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DE29709691U1 - Haltevorrichtung zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenfläche - Google Patents

Haltevorrichtung zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenfläche

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Publication number
DE29709691U1
DE29709691U1 DE29709691U DE29709691U DE29709691U1 DE 29709691 U1 DE29709691 U1 DE 29709691U1 DE 29709691 U DE29709691 U DE 29709691U DE 29709691 U DE29709691 U DE 29709691U DE 29709691 U1 DE29709691 U1 DE 29709691U1
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DE
Germany
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head
sleeve
spacer
shaft
fastening element
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Application number
DE29709691U
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English (en)
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Bierbach & Co KG Befestig GmbH
Original Assignee
Bierbach & Co KG Befestig GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B43/00Washers or equivalent devices; Other devices for supporting bolt-heads or nuts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/18Means for suspending the supporting construction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/18Means for suspending the supporting construction
    • E04B2009/186Means for suspending the supporting construction with arrangements for damping vibration
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/02Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

(A:BIG29_T3.TAT)
Haltevorrichtung zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenfläche
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenfläche, umfassend ein als Schraube, Nagel oder Setzbolzen gestaltetes metallenes Befestigungselement mit einem Schaft.
Es ist bekannt, als Plattenelemente für abgehängte Decken beispielsweise Gipskartonplatten, mineralische Verbundplatten, Sperrholz- oder Spanplatten od. dgl. zu verwenden, wobei die Plattenelemente an einem Trägerprofil befestigt werden. Soweit die Trägerprofile aus schallharten Werkstoffen hergestellt sind, wie beispielsweise aus verzinktem Stahlblech, kann eine Schallübertragung aus der darüberllegenden Geschoßdecke in die abgehängte Zwischendecke erfolgen. Unter ungünstigen Verhältnissen kann es zu Resonanzen im Trägerprofil kommen.
Es ist bekannt, eine akustische Entkopplung von Geschoßdecke und Zwischendecke dadurch zu bewirken, daß ein Luftspalt zwischen Trägerprofil und Deckenfläche, Wandfläche oder Unterkonstruktion bei der Montage eingestellt wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei der Montage der Trägerprofile unter Baustellenbedingungen der Luftspalt nur schwer einstellbar ist und eingehalten wird, da die Montage üblicherweise mit drehmomentgesteuerten Schraubmaschinen oder pneumatischen Nagel- oder Bolzensetzmaschinen vorgenommen wird, die bewirken, daß die zu verbindenden Elemente
aufeinander gepreßt werden, ohne daß ein dazwischen liegender Luftspalt verbleibt. Da die Einbausituation meist eine Über-Kopf-Montage erfordert, ist die visuelle Kontrolle des Spaltmaßes aus einer Seitenansicht heraus nicht möglich, 5
Es stellt sich demnach die Aufgabe, eine Haltevorrichtung zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenfläche anzugeben, die die angeführten Nachteile beseitigt und eine gute Schallentkoppung bewirkt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Haltevorrichtung zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenfläche, umfassend ein als Schraube, Nagel oder Setzbolzen gestaltetes metallenes Befestigungselement mit einem Schaft, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Haltevorrichtung aus dem Befestigungselement und einer Distanzbuchse besteht, die sich aus einer den Schaft des Befestigungselementes umgebenden Hülse, die mit Speizelementen, die sich bei Krafteinwirkung vom Schaft unter Ausknicken abspreizen, und einem gegenüber dem Hulsenaußendurchmesser verbreiterten Kopf zusammensetzt .
Vorteilhaft ist, daß eine akustische Entkopplung dadurch erfolgt, daß bei Verwendung der vorgenannten Haltevorrichtung sich ein Luftspalt zwischen Oberseite des Trägerprofils und der Unterkante der Unterkonstruktion oder der Geschoßdecke einstellt. Die Montage der Trägerprofile kann sowohl manuell als auch maschinell vorgenommen werden; eine Kontrolle durch den Monteur ist nicht notwendig.
Weiterhin wirkt die abgespreizte, vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellte Distanzbuchse dämpfend auf eine schallharte Profilschiene, so daß auch solche Geräusche unterdrückt werden, die durch Luftbewegungen in der Zwischendecke hervorgerufen werden.
Mit Hilfe schlitzförmiger Ausnehmungen, die zum Aufspreizen der Hülse führen und die sich von einem Bereich unterhalb des Kopfes bis zum entgegengesetzten Ende der Distanzbuchse
• a ·
erstrecken, läßt sich die Aufspreizung genau einleiten und begrenzen. Es sei aber nicht ausgeschlossen, daß auch ungeschlitzte Hülsen verwendet werden, die sich unter Ausknicken aufspreizen.
5
Eine weitere Möglichkeit ist dadurch gegeben, daß die Hülse mit wenigstens einer, vorzugsweise mehreren, in Schaftachsenrichtung ausgerichteten Spreizzungen im Spreizbereich versehen ist. Derartige Spreizzungen wirken dann federnd und dämpfend, wenn sie gegen eine feste Unterlage drücken.
Es ist auch möglich, an dem gegenüber dem Kopf liegenden Ende des Schafts eine durchgehende ringförmige Wandung vorzusehen, so daß die abknickenden Stege derart zusammengehalten werden, daß das Ausknicken ausschließlich in radialer Richtung erfolgt.
Um das gerichtete Ausknicken der Stege sicherzustellen, können ferner am Umfang verlaufende Nuten vorgesehen werden, die jeweils über die Enden der Ausnehmungen und über deren Mitte verlaufen, so daß sich dort Soll-Knickstellen ergeben.
Befestigungselemente können beispielsweise je nach dem Werkstoff der Unterkonstruktion Holzschrauben, Schnellbauschrauben oder Blechschrauben sein. Weiterhin kann das Befestigungselement auch ein Nagel, Schraubnagel oder ein Setzbolzen oder ein Blindniet sein.
Vorzugsweise wird die Distanzbuchse aus einem Kunststoff hergestellt, der sich in der Befestigungstechnik bewährt hat, also z.B. ein Polyamid, wodurch sich vergleichsweise niedrige Herstellungskosten und schwingungsdämpfende Eigenschaften der Haltevorrichtung ergeben. Bei hohen Flächenpressungen bei sehr schweren Deckenkonstruktionen und entsprechend dimensionierten Befestigungselementen kann eine Distanzbuchse auch aus einem Metall bestehen, insbesondere aus Messing.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
Die Figuren zeigen im einzelnen:
5
Fig. 1 die Distanzbuchse der Haltevorrichtung im Ausgangszustand {Fig. la) und im Einbauzustand (Fig. Ib) in der Seitenansicht;
Fig. 2 die eingebaute Haltevorrichtung im Schnitt;
Fig. 3 verschiedene Ausführungsbeispiele der Haltevorrichtung mit einer Schraube als Befestigungsmittel im Schnitt;
Fig. 4 die schematische Darstellung im Schnitt der Einbausituation der Haltevorrichtung bei der Fertigung von abgehängten Decken;
Fig- 5 eine andere Ausführungsform der Distanzbuchse;
Fig. &bgr; eine Darstellung ähnlich wie Fig. 2, jedoch mit der Distanzbuche gemäß Fig. 5.
Fig. la zeigt die Distanzbuchse 1 der Haltevorrichtung in der Seitenansicht. Der Kopf 1.1 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit einer Senkung 1.3 versehen, die kompatibel zu dem Kopf des Befestigungsmittels der Haltevorrichtung ist. Um eine ausreichende Abstützung auch in großen Bohrungen zu gewährleisten, ist der Durchmesser des Kopfes 1.1 deutlich größer als der Außendurchmesser der Hülse 1.2. Die ringförmige Wandung 1.6 der Hülse 1.2 ist mit schlitzförmigen Ausnehmungen 1.4 versehen, die in Richtung der Hülsenachse 1.5 verlaufen.
Wie in Fig. Ib dargestellt, knicken die Stege 1.7 radial aus, wenn in Achsrichtung eine Druckkraft auf die Distanzbuchse wirkt, und es ergeben sich abgespreizte Schenkel
und 1.9 als Spreizelemente. Die Länge der Hülse verringert sich somit von einem einem Ausgangsmaß Lo auf ein Einbaumaß Li. Der Kraft wird dabei wie bei einer Feder ein Widerstand entgegengesetzt.
In Fig. 2 ist eine Haltevorrichtung schematisch im Schnitt dargestellt. Die Haltevorrichtung 100, bestehend aus einer Distanzbuchse 1 und einer an sich bekannten Holzschraube 2 als Befestgungselement, befindet sich in einer Bohrung 8 in einem Trägerprofil 3. Die Distanzbuchse 1 liegt mit der Unterseite ihres Kopf 1.1 auf dem Trägerprofil 3 auf.
Ein Kopf 2.1 der Schraube 2 liegt in einer kompatiblen Senkung 1.3 im Distanzbuchsen-Kopf 1.1. Der Gewindeschaft 2.3 der Schraube 2 läuft durch eine zentrische Bohrung der Distanzbuchse 1 und ist in eine Holzunterkonstruktion 4 eingedrungen, wodurch das Trägerprofil formschlüssig mit der Holzunterkonstruktion verbunden ist. Beim Einbau der Haltevorrichtung 100 wird der Luftspalt 9 zwischen der Oberseite des Trägerprofils 3 und der Unterseite der Holzunterkonstruktion 4 soweit reduziert, daß das dem Kopf l.l gegenüberliegende Ende des Distanzbuchsen-Schafts 1.2 gegen die Unterseite der Holzunterkonstruktion 4 gedrückt wird. Bei weiterer Reduzierung des Luftspalts 9 spreizt sich die mit schlitzförmigen Ausnehmungen 1.4 versehene Wandung des Distanzbuchsen-Schafts 1.2.
Nach einer ersten Ausführungsform {vgl. Fig. 3a) ist die Haltevorrichtung zweiteilig aus einer Distanzbuchse 1 und einer Holzschraube 2 gebildet. Die Senkung 1.3 im Distanzbuchsen-Kopf l.l nimmt dem Schraubenkopf auf. Der linsenförmige Kopf 2.1 der Schraube setzt sich in einer kreisbogenförmigen Oberseite 1.10 des Distanzbuchsen-Kopfes 1.1 fort. Der Schraubenschaft 2.3 wird durch eine durchgehende Bohrung 1.11 in der Distanzbuchse geführt und ist in dieser drehbar angeordnet.
Es ist möglich, eine zweiteilige Form der Haltevorrichtung
100; 10O11 im vormontierten Zustand zu fertigen, um die Verarbeitung zu erleichtern.
Weiterhin ist es möglich, die Haltevorrichtung einteilig zu fertigen, wie Fig. 3b zeigt. Dabei wird die Distanzbuchse 1' an eine Schraube 2' angeformt. Vorzugsweise wird eine derartige einteilige Ausführungsform durch Spritzgießen aus einem Kunststoff hergestellt, wobei eine vorgefertigte Schraube 2' in das Spritzgießwerkzeug eingelegt und umspritzt wird. Um das Aufspreizen der Stege zu ermöglichen, muß dabei zwischen angeformtem Distanzbuchsen-Schaft 1.2' und Gewindeschaft 2.3' der Schraube 2' ein Ringspalt 1.12' angeordnet sein.
Fig. 3c zeigt eine weitere zweiteilige Ausführungsform, bei der die Holzschraube 21' einen Kegel-Senkkopf 2.1'' aufweist, zu dem die kegelförmige Senkung 1.3'' des zylinderförmigen Distanzbuchsen-Kopfes 1.1'' kompatibel ist.
Die Arbeitsweise bei der Verwendung der Haltevorrichtung 100 zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenfläche, sei an einem Beispiel (vgl. Fig. 4) erläutert:
Die gesamte Einbausituation einer Haltevorrichtung 100 ist in Fig. 4 in einer schematischen Schnittdarstellung einer Deckenunterkonstruktion 200 für eine, von einer Geschoßdecke abgehängte Gipskartondecke 5 dargestellt. Bei der Fertigung von abgehängten Decken wird üblicherweise zuerst eine aus parallel angebrachten Kanthölzern bestehende Holzunterkonstruktion 4 an der Decke befestigt.
Eine Haltevorrichtung 100 bestehend aus einer Distanzbuchse 1 mit durchgehender zentrischer Bohrung und einer Holzschraube 2 wird durch eine Bohrung 8 eines Trägerprofils 3 gesteckt. Die Schraube wird in die Holzunterkonstruktion 4 eingeschraubt, wodurch sich der Luftspalt 11 fortlaufend verringert. Sobald die Summe aus Blechstärke t und Spaltmaß s gleich der Ausgangslänge Lo des Distanzbuchsen-Schafts 1.2 ist, wird auf die Distanzbuchse eine axiale Druckkraft
ausgeübt, so daß die Stege 1.7 radial ausknicken. Die oberen und unteren Schenkel 1.8;1.9 der Stege 1.8 werden beim weiteren Eintreiben der Schraube so weit abgeknickt, daß sie im Einbauzustand aufeinander liegen. Ein weiters Vortreiben der Schraube ist jetzt nicht mehr möglich, so daß sich bei der Montage ein Luftspalt 11 mit einem Spaltmaß s zwischen der Oberseite des Trägerprofils und der Unterkante der Unterkonstruktion ein, wodurch eine akustische Entkopplung von Trägerprofil und Wand- oder Deckenfläche hergestellt ist. Nach der Fertigstellung der Unterkonstruktion werden Gipskartonplatten 5 an dem Trägerprofil 3 verschraubt, wozu beispielsweise selbstschneidende Schnellbauschrauben 6 benutzt werden.
Fig. 5 zeigt eine Distanzbuchse 1' in einer anderen Ausführungsform in der Seitenansicht. Der Kopf 1.1 ist in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls mit einer Senkung versehen, die kompatibel zu dem Kopf des Befestigungsmittels der Haltevorrichtung ist. Um eine ausreichende Abstützung auch in großen Bohrungen zu gewährleisten, ist der Durchmesser des Kopfes 1.1 deutlich größer als der Außendurchmesser der Hülse 1.2.
Die ringförmige Wandung 1.6 der Hülse 1.2 ist mit mehreren, in Schaftachsenrichtung ausgerichteten Spreizzungen 5.7 versehen, die sich, wie Fig. 6 zeigt, bei Zusammendrücken der Hülse, abspreizen. Die Spreizzungen öffnen sich, ähnlich wie die Spreizzungen eines Dübels, radial. Die Länge der Hülse verringert sich somit von einem Ausgangsmaß Lo auf ein Einbaumaß Li. Der Kraft wird dabei wie bei einer Feder ein Widerstand entgegengesetzt.
Es sei ferner darauf hingewiesen, daß Trägerprofile mittels einer Haltevorrichtung 100 auch ohne Unterkonstruktion direkt an der Wand- oder Deckenfläche befestigt werden können.

Claims (10)

(A:BIG29_A3,TAT) Schutzansprüche:
1. Haltevorrichtung (100) zur Befestigung eines Trägerprofils auf einer Wand- oder Deckenflache, umfassend ein als Schraube, Nagel oder Setzbolzen gestaltetes metallenes Befestigungselement mit einem Schaft,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltevorrichtung (100) aus dem Befestigungselement (2) und einer Distanzbuchse (1) besteht, die sich aus einer den Schaft (2.3) des Befestigungselementes (2) umgebenden Hülse (1.2), die mit Speizelementen (1.7; 5.7), die sich bei Krafteinwirkung vom Schaft unter Ausknicken abspreizen, und einem gegenüber dem Hülsenaußendurchmesser verbreiterten Kopf (1.1) zusammensetzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1.2) mit wenigstens einer, vorzugsweise mehreren, in Schaftachsenrichtung verlaufenden schlitzförmigen Ausnehmung(en) (1.4) im Spreizbereich versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmigen Ausnehmungen (1.4) in der Hülse (1.2 ) der Distanzbuchse sich über einen unterhalb des Distanzbuchsen-Kopfes (1.1) liegenden Abschnitt erstrecken und daß der in einem dem Distanzbuchsen-Kopf (1.1) gegenüberliegenden Abschnitt der Hülse (1.2) als ringförmige durchgehende Wandung (1.6) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1.2) mit wenigstens einer, vorzugsweise mehreren, in Schaftachsenrichtung ausgerichteten Spreizzungen (5.7) im Spreizbereich versehen ist.
A2
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, mit einem mit Kopf (2.1) versehenen Befestigungselement (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Distanzbuchsen-Kopf (1.1) mit einer Senkung (1.3) versehen ist, in der der Befestigungselement-Kopf (2.1) liegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang der Hülse (1.2) der Distanzbuchse wenigstens eine Soll-Knickstelle eingearbeitet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzbuchse (l) aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem Polyamid, besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzbuchse (I1) unter Einschluß des Befestigungsmittels (21) durch urformende Fertigungsverfahren, insbesondere durch Spritzgießen, hergestellt ist.
9- Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzbuchse (1) aus einem Metall, vorzugsweise aus Messing, besteht.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem mit Kopf versehenen Befestigungselement (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzbuchse (1) über die gesamte Länge eine zentrische Bohrung (1.11) aufweist, in der der Schaft des Befestigungsmittels rotierbar angeordnet ist.
30
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102004049036B4 (de) * 2004-10-08 2009-06-18 Audi Ag Schraubverbindung mit Toleranzausgleich
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DE102022206213A1 (de) 2022-06-22 2023-12-28 Ejot Se & Co. Kg System und Verfahren zur beabstandeten Befestigung von Fassadenplatten

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