DE29816729U1 - Schweißbrenner für einen Industrieroboter - Google Patents
Schweißbrenner für einen IndustrieroboterInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/133—Means for feeding electrodes, e.g. drums, rolls, motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/126—Controlling the spatial relationship between the work and the gas torch
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Description
Die Neuerung betrifft einen Schweißbrenner, insbesondere für einen Industrieroboter,
mit einer Düse, in der ein Schweißdraht geführt ist. Sie betrifft ferner einen Industrieroboter mit einem Schweißbrenner.
In der Praxis werden Industrieroboter häufig zum Schweißen eingesetzt. Bedingt
durch Toleranzen in den zu schweißenden Einzelteilen müssen die Industrieroboter
bzw. Schweißroboter oftmals eine Schweißkontur abtasten oder suchen. Hierfür stehen bereits die unterschiedlichsten Sensoren zur Verfügung, beispielsweise taktile
Sensoren, Laserscanner oder Initiatoren. Bedingt durch deren große Bauform ist ihr Einsatz jedoch oftmals nicht möglich.
Es ist auch bereits versucht worden, den Schweißdraht des Schweißbrenners zum
Suchen der Kontur zu verwenden. Dies würde den Vorteil mit sich bringen, daß für
den Abtastvorgang oder Suchvorgang kein zusätzliches Gerät erforderlich wäre, was sich auch günstig auf den Systempreis auswirken würde. Die Verwendung des
Schweißdrahtes zum Suchen der Schweißkontur scheitert in der Praxis allerdings daran, daß die damit erzielbare Genauigkeit nicht ausreicht. Der Schweißdraht liegt
nämlich locker in der Düse bzw. in der Führungsspirale der Düse, so daß er mehrere
Millimeter Schlupf haben kann. Dementsprechend konnte der Schweißdraht bisher nur zur Anfangsfindung verwendet werden, um anschließend mit einem Lichtbogen-Sensor
die Schweißnaht zu verfolgen. Für diese Anfangsfindung genügt ei-
ne verhältnismäßig grobe Positionierung, da nach der Zündung des Schweißlichtbogens
die Position korrigiert werden kann.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Schweißbrenner der eingangs angegebenen
Art vorzuschlagen, mit dem die Position eines Werkstücks ermittelt werden kann.
Gemäß der Neuerung wird die Aufgabe durch eine Klemmeinrichtung zum Festklemmen
des Schweißdrahts gelöst. Dadurch, daß der Schweißdraht festgeklemmt wird, kann der Schweißbrenner verfahren werden, ohne daß das Ende des
Schweißdrahtes seine vertikale Position verändert. Dadurch kann die Genauigkeit beim Positionieren des Schweißdrahtes erheblich gesteigert werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Vorzugsweise ist die Klemmeinrichtung als Kolben-Zylinder-Einheit ausgebildet. Die
Kolben-Zylinder-Einheit weist vorzugsweise einen Klemmbolzen zum Festklemmen des Schweißdrahts auf. Vorzugsweise ist die Kolben-Zylinder-Einheit preßluftbetätigbar.
Die Düse weist vorzugsweise eine Führungsspirale auf.
Gemäß der Neuerung ist ein Industrieroboter mit einem neuerungsgemäßen
Schweißbrenner versehen.
Ein Ausführungsbeispiei der Neuerung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Schweißbrenner für einen Industrieroboter in einer schematischen
Seitenansicht,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Schweißbrenners,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Schaltung des Schweißbrenners und
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Schaltung des Schweißbrenners und
Fig. 4 einen Schweißbrenner nach dem bekannten Stand der Technik in einer
schematischen Seitenansicht und in einem Querschnitt durch die Düse.
In der Fig. 4 ist ein bekannter MIG-MAG-Brenner (Schweißbrenner) schematisch
dargestellt. Er weist eine Führungsspirale 1 auf, in der ein Schweißdraht 2 geführt
ist. Die Führungsspirale beginnt hinter einem Drahtantrieb 3, der aus gegenläufig
angetriebenen Rollen besteht, und endet bei einer Düse 4, an der das Ende der Führungsspirale 1 befestigt ist.
Im rechten unteren Bereich der Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Führungsspirale
1 gezeigt, in der sich der Draht 2 befindet.
Im Betrieb fährt der Roboter mit dem Schweißbrenner über ein Drahtabschneidegerät
(in der Zeichnung nicht dargestellt). Dort wird der Draht 2 durch den Drahtantrieb
3 um eine vorbestimmte definierte Strecke von beispielsweise 30 mm herausgefahren.
Das Drahtabschneidegerät schneidet den Draht in einem vorbestimmten, definierten Abstand von beispielsweise 15 mm von der Unterkante der Düse ab.
Danach fährt der Roboter den Schweißbrenner zu der Position, die vermessen werden soll (Meßpunkt), und startet das Suchprogramm. Vom Drahtabschneiden
bis zum Meßpunkt verändert sich jedoch - durch die Vorspannung des Drahtes in der Führungsspirale und durch die Bewegung des gesamten Schlauchpaketes (die
Länge I des Schlauchpakets von der Düse bis zum Drahtantrieb beträgt etwa 1,5 m
bis 3 m)- der Abstand zwischen dem Ende des Drahtes 2 und der Unterkante der Düse 4 um bis zu 5 mm. Damit ist ein genaues und sicheres Vermessen des Bauteils
nicht mehr möglich. Die Messungen können nur zur Grobpositionierung verwendet werden.
Durch die neuerungsgemäße Lösung, die in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, wird hier
Abhilfe geschaffen. Auch hier ist der Schweißdraht 2 in einer Führungsspirale 1 geführt und durch einen Drahtantrieb 3 vorschiebbar. Der Schweißdraht 2 wird in
der Düse 4 geführt. Zwischen dem Ende der Führungsspirale 1 und der Düse 4 ist
allerdings eine Klemmeinrichtung 5 angeordnet, die mit der Düse 4 verbunden ist.
Die Klemmeinheit weist eine Durchgangsöffnung auf, durch die der Schweißdraht 2 läuft. Die Klemmeinrichtung 5 ist betätigbar, so daß der Schweißdraht 2 durch die
Klemmeinrichtung 5 festklemmbar ist.
Die Fig. 2 zeigt die Düse 4 in einer vergrößerten, detaillierteren Darstellung. Sie
weist einen Brennerhals 6 auf, in dem eine weitere Führungsspirale 7 für den Schweißdraht 2 angeordnet ist. An die weitere Führungsspirale 7 schließt sich eine
Kontakt-Düse 8 an, die mit dem unteren Ende des Brennerhalses 6 verbunden ist und die den Schweißdraht 2 umschließt. Der Brennerhals 6 ist am oberen Ende mit
einem Zwischenstück 9 verbunden, welches den Schweißdraht 2 umschließt und
führt und welches zwischen der Führungsspirale 1 und der weiteren Führungsspirale
7 liegt.
Mit dem Zwischenstück 9 und dem Brennerhals 6 ist die Klemmeinrichtung 5 verbunden,
die einen Klemm-Zylinder 10 aufweist, in dem ein Klemmbolzen 11 betätigbar
geführt ist. Das in der Fig. 2 rechts gezeigte Ende des Klemmbolzens ist als Kolben ausgebildet. Das dort links gezeigte Ende des Klemmbolzens 11 befindet
sich in einem geringen Abstand vom Schweißdraht 2.
Der Klemmzylinder 10 ist durch Druckluft 12 betätigbar. Wenn dem Klemm-Zylinder
10 Druckluft 12 zugeführt wird, bewegt sich der Klemmbolzen 11 in der Darstellung
der Fig. 2 nach links, so daß der Schweißdraht 2 festgeklemmt wird.
Im Betrieb fährt der Industrieroboter bzw. Schweißroboter mit dem Schweißbrenner
über ein Drahtabschneidegerät (in der Zeichnung nicht dargestellt). Der Schweißdraht
wird durch den Drahtantrieb 3 vorgeschoben, so daß sein Ende um einen bestimmten
Abstand von beispielsweise 30 mm von der Unterkante der Düse 4 aus dieser herausfährt. In dieser Stellung wird der Klemmbolzen 11 betätigt, so daß der
Schweißdraht 2 festgeklemmt ist. Anschließend schneidet das Drahtabschneidegerät
den Schweißdraht 2 in einem bestimmten Abstand von beispielsweise 15 mm von der Unterkante der Düse 4 ab. Danach fährt der Industrieroboter den Schweiß-
-5-
brenner zu der Position, die vermessen werden soll (Meßpunkt) und startet das
Suchprogramm. Währenddessen bleibt der Schweißdraht festgeklemmt. Die vertikale Lage des Endpunkts des Schweißdrahts 2 gegenüber der Düse 4 kann sich
dadurch nicht mehr verändern. Dies ermöglicht ein für das MIG-MAG-Schweißen
ausreichend genaues Vermessen des Bauteiles.
Die Fig. 3 zeigt ein Beispiel für die elektrische Schaltung des Schweißbrenners. Der
die Brenner-Düse 4 durchlaufende Schweißdraht 2 ist vorgeschoben und in einem definierten Abstand zur Brenner-Düse 4 abgeschnitten worden. An den Schweißdraht
2 ist über ein Relais 13 der Pluspol einer Spannungsquelle 14 angeschlossen,
deren Minuspol mit dem Werkstück 15 verbunden ist. Das Relais 13 betätigt einen Schalter 16, der einen mit der Steuerung verbundenen Stromkreis schließt.
Im Betrieb wird das Ende des Schweißdrahts 2 in einem geringen Abstand von der
Oberfläche 17 des Werkstücks positioniert, so daß der Stromkreis noch nicht geschlossen
ist. Der Schweißdraht kann jetzt in der horizontalen Suchrichtung 18 über das Werkstück 15 bewegt werden. Sobald der Schweißdraht 2 den Absatz 19
des Werkstücks 15 erreicht und berührt, ist der Stromkreis geschlossen, und das Relais 13 betätigt den Schalter 16. Der Roboter bewegt sich während des Suchvorgangs
über die Oberfläche 17 des Werkstücks 15, ohne daß der Schweißdraht 2 diese Oberfläche 17 berührt. Dies ist nur mit einer exakten Drahtposition möglich,
die durch die Neuerung erreicht werden kann. Der Schalter 16 schaltet erst dann,
wenn der Schweißdraht 2 den Absatz 19 des Werkstücks 15 erreicht. Die dann erreichte
Position wird in die Steuerung eingelesen und mit der ursprünglichen Position verglichen. Die Position des Werkstücks kann in weiteren Richtungen (Suchrichtungen)
in analoger Weise gesucht und bestimmt werden.
Claims (4)
1. Schweißbrenner, insbesondere für einen Industrieroboter,
mit einer Düse (4), in der ein Schweißdraht (2) geführt ist, gekennzeichnet durch
eine Klemmeinrichtung (5) zum Festklemmen des Schweißdrahts (2).
2. Schweißbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmeinrichtung (5) als vorzugsweise preßluftbetätigte (12) Kolben-Zylinder-Einheit
(10, 11) ausgebildet ist.
3. Schweißbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düse (4) eine Führungsspirale (7) aufweist.
4. Industrieroboter,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
einen Schweißbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29816729U DE29816729U1 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Schweißbrenner für einen Industrieroboter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29816729U DE29816729U1 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Schweißbrenner für einen Industrieroboter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29816729U1 true DE29816729U1 (de) | 1998-12-24 |
Family
ID=8062802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29816729U Expired - Lifetime DE29816729U1 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Schweißbrenner für einen Industrieroboter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29816729U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT411340B (de) * | 1999-11-08 | 2003-12-29 | Fronius Schweissmasch Prod | Verfahren zum positionieren eines schweissbrenners im mittel eines schweissnahtsollverlaufes |
| NL2003353C2 (nl) * | 2009-08-13 | 2011-02-15 | Translas Tipworks B V | Lasdraadkleminrichting, lasrobotarm met een lasdraadkleminrichting. |
| EP4088852A1 (de) * | 2021-05-12 | 2022-11-16 | SKS Welding Systems GmbH | Verfahren zur detektion von stellen einer fügelinie zwischen bauteilen sowie für ein nachfolgendes schweissverfahren dazu |
| EP4088851A1 (de) * | 2021-05-12 | 2022-11-16 | SKS Welding Systems GmbH | Verfahren zur detektion von stellen einer fügelinie zwischen bauteilen sowie für ein nachfolgendes schweissverfahren dazu |
-
1998
- 1998-09-17 DE DE29816729U patent/DE29816729U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6791062B1 (en) | 1999-11-08 | 2004-09-14 | Fronius International Gmbh | Method for positioning a welding torch in the center-line of the desired course of a weld seam |
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| WO2022238015A1 (de) * | 2021-05-12 | 2022-11-17 | Sks Welding Systems Gmbh | Verfahren zur detektion von stellen einer fügelinie zwischen bauteilen sowie für ein nachfolgendes schweissverfahren dazu |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990211 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20020501 |