[go: up one dir, main page]

DE29911541U1 - Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung - Google Patents

Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung

Info

Publication number
DE29911541U1
DE29911541U1 DE29911541U DE29911541U DE29911541U1 DE 29911541 U1 DE29911541 U1 DE 29911541U1 DE 29911541 U DE29911541 U DE 29911541U DE 29911541 U DE29911541 U DE 29911541U DE 29911541 U1 DE29911541 U1 DE 29911541U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
signal
diagnostic device
test
control unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29911541U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delphi Delco Electronics Europe GmbH
Original Assignee
Fuba Automotive GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuba Automotive GmbH and Co KG filed Critical Fuba Automotive GmbH and Co KG
Priority to DE29911541U priority Critical patent/DE29911541U1/de
Publication of DE29911541U1 publication Critical patent/DE29911541U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/02Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas
    • H04B7/04Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas
    • H04B7/08Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas at the receiving station
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/08Measuring electromagnetic field characteristics
    • G01R29/10Radiation diagrams of antennas
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B17/00Monitoring; Testing
    • H04B17/20Monitoring; Testing of receivers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

Diaqnosevorrichtunq für eine Mehrantennenanordnunq
Die Erfindung bezieht sich auf eine Diagnosevorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Prüfung der aktiven und passiven Komponenten einer mobilen Empfangsanlage, insbesondere der in einem Kraftfahrzeug installierten Rundfunkempfangsanlage, sei es herstellerseitig im Rahmen der Bandende-Kontrolle des Fahrzeugs oder auch in Kraftfahrzeugwerkstätten stellt sich bei Mehrantennenanordnungen mit Antennen-Diversity ein Problem, soweit es um die differenzierte Überprüfung der einzelnen Antenne einschließlich des Zustands deren elektrischer Verbindung mit dem Rundfunkempfänger geht. Abgesehen davon, daß die verfügbaren Schnittstellen zur Anbindung an Meß- und Prüfsysteme häufig schwer zugänglich sind und umfangreiche Demonatagearbeiten erforderlich machen, ist zu einem konkreten Zeitpunkt nicht bekannt, welche Antenne in Anbetracht der Schaltstellung des Antennen-Diversitys gerade aufgeschaltet ist. Insbesondere ist dies über eine Messung des Empfangspegels an der Antennenanschlußbuchse des Rundfunkempfängers gerade nicht erreichbar, da bekanntermaßen bei einem Diversity-System dann, wenn der Signal pegel einen bestimmten vorgegebenen Wert unterschreitet, über einen entsprechenden Umschalter der Rundfunkempfänger automatisch an eine der nächsten Antennen gelegt wird, bei welcher ein ausreichender Empfangspegel feststellbar ist.
Aus der EP 0 806 849 A2 ist eine Schaltungsanordnung zur Funktionsprüfung mobiler Rundfunkempfangsanlagen bekannt, die auch bei Diversity-Systemen einsetzbar ist. Die zugrundeliegende Idee besteht darin, daß
FUBA Automotive GmbH
; .··..··. 01. Juli 1999
über die Schaltanordnung ausgangsseitig ein Hochfrequenzsignal erzeugt wird, welches der eingestellten Empfangsfrequenz des Rundfunkempfängers im wesentlichen entspricht und welches über die Empfangsantenne eingekoppelt wird, wobei der Pegel des empfangenen Signals gemessen wird. Mittels eines Schaltsignalgenerators kann eine sequentielle Weiterschaltung des Antennenumschalters eines Diversity-Prozessors vorgenommen werden, so daß das eingangs genannte Hochfrequenzsignal über unterschiedliche Antennen des Diversity-Systems eingekoppelt werden und die Empfangsleistung der einzelnen Antenne gemessen werden kann. Ein definierter Ausgangszustand zu Beginn der Funktionsprüfung ist bei diesem System jedoch nicht gegeben.
Aus der DE 195 13 872 Al ist eine weitere Schaltungsanordnung zum Prüfen von Mehrantennen-Systemen bekannt, welche darauf abzielt, diese Prüfung einfach zu gestalten. Die zugrundeliegende Idee besteht hier darin, über eine jeweils antennenspezifische Impulsfolge, die entweder mittelbar über den Rundfunkempfänger oder über ein externes Prüfgerät erzeugt wird, über eine besondere Konverterschaltung auf den Umschalter des Anternen-Diversitys dahingehend einzuwirken, daß nach Maßgabe der genannten Impulsfolge jeweils eine bestimmte Antenne an den Rundfunkempfänger durchgeschaltet wird. Die Impulsfolge kann entweder über das Antennenkabel oder einen Zwischenfrequenzausgang des Rundfunkempfängers in das Diversity-System eingespeist werden, und zwar jeweils unter Zwischenanordnung von Filtern, deren Zweck in der Trennung der Prüfimpulse von den Hauptsignalen besteht, die über diese Leitungen laufen. Über den gleichen Kanal wird anschließend ein Testsignal geleitet, über welches die Emfpangsbedingungen der einzelnen Antenne geprüft werden können.
Wesentlich für diese bekannten Systeme ist, daß zum Zweck der Funktionsprüfung schaltungstechnische Eingriffe bzw. Veränderungen vorgenommen werden müssen, die das Diversity-System und/oder den Rundfunk-
FUBA Automotive GmbH ; ·*.*.: ! .*.·..: '..I 4393/3
empfänger betreffen. Für eine Überprüfung bestehender Rundfunkempfangsanlagen mit Antennen-Diversity sind diese Systeme somit nicht geeignet.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Diagnosevorrichtung für Mehrantennen-Systeme zu konzipieren, welche ohne schaltungstechnische Eingriffe in die Empfangsanlage ein differenziertes Überprüfen der einzelnen Antennen eines Mehrantennensystems ermöglicht. Gelöst ist diese Aufgabe bei einer solchen Vorrichtung durch die Merkmale des &iacgr;&ogr; Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
Erfindungswesentlich ist hiernach zunächst einmal, daß von dem zu prüfenden Antennensystem lediglich zwei Schnittstellen benötigt werden, nämlich der übliche ZF-Eingang des Diversity-Prozessors sowie der HF-Ausgang der Antennenanlage. Diese beiden Schnittstellen dienen zur Anbindung einer Prüfeinheit sowie einer Steuereinheit, bei welchen es sich um externe Geräte handelt, die im Rahmen der Bandende-Kontrolle oder bei Kraftfahrzeug-Werkstätten einsetzbar sind. Es sind somit keine schaltungstechnischen Eingriffe in passive oder aktive Funktionselemente der Antennenanlage bzw. des Rundfunkempfängers erforderlich. Insbesondere kann es sich um herkömmliche Diversity-Systeme handeln, deren Steuersignal im Diversity-Modus aus einem ZF-Signal, bei FM-Empfang einem 10,7 MHz Signal ist, dem ein Gleichspannungsanteil aufgeprägt ist. Die Prüfeinheit umfaßt zunächst einmal ein Sende- und Empfangsmodul und dient dem Aufbau eines HF-Kreises, in den das zu prüfende Mehrantennensystem eingebunden ist. Zu diesem Zweck ist eine Sendeantenne vorgesehen, über welche ein durch die Prüfeinheit generiertes Testsignal abgestrahlt wird, welches in die durchgeschaltete Antenne des Mehrantennensystem eingespeist wird und über dieses erneut zwecks Analyse der Prüfeinheit zugeleitet wird. Die Prüfeinheit steht ihrerseits mit einer Steuereinheit in Wirkverbindung, welche einen Signalgenerator, eine Gleichspannungsquelle und
FUBA Automotive GmbH
*·*; .··..". 01- Juli 1999
einen Störsimulator umfaßt. Der Zweck der Steuereinheit besteht im wesentlichen darin, die erforderlichen Steuersignale für den Diversity-Prozessor zur Verfügung zu stellen sowie in einer definierten Weise Störungszustände zu simulieren, die in Abhängigkeit von den Eigenschaften und Einstellungen des Diversity-Prozessors mit der Maßgabe angelegt sind, daß auf eine definierte Störung ein Weiterschalten des Diversity-Prozessors auf die jeweils nächste Antenne des Mehrantennen-Systems veranlaßt wird. Die Diagnose-Vorrichtung ist somit dazu bestimmt, nach Maßgabe von Störzuständen, die über die
&iacgr;&ogr; Steuereinheit generiert werden, ein gezieltes Weiterschalten des Diversity-Prozessors zu veranlassen, wobei das über die Prüfeinheit empfangene Signal den Zustand der jeweils durchgeschalteten Antenne einschließlich deren Verbindungsleitungen wiedergibt. Wesentlich insbesondere für die Zuordnung der Messungen zu einzelnen Antennen ist, daß der Funktionstest mit einem Reset-Modus des Diversity-Prozessors beginnt, der in diesem Stadium zunächst auf eine bestimmte bekannte Antenne, die Hauptantenne, durchgeschaltet ist, und daß nach Anbindung insbesondere der Steuereinheit, in Verbindung mit einem langsamen Aufprägen einer Gleichspannung auf das ZF-Steuersignal der Diversity-Modus aktiviert wird, ohne daß zunächst die Antenne gewechselt wird. Mit diesem Zeitpunkt kann nunmehr ein, über den Störsimulator in Abstimmung mit der Prüfeinheit abzuwickelndes Prüfverfahren bezüglich der einzelnen Antennen eingeleitet werden.
Bei dem Steuersignal handelt es sich entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 2 üblicherweise um das ZF-Signal, d.h. bei FM-Empfang ein 10,7 MHz-Signal.
Das Testsignal, welches über die Prüfeinheit generiert wird, kann entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 3 dem ZF-Signal ähnlich sein.
FUBA Automotive GmbH · ·*.·.: : .' . '..I *..I 4393/3
Die Prüfeinheit kann entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 4 dahingehend weiter ausgestaltet sein, daß die jeweils antennenspezifischen Meßsignale, ggf. nach Vergleich mit Standardwerten protokolliert und in geeigneter Weise dargestellt werden, so daß anhand eines Meß-Protokolls gezielt die elektrischen Verbindungswege einzelner Antennen ggf. überprüft werden können.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 5 die Steuereinheit und die Prüfeinheit eine bauliche Einheit &iacgr;&ogr; bilden. Es kann sich hierbei um ein einzelnes Gerät handeln, welches jedoch gleichermaßen auch in andere Prüfvorrichtungen integriert sein
kann.
Nachdem Antennenverstärker und Diversity-Prozessor häufig eine bauliehe Einheit bilden, ist die erfindungsgemäße Diagnosevorrichtung entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 6 zur Anbindung an den ZF-Eingang sowie den HF-Ausgang einer solchen Baueinheit bestimmt.
Wesentlich ist entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 7 ferner, daß über den Störsimulator lediglich solche Störzustände simuliert werden, die während solcher Zeitspannen wirksam sind, die kürzer als die über den Diversity-Prozessor gesteuerte Verweil zeit bei einer einzelnen Antenne ausfällt. Es ist dies eine wesentliche Voraussetzung dafür, daß ein Weiterschalten lediglich auf die nächstfolgende Antenne des Mehrantennensystems stattfindet, so daß ein differenziertes Messen einer jeden dieser Antennen möglich ist.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in der Zeichnung schematische wiedergegebenen Ausführungsbeispiel näher beschrieben werden, welche ein Schaltschema zur differenzierten Prüfung einer Mehrantennenanordnung mit Antennen-Diversity zeigt.
FUBA Automotive GmbH · ·*.·.: : .' .·..:*..: 4393/3
Mit 1 ist ein in ein Fahrzeug eingebauter Antennenverstärker bezeichnet, der gleichzeitig einen Diversity-Prozessor umfaßt. Zeichnerisch nicht differenziert dargestellt ist die dem Antennenverstärker 1 zuge-5 ordnete Spannungsversorgung, die Mehrantennenanordnung des Fahrzeugs sowie deren Anbindung an den/die Antennenverstärker.
Mit 2 ist eine externe Prüfeinheit bezeichnet, die über eine HF-Leitung 3 mit einem entsprechenden Ausgang des Antennenverstärkers 1 in &iacgr;&ogr; Verbindung steht. Die Prüfeinheit 2 besteht erfindungsgemäß aus einem Sende- und Empfangsmodul sowie aus weiteren Modulen, die auf ein Speichern, Registrieren, Vergleichen, Auswerten und gegebenenfalls Visualisieren von Meßdaten hin ausgelegt sind.
Die Prüfeinheit 2 steht über eine weitere HF-Leitung 4 mit einer Sendeantenne 5 in Verbindung, deren Bedeutung im folgenden noch näher erläutert werden wird.
Mit 6 ist eine Steuereinheit bezeichnet, die über eine weitere HF-Leitung 7 mit einem Eingang des Antennenverstärkers 1 in Verbindung steht. Die Steuereinheit 6 umfaßt einen Signal generator, insbesondere einen Sinusgenerator, eine Gleichspannungsquelle und einen Störsimulator. Der Sinusgenerator ist nach Maßgabe der Prüfung im AM oder im FM-Bereich auf die Generierung einer Frequenz von 460 kHz beziehungsweise von 10,7 MHz ausgelegt, wobei dieser Zwischenfreqenz eine Gleichspannung von beispielsweise 12 V aufgeprägt werden kann. Der Störsimulator ist dahingehend eingerichtet, daß das auf diese Weise generierte ZF-Signal kurzzeitig gestört werden kann, um während einer definierten Zeitspanne eine Verschlechterung des Signal-Rausch-Abstands zu simulieren. Diese Zeitspanne ist in Abstimmung mit den entsprechenden Einstellungen des Diversity-Prozessors dahingehend gewählt, daß diese kürzer bemessen ist als die Mindestverweil zeit bei
FUBA Automotive GmbH ; ; ,·.::.* .·..:*..: 4393/3
einer Antenne der Mehrantennenanordnung. Es ist dies die wesentliche Voraussetzung dafür, daß in definierter Weise ein Weiterschalten von einer Antenne zu einer nächstfolgenden möglich ist.
Üblicherweise wird ein Diversity-System über die Zwischenfrequenz des Empfängers und ein Gleichspannungssignal gesteuert, wobei das Gleichspannungssignal zur Aktivierung eines Diversity-Modus benutzt wird. Bei den eingangs genannten, dem Stand der Technik zuzuordnenden Systemen werden diese beiden Signale durch bestimmte Modulteile des Empfängers generiert. Bei den beiden Schnittstellen des Antennenverstärkers handelt es sich somit um den für das Diversity-System benötigten ZF-Eingang einerseits und den ansonsten zur Anbindung an die Eingangsbuchse des Empfängers bestimmten HF-Ausgang andererseits. Lediglich diese beiden Schnittstellen werden somit benötigt, um erfindungsgemäß eine Diagnose des Mehrantennensystems durchzuführen. Bei der Prüfeinheit 2 sowie der Steuereinheit 6 kann es somit um externe Geräte handeln, die baulich voneinander getrennt sind, die jedoch auch eine Einheit bilden können.
Zur Durchführung einer Diagnose werden somit zunächst die HF-Verbindungen zwischen der Prüfeinheit 2, der Steuereinheit 6 und dem Antennenverstärker 1 hergestellt. Das Diversity-System steht hierbei zunächst aufgrund der noch offenen Schnittstellen und des Fehlens eines Gleichspannungssignals auf einer bestimmten bekannten Antenne, nämlich der Hauptantenne. Über die Steuereinheit 6 wird nunmehr ein ZF-Signal mit einem Pegel von ca. 40 &agr;&Bgr;&mgr;&ngr; zur Verfügung gestellt sind, und zwar im Fall eines FM-Empfangs mit der üblichen Zwischenfrequenz von 10,7 MHz. Es kann sich hierbei um ein reines unmoduliertes Sinussignal handeln. Ein Gleichspannungssignal wird diesem ZF-Signal nunmehr langsam aufgeprägt, so daß das Diversity-System vom Reset-Modus in den Diversity-Modus gebracht wird, ohne daß zunächst ein Wechsel der Antenne stattfindet. Dadurch wird erreicht, daß ein ungestörtes ZF-
FUBA Automotive GmbH Ij ·.::.' .'..!"..: 4393/3
Signal in das Diversity-System eingespeist wird. Nachdem die Hauptantenne des Mehrantennensystems bekannt ist, liegt in dieser Anfangsphase somit ein definierter Ausgangszustand für die nunmehr folgende Funktionsprüfung vor. Anschließend wird das ZF-Signal kurzzeitig mittels des Störsimulators- wie oben bereits dargelegt - gestört, wobei diese Störung über das Diversity-System erkannt wird und in an sich bekannter Weise eine Weiterschaltung auf die nächstfolgende Antenne nach Maßgabe eines vorgegebenen Zyklus auslöst. Da - wie ebenfalls bereits erwähnt - die Störung nur sehr kurzzeitig ansteht, findet ein &iacgr;&ogr; Weiterschalten lediglich auf die unmittelbar im Rahmen eines Zyklus folgende Antenne statt.
Über die Prüfeinheit 2 wird während dieser Vorgänge ein Testsignal von einer definierten Leistung und in einem definierten Frequenzbereich über die Sendeantenne 5 abgestrahlt, welches über die nicht wiedergegebene Empfangsantenne der Mehrantennenanordnung in den Antennenverstärker 1 gelangt. In Abhängigkeit von der jeweils durchgeschalteten Antenne des Mehrantennensystems, somit in Abstimmung mit der Steuereinheit 6 werden nunmehr die Empfangsdaten einer jeden Antenne individuell vermessen und ausgewertet, beispielsweise durch Vergleich mit Standarddaten, wobei die Meßergebnisse in geeigneter Weise protokolliert oder auch visualisiert werden können.
Im Gegensatz zu den eingangs dargelegten Systemen bietet die erfindungsgemäße Diagnosevorrichtung somit den Vorzug, daß über die ohnehin vorhandenen Schnittstellen eines Antennenverstärkers mit angeschlossenem Diversity-System bei ansonsten unveränderten Bedingungen eine individuelle Prüfung der einzelnen Antennen eines Mehrantennensystem nach Maßgabe reproduzierbarer Leistungsdaten möglich ist. Es ist auf diese Weise beispielsweise eine besonders einfache Möglichkeit einer Prüfung des Inhalts möglich, ob sämtliche elektrischen Verbindungen
·· *\ .".'"I .**t.**. 01. Juli 1999
FUBA Automotive GmbH &iacgr; :*.*.! &iacgr; ." · *.*&Igr;#·.&idigr; 4393/3
zwischen den Antennenstrukturen des Fahrzeugs und dem Antennenverstärker bis hin zum Empfänger gegeben sind.

Claims (8)

1. Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung mit einem Diversity-Prozessor,
gekennzeichnet durch
1. eine Prüfeinheit (2) sowie eine Steuereinheit (6), die in Wirkverbindung mit dem Diversity-Prozessor bringbar sind,
2. wobei die Prüfeinheit (2) zumindest aus einem Sende- und einem Empfangsmodul, einer Sendeantenne (5) und einem Speichermodul besteht,
3. wobei die Steuereinheit (6) zumindest aus einem Signalgenerator, einer Gleichspannungsquelle und einem Störsimulator besteht und
4. wobei die Steuereinheit (6) zur Generierung eines Steuersignals für den Diversity-Prozessor und die Prüfeinheit (2) zur Generierung eines Testsignals sowie zum Empfang desselben über die jeweils unter Mitwirkung der Steuereinheit (6) ausgewählte Antenne der Mehrantennenanordnung bestimmt und eingerichtet sind.
2. Diagnosevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
1. daß das Steuersignal ein ZF-Signal ist, dem eine Gleichspannung aufgeprägt ist.
3. Diagnosevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
1. daß das Testsignal dem ZF-Signal zumindest ähnlich ist.
4. Diagnosevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
1. daß die Prüfeinheit (2) für ein antennenspezifisches Auswerten der empfangenen Signale, zum Protokollieren und Visualisieren derselben eingerichtet ist.
5. Diagnosevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
1. daß die Prüfeinheit (2) und die Steuereinheit (6) eine bauliche Einheit bilden.
6. Diagnosevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
1. daß der Diversity-Prozessor mit einem Antennenverstärker (1) eine bauliche Einheit bildet, und
2. daß die Prüfeinheit (2) und die Steuereinheit (6) mit dem ZF-Eingang des Diversity-Prozessors sowie dem HF-Ausgang des Antennenverstärkers (1) in Verbindung bringbar sind.
7. Diagnosevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Störsimulator der Steuereinheit (6) dahingehend eingerichtet ist, daß dem generierten Steuersignal ein Störsignal lediglich während einer solchen Zeitspanne aufgeprägt wird, die kürzer bemessen ist als die durch den Diversity-Prozessor gesteuerte Verweilzeit bei einer einzelnen Antenne des Mehrantennensystems.
DE29911541U 1999-07-02 1999-07-02 Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung Expired - Lifetime DE29911541U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29911541U DE29911541U1 (de) 1999-07-02 1999-07-02 Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29911541U DE29911541U1 (de) 1999-07-02 1999-07-02 Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29911541U1 true DE29911541U1 (de) 1999-09-16

Family

ID=8075596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29911541U Expired - Lifetime DE29911541U1 (de) 1999-07-02 1999-07-02 Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29911541U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001004649A1 (de) * 1999-07-07 2001-01-18 Robert Bosch Gmbh Schaltungsanordnung und verfahren zur prüfung eines schaltdiversity-systems
WO2003071293A1 (de) * 2002-02-22 2003-08-28 Daimlerchrysler Ag Verfahren und anordnung zum prüfen mindestens einer antenne
DE102008026849A1 (de) * 2008-06-05 2009-12-17 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Prüfeinrichtung zur Feld-Qualitätsprüfung einer Magnetresonanz-Antennenanordnung sowie Magnetresonanzsystem und Magnetresonanz-Antennenanordnung
CN107395267A (zh) * 2017-08-28 2017-11-24 王洋 一种ais多天线多通道信号模拟器

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19513872A1 (de) 1995-04-12 1996-10-17 Fuba Automotive Gmbh Verfahren und Schaltungsanordnung zum Prüfen von Kraftfahrzeug-Antennen
DE29911085U1 (de) 1999-06-25 1999-09-02 FUBA Automotive GmbH, 31162 Bad Salzdetfurth Antennendiversitysystem, insbesondere für den mobilen Fernsehempfang

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19513872A1 (de) 1995-04-12 1996-10-17 Fuba Automotive Gmbh Verfahren und Schaltungsanordnung zum Prüfen von Kraftfahrzeug-Antennen
DE29911085U1 (de) 1999-06-25 1999-09-02 FUBA Automotive GmbH, 31162 Bad Salzdetfurth Antennendiversitysystem, insbesondere für den mobilen Fernsehempfang

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001004649A1 (de) * 1999-07-07 2001-01-18 Robert Bosch Gmbh Schaltungsanordnung und verfahren zur prüfung eines schaltdiversity-systems
US6771057B1 (en) 1999-07-07 2004-08-03 Robert Bosch Gmbh Circuit arrangement and method for verifying a switching diversity system
WO2003071293A1 (de) * 2002-02-22 2003-08-28 Daimlerchrysler Ag Verfahren und anordnung zum prüfen mindestens einer antenne
DE102008026849A1 (de) * 2008-06-05 2009-12-17 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Prüfeinrichtung zur Feld-Qualitätsprüfung einer Magnetresonanz-Antennenanordnung sowie Magnetresonanzsystem und Magnetresonanz-Antennenanordnung
US8115483B2 (en) 2008-06-05 2012-02-14 Siemens Aktiengesellschaft Method and device for field quality testing of a magnetic resonance antenna
DE102008026849B4 (de) * 2008-06-05 2012-09-20 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Prüfeinrichtung zur Feld-Qualitätsprüfung einer Magnetresonanz-Antennenanordnung sowie Magnetresonanzsystem und Magnetresonanz-Antennenanordnung
CN107395267A (zh) * 2017-08-28 2017-11-24 王洋 一种ais多天线多通道信号模拟器

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19930571B4 (de) Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung
DE69501453T2 (de) Elektronisches Informationsübertragungssystem auf stromführenden Leitungen, insbesonders für ein Kraftfahrzeug
DE3923545A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum testen von an einer gleichstromquelle angeschlossenen elektrischen verbrauchern eines kraftfahrzeuges
DE19627391C1 (de) Diagnoseverfahren und Diagnosesystem für Kfz-Antennenscheiben
DE60305954T2 (de) Diagnoseverfahren für eine antennenverbindung
EP2954338A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum prüfen eines schaltkreises
DE19743709B4 (de) IC-Testgerät
EP3987299B1 (de) Verfahren und anordnung zum erfassen einer durch ein bordnetz eines kraftfahrzeugs hervorgerufenen elektromagnetischen störung
DE29911541U1 (de) Diagnosevorrichtung für eine Mehrantennenanordnung
DE3926097A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abfragen von steuergeraete-daten
DE19908882B4 (de) Vergleicherschaltung für ein Halbleiter-Prüfsystem
EP1198716B1 (de) Schaltungsanordnung und verfahren zur prüfung eines schaltdiversity-systems
DE3936988C2 (de)
DE19513872B4 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Prüfen von Kraftfahrzeug-Antennen
EP0354214B1 (de) Verfahren zur feststellung der elektrischen laufzeit von signalstrecken
EP1410051B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur prüfung von elektrischen leitungen und/oder elektrischen verbrauchern in einem fahrzeug auf fehler
DE102009037497B4 (de) Diagnosevorrichtung für schlüsselloses Zugangssystem
EP0656590B1 (de) Messvorrichtung zum Testen der Verbindungen zwischen wenigstens zwei Baugruppen
EP4018603A1 (de) Verfahren zur positionserkennung eines busteilnehmers
DE102024000599B3 (de) Diagnoseverfahren für eine Empfangsantenne und System
DE102007007776B3 (de) Testsystem und Verfahren zum Prüfen einer Baugruppe
DE10348297B4 (de) Prüfvorrichtung für Steuergeräte eines Kraftfahrzeugs und Verfahren zum Prüfen von Steuergeräten eines Kraftfahrzeugs
EP1430318A2 (de) Verfahren und vorrichtung zur lokalisierung eines leitungsfehlers
DE102018217406B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Prüfen einer elektrischen Baugruppe
EP1591796A1 (de) Antennenerkennungssystem

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19991021

R021 Search request validly filed

Effective date: 19991008

R163 Identified publications notified

Effective date: 20000313

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: DELPHI DELCO ELECTRONICS EUROPE GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: FUBA AUTOMOTIVE GMBH, 31162 BAD SALZDETFURTH, DE

Effective date: 20001004

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20021126

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20050224

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20061130

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: DELPHI DELCO ELECTRONICS EUROPE GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: FUBA AUTOMOTIVE GMBH & CO. KG, 31162 BAD SALZDETFURTH, DE

Effective date: 20080626

R071 Expiry of right