DE29816933U1 - Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen bei Waffensystemen, bei welchen Geschoß und Treibladung getrennt zugeführt werden - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen bei Waffensystemen, bei welchen Geschoß und Treibladung getrennt zugeführt werdenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
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-
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Landscapes
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Description
R-C. SROKA, DRES. FEDEF?" *"" "" "REf^ER KUKORUS
PATENTANWÄLTE & EUROPEAN PATENT ATTORNEYS VOLKER KUKORUS
JAN SROKA RECHTSANWÄLTE
DR. HEINZ FEDER
JAN SROKA
PARTNER DER CONSULEGIS EWlV 5
4O545 DÜSSELDORF 42579 HEIUGENHAUS
TELEFON (O2 11) 55 34 O2
· TELEFAX (0211)570316
21. September 1998 WF/Bl
Unsere Akte 98-20-43
FAC Frank Abels Consulting & Technology
Gesellschaft mbH, Hans-Krüger-Str. 34-46,
9633 Munster
Gesellschaft mbH, Hans-Krüger-Str. 34-46,
9633 Munster
Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen bei
Waffensystemen, bei welchen Geschoß und Treibladung
getrennt zugeführt werden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen bei Waffensystemen,
bei welchen Geschoß und Treibladung getrennt zugeführt werden.
Die Reichweite einer Rohrwaffe kann prinzipiell auf zwei Arten gesteuert werden. Zunächst kann man dem
Rohr verschiedene Anstellwinkel (= Abschußwinkel) geben. Sollte dies allein nicht ausreichen, kann die
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Stärke der Treibladung variiert werden. Bei einigen
Waffensystemen bilden zu diesem Zweck Geschoß und
Treibladung keine Einheit, sondern werden getrennt
geladen. Treibladungen verschiedener Stärke haben naturgemäß auch verschiedene Abmessungen (Längen). Einige
der Treibladungen sind so kurz, daß von ihnen
Waffensystemen bilden zu diesem Zweck Geschoß und
Treibladung keine Einheit, sondern werden getrennt
geladen. Treibladungen verschiedener Stärke haben naturgemäß auch verschiedene Abmessungen (Längen). Einige
der Treibladungen sind so kurz, daß von ihnen
zwei oder mehrere Platz im Ladungsraum der Waffe hinter dem Geschoß finden.
Wenn irrtümlich statt einer Ladung zwei oder mehrere
geladen werden, erhöht sich natürlich auch die Reichweite unzulässig und ungeplant. Hierdurch sind in der Vergangenheit beim Übungsschießen bereits schwere
Schießunfälle vorgekommen.
geladen werden, erhöht sich natürlich auch die Reichweite unzulässig und ungeplant. Hierdurch sind in der Vergangenheit beim Übungsschießen bereits schwere
Schießunfälle vorgekommen.
Zur Vermeidung solcher Doppe!ladungen sind bislang
optische Kontrollen im Rahmen des Schießdrills vorgesehen, d.h.-, das Personal muß darauf achten, daß nur
eine Treibladung geladen wird.
eine Treibladung geladen wird.
Das Problem bei der rein optischen Kontrolle durch
das Personal besteht darin, daß es auch dadurch technisch nicht unmöglich ist, zwei oder mehrere Treibladungen
im Ladungsraum der Waffe zu plazieren. Die Sicherheit dieser Kontrolle ist von der ständigen hohen
Konzentration und Aufmerksamkeit des Personals abhängig. Bedingt durch menschlichen Irrtum oder Mißverständnisse
sind Fehler unvermeidbar.
sind Fehler unvermeidbar.
Bisher gab es zur Verhinderung von Mehrfachladungen,
insbesondere Doppelladungen, keine technische Lösung,
insbesondere Doppelladungen, keine technische Lösung,
98-20-43
sondern nur Verhaltensmaßregeln als Teil des Schießdrills.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine technische Lösung zur Vermeidung von Mehrfachladungen,
insbesondere Doppelladungen zu finden, welche die rein optische Kontrolle durch das Sicherheits- und
Bedienpersonal ergänzt oder ganz ablöst. Die technische Lösung sollte von einfacher und möglichst preisgünstiger
Art sein, und zudem sollte die Handhabung der Treibladungen nicht beeinträchtigt werden.
Eine Lösung dieser Aufgabe ist in der deutschen Patentanmeldung Nr. 198 21 050.7 mit älterem Zeitrang
beschrieben.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine alternative Lösung die es gestattet, die Länge der zugeführten
Treibladungen in besonders einfacher Weise zu überwachen. Die Lösung ist durch die Merkmale aus dem
Schutzanspruch 1 der vorliegenden Anmeldung gegeben. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Auch der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Länge der verschiedenen Treibladungen
durch den Sicherheitsadapter so zu vergrößern, daß aus rein baulichen Gründen keine zwei Treibladungen
in den Ladungsraum der Waffe passen. Die besondere Einfachheit dieser Lösung wird dadurch erreicht,
daß die Länge des Sicherheitsadapters so bemessen
98-20-43
ist, daß die Gesamtlänge von Sicherheitsadapter und Treibladung der Länge des Ladungsraumes der Waffe
entspricht.
Werden Treibladungen unterschiedlicher Länge eingesetzt, beispielsweise Treibladungen, die aus einer
unterschiedlichen Anzahl von Teilladungen aufgebaut sind, so werden auch Sicherheitsadapter unterschiedlicher
Länge verwendet, wobei die Längen der Sicherheitsadapter jeweils so gewählt sind, daß die oben
angegebene Bedingung für die Gesamtlänge von Sicherheitsadapter und Teilladung erfüllt ist.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß ein Prüfgerät zur Kontrolle der Treibladungslänge nur auf einen festen
Wert, nämlich die Länge des Ladungsraumes eingestellt sein muß. Die Fehlerquelle "falscher Meßwert eingestellt"
entfällt damit.
Auch bei dieser Lösung beeinträchtigt der Sicherheitsadapter das Schießverhalten praktisch nicht und
kann auch nachträglich, d.h. bei bereits gefertigter Munition nachgerüstet werden.
Der als säckchenförmiges Bauelement ausgebildete Sicherheitsadapter
soll aus einem Material bestehen, welches bei den durch das Abbrennen der Treibladung
im Ladungsraum der Waffe entstehenden Temperaturen entweder vollständig rückstandsfrei verbrennt oder
nur wenig feinzerstäubten Rückstand hinterläßt, der möglichst keine umweltschädigenden Bestandteile enthalten
soll.
98-20-43
Um dies in optimaler Weise zu erreichen, hat es sich bei vorteilhaften Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bewährt, als Material für die Umhüllung des Sicherheitsadapters Naturseide oder
Kunstseide zu verwenden, die bei diesen Temperaturen vollständig rückstandsfrei verbrennt. Weiterhin kann
als Material für die Umhüllung auch Baumwolle verwendet werden.
Als Granulatmaterial für die Füllung des Sicherheitsadapters hat sich in erster Linie Industrie-Popcorn
als besonders vorteilhaft erwiesen. Popcorn entsteht bekanntlich durch Dämpfen von Mais- oder Reiskörnern
bei Überdruck und plötzlicher Druckreduktion unter Zerbersten und erheblicher Volumenzunahme der
ursprünglichen Körner. Industrie-Popcorn ist eine Popcornvariante ohne Additive, also eine ungezuckerte
und ungesalzene Variante, die zu Verpackungszwecken hergestellt wird. Es hat sich gezeigt, daß bei der
Verwendung von Industrie-Popcorn als Granulatmaterial keine, aus Festteilchen bestehenden Rückstände im Geschützrohr
nachgewiesen werden konnten und es wurden beim Abschuß auch keine derartigen Rückstände aus dem
Geschützrohr ausgestoßen. Dies läßt den Schluß zu, daß Industrie-Popcorn bei den angegebenen Temperaturen
rückstandsfrei verbrennt oder zu nicht beobachtbaren Partikeln zerlegt wird. Insgesamt hat die Verwendung
von Industrie-Popcorn als Füllmaterial folgende Vorteile:
a) der Umhüllung des Sicherheitsadapters wird eine feste stabile verwendungsgerechte Form gegeben, da
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das Material wenig verformbar ist;
b) das Material hinterläßt ähnlich wie die Naturseide als Umhüllung im Geschützrohr keine Rückstände;
c) es gelangen keine festen Reststoffe in die Umwelt;
d) das Material ist hinreichend feuchtigkeitsresistent.
15
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Die Beständigkeit gegen Feuchtigkeit kann durch eine Imprägnierung der Granulatkörner, beispielsweise mit
Wasserglas, gesteigert werden.
Selbstverständlich sind im Prinzip auch andere Stoffe zur Verwendung als Granulatmaterial geeignet, wenn
sie die erforderlichen mechanischen Eigenschaften aufweisen. So können beispielsweise auch Körner aus
geschäumten Polystyrol (Handelsname "Styropor") oder aus geschäumtem Polypropylen (PP) als Granulatmaterial
verwendet werden.
Durch eine geeignete Farbgebung (hellrot, hellorange ect.) für das Textilmaterial der Umhüllung kann erreicht
werden, daß eine Treibladung mit daran befestigtem Sicherheitsadapter auf einen Blick als
"sichere" Ladung identifiziert werden kann.
Die mechanische Festigkeit des erfindungsgemäßen Sicherheitsadapters
macht es möglich, zur Kontrolle der
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fertigen Treibladungen, diese mit einer Längenmeßeinrichtung zu prüfen die, wie oben erwähnt, in diesem
Falle nur auf einen festen Wert, nämlich die Länge des Ladungsraumes eingestellt sein muß.
Das Befestigen des erfindungsgemäßen Sicherheitsadapters
an der Treibladung ist bei Treibladungen, die als mit Bändern verschnürtes Paket aus ein oder mehreren
zylindrischen Beuteln aufgebaut sind, einfach. Grundsätzlich könnte der Sicherheitsadapter zu seiner
Befestigung unter die Verschnürung der Treibladung mit eingebunden werden. Da allerdings bei der Lösung
nach der vorliegenden Erfindung, beispielsweise bei einer nur aus einem derartigen Beutel bestehenden
Treibladung der Sicherheitsadapter eine relativ große Länge aufweist, hat es sich als besonders vorteilhaft
erwiesen, wenn an der Mantelfläche des Sicherheitsadapters zwei oder mehr Schlaufen angeordnet sind,
durch welche die Bänder der Treibladung hindurchgezogen und miteinander verknotet sind derart, daß der
Sicherheitsadapter fest auf die Vorderseite der Treibladung aufgebunden ist. Dabei können die Schlaufen
an der Mantelfläche des Sicherheitsadapters aus dem gleichen Textilmaterial bestehen, wie die Umhüllung
des Sicherheitsadapters.
Im folgenden wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels die Erfindung näher
erläutert.
98-20-43
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in einer schematisierten Darstellung in Vorderansicht eine Treibladung mit aufgebundenem Sicherheit
sadapter;
10
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Fig. 2 eine Darstellung der Kombination Treibladung-Sicherheitsadapter
gemäß Fig. 1 in Seitenansicht;
Fig. 3 in ebenfalls schematisierter Darstellung die Anordnung der Kombination Treibladung-Sicherheitsadapter
gemäß Fig. 1 und 2 innerhalb des geschnitten dargestellten Ladungsraums einer Waffe.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine übliche Treibladung 4, die als zylindrischer Beutel aus Kunstseide oder
Baumwolle ausgebildet ist und mit dem Treibladungspulver gefüllt ist. Die Treibladung kann auch aus
mehreren derartiger Beutel aufgebaut sein. An der Treibladung 4 sind Bänder 3 befestigt, mittels derer
auf der Oberseite der Treibladung 4 ein Sicherheitsadapter 1 auf die Vorderseite der Treibladung 4 aufgebunden
ist. Der Sicherheitsadapter 1 ist als zylindrisches säckchenförmiges Bauelement ausgebildet,
welches eine Umhüllung besitzt, die als zylindrischer Beutel mit einem kreisförmigen Deckel, einem kreisförmigen
Bodenteil und einem hohlzylindrischen Mittelteil
ausgestaltet ist. Die Füllung des Beutels besteht aus einem nicht dargestellten Granulatmaterial,
vorzugsweise aus Industrie-Popcorn. Zur Befestigung
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des Sicherheitsadapters 1 auf der Treibladung 4 besitzt ersterer an seiner Mantelfläche zwei Schlaufen
2, durch welche die Bänder 3 der Treibladung 4 hindurchgezogen und über Knoten 3.1 miteinander verbunden
sind. Somit ist der Sicherheitsadapter 1 fest auf die Oberseite der Treibladung 4 aufgebunden.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die Länge LA des Sicherheitsadapters
1 so bemessen, daß die Summe aus der Länge LA des Sicherheitsadapters 1 und der 15
Länge LT der Treibladung 4 genau der Länge LL des Ladungsraumes 5 der Waffe entspricht. Es gilt also die
aus Fig. 3 ablesbare Beziehung LL=LT+LA.
In Fig. 3 ist davon ausgegangen, daß die Treibladung 4 aus einer Teilladung, also einem der oben beschriebenen
Beutel aus Kunstseide oder Baumwolle, der mit Treibladungspulver gefüllt ist, besteht. Bei einer
Treibladung, die aus mehreren Teilladungen aufgebaut ist und damit eine größere Länge LT besitzt, wird die
Länge LA des Sicherheitsadapters so gewählt, daß die obige Beziehung erfüllt ist. Beim Einsetzen von
Treibladungen unterschiedlicher Länge werden also auch Sicherheitsadapter mit entsprechend angepaßten
unterschiedlichen Längen verwendet.
Damit ist mit Sicherheit verhindert, daß versehentlich mehr als die eine vorgesehene Treibladung in den
Ladungsraum eingebracht werden kann. 35
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Selbstverständlich ist es möglich, den Sicherheitsadapter auch auf einer Treibladung zu befestigen, die
als modulare Treibladung aufgebaut ist. Hierzu wird
eine Hilfsschnürung verwendet, die aus einem textlien Bodenstück mit daran befestigten Bändern besteht.
als modulare Treibladung aufgebaut ist. Hierzu wird
eine Hilfsschnürung verwendet, die aus einem textlien Bodenstück mit daran befestigten Bändern besteht.
Auch diese Befestigungsart ist aus den Fig. 1 und 2
ablesbar. Die Bänder 3 der Hilfsverschnürung sind in
diesem Fall nicht fest mit der Treibladung 4 verbunden,
sondern umfassen diese nur und sind in der gleichen Weise wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, durch die Schlaufen 2 des Sicherheitsadapters 1 hindurchgezogen und durch Knoten 3.1 miteinander verbunden. Der Sicherheitsadapter 1 ist dann ebenfalls fest auf die
Vorderseite der Treibladung 4 aufgebunden.
ablesbar. Die Bänder 3 der Hilfsverschnürung sind in
diesem Fall nicht fest mit der Treibladung 4 verbunden,
sondern umfassen diese nur und sind in der gleichen Weise wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, durch die Schlaufen 2 des Sicherheitsadapters 1 hindurchgezogen und durch Knoten 3.1 miteinander verbunden. Der Sicherheitsadapter 1 ist dann ebenfalls fest auf die
Vorderseite der Treibladung 4 aufgebunden.
Claims (13)
1. Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen
bei Waffensystemen, bei welchen Geschoß und
Treibladung getrennt zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder zuzuführenden Treibladung (4) ein Sicherheitsadapter (1) angeordnet
Treibladung getrennt zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder zuzuführenden Treibladung (4) ein Sicherheitsadapter (1) angeordnet
ist, der als im wesentlichen zylindrisches, säckchenförmiges Bauelement ausgebildet ist, das über
eine Befestigungsvorrichtung an dem vorderen Ende der Treibladung befestigt ist und das eine Umhüllung
aufweist, die aus einem dünnen Textilmaterial besteht, welches bei den durch das Abbrennen der
Treibladung im Ladungsraum der Waffe entstehenden Temperaturen rückstandsfrei verbrennt, und die mit einem Granulatmaterial gefüllt ist, dessen Körner eine poröse oder aufgeschäumte Struktur besitzen
Treibladung im Ladungsraum der Waffe entstehenden Temperaturen rückstandsfrei verbrennt, und die mit einem Granulatmaterial gefüllt ist, dessen Körner eine poröse oder aufgeschäumte Struktur besitzen
und das bei den durch das Abbrennen der Treibladung
im Ladungsraum der Waffe entstehenden Temperaturen verbrannt oder mindestens zerstäubt wird, wobei die Länge (LA) des Sicherheitsadapters (1)
so bemessen ist, daß die Gesamtlänge (LA+LT) von
im Ladungsraum der Waffe entstehenden Temperaturen verbrannt oder mindestens zerstäubt wird, wobei die Länge (LA) des Sicherheitsadapters (1)
so bemessen ist, daß die Gesamtlänge (LA+LT) von
Sicherheitsadapter (1) und Treibladung (4) der
Länge (LL) des Ladungsraums (5) der Waffe entspricht
.
Länge (LL) des Ladungsraums (5) der Waffe entspricht
.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für die Umhüllung des Si-
cherheitsadapters (1) Naturseide dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für die Umhüllung des Si-
cherheitsadapters (1) Kunstseide dient.
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4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für die Umhüllung des
Sicherheitsadapters (1) Baumwolle dient.
Sicherheitsadapters (1) Baumwolle dient.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Granulatmaterial Industrie-Popcorn
dient.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Granulatmaterial
Puff-Reis dient.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Granulatmaterial geschäumtes
Polystyrol dient.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Granulatmaterial geschäumtes
Polypropylen (PP) dient.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Körner des Granulatmaterials
eine feuchtigkeitsabweisende Imprägnierung aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Imprägnierungsmittel Wasserglas
dient.
dient.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung als zylin-
·♦ ♦ · · • t ·
98-20-43 13
drischer Beutel mit einem kreisförmigen Deckel und einem kreisförmigen Bodenteil und einem hohlzylindrischen
Mittelteil ausgebildet ist, die durch Vernähen miteinander verbunden sind, wobei das
Mittelteil aus einem rechteckigen Textilabschnitt
besteht, dessen in Längsrichtung verlaufende Ränder in einer Längsnaht miteinander verbunden sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 für
Treibladungen, die als mit Bändern verschnürtes Paket aus ein oder mehreren zylindrischen Beuteln
aufgebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mantelfläche des Sxcherheitsadapters (1) zwei oder
mehr Schlaufen (2) angeordnet sind, durch welche die Bänder (3) der Treibladung (4) hindurchgezogen
und derart miteinander verknotet sind, daß der Sicherheitsadapter (1) fest auf die Vorderseite
der Treibladung (4) aufgebunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 für
Treibladungen, die als modulare Treibladung mit aufeinandergesteckten zylindrischen Modulen aufgebaut
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung eine Hilfsverschnürung aufweist,
die aus textilem Material besteht und ein Bodenstück mit daran in Kreuzform befestigten Bändern
aufweist, wobei das Bodenstück an der Rückseite der Treibladung (4) angeordnet ist und die
Bänder (3) an der Mantelfläche entlanggeführt sind und an der Mantelfläche des Sicherheitsadapters
(1) zwei oder mehr Schlaufen (2) angeordnet sind,
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durch welche die Bänder (3) der Hilfsverschnürung
hindurchgezogen sind und derat miteinander verknotet sind, daß der Sicherheitsadapter (1) fest auf
die Vorderseite der Treibladung (4) aufgebunden ist.
10
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29816933U DE29816933U1 (de) | 1998-09-22 | 1998-09-22 | Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen bei Waffensystemen, bei welchen Geschoß und Treibladung getrennt zugeführt werden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29816933U DE29816933U1 (de) | 1998-09-22 | 1998-09-22 | Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen bei Waffensystemen, bei welchen Geschoß und Treibladung getrennt zugeführt werden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29816933U1 true DE29816933U1 (de) | 1998-11-26 |
Family
ID=8062945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29816933U Expired - Lifetime DE29816933U1 (de) | 1998-09-22 | 1998-09-22 | Vorrichtung zur Verhinderung von Mehrfachladungen bei Waffensystemen, bei welchen Geschoß und Treibladung getrennt zugeführt werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29816933U1 (de) |
-
1998
- 1998-09-22 DE DE29816933U patent/DE29816933U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990114 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20020501 |
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| R082 | Change of representative |
Representative=s name: BAUER WAGNER PELLENGAHR SROKA PATENT- & RECHTS, DE |