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DE564816C - Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten Asynchronmaschine - Google Patents

Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten Asynchronmaschine

Info

Publication number
DE564816C
DE564816C DEO18084D DEO0018084D DE564816C DE 564816 C DE564816 C DE 564816C DE O18084 D DEO18084 D DE O18084D DE O0018084 D DEO0018084 D DE O0018084D DE 564816 C DE564816 C DE 564816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
primary
machine
transformer
asynchronous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO18084D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ HOFMANN DIPL ING
HANS GRANER DIPL ING
JOHANN OSSANNA DR ING
Original Assignee
FRITZ HOFMANN DIPL ING
HANS GRANER DIPL ING
JOHANN OSSANNA DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ HOFMANN DIPL ING, HANS GRANER DIPL ING, JOHANN OSSANNA DR ING filed Critical FRITZ HOFMANN DIPL ING
Priority to DEO18084D priority Critical patent/DE564816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE564816C publication Critical patent/DE564816C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

Durch das Patent 532 681 ist eine Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz, die zur Aufhebung von Induktivitäten insbesondere im Sekun-S därstromkreis von asynchronen Hauptmaschinen dienen, geschützt, die durch eine mittelbar oder unmittelbar in diesen Stromkreis eingeschaltete, mit wechselnder Drehzahl angetriebene Asynchronmaschine, in deren vom
to Netz gespeisten Primärstromkreis Kondensatoren oder ähnlich wirkende Maschinen oder Apparate eingeschaltet sind, gekennzeichnet ist.
Die kondensatorbelastete asynchrone Hilfsmaschine hat dabei eine doppelte Aufgabe. Zunächst, und zwar durch die Kondensatoren in ihrem Netzfrequenzstromkreis, besorgt sie die Beseitigung der Induktivität ihres Schlupffrequenzstromkreises durch eine ent-
ao sprechende Gegenspannung und dann die Einführung in ihren Schlupffrequenzstromkreis einer der Netzspannung und der Schlupffrequenz proportionalen Spannung. Diese Spannung hat die Aufgabe, in den Schlupffrequenzstromkreis der asynchronen Haupt- 2S maschine eine zweite (die erste Spannung wird durch die Hauptmaschine selbst erzeugt), der Schlüpfung proportionale, regelbare Spannung einzuführen.
Auf dem gleichen Weg, d. h. über 3<> die kondensatorbelastete, asynchrone Hilfsmaschine, ist es nun möglich, auch andere Spannungen in den Schlupffrequenzstromkreis dieser Maschine einzuführen. Man braucht bloß die gewünschten Spannungen in den Kondensatorstromkreis der asynchronen Hilfsmaschine einzuführen, indem man beispielsweise die sämtlichen Stromkreise, in welchen die genannten Spannungen induziert werden, in Reihe schaltet. Dadurch erfährt 4< > die kondensatorbelastete Hilfsmaschine eine Erweiterung ihres Aufgabenkreises, die Gegenstand vorliegender Erfindung ist.
Man kann beispielsweise dem Netz- (Primär-) Stromkreis der asynchronen Hilfsmaschine eine Spannung zuführen, die dem Primärstrome der Hauptmaschine proportional ist. Diese Spannung wird gewonnen
durch einen Transformator 9, dessen Primärwicklung im Netzstromkreis der Hauptmaschine und dessen Sekundärspannung im Netz- (Primär-) Stromkreis V der asynchro-S nen Hilfsmaschine liegen. Der Transformator 9 muß dabei möglichst rückwirkungslos gebaut sein, damit er die Induktivität jenes Stromkreises, in welchem seine Sekundärwicklung eingeschaltet ist, möglichst wenig erhöht. Dieser Transformator, der wegen seiner Rückwirkungslosigkeit zweckmäßigerweise als Stromspannungstransformator bezeichnet wird, kann auch als Drehtransformator ausgeführt werden. Es ist dann besonders leicht, die erforderliche Phase der erzeugten Spannung einzustellen. Durch diesen Stromspannungstransformator 9 wird im Schlupffrequenzstromkreis IV der asynchronen Hilfsmaschine 5 eine Spannung erzeugt, die dem Primärstrom der Hauptmaschine und der Schlüpfung proportional ist. Diese Spannung hat einen Strom zur Folge, der befähigt ist, die störenden Einflüsse der mit der Schlüpfung veränderlichen Induktivität des Sekundärstromkreises II der Hauptmaschine und der veränderlichen Drehzahl der Schlupfmaschinen 2 zu beseitigen.
Als zweites Beispiel sei die Einführung der Sekundär spannung eines Stromspannungstransformator 10 in dem Netz- (Primär-) Stromkreis der asynchronen Hilfsmaschine 5 angeführt. Der Stromspannungstransformator 10 ist primär in den Erregerstromkreis III der Schlupfmaschinen 2 eingeschaltet. Er erzeugt, wenn er passend mittelbar oder unmittelbar von der Welle der Hauptmaschine angetrieben wird, in seiner Sekundärwicklung eine Spannung der Netzfrequenz, die seinem Primärstfom proportional ist. Diese Spannung wird wiederum durch die kondensatorbelastete asynchrone Hilfsmaschine in eine der Schlüpfung proportionale Spannung im Stromkreise IV übergeführt. Seine Aufgabe ist bezüglich des Stromkreises III die gleiche wie die des Transformators 9 bezüglich des Stromkreises II.
In ganz ähnlicher Weise könnte man an Stelle des ruhenden Stromspannungstransformators 10 des Patents 532 681 einen rotierenden Stromspannungstransformator 11 anordnen, dessen Sekundärwicklung dann in den Primärstromkreis V der asynchronen, kondensatorbelasteten Hilfsmaschine 5 einzuschalten wäre. Die Schaltung seiner Primärwicklung würde sich dagegen nicht ändern. Seine· Primärwicklung läge, wie in der Abbildung gezeichnet, über einem induktionslosen Widerstand 12 an den Klemmen der Erregermaschinen 3. Er hat in allen Fällen die Aufgabe, entweder unmittelbar oder mittelbar in den Schlupffrequenzstromkreis IV eine Spannung einzuführen, die der Schlüpfung und der Spannung der Erregermaschine 3 proportional ist.
Wie erwähnt," müssen die Spannungen, die rotierende Transformatoren dieser Art dem Netzstromkreis der asynchronen Hilfsmaschine zuführen, bestimmte Phasenwinkel bezüglich der sie hervorrufenden Ströme aufweisen. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß man die rotierenden Transformatoren mit verdrehbaren primären oder sekundären Stromkreisen versieht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltanordnung nach Patent 532681 zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz, die zur Aufhebung von Induktivitäten insbesondere im Sekundärstromkreis von asynchronen Hauptmaschinen durch eine mittelbar oder unmittelbar in diesen Stromkreis eingeschaltete, mit wechselnder Drehzahl angetriebene asynchrone Maschine, in deren vom Netz gespeisten Primärstromkreis Kondensatoren oder ähnlich wirkende Maschinen oder Apparate eingeschaltet sind, dienen, dadurch gekennzeichnet, daß im Primärstromkreis (V) der asynchronen Hilfsmaschine (5) gegebenenfalls außer der Netzspannung noch Spannungen gleicher Frequenz in Reihe eingeführt werden, welche von Transformatoren herrühren, die entweder wie Transformator (9) den schädlichen Einfluß der Veränderlichkeit der Induktivität des Schlupffrequenzstromkreises (II) der Hauptmaschine oder wie Transformator (10) die schädlichen Einflüsse der Veränderlichkeit der Induktivität des Erregerstromkreises (III) und der Drehzahl der Schlupfmaschine (2) oder wie Transformator (11) den schädlichen Einfluß der Veränderlichkeit der Drehzahl der Erregermaschine (3) beseitigen.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Netz-(Primär-) Stromkreis (V) der asynchro- »o nen Hilfsmaschine (5) durch einen in den Primärstromkreis (I) der Hauptmaschine eingeschalteten Transformator (9) eine Spannung zugeführt wird, die dem Primärstrom der zu regelnden Hauptmaschine (1) proportional ist.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Netz-(Primär-) Stromkreis (V) der asynchronen Hilfsmaschine (5) durch einen im Erregerstromkreis (III) der Schlupf maschine (2) eingeschalteten Transformator (10)
    oder durch einen von der Spannung der Erregermaschine (3) über einen induktionslosen Widerstand gespeisten, rotierenden Stromtransformator (11) Spannungen zugeführt werden, die dem Erregerstrom bzw. der Erregerspannung der Schlupfmaschine (2) proportional sind.
  4. 4. Schaltanordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformatoren primär oder sekundär verdrehbar sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEO18084D 1929-04-11 1929-04-11 Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten Asynchronmaschine Expired DE564816C (de)

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