DE332008C - Durchfuehrung mit Fuellung durch Vergussmasse - Google Patents
Durchfuehrung mit Fuellung durch VergussmasseInfo
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- DE332008C DE332008C DE1919332008D DE332008DD DE332008C DE 332008 C DE332008 C DE 332008C DE 1919332008 D DE1919332008 D DE 1919332008D DE 332008D D DE332008D D DE 332008DD DE 332008 C DE332008 C DE 332008C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/26—Lead-in insulators; Lead-through insulators
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
Man hat Durchführungen für hohe Spannungen als Hohlkörper gebaut, welche mit
einer hochisolierenden Vergußmasse ausgefüllt sind. Solche Durchführungen sind elektrisch einwandfrei zu gestalten, haben
sich aber im Betrieb nicht bewährt, weil bei ■ Temperaturschwankungen die Vergußmasse
ihr Volumen ändert und dadurch die ursprüngliche Gestaltung des Feldes beeinflußt
ίο wird. Bei Erwärmung dehnt sich die Vergußmasse
aus; es tritt etwas aus dem Körper heraus, und wenn eine Abkühlung erfolgt,
wird diese Masse nicht zurückgesaugt, sondern es bildet sich ein Hohlraum, _ der mit
iS Luft gefüllt ist. Hier kann dann eine Strahlung
einsetzen, welche zu Zerstörungen führt. Der Gegenstand der Erfindung besteht nun
darin, die Veränderungen des Volumens der eingefüllten Vergußmasse unschädlich zu
machen. Dies erreicht man dadurch, daß ein Ausdehnungskörper eingebaut wird, welcher
bei Erwärmung die austretende Masse aufnimmt und bei Abkühlung wieder zurückdrückt.
Eine solche Anordnung ist an sich
•5 für Isolierfüllungen in der Elektrotechnik bekannt. Hier handelt es sich um eine
sinngemäße Anwendung auf Durchführungsisolatoren, bei denen sich etwa bildende Hohlräume besonders schädlich sind.
Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt.
Zur Fassung F ist ein Innenzylinder T1
der mit dem Bolzen B leitend verbunden ist, konzentrisch angeordnet. Die Abstützung
des Innenzylinders gegen die Fassung erfolgt durch isolierende Hauben H, welche z. B, aus
Porzellan hergestellt sein können. Der Hohlraum zwischen den Hauben H, der Innenfassung
7 und der Außenfassung F ist piit Vergußmasse ausgefüllt.
Gemäß der Erfindung ist nun ein Ausdehnungsgefäß A vorhanden, welches im Ausführungsbeispiel
in das Innere der Innenfassung / gelegt ist und durch eine Anzahl in der Innenfassung 7 angebrachter öffnungen
mit dem die Vergußmasse enthaltenden ' Hohlraum in Verbindung steht. Das Ausdehnungsgefäß
A ist mit membranartigen Wänden versehen, die sich bei einer Erhöhung des Druckes ausbeulen, bei einer
Druckverminderung nach der anderen Seite zurücktreten.
Wird der Körper vergossen, wozu z, B. eine passende Vergußöffnung in der Außenfassung
F angebracht werden kann, so füllt sich nicht nur der Haupthohlraum zwischen
7 und F1 sondern auch das Ausdehnungsgefäß mit der Masse. Bei einer Erwärmung
und entsprechenden Volumenerhöhung der Masse wird diese nicht nach außen treten,
sondern das Volumen des Ausdehnungskörpers A vergrößern, dl h. seine Membran nach
innen hineindrücken. Wenn die Temperatur wieder heruntergeht, erfolgt die umgekehrte
Bewegung. Das Ausdehnungsgefäß A ist hier in das Innere verlegt, da bei der gezeigten
Form die Innenfassung 7 in der Mitte ausgebaucht ist und einen Hohlraum bietet, welcher andernfalls unbenutzt "bleibt. Man
kann natürlich auch ein oder mehrere Ausdehnungsgefäße
auf der Außenseite anbringen, z.B. an der AußenfassungF. Auch ist
es möglich, die Ausdehnungsgefäße beliebig zu unterteilen, also statt eines einzelnen mehrere
Ausdehnungsgefäße anzubringen.
Ist die Lage der Durchführung im eingebauten Zustand von vornherein bekannt, wie
das z. B. bei Ölschaltern stets der Fall ist und bei Wanddurchführungen von Fall zu
Fall durch die Baulichkeiten festgelegt werden kann, so kann man auch das Ausdehnungsgefäß
in die Nähe des höchsten Punktes der Vergußmasse legen, wo es am zweckmäßigsten wirkt. Steht der Bolzen senkrecht,
so wird in diesem Falle das Ausdehnungsgefäß A am oberen Ende der Durchführung
angebracht und mit der Armatur des Bolzens verbunden.
In der Beschreibung war das Ausdehnungsgefäß mit membranartigen Wänden
versehen dargestellt; an deren Stelle können beispielsweise andere nachgiebige und mehr
oder weniger federnde Wände treten, z. B. können eine oder mehrere Wände des Ausdehnungsgefäßes
als Pumpenkolben ausgebildet sein, welche unter dem Einfluß ζ. Β. einer Feder, eines Gewichtes oder einer
Druckluftmasse den Bewegungen der Vergußmasse in der einen oder anderen Richtung
folgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Durchführung mit Füllung durch Vergußmasse, gekennzeichnet durch ein mit nachgiebigen Wänden versehenes Ausdehnungsgefäß in Verbindung mit dem die Vergußmasse aufnehmenden Hohlraum.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332008T | 1919-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE332008C true DE332008C (de) | 1921-01-18 |
Family
ID=6200554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919332008D Expired DE332008C (de) | 1919-07-16 | 1919-07-16 | Durchfuehrung mit Fuellung durch Vergussmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE332008C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748174C (de) * | 1940-03-01 | 1944-10-27 | Gehaeuse fuer Transformatoren, Kondensatoren oder aehnlcihe elektrische Geraete |
-
1919
- 1919-07-16 DE DE1919332008D patent/DE332008C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748174C (de) * | 1940-03-01 | 1944-10-27 | Gehaeuse fuer Transformatoren, Kondensatoren oder aehnlcihe elektrische Geraete |
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