DE4027720A1 - Gestell bzw. gebein, insbesondere eines moebels, mit wenigstens einem teleskopartig verlaengerbaren standbein - Google Patents
Gestell bzw. gebein, insbesondere eines moebels, mit wenigstens einem teleskopartig verlaengerbaren standbeinInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gestell bzw. ein Gebein, insbe
sondere eines Möbels, vorzugsweise eines Tisches oder Pultes,
welches wenigstens ein teleskopartig verlängerbares Standbein
mit einem äußeren Beinmantel und mit einem axial teleskopier
bar darin eingeführten, vorzugsweise federbelasteten Innenbein
und eine Festsetzeinrichtung zum Festsetzen des Innenbeines im
Beinmantel umfaßt, wobei die Festsetzeinrichtung ein Klemm
stück umfaßt, das vorzugsweise bezüglich der Beinmantellängs
richtung im wesentlichen ortsfest und in dem demgegenüber
axial verschiebbaren und zumindest in diesem Bereich hohl aus
gebildeten Innenbein geführt ist und welches mittels eines
Spannorgans radial an die Innenseite des Innenbeines zur reib
schlüssigen Andrückung des Innenbeines am Beinmantel anpreßbar
ist.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Fertigung
eines Innenbeines, insbesondere für ein Gestell der vorgenann
ten Art.
Gestelle bzw. Gebeine oder Beinanordnungen der vorgenann
ten Gattung sind bereits verschiedentlich auf dem Markt. Derar
tige Gestelle umfassen zumeist vier Standbeine, die jeweils
verlängerbar sind. Durch die Möglichkeit der teleskopartigen
Verlängerung jedes dieser Standbeine kann ein mit einem sol
chen Gestell ausgerüstetes Möbelstück in bequemer und sicherer
Weise an Unebenheiten des Bodens angepaßt werden. Aus diesem
Grunde sind derartige Gestelle oder Beinanordnungen besonders
bei Gartenmöbeln interessant, vorzugsweise bei Gartentischen.
Das teleskopierbare Innenbein eines gattungsgemäßen Ge
stells ist zumeist der letzte Abschnitt des Standbeines mit
dem Standfuß. Dies bedeutet, daß aus dem freien Ende des Bein
mantels zumeist das Innenbein als Verlängerungsabschnitt, wel
ches häufig mit einem Fuß ausgerüstet ist, hervorziehbar ist.
Aus Gründen weiterer Bequemlichkeit ist dieses Innenbein in
der Regel federbelastet, und zwar derart, daß die Federwirkung
in Verlängerungsrichtung wirkt. Zur Verlängerung eines Stand
beines muß dieses daher allenfalls leicht angehoben werden,
die Festsetzeinrichtung wird gelöst und durch den Federdruck
bzw. einen Federzug schiebt sich das Innenbein fußseitig so
weit aus dem Beinmantel heraus, bis das Standbein insgesamt
die gewünschte Länge hat und die Festsetzeinrichtung wieder
betätigt wird.
Die auf dem Markt befindlichen Gestelle bzw. Gebeine haben
sich an sich bewährt. Dennoch sind einzelne Verbesserungen wün
schenswert, die die praktische Handhabung, Fertigung oder Mon
tierung des Gestells oder der einzelnen Standbeine weiter er
leichtern bzw. funktionssicherer machen. Beispielsweise sind
Standbeine auf dem Markt, bei denen die Betätigung bzw. das zu
straffe Anziehen der Festsetzeinrichtung zu Deformationen des
Standbeines führen können, insbesondere des Innenbeines. Häu
fig sind zur Gewährleistung der Verschiebbarkeit des Innenbei
nes in der Seitenwandung des Innenbeines Führungsschlitze bzw.
Langlöcher vorgesehen, auf die letztlich auch die Festsetzein
richtung einwirkt. Diese Führungsschlitze führen aber zu einer
Schwächung des ansonsten stabilen Innenbeines gerade im Be
reich der Festsetzeinrichtung, so daß hier besonders leicht
unerwünschte Deformationen auftreten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsge
mäßes Gestell bzw. Gebein zu verbessern, insbesondere im
Hinblick auf eine einfachere Fertigung und Montage, ohne die
Funktionssicherheit zu beeinträchtigen, sondern auch diese
nach Möglichkeit noch zu verbessern.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Innenbein im Führungsbereich des Klemmstückes seitlich so weit
offen ausgebildet ist, daß das Klemmstück an dieser Seite zu
mindest in einem Abschnittsbereich, insbesondere zur ungehin
derten direkten Zusammenwirkung mit wenigstens einem Teil der
Festsetzeinrichtung weitgehend freiliegt, wozu auch der Bein
mantel eine, wenn auch vorzugsweise kleinere, korrespondieren
de seitliche Öffnung aufweist.
Das erfindungsgemäße Standbein weist durch diese erfin
dungsgemäßen Merkmale gleich mehrere Vorteile auf. Wegen des
seitlich weitgehend freiliegenden Klemmstückes kann die Fest
setzeinrichtung mit Vorteil direkt auf das Klemmstück einwir
ken, so daß insbesondere Deformationen des Innenbeines nicht
zu befürchten sind, weil das Innenbein gerade in diesem Be
reich weiträumig ausgenommen ist. Weiter wird durch das Frei
liegen des Klemmstückes eine größere Einwirkfläche der Fest
setzeinrichtung auf das Klemmstück ermöglicht, so daß die
Festsetzung funktionssicherer erfolgen kann. Auch die Fer
tigung des erfindungsgemäßen Standbeines ist vereinfacht, da
durch die ohnehin weiträumige Ausnehmung des Innenbeines keine
sehr genauen Toleranzen eingehalten werden müssen, so daß auch
bei größeren Fertigungstoleranzen eine gute Montage und die
gewünschte Funktionssicherheit des Standbeines gewährleistet
ist.
Die Montage des erfindungsgemäßen Standbeines kann weiter
dadurch erleichtert sein, daß das Innenbein seitlich so weit
offen ist, daß das Klemmstück im wesentlichen radial durch die
offene Seite in das Innenbein einsetzbar ist.
Eine nächste Weiterbildung der Erfindung, für die auch
selbständiger Schutz beansprucht wird, sieht mit besonderem
Vorteil vor, daß das Innenbein in einem Längsabschnitt seit
lich offen ausgebildet ist, indem der entsprechende Längsab
schnitt der Seitenwand der offenen Seite des Innenbeines als
von dem übrigen Längsverlauf dieser Seitenwand getrennter Be
reich in Richtung auf die gegenüberliegende Seitenwand des In
nenbeines eingewölbt, vorzugsweise eingedrückt, ist. Ein der
art ausgebildetes Innenbein kann in besonders einfacher Weise
gefertigt werden, indem auf das Innenbein bei der Fertigung
einseitig Druck ausgeübt wird, bzw. von vornherein eine Seiten
wand eingewölbt gefertigt wird. Hierdurch können mit Vorteil
kosten- und arbeitsaufwendige Fräs- oder Schneidschritte ent
fallen. Auch wird hierdurch die Führung des Klemmstückes im In
nenbein verbessert, da die Außenseiten des Innenbeines leicht
zu glätten sind und durch das Einwölben der Seitenwand des In
nenbeines nunmehr diese glatte Außenfläche zu einer glatten
inneren Führungsfläche des Klemmstückes wird. Es kann somit
auch ein nur unter Schwierigkeiten und arbeitsaufwendig durch
zuführender Glättungs- bzw. Schleifschritt oder Polierschritt
entfallen. Die Teleskopierbarkeit des Innenbeines wird hier
durch leichtgängiger. Es kommt insbesondere nicht mehr zu
Verhakungen beim Teleskopieren. Auch Belastungsfedern werden
in ihrem Federweg wegen der glatten Führungsinnenfläche nicht
mehr beeinträchtigt.
Vorzugsweise ist die Seitenwand der offenen Seite in dem
bestimmten Längsabschnitt so weit eingewölbt, daß dieser Längs
abschnitt und die gegenüberliegende Seitenwand in diesem Be
reich zu einer glatten Doppelwandung aneinandergeschmiegt
sind.
Auch der zur Längsachse querverlaufende Randbereich der
Seitenwand der offenen Seite kann als Nachbarbereich zum abge
trennten, eingewölbten Längsabschnitt in das Innenbein ein
wärts gebogen sein, so daß auf diese Weise ein vorteilhafter
Begrenzungsanschlag für das Klemmstück gewonnen wird, so daß
diese Anschlagbegrenzung beispielsweise das komplette Heraus
ziehen des Innenbeines aus dem Beinmantel verhindern kann.
Auch bei der Montage des Standbeines kann dieser Anschlag als
Einführungs- und Positionierflanke bei der Einbringung des
Klemmstückes dienen. Insbesondere kann das Klemmstück im we
sentlichen als langgestreckter, in das Innenbein eingeführter
Bolzen ausgebildet sein, der gute Führungseigenschaften im
Innenbein aufweist und auch größere Anlageflächen hinsichtlich
der Klemmwirkung mit sich bringt. Zudem werden Schwächungen
des Innenbeines, z. B. durch Bohrungen und Schlitze, durch den
langen Bolzen wieder aufgehoben, das Innenbein vielmehr sogar
noch verstärkt. Ein solcher Bolzen kann an seiner dem einwärts
gebogenen Randabschnitt zugewandten Stirnfläche, ähnlich wie
ein Pfeil für einen Bogen, eingekerbt sein, so daß er, bei
spielsweise wie der Bolzen in den Führungskanal einer Arm
brust, schnell und genau eingelegt und positioniert werden
kann.
Das Klemmstück weist vorzugsweise eine zur Längsachse des
Standbeines querverlaufende Bohrung auf, in die oder durch
die ein Spannorgan der Festsetzeinrichtung geführt ist. Dabei
kann es sich bei dem Spannorgan um ein Zugorgan oder ein Druck
organ handeln, durch das das Klemmstück zur Klemmwirkung
kommt. Um Deformationen oder Verbiegungen des Standbeines
durch die Festsetzeinrichtung zu verhindern, ist vorteilhaf
terweise zu dem jeweiligen Spannorgan eine Entsprechung vorge
sehen, die gegenteilig und als Widerlager dient. Die auf das
Standbein einwirkenden äußeren Kräfte heben sich dabei mit Vor
teil auf, und es kommt lediglich zu inneren Klemmkräften, die
einen Reibschluß zwischen Innenbein und Beinmantel bewirken.
Hierbei sehen vorteilhafte Ausbildungen beispielsweise
vor, daß das Spannorgan ein stangenförmiges Zugorgan ist, wel
ches quer durch das gesamte Standbein geführt ist, während ko
axial zu dieser Stange ein rohrförmiges Druckorgan aufgezogen
ist, welches unmittelbar auf das Klemmstück wirkt, so daß Zug
von außen auf den Beinmantel und Druck von innen auf das Klemm
stück ausgeübt wird, unter Verklemmung des Innenbeinmantels
zwischen diesen beiden Teilen.
In kinematischer Umkehrung kann es vorgesehen sein, ein
stangenförmiges Druckorgan vorzusehen, welches auf das Klemm
stück wirkt, während koaxial zu dieser Stange ein Zugrohr vor
gesehen ist, welches an seinem Ende eine den Beinmantel um
schlingende Manschette aufweist. Dabei können Manschette und
Zugrohr auch einteilig ausgebildet sein.
Inbesondere, wenn mehrere Standbeine über eine gemeinsame
Festsetzeinrichtung miteinander verbunden sein sollen, können
auch Kombinationen von beiden Möglichkeiten verwendet werden,
wobei eine der Möglichkeiten an einem der Standbeine und eine
andere Möglichkeit an einem anderen der Standbeine verwirk
licht wird.
Bei beiden Versionen kann um den Verbindungsbereich zwi
schen Festsetzeinrichtung und eigentlichem Standbein eine Man
schette gelegt sein, die entweder selbst Spannfunktion über
nimmt oder lediglich als separater Schutz dieses Bereiches vor
gesehen ist. Eine Manschette, die lediglich als Schutz vorge
sehen ist, kann in besonders vorteilhafter Weise halbschalig
ausgebildet sein, wobei die beiden Halbschalen über ein Klapp
scharnier miteinander verbunden sind. Diese Manschette kann an
den entsprechenden Bereich des Standbeines geklappt und durch
eine Verschlußeinrichtung verschlossen und damit fixiert wer
den. Eine derartige Manschette bringt mehrere technische Vor
teile, beispielsweise Versteifungswirkung, eine Schutzwirkung
gegen Verschmutzung und auch eine schalldämpfende Wirkung bei
Bewegung der beweglichen Teile. Darüber hinaus kann eine solche
Manschette selbstverständlich aber auch ästhetische Wirkung
besitzen.
Die Festsetzeinrichtung weist als Betätigungsorgan
vorzugsweise eine Spannschraube zur Festsetzung und Lösung
auf. Es können aber auch Hebel, Knebel oder dergleichen vorge
sehen sein. Weiter kann auch eine Hebelübersetzung zur Umlen
kung der Wirkung des Betätigungsorgans auf das Klemmstück vor
gesehen sein.
Eine Weiterbildung der Erfindung, für die auch selbständi
ger Schutz beansprucht wird, sieht vor, daß für wenigstens
zwei ein Standbeinpaar bildende Standbeine eine gemeinsame
Festsetzeinrichtung mit einem einzigen, gemeinsamen Betäti
gungsorgan vorgesehen ist, wobei wenigstens ein Spannorgan
nach Art einer Querverstrebung die beiden Standbeine miteinan
der verbindet und wobei dem jeweiligen Standbein zugeordnete
Teile der Festsetzeinrichtung und die beteiligten Bereiche des
jeweiligen Standbeines vorzugsweise im wesentlichen gleich
ausgebildet, vorzugsweise zueinander spiegelverkehrt aus
gebildet sind.
Diese Weiterbildung der Erfindung stellt einen ganz ent
scheidenden möglichen Vorteil des gesamten erfindungsgemäßen
Gestells bzw. Gebeins dar. Insbesondere können die beiden
Standbeine eines Standbeinpaares gleichzeitig verlängert bzw.
verkürzt und danach mit einer gemeinsamen Festsetzeinrichtung
wieder fixiert werden. Dabei bringt die Ausbildung jedes er
findungsgemäßen Einzelbeines auch Vorteile hinsichtlich einer
gemeinsamen Festsetzeinrichtung für mehrere Standbeine. Ins
besondere ist es möglich, bei einer gemeinsamen Festsetzein
richtung die Verbiegung der einzelnen Standbeine zu verhin
dern, beispielsweise ein Auseinanderspreizen oder Zusammenzie
hen der beiden Standbeine zueinander.
Es ist auch denkbar, eine einzige Festsetzeinrichtung für
mehr als zwei Standbeine vorzusehen, beispielsweise für drei
oder vier Standbeine. Dies ist in besonders vorteilhafter Wei
se möglich, wenn beispielsweise bei drei Beinen zwei Beine zu
einem Paar zusammengefaßt werden bzw. bei vier Standbeinen
zwei zusammengefaßte Standbeinpaare vorhanden sind, wobei die
Standbeine eines Paares einander kreuzend angeordnet sind. Der
vorhandene gemeinsame Kreuzungspunkt eines Standbeinpaares
kann dann auch zum Ansatzpunkt der gemeinsamen Festsetzeinrich
tung gemacht werden. Bei Vorhandensein von vier Standbeinen,
also von zwei Standbeinpaaren mit sich kreuzenden Standbeinen,
sind zwei Kreuzungsbereiche vorhanden, die als Ansatzbereiche
für die gemeinsame Festsetzeinrichtung dienen können, so daß
in bezug auf die gemeinsame Festsetzeinrichtung etwa gleiche
Verhältnisse bestehen, wie bei der Kopplung von zwei Standbei
nen zu einem Standbeinpaar.
Im Inneren eines Standbeines kann mit Vorteil eine die Be
wegung der beweglichen Teile dämpfende Schmierstoffüllung, vor
zugsweise eine Fettfüllung vorgesehen sein, die stoßdämpferähn
liche Wirkung hat und einen eleganteren Bewegungsablauf gewähr
leistet, so daß insbesondere auch bei der Demontage des Stand
beines bewegliche Teile nicht herausspringen, sondern allen
falls herausgleiten, wodurch die Demontage erleichtert, insbe
sondere besser verfolgbar und kontrollierbar ist, und außerdem
die Verletzungsgefahr gemindert ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Fertigung eines Innen
beines, für welches ebenfalls selbständiger Schutz beansprucht
wird, sieht vor, daß ein vorgegebener Rohrabschnitt des Innen
beines an einer Seite offen, also ohne Seitenwand, ausgebildet
wird, während die gegenüberliegende Seite doppelwandig ausge
bildet wird, wobei der innere Wandabschnitt der Doppelwand dem
an der offenen Seite fehlenden Wandabschnitt entspricht, unter
wenigstens einseitiger Trennung dieses inneren Doppelwandab
schnittes von der Seitenwand der offenen Seite zur wenigstens
einseitigen Verbindung des Rohrinneren mit dem offenen, durch
die Doppelwand begrenzten Abschnitt. Ein solches erfindungsge
mäßes Innenbein wird vorzugsweise aus Metall gefertigt und
dann bevorzugt mit einem kombinierten Präge-Stanz-Schritt
bearbeitet oder aus Kunststoff ausgeformt, bevorzugt per
Spritzguß.
Ausführungsbeispiele, aus denen sich weitere erfinderische
Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen unteren Abschnitt
eines erfindungsgemäßen Standbeines,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Standbeinabschnitt
gemäß Fig. 1 entlang der in Fig. 1 mit II-II
gekennzeichneten Linie,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Standbeinabschnitt
gemäß Fig. 1 entlang der in Fig. 1 mit III-III
gekennzeichneten Linie,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Abschnitt eines
Standbeinpaares aus zwei Standbeinen gemäß den vor
hergehenden Figuren,
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein Standbeinpaar ent
sprechend der Fig. 4 in einer zweiten Ausfüh
rungsform,
Fig. 6 die Ausführungsform gemäß Fig. 5 in einer teil
geschnittenen Seitenansicht,
Fig. 7 ein Standbeinpaar entsprechend der Fig. 5 in
einer dritten Ausführungsform und
Fig. 8 einen Teilbereich eines Standbeinpaares gemäß
Fig. 7 in einer vierten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt einen unteren Abschnitt eines erfindungsge
mäßen Standbeines 1. Das Standbein 1 ist teleskopartig verlän
gerbar und besteht zu diesem Zweck aus einem äußeren Beinman
tel 2 und einem darin teleskopierbar eingeführten Innenbein 3
mit Standfuß 4. Das Innenbein ist mittels einer Feder 5 feder
belastet, und zwar in Verlängerungsrichtung des Standbeines 1,
d. h. in Richtung auf einen Ausschub des Innenbeines 3. Die Fe
der 5 stützt sich einerseits ab an dem Standfuß 4 und anderer
seits an einem bezüglich der Längsrichtung des Standbeines 1
ortsfesten Bolzen 6. Der Bolzen weist eine Durchbohrung 7 auf,
der korrespondierende Eingangs- und Ausgangsöffnungen 8a, b
des Beinmantels 2 gegenüberliegen, so daß der Bolzen 6 in
dieser Position beispielsweise durch Hindurchstecken einer
Stange durch die Öffnungen 8a, b und die Durchbohrung 7 fi
xiert werden kann. Die Fixierung wird im Zusammenhang mit den
nachfolgenden Figuren noch näher erläutert.
Das Innenbein 3 weist im Bereich des Bolzens 6 eine weit
gehend offene Seite 9 auf, durch die der Bolzen 6 seitlich
weitgehend freiliegt. Die offene Seite 9 des Innenbeines 3 ist
dadurch erreicht worden, daß der sich an sich an dieser Stelle
befindliche Seitenwandabschnitt des Innenbeines 3 gegen die ge
genüberliegende Seitenwand 10 gedrückt worden ist, unter Tren
nung von der übrigen Seitenwand 11 der abschnittsweise offenen
Seite 9. Der Randbereich 12 dieser übrigen Seitenwand 11 ist
ebenfalls noch einwärts gebogen und dient als Anschlag für den
Bolzen 6 unter der Belastung der Feder 5. An seiner dem
Randbereich 12 zugewandten Stirnfläche weist der Bolzen 6 eine
Rastkerbe 13 auf, in die der Randbereich 12 eingreift.
In dem dargestellten Beispiel der Fig. 1 befindet sich die
Feder 5 im untersten Teil des Innenbeines 3, insbesondere mit
Vorteil außerhalb des Bereichs der offenen Seite 9 des Innen
beines 3, so daß sich die Feder 5 immer in einem Bereich befin
det, in dem ihr Federweg durch Vorsprünge oder ähnliches nicht
beeinträchtigt werden kann. Die Feder könnte selbstverständ
lich auch an anderer Stelle des Standbeines 1 angeordnet sein,
beispielsweise oberhalb der inneren Stirnfläche 14 des Innen
beines 3 im Beinmantel 2.
Es wäre beispielsweise auch denkbar, den Bolzen 6 mit
einer entsprechenden Einschnürung zu versehen, so daß die Fe
der im Bereich des Bolzens angeordnet sein könnte. Auch eine
Zugfeder anstelle der Druckfeder 5 wäre denkbar.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ansicht des Standbeinabschnittes
gemäß Fig. 1.
Gleiche Bauelemente sind mit den gleichen Bezugszahlen be
zeichnet wie in Fig. 1.
Der Fig. 2 ist insbesondere die Breite der offenen Seite
9, die auch als Ausnehmung 9 bezeichnet werden könnte, ent
nehmbar. Insbesondere ist auch angedeutet, daß die Eingangs
öffnung 8a breitenmäßig der Ausnehmung 9 entspricht, so daß
durch die Eingangsöffnung 8a, d. h. durch den Beinmantel 2, ein
relativ großflächiges Teil eingeführt und auf den Bolzen 6 wir
ken kann. Näheres auch hierzu wird im Zusammenhang mit den fol
genden Figuren erläutert.
Der Fig. 3 ist ein Querschnitt des Standbeines 1 zu entneh
men. Insbesondere ist in dieser Darstellung erkennbar, daß das
Innenbein 3 im Bereich der offenen Seite 9 einseitig zu einer
Doppelwand 15 zusammengedrückt ist. Weiter ist zu erkennen,
daß diese Doppelwand 15 ein Langloch bzw. einen Schlitz 16,
welcher sich in Beinlängsrichtung erstreckt, aufweist.
Fertigungstechnisch ist ein solches Innenbein 3 auf ein
fache Weise zu fertigen, beispielsweise aus Metall. Von der zu
öffnenden Seite 9 her kann auf das ursprünglich rohrförmige In
nenbein 3 ein einseitiger Druck ausgeübt werden, bis ein vorbe
stimmter Bereich der Seitenwand 11 bis an die gegenüberliegen
de Seitenwand 10 herangedrückt ist und dadurch die Doppelwand
15 entsteht. Kombiniert mit diesem Prägeschritt kann nahezu
gleichzeitig auch eine Ausstanzung des Schlitzes 16 erfolgen.
Die Außenseite des eingedrückten Abschnittes der Seitenwand 11
ist vor dem Prägeschritt in einfacher Weise polierbar, so daß
die nach der Prägung die führende Innenseite für den Bolzen 6
bildende Fläche des Innenbeines 3 mit Vorteil glatt ist und
nicht gesondert poliert werden muß.
Fig. 4 zeigt ein Beinpaar aus zwei Standbeinen 1 gemäß den
vorhergehenden Figuren.
Gleiche Bauelemente sind wiederum mit den gleichen Bezugs
zahlen bezeichnet, wie in den vorhergehenden Figuren, jedoch
sind der Übersichtlichkeit halber nicht alle Bezugszahlen in
dieser Fig. 4 eingetragen worden.
Das in der Fig. 4 dargestellte Standbeinpaar weist eine ge
meinsame Festsetzeinrichtung 21 mit einem einzigen Betätigungs
element, einer Spannschraube 17, auf. Mittels der Festsetzein
richtung 21 können die Innenbeine 3 beider Standbeine 1 gleich
zeitig fixiert werden.
Die Festsetzeinrichtung 21 umfaßt als Zuganker eine Spann
stange 18, die durch die beiden Standbeine 1 und die Durchboh
rungen 7 der in den Beinen befindlichen Bolzen 6 hindurchge
führt ist. An einem Ende weist die Spannstange 18 eine Verbrei
terung 19 auf, mit der sie die Ausgangsöffnung 8b des entspre
chenden Standbeines 1 übergreift und somit das Standbein 1
selbst hintergreift. Die Spannstange 18 ist verdrehsicher
gelagert. Die Spannstange ist vorzugsweise im Bereich der
Verbreiterung formschlüssig zum Schlitz 16 des Innenbeines 3
ausgebildet. Am anderen Ende hat die Spannstange 18 ein Gewin
de für die Spannschraube 17. Koaxial um die Spannstange 18 ist
in dem Bereich zwischen den beiden Standbeinen 1 ein Druckrohr
20 angeordnet, welches mit seinen beiden Stirnseiten jeweils
auf einen Bolzen 6 großflächig drückend unmittelbar einwirkt.
Die Eingangsöffnungen 8a der Standbeine 1 sind hierfür so groß
ausgebildet, daß das Druckrohr 20 durch den Beinmantel 2 einra
gen kann.
Wird die Spannschraube weiter auf das Gewinde der Spann
stange 18 gedreht, so verkürzt sich die effektive Länge dieser
Spannstange 18 und übt über die Verbreiterung 19 und die Spann
schraube 17 eine Zugkraft auf die Beinmäntel 2 der Standbeine
1 aus. Gleichzeitig wird durch das Druckrohr 20, welches sich
nicht verkürzen kann, ein Druck auf die beiden Bolzen 6 ausge
übt. Beide Wirkungen zusammen führen zu einer Klemmwirkung,
bei der der Doppelwandbereich 15 des Innenbeines 3 zwischen
dem Beinmantel 2 und dem Bolzen 6 verklemmt wird, was zu einer
Fixierung des Innenbeines 3 in der erreichten Position führt.
Umgekehrt kann die Festsetzeinrichtung gelöst werden, wonach
sich das Standbein 1 automatisch durch die Feder 5 durch Her
ausschieben des Innenbeines 3, gegebenenfalls bis zum Anschla
gen des Randbereiches 12 am Bolzen 6, verlängert. Diese axiale
Verschiebbarkeit des Innenbeines 3 ist wegen der offenen Seite
9 und des Längsschlitzes 16 möglich.
Die Verbindungsbereiche des Standbeines 1 mit den Spannor
ganen 18, 20 sind jeweils von einer Manschette 22 umschlossen.
Diese Manschette 22 kann vorzugsweise aus zwei Halbschalen zu
sammengesetzt sein und bei miteinander verbundenem Beinpaar um
die Verbindungsbereiche jeweils herumgelegt werden. Hierzu kön
nen die beiden Halbschalen der Manschette 22 über ein Schar
nier verbunden sein und an der anderen Seite miteinander verra
stet werden. Innerhalb der Manschette 22 verlaufen im wesentli
chen T-förmig zwei Führungskanäle für das Standbein 1 und die
rechtwinklig dazu abstehenden Spannorgane 18, 20.
Die Fig. 5 und 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel
für ein Standbeinpaar, welches bezüglich der gemeinsamen Fest
setzeinrichtung 21 in kinematischer Umkehrung ausgeführt ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist im wesentlichen zum Un
terschied zum Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 eine Druck
stange 23 vorhanden und koaxial dazu ein Zugrohr 24. Mit dem
Zugrohr können Manschetten 25 formschlüssig verbunden sein. Es
ist auch möglich, Zugrohr 24 und Manschetten 25 einteilig aus
zubilden und beispielsweise von den Standfüßen 4 her auf das
Standbeinpaar aufzuschieben. Der in der Darstellung der Fig. 5
linke Bolzen 6 wird somit über die Druckstange 23 an die Dop
pelwand 15 des Innenbeines 3 gedrückt, während der andere,
rechts dargestellte Bolzen 6 mittels der Spannschraube 26 ge
gen die Doppelwand 15 des zugeordneten Innenbeines 3 angezogen
wird. Im Unterschied zur Ausbildung der Spannschraube 17 gemäß
Fig. 4 ist die Spannschraube 26 nicht als Mutter ausgebildet,
sondern als Schraubenkopf mit daran angeordnetem Gewindestück
27, wodurch nicht so leicht ein Verlust der Schraube möglich
ist. Mittels des Zugrohres 24 und den dazugehörigen Manschet
ten 25 sind die Standbeine 1 auch nach Lösen der Spannschraube
26 miteinander verspannt, so daß mit Vorteil auch dann ein
Auseinanderfedern oder Zusammendrücken der Standbeine verhin
dert wird. Dadurch wird auch eine unerwünschte Einwirkung auf
die Klemmeinrichtung verhindert.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 5, aus der insbesondere noch einmal detailliert die
Formschlußverbindung zwischen Manschette 25 und Zugrohr 24 zu
entnehmen ist.
Die Fig. 7 und 8 zeigen weitere Ausführungsbeispiele einer
Festsetzeinrichtung 21, die prinzipiell aber ähnlich funktio
niert, wie die Festsetzeinrichtung 21 gemäß den Fig. 5 und 6.
Im Unterschied zu den Fig. 5 und 6 ist lediglich darge
stellt worden, daß das Gewindestück 27 der Spannschraube 26
entweder nicht unbedingt mit der Druckstange 23 fluchten muß
oder zumindest nicht selbst unmittelbar durch den benachbarten
Bolzen 6 hindurchgehen muß. Vielmehr sind bei diesen Ausfüh
rungsbeispielen zur Umlenkung der Spannwirkung der Spannschrau
be 26 Übertragungshebel 28 und 29 vorgesehen. Bei diesen Aus
führungsbeispielen gemäß den Fig. 7 und 8 ist es auch denkbar,
das Innenbein 3 und den Bolzen 6 einteilig auszubilden bzw.
das Innenbein weitgehend voll auszubilden und im Bolzen 6 zur
Axialverschiebbarkeit statt einer Bohrung eine Längskerbe vor
zusehen.
Claims (29)
1. Gestell bzw. Gebein, insbesondere eines Möbels, vorzugs
weise eines Tisches oder Pultes, welches wenigstens ein teles
kopartig verlängerbares Standbein mit einem äußeren Beinmantel
und mit einem axial teleskopierbar darin eingeführten, vorzugs
weise federbelasteten Innenbein und eine Festsetzeinrichtung
zum Festsetzen des Innenbeines im Beinmantel umfaßt, wobei die
Festsetzeinrichtung ein Klemmstück umfaßt, das vorzugsweise
bezüglich der Beinmantellängsrichtung im wesentlichen ortsfest
und in dem demgegenüber axial verschiebbaren und zumindest in
diesem Bereich hohl ausgebildeten Innenbein geführt ist und
welches mittels eines Spannorgans radial an die Innenseite des
Innenbeines zur reibschlüssigen Andrückung des Innenbeines am
Beinmantel anpreßbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenbein (3) im Führungsbereich des Klemmstückes
(Bolzen 6) seitlich so weit offen ausgebildet ist, daß das
Klemmstück (6) an dieser Seite (9) zumindest in einem Ab
schnittsbereich, insbesondere zur ungehinderten direkten Zu
sammenwirkung mit wenigstens einem Teil der Festsetzeinrich
tung (21), weitgehend freiliegt, wozu auch der Beinmantel (2)
eine vorzugweise kleinere, korrespondierende seitliche Öffnung
(8a) aufweist.
2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Innenbein (3) seitlich so weit offen ist, daß das Klemm
stück (6) im wesentlichen radial durch die offene Seite (9) in
das Innenbein (3) einsetzbar ist.
3. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Innenbein (3) in einem Längsabschnitt seitlich offen ausge
bildet ist, indem der entsprechende Längsabschnitt der Seiten
wand (11) der offenen Seite (9) des Innenbeins (3) als von dem
übrigen Längsverlauf dieser Seitenwand (11) getrennter Bereich
in Richtung auf die gegenüberliegende Seitenwand (10) des In
nenbeines (3) eingewölbt, vorzugsweise eingedrückt, ist.
4. Gestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der eingewölbte Seitenwand-Längsabschnitt und die gegenüberlie
gende Seitenwand (10) in diesem Bereich zu einer außenseitig
und innenseitig glatten Doppelwandung (15) aneinanderge
schmiegt sind.
5. Gestell nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der zur Längsachse querverlaufenden Randbereiche
(12) der Seitenwand (11) der offenen Seite (9) als Nachbarbe
reich zum abgetrennten eingewölbten Längsabschnitt als Begren
zungs- und/oder Fixierungsanschlag für das Klemmstück (6) ein
wärts gebogen ist.
6. Gestell nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück im wesent
lichen als langgestreckter, in das Innenbein (3) eingeführter
Bolzen (6) ausgebildet ist.
7. Gestell nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen (6) an seiner dem einwärts gebogenen Randab
schnitt (12) zugewandten Stirnfläche eine Rastkerbe (13) zur
Einrastung dieses Randabschnittes (12) aufweist.
8. Gestell nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (6) eine
zur Längsachse des Standbeines (1) querverlaufende, gewünsch
tenfalls mit einem Innengewinde versehbare Bohrung (7) auf
weist, in die oder durch die ein Spannorgan (18; 23) der Fest
setzeinrichtung (21) geführt ist.
9. Gestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannorgan ein Druckorgan (Druckstange 23) ist.
10. Gestell nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckorgan (23) radial zum Standbein (1) durch eine Ein
gangsöffnung (8a) des Beinmantels (2) und die offene Seite (9)
des Innenbeines (3) bis in die Bohrung (7) des Klemmstückes
(6) zur Druckbelastung des Klemmstückes (6) vorragt und daß
ein zum Druckorgan (23) paralleles, vorzugsweise rohrförmiges,
koaxiales Zugorgan (Zugrohr 24) vorgesehen ist, welches an
seinem Ende eine den Beinmantel (2) umschlingende Manschette
(25) als Zugwiderlager zum druckbelasteten Klemmstück (6)
aufweist.
11. Gestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannorgan ein Zugorgan (Spannstange 18) ist.
12. Gestell nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zugorgan (18) radial zum Standbein (1) durch eine Eingangs
öffnung (8a) des Beinmantels (2), die offene Seite (9) des
Innenbeines (3), die Bohrung (7) des Klemmstückes (6), ein
längsverlaufendes Ausgangsloch (Schlitz 16) des Innenbeines
(3) und einer Ausgangsöffnung (8b) des Beinmantels (2) geführt
ist und eine endseitige Verbreiterung (19) aufweist, die die
Ausgangsöffnung (8b) übergreift und dadurch den Beinmantel (2)
hintergreift, und daß ein zum Zugorgan (18) paralleles, vor
zugsweise rohrförmiges koaxiales Druckorgan (Druckrohr 20)
ebenfalls durch die Eingangsöffnung (8a) des Beinmantels (2)
und die offene Seite (9) des Innenbeines (3) ragt und auf das
Klemmstück (6) einwirkt, derart, daß Klemmstück (6) und Zugor
ganverbreiterung (19) Widerlager zur Aneinanderdrückung von
Innenbein (3) und Beinmantel (2) sind.
13. Gestell nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verbindungsbereich von der im wesentlichen radialen Fest
setzeinrichtung (21) und dem eigentlichen Standbein (1)
mittels einer Art Manschette (22; 25) mit T-förmig zueinander
angeordneten Führungskanälen umschlossen ist.
14. Gestell nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Manschette (22) aus zwei Halbschalen ausgebildet ist, die
an einer Seite über ein Klappscharnier miteinander verbunden
sind und an der anderen Seite eine Verschlußeinrichtung auf
weisen.
15. Gestell nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Festsetzeinrichtung
(21) eine Spannschraube (17; 26) zur Festsetzung und Lösung
aufweist.
16. Gestell nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Hebelübersetzung (28, 29) zur Umlenkung der Spannschrau
benwirkung auf das Klemmstück (6) vorgesehen ist.
17. Gestell bzw. Bebein, insbesondere nach einem oder meh
reren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß für wenigstens zwei ein Standbeinpaar bildende Standbeine
(1) eine gemeinsame Festsetzeinrichtung (21) mit einem
einzigen, gemeinsamen Betätigungsorgan (Spannschraube 17; 26)
vorgesehen ist, wobei wenigstens ein Spannorgan (18, 20; 23,
24) nach Art einer Querverstrebung die beiden Standbeine (1)
miteinander verbindet und wobei dem jeweiligen Standbein (1)
zugeordnete Teile der Festsetzeinrichtung (21) und die be
teiligten Bereiche des jeweiligen Standbeines (1) vorzugsweise
im wesentlichen gleich ausgebildet, vorzugsweise zueinander
spiegelverkehrt ausgebildet, sind.
18. Gestell nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
mehr als zwei Standbeine (1) eine gemeinsame Festsetzeinrich
tung (21) aufweisen, wobei vorzugsweise ein Paar bildende
Standbeine (1) einander kreuzend angeordnet sind und die
gemeinsame Festsetzeinrichtung (21) bezüglich dieses Paares am
gemeinsamen Kreuzungsbereich angeordnet ist.
19. Gestell nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Stand
beines (1) eine, die Bewegung der beweglichen Teile dämpfende
Schmierstoffüllung, vorzugsweise Fettfüllung, vorgesehen ist.
20. Gestell bzw. Gebein mit teleskopartig verlängerbaren
Standbeinen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei bzw.
vier Standbeine (1) durch eine gemeinsame Festsetzeinrichtung
(21) eine funktionelle Einheit bilden.
21. Gestell bzw. Gebein mit teleskopartig verlängerbaren
Standbeinen, vorzugsweise nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Innenbein (3) als hohler oder voller Bolzen
ausgebildet ist und dieser eine das Spannorgan (Druckorgan 23)
aufnehmende nutähnliche Vertiefung und jeweils zwei oder vier
dieser Innenbeine (3) mit einer gemeinsamen Festsetzeinrich
tung (21) eine funktionelle Einheit bilden.
22. Verfahren zur Fertigung eines Innenbeines für ein
Standbein eines Gestells oder Gebeins nach insbesondere einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein vorgegebener Rohrabschnitt des Innenbeines
(3) an einer Seite (9) offen, also ohne Seitenwand ausgebildet
wird, während die gegenüberliegende Seite doppelwandig ausge
bildet wird, wobei der innere Wandabschnitt der Doppelwand
(15) dem an der offenen Seite fehlenden Wandabschnitt ent
spricht, unter wenigstens einseitiger Trennung dieses inneren
Doppelwandabschnittes von der Seitenwand (11) der offenen
Seite (9) zur wenigstens einseitigen Verbindung des Rohrin
neren mit dem offenen, durch die Doppelwand (15) begrenzten
Abschnitt.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Ausbildung des Doppelwandabschnittes ein Seitenwandab
schnitt ins Innere des Rohres gegen die gegenüberliegende Sei
tenwand (10) des Rohres gedrückt wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Doppelwandabschnitt (15) mit einem
längsverlaufenden Langloch (Schlitz 16) versehen wird.
25. Verfahren nach Anspruch 23 und 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß Eindrückung der Seitenwand und die Ausbildung
des Langloches (16) in einem kombinierten Präge-Stanz-Schritt
erfolgt.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß das Innenbein (3) aus Metall gefertigt
wird.
27. Verfahren nach Anspruch 22 oder 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Innenbeinrohr bereits bei seiner Ausbildung
mit dem Doppelwandabschnitt (15) und der offenen Seite (9)
ausgebildet wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenbeinrohr per Spritzguß gefertigt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Innenbeinrohr aus Kunststoff gefertigt wird.
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|---|---|---|---|
| DE19904027720 DE4027720C2 (de) | 1990-08-31 | 1990-08-31 | Gestell bzw. Beinanordnung, insbesondere eines Möbels, mit wenigstens einem teleskopartig verlängerbaren Standbein und Verfahren zu seiner Herstellung |
| PCT/EP1991/001651 WO1992003948A1 (de) | 1990-08-31 | 1991-08-30 | Gestell bzw. gebein, insbesondere eines möbels, mit wenigstens einem teleskopartig verlängerbaren standbein |
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