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DE4332562A1 - Druckmaschine zum Bedrucken eines Aufzeichnungsträgers mittels eines Thermotransferbands - Google Patents

Druckmaschine zum Bedrucken eines Aufzeichnungsträgers mittels eines Thermotransferbands

Info

Publication number
DE4332562A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing machine
machine according
printing
drive
spool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4332562A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Schneider
Dirk Umbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meto International GmbH
Original Assignee
Esselte Meto International GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Esselte Meto International GmbH filed Critical Esselte Meto International GmbH
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Priority to DE59405213T priority patent/DE59405213D1/de
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Priority to EP94113784A priority patent/EP0645248B1/de
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Priority to JP6229899A priority patent/JPH07214807A/ja
Publication of DE4332562A1 publication Critical patent/DE4332562A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/315Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of heat to a heat sensitive printing or impression-transfer material
    • B41J2/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of heat to a heat sensitive printing or impression-transfer material using thermal heads

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
  • Common Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckmaschine mit einem abhebbar gelagerten, an eine Gegendruckrolle federbelastet andrückbaren Druckkopf, insbesondere eines Thermodruckkopfes zwischen dem und der Gegen­ druckrolle das wirksame Trum eines Druckbandes, insbe­ sondere eines Thermotransferbands und eines zu bedruc­ kenden Aufzeichnungsträgers durchlaufen.
Beim sog. Thermotransfer-Druckverfahren befinden sich im Thermodruckkopf einzeln ansteuerbare Heizelemente in Nadelform, welche die Farbe des Thermotransfer-Farb­ bands von diesem auf den zu bedruckenden Aufzeichnungs­ träger übertragen. Wenn beispielsweise Etiketten auf dem Aufzeichnungsträger auf diese Weise bedruckt werden sollen oder als Etiketten zu nutzende Teilflächen des letzteren, so gibt es zwischen jeweils zwei Etiketten oder Teilflächen Zwischenflächen ohne Aufdruck. Dies bedeutet, daß bei kontinuierlichem Durchlauf des Ther­ motransferbands und des Aufzeichnungsträgers durch den Spaltraum zwischen der Gegendruckrolle und dem Thermo­ druckkopf in regelmäßig wiederkehrenden Abständen keine Farbe abgetragen wird und daher Teillängen des Thermo­ transferbands nicht ausgenutzt werden. Andererseits ist das Thermotransferband aber vergleichsweise teuer, weswegen aufgrund der insgesamt ungenutzten Teillänge verhältnismäßig hohe, unnötige Kosten bei jedem Thermo­ transferband entstehen.
Es liegt infolgedessen die Aufgabe vor, eine Druckma­ schine der eingangs beschriebenen Art so weiterzubil­ den, daß das Thermotransferband in optimaler Weise ausgenutzt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorge­ schlagen, daß bei der eingangs genannten Druckmaschine mittels einer Steuerung eine Arretierungsvorrichtung für das Druckband in eine wirksame Stellung bringbar ist und daß eine Vorrichtung zum Aufheben des Anpreß­ druckes zwischen der Gegendruckrolle und dem Druckkopf während des Stillstands des Druckbandes vorgesehen ist.
Die Druckmaschine ist mit einer Steuerung ausgestattet, welche genau festlegt, an welcher Stelle der Aufzeich­ nungsträger bedruckt werden soll und wo es in Durch­ laufrichtung Zwischenräume geben soll. Die hierzu notwendigen Daten befinden sich in einem Rechner der Steuerung. Man kann sich nun diese Steuerung mit Rech­ ner insoweit zunutze machen, als man damit immer dann, wenn in Durchlaufrichtung des Aufzeichnungsträgers und des Thermotransferbands durch den Druckbereich die "letzte Zeile" gedruckt worden ist, der Anpreßdruck zwischen der Gegendruckrolle und dem Thermodruckkopf aufgehoben wird. Weil aber erfindungsgemäß auf geeigne­ te Art und Weise auch dafür gesorgt ist, daß die Arre­ tierungsvorrichtung für das Thermotransferband in eine wirksame Stellung gebracht wird, so daß dieses nicht weiterlaufen kann, kann der Aufzeichnungsträger unter dem stillstehenden Thermotransferband hindurch ohne Schaden für beide Bänder weiterlaufen, da mit Beginn des Stillstands des Thermotransferbands der Druckkopf z. B. abgehoben ist. Sobald die Stelle zum Aufdrucken der "ersten Zeile" im Druckbereich angekommen ist, wird die Arretierungsvorrichtung für das Thermotransferband freigegeben und der Anpreßdruck für den Druckkopf wieder erzeugt. Damit laufen dann wieder beide Bänder durch den Druckbereich hindurch bis zur nächsten "letzten Zeile".
Die Aufhebung des Anpreßdrucks kann man beispielsweise dadurch erreichen, daß man unter gleichzeitiger Ver­ stärkung der Federkraft den Thermodruckkopf von der Gegendruckrolle geringfügig entfernt. Hier reichen bereits Bruchteile eines Millimeters aus. Statt dessen kann man aber auch die Gegendruckrolle vom Thermodruck­ kopf soweit entfernen, bis die Feder ganz entlastet ist. Hierzu bedarf es aber in der Regel eines größeren Verstellwegs, weswegen der erstgenannten Variante der Vorzug gegeben wird.
Bevorzugt wird das Druckband von einer ersten Spule abgewickelt und auf eine zweite Spule aufgewickelt. Mit Hilfe der Arretierungsvorrichtung kann man das Thermo­ transferband an der hierfür vorgesehenen Stelle direkt oder indirekt z. B. über die Abwickelspule festhalten.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist zwi­ schen einem Antrieb für das Druckband und eine durch den Antrieb angetriebene Spule für das Druckband eine Rutschkupplung geschaltet. Das Festhalten des Thermo­ transferbands hat zur Folge, daß sich auch die Ab­ triebsseite der Rutschkupplung, also beispielsweise die zweite Spule, nicht mehr drehen kann. Wegen der zwi­ schengeschalteten Rutschkupplung kann aber der An­ triebsmotor ohne weiteres weiterlaufen, ohne daß es zu einer Beschädigung dieses Antriebs oder des Thermo­ transferbands kommt. Wenn man letzteres durch die Arretierungsvorrichtung freigibt, so folgt der Weiter­ transport durch die nun nicht mehr rutschende Kupplung mit Hilfe des Antriebsmotors. Ein Antrieb für das Abheben der Gegendruckrolle vom Thermodruckkopf oder des letzteren von der Gegendruckrolle kann erfindungs­ gemäß gleichfalls von der Steuerung der Druckmaschine betätigt werden.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Thermotransferband indirekt durch ein Festhalten der ersten Spule arretierbar ist, wobei die Arretierungs­ vorrichtung mit der ersten Spule zusammenwirkt. Dies bedeutet allerdings nicht, daß die Arretierungsvorrichtung direkt auf die erste Spule einwirken muß, vielmehr reicht es aus, wenn sie auf ein drehfest mit der ersten Spule gekuppeltes Element einwirkt.
In dieser Hinsicht wird gemäß einer weiteren Ausgestal­ tung der Erfindung vorgeschlagen, daß die erste Spule drehfest mit einem außenverzahnten Rad gekuppelt ist, dem ein mittels der Steuerung zustellbarer Verrastzahn zugeordnet ist. Der Verrastzahn kann in jede Lücke zwischen zwei benachbarten Zähnen eingreifen und da­ durch das Drehen dieses außenverzahnten Rades stoppen. Damit steht dann auch die drehfest gekuppelte erste Spule fest. Das Band kann daraufhin von dieser Spule nicht mehr abgewickelt und infolgedessen auf die zweite Spule nicht mehr aufgewickelt werden. Zweckmäßigerweise sieht man hierbei aber keine spitze Zahnform vor, sondern eher eine rechteckige oder eine Sägezahnform. Wenn der Zahn nicht sofort in eine Zahnlücke eintreten kann, so ist dies aber spätestens dann der Fall, wenn in Drehrichtung gesehen dem Verrastzahn die nächste Zahnlücke zugeordnet ist. Selbstverständlich muß in geeigneter Weise sichergestellt werden, daß der Zahn die Einrastbewegung sicher durchführen kann. Dasselbe gilt für das Ausrasten.
Eine weitere Variante der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich der Verrastzahn an einem Schwenkarm befindet, der mittels eines steuerbaren Sperrglieds in einer wirkungslosen Stellung haltbar ist. Über die Steuerung der Druckmaschine kann man das Sperrglied in eine wirkungslose Stellung bringen, so daß der Schwenk­ arm die für das Verrasten notwendige Schwenkbewegung durchführen kann. Dies erfolgt beispielsweise mit irgendeiner Hilfskraft, beispielsweise Federkraft, oder mit Hilfe der Schwerkraft, was voraussetzt, daß sich der Schwenkarm bei ausgerastetem Verrastzahn in einer angehobenen Verschwenkstellung befindet.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Sperrglied mittels eines steuerbaren Antriebs von seiner Sperrstellung in eine Freigabestel­ lung überführbar und umgekehrt. Zum gegebenen Zeitpunkt betätigt die Steuerung der Druckmaschine den steuerba­ ren Antrieb für das Sperrglied, wodurch dieses von seiner wirksamen in eine unwirksame Stellung oder umgekehrt überführt wird. Wenn das Thermotransferband wieder abgezogen und zum Druck zur Verfügung stehen soll, so stellt der steuerbare Antrieb das Sperrglied wieder in seine unwirksame Stellung zurück.
Das Sperrglied befindet sich in sehr vorteilhafter Weise an einem schwenkbar gelagerten Hebel, der mittels eines den steuerbaren Antrieb bildenden Exzenteran­ triebs verstellbar ist. Ein Drehen des Exzenters be­ wirkt in bekannter Weise ein Verschwenken des damit gekuppelten Hebels, und diese Schwenkbewegung kann zur Schwenkbewegung des Schwenkarms mit dem Verrastzahn in Verraststellung und in Freigabestellung ausgenützt werden.
Hierbei ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß ein exzentrisch an einem antreibbaren Drehglied angebrachter Zapfen in einen Längsschlitz eingreift, der im Abstand von der Drehachse des schwenkbaren Hebels an diesem angeordnet ist. Diese Zapfen-Langloch­ verbindung ermöglicht in an sich bekannter Weise die Umsetzung der Drehbewegung in eine hin und her gehende Schwenkbewegung. Aus diesem Grunde führt das Drehglied auch jeweils nur eine Drehung um etwa 180° durch, um die Sperrvorrichtung von ihrer wirksamen Stellung in die unwirksame Stellung oder umgekehrt zu überführen. Der Längsschlitz liegt dabei quer zur Auslenkrichtung des Hebels.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung enthält Anspruch 10. Die Verwendung eines Winkelhebels bringt vielerlei Vorteile mit sich, insbesondere aber eine kompakte Bauweise.
Darüberhinaus ergibt sich aber gemäß einer Weiterbil­ dung nach Anspruch 11 der Vorteil, daß man zur Aktivie­ rung der Arretierungsvorrichtung den den Verrastzahn tragenden oder aufweisenden Schwenkarm entweder mittels einer Feder belasten oder auf andere Weise in die Verraststellung bringen kann, oder daß man hierzu die Schwerkraft ausnützt. Letzteres hat vor allen Dingen im Hinblick auf das schonende Auffinden der nächsten Zahnlücke Vorteile.
Eine besonders zweckmäßige Variante der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 13. Demzufolge kann man einen Verstellantrieb für den Thermodruckkopf, also einen Antrieb, mit welchem dieser im Falle des Stillstands des Thermotransferbands von der Gegendruckrolle abgeho­ ben werden soll, zugleich dazu ausnutzen, den Still­ stand des Thermotransferbands zu bewirken bzw. aufzuhe­ ben. Somit erreicht man auch aus dieser Sicht eine kompakte und somit preiswerte Ausbildung der Druckma­ schine in diesem Bereich. Außerdem kommt man hierdurch mit einer kleinen Teilezahl aus, was im Hinblick auf eine geringe Störanfälligkeit von Vorteil ist.
Weitere Ausgestaltungen, Vorteile, Merkmale und Einzel­ heiten der Erfindung sowie hieraus resultierende Wir­ kungsweisen ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Aus­ führungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 in der Seitenansicht einen Ausschnitt aus einer Thermotransferdruckmaschine im Bereich von Ther­ modruckkopf und Bandantrieb in der Arbeitsstellung; und
Fig. 2 eine vergleichbare Darstellung bei freigegebe­ nem Thermotransferband.
Das Thermotransferband 4 wird von einer ersten Spule 1 abgewickelt, durchläuft den Druckbereich 2 und wird dann auf einer zweiten Spule 3 aufgewickelt. Vorzugs­ weise befinden sich die beiden Spulen 1 und 3, ein­ schließlich der Umlenkrollen oder -walzen 5 und 6, in einer Farbbandkassette. Zwischen den Umlenkwalzen 5 und 6 befindet sich das arbeitende Trum 7 des Thermotrans­ ferbands 4. Es wird über eine Gegendruckrolle 8 der im einzelnen nicht näher dargestellten Druckmaschine ge­ führt. Zwischen dem Thermotransferband 4 und der Gegen­ druckrolle 8 befindet sich noch ein nicht dargestellter Aufzeichnungsträger, z. B. ein Trägerband mit zu bedruc­ kenden Etiketten. Beim Drucken liegt ein Thermodruck­ kopf 9 auf dem durchlaufenden, arbeitenden Trum 7 des Thermotransferbands 4 auf und drückt, unter Zwischen­ schaltung des erwähnten Aufzeichnungsträgers, dieses fest an die Gegendruckrolle 8 an. Die Anpreßkraft wird mittels einer der Übersichtlichkeit wegen nicht einge­ zeichneten, den schwenkbaren Arm 10 niederdrückenden Schraubendruckfeder aufgebracht. Der schwenkbare Arm 10 trägt den Thermodruckkopf 9. Der erwähnte, durch die Schraubendruckfeder belastete Arm 10 ist im Sinne des Doppelpfeils 11 um die Achse 12 verschwenkbar.
Der Aufzeichnungsträger, der gleichfalls von einer Rolle oder Spule abgewickelt und gegebenenfalls auf eine andere Rolle oder Spule aufgewickelt werden kann, ist in einzelne zu bedruckende Felder aufgeteilt oder trägt beispielsweise Etiketten, die aber auch nicht bis zum vorderen und hinteren Rand bedruckt werden sollen. Insofern entstehen also zwischen in Durchlaufrichtung 13 der beiden Bänder zwischen jeweils aufeinanderfol­ genden, identischen Aufdrucken unbedruckte Zwischenab­ schnitte. Es stellt nun einen nicht gerechtfertigten Kostenaufwand dar, wenn man das Thermotransferband 4 auch dann weitertransportiert, wenn der darunter be­ findliche Aufzeichnungsträger gar nicht bedruckt werden soll. Erfindungsgemäß kann man nun den unnötigen Ther­ motransferbandverbrauch dadurch verringern bzw. zumin­ dest in etwa auf Null bringen, daß man das Thermotrans­ ferband 4 immer dann anhält, wenn der Aufzeichnungsträ­ ger, welcher ständig durchläuft, gerade nicht bedruckt werden soll.
Dieses vergleichsweise plötzliche Abstoppen des Thermo­ transferbands 4 nach dem Drucken der "letzten Zeile" erreicht man erfindungsgemäß durch eine Arretierungs­ vorrichtung 14. Die Druckmaschine benötigt zum Drucken im Thermotransferverfahren grundsätzlich eine entspre­ chende elektronische Steuerung mit Rechner. Diese kann nun dazu herangezogen werden - weil sie auch über alle notwendigen Daten verfügt - die Arretierungsvorrichtung 14 immer dann in Arbeitsstellung zu bringen, wenn das Thermotransferband 4 nicht weiter laufen soll und stets dann freizugeben, wenn der Aufzeichnungsträger soweit durchgelaufen ist, daß die nächste zu bedruckende Stelle im Druckbereich 2 angekommen ist.
Zur Arretierungsvorrichtung 14 gehört auch noch eine im einzelnen nicht dargestellte Rutschkupplung 15 bekann­ ter Bauart. Die Antriebsseite dieser Rutschkupplung 15 wird beim Ausführungsbeispiel der Druckmaschine über ein endloses Antriebsglied 16, beispielsweise einen Zahnriemen, mittels eines Elektromotors 17 angetrieben. Während des Druckjobs bleibt der Elektromotor 17 stets eingeschaltet, so daß auch die Antriebsseite der Rutschkupplung 15 ständig in Drehung versetzt wird. Die Rutschkupplung 15 überträgt das Drehmoment von ihrer Antriebs- auf ihre Abtriebsseite, auf der sich die zweite Spule 3 befindet. Wenn nun aber die Arretie­ rungsvorrichtung 14 den Bandlauf abrupt unterbricht, so reicht das Reibmoment der Rutschkupplung 15 nicht mehr aus, die Antriebskraft des Elektromotors 17 auf die Abtriebsseite der Rutschkupplung 15 zu übertragen. Die Rutschkupplung 15 schleift infolgedessen durch. Sobald die Arretierungsvorrichtung 14 die erste Spule 1 wieder freigibt, läuft auch die Abtriebsseite der Rutschkup­ plung 15 wieder mit und infolgedessen wird das von der ersten Spule 1 ablaufende Thermotransferband 4 wieder auf der zweiten Spule 3 aufgewickelt.
Aus verschiedenen Gründen, nicht zuletzt aber um ein Zerreißen des Thermotransferbands 4 während seines Stillstands zu vermeiden, muß während den Stillstands­ phasen der Anpreßdruck, mit welchem der Thermodruckkopf 9 an die Gegendruckrolle 8 angepreßt wird, aufgehoben werden. Dies geschieht auf einfache Art und Weise, beispielsweise dadurch, daß über die Steuerung der Druckmaschine zum gegebenen Zeitpunkt ein Betätigungs­ glied 18 in Pfeilrichtung 19 verschwenkt wird, welches mit dem Schwenkarm 10 in nachstehend noch näher erläu­ terter Weise gekuppelt ist und infolgedessen letzteren in gleichem Drehsinne mitnimmt, wodurch dann der Ther­ modruckkopf 9 von der Gegendruckrolle 8 abgehoben wird. Rein theoretisch könnte man natürlich auch die Gegen­ druckrolle 8 nach unten hin absenken, jedoch wird der erst genannten Alternative aus vielerlei Gründen der Vorzug gegeben.
Die erste Spule 1 ist drehfest mit einem außenverzahn­ ten Rad 20 verbunden. Darüber befindet ein zustellbarer Verrastzahn 21. Er wird von einem Schwenkarm 22 gehal­ ten und ist vorzugsweise einstückig damit gefertigt. Der Schwenkarm 22 kann im Sinne des Doppelpfeils 23 um eine Achse 24 verschwenkt werden. Während des Druckens befindet sich der Schwenkarm 22 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Drehstellung. Er wird in dieser wirkungs­ losen Stellung von einem steuerbaren Sperrglied 25 gehalten. Mittels eines von der Steuerung der Druckma­ schine ebenfalls steuerbaren Antriebs 26 kann der Schwenkarm 22 in die aus Fig. 2 ersichtliche, wirksame Stellung überführt werden. Dies geschieht beim Ausfüh­ rungsbeispiel aber indirekt, und zwar dadurch, daß sich das Sperrglied 25 an einem schwenkbar gelagerten Hebel 27 befindet, der mittels eines Exzenterantriebs 28 verstellbar ist. Der Hebel 27 ist bevorzugterweise ein Winkelhebel, dessen in der Zeichnung oberes Ende das Sperrglied 25 bildet. Sobald dieses Ende abgesenkt wird, folgt der Schwenkarm 22 dieser Bewegung, und dadurch greift dann der Verrastzahn 21 in die nächst­ folgende Zahnlücke 29 ein.
Der Hebel 27 ist um eine Achse 30 drehbar. Im Bereich der Winkelecke befindet sich ein randoffener Längs­ schlitz 31, in welchen ein Zapfen 32 eingreift. Beide sind Bestandteil des Exzenterantriebs 28. Der Zapfen 32 ist an einem antreibbaren Drehglied 33 angebracht. Dieses führt aber jeweils nur etwa eine halbe Umdrehung durch. Der Längsschlitz 31 erstreckt sich gemäß bei­ spielsweise Fig. 2 etwa in Längsrichtung des an der Achse 30 angelenkten Winkelschenkels 34 des winkelför­ migen Hebels 27. Demzufolge befindet sich das Sperr­ glied 25 am freien Winkelschenkel 35. Der Schwenkarm 22 mit dem Verrastzahn 21 ist gemäß der Zeichnung beim Ausführungsbeispiel ein einfacher, schwenkbarer Hebel, der an seinem freien Ende ein vorzugsweise balliges Abstützelement 36 aufweist, welches oben auf der das Sperrglied 25 bildenden Stirnfläche des freien Winkel­ schenkels 35 aufliegt.
Gemäß Fig. 2 ist der angelenkte Winkelschenkel 34 des schwenkbaren Winkelhebels 27 über das Lager 30 hinaus verlängert. Der dadurch entstandene Verlängerungsarm ist mit 37 bezeichnet. Er ist an seinem freien Ende hakenartig gestaltet, wobei der Haken 38 im wesentli­ chen durch einen seitlich randoffenen Längsschlitz 39 gebildet ist. In diesen greift ein Bolzen 40 ein, der am Schwenkarm 10 befestigt ist.
Wenn das Drehglied 33 mit dem Zapfen 32, ausgehend von seiner Drehstellung gemäß Fig. 1, beispielsweise im Gegenuhrzeigersinn, um etwa 180° gedreht wird, so verschwenkt der Zapfen 32, der in den Längsschlitz 31 eingreift, den Hebel 27 gleichfalls im Gegenuhrzeiger­ sinn um dessen Drehachse 30. Hierdurch wird einerseits über die Verbindung 39, 40 der Thermodruckkopf 9 von der Gegendruckrolle 8 abgehoben und dadurch die Pres­ sung der beiden Bänder im Druckbereich 2 aufgehoben, andererseits auch das Sperrglied 25 abgesenkt, wodurch der Schwenkarm 22 eine Schwenkbewegung im Sinne des Pfeils 23 durchführen kann. Dies führt zu einem Einra­ sten des Verrastzahns 21 in die nächstfolgende Zahn­ lücke 29, gemäß Fig. 2. Damit ist also das Abstoppen des Thermodruckbands 9 grundsätzlich mit einer Entla­ stung des Druckkopfes 9 im Druckbereich 2 zwangsgekup­ pelt.
Die Steuerung für die 180°-Drehbewegung erreicht man mit Hilfe einer Steuerscheibe 41, welche drehfest mit dem Drehglied 33 gekuppelt ist und einem beispielsweise auf optischer Basis arbeitenden Sensor, welcher die beiden radialen Kanten der Steuerscheibe 41 abtasten kann. In diesem Bereich befindet sich dann eine ent­ sprechende Steuereinheit für den Antriebsmotor 26 des Drehglieds 33.

Claims (13)

1. Druckmaschine mit einem abhebbar gelagerten, an eine Gegendruckrolle (8) federbelastet andrückbaren Druckkopf (9) zwischen dem und der Gegendruckrolle das wirksame Trum (7) eines Druckbands (4) und eines zu bedruckenden Aufzeichnungsträgers durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Steuerung der Druck­ maschine eine Arretierungsvorrichtung (14) für das Druckband (4) in eine wirksame Stellung bringbar ist und daß eine Vorrichtung zum Aufheben des Anpreßdrucks zwischen der Gegendruckrolle (8) und dem Druckkopf (9) während des Stillstands des Druckbands (4) vorgesehen ist.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Druckband (4) von einer ersten Spule (1) abgewickelt und auf eine zweite Spule (2) aufgewickelt wird.
3. Druckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß daß zwischen einen Antrieb (17) für das Druckband (4) und eine durch den Antrieb (17) angetriebene Spule (3) für das Druckband (4) eine Rutschkupplung (15) geschaltet ist.
4. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckband (4) indirekt durch ein Festhalten einer ersten Spule (1) arretierbar ist, wobei die Arretierungsvorrichtung (14) mit der ersten Spule (1) zusammenwirkt.
5. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Spule (1) dreh­ fest mit einem außenverzahnten Rad (20) gekuppelt ist, dem ein mittels der Steuerung zustellbarer Verrastzahn (21) zugeordnet ist.
6. Druckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß sich der Verrastzahn (24) an einem Schwenkarm (22) befindet, der mittels eines steuerbaren Sperr­ glieds (25) in einer wirkungslosen Stellung haltbar ist.
7. Druckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sperrglied (25) mittels eines steuerbaren Antriebs (26) von seiner Sperrstellung in eine Freiga­ bestellung überführbar ist und umgekehrt.
8. Druckmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Sperrglied (25) an einem schwenkbar gelagerten Hebel (27) befindet, der mittels eines den steuerbaren Antrieb bildenden Exzenteran­ triebs (28) verstellbar ist.
9. Druckmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß ein exzentrisch an einem antreibbaren Dreh­ glied (33) angebrachter Zapfen (32) in einen Längs­ schlitz (31) eingreift, der im Abstand von der Drehach­ se (30) des schwenkbaren Hebels (27) an diesem angeord­ net ist.
10. Druckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der schwenkbare Hebel (27) ein Winkelhe­ bel ist und sich der Längsschlitz (31) im Bereich der Winkelecke befindet sowie etwa in Längsrichtung des angelenkten Winkelschenkels (24) erstreckt, wobei der freie Winkelschenkel (35) das Sperrglied (25) trägt oder bildet.
11. Druckmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der freie Winkelschenkel (35) des winkel­ förmigen, schwenkbaren Hebels (27) in Gebrauchslage eine etwa vertikale Lage einnimmt und sein freies Ende das Sperrglied (25) bildet, wobei sich der Schwenkarm (22) oben am freien Winkelschenkelende abstützt.
12. Druckmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schwenkarm (22) ein einarmiger Hebel ist, dessen freies Ende ein vorzugsweise balliges Abstützelement (27) aufweist, wobei sich der Verrast­ zahn (21) zwischen dem Schwenklager (24) und dem Ab­ stützelement (36) befindet.
13. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der angelenkte Winkelschen­ kel (34) des schwenkbaren Winkelhebels (27) über das Lager (30) hinaus verlängert ist, wobei der Verlänge­ rungsarm (37) einen Teil eines Verstellantriebs für den Druckkopf (9) bildet.
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