DE4445321A1 - Sanitärarmatur mit auswechselbarem Wasserauslauf - Google Patents
Sanitärarmatur mit auswechselbarem WasserauslaufInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sanitärarmatur mit einem
Grundkörper, dem ein Stellaggregat, insbesondere ein Einhe
belmischer sowie der Wasserauslauf zugeordnet ist und der
einen Betätigungshebel für den Beckenverschluß aufweist.
Sanitärarmaturen für unterschiedliche Einsatzzwecke und
in unterschiedlicher Ausführung sind grundsätzlich bekannt.
Sie dienen zunächst einmal dazu, die Menge des ausfließenden
Wassers zu regeln. Sie dienen darüber hinaus bei Mischarmatu
ren auch gleichzeitig dazu, das jeweils gewünschte Warm-/
Kaltwassergemisch herzustellen und über den Wasserauslauf
freizugeben. Einhebelmischer werden besonders gern einge
setzt, weil damit nicht nur die Handhabung erleichtert ist,
sondern gleichzeitig auch ein optisch schönerer Gesamtein
druck erreicht wird. Das anstehende warme und kalte Wasser
wird durch Verschwenken des Einhebelmischers in der Horizon
talen dem Wunsch des Benutzers entsprechend gemischt, während
die Menge des ausströmenden Wassers über die Bewegung des
Mischerhebels in der senkrechten Richtung erreicht wird. Auch
hierbei sind unterschiedliche Ausführungen bekannt, wobei
heute noch in der Regel Mischerhebel und Abdeckkappe eine
Einheit bilden, so daß die Abdeckkappe insbesondere bei der
Einstellung der Wassermenge ebenfalls schräg gestellt wird.
Der Grundkörper und das Stellaggregat, also beispielsweise
der Einhebelmischer, bilden eine Einheit und zwar gleichzei
tig den Wasserauslauf miteinschließend. Der Einhebelmischer
bzw. der Stellhebel ragt in Richtung des Wasserauslaufes über
den Grundkörper hinaus und kann auf diese Art und Weise
leicht zur Einstellung der Wassermenge und der Wassertempera
tur hin und her bewegt werden. Aufgrund dieser Einheit von
Grundkörper, Stellaggregat und Wasserauslauf muß auch die
Gesamteinheit jeweils ausgetauscht werden, wenn beispielswei
se durch Änderung des Zeitgeschmackes der Besitzer mit der
Form insbesondere des Wasserauslaufes nicht mehr einverstan
den ist. Nachteilig ist außerdem, daß allein wegen des Was
serauslaufes immer Kompletteinheiten unterschiedlicher Form
vorgehalten werden müssen, während eigentlich der Gesamtein
druck sehr wesentlich vom Wasserauslauf bestimmt wird. Nach
teilig ist schließlich, daß Wasserausläufe mit unterschiedli
cher Funktion zur Verfügung stehen und daß dann je nach Funk
tionsausbildung des Wasserauslaufes auch der gesamte Grund
körper und das Stellaggregat ebenfalls ausgetauscht werden
müssen, wenn die Armatur eine andere Funktion übernehmen
soll, beispielsweise statt einem Küchenbecken einem Wasch
becken zugeordnet werden soll.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Sani
tärarmatur mit unterschiedlichen Funktionen leicht anpaßbarem
Wasserauslauf zu schaffen, die leicht und sicher montiert
und demontiert und dem jeweiligen Geschmack und auch Einsatz
fall angepaßt werden kann.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
der Grundkörper lösbar mit dem eine Austauscheinheit darstel
lenden und vom statischen Druck freigehaltenen Wasserauslauf,
der endseitig einen Auslaufkopf aufweist, verbunden ist, wo
bei Grundkörper und Rohrendstück des Wasserauslaufs mit einer
zwischengeordneten Dichtung ausgerüstet sind.
Eine derart ausgebildete Sanitärarmatur kann unabhängig
von der jeweiligen Funktion mit dem gleichen Grundkörper und
auch dem gleichen Stellaggregat ausgebildet werden, so daß
nur der Wasserauslauf funktionsbedingt gewählt bzw. ausge
tauscht werden muß. Die Austauscheinheit, d. h. also der Was
serauslauf wird entweder im nachhinein mit dem Grundkörper
verbunden oder aber gegen einen anderen Wasserauslauf ausge
tauscht, wenn sich beispielsweise der Zeitgeschmack ändert,
was ja auch auftreten kann. Insbesondere kann mit der Erfin
dung mit einem und demselben Grundkörper sowohl eine Wasser
armatur für die Küche als auch für das Bad oder für andere
Einsatzfälle verwendet werden. Dadurch, daß Grundkörper und
Rohrendstück mit einer Dichtung ausgerüstet sind, kann der
Wasserauslauf einfach in die entsprechenden Öffnungen des
Grundkörpers eingeführt und darin festgelegt werden, weil
damit gleichzeitig die notwendige Dichtwirkung eintritt.
Bei einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung ist vor
gesehen, daß der Wasserauslauf endseitig einen als Mischkopf
ausgebildeten Auslaufkopf aufweist und daß Warm- und Kaltwas
serrohr des Wasserauslaufs getrennt lösbar mit dem Grundkör
per verbunden sind. Bei einer derartigen Ausführung wird das
warme oder kalte Wasser bzw. das Mischwasser über die ent
sprechenden Rohre vorgemischt dem Auslaufkopf zugeführt, um
dort noch einmal vermischt und ggf. unter Zugabe von Luft in
das Waschbecken abgelassen zu werden. Die beiden Rohre sind
getrennt lösbar mit dem Grundkörper verbunden, so daß die
gesamte Austauscheinheit aus Warm- und Kaltwasserrohr sowie
Auslaufkopf bzw. Mischkopf vom Grundkörper leicht zu trennen
bzw. mit diesem auch entsprechend wieder gleichzeitig dich
tend zu verbinden sind.
Eine besonders zweckmäßige und formschöne Ausbildung ist
die, bei der Warm- und Kaltwasserrohr in seitlich an den
Grundkörper angesetzte Kupplungsstutzen einführbar und darin
festlegbar ausgebildet sind. Natürlich können die Kupplungs
stutzen auch mit dem Grundkörper rein optisch eine Einheit
bilden, doch hat diese angesetzte Form gleichzeitig auch den
Vorteil, daß die Montage erleichtert bzw. die Arbeiten über
sichtlicher werden. Bei Mischaggregaten erübrigt sich an sich
die Zuführung des Wassers durch zwei getrennte Rohre, doch
hat dies - wie schon erwähnt - den Vorteil, daß im Mischkopf
eine Nachmischung vorgenommen werden kann, so daß besonders
optimal gemischtes Wasser aus der Sanitärarmatur austritt.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung ist die, bei der das
Warm- und Kaltwasserrohr als aus dem Grundkörper herausgezo
gene Rundrohre ausgebildet sind, die in einen kugelförmigen
Mischkopf, diesen haltend oder tragend, übergehen. Hat der
Grundkörper dann auch noch eine nach oben gebogene Form, er
gibt sich ein besonders zweckmäßige und schöne Sanitärarma
tur. Die Rundrohre werden in einem leichten Bogen geführt und
tragen an den freien Enden den Mischkopf, der gemäß einer
weiteren zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung schwenkbar
angeordnet ist, also in unterschiedliche Richtungen Wasser
abströmen lassen kann.
Statt der Rundrohre ist es auch möglich, Warm- und Kalt
wasserrohr als ein in den Grundkörper übergehendes, flach
rohrartiges Rohroval auszubilden, das am freien Ende den
Mischkopf aufweist. Auch eine solche Ausbildung gibt der ge
samten Sanitärarmatur vorteilhaft ein Komplettaussehen, ob
wohl gemäß der Erfindung der Wasserauslauf als solcher aus
tauschbar ausgebildet ist. Auch hier können die beiden End
stücke des Rohrovals quasi aus dem Grundkörper bzw. aus den
Kupplungsstutzen herausgezogen werden, um dann den gesamten
Wasserauslauf entsprechend gegen einen anderen, beispielswei
se den weiter oben beschriebenen, auszutauschen.
Um einen Austausch des Wasserauslaufes möglichst schnell
und problemlos durchführen zu können, sieht die Erfindung
vor, daß die Rohrendstücke des Wasserauslaufes und die dem
Grundkörper zugeordneten Kupplungsstutzen einen Steckanschluß
bildend geformt sind. Weiter oben ist ja bereits erwähnt, daß
zwischen Kupplungsstutzen bzw. Grundkörper und den Rohrend
stücken eine Dichtung vorhanden ist, so daß bei Herstellung
des Steckanschlusses gleichzeitig auch die Abdichtung bewirkt
wird. Damit können die notwendigen Arbeiten problemlos und
schnell durchgeführt werden und insbesondere ist es möglich,
den bereits installierten Grundkörper mit einem wunschgemäßen
Wasserauslauf zu versehen. Die Lagerhaltung kann dementspre
chend wesentlich vereinfacht und verringert werden.
Eine besonders wirksame und einfach zu erreichende Dich
tung ist die, bei der die Rohrendstücke mehrere Ringnuten mit
als O-Ring ausgebildeter Dichtung aufweisen, wobei die O-Rin
ge so in den Ringnuten angeordnet sind, daß beim Herstellen
des Steckanschlusses gleichzeitig auch die wirksame Abdich
tung erreicht ist. Dadurch, daß mehrere Ringnuten mit O-Rin
gen hintereinander angeordnet sind, ist eine bleibend wirksa
me Dichtung garantiert.
Um den Wasserauslauf nach der Montage gegen versehentli
ches oder mutwilliges Demontieren bzw. Herausziehen zu
sichern, sieht die Erfindung vor, daß den Rohrendstücken eine
zusätzliche Ringnut zugeordnet ist und daß die Kupplungsstut
zen korrespondierend angeordnete Bohrungen mit in die Ringnut
eingreifender Stiftschraube aufweisen. Nach Herstellung des
Steckanschlusses, d. h. also nach dem Einschieben der Rohrend
stücke in die Kupplungsstutzen, wird die Stiftschraube, in
die Bohrung, die ein entsprechendes Gewinde aufweist, einge
schraubt, bis die Stiftschraube in die Ringnut eingreift.
Dann ist das Rohrendstück im Kupplungsstutzen wirksam festge
legt.
Eine andere Möglichkeit der Festlegung des Rohrendstüc
kes im Kupplungsstutzen ist die, bei dem den Kupplungsstutzen
ein federbelasteter Rast- und Entrastring und den Rohrend
stücken eine korrespondierend angeordnete und beidseitig an
geschrägte Wandungen aufweisende Ringnut zugeordnet sind.
Über den Rast- und Entrastring wird das eingeschobene Rohr
endstück wirksam fixiert, indem dann entsprechende Halterun
gen bzw. Harken in die Ringnut eingreifen, um beide Teile so
bleibend zu verbinden. Durch Verschieben des Rast- und Ent
rastringes ist es dann zwar wieder möglich, die beiden Teile
von einander zu trennen, ansonsten aber ist eine wirksame
Verbindung vorhanden. Vergleichbare Verbindungen sind von
Schlauchkupplungen grundsätzlich bekannt.
Eine dritte Möglichkeit der wirksamen Festlegung der
Rohrendstücke in dem Kupplungsstutzen ist die, bei der die
Rohrendstücke mit Überwurfmuttern und die Kupplungsstutzen
mit korrespondierendem Außengewinde und als Quetschdichtung
ausgebildeter Dichtung ausgebildet sind. Nach dem Einschieben
der Rohrendstücke in die Kupplungsstutzen werden die Über
wurfmuttern auf das Außengewinde aufgeschraubt, bis sie die
Endstellung erreichen und dann die Quetschdichtung so fixie
ren, daß die notwendige Abdichtung gewährleistet ist.
Der Austrittsstrahl aus dem Mischkopf kann durch eine
entsprechende Ausbildung des Mischkopfes verändert werden.
Insbesondere ist es aber möglich, die Richtung des Austritts
strahles dadurch zu ändern, daß der Mischkopf schwenkbar von
den Rundrohren bzw. dem Rohroval gehalten ausgebildet ist.
Durch entsprechende Drehung des Mischkopfes quasi um 360°
kann praktisch jeder Bereich des Waschbeckens oder sonstigen
Beckens durch den Wasserstrahl erreicht werden, was insbeson
dere für den Reinigungsprozeß aber auch für andere Einsätze
von Vorteil ist.
Weiter vorne ist erläutert worden, daß eine besonders
zweckmäßige und auch zugleich formschöne Ausbildung der Sani
tärarmatur dient, bei der die Kupplungsstutzen seitlich an
dem Grundkörper angeformt sind. Diese, aber auch die inte
grierte Ausführung der Kupplungsstutzen, gibt die Möglich
keit, den Grundkörper zweckmäßig mit dem Waschbecken oder
auch der Wandung zu verbinden bzw. daran festzulegen, indem
die dem Grundkörper zugeordneten bzw. einen Teil des Grund
körpers darstellenden Kupplungsstutzen auf der dem jeweiligen
Rohrendstück gegenüberliegenden Seite einen Ausgang aufwei
sen, der mit einem Stützrohr und/oder Versorgungsrohr eine
Steckkupplung bildend geformt ist. Damit kann die gesamte
Armatur praktisch auf diese Stützrohre bzw. Versorgungsrohre
aufgesteckt werden, wobei hier die weiter vorn beschriebene
Sicherung ebenfalls vorgenommen werden kann, um so das Fest
legen des Grundkörpers und damit der gesamten Armatur zu si
chern bzw. möglichst einfach zu sichern.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
daß eine Sanitärarmatur geschaffen ist, die als solche bei
optimaler Formschönheit in unterschiedlichen Funktionsberei
chen von dem Grundkörper her eingesetzt werden kann. Dies
wird dadurch erreicht, daß der Wasserauslauf als solcher eine
Austauscheinheit bildet, die als solche mit dem Grundkörper
lösbar verbunden ist. Damit kann diese Austauscheinheit den
jeweiligen Funktionsbedingungen gewählt und montiert werden;
andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, bei der Mon
tage einer entsprechenden Sanitärarmatur den Kunden die Aus
wahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Ausläufen zu ge
ben. Vorteilhaft ist schließlich, daß durch den nachgeschal
teten Mischkopf eine optimierte Mischung des warmen und kal
ten Wassers erreicht ist, wobei die zum Einsatz kommenden
Rohre unabhängig von ihrer Farbgebung jeweils schon vorge
mischtes Wasser führen oder aber auch wenn nur im Mischkopf
gemischt wird, das warme und kalte Wasser herbeiführen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungs
gegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausfüh
rungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Ein
zelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Sanitärarmatur
mit einer ersten Ausführung eines Wasser
auslaufes,
Fig. 2 eine Vorkopfansicht der Sanitärarmatur
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit der Verbindung des Was
serauslaufes mit dem Grundkörper,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine entsprechende
Sanitärarmatur,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine zweite Ausbil
dung einer Sanitärarmatur mit einem Roh
roval,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Sanitärarmatur
nach Fig. 5,
Fig. 7 eine Vorkopfansicht der Sanitärarmatur
nach Fig. 5 und
Fig. 8 eine weitere Ausführung eines Steckan
schlusses als Verbindung des Rohrovals
mit dem Grundkörper.
Fig. 1 zeigt eine Sanitärarmatur 1 in Seitenansicht,
wobei ein bogenförmig ausgebildeter Grundkörper 2 dargestellt
ist. Dieser einen Boden oder auch Harken darstellender Grund
körper 2 weist am freien Ende den Einhebelmischer 3 bzw. den
entsprechenden Stellhebel auf, während der Wasserauslauf qua
si achsparallel dazu verlaufend an den Grundkörper 2 ange
schlossen ist. Auf der Rückseite ist der Betätigungshebel 5
für den Beckenverschluß sichtbar.
Der Wasserauslauf 4 bildet eine insbesondere aus den
Fig. 4 und 5 ersichtliche Austauscheinheit, bestehend aus
dem Auslaufkopf 6 und dem Warmwasserrohr 10 und dem Kaltwas
serrohr 11. Warmwasserrohr 10 und Kaltwasserrohr 11 sind mit
den Rohrendstücken 7 in entsprechende Kupplungsstutzen 12, 13
des Grundkörpers 2 eingeführt und daran oder darin festge
legt. Einzelheiten hierzu werden weiter hinten noch erläu
tert.
Im Bereich der Festlegung der Rohrendstücke 7 in den
Kupplungsstutzen 12, 13 ist eine Dichtung 8 vorgesehen, so
daß nach dem Einstecken oder Einführen des Wasserauslaufs 4
bzw. des entsprechenden Rohrendstückes 7 in den Kupplungs
stutzen 12, 13 eine dichte Verbindung hergestellt ist. Der
Auslaufkopf 6 ist bei der aus der Fig. 1 ersichtlichen Form
als Mischkopf ausgebildet, wobei dieser Mischkopf verschwenk
bar mit den hier als Rundrohren 14 ausgebildeten Warmwasser
rohr 10 und Kaltwasserrohr 11 verbunden ist.
In den Grundkörper 2 integriert ist die Kartusche 17, in
der sowohl die Wassermenge wie auch der Anteil von Warm- und
Kaltwasser mit Hilfe des Schwenkhebels 18 eingestellt wird.
Dieser Schwenkhebel 18 steht in Richtung des Wasserauslaufes
4 über dem Kartuschengehäuse bzw. dem Grundkörper 2 vor, so
daß er leicht erreichbar und leicht zu verschwenken ist.
Fig. 2 zeigt eine Vorkopfansicht, wobei die Einstecköff
nungen 25 der Kupplungsstutzen 12, 13 deutlich erkennbar wer
den, in die die Rohrendstücke 7 einzuführen sind. In diesen
Endbereichen sind die auch den Fig. 4 und 5 zu entnehmen
den Farbringe 26, 27 angeordnet, die dem Benutzer angeben, in
welche Richtung er den Schenkhebel 18 verschwenken muß, um
mehr kaltes oder mehr warmes Wasser zu erhalten. Fig. 2 und
Fig. 1 zeigen, daß über die Kupplungsstutzen 12, 13 und die
Rohrendstücke 7 ein praktischer Steckanschluß geschaffen ist,
wobei durch entsprechende Hilfsmaßnahmen, hier eine Bohrung
23, eine darin verschraubbare Stiftschraube 24 und eine dem
Rohrendstück 7 zugeordnete Ringnut 22, eine wirksame Festle
gung erreichbar ist. Nicht dargestellt, dafür aber Fig. 3
deutlich zu entnehmen, sind weitere Ringnuten 20, 21, in de
nen als Dichtung 8 dienende O-Ringe untergebracht sind. Ange
deutet ist bei Fig. 3 auch die dritte Ringnut 22, in die die
entsprechend in der Bohrung 23 verschiebbare Stiftschraube 24
hier eingreift.
Fig. 4 ist weiter vorne schon erwähnt worden. Hier wird
im Grundkörper 2 auch die Anordnung der Kartusche 17 bzw. des
Schwenkhebels 18 erkennbar, obwohl letzterer nicht darge
stellt ist. Angedeutet ist ebenfalls die zum Betätigungshebel
5 gehörende Bohrung.
Im Unterschied zur Ausführung nach Fig. 4 und den vor
hergehenden Figuren bilden das Kaltwasserrohr 11 und das
Warmwasserrohr 10 hier ein Rohroval 15, an dessen freien Ende
16 der Mischkopf 9 oder der Auslaufkopf 6 angeordnet ist.
Dieses Rohroval 15 kann als solches in die Steckanschlüsse 19
eingeführt oder auch daraus herausgezogen werden, wenn eine
Montage oder Demontage erfolgt.
Fig. 5 verdeutlicht außerdem, daß die Kupplungsstutzen 12, 13
gleichzeitig auch dazu benutzt werden können, den
Grundkörper 2 als solchen beispielsweise an der Wand oder am
Becken festzulegen. Hierzu weisen die Kupplungsstutzen 12, 13
einen zusätzlichen Ausgang 35 auf, der der Einstecköffnung 25
gegenüberliegt. In diesen Ausgang kann das Stützrohr 36 oder
auch das Versorgungsrohr eingeschoben werden, um dann eine
Steckkupplung zu bilden bzw. durch Zuordnung von Bohrungen
und Stiftschrauben ebenfalls beispielsweise eine wirksame
Verbindung zu gewährleisten.
Die Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Sanitärarmatur
gemäß Fig. 5, wobei hier deutlich wird, daß die Warm- und
Kaltwasserrohre 10 und 11 bzw. das Rohroval 15 einen entspre
chend größeren Durchmesser aufweisen, beispielsweise aus op
tischen Gründen, wobei durch entsprechende Endstücke 7 wie
derum der Steckanschluß 19 sicher erreichbar ist.
Fig. 7 zeigt eine Vorkopfansicht, wobei deutlich wird,
daß auch bei dieser Ausführung die Kupplungsstutzen 12, 13
seitlich an den Grundkörper 2 angeformt sind und entsprechen
de Einstecköffnungen 25 haben, um so eine schnelle und siche
re Verbindung zwischen Grundkörper 2 und Wasserauslauf 4 zu
erreichen.
Fig. 8 zeigt eine zweite, mit der Fig. 3 zu entnehmenden
vergleichbare Steckverbindung, wobei hier über einen Rast-
und Entrastring 30 und eine mit schrägen Wandungen 31 ausge
rüstete Ringnut 22 eine wirksame Festlegung des Rohrendstüc
kes 7 an bzw. in den Kupplungsstutzen 12, 13 möglich wird.
Über die Schrägen 32 an der Wandung 31 der Ringnut 22 wird
einerseits das Einrasten und andererseits das Lösen des Rast-
und Entrastringes 30 erleichtert.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen
allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als
erfindungswesentlich angesehen.
Claims (12)
1. Sanitärarmatur (1) mit einem Grundkörper (2),
dem ein Stellaggregat, insbesondere ein Einhebelmischer (3)
sowie der Wasserauslauf (4) zugeordnet ist und der einen Be
tätigungshebel (5) für den Beckenverschluß aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (2) lösbar mit dem eine Austauscheinheit
darstellenden und vom statischen Druck freigehaltenen Wasser
auslauf (4), der endseitig einen Auslaufkopf (6) aufweist,
verbunden ist, wobei Grundkörper (2) und Rohrendstück (7) des
Wasserauslaufs (4) mit einer zwischengeordneten Dichtung (8)
ausgerüstet sind.
2. Sanitärarmatur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserauslauf (4) endseitig einen als Mischkopf (9)
ausgebildeten Auslaufkopf (6) aufweist und daß Warm- und
Kaltwasserrohr (10, 11) des Wasserauslaufs (4) getrennt lös
bar mit dem Grundkörper (2) verbunden sind.
3. Sanitärarmatur nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Warm- und Kaltwasserrohr (10, 11) in seitlich an den
Grundkörper (2) angesetzte Kupplungsstutzen (12, 13) einführ
bar und daran festlegbar ausgebildet sind.
4. Sanitärarmatur nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Warm- und Kaltwasserrohr (10, 11) als aus dem Grundkörper
(2) herausgezogene Rundrohre (14) ausgebildet sind, die in
einen kugelförmigen Mischkopf (9), diesen haltend oder tra
gend, übergehen.
5. Sanitärarmatur nach Anspruch 2,
da durch gekennzeichnet,
daß Warm- und Kaltwasserrohr (10, 11) als in den Grundkörper
(2) übergehendes, flachrohrartiges Rohroval (15) ausgebildet
sind, das am freien Ende (16) den Mischkopf (9) aufweist.
6. Sanitärarmatur nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrendstücke (7) des Wasserauslaufes (4) und die dem
Grundkörper (2) zugeordneten Kupplungsstutzen (12, 13) einen
Steckanschluß (19) bildend geformt sind.
7. Sanitärarmatur nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrendstücke (7) mehrere Ringnuten (20, 21) mit als
O-Ring ausgebildeter Dichtung (8) aufweisen.
8. Sanitärarmatur nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Rohrendstücken (7) eine zusätzliche Ringnut (22) zu
geordnet ist und daß die Kupplungsstutzen (12, 13) korrespon
dierend angeordnete Bohrungen (23) mit in die Ringnut ein
greifender Stiftschraube (24) aufweisen.
9. Sanitärarmatur nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Kupplungsstutzen ein federbelasteter Rast- und Ent
rastring (30) und den Rohrendstücken (7) eine korrespondie
rend angeordnete und beidseitig angeschrägte Wandungen (31)
aufweisende Ringnut (22) zugeordnet sind.
10. Sanitärarmatur nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrendstücke (7) mit Überwurfmuttern und die Kupp
lungsstutzen (12, 13) mit korrespondierendem Außengewinde und
als Quetschdichtung ausgebildeter Dichtung (8) ausgebildet
sind.
11. Sanitärarmatur nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mischkopf (9) schwenkbar von den Rundrohren (14) bzw.
dem Rohroval (15) gehalten ausgebildet ist.
12. Sanitärarmatur nach Anspruch 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Grundkörper (2) zugeordneten bzw. einen Teil des
Grundkörpers (2) darstellenden Kupplungsstutzen (12, 13) auf
der dem jeweiligen Rohrendstück (7) gegenüberliegenden Seite
einen Ausgang (35) aufweisen, der mit einem Stützrohr und/
oder Versorgungsrohr (36) eine Steckkupplung (37) bildend
geformt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19944445321 DE4445321A1 (de) | 1994-12-19 | 1994-12-19 | Sanitärarmatur mit auswechselbarem Wasserauslauf |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19944445321 DE4445321A1 (de) | 1994-12-19 | 1994-12-19 | Sanitärarmatur mit auswechselbarem Wasserauslauf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4445321A1 true DE4445321A1 (de) | 1996-06-20 |
Family
ID=6536289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944445321 Withdrawn DE4445321A1 (de) | 1994-12-19 | 1994-12-19 | Sanitärarmatur mit auswechselbarem Wasserauslauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4445321A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005006011B3 (de) * | 2005-02-10 | 2006-10-05 | Judo Wasseraufbereitung Gmbh | Sanitärarmatur mit auswechselbarer Einheit |
| EP1659226A3 (de) * | 2004-11-22 | 2006-12-20 | Reich KG, Regel- und Sicherheitstechnik | Frostschutzeinrichtung für eine Wasserauslaufarmatur |
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1994
- 1994-12-19 DE DE19944445321 patent/DE4445321A1/de not_active Withdrawn
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