DE564816C - Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten Asynchronmaschine - Google Patents
Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten AsynchronmaschineInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
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Description
Durch das Patent 532 681 ist eine Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen
wechselnder Frequenz, die zur Aufhebung von Induktivitäten insbesondere im Sekun-S
därstromkreis von asynchronen Hauptmaschinen dienen, geschützt, die durch eine mittelbar
oder unmittelbar in diesen Stromkreis eingeschaltete, mit wechselnder Drehzahl angetriebene
Asynchronmaschine, in deren vom
to Netz gespeisten Primärstromkreis Kondensatoren oder ähnlich wirkende Maschinen oder
Apparate eingeschaltet sind, gekennzeichnet ist.
Die kondensatorbelastete asynchrone Hilfsmaschine
hat dabei eine doppelte Aufgabe. Zunächst, und zwar durch die Kondensatoren in ihrem Netzfrequenzstromkreis, besorgt sie
die Beseitigung der Induktivität ihres Schlupffrequenzstromkreises durch eine ent-
ao sprechende Gegenspannung und dann die Einführung in ihren Schlupffrequenzstromkreis
einer der Netzspannung und der Schlupffrequenz proportionalen Spannung. Diese Spannung
hat die Aufgabe, in den Schlupffrequenzstromkreis der asynchronen Haupt- 2S
maschine eine zweite (die erste Spannung wird durch die Hauptmaschine selbst erzeugt),
der Schlüpfung proportionale, regelbare Spannung einzuführen.
Auf dem gleichen Weg, d. h. über 3<> die kondensatorbelastete, asynchrone Hilfsmaschine,
ist es nun möglich, auch andere Spannungen in den Schlupffrequenzstromkreis dieser Maschine einzuführen. Man
braucht bloß die gewünschten Spannungen in den Kondensatorstromkreis der asynchronen
Hilfsmaschine einzuführen, indem man beispielsweise die sämtlichen Stromkreise, in
welchen die genannten Spannungen induziert werden, in Reihe schaltet. Dadurch erfährt 4<
> die kondensatorbelastete Hilfsmaschine eine Erweiterung ihres Aufgabenkreises, die
Gegenstand vorliegender Erfindung ist.
Man kann beispielsweise dem Netz- (Primär-) Stromkreis der asynchronen Hilfsmaschine
eine Spannung zuführen, die dem Primärstrome der Hauptmaschine proportional ist. Diese Spannung wird gewonnen
durch einen Transformator 9, dessen Primärwicklung im Netzstromkreis der Hauptmaschine
und dessen Sekundärspannung im Netz- (Primär-) Stromkreis V der asynchro-S nen Hilfsmaschine liegen. Der Transformator
9 muß dabei möglichst rückwirkungslos gebaut sein, damit er die Induktivität jenes
Stromkreises, in welchem seine Sekundärwicklung eingeschaltet ist, möglichst wenig
erhöht. Dieser Transformator, der wegen seiner Rückwirkungslosigkeit zweckmäßigerweise
als Stromspannungstransformator bezeichnet wird, kann auch als Drehtransformator
ausgeführt werden. Es ist dann besonders leicht, die erforderliche Phase der erzeugten Spannung einzustellen. Durch diesen
Stromspannungstransformator 9 wird im Schlupffrequenzstromkreis IV der asynchronen
Hilfsmaschine 5 eine Spannung erzeugt, die dem Primärstrom der Hauptmaschine und
der Schlüpfung proportional ist. Diese Spannung hat einen Strom zur Folge, der befähigt ist, die störenden Einflüsse der mit
der Schlüpfung veränderlichen Induktivität des Sekundärstromkreises II der Hauptmaschine
und der veränderlichen Drehzahl der Schlupfmaschinen 2 zu beseitigen.
Als zweites Beispiel sei die Einführung der Sekundär spannung eines Stromspannungstransformator
10 in dem Netz- (Primär-) Stromkreis der asynchronen Hilfsmaschine 5
angeführt. Der Stromspannungstransformator 10 ist primär in den Erregerstromkreis
III der Schlupfmaschinen 2 eingeschaltet. Er erzeugt, wenn er passend mittelbar oder unmittelbar von der Welle der Hauptmaschine
angetrieben wird, in seiner Sekundärwicklung eine Spannung der Netzfrequenz,
die seinem Primärstfom proportional ist. Diese Spannung wird wiederum durch
die kondensatorbelastete asynchrone Hilfsmaschine in eine der Schlüpfung proportionale
Spannung im Stromkreise IV übergeführt. Seine Aufgabe ist bezüglich des Stromkreises III die gleiche wie die des
Transformators 9 bezüglich des Stromkreises II.
In ganz ähnlicher Weise könnte man an Stelle des ruhenden Stromspannungstransformators
10 des Patents 532 681 einen rotierenden
Stromspannungstransformator 11 anordnen, dessen Sekundärwicklung dann in
den Primärstromkreis V der asynchronen, kondensatorbelasteten Hilfsmaschine 5 einzuschalten
wäre. Die Schaltung seiner Primärwicklung würde sich dagegen nicht ändern. Seine· Primärwicklung läge, wie in
der Abbildung gezeichnet, über einem induktionslosen Widerstand 12 an den Klemmen
der Erregermaschinen 3. Er hat in allen Fällen die Aufgabe, entweder unmittelbar
oder mittelbar in den Schlupffrequenzstromkreis IV eine Spannung einzuführen, die der
Schlüpfung und der Spannung der Erregermaschine 3 proportional ist.
Wie erwähnt," müssen die Spannungen, die rotierende Transformatoren dieser Art
dem Netzstromkreis der asynchronen Hilfsmaschine zuführen, bestimmte Phasenwinkel
bezüglich der sie hervorrufenden Ströme aufweisen. Dies läßt sich dadurch erreichen,
daß man die rotierenden Transformatoren mit verdrehbaren primären oder sekundären
Stromkreisen versieht.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Schaltanordnung nach Patent 532681 zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz, die zur Aufhebung von Induktivitäten insbesondere im Sekundärstromkreis von asynchronen Hauptmaschinen durch eine mittelbar oder unmittelbar in diesen Stromkreis eingeschaltete, mit wechselnder Drehzahl angetriebene asynchrone Maschine, in deren vom Netz gespeisten Primärstromkreis Kondensatoren oder ähnlich wirkende Maschinen oder Apparate eingeschaltet sind, dienen, dadurch gekennzeichnet, daß im Primärstromkreis (V) der asynchronen Hilfsmaschine (5) gegebenenfalls außer der Netzspannung noch Spannungen gleicher Frequenz in Reihe eingeführt werden, welche von Transformatoren herrühren, die entweder wie Transformator (9) den schädlichen Einfluß der Veränderlichkeit der Induktivität des Schlupffrequenzstromkreises (II) der Hauptmaschine oder wie Transformator (10) die schädlichen Einflüsse der Veränderlichkeit der Induktivität des Erregerstromkreises (III) und der Drehzahl der Schlupfmaschine (2) oder wie Transformator (11) den schädlichen Einfluß der Veränderlichkeit der Drehzahl der Erregermaschine (3) beseitigen.
- 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Netz-(Primär-) Stromkreis (V) der asynchro- »o nen Hilfsmaschine (5) durch einen in den Primärstromkreis (I) der Hauptmaschine eingeschalteten Transformator (9) eine Spannung zugeführt wird, die dem Primärstrom der zu regelnden Hauptmaschine (1) proportional ist.
- 3. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Netz-(Primär-) Stromkreis (V) der asynchronen Hilfsmaschine (5) durch einen im Erregerstromkreis (III) der Schlupf maschine (2) eingeschalteten Transformator (10)oder durch einen von der Spannung der Erregermaschine (3) über einen induktionslosen Widerstand gespeisten, rotierenden Stromtransformator (11) Spannungen zugeführt werden, die dem Erregerstrom bzw. der Erregerspannung der Schlupfmaschine (2) proportional sind.
- 4. Schaltanordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformatoren primär oder sekundär verdrehbar sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO18084D DE564816C (de) | 1929-04-11 | 1929-04-11 | Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten Asynchronmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO18084D DE564816C (de) | 1929-04-11 | 1929-04-11 | Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten Asynchronmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE564816C true DE564816C (de) | 1932-12-03 |
Family
ID=7354636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO18084D Expired DE564816C (de) | 1929-04-11 | 1929-04-11 | Schaltanordnung zur Erzeugung von Spannungen wechselnder Frequenz mittels einer mit wechselnder Drehzahl angetriebenen, doppelt gespeisten und im Netz-(Primaer-) Stromkreis mit Kondensatoren belasteten Asynchronmaschine |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE564816C (de) |
-
1929
- 1929-04-11 DE DEO18084D patent/DE564816C/de not_active Expired
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