DE563812C - Messmethode mit der Wheatestoneschen Bruecke zur Erdschlussbestimmung in Meldeanlagen mit Ringleitungen - Google Patents
Messmethode mit der Wheatestoneschen Bruecke zur Erdschlussbestimmung in Meldeanlagen mit RingleitungenInfo
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- DE563812C DE563812C DEST46516D DEST046516D DE563812C DE 563812 C DE563812 C DE 563812C DE ST46516 D DEST46516 D DE ST46516D DE ST046516 D DEST046516 D DE ST046516D DE 563812 C DE563812 C DE 563812C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
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Description
- Meßmethode mit der Wheatestoneschen Brücke zur Erdschlußbestimmung in Meldeanlagen mit Ringleitungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der Lage eines Erdschlusses in einer unter Ruhestrom stehenden Ringleitung, die mit Sicherheitsschaltung betrieben wird. Es ist üblich, solche Messungen, von der Zentrale aus nach der Wheatestoneschen Brückenschaltung vorzunehmen. Bei den bisher bekannten Verfahren muß jedoch für die Messung die Ringleitung von der für die Speisung der Leitung vorgesehenen Betriebsbatterie abgeschaltet und an die Meßschaltung angelegt werden. Die Ringleitung wird also für jede Messung außer Betrieb genommen. Hierdurch ist man gezwungen, die Messungen äußerst schnell und nicht mit der notwendigen Sorgfalt auszuführen, da es nicht angängig ist, die Ringleitung, in der beispielsweise Feuermelder oder ähnliche Apparate liegen, für längere Zeit außer Betrieb zu nehmen.
- Das durch die Erfindung vorgeschlagene Verfahren gestattet es, die Ringleitung während ihres betriebsfähigen Zustandes zu messen, ohne daß auch nur für einen Augenblick die in der Zentrale angeordneten Empfangsapparate ausgeschaltet werden. Auch während der Messung können also Meldungen, die von den einzelnen in der Ringleitung angeordneten Apparaten ausgegeben werden, in der Zentrale ordnungsgemäß empfangen werden. Die Erfindung besteht in einer bestimmten Anwendung der Wheatestoneschen Brückenschaltung. Gemäß der Erfindung wird die Betriebsstromquelle der Ringleitung selbst als Meßstromquelle verwendet. An die Pole dieser die Ringleitung speisenden Batterie wird parallel zu der Ringleitung unter Einschluß der Meldeempfänger ein Spannungsteilerwiderstand gelegt, dessen Abgreifpunkt über ein Galvanometer mit Erde verbunden werden kann.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Schaltung der Ringleitung und der Meßanordnung, während Abb. z die Prinzipschaltung der Meßanordnung wiedergibt.
- In Abb. i ist die Batterie B' ersichtlich, deren Pole mit den Klemmen a, b verbunden sind. An diese Klemmen ist die Ringleitung angeschlossen, in welche sowohl die Melder N als auch die Empfangsapparate Ml, M2 eingeschaltet sind. Tritt in dem Punkte X der Ringleitung ein Erdschluß auf, dann kann dieser in irgendeiner bekannten Weise in der Zentrale zur Anzeige gebracht werden.
- Zur Feststellung der Lage des Erdschlusses wird -an die Klemmen a, b ein Widerstand R angeschlossen. Mit dem Abzweigpunkt cl dieses Widerstandes ist ein Galvanometer G verbunden, welches über den Schalter T an Erde gelegt werden kann. Zur Vornahme der Messung wird der Schalter T umgelegt und hierdurch eine Wheatestonesche Brücke gebildet, wie sie im Prinzip in Abb. s dargestellt ist, Der Abzweigpunkt c1 wird so lange verschoben, bis das Galvanometer G nicht mehr ausschlägt. Es berechnet sich dann in einfacher Weise die Entfernung des Punktes X von der Klemme b nach der Formel wobei l die Länge der gesamten Ringleitung bedeutet: .
- Der Widerstand R kann ständig mit der Ruheleitung verbunden sein, jedoch ist es zweckmäßig, die Verbindung nur für den Fall der Messung vorzunehmen, da sonst der Batterie B unnötig Strom entzogen wird. Die Anschlüsse d und b werden für diesen Fall zweckmäßig auf Stecker oder Klinken geführt.
- Dadurch, daß die die Ringleitung speisende Batterie B zugleich als Meßbatterie verwendet wird, und daß in die zu messende Schleife auch die Meldungsempfangsapparate eingeschlossen sind, verbleibt auch während der Messung von der Zentrale aus die Ringleitung mitsamt der Empfangsapparatur in dem betriebsfähigen Zustand. Selbst wenn durch Umlegen des Schalters T das Galvanometer G an Erde gelegt ist und hierbei in dem gewählten Ausführungsbeispiel die Mitte der Batterie B nicht mehr mit Erde verbunden ist, besteht ein Stromkreis, in welchem die Meldungsempfänger Ml, M2 die von einem Melder N abgegebenen Stromstöße ordnungsgemäß aufnehmen. Wird beispielsweise in einem solchen Augenblick ein links von der Erdungsstelle X liegender Melder betätigt, dann entsteht ein Stromkreis von Erde an dem betätigten Melder, den linken Schleifenast, den Meldungsempfänger Ml, die volle Schleifenbatterie von den Klemmen d bis zu der Klemme b, den Widerstand R= des Spannungsteilers R, das Galvanometer G, Schalter T nach Erde. Obwohl hierbei der Widerstand R1 des Spannungsteilers R der Batterie B parallel geschaltet ist, ist der in dem erwähnten Stromkreis fließende Strom infolge der Einschaltung der vollen Batterie B ausreichend groß genug, um den Meldungsempfänger Ml mit Sicherheit ansprechen zu lassen.
- Die bei Ablauf eines Melders N vorgenommene Erdung der Ringleitung stört natürlich die Vornahme der Erdschlußmessung. Diese Störung der Yessung ist jedoch unbeachtlich, da zur Abgabe einer Meldung nur etwa 25 Sek. benötigt werden und nach Ablauf des Melders die Messung fortgesetzt werden kann. Wesentlich ist allein, daß die erfindungsgemäße Schaltung es ermöglicht, auch während der Messung Meldungen aufzunehmen, so daß keine Meldung verlorengeht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Die Anwendung der bekannten Meßmethode mit der Wheatestoneschen Brücke zür Erdschlußbestimmung in Meldeanlagen mit unter Ruhestrom stehenden Ringleitungen-und Sicherheitsschaltung in der Weise, daß an die Pole der die Ringleitung speisenden Batterie parallel zu der Ringleitung unter Einschluß der Meldeempfänger ein Spannungsteilerwiderstand gelegt wird, dessen Abgreifpunkt über ein Galvanometer mit Erde verbünden werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST46516D DE563812C (de) | 1929-10-05 | 1929-10-05 | Messmethode mit der Wheatestoneschen Bruecke zur Erdschlussbestimmung in Meldeanlagen mit Ringleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST46516D DE563812C (de) | 1929-10-05 | 1929-10-05 | Messmethode mit der Wheatestoneschen Bruecke zur Erdschlussbestimmung in Meldeanlagen mit Ringleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE563812C true DE563812C (de) | 1932-11-10 |
Family
ID=7465185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST46516D Expired DE563812C (de) | 1929-10-05 | 1929-10-05 | Messmethode mit der Wheatestoneschen Bruecke zur Erdschlussbestimmung in Meldeanlagen mit Ringleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE563812C (de) |
-
1929
- 1929-10-05 DE DEST46516D patent/DE563812C/de not_active Expired
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