DE29780370U1 - Schutzhelm, insbesondere militärischer Schutzhelm - Google Patents
Schutzhelm, insbesondere militärischer SchutzhelmInfo
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Description
WO 97/45032 PCT/DE97/01060
Beschreibung
Schutzhelm, insbesondere militärischer Schutzhelm
Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm, insbesondere militarisehen
Schutzhelm, mit einer stabilen Heinikalotte und einem aus mehreren miteinander verbundenen Bändern gebildeten Tragkorb,
der an seine Bänder angeformte, zur Helmkalotte zeigende, plastisch
verformbare Noppen aufweist und mit Befestigungsteilen so an mehreren Punkten mit der Helmkalotte verbunden ist, daß
der Tragkorb über die Noppen mit einer Vorspannung an der Innenseite der Helmkalotte anliegt.
Ein derartiger Schutzhelm, wie er als militärischer Schutzhelm durch EP 0 423 379 Bl bekannt ist, verbindet die Funktion einer
guten Stoßdämpfung durch die plastisch verformbaren Noppen
des Tragkorbes der Innenausstattung mit einer guten Durchlüftbarkeit
des Helms. Die auch beim Aufprall von Geschossen auf die für militärische Zwecke beschußfeste Helmkalotte auftretenden
Schläge werden dadurch wirksam bedämpft, daß die Noppen fest an der Innenseite der Helmkalotte anliegen und somit unmittelbar
beim Aufprall des Geschosses plastisch verformt werden. Die hierfür erforderliche Vorspannung des Tragekorbs gegenüber
der Helmkalotte wird durch eine entsprechende Befestigung des Tragkorbes an der Helmkalotte sichergestellt. Der
Tragkorb wird üblicherweise fest mit der Helmkalotte verschraubt, wodurch die nötige Vorspannung gewährleistet werden
kann.
Durch andere Typen von Schutzhelmen, beispielsweise Motorradhelme,
ist es bekannt, die Innenausstattung durch Druckknöpfe an der Helmkalotte zu befestigen und so insbesondere für Reini-
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gungszwecke herausnehmbar auszubilden. Aufgrund der Vorspannung,
mit der der Tragkorb des gattungsgemäßen Schutzhelms zur Erzielung einer guten Stoßdämpfung an der Helmkalotte anliegen
muß, ist eine Druckknopfbefestigung zur Gewährleistung der Herausnehmbarkeit des Tragkorbes nicht mit der erforderlichen
Befestigungssicherheit realisierbar.
Zur Reinigung des Tragkorbes ist es daher bei den bekannten Schutzhelmen der gattungsgemäßen Art erforderlich, die üblicherweise
an drei Punkten erfolgte Verschraubung der Innenausstattung mit der Helmkalotte zu lösen, so daß ein gewisser
Montage-aufwand benötigt wird.
Ausgehend von der Problemstellung, den Montageaufwand für die
Entfernung der mit dem Tragkorb gebildeten Innenausstattung zu reduzieren ist erfindungsgemäß ein Schutzhelm der eingangs erwähnten
Art dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Befestigungsteilen
und Helmkalotte durch einen Bolzen und eine den Bolzen übergreifende Gabelanordnung gebildet ist, deren
offene Seite so ausgerichtet ist, daß die Einführung des Bolzens aus einer erhöhten Vorspannung des Tragkorbes gegen die
Helmkalotte unter Reduzierung der Vorspannung erfolgt und daß der Bolzen durch Anliegen an der geschlossenen Seite der Gabelanordnung
die für den Gebrauch gewünschte Vorspannung si-5 chert. -
Erfindungsgemäß kann der Tragkorb ohne Montageaufwand von der
Helmkalotte entfernt werden, wenn die Verbindung durch eine Bolzen-Gabel-Anordnung gebildet ist und die Montage so erfolgt,
daß der Tragkorb in einen Zustand einer erhöhten Vorspannung gepreßt wird und sich teilweise entspannend an der
Bolzen-Gabel-Anordnung abstützt, so daß die für den Gebrauch verbleibende Vorspannung bereit szur Sicherung der Verbindung
beiträgt, weil ein zu-fälliges Lösen der Verbindung wegen der
dafür erforderlichen Erhöhung der Vorspannung in der Praxis ausgeschlossen ist.
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Die Sicherung der Bolzen-Gabel-Verbindung kann noch dadurch verbessert werden, daß die Gabel-Anordnung eine die offene
Seite bildende elastisch verformbare Verengung als Einführweg , für den Bolzen und an der geschlossenen Seite eine der Außenabmessung
des Bolzens entsprechende Aufnahmekammer aufweist, in die der Bolzen schnappend einführbar ist.
Mit der Bolzen-Gabel-Verbindung kann zusätzlich eine seitliche Sicherung herbeigeführt werden, wenn der Bolzen einen Bolzenkopf
aufweist, dessen Durchmesser größer als der der Aufnahmekanuner ist. Dabei kann der Bolzenkopf auf der Rückseite der
Aufnahmekammer frei anliegen oder zur Erhöhung der Stabilität
der Verbindung in einer Führungsnut geführt sein, die für den Bolzenkopf im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist.
Im allgemeinen wird es zweckmäßig sein, daß der Bolzen am Helm und die Gabel-Anordnung am Befestigungsstreifen angebracht
sind. Der Bolzen läßt sich als Schraubbolzen in einfacher Weise am Helm befestigen, wobei durch Maßnahmen, wie sie in EP 0
662 286 Al offenbart sind, auch eine unverminderte Beschußfestigkeit
im Bereich des für die Verschraubung erforderlichen Durchbruches der Helmkalotte erhalten bleiben kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform befinden sich die Befesti-5
gungspunkte im unteren Bereich des Tragkorbes, wobei dann die offene Seite der Gabel-Anordnung zur Öffnungsseite der Helmkalotte
zeigt, wenn die Gabel-Anordnung am Befestigungsteil angebracht ist.
Der erfindungsgemäß verwendete Bolzen kann zweckmäßigerweise
gleichzeit zur Befestigung eines Kinnriemens ausgenutzt werden, wobei auch der Kinnriemen abnehmbar befestigt sein kann.
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Die Erfindung soll, im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 eine Ansicht durch die öffnungsaeite eines erfindungsgemäßen
Helmes auf seine Innenseite
Figur 2 einen Vertikalschnitt durch den Helm gemäß Figur 1 im Bereich der vorderen Befestigungspunkte
Figur 3 eine Darstellung gemäß Figur 2 für eine Variante
Figur 4 eine vergrößerte Darstellung eines Befestigungsteils für den Tragkorb
Figur 5 eine Schnittdarstellung einer Befestigung des Befestigungsteils
an einem in die Helmkalotte eingeschraubten Bolzen
Figur 6 Ansichten eines ersten Asuführungsbeispiels eines Befestigungsteils,
das an der Helmrückseite gemäß Figur 1 verwendbar ist
Figur 7 Ansichten eines Befestigungsteils, das an seitlichen Befestigungspunkten verwendbar ist
Figur 8 eine Ansicht eines Befestigungsteils für einen Kinnriemen.
Figur 1 läßt eine äußere Helmkalotte 1 erkennen, an deren Innenseite
ein Tragkorb 2 als Teil der Innenausstattung mit Hilfe von drei Befestigungsmittel 3 befestigt ist. Zwei der Befestigungs-
mittel 3 befinden sich im Schläfenbereich auf beiden Seiten der Helmkalotte 1, das dritte Befestigungsmittel 3
mittig auf der Rückseite.
Der Tragkorb besteht aus einer zentralen Ringanordnung 4, von der aus sich radial mehrere Bänder 5 erstrecken. Die radial er-
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streckten Bänder 5 sind durch Verbindungsbänder 6 miteinander
verbunden, im unteren Bereich münden die radialen Bänder 5 in
ein Kopfband 7 ein, das im normalen Tragezustand etwa horizontal um den Kopf des Helmträgers umläuft.
5
Die radialen Bänder 5, die Verbindungsbänder 6 und das Kopfband 7 sind mit hohl ausgebildeten Noppen 8 versehen, über die
der Tragkorb 2 an der Innenseite der Helmkalotte 1 anliegt. Die hierfür benötigte Vorspannung wird durch die geeignete
Lage der Befestigungsmittel 3 erreicht und wird wirksam, weil der Tragkorb 2, der vorzugsweise aus Kunststoff gebildet ist,
eine eigene Formstabilität aufweist. Die Noppen 8 sind aus dem Material des Tragkorbes 2 gebildet und plastisch durch höhere
Drücke verformbar, so daß Stoß- oder Schlagenergie durch die plastische Verformung von den Noppen 8 aufgenommen wird.
Figur 1 läßt auch erkennen, daß einige der Noppen 8, beispielsweise
im Bereich von Ohrwölbungen der Helmkalotte 1 nicht an der Innenseite der Helmkalotte anliegen. Dies gilt jedoch für
die meisten der Noppen 8, so daß der Tragkorb in seiner Gesamtheit durch die von den Befestigungsmitteln 3 aufgebrachte
Vorspannung an der Innenseite der Helmkalotte 1 unter Vorspannung anliegt. .
25' Figur 2 verdeutlicht, daß der Tragkorb 2 Befestigungsteile 9
aufweist, die zusammen mit einem in die Helmkalotte 1 einge-.schraubten
Bolzen 10 das Befestigungsmittel 3 bilden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Befestigungsteil 9
in Form eines L-förmigen Winkels an den Tragkorb 2 angeformt und umgreift einen von der Helmkalotte 1 nach innen vorstehenden
Teil des Bolzens 10 teilweise. Eine seitliche Begrenzung für das Befestigungsteil 9 ergibt sich durch einen am freien
Ende des Bolzens 10 angeordneten Bolzenkopf 11, der das Befestigungsteil
9 in Position hält.
In Figur 2 ist ferner angedeutet, daß der Bolzen 10 ferner eine Befestigungseinrichtung 12 für einen Kinnriemen 13 trägt,
der somit an den Bolzen 10 der beiden seitlichen Befestigungs
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mittel 3 befestigt ist.
Figur 3 zeigt eine Ausführungsvariante der Anordnung gemäß
Figur 2, bei der das Befestigungsteil 9' an den Tragkorb 2 durch einen Niet 14 angenietet ist und somit aus einem anderen
Material als der Tragkorb 2 bestehen kann. Hierdurch kann, falls erforderlich, eine höhere Formstabilität der Befestigungsteile
9' erreicht werden.
Figur 4 zeigt einen Schnitt gemäß Figur 2 {Figur 4b) und eine
Draufsicht des Befestigungsteils 9. Das Befestigungsteil ist L-förmig abgekröpft und bildet eine parallel zur Innenseite
der Helmkalotte 1 liegende flächige Gabel-Anordnung 15 mit einer Aufnahmekammer 16 und einem Einführschlitz 17, der als
zur Aufnahmekamraer 16 konisch verjüngte Verengung ausgebildet
ist. Der Durchmesser der Aufnahmekammer 16 entspricht dem Außendurchmesser
des von der Helmkalotte 1 vorstehenden Bolzens 10, der durch die Verengung 17 in Richtung des Pfeiles A in
Figur 4 in die Aufnahmekammer 16 drückbar ist und dort in einer
Schnappverbindung gehalten wird.
Die Ausführung der Einführungsbewegung des Bolzens 10 in die
Aufnahmekammer 16 der Gabel-Anordnung 15 setzt voraus, daß wie den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist - der Tragkorb 2
stärker als in der Gebrauchsstellung gemäß Figur 2 oder 3 in Richtung Helmoberseite gedruckt wird, wobei sich der Tragkorb
2 beim Einführen durch die Verengung 17 in die Aufnahmekammer
16 teilweise wieder entspannt. Das der Verengung 17 gegenüberliegende
geschlossene Ende der Aufnahmekanuner 16 bewirkt zusammen
mit dem Bolzen 10, daß der Tragkorb 2 in der in Gebrauchsstellung gewünschten Vorspannung gegenüber der Innenseite
der Helmkalotte 1 gehalten wird.
Figur 5 verdeutlicht, daß der Bolzen 10 aus einer Flachkopfschraube
18 und einer Hülse 19 zusammengesetzt ist. Die Befestigung des Bolzens 10 geschieht daher durch Verschraubung der
Flachkopfschraube 18 mit der Hülse 19, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf der Innenseite der Helmkalotte 1
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durch das in eine Nut 20 eingeschnappte Befestigungsteil 12
des Kinn-riemens 13 positioniert wird. Zwischen Befestigungsteil 12 und Bolzenkopf 11, der durch den Boden der Hülse 19
gebildet ist, befindet sich der Raum für die Aufnahme der Gabel-Anordnung
15.
Die Figuren 6 und 7 zeigen zwei konkrete Ausführungsformen von
Befestigungsstücken 9'' und 9'''. Das in Figur 6 dargestellte
Befestigungsstück 9'' wird in dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur
1 als Befestigungsmittel 3 am hinteren Ende der Helmkalotte l verwendet. Das Befestigungsteil 9'' weist von dem
Tragkorb 2 ausgehend eine Höhe auf, die der Höhe benachbarter Noppen 8 entspricht (Fig. 6b), so daß die der Helmkalotte 1
zugewandte Oberfläche des Befestigungsteils 9'' mit der Oberseite der Noppen 8 bezüglich der Innenseite der Helmkalotte 1
etwa fluchtet. Figur 6a läßt erkennen, daß das Befestigungsteil
9'' die Aufnahmekammer 16 und einen die Verengung 17 bildenden Schlitz aufweist, in die der Bolzen 10 nach Herstellung
einer übergroßen Vorspannung einführbar ist, wobei sich die Vorspannung des Tragkorbs 2 teilweise wieder entspannt.
Figur 6c verdeutlicht, daß in dem Befestigungsteil 9'' Aufnahmekämmer
16 und Schlitz 17 Teil einer im Querschnitt T-förmigen Nut 21 sind, wobei die T-förmige Erweiterung 22 der Nut 21
der Führung des Bolzenkopfs 11 dient.
Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Befestigungsteils
9'*', die sich bezüglich der Aufnahmekammer 16, des
Schlitzes 17 und der T-förmigen Nut 21 nicht von dem Befestigungsteil
9'' unterscheidet. Wie Figur 7b zeigt, entspricht diese Ausführungsform der winkeligen Ausbildung des Befestigungsteils
9 gemäß Figur 2, wobei die Höhe des Befestigungsteils S''' etwas niedriger ist als die Höhe einer benachbarten
Noppe 8, weil zusätzlich zu dem Befestigungsteil 9''' auf den Bolzen 10 noch das Befestigungsstück 12 für den Kinnriemen
aufgebracht wird. Die Höhendifferenz zwischen Befestigungsteil
9''' und Bolzen 8 wird daher durch die Stärke des Befestigungsteils 12 für den Kinn-riemen 13 etwas ausgefüllt.
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Ein Befestigungsteil 12 für einen Kinnriemen 13 ist in Figur 8 dargestellt. Dieses weist eine der Aufnahmekammer 16 entsprechende
Aufnahmekammer 23 für den Bolzen 10 auf. Die Aufnahmekammer 23 ist über eine Verengung 24 mit einer Einführungsöffnung
25 verbunden, deren Durchmesser größer als der Durchmesser des Bolzenkopfs 11 ist, so daß der Bolzenkopf 11 durch die
Ein-führungsÖffnung 25 hindurch gesteckt werden kann, woraufhin
der Bolzen über die Verengung 24 in die Aufnahmekammer 23
einschnappbar ist. Der Kinnriemen 13 ist somit über den Bolzen 10 rastend hängbar. Die Bewegungsrichtung des Befestigungsteils
12 relativ zum Bolzen für die Montage des Kinnriemens 13 ist in Figur 8 durch den Pfeil B angedeutet.
Aus den dargestellten Ausführ.ungsbeispielen ist erkennbar, daß
durch die Ausbildung der .Befestigungseinrichtungen 3 mit einem Bolzen 10 und einer Gabel-Anordnung 15 die Vorspannung des
Trag-korbes 2 gegenüber der Helinkalotte 1 für die Befestigung
nicht nur nicht hinderlich ist, sondern für die Stabilität der Befestigung ausgenutzt wird, wobei zur Montage der Befestigungsvorrichtung
3 der Tragkorb 2 in eine übergroße Vorspannung gedruckt werden muß, aus der er sich teilweise entspannend
in die Gabel-Anordnung 15 hineindrückt und dort unter Vorspannung an dem dem Schlitz 17 gegenüberliegenden geschlossenen
Ende der Aufnahmekammer 16 anliegt. 25
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Claims (8)
1. Schutzhelm, insbesondere militärischer Schutzhelm mit
einer stabilen Helmkalotte (1) und einem aus mehreren miteinander verbundenen Bändern (5, 6, 7) gebildeten
Tragkorb (2), der an seine Bänder (5, 6, 7) angeformte zur Helmkalotte (1) zeigende, plastisch verformbare Noppen
(8) aufweist und mit Befestigungsteilen (9, 9', 9'', 9"') so an mehreren Punkten mit der Helmkalotte (1) verbunden
ist, daß der Tragkorb (2) über die Noppen (8) mit einer Vorspannung an der Innenseite der Helmkalotte (1)
anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Befestigungsteilen (9, 9', 9'', 9''') und Helmkalotte (1)
durch einen Bolzen (10) und.eine den Bolzen (10) übergreifende Gabel-Anordnung (15) gebildet ist, deren offene
Seite (17) so ausgerichtet ist, daß die Einführung des Bolzens (10) aus einer erhöhten Vorspannung des Tragkorbes
(2) gegen die Helmkalotte (1) unter Reduzierung der Vorspannung erfolgt und daß der Bolzen (10) durch Anliegen
an der geschlossenen Seite der Gabel-Anordnung (15) die für den Gebrauch gewünschte Vorspannung sichert.
2. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gabel-Anordnung (15) eine die offene Seite bildende, elastisch verformbare Verengung (17) als Einführweg für
den Bolzen (10) und an der geschlossenen Seite eine der Außen-abmessung des Bolzens (10) entsprechende Aufnahmekammer
(16) aufweist, in die der Bolzen (10) schnappend einführbar ist.
. .
3. Schutzhelm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (10) einen Bolzenkopf (11) aufweist, dessen
Durchmesser größer als der der Aufnähmekammer (16) ist.
4. Schutzhelm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel-Anordnung (15) eine T-förmige Führungsnut (21)
aufweist, die zugleich zur Führung des Bolzenkopfes (11) dient.
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WO 97/45032 PCT/DE97/01060
5. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen (10) an der Helmkalotte (1) und die Gabel-Anordnung (15) am Befestigungsteil (9, 9',
9'', 9'·') angebracht sind.
6. Schutzhelm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Befestigungspunkte im unteren Bereich des Tragkorbes (2) befinden und daß die offene Seite (17) der
Gabel-Anordnung (15) zur Öffnungsseite der Helmkalotte
(1) zeigt.
7. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Helmkalotte (1) zeigende Oberfläche der Befestigungsteile (9, 9', 9'', 9''') etwa mit
der Oberseite benachbarter Noppen (8) fluchten.
8. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Bolzen (10) zusätzlich ein Kinnr.iemen (13) befestigt ist.
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