-
Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf das Gebiet der Pumpentechnik und genauer gesagt auf die
Kupplung zwischen einem Pumpenmotor und einer Pumpe.
-
Eine Pumpe weist im Allgemeinen ein
Pumpenhauptteil mit Einlassöffnungen
und Förderöffnungen
auf. In dem Pumpenhauptteil ist eine Welle drehbar angebracht, auf
welcher Pumpenräder
befestigt sind. Die Pumpe kann auf einem Antriebsmotor befestigt
sein, was meistens über
ihr Pumpenhauptteil geschieht. Der Antriebsmotor treibt die Pumpenwelle zur
Drehung an, so dass der Pumpbetrieb aufgenommen wird.
-
Eine der Problemstellen bei den Pumpen
ist die Ankopplung zwischen der Pumpenwelle und dem Antriebsmotor.
Die Ankopplung unterliegt dabei mehreren Einschränkungen: auf der einen Seite
muss sie den Drehantrieb der Pumpenwelle sicherstellen, also die
Drehbewegung der Motorwelle auf die Pumpenwelle übertragen. Außerdem muss
sie gegebenenfalls die Schwankungen in der Motordrehzahl aufnehmen,
insbesondere im Fall von Einphasen-Motoren. Vorteilhafterweise nimmt
sie die Torsionsschwingungen zwischen der Pumpe und der Motorwelle
auf. Eine solche Kupplung ist vorteilhafterweise leicht abbaubar,
damit sie den einfacheren Austausch der Pumpe oder des Antriebsmotors
ermöglicht
oder ganz allgemein Eingriffe am Motor oder der Pumpe möglich macht.
-
Bekanntlich wird im Pumpenhauptteil
ein Lager vorgesehen, welches die axialen Kräfte aufnimmt, die durch die
Hydraulik auf der Pumpenwelle hervorgerufen werden, insbesondere
im Falle von mehrstufigen Pumpen. 1 zeigt
eine solche Ankopplung, die bei den Pumpen vertrieben wird, welche
von der Anmelderin unter der Bezeichnung Multi V vertrieben werden.
-
In 1 sind
dabei das Pumpengehäuse 1 und
die Motorwelle 2 erkennbar. Das Pumpenhauptteil 3 ist
auf dem Motor mittels eines Aufsatzes als Motorlagerung 4 befestigt,
der auf dem Gehäuse 1 mittels
der Schrauben 5 angeschraubt ist. Die Welle 6 der
Pumpe steht dabei in dem Aufsatz über das Pumpenhauptteil vor,
Eine mechanische Dichtung 7 sorgt für den dichten Abschluss der
Pumpe am Ausgang der Welle des Pumpenhauptteils. Ein starres Kopplungsteil 8 ist
durch Festklemmen an einem seiner Enden auf der Pumpenwelle befestigt.
In der Figur sind die Schrauben 9 und 10 zu erkennen,
welche die Befestigung des Teils 8 auf der Pumpenwelle 6 ermöglichen.
An seinem anderen Ende wird das Teil 8 drehfest bezüglich der
Welle 2 des Motors mittels eines Keils 12 gehalten.
-
Im Übrigen stützt sich das Teil 8 axial über einen
Anschlag 13 auf dem Innenring 14 eines Wälzlagers
ab; Ein Sicherungsbügel 16 hält den Ring
auf der dem Anschlag gegenüber
liegenden Seite. Der Außenring 15 des
Wälzlagers
ist in dem Aufsatz 4 angebracht und wird dort mittels eines
Anschlags 17 und eines Sicherungsbügels 18 in axialer
Richtung gehalten. Bei dem Wälzlager
handelt es sich beispielsweise um ein Wälzlager mit tiefer Auskehlung, das
zum einen die radiale Halterung des Kopplungsteils gewährleistet
und zum anderen auf den Aufsatz 4 die axialen Kräfte überträgt, die
von der Pumpenwelle übertragen
werden.
-
Bei dieser Vorrichtung wird vermieden,
dass die Motorenlager die axialen Belastungen einwirken, auf von
dem Strömungsmittel
auf der Pumpenwelle erzeugt werden: die axialen Belastungen werden über das
Wälzlager 14–15 auf
den Aufsatz 4 übertragen.
-
Diese bekannte Vorrichtung weist
die folgenden Nachteile auf: Zum einen gestattet sie keine Aufnahme
der Schwankungen in der Drehzahl des Motors, insbesondere im Fall
von Einphasen-Motoren, deren Drehzahl nicht gleichmäßig ist.
Diese Schwankungen in der Drehzahl können zu einem Verstemmen des
Befestigungskeils führen,
was sich störend auf
den reibungslosen Antrieb der Pumpenwelle auswirkt. Des Weiteren
ist diese Vorrichtung nicht in der Lage, die Fehler in der axialen
Ausrichtung zwischen der Pumpenwelle und der Antriebswelle des Motors aufzufangen.
Diese Fehler können
zu Schwingen der Pumpenwelle und zu Leckstellen in Höhe der mechanischen
Abdichtung führen.
Schließlich
ermöglicht diese
Vorrichtung kein einfaches Abbauen der Pumpenwelle, da ein solcher
Ausbau auch den Ausbau des Lagers beinhaltet, indem die Sicherungsbügel abgenommen
werden, damit man anschließend
das dazwischen liegende Teil 8 herausheben kann, um so Zugang zur
Pumpenwelle zu erhalten.
-
Im übrigen ist es bekannt, zwischen
einer Pumpe und einem Pumpenmotor eine völlig elastische Kupplungsvorrichtung
vorzusehen, die zum einen an der Welle des Antriebsmotors und zum
anderen an der Pumpenwelle befestigt ist. Ein System dieser Art
wird insbesondere bei Pumpen eingesetzt, die auf Sockeln montiert
sind, bei denen die Fluchtung zwischen der Motorwelle und der Pumpenwelle
nur wenig genau ist. Eine Ankopplung dieser Art wird zum Beispiel
unter den Markenbezeichnungen N-Eupex und Bipex vertrieben und weist
eine Muffe auf, die zur Anbringung auf der Motorwelle vorgesehen ist,
eine Muffe, die zur Anbringung auf der Pumpenwelle durch Aufklemmen
oder mit Hilfe eines Befestigungskeils bestimmt ist, sowie einen
Block oder ein Kreuzteil aus Elastomermaterial, welches die beiden Muffen
mit einander verbindet. Eine Ankopplung dieser Art gestattet die
Aufnahme von Fluchtungsfehlern und von Schwankungen in der Drehzahl
des Motors. Sie bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass sie die Halterung
der Pumpenwelle weder in axialer noch in radialer Richtung gewährleistet
und infolgedessen voraussetzt, dass auf der Pumpe ein Gleitlager
und ein Wälzlager
in der Nähe
der mechanischen Abdichtung vorgesehen werden müssen, welche die Abdichtung
des Pumpenhauptteils sicherstellen. Damit wird der Ausbau der Pumpenwelle
schwierig.
-
In der US-Patentschrift A-4 073 606
wird eine Pumpenanlage mit einem Motor auf der Oberseite beschrieben,
welcher eine Axialpumpe quer zu einer vergleichsweise langen Welle
antreibt. Dabei ist die Welle mit Axiallagern und Radiallagern ausgestattet, welche
in der Lage sind, sowohl die Radialkräfte als auch die Axialkräfte aufzufangen.
Das obere Ende der Welle ist mit der Pumpe über eine, Kraftübertragung
mit Rillen verbunden, welche die Aufnahme von Ausdehnungen der Welle
in axialer Richtung ermöglichen.
In der Kraftübertragung
mit Rillen ist ein Elastomerteil vorgesehen, um die Ausdehnungen
in axialer Richtung aufzufangen.
-
Ein von der Kraftübertragung getrenntes Radial-
und Axiallager hält
die Welle an ihrem oberen Ende unterhalb der Kraftübertragung
mit Rillen.
-
In der US-Patentschrift A-4 540 382
wird eine Vorrichtung zum Ankoppeln einer Welle eines Elektromotors
an einen Pumpenkolben beschrieben. Auf der Pumpenwelle ist ein erstes
Kraftübertragungsteil mit
Rillen befestigt; das zweite gerillte Teil zur Kraftübertragung
ist drehfest in einem Lager angebracht, welches die Radialkräfte aufnimmt
und wird von dem ersten Teil mit Hilfe eines elastischen Elements
zur Drehung angetrieben. Das zweite Teil weist an seinem Ende eine
gegenüber
dem Kolben exzentrisch angeordnete Antriebswelle auf. Bei dieser
Anmeldung wird das Ziel verfolgt, die Übertragung von Schwingungen
zwischen der Motorelle und dem zweiten Teil zu vermeiden.
-
In der europäischen Patentschrift EP-A-O 278
630 wird ein Kühlsystem
beschrieben, das einen Kompressor umfasst, welcher eine Eingangswelle aufweist,
die an eine Motorwelle angekoppelt ist. Die Ankopplung umfasst ein
Teil auf der Welle des Kompressors und ein Teil auf der Motorwelle,
wobei jedes der Teile Vorsprünge
aufweist, die sich mit den Vorsprüngen auf dem anderen Teil verzahnen,
die aber mittels der Zähne
eines zusammendrückbaren
Elements aus Chloropren von einander getrennt sind.
-
In der US-Patentschrift A-3 884 049
wird eine Ankopplung für
Wellen beschrieben, welche einerseits einen Koppelkopf aufweisen,
der auf einer Muffe angeordnet ist, die auf eine Antriebswelle aufzusetzen
ist, sowie andererseits einen Koppelkopf, der auf einer Muffe angebracht
ist, die auf eine angetriebene Welle aufzusetzen ist. Die Koppelköpfe weisen dabei
Vorsprünge
auf, die sich mit den Vorsprüngen auf
dem anderen Teil so verzahnen, dass sie die Bewegung übertragen,
wobei zwischen die Vorsprünge auf
den beiden Koppelköpfen
die Laschen eines zusammendrückbaren
Teils angeordnet sind.
-
Der vorliegenden Erfindung liegt
nun die Aufgabe zugrunde, eine Lösung
für das
Problem der Ankopplung von Pumpen und Motoren zu schaffen. Sie sieht
hierzu eine Lösung
vor, welche ein einfaches Ausbauen ermöglicht, welche die Schwan kungen
in der Drehzahl des Motors aufnimmt, und mit welcher außerdem vermieden
wird, ein zusätzliches
Lager in der Pumpe vorzusehen. Die Ankopplung gemäß der Erfindung
gewährleistet
die Halterung der Pumpenwelle in radialer und axialer Richtung.
Außerdem macht
sie es möglich,
die Fluchtungsfehler zwischen dem Motor und der Pumpe aufzunehmen
bzw. auszugleichen.
-
Genauer gesagt, regt die Erfindung
eine Pumpe gemäß Anspruch
1 an.
-
Bei einem Ausführungsbeispiel weisen die Einbaumittel
einen Lagerbereich und einen Anschlag, wobei der Lagerbereich auf
derselben Seite des Anschlags wie die Befestigungsmittel am Ende der
Pumpenwelle liegt.
-
Die Erfindung regt vorteilhafterweise
eine Pumpe an, die ein Pumpenhauptteil mit einem Aufsatz zur Abstützung des
Motors und eine Pumpenwelle aufweist, ferner ein in dem Aufsatz
angebrachtes Lager und ein solches Teil, das am Ende der Pumpenwelle
befestigt und in dem Lager angebracht ist.
-
Außerdem schlägt die Erfindung eine Pumpe und
eine n Pumpenmotor nach Anspruch 4 vor.
-
Vorteilhafterweise ist dabei das
Teil auf der Pumpenwelle axial verschieblich und drehbeweglich mit
der Pumpenwelle verbunden.
-
Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Teil auf
der Motorwelle mit der Motorwelle nur drehbeweglich verbunden.
-
Die Erfindung regt vorteilhafterweise
eine Pumpe und einen Pumpenmotor an, die mittels einer solchen Ankopplung
mit einander verbunden sind, wobei die Pumpe ein Pumpenhauptteil
mit einem Aufsatz zur Abstützung
des Motors und eine Pumpenwelle aufweist, sowie ferner ein in dem
Aufsatz angebrachtes Lager, wobei der Pumpenmotor eine Welle aufweist,
das Teil Befestigungsmittel zur Befestigung auf einer Pumpenwelle
am Ende der Pumpenwelle befestigt und in dem Lager angebracht ist,
und wobei das Teil Befestigungsmittel zur Befestigung auf einer
Motorwelle auf der Motorwelle befestigt ist.
-
Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden beispielhaften Beschreibung
von Ausführungsbeispielen
anhand der beigefügten
Zeichnung, in welcher
-
1 eine
Pumpe nach dem Stand der Technik darstellt;
-
2 eine
schematisierte Ansicht einer erfindungsgemäßen Pumpenankopplung im Schnitt zeigt;
und
-
3 eine
auseinander gezogene schematische perspektivische Ansicht einer
erfindungsgemäßen Pumpenankopplung
ist.
-
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass für die Ankopplung
einer Pumpenwelle an einen Pumpenmotor ein Koppelteil verwendet
wird, das am Ende der Pumpenwelle angebracht ist, welche zum einen
ein Gleitlager oder ein Wälzlager
trägt,
das die Führung
der Pumpenwelle in axialer und radialer Richtung gewährleistet,
und zum anderen elastische Einrichtungen für den Antrieb der Pumpenwelle
aufnehmen kann. Unter elastischer Ankopplung ist hier jede Ankopplung
zu verstehen, mit welcher das Antriebsmoment der Motorwelle auf
die Pumpenwelle übertragen
wird und welche die Schwankungen in der augenblicklichen Drehzahl
der Motorwelle oder Fluchtungsfehler der Wellen aufnimmt bzw. verringert.
-
Erfindungsgemäß wird tatsächlich angeregt, auf einem
einzigen Teil die Funktionen der axialen und radialen Führung sowie
des elastischen Antriebs neu zu gruppieren. Dieses Teil ist mit
Koppelmitteln für
die direkte Anbringung auf der Pumpenwelle versehen. Die US-Patentschrift
US-A-4 073 606 zeigt auf der Welle eine Antriebsfunktion und eine
Funktion zur Führung
in axialer und radialer Richtung auf, die aber dort von getrennten
Teilen realisiert werden. Die US-Patentschrift A-4 540 382 zeigt
nicht die Ankopplung auf einer Pumpenwelle; im Übrigen ist in dieser Vorveröffentlichung
keine axiale Führung
vorgesehen, und zwar deshalb, weil dort keine axialen Kräfte auftreten.
-
Die Erfindung bezieht sich auch auf
eine Ankopplung, die ein solches Teil aufweist, sowie auf eine Pumpe,
die ein solches Teil oder eine solche Ankopplung aufweist.
-
Die Erfindung wird nachstehend unter
Bezugnahme auf die 2 und 3 beschrieben, welche ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigen, bei welchem die elastischen Antriebsmittel aus
zwei Teilen bestehen, die in axialer Richtung der Ankopplung in
einander gleiten und die in der radialen Ebene im Wesentlichen komplementär ausgeführt sind,
wobei zwischen diesen Teilen elastische Polster angeordnet sind.
-
2 stellt
eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Pumpenankopplung im Schnitt dar;
in 2 sind die bereits
anhand von 1 beschriebenen
Elemente, insbesondere das Gehäuse 1 und
die Welle 2 des Motors, der Aufsatz 4, welcher das
Gehäuse 1 mit
dem Pumpenhauptteil verbindet, und die Welle 6 der Pumpe,
zu erkennen.
-
Die erfindungsgemäße Ankopplung wird von zwei
starren Teilen 20 und 21 gebildet, die auch als Halb-Ankopplungen
bezeichnet werden und die in axialer Richtung in einander gleiten
und in der radialen Ebene im Wesentlichen komplementär ausgeführt sind.
Zwischen diesen beiden Teilen sind Dämpfungsmittel 22 vorgesehen,
die jedoch in 2 nicht erscheinen.
Der exakte Aufbau der beiden Teile und der Dämpfungsmittel ergibt sich noch
deutlicher aus der auseinander gezogenen perspektivischen Ansicht
in 3 und wird nachstehend
ausführlich
unter Bezugnahme auf diese Figur beschrieben.
-
Das Teil 20 ist auf der
Pumpenwelle befestigt, wohingegen das Teil 21 auf der Motorwelle
angebracht ist.
-
Diese Auslegung der Ankopplung macht
es möglich,
zwischen der Motorwelle und der Pumpenwelle eine Verbindung zu gewährleisten,
welche die Spielräume
in axialer Richtung unterstützt.
Somit wird vermieden, dass die Belastungen in axialer Richtung auf
die Motorlager übertragen
werden, welche durch den Pumpbetrieb mit dem Strömungsmittel auf der Pumpenwelle
herbeigeführt
werden. Die Anwesenheit von Dämpfungsmitteln
gewährleistet
die Aufnahme von möglichen
Schwankungen in der Drehzahl des Motors oder auch den Ausgleich
von Fluchtungsfehlern des Motors durch die Ankopplung. Da die beiden
Teile in der radialen Ebene im Wesentlichen komplementär sind,
wird durch die Drehung des Teils 21 wegen der Drehung der
Motorwelle das Teil 20 und somit die Pumpenwelle zur Drehung
angetrieben.
-
Wie aus der Figur außerdem ersichtlich
ist, wird die Ankopplung auf der Pumpenwelle über eine Verbindung befestigt,
die in der Lage ist, die Axialkräfte
auf den Aufsatz zu übertragen.
Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel wurde ein Einbau
des Teils 20 auf der Welle durch Klemmung mit Hilfe von
zwei Schrauben 23 und 24 vorgenommen. Die Welle
weist darüber
hinaus an ihrem Ende ein Gewindeloch auf, in welches ein Bolzen
oder eine Schraube 25 eingeschraubt wird. Die Schrauben 23 und 24 stellen
die Halterung des Teils 20 auf dem Ende der Welle sicher.
Der Bolzen 25 sorgt für
die Positionierung des Teils 20 auf der Welle vor dem Anziehen
der Schrauben 23 und 24.
-
Das Teil 20 ist auch drehbeweglich
in dem Aufsatz 5 mittels eines Lagers 27 angebracht.
Bei dem in der Figur dargestellten Beispiel wird dieses von einem
Wälzlager
mit tiefer Auskehlung gebildet, das in der Lage ist, die Halterung
des Teils 20 sowohl in radialer als auch in axialer Richtung
zu sichern. Der Außenring 28 des
Wälzlagers
ist auf dem Aufsatz angebracht; in axialer Richtung stützt sich
der Ring auf einem Anschlag 29 ab, der in dem Aufsatz ausgebildet
ist, und wird auf der Motorseite mit Hilfe von Sicherungsbügeln 30 gehalten.
Das Teil 20 weist einen Anschlag 31 auf, auf welchem
sich der Innenring 32 des Wälzlagers abstützt. Das
Wälzlager
ist über
seinen Innenring unter Kraftaufwand auf dem Teil 20 auf der
Ablauffläche
angebracht, die auf dem Teil 20 ausgearbeitet ist, und
stützt
sich dabei auf dem Anschlag 31 ab. Man könnte auch
eine Montage mit Hilfe eines Sicherungsbügels vorsehen, wie dies bei
der Vorrichtung aus 1 der
Fall ist. In dem Maße,
in dem die von der Pumpenwelle aufgebrachten Kräfte in axialer Richtung im
Wesentlichen in die Richtung gelenkt werden, in welche man sich
an das Ende des Pumpenhauptteils annähert – in 2 von oben nach unten – genügt eine
Anbringung des Wälzlagers
unter Kraftaufwand auf dem Teil 20. Diese Lösung vereinfacht
die Montage.
-
Die gesamte Konstruktion gewährleistet
die Halterung des Teils 20 in radialer Richtung bezüglich des
Aufsatzes und auch die Übertragung
von Axialkräften
von der Welle 20 zu dem Aufsatz hin.
-
Wie aus der Figur zu erkennen ist,
ist es von Vorteil, wenn der Anschlag des Aufsatzes, der zum Aufnehmen
des Lagers 27 bestimmt ist, so angeordnet wird, dass das
Lager auf der Seite des Aufsatzes gegenüber der Pumpe angeordnet ist.
Es ist auch vorteilhaft, wenn der Anschlag 31 des Teils 20 so
angeordnet wird, dass der Innenring des Wälzlagers sich auf derselben
Seite des Anschlags wie die Pumpenwelle befindet. Damit wird die Übertragung
von Axialkräften
der Pumpenwelle auf den Aufsatz mittels der Anschläge in der
Richtung sichergestellt, in der die Belastungen vornehmlich auf
die Pumpenwelle einwirken.
-
Das Teil 21 zur Ankopplung
kann auf der Motorwelle in unterschiedlicher Weise angebracht werden.
Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein Befestigungskeil 33 verwendet,
um die radiale Befestigung des Teils 21 sicherzustellen. Die
Halterung dieser beiden Elemente in axialer Position wird mittels
eines Stifts oder einer Radialschraube in dem in 2 dargestellten Loch 34 gewährleistet.
-
Der Einbau der erfindungsgemäßen Ankopplung
wird folgendermaßen
vorgenommen. Zunächst wird
unter Kraftaufwand in der vorstehend schon erläuterten Weise das Lager auf
dem Teil 20 montiert. Nach dem Aufbau des Aufsatzes auf
dem Pumpenhauptteil wird anschließend das Teil 20 in
den Aufsatz um die Welle 6 eingeführt und dort mit Hilfe des
Bolzens 25 und der Schrauben 23 und 24 fixiert.
Anschließend
kann man auf dem Teil 20 die Dämpfungsmittel 22 anordnen
und das Lager in dem Aufsatz mit Hilfe von Sicherungsbügeln 30 befestigen. Nun
wird auf dem Aufsatz der Motor angebracht, auf dessen Welle zuvor
schon das Teil 21 befestigt wurde.
-
Der Abbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge. Dabei wird deutlich, dass die Erfindung einen leichten
Zugang zu der mechanischen Abdichtung der Pumpenwelle ermöglicht und
einen einfachen Eingriff an der Pumpe gestattet.
-
3 stellt
in auseinander gezogener perspektivischer schematischer Ansicht
eine Pumpenankopplung gemäß der vorliegenden
Endung dar. Aus der 3 sind
das Teil 20, das dazu bestimmt ist, auf der Pumpenwelle
angebracht zu werden, neben dem Teil 21, das dazu vorgesehen
ist, auf der Motorwelle angebracht zu werden, sowie die Dämpfungsmittel 22 zu
entnehmen. Wie aus der Figur deutlich wird, weisen die Teile 20 und 21 bei
diesem Ausführungsbeispiel
jeweils drei vorspringende Abschnitte auf, die im Wesentlichen die
Form eines Scheibensechstels aufweisen und in gleichmäßigen Abständen verteilt
sind. Auf diese Weise können
die vorspringenden Abschnitte des Teils 20 zwischen den.
vorspringenden Abschnitten des Teils 21 eingeführt werden. Die
Teile 20 und 21 sind beispielsweise aus Aluminium hergestellt.
Die Dämpfungsmittel 22 werden
von sechs elastischen Polstern gebildet, zum Beispiel Polstern aus
Elastomermaterial vom Typ Polyurethan; sie sind unter einander mittels
eines Außenrings
verbunden und werden in der Weise angeordnet, dass sie sich zwischen
den vorspringenden Abschnitten der Teile 20 und 21 verzahnen
können.
-
Die Anordnung von Polstern stellt
einerseits die Dämpfung
von Schwankungen in der augenblicklichen Geschwindigkeit des Motors
sicher und ermöglicht
andererseits die Aufnahme von Fluchtungsfehlern zwischen der Motorwelle
und der Pumpenwelle.
-
Aus 3 ist
des Weiteren der Lagerbereich zu erkennen, der dazu bestimmt ist,
den Innenring des Wälzlagers
aufzunehmen, das sich auf dem äußeren Abschnitt
des Teils 20 befindet und mit hoher Präzision bearbeitet werden kann.
-
Bei der erfindungsgemäßen Ankopplung
das Teil 20 werden damit die drei Funktionen der Befestigung
auf dem Ende der Pumpenwelle, der Führung der Pumpenwelle in axialer
und radialer Richtung und des elastischen Antriebs dieser Welle
mittels des Teils 20 sichergestellt. Zu diesem Zweck weist
das Teil einerseits Befestigungsmittel zur Fixierung in der Drehbewegung
und in der Verschiebebewegung auf dem Ende der Welle auf, die bei
dem Ausführungsbeispiel
gemäß 2 und 3 durch Verklemmen und Verschrauben wirken.
-
Zum anderen weist es Einrichtungen
zum Einbauen eines Lagers auf, die bei dem in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispiel
von dem Lagerbereich und dem Anschlag gebildet werden.
-
Schließlich weist die Erfindung Einrichtungen
für den
elastischen Drehantrieb auf, bei dem dargestellten Beispiel aufgrund
der Ausbildung des Teils 20, das komplementär zur Ausbildung
des Teils 21 ist.
-
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht
auf die hier beschriebenen und dargestellten Beispiele und Ausführungsbeispiele,
sondern es sind zahlreiche Abwandlungen und Varianten möglich, die
zum Wissen des Fachmanns gehören.
so ist die genaue Form der Teile 20 und 21, welche
die Ankopplung bilden, nicht auf das hier beschriebene und in der
Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt.
Es können
auch andere Formen vorgesehen werden, welche zum einen ein Spiel
in axialer Richtung und zum anderen einen Antrieb in radialer Richtung
gewährleisten
und es darüber
hinaus gestatten, die Fluchtungsfehler und die Schwankungen in der
Drehzahl des Motors aufzufangen. Dabei kann jedes der Teile zwei
oder vier vorspringende Abschnitte aufweisen, wobei einer der Abschnitte
eine Kreuzform aufweisen kann, etc.
-
Außerdem sind die Antriebsmittel
nicht auf das hier dargestellte und vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
mit zwei komplementären
Teilen in einer radialen Ebene beschränkt. Es ist auch möglich, für die Erfindung
Antriebsmittel jeglicher Art zu verwenden, beispielsweise Antriebseinrichtungen, die
aus einem Elastomermaterial und aus Metallblättchen bestehen, oder auch
vollständig
elastische Antriebsmittel. Auch können auf den Ankopplungsteilen auf
der Seite der Motorwelle und auf der Seite der Pumpenwelle gerillte
Patrizenteile verwendet werden, die von einem Ring aus elastischem
Material umschlossen sind, welcher zu beiden Seiten eine Aufnahme
für ein
Teil aufweist, das ein zu jedem der gerillten Teile komplementäres Teil
darstellt: Weitere Antriebsmittel, welche die Schwingungen und die Schwankungen
in der augenblicklichen Drehzahl dämpfen, sind ebenfalls möglich.
-
Zur Befestigung der Halbankopplung
auf der Pumpenwelle können
Befestigungsmittel verwendet werden, die sich von den vorstehend
beschriebenen unterscheiden – zum
Beispiel kann die Befestigung durch Verschrauben des Teils und durch
Feststellen mit Hilfe eines Stifts oder mit jeder anderen Lösung erfolgen,
die an sich bekannt ist.