendet, um die radiale Befestigung des Teils 21 sicherzustellen. Die Halterung dieser beiden Elemente in axialer Position wird mittels eines Stifts oder einer Radialschraube in dem in 2 dargestellten Loch 34 gewährleistet.
  • Der Einbau der erfindungsgemäßen Ankopplung wird folgendermaßen vorgenommen. Zunächst wird unter Kraftaufwand in der vorstehend schon erläuterten Weise das Lager auf dem Teil 20 montiert. Nach dem Aufbau des Aufsatzes auf dem Pumpenhauptteil wird anschließend das Teil 20 in den Aufsatz um die Welle 6 eingeführt und dort mit Hilfe des Bolzens 25 und der Schrauben 23 und 24 fixiert. Anschließend kann man auf dem Teil 20 die Dämpfungsmittel 22 anordnen und das Lager in dem Aufsatz mit Hilfe von Sicherungsbügeln 30 befestigen. Nun wird auf dem Aufsatz der Motor angebracht, auf dessen Welle zuvor schon das Teil 21 befestigt wurde.
  • Der Abbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Dabei wird deutlich, dass die Erfindung einen leichten Zugang zu der mechanischen Abdichtung der Pumpenwelle ermöglicht und einen einfachen Eingriff an der Pumpe gestattet.
  • 3 stellt in auseinander gezogener perspektivischer schematischer Ansicht eine Pumpenankopplung gemäß der vorliegenden Endung dar. Aus der 3 sind das Teil 20, das dazu bestimmt ist, auf der Pumpenwelle angebracht zu werden, neben dem Teil 21, das dazu vorgesehen ist, auf der Motorwelle angebracht zu werden, sowie die Dämpfungsmittel 22 zu entnehmen. Wie aus der Figur deutlich wird, weisen die Teile 20 und 21 bei diesem Ausführungsbeispiel jeweils drei vorspringende Abschnitte auf, die im Wesentlichen die Form eines Scheibensechstels aufweisen und in gleichmäßigen Abständen verteilt sind. Auf diese Weise können die vorspringenden Abschnitte des Teils 20 zwischen den. vorspringenden Abschnitten des Teils 21 eingeführt werden. Die Teile 20 und 21 sind beispielsweise aus Aluminium hergestellt. Die Dämpfungsmittel 22 werden von sechs elastischen Polstern gebildet, zum Beispiel Polstern aus Elastomermaterial vom Typ Polyurethan; sie sind unter einander mittels eines Außenrings verbunden und werden in der Weise angeordnet, dass sie sich zwischen den vorspringenden Abschnitten der Teile 20 und 21 verzahnen können.
  • Die Anordnung von Polstern stellt einerseits die Dämpfung von Schwankungen in der augenblicklichen Geschwindigkeit des Motors sicher und ermöglicht andererseits die Aufnahme von Fluchtungsfehlern zwischen der Motorwelle und der Pumpenwelle.
  • Aus 3 ist des Weiteren der Lagerbereich zu erkennen, der dazu bestimmt ist, den Innenring des Wälzlagers aufzunehmen, das sich auf dem äußeren Abschnitt des Teils 20 befindet und mit hoher Präzision bearbeitet werden kann.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ankopplung das Teil 20 werden damit die drei Funktionen der Befestigung auf dem Ende der Pumpenwelle, der Führung der Pumpenwelle in axialer und radialer Richtung und des elastischen Antriebs dieser Welle mittels des Teils 20 sichergestellt. Zu diesem Zweck weist das Teil einerseits Befestigungsmittel zur Fixierung in der Drehbewegung und in der Verschiebebewegung auf dem Ende der Welle auf, die bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 2 und 3 durch Verklemmen und Verschrauben wirken.
  • Zum anderen weist es Einrichtungen zum Einbauen eines Lagers auf, die bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel von dem Lagerbereich und dem Anschlag gebildet werden.
  • Schließlich weist die Erfindung Einrichtungen für den elastischen Drehantrieb auf, bei dem dargestellten Beispiel aufgrund der Ausbildung des Teils 20, das komplementär zur Ausbildung des Teils 21 ist.
  • Die vorliegende Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die hier beschriebenen und dargestellten Beispiele und Ausführungsbeispiele, sondern es sind zahlreiche Abwandlungen und Varianten möglich, die zum Wissen des Fachmanns gehören. so ist die genaue Form der Teile 20 und 21, welche die Ankopplung bilden, nicht auf das hier beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es können auch andere Formen vorgesehen werden, welche zum einen ein Spiel in axialer Richtung und zum anderen einen Antrieb in radialer Richtung gewährleisten und es darüber hinaus gestatten, die Fluchtungsfehler und die Schwankungen in der Drehzahl des Motors aufzufangen. Dabei kann jedes der Teile zwei oder vier vorspringende Abschnitte aufweisen, wobei einer der Abschnitte eine Kreuzform aufweisen kann, etc.
  • Außerdem sind die Antriebsmittel nicht auf das hier dargestellte und vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel mit zwei komplementären Teilen in einer radialen Ebene beschränkt. Es ist auch möglich, für die Erfindung Antriebsmittel jeglicher Art zu verwenden, beispielsweise Antriebseinrichtungen, die aus einem Elastomermaterial und aus Metallblättchen bestehen, oder auch vollständig elastische Antriebsmittel. Auch können auf den Ankopplungsteilen auf der Seite der Motorwelle und auf der Seite der Pumpenwelle gerillte Patrizenteile verwendet werden, die von einem Ring aus elastischem Material umschlossen sind, welcher zu beiden Seiten eine Aufnahme für ein Teil aufweist, das ein zu jedem der gerillten Teile komplementäres Teil darstellt: Weitere Antriebsmittel, welche die Schwingungen und die Schwankungen in der augenblicklichen Drehzahl dämpfen, sind ebenfalls möglich.
  • Zur Befestigung der Halbankopplung auf der Pumpenwelle können Befestigungsmittel verwendet werden, die sich von den vorstehend beschriebenen unterscheiden – zum Beispiel kann die Befestigung durch Verschrauben des Teils und durch Feststellen mit Hilfe eines Stifts oder mit jeder anderen Lösung erfolgen, die an sich bekannt ist.

Claims (9)

  1. Pumpe, welche folgendes aufweist: – eine Pumpenwelle (6), die drehbar angebracht ist; – ein Teil (20), das verschieblich und drehbar am Ende der Pumpenwelle (6) befestigt ist und Mittel zur Anbringung eines Lagers (27) und von Antriebsmitteln für einen elastischen Drehantrieb aufweist; und – ein Lager (27) zur Führung des Teils (20) in axialer und radialer Richtung, wobei das Teil (20) mittels Montagemitteln in dem Lager angebracht ist.
  2. Pumpe nach Anspruch 1, bei welcher – das Lager (27) ein Wälzlager ist; und – die Montagemittel einen Lagerbereich und einen Anschlag (31) umfassen; wobei der Lagerbereich auf derselben Seite des Anschlags wie die Befestigungsmittel am Ende der Pumpenwelle liegt.
  3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, welche darüber hinaus ein Pumpenhauptteil mit einem Aufsatz zur Abstützung des Motors (4) aufweist, bei welcher das Lager (27) in dem Aufsatz angebracht ist.
  4. Pumpe und Pumpenmotor mit: – der Pumpe, welche eine Pumpenwelle (6) aufweist, die drehbar angebracht ist, ein gekoppeltes Teil (20), auf der Pumpenwelle (6) angebracht ist, und ein Lager (27) zum Führen des Teils (20) in axialer und radialer Richtung; wobei das Teil (20) in dem Lager montiert ist; und – den Pumpenmotor (1), welche eine Motorwelle (2) und ein gekoppeltes Teil aufweist, das auf der Motorpumpe montiert ist; wobei das gekoppelte Teil (20) auf der Pumpenwelle (6) und das gekoppelte Teil auf der Motorwelle elastisch zur Drehbewegung gekoppelt sind.
  5. Pumpe und Pumpenmotor nach Anspruch 4, wobei das Teil auf der Pumpenwelle axial verschieblich und drehbar mit der Pumpenwelle verbunden ist.
  6. Pumpe und Pumpenmotor nach Anspruch 4 oder 5, wobei das Teil auf der Motorwelle ausschließlich zur Drehung mit der Motorwelle verbunden ist.
  7. Pumpe und Pumpenmotor nach Anspruch 4, 5 oder 6, wobei das gekoppelte Teil auf der Pumpenwelle (20) am Ende der Pumpenwelle und das gekoppelte Teil auf der Motorwelle (2) am Ende der Motorwelle befestigt ist.
  8. Pumpe und Pumpenmotor nach Anspruch 7, wobei die Pumpe ein Pumpenhauptteil mit einem Aufsatz zur Abstützung des Motors (4) aufweist, wobei das Lager (27) in dem Aufsatz untergebracht ist.
  9. Pumpe und Pumpenmotor nach einem der Ansprüche 4 bis 8, wobei: – das Lager (27) ein Wälzlager ist; und – das gekoppelte Teil (20) auf der Pumpenwelle (6) einen Lagerbereich und einen Anschlag (31) zur Montage des Wälzlagers aufweist, wobei der Lagerbereich auf derselben Seite des Anschlags wie die Befestigungsmittel am Ende der Pumpenwelle ausgebildet ist.
DE60003093T 1999-02-09 2000-02-08 Kupplung für Pumpe und Motor Expired - Lifetime DE60003093T2 (de)

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