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DE4042732B4 - Verfahren zum Biegen eines Metallbleches und Biegemaschine mit einem Oberstempel und einer Matrize zum Biegen eines Metallbleches - Google Patents

Verfahren zum Biegen eines Metallbleches und Biegemaschine mit einem Oberstempel und einer Matrize zum Biegen eines Metallbleches Download PDF

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DE4042732B4
DE4042732B4 DE4042732A DE4042732A DE4042732B4 DE 4042732 B4 DE4042732 B4 DE 4042732B4 DE 4042732 A DE4042732 A DE 4042732A DE 4042732 A DE4042732 A DE 4042732A DE 4042732 B4 DE4042732 B4 DE 4042732B4
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DE
Germany
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metal sheet
bending
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angle
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DE4042732A
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English (en)
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Franco Sartorio
Bruno Nicoletta
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Amada Co Ltd
Original Assignee
Amada Co Ltd
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Publication date
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Priority claimed from IT67997A external-priority patent/IT1238537B/it
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Priority claimed from DE4036289A external-priority patent/DE4036289C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/02Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means
    • B21D5/0209Tools therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Abstract

Verfahren zum Biegen eines Metallbleches (4) zur Herstellung zumindest einer Biegung (6) mit mindestens einem vorbestimmten Biegewinkel zwischen benachbarten Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4) durch eine Biegemaschine (1) mit einem Oberstempel (2) und einer Matrize (3), die eines vertieften Sitz (5) zur Zusammenarbeit mit dem Oberstempel (2) unter Zwischenlage des Metallbleches (4) zwischen denselben aufweist, wobei der Oberstempel (2) und die Matrize (3) jeweils zumindest zwei Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) zur Durchführung des Biegevorgangs aufweisen, und das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
– Bildung von zumindest einer Biegung (6) mit dem vorbestimmten Biegewinkel in dem Metallblech (4) dadurch, daß das Metallblech (4) mittels des Oberstempels (2) gegen den Sitz (5) der Matrize (3) gedrückt wird, um mindestens einen Biegewinkel (β; β1, β2) unter Steuerung einer zentralen Steuereinheit (32) zu erhalten, der auf jeden Fall nicht kleiner als der vorbestimmte Biegewinkel ist,
– Wegfahren des Oberstempels...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Biegen eines Metallbleches zur Herstellung zumindest einer Biegung mit mindestens einem vorbestimmten Biegewinkel zwischen benachbarten Teilen des Metallbleches durch eine Biegemaschine mit einem Oberstempel und einer Matrize. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung eine Biegemaschine zum Biegen eines Metallbleches zur Herstellung zumindest einer Biegung, mit vorbestimmten Biegewinkel zwischen benachbarten Teilen des Metallbleches.
  • Biegevorgänge wurden bisher derart durchgeführt, daß ein zu biegendes Metallblech zwischen einem Oberstempel und einer Matrize eingelegt wurde. Die Matrize hat einen vertieften Sitz und der Oberstempel dringt in den vertieften Sitz der Matrize während der relativen Bewegungen in einem gewissen Maße unter Steuerung einer zentralen Steuereinheit einer Biegemaschine ein. Die Steuerung erfolgt auf der Basis von Parametern, wie der Sorte des Metallbleches und der Dicke desselben, des gewünschten Biegewinkels usw., bei der die Größe der Relativbewegung von Oberstempel zu Matrize vorgegeben wird, nachdem das Metallblech in stationärem Kontakt mit der Matrize gebracht worden ist.
  • Demgemäß dringt der Stempel in das Metallblech gegen den vertieften Sitz der Matrize um einen vorbestimmten Weg ein. Daher wird das Metallblech an Teilen im Sitz gebogen. Die Genauigkeit der Biegewinkel hängt natürlich davon ab, wie weit der Stempel in den vertieften Sitz eindringt. Je tiefer der Stempel eindringt, desto höher ist die Genauigkeit. Eine vergleichbare Biegepresse ist beispielsweise aus der Druckschrift DE 31 48 744 A1 bekannt.
  • Die beschriebene Biegemaschine ermöglicht es jedoch nicht, genaue Biegewinkel bei einem einzigen Biegevorgang zu erzielen. Während der plastischen Verformung behält das Metallblech eine restliche, elastische Rückstellung bei, die nach der Trennung von Oberstempel und Matrize zu einer elastischen Rückstellung des Metallbleches mit einer hieraus resultierenden Verminderung des zuvor erzielten Biegewinkels des Metallblechs selbst führt. Ob gleich diese Erscheinung an sich bekannt ist und mit Hilfe von geeigneten Korrekturkoeffizienten berücksichtigt wird, wenn die Biegeparameter bestimmt werden, so ist es dennoch unmöglich, theoretisch die tatsächliche Stärke dieser Erscheinung vorauszusagen und diese vollständig auszugleichen und zu korrigieren. Wenn daher genaue Biegewinkel erforderlich sind, ist es notwendig, nach dem Biegen eine Messung des erhaltenen Winkels vorzunehmen und dann möglicherweise einen zweiten und korrigierenden Biegevorgang auszuführen. Dieser Umstand führt natürlich zu einer Verlangsamung des Biegevorganges und zu einer Verkomplizierung der Herstellungsschritte sowie zu größeren Herstellungskosten.
  • Aus der Druckschrift JP 60 247 415 A ist eine Biegemaschine mit einem Oberstempel und einer Matrize zum Biegen eines Metallblechs und eine entsprechende Vorrichtung zur Erfassung eines Biegewinkels zwischen zumindest zwei benachbarten Abschnitten des Metallblechs bekannt. Diese Biegemaschine bzw. diese Vorrichtung weist vier im wesentlichen unabhängige Sensoren auf, die auf der Seite der Matrize angeordnet sind. Diese vier Sensoren erzeugen jeweils ein Signal in Abhängigkeit des Abstandes des jeweiligen Sensors von dem gebogenen Metallblech. Diese vier Signale werden zu einer Biegewinkelermittlungseinrichtung übertragen, um den jeweiligen Biegewinkel festzustellen.
  • Die Matrize gemäß dem Stand der Technik weist ein Gesenk mit zwei Wandflächen auf, die während des Biegevorgangs in Anlage mit dem Metallblech gebracht werden. Jeweils zwei der Sensoren sind auf der Seite jeder Wandfläche der Matrize angeordnet. Die Sensoren werden durch einen separaten Halter gehalten, wobei Tangenten an die paarweise angeordneten Sensoren einen vorgegebenen Winkel definieren. Dieser durch die Lage der Sensoren festgelegte Winkel, der sich von dem Gesenkwinkel unterscheidet, dient als Grundlage zur Ermittlung des Biegewinkels des Metallblechs. Die paarweise angeordneten Sensoren sind von dem Scheitel des Gesenks derart beabstandet, daß sich insbesondere der Meßbereich der jeweils außen liegenden Sensoren außerhalb der zwei Wandflächen der Matrize befindet. Somit erfolgt die Erfassung des Biegewinkels des Metallblechs gemäß der JP 60 247 415 A im wesentlichen unabhängig von der Form und der Lage der verwendeten Matrize, wobei der Biegewinkel in Abhängigkeit der erfaßten Abstände der Sensoren von dem Blech und der vorbekannten geometrischen Verhältnisse sowohl der Matrize als auch der Anordnung der Sensoren erfolgt.
  • Aus der Druckschrift DE 30 08 701 A1 ist eine Winkelmeßvorrichtung für Abkantpressen bekannt. Diese Winkelmeßvorrichtung ist in einem Gehäuse an einem Stempel der Abkantpresse angeordnet. Dieser Stempel arbeitet mit einer Matrize zusammen, die eine V-förmige Biegenut aufweist. Die Winkelmeßvorrichtung gemäß der genannten Druckschrift weist zumindest einen Taster auf, der parallel zu der Hubbewegung des Stempels bewegbar gelagert ist und von einer Seitenfläche des Stempels vorsteht. Der Taster ist in Kontakt mit dem zu biegenden Blech. Bei dem Biegevorgang wird der Taster parallel zu der Hubbewegung des Stempels in das Gehäuse zurückgeschoben. Diese Bewegung wird durch eine geeignete Meßeinrichtung erfaßt. Die Positionsverlagerung des Tasters in Hubrichtung des Stempels während des Biegevorgangs wird als Referenzwert erfaßt und entsprechenden Biegewinkeln zugeordnet. Diese Zuordnung wird durch entsprechende Vorversuche ermittelt.
  • Die Druckschrift US 4,864,509 zeigt ein Verfahren und eine zugehörige Vorrichtung zur Steuerung einer Biegepresse. Diese Biegepresse umfaßt einen stiftförmigen Stempel und ein U-förmiges Gesenk, mit denen eine sogenannte freie Biegung durchgeführt werden kann. Weiterhin ist eine Biegesensoreinheit vorgesehen, um den Biegewinkel des Metallblechs zu erfassen. Diese Sensoreinheit ist neben dem Stempel und der Matrize verhältnismäßig weit von dem Scheitel der Biegung beabstandet angeordnet.
  • Diese Sensoreinheit umfaßt zwei Kontaktstifte, die in axialer Richtung verschiebbar sind. Diese Kontaktstifte sind von einander beabstandet, so daß an der relativen Lage der Stifte zueinander und der bekannten Anordnung der Stifte in der Biegepresse auf den Biegewinkel geschlossen werden kann.
  • Aus der Druckschrift DE 1 452 836 C ist ein Biegewerkzeug mit einem Biegestempel und einem Biegegesenk bekannt. Das Biegegesenk weist eine V-förmige Biegenut auf. Der Biegestempelumfaßt eine vordere Biegekante und Seitenkanten, wobei Aussparungen zwi schen der vorderen Biegekante und den Seitenkanten vorgesehen sind. In diesen Aussparungen sind Meßeinrichtungen angeordnet. Tangenten an die Biegekante und die jeweiligen Seitenkanten schließen einen Winkel ein, der dem zu erzeugenden Biegewinkel im wesentlichen gleich ist.
  • Die jeweiligen Endbereiche der V-förmigen Nut des Biegegesenkes weisen ebenfalls Kanten auf, wobei die Vorderkante und die Seitenkanten des Stempels in Verbindung mit den Kanten des Gesenks die definierte Biegung des Blechs durchführen, wenn der Stempel in Richtung auf das Gesenk fährt. Durch die Anordnung der Kanten wird die Seitenfläche des elastisch und plastisch gebogenen Metallblechs in Kontakt mit den Meßeinrichtungen in den Aussparungen des Stempels gebracht. Durch den Kontakt mit den Meßeinrichtungen wird das Biegeverfahren gesteuert, um den gewünschten Biegewinkel zu erhalten. Die Meßeinrichtungen weisen im wesentlichen Taster mit halbkugelförmigen Kontaktflächen auf, so daß die Taster im wesentlichen unabhängig von dem Kontaktwinkel bei Kontakt mit dem gebogenen Blech ein entsprechendes Signal abgeben.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Biegen eines Metallbleches und eine Biegemaschine zum Biegen eines Metallbleches bereitzustellen, wobei die Biegung eines Metallblechs mit hoher Genauigkeit herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zum Biegen eines Metallbleches mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
  • Diese Aufgabe wird weiterhin erfindungsgemäß gelöst durch eine Biegemaschine zum Biegen eines Metallbleches mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindungsgegenstände sind in den jeweiligen Unteransprüchen dargelegt.
  • Auf vorteilhafte Weise erfolgt die Erfassung des Biegewinkels in der Biegemaschine, d.h. noch während das Metallblech zwischen dem Oberstempel und der Matrize einer Biegema schine gehalten wird. Dadurch wird es möglich, daß unmittelbar anschließend notwendige Korrekturen vorgenommen werden können und sich hierbei genaue Biegewinkel bei einem einzigen Biegevorgang erzielen lassen.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben und erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Biegemaschine mit einer Biegewinkelerfassungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform,
  • 2 eine schematische Ansicht einer Biegemaschine, die mit einer weiteren Biegewinkelerfassungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform,
  • 3 eine Detailansicht einer pneumatischen Meßeinrichtung für die Biegewinkelerfassungseinrichtung, die in 2 gezeigt ist,
  • 4 eine Ansicht einer modifizierten Ausführungsform der Biegewinkelerfassungseinrichtung, die in 1 gezeigt ist,
  • 5 eine Ansicht einer modifizierten Ausführungsform der Biegewinkelerfassungseinrichtung, die in den 2 und 3 gezeigt ist, und
  • 6 eine Ausführungsvariante einer Biegewinkelerfassungseinrichtung, die im Oberstempel einer Biegemaschine vorgesehen ist.
  • In 1 ist eine Biegemaschine 1 gezeigt, die mit einer Vorrichtung zur Erfassung eines Biegewinkels (Biegewinkelerfassungsvorrichtung) gemäß einer Ausführungsform ausgestattet ist. Die Biegemaschine 1 umfaßt einen Oberstempel 2 und eine Matrize 3, zwischen denen ein zu biegendes Metallblech 4 angelegt werden kann. Der Oberstempel 2 und die Matrize 3 sind relativ in die Richtung der Pfeile mit Hilfe einer an sich bekannten Betäti gungseinrichtung 9 bewegbar. Der Oberstempel 2 dringt in das Metallblech 4 unter Anlage gegen den niedergedrückten Sitz 5 der Matrize 3 ein, um zwei Teile 7 und 8 zu biegen, zwischen denen eine Biegung 6 vorhanden ist. Die zugeordneten benachbarten Teile 7 und 8 des Metallbleches 4 auf gegenüberliegenden Seiten der Biegung 6 sind zwischen den geneigten Seiten 10 des Oberstempels 2 und der Matrize 3 in Kontakt mit der Matrize 3 gehalten, insbesondere im Hinblick auf die gegenüberliegenden, geneigten Kanten 11 des Sitzes 5. Der Sitz 5 wird von zugeordneten, gegenüberliegenden, geneigten Flanken 12 begrenzt, die von zugeordneten Wandflächen 13, Kanten 11 und einem Scheitelbereich 16 gebildet werden, der den Grund des Sitzes 5 selbst darstellt.
  • Gemäß der Ausführungsform sind in dem Sitz 5 zwei E-förmige Differentialübertrager (Differentialtransformer) 18 und 19 angeordnet, die jeweils einen Magnetkern 24 enthalten, der ähnlich eines Großbuchstabens E ausgebildet ist. Der Magnetkern 24 umfaßt drei Querarme, auf denen ein Paar von gegenüberliegenden Sekundärwicklungen (Sekundärwindungen) 21 und 22 und eine zentrale Primärwicklung (Primärwindung) 23 angebracht sind, die zwischen den Sekundärwicklungen 21 und 22 angeordnet ist. Die Primärwicklung (Primärwindung) 23 ist mit einer elektrischen Wechselstromversorgungseinrichtung 25 verbunden. Die Übertrager (Transformer) 18, 19 sind jeweils auf einer Querflanke 12 des Sitzes 5 angebracht, wobei die Achsen der Wicklungen 21, 22, 23 im wesentlichen senkrecht zu der Innenwandfläche 13 der zugeordneten Flanke 12 sind. Die Auslegung ermöglicht, daß die Primärwicklungen 23 einen magnetischen Fluß erzeugen, der über die Sekundärwicklungen 21, 22 jedes Transformers geschlossen ist, wie dies mit im Kreis gezogenen Pfeilen auf der rechten Seite angedeutet ist. Dieser magnetische Fluß geht durch das Metallblech 4 und insbesondere durch die zugeordneten Teile 7, 8, die während des Biegevorganges einander benachbart und den Flanken 12 zugewandt sind.
  • Der gegenüberliegende Anschluß der Sekundärwicklungen 21, 22 ist andererseits über ein zugeordnetes Paar von Leitungen 28 mit einer algebraischen Summiereinrichtung (Ermittlungseinrichtung) 30 an sich bekannter Art verbunden, die derart ausgelegt ist, daß sie die Eingänge der Spannungswerte V1 und V2 an den Abgriffen der Wicklungen 21 und 22 jeweils des Transformers 19 und die Spannungswerte V3, V4 an den Abgriffen der Wicklun gen 21, 22 des zugeordneten Transformers 18 erhält. Die algebraische Summiereinrichtung 30 ist mit einem A/D Wandler 30a verbunden, die eine Ausgangsleitung 31 hat, die mit einer elektronischen zentralen Steuereinheit 32 an sich bekannter Art, beispielsweise einem Mikroprozessor, zur Steuerung der Biegemaschine 1 verbunden ist. Die zentrale Steuereinheit 32 steuert die Betätigungseinrichtung 9, um die Relativbewegung des Oberstempels 2 und der Matrize 3 zu bestimmen. Insbesondere ist die Leitung 31 mit einem Teil 33 der zentralen Steuereinheit 32 verbunden. Dieses Teil 33 ermittelt auf der Basis des über die Leitung 31 von der Summiereinrichtung 30 übertragenen Signals Korrekturkoeffizienten. Die Koeffizienten werden dann an die zentrale Steuereinheit 32 angelegt, der beispielsweise über eine geeignete Steuersoftware ebenfalls zugeordnete externe Bearbeitungsparameter P zugeführt werden (beispielsweise über die Dicke und das Material des Metallbleches 4, einen zu erzielenden Biegewinkel, usw.).
  • Im Gebrauchszustand wird das Metallblech 4 gebogen, nachdem es zwischen den Oberstempel 2 und die Matrize 3 eingelegt ist. Der vertiefte Sitz 5 der Matrize 3 hat einen Winkel α mit einem festen und bekannten Wert an dem Scheitelbereich 16, der ebenfalls einen festen und bekannten Wert hat. Der Wert des Winkels wird in der zentralen Steuereinheit 32 gespeichert. Dann wird bewirkt, daß sich der Oberstempel 2 und die Matrize 3 einander entsprechend der Betätigung durch die Einrichtungen 9 über die zentrale Steuereinheit 32 nach Maßgabe des in derselben gespeicherten Programms annähern, wobei das Programm die Parameter P später verarbeitet. Zugleich wird über jede Wechselstromversorgungseinrichtung 25 eine Wechselspannung an die Abgriffe der Primärwicklungen 23 jedes Transformers 18 und 19 angelegt. Wenn der Oberstempel 2 in Kontakt mit dem Metallblech 4 kommt, wird das Blech dadurch verformt, daß es gegen den Sitz 5 gedrückt wird, und es wird eine Biegung 6 ausgebildet. Während dieses Biegevorganges ist die zentrale Steuereinheit 32 derart programmiert, daß das Eindringen des Oberstempels 2 in den Sitz 5 an einer solchen Stelle angehalten wird, daß ein Winkel β zwischen den Teilen 7 und 8 des Metallblechs 4 gebildet wird, dessen Wert in jedem Fall nicht kleiner als der gewünschte Wert ist.
  • Ausgehend von einem ungefalteten Metallblech 4, das einen Winkel β von 180° hat (ebenes Metallblech) nimmt dieser Winkel allmählich ab, wenn der Oberstempel 2 in das Metallblech 4 eindringt und dieses gegen den Sitz 5 drückt, so daß die Biegung 6 zunehmend tiefer wird. Bei der Biegung 6 bleibt teilweise eine elastische Verformung erhalten, durch welche die Tiefe der Biegung 6 vermindert wird oder der Winkel β, der zuvor erzielt wurde, größer wird, wenn die auf das Metallblech 4 einwirkende Einspannung aufgehoben wird.
  • Nach dem Eindringen steuert die zentrale Steuereinheit 32 eine relative Trennung von Oberstempel 2 und Matrize 3 um einen Wert, der ermöglicht, daß die elastische Rückfederung des Metallblechs 4 auftreten kann, mit der die elastische, im Metallblech 4 verbleibende Verformung aufgehoben wird. Nach der elastischen Rückfederung nimmt bei dem Metallblech 4 der Wert des Winkels β etwas zu und das Metallblech liegt gegen die Flanken 12 insbesondere an den Kanten 11 der Flanken 12 an. Gemäß der Ausführungsform wird bei der Trennung von Oberstempel 2 und Matrize 3 durch die zentrale Steuereinheit 32 um eine ausreichende Größe, wobei eine vollständig elastische Rückfederung des Metallblechs 4 möglich ist, die Messung der Vergrößerung des Winkels β vorgenommen.
  • Gemäß der Ausführungsform wird diese Messung indirekt durch Messen des Abstandes zwischen den jeweiligen Teilen 7 (oder 8) des Metallbleches 4 an der zugeordneten Flanke 12 des Sitzes 5 an zwei vorbestimmten Stellen, die einen Abstand voneinander auf der Wandfläche 13 der Flanke 12 haben, vorgenommen. In bevorzugter Weise wird insbesondere die erste Stelle so gewählt, daß sie in der Nähe des Scheitelbereiches 16 und an einem Arm des Magnetkerns 24 liegt, auf dem die Wicklung 22 jedes Transformers 18 (oder 19) angebracht ist. Die zweite Stelle ist so gewählt, daß sie in der Nähe der Kante 11 und an einem Arm des Magnetkerns 24 liegt, an der die Wicklung 21 des jeweiligen Transformers 18 (oder 19) angebracht ist. Die jeweils mit D1, D2, D3 und D4 bezeichneten Abstände werden als entsprechende Spannungswerte V1, V2, V3 und V4 an den Abgriffen der Sekundärwicklungen 21 und 22 der beiden Transformern 18, 19 erfaßt. In Wirklichkeit erzeugen die Primärwicklungen 23 unter dem Einfluß der Wechselstromquellen 25 ein Magnetfeld, dessen Kraftlinien sich an den Teilen 7, 8 des Metallbleches 4 schließen, wodurch ein zugeordnetes Magnetfeld in den Sekundärwicklungen 21, 22 induziert wird, das seinerseits die Potentialdifferenz V1, V2, V3 und V4 an den Abgriffen der Sekundärwicklungen erzeugt. Diese Spannungen sind eine Funktion der Abstände D1, D2, D3 und D4. Da die Windungszahl jeder Wicklung 21 (oder 22) festgelegt und konstant ist, haben sie lediglich die Funktion, eine Magnetflußverbindung mit den Windungen selbst, die ihrerseits lediglich eine Funktion des magnetischen Widerstandes des Magnetkreises, der von der jeweiligen Primärwicklung, den zugeordneten Sekundärwicklungen, den zugeordneten Teilen 7, 8 des Metallbleches und dem zugeordneten Luftspalt zwischen diesen und den Sekundärwicklungen gebildet wird, der durch die Abstände D1, D2, D3 und D4 bestimmt ist. Je größer diese Abstände sind, desto größer ist die Magnetflußstreuung und der magnetische Widerstand des gesamten Magnetkreises. Je kleiner der Magnetfluß, der mit den zugeordneten Sekundärwicklungen gekoppelt ist, desto kleiner ist folglich die Erzeugung der Spannungen V1, V2, V3, V4 an diesen. Je kleiner andererseits diese Abstände sind, desto größer sind die Werte der induzierten Spannungen in den Sekundärwicklungen. Die Werte der Spannungen nehmen Maximalwerte an, wenn die Abstände D Null werden.
  • Sobald das Metallblech 4 von dem Oberstempel 2 freikommt, liest die Summiereinrichtung 30 die Spannungen V1, V2, V3 und V4 und nutzt diese zur Ermittlung des Winkels α1 und α2, der zwischen dem jeweiligen Teil 7, 8 des Metallblechs und der zugeordneten Flanke 12, gebildet wird. Diese Ermittlung erfolgt auf der Grundlage, daß in dem Bereich der Linearität die eingesetzten Transformer jeder Winkel umgekehrt proportional zu der Differenz zwischen den Wirkwerten der Spannungen V1 und V2 (und V3 und V4 jeweils) abhängig von dem Abstand des Teils 7 (oder 8) der Metallbleche von der zugeordneten Flanke 12 der Matrize 3 ist. Die Spannungssignale, die proportional zu den Signalen α1 und α2 sind, werden in digitaler Form durch die A/D Wandler 30a umgewandelt. Dann arbeitet die zentrale Steuereinheit 32, in der geometrische Parameter und Proportionalitätskonstanten des Systems gebildet von der Matrize 3, den Wandlern 18, 19, dem Metallblech 4 gespeichert sind, so, daß die Werte von α1 und α2 ermittelt werden und algebraisch die Summe des Wertes aus dem bekannten und dem zuvor gespeicherten Wert α und den Werten der Winkel α1 und α2 gebildet wird. Schließlich hat die Einheit 32 an ihrem Ausgang den genauen Wert des erzielten Biegewinkels β. An dieser Stelle verarbeitet und vergleicht die zentrale Steu ereinheit 32 den Wert des Winkels β mit dem gewünschten Wert, der als einer der Parameter P vorgegeben wurde. Wenn dieser Vergleich zu einem negativen Ergebnis führt, verarbeitet die zentrale Steuereinheit 32 einen Korrekturparameter mit dem Teil 33 und steuert die Ausführung eines ergänzenden Biegevorganges, um die Biegung 6 um eine Größe in Abhängigkeit von dem ermittelten Korrekturparameter zu vertiefen und den gewünschten Wert des Winkels β zu erhalten.
  • 4 zeigt eine modifiziertes Ausführungsform der Biegewinkelerfassungsvorrichtung, die in einer Matrize 3 vorgesehen ist, die einen vertieften Sitz 5 hat, der von zwei geneigten Seitenwänden 13a, 13a und einer Bodenwand 13b gebildet wird. Der Sitz 5 hat zwei Scheitelbereiche 16, 16 die jeweils die Winkel α3 und α4 haben. Bei diesem Beispiel biegt der Oberstempel (nicht gezeigt) das Metallblech 4 an drei Teilen 7, 8 und 8a, so daß man zwei Biegungen 6, 6 unter den entsprechenden Biegewinkeln β1, β2 erstellt werden sollen. Die Vorrichtung umfaßt drei Differentialtransformer 18, 19 und 20, die jeweils an den Wänden 13a, 13a, 13b des vertieften Sitzes 5 angeordnet sind, der an der Matrize 3 einer Biegemaschine vorgesehen ist. Die Biegewinkel β1 und β2 werden unter Verwendung der Winkel τ1, τ2 und τ3 ermittelt, die auf dieselbe wie zuvor beschriebene Weise erfaßt werden, und gegebenenfalls wird ein ergänzender Biegevorgang ausgeführt, um die erhaltenen Biegungen 6 des Metallbleches 4 auf eine ähnliche wie zuvor beschriebene Weise zu vertiefen.
  • In 2 ist eine Biegemaschine 1 gezeigt, die mit einer weiteren Biegewinkelerfassungseinrichtung ausgestattet ist. Gemäß dieser Ausführungsform sind in dem Sitz 5 vier pneumatische Meßeinrichtungen 50, 51, 52 und 53 von an sich bekannter Bauart angeordnet. Jede Meßeinrichtung ist auf einer zugeordneten Querflanke 12 des Sitzes 5 angeordnet, wobei die Achse desselben im wesentlichen senkrecht zu der Innenwandfläche 13 der zugeordneten Flanke 12 ist. Die pneumatische Meßeinrichtung gibt einen Strahl in Richtung der zugeordneten Teile 7 oder 8 ab, die während des Biegevorganges der Flanke 12 zugewandt und dieser benachbart sind. Diese pneumatische Meßeinrichtung gibt hierbei einen Gasstrom oder Gasstrahl (beispielsweise Luft) ab, der senkrecht auf die zugeordnete Wandfläche 13 der zugeordneten Flanke 12 gerichtet ist. Der Gasstrom steht unter einem geeigne ten Druckwert und wird über zugeordnete Leitungen 63 zugeführt, die zumindest in einem Teil in der Matrize 3 vorgesehen sind, und die auf an sich bekannte und nicht näher dargestellte Weise mit einer geeigneten Einrichtung, beispielsweise einer geeigneten pneumatischen Versorgungseinrichtung verbunden sind, welche die Maschine 1 aufweist.
  • In 3 ist ein Beispiel zur Erläuterung der Ausführungsform im Hinblick auf die Auslegung einer an sich bekannten pneumatischen Meßeinrichtung 50, 51, 52, 53 gezeigt, wobei eine pneumatische Meßeinrichtung in vergrößertem Maßstab dargestellt ist. Ein unter Druck stehendes Gas 64 wird einer ersten Kammer 65 zugeleitet, die in Reihe zu einer zweiten Kammer 66 über eine kalibrierte Drosseleinrichtung 67 geschaltet ist. Ein Strahl des Gases 64 wird dann von der Kammer 66 über eine Düse 68 in Richtung auf die Oberfläche des Teils 7 des Metallblechs 4 ausgegeben. Ein Differentialmanometer 69 mißt konstant die Druckdifferenz zwischen den Kammern 65 und 66. Im Gebrauchszustand sind die Meßeinrichtungen 50, 51, 52, 53 zusammen mit den Düsen 68 derart angeordnet, daß sie bündig mit der Wandfläche 13 der zugeordneten Flanke 12 abschließen, an der diese vorgesehen sind. Durch das Vorhandensein des zugeordneten Teils 7, 8 des Metallblechs 4 wird ein Verschluß der Auslaßdüse 68 bewirkt. Je näher die Düse an dem Metallblech 4 liegt, desto stärker ist das Absperren. In anderen Worten bedeutet dies, daß je kleiner die einzelnen Abstände D1, D2, D3 und D4 zwischen derjeweiligen Düse und dem zugeordneten Teil 7, 8, das dieser zugewandt ist, sind, desto größer ist die Verschlußwirkung. Daher wird der Durchsatz des Gasstroms 64 durch die Düse herabgesetzt, und der Gasstrom sammelt sich in der Kammer 66, so daß der Druck in derselben ansteigt, während der Druck in der Kammer 65 aufgrund der vorhandenen geeichten Drosseleinrichtung 67 im wesentlichen konstant bleibt. Daher lassen sich die Werte der Abstände D1, D2, D3 und D4 als Druckveränderungen zwischen den Kammern 65, 66 der jeweiligen Meßeinrichtung 50, 51, 52 und 53 erfassen. Die Druckänderung wird an dem zugeordneten Differentialmanometer 69 angezeigt.
  • Die Differentialmanometer 69 geben ein elektrisches Signal proportional zu der Druckdifferenz aus, die von denselben erfaßt wird, und sie sind mit einer algebraischen Summiereinrichtung 30 an sich bekannter Bauart über zugeordnete Datenleitungen 29 verbunden. Die Summiereinrichtung 30 erhält diese Signale am Eingang und hat eine Ausgangsleitung 31, die beim dargestellten Beispiel mit einer elektronischen zentralen Steuereinheit 32 an sich bekannter Art, beispielsweise einem Mikroprozessor zur Steuerung der Biegemaschine 1 verbunden ist. Die zentrale Steuereinheit 32 steuert die Beaufschlagungseinrichtungen 9, um die Relativbewegung von Oberstempel 2 und Matrize 3 zu bestimmen. Insbesondere ist die Leitung 31 mit einem Teil 33 der zentralen Steuereinheit 32 verbunden. Dieser Teil 33 ermittelt auf der Basis des Wertes des über die Leitung 31 von der Summiereinrichtung 30 abgegebenen Signales Korrekturkoeffizienten, die dann an die zentrale Steuereinheit 32 übergeben werden, die beispielsweise eine geeignete Steuersoftware hat. An diese werden auch die zugeordneten externen Arbeitsparameter P übergeben (hierbei handelt es sich beispielsweise um die Dicke und das Material des Metallblechs 4, und den Wert des zu erzielenden Biegewinkels).
  • Im Gebrauchszustand wird das Metallblech 4 gebogen, nachdem es zwischen dem Oberstempel 2 und der Matrize 3 eingelegt ist. Der vertiefte Sitz 5 der Matrize 3 hat einen Winkel α mit einem festen und bekannten Wert an dem Scheitelbereich 16. Der Wert des Winkels ist in der zentralen Steuereinheit 32 gespeichert. Dann werden der Oberstempel 2 und die Matrize 3 durch die Einwirkung der Einrichtung 9 mit Hilfe der zentralen Steuereinheit 32 nach Maßgabe eines in derselben gespeicherten Programms aufeinander zu bewegt, welches die Parameter P später verarbeitet. Zugleich werden die Leitungen 63 mit zugeordneten Druckluftströmen 64 zur Versorgung der Düsen 68 der pneumatischen Meßeinrichtungen 50, 51, 52 und 53 versorgt. Wenn der Oberstempel 2 in Kontakt mit dem Metallblech 4 kommt, wird das Metallblech dadurch verformt, daß es gegen den Sitz 5 gedrückt wird, und es wird die Biegung 6 gebildet. Während dieses Biegevorganges ist die zentrale Steuereinheit 32 derart programmiert, daß das Eindringen des Oberstempels 2 in den Sitz 5 an einem Punkt angehalten wird, an dem sich ein Winkel β zwischen den Teilen 7 und 8 bildet, wobei der Winkelwert in diesem Falle nicht kleiner als der gewünschte Wert ist.
  • Wenn man von einem ungebogenen Metallblech 4 ausgeht, das einen Winkel β gleich 180° hat (es handelt sich um ein ebenes Metallblech) nimmt dieser Winkel allmählich ab, wenn der Oberstempel 2 in das Metallblech 4 eindringt und dieses gegen den Sitz 5 drückt, so daß die Biegung 6 allmählich tiefer wird. Bei der Biegung 6 bleibt eine elastische Verformung zurück, welche die Tiefe der Biegung 6 vermindert oder den Winkel β, der zuvor erzielt worden ist, vergrößert, wenn die auf das Metallblech 4 einwirkende Einspannung aufgehoben wird.
  • Nach dem Eindringen steuert die zentrale Steuereinheit 32 eine relative Trennung von Oberstempel 2 und Matrize 3 um eine Größe, die ermöglicht, daß das Metallblech 4 sich elastisch zurückstellen kann, um die in dem Metallblech 4 verbliebene elastische Verformung aufzuheben. Nach der vollständigen elastischen Rückstellung wird der Wert des Winkels β bei dem Metallblech 4 etwas größer, und es kommt zur Anlage gegen die Flanken 12, insbesondere an den Kanten 11 der Flanken 12. Sobald die zentrale Steuereinheit 32 die Matrize 3 von dem Oberstempel 2 um eine Größe trennt, die ausreichend ist, um die vollständige elastische Rückstellung des Metallblechs 4 zuzulassen, wird mit der Messung der Zunahme des Winkels β fortgeschritten, der sich zwischen den Teilen 7, 8 bildet.
  • Gemäß der Ausführungsform wird diese Messung indirekt dadurch vorgenommen, daß der Abstand zwischen den jeweiligen Teilen 7 (oder 8) des Metallblechs 4 und der zugeordneten Flanke 12 des Sitzes 5 an zwei vorbestimmten Stellen gemessen wird, die einen ausreichenden Abstand voneinander auf der Wandfläche 13 der Flanke 12 haben. Insbesondere ist es zweckmäßig, die erste Stelle so zu wählen, daß sie nahe dem Scheitelbereich 16 und bei den Meßeinrichtungen 51, 52 liegt, und zweckmäßigerweise wird die zweite Stelle so gewählt, daß sie näher an der Querkante 11 und den Meßeinrichtungen 50, 53 liegt. Die jeweils mit D1, D2, D3 und D4 bezeichneten Abstände werden als entsprechende Druckdifferenz zwischen den Kammern 25 und 26 der jeweiligen Meßeinrichtungen 50, 51, 52, 53 erfaßt, die bei den Manometern 69 angegeben sind, und die über die Leitung 29 an die Einheit 30 als elektrische Signale übergeben werden, bei denen es sich um Spannungs- oder Stromsignale in Abhängigkeit von der Form der Schnittstelle handeln kann, welche an den Manometern 69 vorgesehen ist.
  • Sobald das Metallblech 4 von dem Oberstempel 2 freikommt, liest die Summiereinrichtung 30 die von den Manometern 9 gelieferten Signale, und gemäß einem dort vorgegebenen Programm werden diese genutzt, um die Winkel α1 und α2 zu ermitteln, die zwischen dem jeweiligen Teil 7, 8 des Metallblechs und der zugeordneten Flanke 12 gebildet werden. Diese Ermittlung basiert einfach auf geometrischen Gegebenheiten. Schließlich arbeitet die Summiereinrichtung 30 derart, daß der Wert des bekannten und zuvor gespeicherten Winkels α und die Werte der Winkel α1 und α2 aufsummiert werden, so daß sich ein Ausgang an der Leitung 31 ergibt, an dem man den exakten Wert der Biegewinkel β hat. Dann verarbeitet die zentrale Steuereinheit 32 den Wert des Winkels β im Vergleich zu diesem mit dem gewünschten Wert als einen der vorgegebenen Parameter P. Wenn dieser Vergleich zu einem negativen Ergebnis führt, ermittelt die zentrale Steuereinheit 32 einen Korrekturparameter im Teil 33, und sie steuert die Ausführung des ergänzenden Biegevorganges, um die Biegung 6 um eine Größe zu vertiefen, die von dem ermittelten Korrekturparameter abhängig ist, so daß der gewünschte Wert des Winkels β erzielt wird.
  • 5 zeigt ein modifiziertes Ausführungsbeispiel der Biegewinkelerfassungseinrichtung, die pneumatische Meßeinrichtungen hat. Bei diesem Beispiel sind die Meßeinrichtungen in einer Matrize 3 vorgesehen, die einen vertieften Sitz 5 hat, der von zwei senkrechten Seitenwänden 13a, 13a und einer Bodenwand 13b gebildet wird. Die Biegewinkelerfassungseinrichtung umfaßt sechs pneumatische Meßeinrichtungen 50, 51, 52, 53, 54 und 55. Jedes Paar derselben ist jeweils an der Wand 13a oder 13b des vertieften Sitzes 5 der Matrize 3 der Biegemaschine angebracht. Auf diese Weise werden Biegewinkel auf dieselbe wie zuvor beschriebene Weise ermittelt, und es wird gegebenenfalls ein ergänzender Biegevorgang ausgeführt, um die Biegungen des Metallblechs 4 zu vertiefen und auf ähnliche Art und Weise den vorgegebenen Biegewinkelwert zu erreichen.
  • In 6 ist eine weitere Form der Biegewinkelerfassungseinrichtung gezeigt, die gleich wie in 2 gezeigt ausgelegt ist, die aber pneumatische Meßeinrichtungen 50, 51, 52 und 53 hat, die in dem Oberstempel 2 der Biegemaschine vorgesehen sind. Bei diesem Beispiel ist jedes Paar von pneumatischen Meßeinrichtungen auf der jeweiligen, geneigten Wand 10 des Oberstempels 2 an zwei voneinander im Abstand liegenden Stellen L1 oder L2 ange bracht, wobei ihre Achsen im wesentlichen senkrecht zu der Wand 10 sind. Die Meßeinrichtungen geben Gasströme zu den Teilen 7, 8 des Metallblechs 4 ab.
  • Die Abstände D1, D2, D3 und D4 an diesen Stellen von der jeweiligen Wandfläche 10 zu dem Teil 7 oder 8 des Metallblechs 4 werden auf dieselbe wie zuvor im Zusammenhang mit 2 erläuterte Weise gemessen.
  • Die Winkel α1, α2, die von der jeweiligen Wand 10 und dem Teil 7 oder 8 des Metallblechs 4 eingeschlossen werden, erhält man unter Verwendung der folgenden Gleichungen:
    α1 = Argustangens (D1 – D2)/L1
    α2 = Argustangens (D4 – D3)/L2
  • Den Biegewinkel β erhält man dann durch Aufsummieren dieser Werte und eines konstanten Wertes α des Winkels, der von den beiden Wänden 10 und 10 des Oberstempels 2 gebildet wird. Der Wert α ist im allgemeinen gleich dem Wert des Winkels des Scheitelpunktes 16 des Sitzes 5.
  • Obgleich bei dem in 6 gezeigten Beispiel pneumatische Meßeinrichtungen als Sensoren zum Bestimmen der Abstände D1, D2, D3 und D4 eingesetzt werden, können auch Differentialwandler in dem Oberstempel verwendet werden, wie dies im Zusammenhang mit 1 erläutert wurde.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß alle die vorstehend genannten Bearbeitungsschritte bei einem einzigen Biegevorgang vorgenommen werden können. In der Praxis erfolgt die Messung des Winkels α1 und α2 in Echtzeit, während das Metallblech 4 noch im Sitz 5 und zwischen dem Oberstempel 2 und der Matrize eingespannt ist. Der Arbeitsschritt der wechselseitigen Trennung von Oberstempel und Matrize vor der Meßbearbeitung ist nur auf das minimal notwendige begrenzt, um zu erreichen, daß sich das Metall blech 4 zur Aufhebung der elastischen Verformung zurückstellen kann. Wenn man die elastische Rückstellung behindern würde, würde dies zu Meßergebnisfehlern führen.
  • Eine Biegemaschine 1, die mit einer Meßvorrichtung gemäß der Ausführungsformen ausgestattet ist, kann ein Metallblech mit Genauigkeit im Zuge eines einzigen Biegevorganges biegen, d.h. es ist keine zweite Positionierung des Metallblechs erforderlich, so daß folglich sich die Herstellung vereinfacht wird, man eine größere Produktivität erhält und sich die Herstellungskosten senken lassen.
  • Es ist auch noch zu erwähnen, daß bei der Anwendung des pneumatischen Systems zur Messung der Abstände D ermöglicht wird, die Biegewinkel eines Metallbleches mit beliebigen Eigenschaften erfassen kann, das ferromagnetisch sein kann oder nicht, und daß diese Messung in der Meßzone auch unabhängig von Schmutz oder anderen verunreinigenden Stoffen ist, da diese durch die Luftstrahlen, die über die Meßeinrichtungen ausgegeben werden, weggeblasen werden.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Biegen eines Metallbleches (4) zur Herstellung zumindest einer Biegung (6) mit mindestens einem vorbestimmten Biegewinkel zwischen benachbarten Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4) durch eine Biegemaschine (1) mit einem Oberstempel (2) und einer Matrize (3), die eines vertieften Sitz (5) zur Zusammenarbeit mit dem Oberstempel (2) unter Zwischenlage des Metallbleches (4) zwischen denselben aufweist, wobei der Oberstempel (2) und die Matrize (3) jeweils zumindest zwei Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) zur Durchführung des Biegevorgangs aufweisen, und das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: – Bildung von zumindest einer Biegung (6) mit dem vorbestimmten Biegewinkel in dem Metallblech (4) dadurch, daß das Metallblech (4) mittels des Oberstempels (2) gegen den Sitz (5) der Matrize (3) gedrückt wird, um mindestens einen Biegewinkel (β; β1, β2) unter Steuerung einer zentralen Steuereinheit (32) zu erhalten, der auf jeden Fall nicht kleiner als der vorbestimmte Biegewinkel ist, – Wegfahren des Oberstempels (2) von der Matrize (3) um einen Abstand, zur Entspannung des Metallbleches (4) und zu einer vollständigen elastischen Rückstellung des Metallbleches (4), – Messen eines jeweiligen Abstandes (D1, D2, D3, D4) zwischen der jeweiligen Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) und jeweils einem der Teile (7, 8, 8a) des Metallbleches (4) an zwei Stellen, gegenüberliegend der jeweiligen Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) und senkrecht zu der jeweiligen Wandfläche (10, 13, 13a, 13b), nach der Biegung des Metallbleches (4) und der elastischen Rückstellung, zum Messen des Biegewinkels (β; β1, β2) zwischen den benachbarten Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4), und – Durchführen eines ergänzenden Biegevorganges, wenn ein Wert des gemessenen Biegewinkels (β; β1, β2) sich von einem Wert des vorbestimmten Biegewinkels unterscheidet, wobei die Messung des Winkels in der zentralen Steuereinheit (32) zur Verfügung steht, die einen Vergleich mit dem zuvor in der zentralen Steuereinheit gespeicherten vorbestimmten Biegewinkel vornimmt und einen Korrekturparameter für den ergänzenden Biegevorgang ermittelt.
  2. Verfahren zum Biegen eines Metallbleches nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung des Biegewinkels (β; β1, β2) zwischen benachbarten Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4) weiterhin aufweist: – Ermitteln von Winkeln (α1, α2, τ1, τ2, τ3) zwischen der jeweiligen Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) und den Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4), die der jeweiligen Wandfläche zugewandt ist, in Abhängigkeit der gemessen Abstände (D1, D2, D3, D4), und – algebraisches Aufsummieren eines Winkels (α, α3, α4) im Scheitelbereich (16) der Matrize (3) und den ermittelten Winkeln (α1, α2, τ1, τ2, τ3), die jeweils zwischen den benachbarten beiden Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) und den benachbarten beiden Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4) gebildet werden.
  3. Verfahren zum Biegen eines Metallbleches nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände (D1, D2, D3, D4) als Spannungswerte (V1, V2, V3, V4, V5, V6) an Abgriffen zugeordneter Sekundärwicklungen (21, 22) von wenigstens einem Differentialtransformer (18, 19, 20) gemessen werden, der an der jeweiligen Wandfläche (10, 13a, 13b) vorgesehen ist, wobei die Sekundärwicklungen (21, 22) an den beiden Stellen auf der Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) angeordnet sind, und eine Primärwicklung (23) des Differentialtransformers (18, 19, 20) mit einem Wechselstromsignal eines bekannten Wertes versorgt wird derart, daß ein Magnetfeld erzeugt wird, das an dem Teil (7, 8, 8a) des Metallbleches (4) geschlossen ist.
  4. Verfahren zum Biegen eines Metallbleches nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialtransformer (18, 19, 20) E-förmig ausgebildet sind und in jeder der Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) der Matrize (3) vorgesehen sind, wobei jeder der Differentialtransformer (18, 19, 20) mit einer einzigen Primärwicklung (23) und zwei Sekundärwicklungen (21, 22) an den Seiten der Primärwicklung (23) versehen ist.
  5. Verfahren zum Biegen eines Metallbleches nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände (D1, D2, D3, D4) durch eine Mehrzahl von pneumatischen Meßeinrichtungen (50, 51, 52, 53, 54, 55) gemessen werden, und pneumatischen Meßeinrichtungen (50, 51, 52, 53, 54, 55) an zwei Stellen auf der Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) ein Paar bilden, wobei jeweils ein Gasstrahl der jeweiligen pneumatischen Meßeinrichtung (50, 51, 52, 53, 54, 55) gegen den jeweiligen Teil des Metallbleches (4) senkrecht zu der jeweiligen Wandfläche gerichtet wird.
  6. Biegemaschine zum Biegen eines Metallbleches (4) zur Herstellung zumindest einer Biegung (6), mit mindestens einem vorbestimmten Biegewinkel zwischen benachbarten Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4), insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, mit: einem Oberstempel (2) und einer Matrize (3), die einen vertieften Sitz (5) zur Zusammenarbeit mit dem Oberstempel (2) unter Zwischenlage des Metallbleches (4) zwischen denselben aufweist, wobei der Oberstempels (2) gegen den Sitz (5) der Matrize (3) bewegbar ist zur Bildung von zumindest einer Biegungen (6) mit dem vorbestimmten Biegewinkel in dem Metallblech (4), wobei das Metallblech (4) mittels des Oberstempels (2) gegen den Sitz der Matrize (3) gedrückt wird, einer zentralen Steuereinheit (32) zur Steuerung mindestens eines Biegewinkels (β; β1, β2), der auf jeden Fall nicht kleiner als gewünschte Biegewinkel ist, einer Messeinrichtung zum Messen des Biegewinkels (β; β1, β2) zwischen den benachbarten Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4), wobei die zentralen Steuereinheit (32) zur Durchführung eines ergänzenden Biegevorganges vorgesehen ist, wenn ein Wert des gemessenen Biegewinkels (β; β1, β2) sich von einem Wert des vorbestimmten Biegewinkels unterscheidet, wobei die Messung des Biegewinkels in der zentralen Steuereinheit (32) zur Verfügung steht, die einen Vergleich mit dem zuvor in der zentralen Steuereinheit gespeicherten Wert des vorbestimmten Biegewinkels vornimmt, und einen Korrekturparameter für den ergänzenden Biegevorgang ermittelt; wobei der Oberstempel (2) und die Matrize (3) jeweils zumindest zwei Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) zur Durchführung des Biegevorgangs aufweisen, und Sensoreinrichtungen (18, 19; 20, 25, 28; 29, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 63, 64, 69) an den Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) entweder des Oberstempels (2) oder der Matrize (3) angeordnet sind und die Sensoreinrichtungen (18, 19, 20; 25; 28, 29, 50, 51; 52, 53, 54, 55, 63, 64, 69) jeweils Achsen aufweisen, die senkrecht zu den jeweiligen Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) sind, zum Feststellen von senkrechten Abständen zwischen den jeweiligen Wandflächen (10, 13, 13a, 13b) und den jeweiligen Teilen (7, 8, 8a) des Metallbleches (4).
  7. Biegemaschine zum Biegen eines Metallbleches nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine algebraische Summiereinrichtung (30) vorgesehen ist, die Signale von den Sensoreinrichtungen empfängt.
  8. Biegemaschine zum Biegen eines Metallbleches nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtungen eine Mehrzahl von E-förmigen Differentialtransformern (18, 19, 20) aufweisen, die jeweils in der jeweiligen Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) vorgesehen sind, wobei jeder Differentialtransformer (18, 19, 20) eine Primärwicklung (23) aufweist, die mit einer Wechselstromversorgungseinrichtung (25) verbunden ist, und zwei Sekundärwicklungen (21; 22) aufweist, die auf beiden Seiten der Primärwicklungen (23) unter einem Abstand von der Primärwicklung (23) angeordnet sind; wobei Achsen der Wicklungen im senkrecht zu der Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) sind, und die algebraische Summiereinrichtung (30) zum Empfangen von Spannungswerten (V1, V2, V3, V4, V5, V6) der Sekundärwicklungen (21, 22) der Differentialtransformer (18, 19, 20) vorgesehen ist.
  9. Biegemaschine zum Biegen eines Metallbleches nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtungen eine Mehrzahl von pneumatischen Meßeinrichtungen (50, 51, 52, 53, 54, 55) aufweisen, die paarweise in der jeweiligen Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) vorgesehen sind, wobei die pneumatischen Meßeinrichtungen eines Paares voneinander beabstandet sind, und ihre Achsen im senkrecht zu der jeweiligen Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) angeordnet sind, um einen Gasstrahl in die Richtung senkrecht zu der Wandfläche (10, 13, 13a, 13b) abzugeben, und die algebraische Summiereinrichtung (30) zum Empfangen von Drucksignalen von den pneumatischen Meßeinrichtungen (50, 51, 52, 53, 54, 55) vorgesehen ist.
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