DE3808969C1 - Device for reproducing three-dimensional pictures - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wiedergabe
von dreidimensionalen Bildern nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Die US-PS 46 72 434 zeigt einen Wiedergabeteil eines
stereoskopischen Fernsehsystems, für linke und rechte
stereoskopisch zu betrachtende Bilder, die über zwei Ein
gänge zugeführt werden und die demgemäß durch zwei Kameras
aufzunehmen sind. Die Eingangssignale werden analog/digital
gewandelt und einem Speicher zugeführt, in dem jeweils
beide Halbbilder für jeweils beide Augen gespeichert werden,
die dann aus der Speichereinheit mit der gegenüber der
Aufnahmebildfrequenz doppelten Ausgabefrequenz derart aus
gegeben werden, daß ein Halbbild für jedes Auge auf dem
Bildschirm ausgegeben werden, während die anderen Halb
bilder eingespeichert werden. Eine in einer Brille ange
ordneten Blendanordnung wird wechselweise geschaltet,
so daß der Betrachter jeweils nur mit einem Auge die für
diese zugehörige Information der entsprechenden Kamera
sieht. Es ist in verarbeitungsmäßiger Hinsicht nachteilig,
daß bei dieser bekannten Vorrichtung mit der verdoppelten
Frequenz aus einer gemeinsamen Speichereinheit, wenn diese
auch in den einzelnen Halbbildern in zugeordnete Bereiche
unterteilt ist, jeweils abwechselnd die Halbbilder beider
Kameras unmittelbar ausgelesen werden müssen, was zu den
Synchronisationsproblemen oder Abstimmungsproblemen hin
sichtlich einer erforderlichen, in der Druckschrift er
läuterten Subfrequenz führt. Dies führt im Ergebnis zu
unterschiedlichen Verhältnissen von Ausgangsbild- und
Horizontalfrequenz zu Eingangsbild- und Eingangshorizontal
frequenz wiederspiegelt.
Die DE-OS 36 23 576 zeigt keine Verdoppelung der Weiterver
arbeitungsgeschwindigkeit oder -frequenz. An der Weiterver
arbeitungsgeschwindigkeit oder -frequenz wird gegenüber der
Aufnahmefrequenz nichts geändert. Da sie aber mit zwei
Bildschirmen arbeitet und jedem Bildschirm nur wechsel
weise ein Halbbild zuführt, hat der gerade nicht beauf
schlagte Bildschirm eine "Pause", die eben durch das ge
speicherte vorherige Halbbild ausgefüllt wird, indem dieses
auf dem Bildschirm wiederholt bzw. ein zweites Mal ausge
geben wird. Eine Erhöhung der Verarbeitungsfrequenz ist
hiermit allerdings, wie gesagt, nicht verbunden.
Eine solche zeigt allerdings grundsätzlich die JP-OS
62-2 10 797 nach dem der entsprechenden nachveröffentlichten
US-PS 47 36 246 Entnehmbaren. Allerdings erfolgt die Er
höhung der Verarbeitungsfrequenz mittels eines geeigneten
Multiplexverfahrens, einer Interlacingswiedergabe und einer
hierzu erforderlichen Synchronisation bzw. Abstimmung der
Start- und Endzeiten der Ablenkungen. Dieses Online-Verfah
ren erspart zwar eine Zwischenspeicherung sowie eine Analog-
Digital- und Digital-Analogwandlung, ist aber aufgrund
der dort erforderlichen Abstimmung und Synchronisation
verfahrensmäßig aufwendig und empfindlich.
Die Literaturstellen SAND, R.: Dreidimensionales Fernsehen
in Fernseh- und Kino-Technik, Nr. 8/1983, Seiten 321 bis
328 und DOMANSKI, G: Dreidimensionales Fernsehen, in Funk
schau 25-26/1981, Seiten 60 bis 64 sind allgemeine Über
sichtartikel zum dreidimensionalen Fernsehen und geben
den bis dorthin erreichten Stand der Technik wieder, der
insbesondere die Parallele, gleichzeitige Wiedergabe von
Bildern zweier Empfänger entweder nebeneinander oder über
einander auf einem Bildschirm oder aber überlagert mittels
eines halbdurchlässigen Spiegels beinhaltet. Mit einer
Frequenzverdoppelung der Bildwiedergabe auf dem Bildschirm
befassen sich diese Druckschriften nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der gattungsgemäßen Art unter Vermeidung der vorgenannten
Nachteile dahingehend weiterzubilden, daß ein einfacher,
fertigungstechnischer Aufbau und eine einfache Verarbeitung
möglich ist sowie insbesondere auf herkömmliche Komponenten
der Fernsehtechnik zurückgegriffen werden kann.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch eine gat
tungsgemäße Vorrichtung mit dem Kennzeichnen des Hauptan
spruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung sieht gegenüber dem gat
tungsgemäßen Stand der Technik zunächst getrennte Verarbei
tungswege für die Bilder beider Kameras bzw. für beide Bild
signale vor, wobei die Frequenzverdopplung unter Zwischen
speicherung für jedes Kamerabild separat vorgenommen wird
und schließlich während des Einspeicherns eines Halbbildes
in jeder Kamera das andere Halbbild jeder Kamera zweimal
ausgelesen wird. Die mit doppelter Bildfrequenz ausgelesenen
Bilder werden gleichzeitig einem Umschalter zugeführt,
der erst dann diese Lektion zwischen den beiden Bildern
der Kamera durchführt, damit während der Zeit des Einlesens
eines Halbbildes zunächst das andere Halbbild der ersten
Kamera und - noch während der gleichen Zeit - das andere
Halbbild der zweiten Kamera ausgelesen somit gleichzeitig
synchron die Umschaltung der vor den Augen des Betrachters
angeordneten ferroelektrischen Flüssigkristallblenden durch
geführt wird. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
sind insbesondere keine komplizierte Verhältnisänderungen
hinsichtlich Horizontal- und Bildfrequenz notwendig; die
Horizontalfrequenz wird vielmehr ebenso wie die Bildfrequenz
verdoppelt.
Es kann vorgesehen sein, daß die ferroelektrische Flüssig
kristallblenden in Brillengestellen angeordnet sind, wobei
entweder zur Übertragung der Steuersignale für die ferro
elektrischen Flüssigkristallblenden Kabel vorgesehen sind
oder aber durch einen stationären Sender, insbesondere
Infrarotsender und einen mit den ferroelektrischen Flüssig
kristallzellen verbundenen Empfänger, vorzugsweise Infra
rotempfänger zur Übertragung der Schaltsignale für die
ferroelektrischen Blenden.
Durch die Nutzung der sequentiellen Wiedergabe ist eine
freie Betrachtung ohne Einschränkung der Bewegungsfreiheit
des Betrachters möglich, da keine strahlenoptischen Anforde
rungen gegeben sind. Die Bildqualität konnte durch die
Verdoppelung der Bildwiedergabefrequenz erreicht werden,
was nur unter Verwendung schnellschaltbarer ferroelektri
schen Flüssigkristallblenden möglich war, die bipolar
geschaltet werden, bei der die Depolarisation der Flüssig
kristalle durch eine der die Polarisation verursachenden
Spannung entgegengesetzt angelegte Spannung aktiv erfolgt.
Vor Nutzung der Zelle wird einmalig ein Ausgangs- oder
Normzustand durch eine gegenüber der Betriebsspannung er
höhte Spannung von 30 bis 40 Volt angelegt. Die normale
Betriebsspannung liegt bei 12 bis 15 Volt also wesentlich
niedriger als bei den ferroelektrischen Keramiken. Die
erzielten Schaltzeiten liegen im Bereich von etwa 100 us,
d. h. wesentlich niedriger als die Schaltzeiten im Bereich
von wenigen Millisekunden üblicher Flüssigkristalle. Zu dem
Stand der Technik verwendeter ferroelektrischer Flüssig
kristalle wird verwiesen auf Escher "A Promising Material
for Liquid Crystal Displays (LCD): Ferroelectric Smectic
Liquid Crystals (FLC)" in Kontakte (Darmstadt), 1986 (2),
Seiten 3 bis 12. Aufgrund des mit den eingesetzten Flüssig
kristallen erreichten hohen Kontrastes ist das erfindungs
gemäße Verfahren taglichtgeeignet; es ist keine Abdunklung
erforderlich. Es wird eine gute Bildwiedergabe auch farbi
ger Bilder erreicht. Die Darstellung ist flimmerfrei, da
die Bildwechselfrequenz aufgrund der Frequenzverdoppelung
oberhalb der kritischen Augenfrequenz von 45 Hz erliegt.
Das Verfahren ist zur Simultanbetrachtung durch mehrere
Personen geeignet, da mehrere Personen mit geeigneten
ferroelektrischen Flüssigkristallblenden aufweisenden Brillen
versehen werden können.
Es ist eine Projektion über mehrere Bildschirme bzw. eine
Großbildprojektion möglich.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen im einzelnen erläutert ist. Da
bei zeigt
die einzige Figur eine Blockdarstellung des erfindungs
gemäßen Systems.
Das erfindungsgemäße System 1 weist zwei Aufnahmekanäle
I und II auf. Der Aufnahmekanal I weist eine erste Kamera
2, der Aufnahmekanal II eine zweite Kamera 3 auf. Der
Kamera 2 ist ein Fernsehgerät 4 insbesondere mit einer
Endstufe 5 und einem Monitor oder aber, wie dargestellt,
einem Ausgang 6 zu einem Monitor nachgeordnet. Statt dessen
könnte auch konstruktiv eine symmetrische Ausgestaltung
der Verarbeitungseinrichtungen vorgesehen sein. Die dar
gestellte Ausgestaltung ist aber die bevorzugte.
Die von den Kameras, herkömmliche Vidikons oder CCD-Kameras,
aufgenommenen Bilder werden durch Farb-, RGB-Module 7, 8
in herkömmlicher Weise farbdecodiert. Anschließend wird in
Normwandlereinheiten 11, 12 jeweils eine Verdoppelung des
50 Hz Bild- oder Vertikalfrequenz-Eingangssignals vorge
nommen. Hierzu werden die eingehenden Bildsignale eines
Halbbildes durch Analog-Digitalwandler digitalisiert, in
Speicher, wie digitale CCD-Speicher, eingelesen, wobei in
der Hälfte der Einlesezeit aus einem zweiten Halbbild
speicher des gleichen Kanals das vorher eingelesene andere
Halbbild ausgelesen wird, dies kann, wie in der Zeichnung
angedeutet, grundsätzlich zweimal geschehen. Hierdurch wird
erreicht, daß das Bild jeweils zweimal aufgebaut wird, also
mit doppelter Frequenz.
Die derart auf doppelte Frequenz gewandelten Bilder jedes
Kanals I, II werden nicht unmittelbar Endstufen vom Bild
schirm zugeführt, sondern einer synchronen Umschalteinheit
13, die durch vom Eingangssignal zunächst in üblicher Weise
mittels eines Takt- und Steuersignalgenerators 14 abge
leitet werden. In einer Impulsaufbereitungseinheit 16 wird
der absoluten Synchronität beider Kanäle Rechnung getragen.
In der Umschalteinheit 13 werden nun wechselweise die Halb
bilder aus dem einen und anschließend aus dem anderen Kanal
I, II durchgelassen, beispielsweise in der Folge, daß zu
nächst das erste Halbbild der Kamera 2, sodann das erste
Halbbild der Kamera 3, anschließend das zweite Halbbild der
Kamera 2, weiterhin das zweite Halbbild der Kamera 3 usw.
durchgeschaltet werden. Hieraus ersichtlich ist, daß die je
weils zweite Ausgabe des ersten und zweiten Halbbildes
durch den Normwandler 11 des Kanals I bzw. die jeweils
erste Ausgabe des ersten und zweiten Halbbilds des Norm
wandlers 12 des Kanals II nicht erforderlich wäre, da diese
Teilbilder ohnehin jeweils ausgeblendet werden, so daß
lediglich die Ausgabe jeweils eines Halbbilds allerdings
mit der doppelten Einlesegeschwindigkeit aus dem Zwischen
speicher (CCD-Speicher) erforderlich ist. Die derart auf
bereiteten Signale werden dann - gegebenenfalls nach Analog-
Digitalwandlung - im herkömmlichen Signalwandler 5, der die
Farbdifferenzeingangssignale der Farb-, RGB-Module in
übliche RGB-Signale umwandelt und über RGB-Endstufen der
Bildröhre zugeführt. Die Bildröhre (selbst nicht dargestellt)
zeigt nun abwechselnd zwei verschiedene (Teil-)Bilder,
nämlich mit hoher Bildwiederholfrequenz die Teilbilder
einerseits der Kamera 2 und andererseits der Kamera 3, die
in dieser Form vom Auge nicht decodiert werden können. Um
das dreidimensionale oder stereoskope Bild zu erzeugen, muß
nun jeweils das (Teil-)Bild der einen Kamera 2 bzw. der
anderen Kamera 3 einem Auge zugeführt werden, während das
andere Auge abgeblendet wird. Hierzu ist der Umschalter 13
mit einem Treiber 17 für optische Blenden verbunden, der
mit der gleichen Bildwiederholfrequenz ferroelektrische
Flüssigkristalle von Brillen 18 als optische Blenden ab
wechselnd öffnet und schließt. Während ein Halbbild der
linken Kamera 2 auf den Monitor ausgegeben wird, wird die
linke Blende der Brille geöffnet, die rechte undurchsichtig
geschaltet etc. Die ferroelektrischen Flüssigkristalle
werden bipolar umgeschaltet, d. h. es werden jeweils elek
trische Signale entgegengesetzter Polarität angelegt, um
die Blenden zwischen Öffnen und Schließen umzuschalten (zu
derartigen ferroelektrischen Flüssigkristallen wird bei
spielsweise verwiesen auf Escher "A Promising Material for
Liquid Crystal Displays (LCD): Ferroelectric Smectic Liquid
Crystals (FLCD)" in Kontakte (Darmstadt) 1986 (2), Seiten 3
bis 12 mwN).
Insgesamt wird durch die Erfindung bei Beibehaltung konven
tioneller Aufnahmetechnik eine absolut flimmerfreie, farb
tüchtige Abbildung erreicht, die darüber hinaus taglicht
geeignet ist.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Wiedergabe von dreidimensionalen Bildern,
mit zwei Kameras, einem Wiedergabegerät, Verarbeitungs
einheiten und jeweils zwei einem Auge eines Betrachters
zugeordneten Blenden, die wechselweise durchschaltbar
sind, wobei die Verarbeitungseinheiten Analog-Digital
umsetzer, Speicherelemente und Frequenzverdoppelungs
schaltungen aufweisen und jeder Kamera zwei Halbbild
speicher zugeordnet sind, so daß, während der Zeit, in der
in jeweils einem ersten Halbbildspeicher jeder Kamera ein
Halbbild eingelesen wird, in den anderen Halbbildspeichern
der beiden Kameras gespeicherte Halbbilder nacheinander
auf dem Wiedergabegerät ausgebbar sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Kamera eine zugehörige Verarbeitungs
einheit mit einer Bild- und Horizontalfrequenz verdop
pelnden Frequenzverdopplungsschaltung zugeordnet ist, daß,
während ein Halbbild in den Halbbildspeicher einer Kamera
eingelesen wird, aus dem anderen Halbbildspeicher das
dort gespeicherte Halbbild zweimal auslesbar ist und daß
den Verarbeitungseinheiten der beiden Kameras ein gemein
samer synchroner Umschalter nachgeordnet ist, der während
der Einlesezeit eines Halbbildes abwechselnd das andere
Halbbild der ersten Kamera und das andere Halbbild der
zweiten Kamera auf das Wiedergabegerät durchschaltet und
daß die den Augen des Betrachters zugeordneten Blenden
bipolar schaltbare Flüssigkeitskristallblenden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch CCD-
Speicher zur Zwischenspeicherung der Halbbilder.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die ferroelektrischen Flüssigkristall
blenden in Brillengestellen angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Steuersignale
für die ferroelektrischen Flüssigkristallblenden Kabel
vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekenn
zeichnet durch einen stationären Sender, insbesondere
Infrarotsender und einen mit den ferroelektrischen
Flüssigkristallzellen verbundenen Empfänger, vorzugs
weise Infrarotempfänger zur Übertragung der Schalt
signale für die ferroelektrischen Blenden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3808969A DE3808969C1 (en) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Device for reproducing three-dimensional pictures |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3808969A DE3808969C1 (en) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Device for reproducing three-dimensional pictures |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3808969C1 true DE3808969C1 (en) | 1989-10-19 |
Family
ID=6349997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3808969A Expired DE3808969C1 (en) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Device for reproducing three-dimensional pictures |
Country Status (1)
| Country | Link |
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