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DE3828847A1 - Vakuumpackung fuer koernige lebensmittel - Google Patents

Vakuumpackung fuer koernige lebensmittel

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Publication number
DE3828847A1
DE3828847A1 DE19883828847 DE3828847A DE3828847A1 DE 3828847 A1 DE3828847 A1 DE 3828847A1 DE 19883828847 DE19883828847 DE 19883828847 DE 3828847 A DE3828847 A DE 3828847A DE 3828847 A1 DE3828847 A1 DE 3828847A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vacuum pack
pack according
seam
vacuum
film
Prior art date
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Granted
Application number
DE19883828847
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Glassl
Hans Peter Rapp
Werner Schimpf
Walter A Schuh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jacobs Suchard GmbH
Original Assignee
Jacobs Suchard GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jacobs Suchard GmbH filed Critical Jacobs Suchard GmbH
Publication of DE3828847A1 publication Critical patent/DE3828847A1/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/52Details
    • B65D75/58Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture
    • B65D75/5827Tear-lines provided in a wall portion
    • B65D75/5833Tear-lines provided in a wall portion for tearing out a portion of the wall
    • B65D75/5844Tear-lines provided in a wall portion for tearing out a portion of the wall the portion of the wall being a narrow strip, e.g. between lines of weakness

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuumpackung für körnige Lebensmittel, insbesondere gemahlenen Röstkaffee, bestehend aus einer gasdichten, eine Sperrschicht aufweisenden Mehrschichtfo­ lie, die zumindest an ihren Verbindungsflächen mit einer heiß­ siegelfähigen Schicht versehen und über diese Schicht zunächst zu einem Schlauch, anschließend durch eine untere Naht zu ei­ nem geschlossenen Beutel und nach einem Füll- und Evakuiervor­ gang durch eine obere, durch Wärme gebildete Naht zu einer Blockpackung versiegelbar ist.
Bei derartigen, sogenannten harten Vakuumpackungen ist es er­ forderlich, den gemahlenen Röstkaffee vor dem Einfüllen in die Packung bzw. vor dem Verschließen derselben stark zu evakuieren, um den im Röstkaffee befindlichen Sauerstoff bzw. die Luft zu entfernen und somit dadurch bedingte, negative Einflüsse auszu­ schließen. Eine solche Vakuumpackung wird aus einer Mehrschicht­ folie geformt, die - von innen nach außen gesehen -, aus einer Polyethylenfolie, einer Aluminiumfolie und einer Polyesterfo­ lie steht, wobei diese einzelnen Folien miteinander kaschiert sind. Bedarfsweise kann die äußere Polyesterfolie mit einem Kon­ terdruck versehen sein. Dabei ist es auch möglich, die Poly­ esterschicht durch eine Polypropylenschicht oder eine andere Kunststoffolie zu ersetzen oder zwischen der Polyesterschicht und der Aluminiumschicht eine zusätzliche Polypropylenschicht oder eine andere Kunststoffolie anzuordnen.
Aufgrund der starken Evakuierung und der Blockbildung der Pac­ kung liegt die Mehrschichtfolie sehr dicht an dem blockartig geformten Röstkaffee an, wodurch das Öffnen einer solchen Pac­ kung nicht ohne weiteres möglich ist. Beispielsweise ist es denkbar, die obere Naht oder einen Eckbereich derselben mit ei­ ner Schere abzuschneiden, wodurch eine glatte und saubere Öff­ nung entsteht. Der Griff zur Schere wird jedoch nur selten ge­ macht. Meistens wird der Versuch unternommen, die Packung, die in einer Hand gehalten wird, mit den Fingern der anderen Hand aufzureißen. Sollte dies tatsächlich gelingen, kann nicht vor­ hergesehen werden, wie weit die Packung aufreißt. Geht der Riß zu weit, wird oft ein nicht unerheblicher Teil des in der Va­ kuumpackung befindlichen Röstkaffees verschüttet, der meist für den Genuß verloren geht. Vielfach wird auch der Versuch unternom­ men, die Packung mit einem spitzen Gegenstand aufzustechen, um von der dann entstandenen Öffnung ein weiteres Öffnen der Pac­ kung zu ermöglichen. Auch hier verläuft der Aufreißvorgang nicht kontrolliert ab, so daß wertvoller Röstkaffee verlorengeht.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vakuum­ packung für körnige Lebensmittel, insbesondere gemahlenen Röst­ kaffee, zu schaffen, die trotz der starken Evakuierung leicht und insbesondere kontrolliert geöffnet werden kann, so daß ei­ ne glatte und genau vorherbestimmte Öffnung entsteht, über die der gemahlene Röstkaffee leicht entnommen werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei der Va­ kuumpackung der eingangs beschriebenen Gattung vorgeschlagen, daß sich an die obere oder an die untere Naht in mindestens ei­ nem Endbereich eine gegen den Innenraum der Packung gerichtete Siegelfläche anschließt, in der eine Grifflasche gebildet ist, die in eine unterhalb der Naht verlaufende, streifenartige Öff­ nungshilfe übergeht. Durch die Grifflasche mit der streifenar­ tigen Öffnungshilfe kann die Packung ohne zusätzliche Hilfsmit­ tel leicht und sicher geöffnet werden. Es entsteht eine glatte, genau vorgegebene Öffnung, über die beispielsweise der gemahlene Röstkaffee leicht entnommen werden kann. Durch diese Ausbildung der Vakuumpackung ist ausgeschlossen, daß beim Öffnen Röstkaf­ fee verschüttet wird bzw. verlorengeht.
Weitere Merkmale einer Vakuumpackung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2-20 offenbart.
Diese Merkmale sowie Vorteile der erfindungsgemäßen Vakuumpac­ kung werden nachfolgend anhand in einer Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 eine verkleinerte Aufrißdarstellung des oberen und des unteren Bereiches einer harten Vakuumpackung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des oberen Bereiches der Vakuumpackung der Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch eine Mehrschichtfolie zur Bildung einer Vakuumpackung,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere Ausbildung einer Mehr­ schichtfolie entsprechend der Fig. 3,
Fig. 5 eine andere Ausbildung einer Mehrschichtfolie,
Fig. 6 eine weitere Ausbildung des oberen Bereiches einer Va­ kuumpackung,
Fig. 7 eine andere Ausbildung des oberen Bereiches einer Va­ kuumpackung,
Fig. 8 eine besondere Ausgestaltung einer Grifflasche im obe­ ren Bereich einer Vakuumpackung und
Fig. 9 eine andere Ausgestaltung des oberen Bereiches mit Grifflasche einer Vakuumpackung.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist eine sogenannte harte Vakuumpac­ kung 1 für gemahlenen Röstkaffee gezeigt, die aus einer an sich bekannten Mehrschichtfolie 2 besteht. Im vorliegenden Ausfüh­ rungsbeispiel wird die Mehrschichtfolie 2 (Fig. 3-5) aus ei­ ner inneren Polyethylenfolie 3 mit einer Dicke von etwa 60- 80 my, einer Aluminiumfolie 4 mit einer Dicke von etwa 7-15 my und einer äußeren Polyesterfolie 5 mit einer Dicke von etwa 10- 20 my gebildet, die in an sich bekannter Weise miteinander ka­ schiert sind. Bedarfsweise kann die innere Polyethylenfolie 3 auch durch eine Polypropylenfolie oder eine andere Kunststoffo­ lie ersetzt sein bzw. zwischen der inneren Polyethylenfolie 3 und der Aluminiumfolie 4 kann eine zusätzliche Polypropylenfolie oder eine andere Kunststoffolie angeordnet sein.
Aus dieser Mehrschichtfolie 2 wird nun auf einer Verpackungsan­ lage die Vakuumpackung 1 geformt, die zunächst an der Längsseite versiegelt und damit zu einem Schlauch und anschließend durch eine untere Naht zu einem unten geschlossenen Beutel geformt wird. Nach dem Füllen des Beutels mit gemahlenem Röstkaffee und einer Evakuierung wird der obere Bereich des Beutels durch Heiß­ siegelung verschlossen, so daß die blockartige, harte Vakuumpac­ kung 1 gemäß Fig. 1 entsteht. Diese Vakuumpackung 1 weist nun sowohl in ihrem unteren als auch in ihrem oberen Bereich jeweils einen durch zwei aufeinanderliegende Mehrschichtfolien 2 gebil­ deten Lappen 6, 7 auf, die durch einen besonderen Faltvorgang an dem Block der Vakuumpackung 1 zum Anliegen kommen.
An die im oberen Lappen 7 befindliche Siegelnaht 8 schließt sich nun eine gegen den Innenraum der Packung 1 gerichtete Siegel­ fläche 9 an, die in diesem Ausführungsbeispiel eine rechteckige Grundfläche besitzt. In diese Siegelfläche 9 ist eine Griffla­ sche 10 eingestanzt, die noch an ihrem inneren Ende 11 fest mit der Siegelfläche 9 verbunden ist. An die innere, senkrechte Kan­ te 12 der Siegelfläche 9 schließen sich in diesem Ausführungs­ beispiel zwei mit Abstand voneinander angeordnete und parallel zueinander als auch zur Siegelnaht 8 verlaufende Einschnitte 13, 14 an, die gemäß der Fig. 3 einen etwa keilförmigen Querschnitt besitzen. Diese rinnenartigen Einschnitte 13, 14 befinden sich gemäß der Fig. 3 in der nach innen gerichteten Polyethylenfolie 3. Die rinnenartigen Einschnitte 13, 14 erstrecken sich über etwa 40-50% der Dicke der Polyethylenfolie 3 und ragen im Lappen 7 von der inneren Kante 12 der Siegelfläche 9 bis zum anderen Ende des Lappens 7. Die rinnenartigen Einschnitte 13, 14 werden in vorteilhafter Weise durch einen Teilstanz-Vorgang an der Ab­ packmaschine hergestellt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die rinnenartigen Einschnitte 13,14 durchgehend ausgebil­ det; sie können jedoch auch unterbrochen ausgestaltet sein.
Die an drei Seiten ausgestanzte und damit frei bewegliche Griff­ lasche 10 ist, beispielsweise in an sich bekannter, nicht darge­ stellter Weise, mit einem Aufdruck "Hier aufreißen" und einem Pfeil 15 versehen. Sobald sich die Grifflasche 10 außerhalb der Ebene des Lappens 7 und damit außerhalb der Siegelfläche 9 be­ findet, kann dieselbe leicht von zwei Fingern einer Hand erfaßt und in Richtung des Pfeiles 15 gezogen werden. Dabei wird der zwischen der Grifflasche 10 und dem Beginn der rinnenartigen Einschnitte befindliche Siegelbereich durchtrennt und die Va­ kuumpackung entlang den rinnenartigen Einschnitten 13, 14 aufge­ rissen. Dabei entsteht an einer Seite der Vakuumpackung 1 eine glatte, saubere Öffnung, über die der in der Vakuumpackung 1 befindliche Röstkaffee ohne Schwierigkeiten entnommen werden kann. Diese Grifflasche 10 wird erst dann hergestellt, wenn die Packung geformt und gesiegelt ist.
In Abänderung des erläuterten Ausführungsbeispieles können sich die rinnenartigen Einschnitte 13, 14 auch bis zur inneren Kante 11 der Lasche 10 erstrecken. Beim Siegelungsvorgang werden die­ se Einschnitte 13, 14 jedoch geschlossen. Die rinnenartigen Ein­ schnitte 13, 14 können gemäß der Fig. 4 auch als unterbrochene Schnitte bzw. Perforation ausgebildet sein. Solche Schnitte bzw. Perforationen können jedoch nicht in der Abpackmaschine herge­ stellt werden, da hier die Gefahr besteht, daß die Aluminiumfo­ lie 4 beschädigt wird. Solche Schnitte bzw. Perforationen wer­ den bei der Herstellung der Polyethylenfolie 3 in Laufrichtung erzeugt, bevor diese Folie 3 dann gegen die Aluminiumfolie 4 kaschiert wird. Damit diese eingeschnittene bzw. perforierte Zone dann auch in den Kopfnahtbereich der Vakuumpackung 1 ge­ langt, muß der Zuschnitt vor dem Einlauf in eine Dornradmaschine um 90 Grad gedreht werden.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 weist die Polyesterfo­ lie 5 die Einschnitte 13, 14 auf, die hier, da sie sich über die gesamte Dicke erstrecken, ebenfalls vor dem Kaschiervorgang er­ zeugt wurden. Dabei ist es auch möglich, die Einschnitte 13, 14 der Polyethylenfolie 3 durch eine besondere Prägung zu erreichen, die ebenfalls vor der Kaschierung durchgeführt wird.
Es ist möglich, die Einschnitte 13, 14 durch einen Folienstreifen 16, wie in Fig. 2 angedeutet, zu ersetzen, der sich im Inneren der Vakuumpackung 1 befindet und der beispielsweise vor dem Ver­ siegeln der Packung 1 durch einen Klebe- oder Siegelungsvorgang aufgebracht wurde. Über diesen Folienstreifen 16 und die Griff­ lasche 10 ist ebenfalls ein sauberes Aufreißen der Vakuumpackung 1 möglich. Dieser Folienstreifen 16 besteht beispielsweise aus einer Polyethylenfolie mit einer Dicke von 20-30 my, einer in Längsrichtung des Streifens 16 orientierten Polypropylenschicht, einer Aluminiumfolie mit einer Dicke von 9 my und einer Poly­ ethylenfolie mit einer Dicke von 20-30 my. Die letztere Poly­ ethylenfolie stellt sicher, daß der Folienstreifen 16, der eine Breite von 0,5-2 cm aufweisen kann, ansiegelbar ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 ist ebenfalls ein Fo­ lienstreifen 16 vorgesehen, der sich in diesem Ausführungsbei­ spiel bis zur Lasche 10 erstreckt. An diesen Folienstreifen 16 schließt sich hier jedoch ein weiterer Folienstreifen 17 an, der ebenfalls parallel zur Siegelnaht 8 verläuft. Beim Aufrei­ ßen der Vakuumpackung 1 über die Lasche 10 und den Folienstrei­ fen 16 verbleibt der Folienstreifen 17 an der Innenseite der Vakuumpackung 1 und stellt sicher, daß jegliches Einreißen der Vakuumpackung 1 durch den Folienstreifen 16 nach unten ausge­ schlossen ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 7 wird eine Mehr­ schichtfolie 2 verwendet, bei der die Polyethylenfolie 3 und/ oder die Polyesterfolie 5 - es kann aber auch die vorerwähnte Polypropylenfolie sein - eine spezielle Orientierung, beispiels­ weise eine Längs- oder eine Querorientierung, der Moleküle auf­ weist. Diese Orientierung muß, damit sie parallel zur Siegel­ naht 8 verläuft und somit als Öffnungshilfe dienen kann, quer zur Transportrichtung der Mehrschichtfolie 2 gerichtet sein. Bei einer ausgeprägten Querorientierung kann die Mehrschichtfo­ lie 2 normal verarbeitet werden. Bei einer besonderen Längs­ orientierung der Mehrschichtfolie 2 muß der Zuschnitt der Mehr­ schichtfolie 2 vor dem Einlauf in eine Dornradmaschine um 90 Grad gedreht werden, damit diese spezielle Orientierung wieder parallel zur Siegelnaht 8 verläuft. Bei der Verwendung einer solchen Mehrschichtfolie 2 weist die Siegelfläche 9 einen freien Bereich 18 auf, in dem ein Einschnitt 19 oder eine Kerbe vorge­ sehen ist. Durch diesen Einschnitt 19 kann der obere Bereich des Lappens 7 angerissen und die Siegelnaht 8 über den gesamten Be­ reich des Lappens 7 zur Bildung einer glatten Öffnung der Va­ kuumpackung 1 abgerissen werden. Bedarfsweise kann hier der Ein­ schnitt 19 oder eine entsprechende Kerbe senkrecht verlaufen.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 8 stimmt weitgehend mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 überein. Hier sind entweder Ein­ schnitte 13, 14 und/oder ein Folienstreifen 16 vorgesehen. Auf die Grifflasche 10 ist zusätzlich ein nur angedeutetes Selbst­ klebeetikett aufgebracht. Dieses Etikett 20 kann bedruckt sein und erleichtert das Erfassen der Grifflasche 10.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9 ist ein Folienstreifen 18 vorgesehen, der jedoch außen auf dem Lappen 7 durch Siegelung befestigt ist. Dieser Folienstreifen 18 erstreckt sich bis zur Grifflasche 10, die hier frei ausgestanzt ist.
In Abänderung der erläuterten Ausführungsbeispiele ist es mög­ lich, die unterschiedlichen Ausgestaltungen, die ein glattes und sauberes Öffnen der Vakuumpackung 1 ermöglichen, in belie­ biger Weise miteinander zu kombinieren. Die Ausgestaltung der Mehrschichtfolie 2 ist nicht auf die erläuterten Ausführungs­ beispiele beschränkt. Während bei den erläuterten Ausführungs­ beispielen die Öffnungshilfe nur auf einer Seite der Verpackung 1 angeordnet ist, kann dieselbe in Abänderung dieser Beispiele auch auf beiden Seiten angeordnet sein.

Claims (20)

1. Vakuumpackung für körnige Lebensmittel, insbesondere gemah­ lenen Röstkaffee, bestehend aus einer gasdichten, eine Sperr­ schicht aufweisenden Mehrschichtfolie, die zumindest an ihren Verbindungsflächen mit einer heißsiegelfähigen Schicht ver­ sehen und über diese Schicht zunächst zu einem Schlauch, an­ schließend durch eine untere Naht zu einem geschlossenen Beu­ tel und nach einem Füll- und Evakuiervorgang durch eine obe­ re, durch Wärme gebildete Naht zu einer Blockpackung versie­ gelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die obere oder an die untere Naht (8) in minde­ stens einem Endbereich eine gegen den Innenraum der Packung (1) gerichtete Siegelfläche (9) anschließt, in der eine Grifflasche (10) gebildet ist, die in eine unterhalb der Naht (8) verlaufende, streifenartige Öffnungshilfe (13, 14, 16, 18) übergeht.
2. Vakuumpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungshilfe (13, 16, 18) mit geringem Abstand unter­ halb der Naht (8) angeordnet ist.
3. Vakuumpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungshilfe (13, 16, 18) parallel zur Naht (8) ange­ ordnet ist.
4. Vakuumpackung nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifflasche (10) durch eine Ausstanzung geformt ist.
5. Vakuumpackung nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifflasche durch mindestens eine Kerbe (19) geformt ist.
6. Vakuumpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerbe (19) senkrecht und/oder parallel zur Naht (8) angeordnet ist.
7. Vakuumpackung nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungshilfe durch einen getrennten Folienstreifen (16, 18) gebildet ist.
8. Vakuumpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienstreifen (16, 18) mit der Mehrschichtfolie (2) der Packung durch Klebung oder Siegelung verbunden ist.
9. Vakuumpackung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienstreifen (16) auf der Innenseite der Packung (1) angeordnet ist.
10. Vakuumpackung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienstreifen (18) auf der Außenseite der Packung (1) angeordnet ist.
11. Vakuumpackung nach mindestens einem der Ansprüche 7-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienstreifen fadenartig ausgebildet ist.
12. Vakuumpackung nach mindestens einem der Ansprüche 7-11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Folienstreifen (16) ein weiterer Folienstreifen (17) zugeordnet ist.
13. Vakuumpackung nach mindestens einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungshilfe (13, 14) durch mindestens eine linien­ artige verlaufende Schwächung zumindest einer Schicht (3, 5) der Mehrschichtfolie (2) gebildet ist.
14. Vakuumpackung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungshilfe (13, 14) aus zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufenden, linienartigen Schwächungen gebil­ det ist.
15. Vakuumpackung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächung durch einen rinnenartigen Einschnitt (13, 14) bzw. eine Teilstanzung gebildet ist.
16. Vakuumpackung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächung durch eine Perforation gebildet ist.
17. Vakuumpackung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforation durch punkt- oder linienförmige Ein­ schnitte gebildet ist.
18. Vakuumpackung nach mindestens einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungshilfe in beiden Lagen der Mehrschichtfo­ lie (2) unterhalb der Naht (8) angeordnet ist.
19. Vakuumpackung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungshilfe durch eine spezielle Orientierung mindestens einer Schicht (3, 5) der Mehrschichtfolie (2) gebildet ist.
20. Vakuumpackung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Orientierung als Längs- und/oder Querorientierung ausgebildet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5686081A (en) * 1992-09-08 1997-11-11 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Divided package of adsorbent for internal use
EP1772380A1 (de) 2005-09-28 2007-04-11 Kraft Foods R & D, Inc. Verfahren und Maschine zum Verpacken eines Produktes, und Verpackung das insbesondere Kaffee enthält

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3807469A1 (de) * 1987-07-02 1989-01-12 Jacobs Suchard Gmbh Vakuum-verpackung, insbesondere fuer (gemahlenen) roestkaffee

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