DE4241493A1 - Tool holder with insert - has recess to accept insert and has hole through middle with projections at right angles to it, has flat grip with slot for hanging up - Google Patents
Tool holder with insert - has recess to accept insert and has hole through middle with projections at right angles to it, has flat grip with slot for hanging upInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Werkzeughalter.
Derartige Werkzeughalter dienen zur Aufnahme sowie zur Auslage und zum
Verkauf von Werkzeugen wie z. B. Steckschlüsseln, Bohreinsätzen usw.
Zum Ausstellen und Verkaufen von Steckschlüsseln, verschiedenen Zubehör
teilen, Bohreinsätzen usw. ist es allgemein üblich, diese Teile in Blister-Ver
packungen o. ä. zu verpacken und sie dann zum Verkauf in Läden, Geschäften
usw. auszulegen.
Derart verpackte Werkzeuge benötigen zum Ausstellen viel Platz, da sie
relativ sperrig sind. Überdies ist es nicht nur nicht einfach, sondern auch auf
wendig und umständlich, Werkzeuge wie Steckschlüssel usw. in solche
Blister-Verpackungen einzubringen bzw. aus diesen herauszunehmen. Darüber
hinaus sind auch die Kosten für solche Werkzeughalter (Blisterverpackungen u.
ä.) hoch.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeug
halter vorzuschlagen, der weniger Platz benötigt, in den das Werkzeug leicht
eingesetzt bzw. aus dem es auch leicht wieder herausgenommen werden kann
und dessen Herstellungskosten niedrig sind.
Diese Aufgabe wird durch einen Werkzeughalter gelöst, der einen Eingreif
abschnitt zur lösbaren Halterung eines bevorzugt am Ende eines Werkzeuges
angebrachten Verbindungsabschnitts und ein mit dem Eingreifabschnitt
einstückig ausgebildetes Griffteil aufweist, die aus einem elastischen, ein
Kunstharz enthaltenden Werkstoff bestehen, wobei das Griffteil mit einem
Halteloch bzw. Halteschlitz zum Aufhängen an einer geeigneten Aufhänge
einrichtung, z. B. einem Haken o. ä., versehen ist. Bevorzugt ist dabei der
Eingreifabschnitt zum Ein- oder Aufstecken des Verbindungsabschnitts des zu
halternden Werkzeuges ausgebildet.
Der erfindungsgemäße Werkzeughalter kann gegenüber der konventionellen
Blister-Verpackung mit geringeren Abmessungen ausgeführt werden und nimmt
daher bei der Verkaufsauslage auch entsprechend weniger Raum in Anspruch.
Gegenüber Blisterverpackungen ist er auch preisgünstiger herstellbar. Die zu
haltenden Werkzeuge können leicht und schnell in den erfindungsgemäßen Werk
zeughalter eingesetzt und aus diesem entfernt werden.
Zum Ausstellen läßt sich der erfindungsgemäße Werkzeughalter rasch über das
Halteloch in seinem Griffteil auf ein geeignetes Halteelement (z. B. eine
Haltestange oder einen Haken) aufstecken, wobei auch mehrere solche Werk
zeuge auf ein solches Halteelement gemeinsam aufgesteckt werden können. In
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Eingreifabschnitt im
Querschnitt quadratisch geformt, um in ein in einer Nuß eines Werkzeuges aus
gebildetes quadratisches Loch eingesetzt werden zu können, wobei der Eingreif
abschnitt mit einer horizontalen, quer durch seine Mitte verlaufenden Durch
gangsbohrung und mit mindestens einem vorstehenden, halbkugelförmigen Ab
schnitt bzw. Vorsprung versehen ist, der an einer seiner Seitenflächen ange
bracht ist und in einer zur Durchgangsbohrung senkrechten Richtung vorsteht.
An einem derartig ausgebildeten Eingreifabschnitt können Werkzeuge auf zwei
verschiedene Arten befestigt bzw. gehaltert werden. Einerseits kann durch die
Durchgangsbohrung und durch im Verbindungsabschnitt des zu halternden Werk
zeuges angeordnete, mit der Durchgangsbohrung fluchtende Bohrungen ein
Haltestift gesteckt werden, über den relativ große Verbindungskräfte über
tragen werden können. Diese Art der Verbindung ist besonders für maschinen
angetriebene Werkzeuge geeignet. In den Lochwandungen des Verbindungs
abschnitts des zu halternden Werkzeuges können vorzugsweise auch Aus
sparungen vorgesehen sein, in welche die halbkugelförmigen Vorsprünge am
Eingreifabschnitt des Werkzeughalters einrasten können. In der Regel können
bei dieser Befestigungsart nicht so große Kräfte übertragen werden wie mit
der zuerst angesprochenen Befestigungsweise, so daß sie überwiegend für hand
angetriebene Werkzeuge Verwendung finden wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Eingreifabschnitt mit
einem Einsteckloch versehen, das in ihm von seinem Enden aus vertikal
verläuft, wobei ein vom Werkzeug vorragender Verbindungsschaft in das
Einsteckloch hineingesteckt und in diesem gehalten werden kann. Der Eingreif
abschnitt ist dabei bevorzugt länglich, besonders bevorzugt als ein
zylindrischer Abschnitt, ausgebildet, wobei das Einsteckloch vorteilhafterweise
in Längsrichtung des Eingreifabschnitts verläuft und dabei koaxial im
zylindrischen Abschnitt ausgebildet ist. Mit dieser Art der Befestigung können
Werkzeuge gehalten werden, die keine Öffnung zur Einführung eines Eingreif
abschnitts, sondern ihrerseits selbst ein vorstehendes Teil aufweisen, das in
den Eingreifabschnitt des erfindungsgemäßen Werkzeughalters eingesteckt
werden kann. Besonders bevorzugt wird das Einsteckloch im Eingreifabschnitt
des Griffteiles als Sackloch ausgeführt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispiels
halber noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Werkzeughalters;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Werkzeughalters aus Fig.
1, der eine handangetriebene Werkzeug-Nuß haltert;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Werkzeughalters aus Fig.
1, der eine durch eine Maschine, insbesondere ein Schlagwerkzeug,
angetriebene Werkzeug-Nuß haltert, wobei zur Befestigung ein am Werkzeug
halter angebrachter Haltestift mit einem Ring eingesetzt wird;
Fig. 4 eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Werkzeughalters und
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Werkzeughalters aus Fig.
4, der ein Werkzeug wie z. B. einen Bohreinsatz mit einem von ihm vor
ragenden Verbindungsschaft haltert.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Ausführungsform eines Werkzeughalters für
eine Nuß, wobei das Bezugszeichen 1 den Halter bezeichnet. Dieser Halter 1
umfaßt einen quadratischen Eingreifabschnitt 1a, der am unteren Endabschnitt
eines der Enden des Werkzeughalters 1 angeordnet und zum Eingriff in ein
quadratisches, in einer Nuß 2 eines Werkzeuges ausgebildetes Loch 2a einge
richtet ist. Der Werkzeughalter 1 umfaßt weiterhin ein mit dem Eingreif
abschnitt 1a einteilig ausgebildetes, bevorzugt plattenartig ausgebildetes Griff
element bzw. Griffteil 1b aus einem Kunstharzmaterial o. ä.
Der quadratische Eingreifabschnitt 1a weist eine horizontal verlaufende Durch
gangsbohrung 3, die durchgehend von einer seiner Seitenflächen zur ent
sprechenden anderen Seitenfläche und durch seine Mitte hindurch verläuft,
ferner halbkugelförmige Vorsprünge in Form vorragender Abschnitte 4 (oder
Stifte), die von Seitenflächen des Eingreifabschnitts 1a unter einem
senkrechten Winkel zur Durchgangsbohrung 3 vorstehend ausgebildet sind, und
einen horizontalen, im Griffelement 1b ausgebildeten Schlitz 5 zum Aufhängen
auf einen Haken o. ä. auf.
Die Nuß 2 ist mit einer im quadratischen Loch 2a ausgebildeten Aussparung 6
derart versehen, daß im Fall einer handangetriebenen Nuß die Vorsprünge 4
eines Betätigungsgriffes in die Aussparung 6 passen. Zur Verbindung werden
die Vorsprünge 4 des Eingreifabschnitts 1a in die Aussparung 6 eingesteckt und
durch diese gehalten.
Im Fall einer maschinenangetriebenen Nuß ist das quadratische Loch 2a der
Nuß 2, wie Fig. 3 zeigt, an seinem Außenumfang mit einer Umfangsnut 7
versehen, die eine horizontale Bohrung 8 für einen Stift 9 aufweist, welche die
Nuß 2 durchgehend und durch ihre Mitte hindurch durchquert. Wenn die Durch
gangsbohrung 3 des in das quadratische Loch 2a eingesetzten Eingreif
abschnitts 1b mit der Bohrung 8 ausgerichtet ist, wird der mit einem Ring
versehene Stift 9 in sie eingesetzt und durch seinen Ring in der ringförmigen
Umfangsnut 7 gehalten, so daß er nicht mehr ungewollt aus der Bohrung 8
herausfallen kann.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform eines Werkzeughalters 11
für verschiedene Arten von Bohreinsätzen. Dieser Werkzeughalter 11 besteht
aus einem elastischem Kunstharzmaterial o. ä. und umfaßt ein ebenes, platten
artiges Griffelement 11b geringer Dicke mit einem horizontalen Querschlitz
15, mittels dessen der Werkzeughalter 11 an einem Haken o. ä. aufgehängt
werden kann. Ferner umfaßt der Werkzeughalter noch einen mit dem Griff
element 11b einstückigen Eingreifabschnitt 11a mit einem als Sackloch ausge
bildeten Einsteckloch 11c.
Der Eingreifabschnitt 11a ist länglich und mit zylindrischer Form ausgebildet
sowie im mittigen Bereich seines Querschnitts koaxial mit dem Einsteckloch
11c versehen, dessen Öffnung am freien Ende des Eingreifabschnitts 11a
mündet und in das ein Verbindungsschaft 12a, der von einem Ende eines Werk
zeugkörpers 12 vertikal vorsteht, hineingesteckt wird. Der Verbindungsschaft
12a weist einen sechseckigen Querschnitt auf und ist in seinem mittleren
Bereich mit seiner Mehrzahl horizontaler Umlaufnuten 13 versehen. Der
Verbindungsschaft 12a wird in das Einsteckloch 11c des Eingreifabschnitts 11a
so hineingesteckt, daß er darin in geeigneter Weise an den horizontalen Nuten
13 elastisch (lösbar) gehaltert ist.
Wie vorstehend beschrieben, ist ein erfindungsgemäßer Werkzeughalter im
Vergleich mit der konventionellen Blister-Verpackung kompakt, wodurch er
weniger Raum zur Auslage benötigt.
Da der erfindungsgemäße Werkzeughalter kompakt ist, kann er bezüglich
seinen Gewichts relativ leicht ausgebildet werden. Überdies können die Werk
zeuge leicht und schnell in den Werkzeughalter eingesetzt und aus diesem ent
fernt werden. Zusätzlich sind auch die Herstellkosten sehr gering.
Claims (7)
1. Werkzeughalter, gekennzeichnet durch einen Eingreifabschnitt (1a; 11a) zur
lösbaren Befestigung an einem Verbindungsabschnitt (2) eines zu halternden
Werkzeuges und durch ein an den Eingreifabschnitt (1a; 11a) einstückig ange
formtes Griffteil (1b; 11b) aus einem elastischen, ein Kunstharz enthaltenden
Werkstoff, wobei im Griffteil (1b; 11b) ein Loch bzw. ein Schlitz (5; 15) zum
Aufhängen des Werkzeughalters (1; 11) ausgebildet ist.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingreif
abschnitt (1a; 11a) zum Ein- oder Aufstecken in bzw. auf einen Verbindungs
abschnitt (2) eines zu halternden Werkzeuges ausgebildet ist.
3. Werkzeughalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingreif
abschnitt (1a) zum Einstecken in ein in dem Verbindungsabschnitt (2) eines
Werkzeuges ausgebildetes quadratisches Loch (2a) einen quadratischen
Querschnitt aufweist und mit einer quer und durch seine Mitte verlaufenden
Durchgangsbohrung (3) sowie mit mindestens einem halbkugelförmigen Vor
sprung (4) versehen ist, der an einer Seitenfläche des Eingreifabschnitts (1a)
ausgebildet und in einer Richtung senkrecht zur Durchgangsbohrung (3) aus
gerichtet ist.
4. Werkzeughalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Eingreif
abschnitt (11a) ein von einem seiner Enden aus verlaufendes Einsteckloch (11c)
zur Einführung und halternden Aufnahme eines an einem Werkzeug (12) ange
brachten Verbindungsschaftes (12a) vorgesehen ist.
5. Werkzeughalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingreif
abschnitt (11a) als zylindrisches Teil ausgebildet ist.
6. Werkzeughalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteck
loch (11c) koaxial im zylindrischen Teil angebracht ist.
7. Werkzeughalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Einsteckloch (11c) in Form eines Sackloches ausgebildet ist.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE29505788U1 (de) * | 1995-04-04 | 1995-06-01 | Alfred Fischbach KG Kunststoff-Spritzgußwerk, 51766 Engelskirchen | Aufhängevorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3326542A1 (de) * | 1982-07-22 | 1984-02-09 | The Stanley Works, 06050 New Britain, Conn. | Der schaustellung, verpackung, aufbewahrung und aehnlichen zwecken dienende konsole zur aufnahme eines langgestreckten werkzeugs |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
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1992
- 1992-12-09 DE DE19924241493 patent/DE4241493C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|---|---|---|
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| DE29505788U1 (de) * | 1995-04-04 | 1995-06-01 | Alfred Fischbach KG Kunststoff-Spritzgußwerk, 51766 Engelskirchen | Aufhängevorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH07114740B2 (ja) | 1995-12-13 |
| JPH05161527A (ja) | 1993-06-29 |
| DE4241493C2 (de) | 1997-07-10 |
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