DE4218023A1 - Brennstab eines Kernreaktors - Google Patents
Brennstab eines KernreaktorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brennstab eines Kernreaktors
mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Merkmalen.
Aus der DE-OS 14 39 924 ist ein Brennstab eines
Kernreaktors bekannt, der ein an beiden Enden gasdicht
verschlossenes Hüllrohr und mehrere metallische Ring
scheiben enthält. Die Ringscheiben weisen an ihrem Umfang
eine umlaufende Nut auf, in die Vorsprünge des Hüllrohres
eingreifen, um die Ringscheiben in vorgegebenen axialen
Positionen zu fixieren. Dadurch ist das Hüllrohr-Innere in
einzelne, miteinander verbundene Kammern eingeteilt, die
auch dann noch genügend Raum für darin aufgestapelte
Brennstoff-Tabletten ("Pellets") liefern, wenn diese
Pellets beim Reaktorbetrieb schwellen. Die Ringscheiben
fangen dabei auftretende Kräfte ab, ermöglichen einen
Austausch gasförmiger Spaltprodukte, die sich in
Hohlräumen an den Brennstabenden sammeln, und leiten über
die Stirnseite der anliegenden Pellets Wärme an das
Hüllrohr ab.
Bei modernen, handelsüblichen Druckwasser-Reaktoren
höherer Leistung treten aber infolge der schlechten
Wärmeleitfähigkeit des oxidischen Brennstoffs im Inneren
der Brennstofftabletten ("Pellets") sehr hohe Temperaturen
auf, die über die metallischen Scheiben zu einer starken
lokalen Erwärmung des Hüllrohres führen können, bei der
die erforderlichen Grenzwerte der mechanischen Stabilität
nicht mehr sichergestellt sind. Denn die langen, dünnen
Hüllrohre müssen nicht nur dem Kontakt mit den schwellenden
Brennstoff-Pellets Stand halten, sondern auch den hohen
Druck des außen am Brennstab entlangströmenden Kühlmittels
und den infolge der anfallenden Spaltprodukte ständig
wachsenden Gasdruck im Hüllrohr-Hohlraum abfangen. Bereits
unter den normalen thermischen Beanspruchungen und der
Strahlenbelastung im Reaktorbetrieb tritt ein "Hüllrohr-
Kriechen" auf, bei dem sich der Außendurchmesser des
Hüllrohres verringert, aber die Rohrlänge wegen des Neu
tronenbeschusses wächst. Bei den jeweils zu Brennelementen
gebündelten Brennstäben muß durch besondere konstruktive
Maßnahmen verhindert werden, daß durch entsprechende
mechanische Strukturveränderungen Deformationen der
Brennstäbe entstehen.
Ein aus der DE-AS 17 64 150 bekannter Brennstab natriumge
kühlter Brutreaktoren enthält eine Brennstoffsäule, deren
Mittelteil aus UO2/PuO2 besteht, an die sich jeweils
Pellets aus Brütstoff anschließen. Diese Säule ist von
einem Hüllrohr seitlich umgeben, dessen oberes Ende von
einem Endstopfen ("Kappe") gasdicht verschlossen und mit
einem koaxialen Stützrohr innen verstärkt ist, dessen
Zentralraum einen oberen Sammelraum für gasförmige
Spaltprodukte liefert. Das untere Ende des Hüllrohres ist
ebenfalls durch ein einen Gas-Sammelraum umgebendes
Stützrohr verstärkt, wobei sich zwischen dem untersten
Pellet der Säule und dem unteren Gas-Sammelraum ein
Abstandsring mit einer seitlich umlaufenden Nut befindet,
den in die Nut eingreifende Vorsprünge des Hüllrohres
halten. Dieser Abstandsring aus Edelstahl ist vom
spaltbaren Brennstoff der Säule über die Pellets aus
Brutstoff getrennt, und da derartiger Brutstoff thermisch
isolierend wirkt, ohne selbst eine nennenswerte Wärme zu
entwickeln, besteht keine Gefahr, daß sich die Bodenkappe
am unteren Ende des Brennstabs ("unterer Endstopfen")
durch die hohen Betriebstemperaturen im spaltbaren
Brennstoff übermäßig erwärmt.
Kommerzielle Brennelemente wassergekühlter Kernreaktoren
enthalten heute meist eine Tablettensäule mit überein
andergestapelten Brennstoff-Peletts aus Uranoxid und/oder
Plutoniumoxid, die von einem metallischen Hüllrohr
seitlich umgeben sind. Dieses Hüllrohr ist am oberen Ende
mit einer Endkappe gasdicht verschlossen, wobei eine
Druckfeder zwischen dieser Endkappe und der Tablettensäule
im Hüllrohr einen Hohlraum zum Sammeln von gasförmigen
Spaltprodukten frei hält. Am unteren Ende ist das Hüllrohr
durch eine Bodenkappe gasdicht abgeschlossen, die einen in
axialer Richtung in das Hüllrohr hineinragenden Stütz
körper, z. B. ein Rohrstück, trägt, auf dem die Tabletten
säule aufliegt.
Damit die mechanische Tragfähigkeit des Stützkörpers, die
bei steigender Temperatur abnimmt, während des
Reaktorbetriebs nicht überschritten wird, ist bei dieser
Konstruktion bisher vorgesehen, zwischen dem untersten aus
spaltbarem Material bestehenden Pellet der Säule und dem
Stützkörper eine wärmeisolierende Tablette, z. B. aus
Natururan oder brennstofffreier Keramik, anzuordnen. Bei
Pellets aus Mischoxiden ist auch zwischen dem obersten
Brennstoff-Pellet und der Druckfeder eine derartige
Isolationstablette angeordnet. Bei UO2-Pellets wird häufig
eine etwa 0,5 bis 1 mm dünne Stahlscheibe auf das oberste
Brennstoff-Pellet gelegt und an der Druckfeder
punktgeschweißt, um deren Federkraft flächenförmig auf die
Tablettensäule zu übertragen.
Zusätzlich zu den Endstopfen (Endkappe und Bodenkappe)
sind also mehrere Einzelteile (Stützkörper,
Isolationstablette, Abschlußscheibe und Druckfeder)
erforderlich, wodurch sich der Aufwand für Fertigung,
Montage und Kontrolle der Brennstäbe erhöht. Die
Isolationstablette am unteren Brennstabende hat in der
Regel etwa die Abmessungen eines Brennstoff-Pellets
(z. B. Zylinderdurchmesser 9 mm, Zylinderhöhe 11 mm) und
nimmt daher ein verhältnismäßig großes Volumen ein, das
damit nicht mehr zur Aufnahme von Brennstoff oder
gasförmigen Spaltprodukten zur Verfügung steht. Die
äußersten Brennstoff-Pellets erzeugen häufig eine höhere
Leistung, da hier ein höherer Neutroneneinfall vorliegt
als in der Mitte der Brennstoffsäule. Außerdem entsteht in
axialer Richtung an den isolierenden Tabletten ein
abrupter Temperatursprung im Hüllrohr.
Die Erfindung schafft eine andere Konstruktion des unteren
Endes des Brennstabes.
Die Erfindung sieht dabei - kurz gesagt - den Ersatz der
wärmeisolierenden Tablette durch einen wärmeleitenden
Metallstopfen vor.
Dadurch wird das unterste Brennstoff-Pellet zusätzlich
über seine dem Endstopfen (Bodenkappe) zugewandte
Stirnseite gekühlt, so daß die Temperatur im Brennstoff
dieser untersten Tablette deutlich niedriger liegt als in
der Stirnfläche eines an eine isolierende Abschlußtablette
anliegenden Brennstoff-Pellets. Ferner wird eine geringere
Wärmebeanspruchung des Hüllrohrs erreicht als bei Ver
wendung einer Isolationstablette mit dem verhältnismäßig
abrupten Temperatursprung. Außerdem kann dadurch ein Teil
des sonst von der Isolationstablette eingenommenen
Volumens eingespart und zur Aufnahme von spaltbarem
Brennstoff bzw. gasförmigen Spaltprodukten verwendet
werden. Vorteilhaft ist auch, daß erhöhte Werte des Neu
tronenflusses, wie sie an den Enden der Brennstoffsäulen
häufig auftreten, gedämpft werden können.
Dies wird erreicht durch einen Brennstab mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
Dabei liegt also die unterste Brennstoff-Tablette, die
Uranoxid und/oder Plutoniumoxid enthält, direkt auf einem
Metallstopfen auf, der seinerseits unmittelbar am
Stützkörper anliegt. Der Stützkörper kann z. B. ein
metallisches Rohrstück sein, dessen Innenraum durch
Bohrungen im Metallstopfen, durch einen seitlichen
Zwischenraum zwischen Stopfen und Hüllrohr oder andere
Kanäle mit einem Spalt verbunden ist, der zwischen der
Pelletsäule und dem Hüllrohr liegt. Dadurch wird ein
Gasaustausch zwischen dem Hohlraum und der Tablettensäule
ermöglicht. Es sind aber auch andere Formen von
Stützkörpern denkbar, die einen Hohlraum zwischen dem
Metallstopfen und der Bodenkappe sicherstellen.
In jedem Fall aber liegt die unterste Brennstoff
tablette mit dem größten Teil ihrer Stirnseite unmittelbar
an dem Metallstopfen auf, so daß hier ein guter Wärmeüber
gang möglich ist. Die axiale Dicke des Metallstopfens
selbst ist so gewählt, daß beim Einsatz des Brennstabs im
Kernreaktor die Wärme, die in der untersten Brennstoff
tablette erzeugt wird, teilweise durch Wärmeleitung über
den Metallstopfen abgeleitet wird, so daß die unterste
Brennstofftablette auch an ihrer Stirnseite gekühlt wird.
Durch eine auf die Wärmeleistung des Pellets abgestimmte
Dimensionierung des Metallstopfens kann dadurch die
Temperatur im Stützkörper unter einem vorgegebenen Wert
gehalten werden, bei dem die Einhaltung der Festigkeits
grenzen des Strukturmaterials gewährleistet ist.
Wie die Rechnung zeigt, kann es bereits ausreichen, wenn
etwa 10% der Pellet-Wärme über die Stirnfläche an den
Metallstopfen abgegeben und über die Zylinder-Außenfläche
des Stopfens an das Hüllrohr abgeleitet wird. Hierzu kann
es u. U. bereits genügen, wenn der Stopfen auf einer
axialen Länge von etwa 2 mm locker am Hüllrohr anliegt.
Vorteilhaft kann der Metallstopfen aus Stahl bestehen,
wobei die neutronenabsorbierende Wirkung des Stahls
Erhöhungen im Neutronenfluß, wie sie an den Enden von
Brennstoffsäulen häufig beobachtet werden, reduziert.
Die thermodynamische Berechnung ergibt, daß bei den heute
üblichen Brennstoff-Anreicherungen eine axiale Länge des
Metallstopfens von wenigen Millimetern ausreicht, um
genügend Wärme über die Pellet-Stirnseite in axialer
Richtung in den Metallstopfen zu leiten und über den
metallischen Stützkörper und das Hüllrohr abzuführen.
Vorzugsweise liegt die Höhe des Stopfens deutlich unter
der Höhe eines Brennstoff-Pellets.
Dabei ist vorteilhaft, wenn auch die oberste Brennstoff
tablette unmittelbar an einem weiteren Stahlstopfen
anliegt, an dem die Druckfeder direkt abgestützt ist.
Dieser weitere Stahlstopfen verteilt nicht nur die
Federkraft der Druckfeder auf eine große Anlageflache an
der Stirnseite des obersten Brennstoff-Pellets, sondern
kann in ähnlicher Weise auf die Kühlung des obersten
Pellets und vor allem eine gewünschte Schwächung des
Neutronenflusses abgestimmt sein und die zu diesem Zweck
häufig vorgesehenen Abschluß-Tabletten aus Natururan
ersetzen. Damit sinkt auch die Temperatur im Raum über dem
obersten Pellet, wodurch der Gasdruck verringert wird.
Diese und weitere Ausbildungen der Erfindung sind in
Unteransprüchen angegeben und anhand von zwei Ausführungs
beispielen und 4 Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Brennstab, teils im
Längsschnitt, teils in Seitenansicht,
Fig. 2 und Fig. 3 vorteilhafte Ausbildungen des
Metallstopfens und des Stützkörpers am unteren
Brennstabende, und
Fig. 4 und Fig. 5 eine bevorzugte Ausführungsform für
den weiteren Metallstopfen am oberen Brennstabende, im
Längs- und Querschnitt.
Fig. 1 zeigt den Brennstab, der im Mittelteil
aufgebrochen gezeigt ist. Im Hüllrohr 1 befinden sich die
aufeinander gestapelten Brennstoff-Pellets 2. Dabei können
die einzelnen Pellets der Säule mit unterschiedlichem
Gehalt an angereichertem Uran oder insbesondere einer
Mischung aus Uranoxid und Plutoniumoxid bestehen, und in
ihrer Zusammensetzung varieren. Es können z. B. auch
Bereiche vorgesehen sein, in denen die Pellets aus einem
Neutronengift wie Gadolinium oder aus Natururan bestehen.
Das unterste Pellet 3 und das oberste Pellet 4 der Säule
jedoch enthalten spaltbares Material, sie entwickeln daher
im Reaktorbetrieb eine thermische Leistung, die in den
metallischen Strukturteilen der benachbarten Bereiche A
und B zu keinen unzulässigen temperaturbedingten
Veränderungen führen darf.
Am unteren Ende ist das Hüllrohr 1 durch den unteren
Endstopfen (Bodenkappe 5) gasdicht verschlossen, von dem
aus ein Stützkörper, der als ein zum Hüllrohr 1
konzentrisches Rohrstück 6 ausgebildet ist, in das Innere
des Hüllrohres axial hineinragt. Dieses Rohrstück ist mit
einem Metallstopfen 7 fest verbunden.
Das obere Endpellet 4 liegt mit dem überwiegenden Teil
seiner Stirnfläche flach direkt an einem weiteren
Metallstopfen 8 an, der ebenfalls fest mit einer
Druckfeder 9 verbunden sein kann, die an einem das obere
Ende des Hüllrohres 1 gasdicht verschließenden Endstopfen
(Endkappe 10) abgestützt ist.
Zwischen den letzten Brennstofftabletten 3, 4 und dem
Rohrstück 6 bzw. der Druckfeder 9 befindet sich ein
Auflageteil 11 des jeweiligen Metallstopfens. Dieses
Auflageteil 11 kann ein verjüngtes Stopfenteil 12 tragen,
an dem ein ringförmiger Rand 13 des Stützkörpers
bzw. Windungen 14 der Druckfeder 9 seitlich angreifen, wie
die Fig. 2 und 3 für den Bereich A in Fig. 1 und die
Fig. 4 und 5 für den Bereich B zeigen.
Da bei dieser Konstruktion auch das verjüngte Stopfenteil
an der Wärmeabfuhr beteiligt ist, würde eine Gesamtlänge
des Stopfens von mindestens 2 mm, z. B. von etwa 5 bis
6 mm genügen; um jedoch auch bei einer Verschlechterung
des Wärmeübergangs zwischen dem Stopfen 7 und dem
metallischen Stützkörper 6 eine ausreichende Kühlung des
Pellets 3 sicherzustellen, können für den Auflageteil 11
und den Stopfenteil 12 jeweils eine Länge von etwa 5 mm
vorgesehen sein, wobei der Stopfen aus Stahl gefertigt ist
und dadurch neutronenabsorbierend wirkt. Dies gilt auch
für den Stopfen 8 am oberen Brennstab-Ende.
Der Stützkörper 6 sichert einen Hohlraum 20 zwischen dem
Metallstopfen 7 und der Bodenkappe 5, der z. B. gemäß
Fig. 2 über einen axialen Durchtrittskanal 21 mit Spalten
15 zwischen den Pellets der Säule und dem Hüllrohr
verbunden sein kann, um beim Reaktorbetrieb entstehende
Gase in den Hohlraum 20 zu leiten können. Die Befestigung
des Metallstopfens 11 am Stützkörper 6 kann über an der
Mantelfläche des Metallstopfens entlang laufende Nuten 22
erfolgen, in die Vorsprünge 23 des Stützkörpers
eingreifen. Diese Vorsprünge können z. B. Wulste sein, die
durch Stauchen des in Fig. 2 gezeigten, ringförmigen
Stützkörpers in die Nuten 22 eingetrieben werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 ist die Befesti
gung zwischen dem verjüngten Teil 12 des Metallstopfens
und dem Rohrstück 24 durch einen Schrumpfsitz sicherge
stellt, der z. B. dadurch hergestellt wird, daß der Bolzen
tiefgekühlt und in das (gegebenenfalls erwärmte) Ende des
Rohrstücks 24 eingesetzt wird, so daß nach einem
Temperaturausgleich und einer entsprechenden Durchmesser
änderung der Teile eine feste Verbindung entsteht. Um den
Gasaustausch mit den Pellets zu ermöglichen, kann z. B.
die seitliche Bohrung 25 vorgesehen sein.
Der Metallstopfen selbst jedoch wird in das Hüllrohr mit
einem erheblichen seitlichen Spiel eingesetzt, das eine
thermische Ausdehnung des Metallstopfens gestattet. Durch
dieses Spiel kann auch sichergestellt werden, daß das in
den Pellets frei gesetzte Gas in den Hohlraum 20 eindringen
kann.
Der in Fig. 5 gezeigte Querschnitt durch den Bereich B
des Brennstabs läßt das seitliche Spiel (Spalt 16)
zwischen dem Auflageteil 11 eines Metallstopfens und dem
Hüllrohr 1 deutlicher erkennen. Ähnlich wie der Stopfen 7
kann auch der Metallstopfen 8 an die unterste Windung 14
der Druckfeder 9 befestigt sein; er kann aber z. B. auch
punktförmig angeschweißt sein.
Mehrere derartige Brennstäbe können, zusammen mit anderen
Bauteilen (z. B. Führungsrohren für Absorberstäbe und
Abstandhalter) zu einem Brennelement eines Druckwasser-
Reaktors gebündelt werden. Sie können aber auch in
Brennelementen von Siedewasser-Reaktoren eingesetzt
werden.
Claims (11)
1. Brennstab eines Kernreaktor-Brennelementes mit
- a) einer übereinander angeordnete Brennstoff-Pellets (2, 3, 4) aus angereichertem Uranoxid und/oder Plutoniumoxid enthaltenden Tablettensäule,
- b) einem von einer Endkappe (10) am oberen Ende gasdicht verschlossenen, die Tablettensäule seitlich umgebenden Hüllrohr (1) mit einer Druckfeder (9) zwischen der Endkappe und der Tablettensäule, und
- c) einer das untere Ende des Hüllrohres (1) gasdicht
abschließenden Bodenkappe (5) mit einem in axialer
Richtung in das Hüllrohr hineinragenden Stützkörper (6),
dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Brennstofftablette (3) direkt auf einem unmittel bar am Stützkörper (6) anliegenden Metallstopfen (7) auf liegt und die axiale Länge des Metallstopfens so gewählt ist, daß beim Einsatz des Brennstabs im Kernreaktor durch Ableitung der im untersten Brennstoff-Pellet (3) erzeugten Wärme die Temperatur im Stützkörper und im unteren Ende des Hüllrohres unter einem vorgegebenen Wert gehalten wird.
2. Brennstab nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stützkörper (6)
einen Hohlraum (20) zwischen dem Metallstopfen (7) und der
Bodenkappe (5) freihält, der mit einem Spalt (15) zwischen
der Tablettensäule und dem Hüllrohr verbunden ist.
3. Brennstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Metallstopfen aus
Stahl besteht.
4. Brennstab nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Metallstopfen auf einer axialen Länge von mindestens etwa
2 mm locker am Hüllrohr an liegt.
5. Brennstab nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die axiale Länge des
Metallstopfens kleiner als die Höhe eines Brennstoff-
Pellets, insbesondere kleiner als etwa 10 mm, ist.
6. Brennstab nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Stützkörper und der Metallstopfen fest miteinander
verbunden sind.
7. Brennstab nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Metallstopfen (7)
am der Tablettensäule abgewandten Ende ein verjüngtes Teil
(12) aufweist, an dem ein ringförmiger Rand (13) des
Stützkörpers seitlich angreift.
8. Brennstab nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Stützkörper als Rohrstück (6) ausgebildet ist.
9. Brennstab nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das
oberste Brennstoff-Pellet (4) unmittelbar an einem
weiteren Metallstopfen (8) anliegt, an dem die Druckfeder
(9) abgestützt ist.
10. Brennstab nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß Druckfeder (9) und
weiterer Stahlstopfen (8) fest miteinander verbunden sind.
11. Wassergekühltes Brennelement eines Kernreaktors mit
mehreren Brennstäben nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE4218023A DE4218023A1 (de) | 1992-06-01 | 1992-06-01 | Brennstab eines Kernreaktors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4218023A1 true DE4218023A1 (de) | 1993-12-02 |
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| DE4218023A Withdrawn DE4218023A1 (de) | 1992-06-01 | 1992-06-01 | Brennstab eines Kernreaktors |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4218023A1 (de) |
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