DE29711321U1 - Chipkarte mit integriertem Anzeigefeld - Google Patents
Chipkarte mit integriertem AnzeigefeldInfo
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- G06K19/00—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
- G06K19/06—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
- G06K19/067—Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components
- G06K19/07—Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components with integrated circuit chips
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- G07F7/08—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
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Description
Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Chip- oder Magnet/Chipkarte, deren momentaner
Status (beispielsweise Anzahl der Telefoneinheiten oder geladener Geldbetrag) mittels eines
LCD-Feldes angezeigt wird, welches über eine tandem-type Dünnschichtsolarzelle mit
Strom versorgt wird.
Im allgemeinen kann eine Chipkarte unter Verwendung verhältnismäßig billiger und äußerst
zuverlässiger Bestandteile hergestellt werden. Außerdem besitzen Chipkarten eine vergleichsweise
hohe Speicherkapazität, die eine verzögerungsfreie Aufzeichnung, Wiedergabe und Löschung gestattet und deren wiederholte Verwendung zuläßt. Beispielsweise haben
Banken Systeme entwickelt, die es ermöglichen, ec-Karten mit Bargeld zu beladen,
daß ohne Geheimzahi ausgegeben werden kann.
Eine Schwierigkeit bei bekannten Chipkarten - wie auch bei dieser - besteht allerdings darin,
daß die auf ihnen gespeicherten Informationen nicht sichtbar sind. Ohne vergleichsweise
große und größtenteils stationäre Anzeigegeräte ist es nicht jeder Person zu jedem Zeitpunkt
und an jedem Ort möglich den momentanen (Wert-) Zustand der Karte einzusehen. Getrennte Lese- und Anzeigegeräte müssen zusätzlich verwendet werden, um die Informationen
sichtbar zu machen. Es besteht daher die Notwendigkeit, Chipkarten zu entwickeln,
die einen gewünschten Teil der Informationen in Wort und Zahl direkt sichtbar machen, ohne
fremde Hilfsmittel. Ein System dieser Art wurde beispielsweise in Japan entwickelt: Ein
Magnetkopf prägt auf ein optisch reagierendes magnetisches Substrat die gewünschte Information
reversibel auf. Voraussetzung für die Umsetzung dieses Systems ist jedoch die Umrüstung aller Automaten (beispielsweise Bankomaten und Abbuchungsapperate) im
Verbreitungsbereich eines Kartentyps,
Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfach zu realisierenden Komponenten ein Anzeigesystem
auf der Chipkarte gelegen zu entwickein, daß einen gewünschten Teil der gespeicherten
Information sichtbar macht, ohne daß Geräte umgerüstet werden müßten. Diese Chipkarte besteht aus dem üblichen Plastikkörper (1) mit dem eingelassenen Memory-Chip
(3) oder Smart-Chip mit dem Kontaktfeld (2), wie eine herkömmliche Chipkarte
auch. Zusätzlich sind in die Karte eine tandem-type Solarzelle (7) und ein nach außen
sichtbares Anzeigefeld (5), und eine Verknüpfung zum Memory-Chip (4) integriert. Die Verknüpfung
gibt die gespeicherte Information weiter an den Anzeigechip (6), der diese in Wort und Zahl umsetzt und auf dem Display (5) darstellt. Die Verknüpfung (4) ermöglicht
nur das Auslesen der im Wertchip (3) gespeicherten Information. Erfindungsgemäß wird der
Umstand des Ablesens bei Licht mit einer Solarzelle verknüpft, die den notwendigen Strom
für die Darstellung bereitstellt. Der Wert der Karte wird also sofort einsehbar, sobald die
25.06.97 Philipp Wagner 1
Karte sich im Licht befindet. Die Komponenten 5,6 und 7 sind dauereiastisch (8) in den
Grundkörper (1) eingelassen, so daß die Chipkarte wie herkömmliche Plastikkarten auch
ein gewisses Maß an Biegebeanspruchung verträgt. Die dauerelastische Matrix (8) verhindert
Spannungsspitzen bei Torsion und Verbiegen der Karte an den Komponenten 5,6 und
7.
1. Wertkarten, wie sie im Umlauf sind, geben auf diese Weise Auskunft über ihren momentanen
Zustand, ohne das die Schreib-/ Lesesysteme selbst umgestellt werden müßten.
2. Weil die Abmessungen der zusätzlichen Bauteile problemlos in den Kartenkörper mit
eingelassen werden, überschreitet die Summe aller Bauteile nicht die Normmaße, insbesondere
nicht die zulässige Höhe einer Scheckkarte.
3. Energiespeicher deren Nutzungsdauer beschränkt sind, entfalten. So ist dauerhaft und
zuverlässig die Kontrolle über den Inhalt der Chipkarte möglich.
4. Solarzellen und Anzeigefelder sind preiswerte und einfach zu verarbeitende Elemente,
ein kostenintensives Umrüsten von Schreib-/ Lesegeräten, wie es beispielsweise für das
Aufprägen mittels Magnetkopfes erforderlich wäre, wird umgangen.
5. Sowohl Solarzellen als auch LCD-Anzeigen sind heute in elastischer Dünnschichttechnik
verfügbar, die Karte bleibt als gesamtes wie bisher bis zu einem gewissen Grad biegsam.
6. Die dauerelastische Matrix verhindert Spannungsspitzen bei Torsion und Verbiegen der
Karte zwischen dem Kartengrundkörper und den Anzeigekomponenten.
7. Weil die gespeicherten Informationen auf der Chipkarte auch ohne Energiefluß erhalten
bleiben, ist es nicht weiter nötig, einen zusätzlichen Energiepuffer vorzusehen.
8. Weil die Informationen des EEPROMs des Memory-Chips nicht verändert werden, reichen
geringste Ströme zum Auslesen der gespeicherten Information aus.
9. Weil der Informationsfluß nur in eine Richtung stattfindet, bleibt die Sicherheit der Chipkarte
erhalten.
10. Die tandem-type Solarzelle garantiert Funktionstüchtigkeit auch bei geringem Lichteinfall
und kleinem Zellenfeld.
11. Die integrierten Schaltkreise der Anzeigeelektronik sind so verschaltet, daß der zentrale
Chip nicht beeinflußt wird, auch und vor allem dann nicht, wenn er mit Peripheriegeräten
kommuniziert.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel für den Aufbau der erfindungsgemäßen Chipkarte mit Anzeige und
Solarzelle.
Die auf dem Chip (3) gespeicherten Werteinheiten werden über die Verknüpfung (4) zum
Anzeigechip (6) übergeben. Dieser setzt die Information in lesbare Zahlen um, die auf dem
Anzeigefeld (5) erscheinen. Der ganze Prozeß wird über die Solarzelle (7) mit der nötigen
Energie versorgt. Die Komponenten 5,6 und 7 sind in eine Matrix (8) eingelassen, die
Spannungen bei Biegebeanspruchung des Kartengrundkörpers (1) abfängt.
Wertkarten haben in unser tägliches Leben Einzug gehalten und machen uns unabhängig
von Münzen und Scheinen. Ein elementares Manko bekannter Chipkarten besteht darin,
daß ihr momentaner Wert nicht von außen sichtbar ist. Es ist die Aufgabe der Erfindung
eine Anordnung auf der Karte zu schaffen, die den momentanen Wert der Karte anzeigt,
ohne das Gesamtsystem im weiteren modifizieren zu müssen.
25.06.97 Philipp Wagner
Claims (8)
1. Chipkarte (1), Magnet/Chipkarte oder Datenkarte insbesondere Scheckkarte, Telefonkarte
od. dgl. mit digitalem Anzeigefeld (5), dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigefeld
eine Dünnschicht-LCD (5) ist und in dem Anzeigefeld die momentan gespeicherten Werteinheiten des (ladbaren) Chips (3) angezeigt werden.
2. Datenkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige über eine tandem-type
Solarzelle (7) mit Strom versorgt wird, die weniger als 20% der gesamten Kartenoberfläche
benötigt.
3. Datenkarte nach einem der oberen Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß eine
read-only Datenleitung (4) die gespeicherte Information aus dem zentralen Chip ausliest,
und an das Anzeigefeld (5) übermittelt, ohne ihn weiter zu beeinflussen.
4. Datenkarte nach einem der oberen Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen
Komponenten als integrierte Schaltkreise vorgesehen sind.
5. Datenkarte nach einem der oberen Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß die Solarzelle
und das LC-Display aus Materialien hergestellt sind, die eine ähnliche Elastizität
aufweisen, wie der Plastikgrundkörper.
6. Datenkarte nach einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Solarzeile
und LC-Display in einer dauerelastischen Matrix (8) eingebettet sind.
7. Datenkarte nach einem der oberen Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß die gesamten
in die Karte integrierten Elemente die Normhöhe der Karte nicht überschreiten.
8. Datenkarte nach einem der oberen Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß die integrierten
Schaltkreise der Anzeigeelektronik so verschaltet sind, daß der zentrale Chip nicht störend beeinflußt wird, auch und vor allem dann nicht, wenn er über die Kontakte
(2) mit Peripheriegeräten kommuniziert.
fin 07 Philinn Warniw
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29711321U DE29711321U1 (de) | 1997-06-28 | 1997-06-28 | Chipkarte mit integriertem Anzeigefeld |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29711321U DE29711321U1 (de) | 1997-06-28 | 1997-06-28 | Chipkarte mit integriertem Anzeigefeld |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29711321U1 true DE29711321U1 (de) | 1997-08-21 |
Family
ID=8042313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29711321U Expired - Lifetime DE29711321U1 (de) | 1997-06-28 | 1997-06-28 | Chipkarte mit integriertem Anzeigefeld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29711321U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007052009B3 (de) * | 2007-10-27 | 2008-12-04 | Hochschule Bremerhaven | Sicherheitssystem mit einem integrierten mikrooptischen Vergrößerungssystem |
-
1997
- 1997-06-28 DE DE29711321U patent/DE29711321U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007052009B3 (de) * | 2007-10-27 | 2008-12-04 | Hochschule Bremerhaven | Sicherheitssystem mit einem integrierten mikrooptischen Vergrößerungssystem |
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