DE3630447A1 - Lichtbogenloescheinrichtung - Google Patents
LichtbogenloescheinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lichtbogenlöscheinrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Betätigung von Schaltkontakten in elektrischen
Schaltgeräten bildet sich beim Öffnen der Kontaktstelle,
d.h. beim Auseinanderziehen der Kontaktstücke, ein
Schaltlichtbogen, dessen Größe und Intensität mit höhe
rer Stromstärke zunimmt. Derartige Schaltlichtbögen sol
len schnell von den Kontaktstücken abkommutieren und in
einer hierzu vorgesehen Löscheinrichtung gelöscht wer
den.
Es sind daher seit langem Maßnahmen zur Unterdrückung
bzw. zur Löschung der sogenannten Schaltlichtbögen in
elektrischen Schaltgeräten bekannt.
Eine Lichtbogenlöscheinrichtung ist aus der
EP-A-01 64 632 bekannt geworden, bei der ein aus über
einanderliegend angeordneten Löschblechen gebildetes
Löschblechpaket seitlich und rückwärtig, d.h. auf der
der Kontaktstelle entgegengesetzten Stirnseite des
Löschblechpakets, von Wandungen umhüllt ist.
Hierbei sind die Seitenwandungen mittels an den Lösch
blechen angeformten Haltenasen, welche in hierfür vorge
sehene Ausnehmungen in den Seitenwandungen greifen, fi
xiert, während die rückwärtige Wandung im Abstand zu dem
Löschblechpaket an den dieses in der Länge überragenden
Seitenwandungen anschließt.
Im hinteren Bereich der U-förmigen Umhüllung des Lösch
blechpakets sind Aussparungen oben und unten vorgesehen,
die als Entlüftung für die Abluft dienen.
Bei dieser Ausgestaltung ist die Anordnung der Löschble
che im Löschblechpaket entsprechend den Ausnehmungen in
den Seitenwandungen festgelegt, in welche die Haltenasen
der Löschbleche eingreifen. Ebenso ist die Ausdehnung
der Löscheinrichtung in Längsrichtung durch die Länge
der Seitenwandungen festgelegt, so daß der Einsatz die
ser Löscheinrichtung nur in besonders dafür vorbereite
ten Schaltgeräten möglich ist.
Für die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine
Löscheinrichtung der oberbegrifflichen Art zu schaffen,
die einfach und raumsparend gestaltet und im Hinblick
auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten kostengünstig her
stellbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, an der Rückseite des
Löschblechpakets eine ebene Platte anzuordnen, die mit
parallelen Nuten versehen ist, in welche die Löschbleche
eingeführt sind. Hierbei dienen die zwischen den Nuten
befindlichen Stege gleichzeitig als Abstandhalter für
die Löschbleche.
Ferner ist vorgesehen, die seitlichen Wandteile, die zur
Halterung der Löschbleche im Löschblechpaket dienen, als
Streifen auszuführen, welche das Löschblechpaket nur in
seinem vorderen, der Kontaktstelle zugewandten Bereich
überdecken. Zur Aufnahme der seitlichen Wandteile in die
Löschbleche ist an deren Längskanten jeweils eine kan
tenparallele Einformung vorgesehen, in welche die seit
lichen Wandteile einfügbar sind. Auf diese Weise ist die
Breite der kompletten Löscheinrichtung durch die Breite
der Löschbleche bestimmt, da die Tiefe der kantenparal
lelen Einformungen so festgelegt ist, daß sie wenigstens
der Dicke der seitlichen Wandteile entspricht.
Mit dieser kompakten Ausgestaltung, bei der die aus den
rückwärtigen und den seitlichen Wandteilen gebildete
Umhüllung unmittelbar am Löschblechpaket anliegt und
bereichsweise innerhalb dessen Außenkontur liegt, eröff
nen sich Möglichkeiten für einen vielseitigen Einsatz in
verschiedenen Schaltgeräten, ohne daß an deren Gestal
tung oder an der Beschaffenheit von einzelnen Bauelemen
ten der Löscheinrichtung Änderungen vorzunehmen wären.
Eine derart kompakt gestaltete Löscheinrichtung läßt
sich problemlos auch in unterschiedlich gestalteten
Schaltgeräten unterbringen, sofern diese eine Löschkam
mer aufweisen. Eine Anpassung der Löscheinrichtung an
verschiedene Einsatzerfordernisse ist ohne Änderung der
Schaltgeräte bzw. deren Gehäuse nur durch Variation,
z.B. der Löschblechabstände, möglich.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung sind
die kantenparallelen Einformungen an den Löschblechen
einerseits mit einer Haltenase und andererseits mit zwei
Haltenasen versehen, so daß durch Wenden des Löschble
ches um seine Längsachse wahlweise die dem Betrachter
zugewandte Längskante eine oder zwei Haltenasen auf
weist.
Die Haltenasen sind hierbei bezogen auf die Länge der
kantenparallelen Einformung symmetrisch angeordnet. Da
bei befindet sich die einzelne Haltenase auf halber Län
ge der kantenparallelen Einformung, während die paarwei
se vorgesehenen Haltenasen in geringem Abstand zum seit
lichen Rand der kantenparallelen Einformung vorgesehen
sind.
Dementsprechend sind die seitlichen Wandteile mit in
Abstand zueinander in drei zur Längsseite parallelen
Reihen angeordneten Ausnehmungen versehen, in welche die
Haltenasen greifen. Hierbei dienen die beiden äußeren
Reihen von Halteöffnungen für die Aufnahme der paarweise
vorgesehenen Haltenasen, während die in der Mitte ange
ordneten Halteöffnungen, die horizontal versetzt zu den
äußeren Halteöffnungen angeordnet sind, zur Aufnahme der
einzelnen Haltenasen.
Mittels dieser alternierenden Anordnung der Haltenasen
bzw. der Halteöffnungen in den seitlichen Wandteilen
bietet sich eine einfache Möglichkeit, die Abstände der
Löschbleche und dadurch die Lichtbogenspannung der Ein
zellichtbögen zwischen den Löschblechen, welche zur
Strombegrenzungswirkung des Schaltgeräts beiträgt, ein
satzgerecht einzustellen.
In gleicher Weise stimmt gemäß einer weiteren Verbesse
rung der Erfindung der Abstand der Nuten im rückwärtigen
Wandteil überein mit dem vertikalen Abstand der beiden
Anordnungen von Halteöffnungen, die zur Aufnahme entwe
der der einzelnen oder der paarweise vorgesehenen Halte
nasen an den Längskanten der Löschbleche dienen.
Eine weitere Verbesserung der Erfindung zeigt sich in
der Lichtbogenbeständigkeit des als Platte, z.B. aus
einem Duroplast, ausgebildeten rückwärtigen Wandteils
sowie in der bedarfsgerechten Ausstattung mit Entlüf
tungsöffnungen.
Während die Nuten in der rückwärtigen Abschlußplatte
durchgehend eingeformt sind, ist der Verlauf der als
Abstandhalter für die Löschbleche dienenden Stege regel
mäßig durch Entlüftungsöffnungen unterbrochen. Diese
Entlüftungsöffnungen sind stegweise versetzt nahe dem
Seitenrand in die Abschlußplatte eingelassen und haben
die Form trapezförmiger, insbesondere rechteckiger
Schlitze, deren Breite der Stegbreite entspricht.
Mit stegweise versetzt ist hierbei gemeint, daß die Ent
lüftungsöffnungen durch welche die beim Brennen des
Lichtbogens entstehenden Brenngase entweichen können und
die je Steg nur einfach vorgesehen sind, beim ersten
Steg am linken Rand, beim zweiten Steg am rechten Rand,
beim dritten Steg wieder am linken Rand usw. angeordnet
sind und sich diese Anordnung über die gesamte Höhe der
Abschlußplatte fortsetzt.
Mit dieser alternierenden Anordnung von Entlüftungsöff
nungen ist sichergestellt, daß stets ein ausreichend
großer Austrittsquerschnitt für Abluft je Einzellichtbo
gen zur Verfügung steht, ohne daß die Stabilität der
Abschlußplatte beeinträchtigt ist und ohne daß zusätzli
che Maßnahmen zur Entlüftung erforderlich sind.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Ver
besserungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt ist, sollen die Erfindung, vor
teilhafter Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfin
dung sowie weitere Vorteile näher erläutert und be
schrieben werden.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Lichtbogenlöscheinrichtung in seitlicher
Ansicht
Fig. 2 ein rückwärtiges Wandteil
Fig. 3 ein rückwärtiges Wandteil im Längsschnitt ge
mäß der Linie I-I in Fig. 2
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein rückwärtiges Wand
teil gemäß der Linie II-II in Fig. 2
Fig. 5 ein Löschblech in Draufsicht
Fig. 6 ein Löschblechpaket in Draufsicht
Fig. 1 zeigt eine Löscheinrichtung 10 mit einem Lösch
blechpaket 12, einem rückwärtigen Wandteil 14 und einem
seitlichen Wandteil 16.
Das Löschblechpaket 12 ist aus einzelnen Löschblechen 20
gebildet, welche parallel übereinanderliegend angeordnet
sind. Die in Fig. 1 sichtbaren Seitenkanten 22 der
Löschbleche 20 besitzen Haltenasen 24, 26, welche in
Halteöffnungen 25, 27 in dem seitlichen Wandteil 16
form- und kraftschlüssig eingreifen.
Wie aus Fig. 1 ferner hervorgeht, sind die Halteöff
nungen 25, 27 in dem seitlichen Wandteil 16 versetzt zu
einander angeordnet, so daß sich in einer Ebene zwei
Halteöffnungen 27 nebeneinander befinden und in der dar
über liegenden Ebene nur eine einzelne Halteöffnung 25.
An einer Stirnseite des Löschblechpakets 10 ist das
rückwärtige Wandteil 14 angeordnet, welches Nuten 28
aufweist, die von Stegen 30 voneinander getrennt sind.
Die einzelnen Löschbleche 20 des Löschblechpakets 12
sind in die Nuten 28 des rückwärtigen Wandteils 14 ein
geführt und durch die Stege 30 gegeneinander auf Abstand
gehalten.
Mit 21 ist eine Anschrägung der Seitenkanten darge
stellt, welche die Handhabung der Löschbleche 20 beim
Einführen in die Nuten 28 des rückwärtigen Wandteils 14
erleichtert.
In Fig. 2 ist die Ansicht eines rückwärtigen Wandteils
14 dargestellt, bei dem Nuten 28 und Stege 30 miteinan
der abwechseln. Deutlich erkennbar sind in geringem Ab
stand zu den beiden seitlichen Längskanten des rückwär
tigen Wandteils angeordnete rechteckige Ausnehmungen 32
zu erkennen, die sich im Bereich der Stege befinden und
von Steg 30 zu Steg 30 versetzt übereinander in zwei
parallelen Reihen 31 angeordnet sind.
In ähnlicher Weise wie zuvor bei den seitlichen Wandtei
len und den dort angeordneten Halteöffnungen 25, 27 sind
auch hier die Ausnehmungen, die als Entlüftungsöffnungen
32 für die Ableitung der beim Brennen eines Lichtbogens
entstehenden Abluft dienen, abwechselnd von Steg 30 zum
nächsten Steg 30 mal auf der einen und dann auf der an
deren Seite des rückwärtigen Wandteils 14 angeordnet.
Auf diese Weise ist jeder Steg 30 mit einer Entlüftungs
öffnung 32 versehen, die gegenüber der des benachbarten
Steges 30 seitlich versetzt angeordnet ist.
Durch diese Gestaltung und Anordnung des rückwärtigen
Wandteils 14 wird erreicht, daß der Lichtbogeneinlauf
gegenüber der rückwärtig offenen Anordnung nur minimal
nachteilig beeinflußt wird. Ferner ist zur Verstärkung
der Lichtbogenkühlung erfindungsgemäß vorgesehen, das
rückwärtige Wandteil aus gasendem Material zu fertigen,
d.h. aus einem Material, welches unter der Einwirkung
des Lichtbogens durch Ausgasen einen Druckaufbau in der
Lichtbogenlöschkammer und eine intensive Kühlung des
Lichtbogens verursacht, womit die Löschwirkung unter
stützt wird.
In Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch ein rückwärtiges
Wandteil 14 gezeigt entsprechend der in Fig. 2 gezeig
ten Schnittlinie I-I. In dieser Ansicht sind deutlich
die Nuten 28 sowie die Stege 30 zu erkennen, welche von
Entlüftungsöffnungen 32 durchbrochen sind. Aus dieser
Darstellung wird deutlich, daß die Entlüftungsöffnungen
32 wechselweise am rückwärtigen Wandteil 14 angeordnet
sind.
In Fig. 4 ist ein Querschnitt durch ein rückwärtiges
Wandteil 14 gemäß Fig. 2 gezeigt entsprechend dem dort
angegebenen Schnittverlauf II-II. Demgemäß verläuft der
Schnitt durch einen Steg 30, so daß der größte Teil der
Abbildung in Fig. 5 eine Schraffur aufweist. Die Ent
lüftungsöffnung 32 unterbricht den Verlauf des Steges 30
und gibt gleichzeitig in dieser Darstellung den Blick
frei auf den benachbarten Steg 30.
In Fig. 5 ist ein einzelnes Löschblech 20 dargestellt,
welches an seinen Längskanten 22 die bereits erwähnten
Anschrägungen 21 sowie kantenparallele Einformungen 34
aufweist, in denen Haltenasen 24, 26 angeformt sind und
welche zur Aufnahme der seitlichen Bandteile 16 dienen.
Wie vorstehend bereits ausgeführt, ist eine kantenparal
lele Einformung 34 mit einer Haltenase 24 versehen, die
dabei etwa auf halber Länge 36 der Einformung 34 ange
ordnet ist. Die gegenüberliegende kantenparallele Ein
formung 34 ist mit zwei Haltenasen 26 versehen, die je
weils etwa bei einviertel und bei dreiviertel der Länge
der kantenparallelen Einformung 34 angeordnet sind.
Während die rückwärtige Stirnkante 37 des Löschblechs 20
geradlinig verläuft und in die Nuten 28 des rückwärtigen
Wandteils 14 eingeführt wird, ist die der Kontaktstelle
zugewandte vordere Stirnkante 35 des Löschblechs 20 mit
einer parabolisch geformten Ausnehmung 38 versehen, de
ren Tiefe etwa die halbe Länge eines Löschbleches 20
beträgt und an deren Scheitelpunkt eine weitere, aller
dings kleinere ebenfalls parabolische Ausnehmung 39 an
geordnet ist. Die Tiefe der zweiten Ausnehmung 39 be
trägt etwa 1/6 der Tiefe der ersten Ausnehmung 38.
In Fig. 6 ist die Draufsicht auf eine Löscheinrichtung
gemäß der Erfindung dargestellt, bei der sowohl die in
die kantenparallelen Ausnehmungen 34 eingefügten seitli
chen Wandteile 16 zu erkennen sind mit dem diese durch
dringenden Haltenasen 24, 26 als auch das an der Rück
seite des Löschblechpakets 12 angeordnete rückwärtige
Wandteil 14. Ebenso sind die frontseitigen Ausnehmungen
38 und 39 zu sehen, welche dem in der Kontaktstelle ent
stehenden Lichtbogen zugewandt sind.
Die erfinderische Ausgestaltung der Löscheinrichtung 10
gestattet es auf einfache und kostengünstige Weise, die
Anordnung der Löschbleche 20 zueinander, d.h. sowohl
ihren Abstand als auch ihre Dicke, den jeweiligen anwen
dungsbezogenen Erfordernissen einsatzgerecht anzupassen,
da lediglich das aus Löschblechen 20, den seitlichen
Haltestreifen 16 sowie den rückwärtigen Wandteil 14 ge
bildete Löschblechpaket 12 eventuellen Änderungen unter
liegt. Hierbei kann zunächst, wie bereits erläutert, der
Abstand der Löschbleche und damit die jeweilige Spannung
der Einzellichtbögen durch Weglassen jedes zweiten
Löschbleches verändert werden.
Andererseits bedeutet es keinen nennenswerten Aufwand,
die seitlichen Wandteile 16, aber auch die rückwärtigen
Wandteile 14, mit unterschiedlichen Abstandmarken herzu
stellen und zu bevorraten, ggf. abgestimmt auf geringere
Löschblechdicken. Ein derartiger Aufwand ist vernachläs
sigbar im Vergleich dazu, wenn Änderungen an der Gehäu
segestaltung des Schaltgerätes erforderlich würden.
Claims (17)
1. Lichtbogenlöscheinrichtung für ein elektrisches
Schaltgerät mit einer Kontaktstelle mit Kontaktstücken,
zwischen denen beim Öffnen der Kontaktstelle ein Licht
bogen zündet, der über parallel angeordnete Lichtbogen
leitschienen in eine Lichtbogenlöschkammer kommutiert,
in der zwischen den Lichtbogenleitschienen ein auf sei
ner Rückseite von einem rückwärtigen Wandteil und auf
seinen Längsseiten von je einem seitlichen Wandteil aus
isolierendem Material umgebenes Löschblechpaket mit
parallel zu den Lichtbogenleitschienen gestapelten
Löschblechen angeordnet ist, welche an ihren Längskanten
Haltenasen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die
seitlichen Wandteile (16) als schmale Streifen ausgebil
det sind und zur Halterung der Löschbleche (20) dienen,
daß das rückwärtige Wandteil (14) als ebene Platte mit
parallelen Nuten und Stegen ausgebildet ist und unmit
telbar an den Löschblechen (20) anliegt und, daß die
Löschbleche (20) in die Nuten (28) eingeführt sind, wäh
rend die Stege (30) als Abstandhalter zwischen die ein
zelnen Löschbleche (20) greifen.
2. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Nuten (28) und Stege (30)
im rückwärtigen Wandteil (14) sich über dessen gesamte
Breite erstrecken.
3. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß zur Ableitung von Lichtbogen
löschgasen aus dem Löschblechpaket (12) dessen rückwär
tiges Wandteil (14) von Entlüftungsöffnungen (32) durch
brochen ist, welche im Bereich der zwischen den Nuten
(28) befindlichen Stege (30) angeordnet sind und diese
in ihrem Verlauf unterbrechen.
4. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1 und
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnungen
(32) im Bereich der Stege (30) als trapezförmige Schlit
ze parallel zu den Nuten (28) in das rückwärtige Wand
teil (14) eingelassen sind.
5. Lichtbogenlöscheinrichtung nach dem der vorher
igen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüf
tungsöffnungen (32) in den Stegen über die Höhe des
rückwärtigen Wandteils (14) in zwei kantenparallelen
Reihen (31) angeordnet sind.
6. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß jeder Steg (30) eine Entlüf
tungsöffnung (32) aufweist, die zu der des benachbarten
Steges (30) versetzt angeordnet und jeweils einer der
Reihen (31) zugeordnet ist.
7. Lichtbogenlöscheinrichtung nach wenigstens einem
der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das rückwärtige Wandteil (14) aus einem Material be
steht, welches unter Lichtbogeneinwirkung Gas entwic
kelt, das den Lichtbogen kühlt.
8. Lichtbogenlöscheinrichtung nach wenigstens einem
der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite der Nuten (28) in dem rückwärtigen Wandteil
(14) auf die Dicke der Löschbleche (20) abgestimmt ist.
9. Lichtbogenlöscheinrichtung nach einem der vor
herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brei
te der Stege (30) des rückwärtigen Wandteils (14) auf
die Einsatzerfordernisse des Schaltgeräts abgestimmt
ist.
10. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1, da
durch kennzeichnet, daß die Löschbleche (20) an ihren
Längskanten (22) mit kantenparallelen Einformungen (34)
versehen sind, in welche die seitlichen Wandteile (16)
eingelegt sind und die nahe der der Kontaktstelle zuge
wandten Stirnkante (35) der Löschbleche (20) angeordnet
sind.
11. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 9, da
durch gekennzeichnet, daß die kantenparallele Einformung
(34) auf einer Längsseite (22) jedes Löschbleches (20)
eine Haltenase (24) aufweist, und, daß die Einformung
auf der anderen Längsseite (22) zwei Haltenasen (26)
aufweist.
12. Lichtbogenlöscheinrichtungen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltenasen (24, 26) zum
Eingriff in hierfür vorgesehene Halteöffnungen (25, 27)
in den seitlichen Wandteilen (16) im Bereich der kanten
parallelen Einformungen (34) an den Längskanten der
Löschbleche (20) angeordnet sind.
13. Lichtbogenlöscheinrichtung nach einem der vor
herigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe
der kantenparallelen Einformungen (34) wenigstens der
Dicke der seitlichen Wandteile (16) entspricht.
14. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1 und
10, dadurch gekennzeichnet, daß das fertige Löschblech
paket (12) aus wechselweise gewendeten Löschblechen (20)
gebildet ist, so daß jeweils benachbarte Löschbleche
(20) auf der gleichen Längsseite (22) eine ungleiche
Anzahl von Haltenasen (24, 26) aufweisen.
15. Lichtbogenlöscheinrichtung nach wenigstens ei
nem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Löschbleche (20) an der zur Kontaktstelle zuge
wandten Stirnkante (35) eine erste parabolische Ausneh
mung (38) aufweisen, an deren Scheitelpunkt eine zweite
parabolische Ausnehmung (39) angeordnet ist.
16. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der beiden Ausneh
mungen (38, 39), bezogen auf die Länge der Löschbleche
(20), wenigstens die halbe Länge beträgt.
17. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der ersten parabo
lischen Ausnehmung (38) die halbe Länge des Löschblechs
(20) beträgt und, daß die Tiefe der zweiten paraboli
schen Ausnehmung (39) 1/6 der Tiefe der ersten paraboli
schen Ausnehmung (38) beträgt.
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| DE19863630447 DE3630447A1 (de) | 1986-09-06 | 1986-09-06 | Lichtbogenloescheinrichtung |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE87112437T Expired - Lifetime DE3777312D1 (de) | 1986-09-06 | 1987-08-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ASEA BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |