DE4305662A1 - Packaging foil bag with sealed edges - has water-absorbing element and seal break line near one sealed edge - Google Patents
Packaging foil bag with sealed edges - has water-absorbing element and seal break line near one sealed edgeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
Verpackungsbeutel, der in der Weise hergestellt wird,
daß Folien aufeinandergelegt werden und die Rand- oder
Umfangsbereiche der solcherart zusammengelegten Folien
miteinander dicht verbunden (versiegelt) werden; spezi
ell bezieht sich die Erfindung auf die für das Aufbre
chen der Versiegelung relevanten Strukturmerkmale des
Verpackungsbeutels.
Verpackungsbeutel, die jeweils durch Aufeinanderle
gen von Folien und Versiegeln der Ränder oder Umfangs
bereiche der solcherart zusammengelegten Folien herge
stellt werden, finden in verschiedensten Bereichen Ver
wendung. Um den in einem solchen Verpackungsbeutel
eingeschlossenen Gegenstand zu benutzen, muß der Ver
packungsbeutel geöffnet werden, indem die Versiegelung
auf gebrochen wird. Zum Aufbrechen der Versiegelung kann
ein Schneidwerkzeug, etwa eine Schere, verwendet werden,
jedoch ist es bequem oder vorteilhaft, wenn ein solcher
Folien-Verpackungsbeutel zum öffnen unmittelbar von
Hand, zum Beispiel durch eine eine Gipsbandage anlegende
Person, aufgerissen werden kann.
Im medizinischen Bereich wird als orthopädisches
Material ein durch Wasser aushärtbares Bandagen-Material
durch Auftragen von Polyurethanpolymer auf ein Träger
gewebe hergestellt, jedoch härtet dieses Bandagen-Mate
rial bei Kontakt mit der Luftfeuchtigkeit aus und wird
daher in dicht versiegeltem Zustand in einem Folien-Ver
packungsbeutel aufbewahrt; wenn das Bandagen-Material
verwendet werden soll, wird daher der Verpackungsbeutel
geöffnet, um es herauszunehmen. Dieses Bandagenmaterial
enthält ein wasserlösliches, klebstofffreies Mittel,
z. B. ein oberflächenaktives Mittel, einen Fettsäureester
oder dergleichen, um zu gewährleisten, daß beim manuel
len Umwickeln eines betroffenen Körperteils mit dem
Bandagenmaterial das darin enthaltene Harz daran gehin
dert wird, an der Hand kleben zu bleiben. Dabei kann
aber eine vollständige Klebstofffreiheit nicht verwirk
licht werden, so daß die den Verband anlegende Person
bei der Durchführung der erforderlichen medizinischen
Behandlung in vielen Fällen Handschuhe trägt. Sobald ein
solches Bandagenmaterial auf einen betroffenen Körper
teil aufgelegt oder aufgetragen werden soll, wird das
Bandagenmaterial aus dem Beutel genommen, in Wasser ge
taucht und dann um den betroffenen Körperteil gewickelt.
Aufgrund der Tatsache, daß das Bandagenmaterial mit den
solcherart naß gewordenen Handschuhen gehandhabt wird,
haftet das klebstofffreie Mittel mitsamt dem Wasser an
den Handschuhen. Infolgedessen sind die Handschuhe, so
bald die ausführende Person den nächsten Verpackungsbeu
tel zu öffnen versucht, ziemlich glitschig, weil das
Wasser und mit ihm das klebstofffreie Mittel an ihnen
haften, wodurch das Aufbrechen der Beutelversiegelung
nicht leicht durchgeführt werden kann; dies ist ziemlich
problematisch. Um dieses Problem zu lösen, sind Versuche
unternommen worden, die Stärke des Verpackungsmaterials
herabzusetzen, um dessen Reißfestigkeit zu vermindern;
oder es wurde Material verwendet, das eine Richtungs
charakteristik aufweist; oder es wurde die Tiefe der
Kerbe vergrößert, die in dem Aufreißabschnitt des Ver
packungsbeutels vorhanden ist; hinreichend zufrieden
stellende Verpackungsbeutel konnten aber nicht erzielt
werden, mit dem unerwünschten Ergebnis, daß die Auf
bewahrungsstabilität (Haltbarkeit) herabgesetzt wurde.
Um das Aufbrechen der Versiegelung eines solchen
Verpackungsbeutels zu erleichtern, hat der Einreicher
der vorliegenden Anmeldung kürzlich vorgeschlagen, die
Beutelkonstruktion in der Weise herzustellen, daß zumin
dest ein (versiegelter) Seitenabschnitt des versiegelten
Randes oder Umfangs des Verpackungsbeutels mit einer
Kerbe und mit zu beiden Seiten der Kerbe angeordneten
Durchgangslöchern versehen wird. Bei diesem Verpackungs
beutel können, sobald der Beutel geöffnet werden soll,
Finger in die Durchgangslöcher eingehakt werden, so daß
das Aufreißen der Versiegelung des Beutels sogar von
Händen, die feuchte Handschuhe tragen, ohne Versagen be
werkstelligt werden kann; andererseits aber ist das Ent
fernen der Abfälle, die beim Bohren der Durchgangslöcher
im Beutel anfallen, problematisch, und die Vorrichtung
zur Herstellung des Beutels wird kompliziert und groß.
Darüber hinaus muß die Breite des versiegelten Ab
schnitts größer als 20 mm gemacht werden, damit in einem
versiegelten Rand- oder Umfangsabschnitt Durchgangslö
cher einer Größe gebohrt werden können, die gerade aus
reicht, um einen Finger hineinzustecken; infolgedessen
ist die Versiegelung nicht gleichmäßig fest. Dies sind
die Probleme bei dieser Art von Verpackungsbeuteln.
Auch auf dem Gebiet der Nahrungsmittel werden zahl
reiche Folien-Verpackungsbeutel verwendet, die in der
Weise hergestellt werden, daß vorbereitete Nahrungsmit
tel in den Folien-Verpackungsbeuteln eingeschlossen und
versiegelt werden, die unmittelbar in diesem Zustand er
hitzt werden können. Jedoch wird auch diese Art von vor
bereiteten Verpackungsbeuteln beim Kochen häufig mit
feuchten Händen gehandhabt, und die Verpackungsbeutel
selbst, die nach ihrer Erwärmung aus dem kochenden Was
ser genommen werden, sind ebenfalls feucht, und deshalb
werden die Hände glitschig, sobald die Beutel geöffnet
werden sollen. Somit haftet dieser Art von Verpackungs
beuteln ein ähnlicher Nachteil an.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
eines Folien-Verpackungsbeutels, der so aufgebaut ist,
daß er einfach hergestellt und leicht aufgerissen werden
kann.
Erfindungsgemäß kann das vorgenannte Ziel durch Be
reitstellung eines Verpackungsbeutels erreicht werden,
der in der Weise aufgebaut ist, daß zumindest an einem
in der Nähe eines versiegelten Seitenabschnitts gelege
nen Teil der Außenfläche des Verpackungsbeutels ein was
serabsorbierendes Element angeordnet ist.
Ferner kann der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel
auch in der Weise hergestellt werden, daß zumindest in
einem Seitenabschnitt des versiegelten Randes oder Um
fangs des Verpackungsbeutels eine Versiegelungsbruch
stelle vorhanden ist und daß das wasserabsorbierende
Element an einem in der Nähe der Versiegelungsbruch
stelle gelegenen Teil der Außenfläche des Verpackungs
beutels angeordnet ist.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten was
serabsorbierenden Elemente umfassen nicht nur jene Ele
mente, die wasserabsorbierende Materialien aufweisen und
die Eigenschaft besitzen, das an ihren Oberflächen haf
tende Wasser nach innen aufzunehmen, sondern auch Ele
mente mit einem Oberflächenzustand, bei dem das Wasser
aus der Oberfläche dieser Elemente herausgedrückt wird,
sobald sie von den Handschuhen berührt werden.
Der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel wird in der
Weise geöffnet, daß die den Verband anlegende Person
ihre Finger in den das wasserabsorbierende Element tra
genden Abschnitt des Verpackungsbeutels einhakt und eine
Kraft ausübt, um den Beutel aufzureißen; im vorliegenden
Fall wird jedoch selbst dann, wenn Wasser, ein
klebstofffreies Mittel oder dergleichen an den Handschu
hen haftet, dieses Wasser bzw. das klebstofffreie Mittel
oder dergleichen, das an den mit dem wasserabsorbie
renden Element des Beutels in Berührung stehenden Teilen
der Handschuhe haftet, von den Handschuhen abgetrennt
und in Richtung des wasserabsorbierenden Elements ge
zwungen; und somit bestehen an den Berührungsflächen
zwischen den Handschuhen und dem wasserabsorbierenden
Element keine Wasserfilme mehr, so daß der Beutel mit
einer zum sicheren Öffnen ausreichenden Kraft aufgeris
sen werden kann, ohne daß es zwischen den Handschuhen
und dem wasserabsorbierenden Element zu einem Rutschvor
gang, etwa einem Aquaplaning-Effekt, käme.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein wasser
absorbierendes Element an der Außenfläche des Ver
packungsbeutels angeordnet, und zwar in einem Bereich, der
in der Nähe eines versiegelten Rand- oder Umfangsab
schnitts liegt, und indem die Hände der verbandanlegen
den Person zum Aufreißen des Beutels auf diesen wasser
absorbierenden Bereich gelegt werden, ist gewährleistet,
daß selbst bei nassen Händen oder mit nassen Handschuhen
das Wasser, das an den mit dem wasserabsorbierenden Ele
ment in Berührung stehenden Teilen der Hände bzw. Hand
schuhe haftet, sich auf das wasserabsorbierende Element
zubewegt, und somit besteht an den Kontaktflächen zwi
schen den Händen bzw. Handschuhen und dem wasserabsor
bierenden Element keine Wasserschicht, so daß der Rei
bungsbeiwert zwischen den Händen bzw. Handschuhen und
dem Verpackungsbeutel einen hohen Wert annimmt; mithin
kann der Verpackungsbeutel mit ausreichender Reißkraft
aufgerissen werden. Darüber hinaus kann das wasserabsor
bierende Element mit einer einfachen Maßnahme, wie etwa
einer Klebung, an der Oberfläche des Verpackungsbeutels
angebracht werden, so daß die Schritte zur Herstellung
dieses Verpackungsbeutels einfach und leicht sind; somit
erübrigt sich die Verwendung jedweder komplizierten Her
stellungsvorrichtung, was zu den charakteristischen
Merkmalen der vorliegenden Erfindung gehört.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. In den Zeichnungen sind einander entspre
chende Teile jeweils mit den gleichen Bezugsziffern be
zeichnet.
Fig. 1(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht einer weiteren Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 4(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 5(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 6(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 7(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 8 zeigt in Vorderansicht Abwandlungen der in
Fig. 7 gezeigten wasserabsorbierenden Elemente.
Fig. 9(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 10(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 11(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder
ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 12 ist eine schematische Darstellung zur Er
läuterung eines Beispiels für das Verfahren zur Herstel
lung des erfindungsgemäßen Verpackungsbeutels.
Fig. 13 ist eine schematische Darstellung zur Er
läuterung eines anderen Beispiels für das Verfahren zur
Herstellung des erfindungsgemäßen Verpackungsbeutels.
Es wird auf Fig. 1 Bezug genommen; Bezugsziffer 1
bezeichnet einen Verpackungsbeutel, der in der Weise ge
bildet wird, daß Folien aufeinandergelegt und die Rand-
oder Umfangsabschnitte 2 der solcherart aufeinanderge
legten Folien miteinander dicht verbunden (versiegelt)
werden. In einem (versiegelten) Seitenabschnitt 3 des
solcherart versiegelten Randes oder Umfangs ist als Ver
siegelungsbruchstelle eine Kerbe 4 ausgebildet. An einem
in der Nähe der Kerbe 4 gelegenen Abschnitt der Außen
fläche des Beutels ist ein ungefähr quadratisches was
serabsorbierendes Element 11 angeordnet.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform, die in
der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbierendes
Element 21 entlang des versiegelten, die Kerbe 4 tragen
den Seitenabschnitts 3 angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die
in der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbierendes
Element 31 an einem Teil des versiegelten, die Kerbe 4
tragenden Seitenabschnitts 3 und einem Teil eines diesem
gegenüberliegenden versiegelten Seitenabschnitts 5 ange
ordnet ist und sich dabei senkrecht von dem versiegelten
Seitenabschnitt 3 zum versiegelten Seitenabschnitt 5 er
streckt.
Fig. 4 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die
in der Weise aufgebaut ist, daß wasserabsorbierende Ele
mente 41 und 42, welche jeweils die gleiche Form wie das
in Fig. 1 gezeigte wasserabsorbierende Element besitzen,
beidseits an der Oberfläche des Verpackungsbeutels 1 an
geordnet sind.
Fig. 5 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die
in der Weise aufgebaut ist, daß wasserabsorbierende Ele
mente 51 und 52, welche jeweils die gleiche Form wie das
in Fig. 2 gezeigte wasserabsorbierende Element besitzen,
beidseits an der Oberfläche des Verpackungsbeutels 1 an
geordnet sind.
Fig. 6 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die
in der Weise aufgebaut ist, daß wasserabsorbierende Ele
mente 61 und 62, welche jeweils die gleiche Form wie das
in Fig. 3 gezeigte wasserabsorbierende Element besitzen,
beidseits an der Oberfläche des Verpackungsbeutels 1 an
geordnet sind.
Fig. 7 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die
in der Weise aufgebaut ist, daß runde wasserabsorbieren
de Elemente 71 und 72 zu beiden Seiten der Kerbe 4 ange
ordnet sind, die sich im versiegelten Seitenabschnitt 3
des Verpackungsbeutels 1 befindet.
Fig. 8 zeigt Abwandlungen der in Fig. 7 dargestell
ten wasserabsorbierenden Elemente 71 und 72, und zwar
zeigt (a) ovale wasserabsorbierende Elemente, (b) stern
förmige wasserabsorbierende Elemente, (c) fünfeckige
wasserabsorbierende Elemente, (d) quadratische wasser
absorbierende Elemente und (e) rautenförmige wasser
absorbierende Elemente.
Fig. 9 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die
in der Weise aufgebaut ist, daß zu beiden Seiten der im
versiegelten Seitenabschnitt 3 befindlichen Kerbe 4 je
ein wasserabsorbierendes Element 91 bzw. 92 angeordnet
ist und sich senkrecht vom versiegelten Seitenabschnitt
3 zum gegenüberliegenden versiegelten Seitenabschnitt 5
erstreckt. Ferner können bei den in den Fig. 7 bis 9
gezeigten Ausführungsformen die wasserabsorbierenden
Elemente nicht nur an einer Oberfläche des Verpackungs
beutels 1, sondern auch an beiden Oberflächen desselben
vorgesehen sein.
Fig. 10 zeigt noch eine weitere Ausführungsform,
die in der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbie
rendes Element 101 vorgesehen wird, das die gesamte
Außenfläche des Verpackungsbeutels 1 bedeckt. Dabei kön
nen solche, die gesamte Fläche bedeckende wasserabsor
bierende Elemente nicht nur an einer Oberfläche des Ver
packungsbeutels 1, sondern auch an dessen beiden Ober
flächen angeordnet werden.
Fig. 11 zeigt noch eine weitere Ausführungsform,
die in der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbie
rendes Element 111 vorgesehen wird, das - wie im Fall
der Fig. 10 - die gesamte Außenfläche des Verpackungs
beutels 1 bedeckt, aber im vorliegenden Fall ist im was
serabsorbierenden Element 111 entlang der Reißrichtung,
die von der im versiegelten Seitenabschnitt 3 befindli
chen Kerbe 4 ausgeht, zusätzlich ein Schlitz 112 vorhan
den, um die erforderliche Reißkraft zu vermindern.
Bei allen vorangehenden Ausführungsformen ist je
weils in einem versiegelten Seitenabschnitt des Ver
packungsbeutels eine Kerbe vorhanden, aber das Vorsehen
solcher Kerben ist nicht immer notwendig.
Als Folienmaterial für den Verpackungsbeutel können
verschiedene Materialien verwendet werden, wie etwa
Mehrschichtfolien aus Polyester/Aluminium/Polyäthylen/
lineares Polyäthylen niedriger Dichte, K-Nylon/Alumi
nium/Polypropylen, Polyäthylen/Polyvinylidenchlorid/Po
lyäthylen, Polyäthylen/K-Nylon/Polyäthylen usw. Ferner
sind als Folienmaterialien für den Verpackungsbeutel
jene wünschenswert, die unter Berücksichtigung der Reiß
eigenschaften ausgewählt werden.
Als Material für das wasserabsorbierende Element
werden hervorgehoben: Papier, nicht-gewebtes Textil,
Stoff, geschäumtes Material usw. Konkreter können als
Papiermaterial jene Papiere hervorgehoben werden, die in
der Weise hergestellt werden, daß pflanzliche Fasern,
tierische Fasern, synthetische Fasern oder dergleichen
miteinander verfilzt und verleimt werden; ferner gibt es
(nach westlicher Technik hergestellte) Papiere wie Rol
len von Zeitungsdruckpapier, Druckpapier, Schreibpapier,
Zeichenpapier, Packpapier, Dünnpapier usw.; Kartonagen
wie Wellpappe, weißer Karton, Strohzellstoffpappe, Grau
pappe, Farbkarton; und japanische Papiere wie (Gleit-)
Abschirmpapier (japanisches SHOJI-Papier), kalli
graphisches Papier, Gewebepapier, Baumwollpapier usw.
Die Stärke des wasserabsorbierenden Elements beträgt
zwischen 0,01 und 5 mm, vorzugsweise 0,04 bis 1 mm. Auch
sogenanntes Sandpapier kann verwendet werden, das herge
stellt wird, indem auf einer Papieroberfläche kleine
Teilchen anorganischen Materials, wie etwa Metallpulver,
Mineralpulver oder dergleichen, fest aufgetragen werden.
Aber auch die Verwendung eines Papiers, dessen Oberflä
che mit hydrophobem Harz behandelt ist, um damit die Fa
serfläche oder die Zwischenfaserabschnitte des Papiers
zu beschichten, ist nicht unerwünscht.
Als nicht-gewebte Textilien können diejenigen Tex
tilien hervorgehoben werden, die nach einem trockenen
oder einem nassen Verfahren hergestellt werden, und zwar
unter Verwendung von Materialien wie Reyon, Vinylon,
Polyvinylidenchlorid, Polyester, Polyamid, Acetatpoly
propylen usw.; und für das Gewicht pro Flächeneinheit
kann ein weiter Bereich - 5 bis 300 g/m2 - genutzt wer
den. Vorzugsweise wird ein Material wie Reyon verwendet,
das sehr stark wasserabsorbierende Eigenschaften auf
weist und ein Flächengewicht von 15 bis 100 g/m2, eine
Materialstärke von 0,01 bis 5,0 mm und eine niedrige
Reißfestigkeit besitzt.
Als Stoff kann gewebtes oder gewirktes Tuch, wie
zum Beispiel Gaze, Hemdenstoff, Breitstoff, Tressenstoff
usw., hervorgehoben werden, das natürliche Fasern, halb
synthetische Fasern, synthetische Fasern oder derglei
chen aufweist. Vorzugsweise wird ein Stoff verwendet,
der zumindest senkrecht oder seitwärts manuell leicht
aufgetrennt werden kann. Zu diesem Zweck wird normaler
weise ein Verfahren zum Herabsetzen der Garnstärke ein
gesetzt.
Die verwendeten geschäumten Folien lassen sich grob
in zwei Arten unterteilen, nämlich in Folien aus offen
zelligem Schaum und in Folien aus geschlossenzelligem
Schaum. Als Materialien hierfür eignen sich Polyvinyl
alkohol, Polyvinylformal, Polyurethan, Äthylen-Vinyl
acetat-Copolymer, natürlicher Gummi, Polyvinylchlorid
sowie Polymere mit wasserabsorbierenden hochpolymeren
Molekülen. Bevorzugt werden die offenzelligen Materia
lien mit hydrophilen Eigenschaften, kleinem Zelldurch
messer und hohem Expansionsverhältnis.
Tabelle 1 zeigt die nach Material und Aufbau geord
neten Anwendungsdaten der vorliegenden Erfindung. Ent
lang der Abszissenachse sind die wasserabsorbierenden
Eigenschaften der Materialien aufgetragen, wobei die
Wasserabsorptionsfunktion so angesetzt ist, daß sie zum
linken Ende der Abszissenachse ansteigt und zu deren
rechtem Ende hin abfällt. Auf der Ordinatenachse sind
Faserzusammensetzungen, das heißt Papier, nicht-gewebte
Textilien und Stoffe, nach der Größe ihrer Dichte geord
net; in entsprechender Anordnung sind die geschäumten
Materialien in offenzellige und geschlossenzellige Mate
rialien unterteilt, die ferner gemäß der Kombination des
Zelldurchmessers und des Ausdehnungsverhältnisses unter
teilt sind. In Tabelle 1 steht das Kreis-Zeichen "○" für
gute Materialien, die überhaupt nicht glitschig sind,
das Dreiecks-Zeichen steht für brauchbare Materialien,
und das Kreuz-Zeichen "X" steht für unbrauchbare Mate
rialien. Aus dieser Tabelle 1 ist ersichtlich, daß die
jenigen Materialien, die höhere oder bessere wasser
absorbierende Eigenschaften aufweisen, hinsichtlich
ihres Aufbaus wünschenswert sind; die Faserzusammenset
zungen sind besser, wenn sie eine höhere Dichte aufwei
sen, und was die geschäumten Materialien anbelangt, sind
offenzellige geschäumte Materialien mit kleinerem Zell
durchmesser und größeren Ausdehnungsverhältnissen vor zu
ziehen. Das heißt, alle Materialien mit stark wasser
absorbierenden Eigenschaften sind unabhängig von ihren
Strukturarten verwendbar. Ferner wird sogar Material mit
geringer Wasserabsorption nutzbar gemacht, indem seine
strukturelle Dichte höher gewählt wird, wodurch die Fa
serzwischenräume oder die Zellwände der geschäumten Ma
terialien das Wasser durch Kapillarwirkung auf saugen.
Von den in Tabelle 1 gezeigten Materialien können sogar
jene, die nur geringe Wasserabsorption aufweisen, eine
hervorragende Wirkung zeigen, wenn sie mit hydrophilen
Materialien gemischt werden, zum Beispiel solche Mate
rialien, deren hochmolekulare, querverbindungsfreie Ket
ten hydrophile Gruppen, wie etwa -OH, -CONH2, -COOH,
-NH2, -COO⁻, -SO3⁻, -NR3- oder dergleichen, aufweisen
und die gemischt werden mit Stärke, Zellulosetannin,
Lignin, Polysaccharid, PVA (Polyvinylalkohol), Poly
äthylenoxid, Acrylsäure, Maleinsäureanhydrid, Phthal
säure, Polyester, Polyoxi-Zusammensetzungen, Acrylamid,
Polyvinylpyrrolidon oder Copolymeren hiervon. Oberflä
chenbehandelte Materialien mit einem oberflächenaktiven
Mittel sind besonders vorzuziehen.
Ferner ist es wichtig, daß das wasserabsorbierende
Element eine gute manuelle Zerreißbarkeit aufweist (also
leicht von Hand zerrissen werden kann). Im Fall der vor
liegenden Erfindung sollte das wasserabsorbierende Ele
ment wünschenswerterweise eine manuelle Zerreißbarkeit
von 5 kg oder weniger aufweisen, vorzugsweise 0,2 kg
oder weniger, gemessen und geprüft mittels des Testver
fahrens JIS K6772 für den Reißwiderstand von Folien.
Die Verfahren zum Herstellen des erfindungsgemäßen
Verpackungsbeutels lassen sich im wesentlichen in drei
Arten einteilen. Die erste Art besteht darin, das was
serabsorbierende Element am Beutel nach dessen Herstel
lung anzubringen; die zweite Art besteht darin, das was
serabsorbierende Element während der Herstellung des
Beutels anzubringen; und die dritte Art besteht darin,
das wasserabsorbierende Element an dem zur Ausbildung
des Beutels bestimmten Folienmaterial bereits anzubrin
gen, während dieses hergestellt wird. Das erste Verfah
ren verwendet ein wasserabsorbierendes Element, an dem
auf einer Oberfläche ein Klebstoff oder Bindemittel auf
getragen ist. In diesem Fall wird das wasserabsorbieren
de, in dieser Weise mit Klebstoff oder Bindemittel
beschichtete Element auf eine passende Größe geschnitten
und von Hand auf die Oberfläche des Beutels geklebt,
oder es wird ein langer Streifen wasserabsorbierenden
Materials, das mit Klebstoff oder Bindemittel beschich
tet wurde, in der Weise verwendet, daß wasserabsorbie
rende Elemente mittels einer Etikettiermaschine jeweils
auf Beutel geklebt werden, die auf einer Fördereinrich
tung fortlaufend vorbeigeführt werden. Dieses Verfahren
ist sogar dann möglich, wenn das Material in kleinen
Stückzahlen verarbeitet wird, und die erforderlichen An
lageninvestitionen sind vergleichsweise klein, was einen
Vorteil darstellt. Das zweite Verfahren wird in der
Weise ausgeführt, daß zwischen dem Folienzuführabschnitt
einer Beutelherstellungsmaschine und ihrem Versiege
lungsabschnitt - oder zwischen dem Versiegelungsab
schnitt und einem Schneidabschnitt - ein Klebemechanis
mus angeordnet ist, so daß bei der Herstellung jedes
Beutels gleichzeitig ein wasserabsorbierendes, mit Kleb
stoff oder Bindemittel versehenes Element mit dem Beutel
verbunden wird. Das dritte Verfahren wird in der Weise
durchgeführt, daß ein Klebstoff oder Bindemittel auf ei
ner Oberfläche des Folienmaterials aufgetragen wird, um
dann auf dieser Oberfläche ein wasserabsorbierendes Ele
ment aufzulegen und anzupressen.
Fig. 12 ist eine schematische Darstellung zur Er
läuterung des ersten Verfahrens, wobei die Ziffer 121
ein Förderband bezeichnet. Von der linken Seite her wer
den Verpackungsbeutel 122 nacheinander auf dem Förder
band liegend nach rechts befördert. Von einer Rolle 123
kommend werden jeweils mit Klebstoff beschichtete und
auf einem Trägerpapier 124 befindliche wasserabsorbie
rende Elemente 125 zum Förderband 121 geführt, und dann
werden die wasserabsorbierenden Elemente 125 mittels ei
ner Ablösevorrichtung 126 jeweils vom Trägerpapier 124
abgehoben und auf eine vorgegebene Stelle der Oberfläche
des Verpackungsbeutels 122 geklebt, während das Träger
papier 124 andererseits auf eine Rolle 127 aufgespult
wird. Infolgedessen erhält man am Vorderende des Förder
bands 121 die Verpackungsbeutel 1 jeweils mit dem daran
befestigten wasserabsorbierenden Element.
Fig. 13 ist eine schematische Darstellung zur Er
läuterung des zweiten Verfahrens, bei dem Materialfolien
133 und 134, die von einer Rolle 131 bzw. 132 zugeführt
werden, mit Hilfe von Führungsrollen 135, 136 aufeinan
dergelegt werden; ein mit Klebstoff beschichtetes was
serabsorbierendes Element 139 befindet sich auf einem
von einer Rolle 137 abgespulten Trägerpapier 138 und
wird auf die obere Materialfolie 133 geführt; das was
serabsorbierende Element 139 wird mittels einer Ablöse
vorrichtung 1310 vom Trägerpapier 138 abgehoben und auf
die Materialfolie 133 geklebt, während das Trägerpapier 138
auf einer Rolle 1311 aufgespult wird. Die beiden Ma
terialfolien 133 und 134 werden mittels Versiegelungs
walzen 1312, 1313 miteinander dicht verbunden und
schließlich mittels Formschnitt-Walzen 1314, 1315 in die
Gestalt eines Verpackungsbeutels gebracht, während die
abgeschnittenen Teile der Materialfolien 133, 134 auf
eine Rolle 1316 aufgespult werden. Auf diese Weise er
hält man am rechten Ende Verpackungsbeutel 1, die je
weils ein wasserabsorbierendes Element besitzen.
Aufbau und Wirkungsweise des erfindungsgemäß vorge
sehenen wasserabsorbierenden Elements können wie folgt
erläutert werden: Das Wasser bzw. das oberflächenaktive
Mittel, das an den zur Handhabung des Verpackungsbeutels
verwendeten Handschuhen haftet, haftet an den Oberflä
chen der Handschuhe in einem freien Zustand und in Form
von Wassertropfen oder Wasserfilmen. Sobald die Materi
alfolien des Verpackungsbeutels, die keine wasser
absorbierenden Eigenschaften besitzen und flach und
glatt sind oder Vorsprünge und Vertiefungen mit sanft
gekrümmten Oberflächen aufweisen, von den Handschuhen
gefaßt werden, werden die Wassertröpfchen oder -filme in
die Form sehr dünner Wasserschichten gebracht, die sich
zwischen den Oberflächen der Materialfolien und den
Oberflächen der Handschuhe ausbilden, und auf diese
Weise wird die Reibung zwischen den Handschuhen und den
Materialfolien extrem klein, wodurch die Handschuhe sehr
rutschig werden, so daß es schwierig ist, den Ver
packungsbeutel mit der Kraft der Hände aufzureißen. Mit
hin führt selbst ein stärkeres Einklemmen der Material
folien durch die verbandanlegende Person nur zu einer
weiteren Verdünnung der Wasserschichten, diese werden
aber nicht entfernt, und daher kann das Rutschen nicht
beendet werden. Selbst wenn ferner die Oberflächen der
Materialfolien mit vor- und rückspringenden Mustern ver
sehen werden, nämlich mittels einer mit Vorsprüngen und
Vertiefungen ausgestatteten metallischen Versiegelungs
druckform, so sind doch die Handschuhe, in denen die
Finger stecken, sehr weich und passen somit ihre Form
den Vorsprüngen und Vertiefungen der Materialfolien an,
so daß keine Wirkung oder Funktion zum Auftrennen der
Wasserschichten erzeugt wird. Nach der vorliegenden Er
findung nimmt das an der Oberfläche des Beutels angeord
nete wasserabsorbierende Element die Wassertröpfchen und
das oberflächenaktive Mittel auf, so daß zwischen den
Handschuhen und den Materialfolien keine Wasserschichten
gebildet werden. Das heißt, die Menge des Wassers, das
die an den Handschuhoberflächen haftenden Wasserschich
ten bildet, bzw. die Menge des oberflächenaktiven Mit
tels ist sehr klein (ungefähr einige ml); somit können
durch Anbringung des wasserabsorbierenden Elements an
der Oberfläche der Materialfolien die Wasserschichten
leicht entfernt werden. Darüber hinaus wird im Fall ei
nes Beutels, dessen wasserabsorbierendes Element mit
Wasser oder oberflächenaktivem Mittel gesättigt ist, das
überschüssige Wasser oder oberflächenaktive Mittel her
ausgedrückt, sobald der Beutel von den Handschuhen ge
faßt wird; somit wird im Kontaktbereich zwischen den
Handschuhen und dem Verpackungsbeutel keine Wasser
schicht erzeugt.
Der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel kann als
Verpackungsbeutel verwendet werden, der luftdicht sein
soll, und kann einen Gegenstand einschließen, der von
der Außenwelt abgetrennt, aber durch Öffnen des Beutels
zugänglich sein soll, sobald der Gegenstand benutzt wer
den soll. Der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel ist be
sonders als Verpackungsbeutel geeignet, der mit nassen
Händen gehandhabt werden muß.
Bezugszeichenliste:
1 Verpackungsbeutel
2 Rand oder Umfang des Verpackungsbeutels
3 ein Seitenabschnitt des versiegelten Randes/Umfangs
4 Kerbe
5 anderer Seitenabschnitt des versiegelten Randes/Umfangs
11 wasserabsorbierendes Element
21 dto.
31 dto.
41, 42 dto.
51, 52 dto.
61, 62 dto.
71, 72 dto.
91, 92 dto.
101 dto.
111 dto.
112 Schlitz
121 Förderband
122 Verpackungsbeutel
123 Rolle
124 Trägerpapier
125 Verpackungsbeutel
126 Ablösevorrichtung
127 Rolle
131 Rolle
132 Rolle
133 Folie
134 Folie
135 Führungsrolle
136 Führungsrolle
137 Rolle
138 Trägerpapier
139 wasserabsorbierendes Element
1310 Ablösevorrichtung
1311 Rolle
1312 Versiegelungswalze
1313 Versiegelungswalze
1314 Formschnitt-Walze
1315 Formschnitt-Walze
1316 Rolle
2 Rand oder Umfang des Verpackungsbeutels
3 ein Seitenabschnitt des versiegelten Randes/Umfangs
4 Kerbe
5 anderer Seitenabschnitt des versiegelten Randes/Umfangs
11 wasserabsorbierendes Element
21 dto.
31 dto.
41, 42 dto.
51, 52 dto.
61, 62 dto.
71, 72 dto.
91, 92 dto.
101 dto.
111 dto.
112 Schlitz
121 Förderband
122 Verpackungsbeutel
123 Rolle
124 Trägerpapier
125 Verpackungsbeutel
126 Ablösevorrichtung
127 Rolle
131 Rolle
132 Rolle
133 Folie
134 Folie
135 Führungsrolle
136 Führungsrolle
137 Rolle
138 Trägerpapier
139 wasserabsorbierendes Element
1310 Ablösevorrichtung
1311 Rolle
1312 Versiegelungswalze
1313 Versiegelungswalze
1314 Formschnitt-Walze
1315 Formschnitt-Walze
1316 Rolle
Claims (11)
1. Verpackungsbeutel (1) aus Folien, die an einem Rand
oder Umfang (2) miteinander versiegelt sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest in einem in der Nähe eines
versiegelten Seitenabschnitts (3) gelegenen Teil der
Außenfläche des Verpackungsbeutels ein wasserabsorbie
rendes Element (11; 21; 31) angeordnet ist.
2. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest in einem Seitenabschnitt (3) des
versiegelten Randes oder Umfangs (2) des Verpackungsbeu
tels eine Versiegelungsbruchstelle (4) vorhanden ist und
daß das wasserabsorbierende Element an einem in der Nähe
der Versiegelungsbruchstelle gelegenen Teil der Außen
fläche des Verpackungsbeutels angeordnet ist.
3. Verpackungsbeutel nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Versiegelungsbruchstelle eine Einker
bung (4) des versiegelten Randes oder Umfangs (2) des
Verpackungsbeutels ist.
4. Verpackungsbeutel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der versiegelte
Seitenabschnitt (3) auf seinen beiden Seiten, das heißt
auf der Vorderseite und auf der Rückseite des Beutels,
jeweils mindestens ein wasserabsorbierendes Element (41,
42; 51, 52; 61, 62) trägt.
5. Verpackungsbeutel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das wasser
absorbierende Element (21; 51) entlang einer versiegel
ten Seitenkante (3) des Beutels erstreckt.
6. Verpackungsbeutel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das wasser
absorbierende Element (31; 61) von einer versiegelten
Seitenkante (3) des Beutels bis zu einer gegenüberlie
genden Seitenkante (5) des Beutels erstreckt.
7. Verpackungsbeutel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserabsorbie
rende Element an der Oberfläche des Verpackungsbeutels
mit Klebstoff befestigt ist.
8. Verfahren zum Herstellen eines Verpackungsbeutels (1)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Folien
(133, 134) an einem Rand oder Umfang (2) miteinander
versiegelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
an einem in der Nähe eines versiegelten Seitenabschnitts
(3) gelegenen Teil der Außenfläche des Verpackungsbeu
tels ein wasserabsorbierendes Element (11; 21; 31) ange
ordnet, insbesondere angeklebt, wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das wasserabsorbierende Element (125) am Beutel
(122) nach dessen Herstellung angebracht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das wasserabsorbierende Element (139) an dem zur
Herstellung des Beutels (1) verwendeten Folienmaterial
(133, 134) während der Herstellung des Beutels (1) ange
bracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das wasserabsorbierende Element an dem zur Ausbil
dung des Beutels bestimmten Folienmaterial bereits wäh
rend der Herstellung des Folienmaterials angebracht
wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1992018909U JP2576472Y2 (ja) | 1992-02-28 | 1992-02-28 | 整形外科材料用包装袋 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4305662A1 true DE4305662A1 (en) | 1993-09-02 |
| DE4305662C2 DE4305662C2 (de) | 1997-01-30 |
Family
ID=11984734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4305662A Expired - Fee Related DE4305662C2 (de) | 1992-02-28 | 1993-02-24 | Verpackungsbeutel |
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| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5454601A (de) |
| JP (1) | JP2576472Y2 (de) |
| DE (1) | DE4305662C2 (de) |
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