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DE29623837U1 - Elektrischer Saunaofen - Google Patents

Elektrischer Saunaofen

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DE29623837U1
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heater
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Klafs Saunabau KG
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • A61H33/063Heaters specifically designed therefor
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/20Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater
    • H05B3/22Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater non-flexible
    • H05B3/28Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater non-flexible heating conductor embedded in insulating material
    • H05B3/283Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater non-flexible heating conductor embedded in insulating material the insulating material being an inorganic material, e.g. ceramic

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Description

Elektrischer Saunaofen BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Saunaofen für eine Saunakabine, mit einer elektrischen Widerstandsheizung zum Aufheizen der Kabinenluft, wobei Wärme über eine Keramikoberfläche abgestrahlt wird.
Ein solcher Saunaofen ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 18 26 730 bekannt. Dieser umfaßt innerhalb des Ofens angeordnete Aufgußelemente, in welchen Heizelemente eingebettet sind. Die hier beschriebenen schräg gestellten Platten aus einer keramischen, stein- oder schamottehaltigen bzw. betonähnlichen press- oder gußfähigen Masse, welche um die elektrischen Heizkörper gegossen ist, werden als Aufgußplatten eingesetzt, d. h. diese Platten dienen in erster Linie nicht zur Erwärmung der Raumluft sondern ausschließlich zur Verdampfung von auf diese Aufgußplatten aufgesprühtem Wasser. Um eine ausreichende Lufterwärmung in der Saunakabine zu erreichen, werden zusätzliche Heizkörper verwendet, welche einfach als wellenförmig gebogene elektrische Rohrheizkörper ohne jede Verschalung innerhalb des Saunaofens eingebaut werden.
Aus der WO 90/01918 ist ferner ein elektrisch beheizbarer Saunaofen mit einem elektrischen Heizwiderstand bekannt, wobei der Heizwiderstand in einem Heizkörper aus Steinplatten ausgebildet ist. Dabei handelt es sich um einen fest an der Wand der Sauna befestigten Saunaofen, wobei die Steinoberfläche der Heizkörper als Steinflächen direkt in die Saunakabine hereinragt.
Bei der in der JP 3-97462 A beschriebenen Heizvorrichtung sind die Heizelemente in Schaumbeton eingebettet.
Üblicherweise werden im Saunabau zur Erwärmung der Luft in einer Saunakabine Heizgeräte eingesetzt, welche mit Gas, Öl, festen Brennstoffen oder elektrischer Energie betrieben werden. In Deutschland werden hauptsächlich elektrische Saunaöfen eingesetzt. Diese elektrischen Heizgeräte umfassen ein Gehäuse aus Blech, Edelstahl oder Kera-
mik, in welchem eine Widerstandsheizung geordnet ist. Ferner weisen die Heizgeräte im allgemeinen im oberen Bereich einen mit Lavasteinen oder Specksteinen gefüllten Einsatz auf, die bei Bedarf mit Wasser in Kontakt gebracht werden können, um so die Dampferzeugung zu erhöhen. An diesem Einsatz angrenzend kann eine kaminartige Luftführung vorgesehen sein, über die heiße Luft direkt von den Heizwiderständen aus in die Saunakabine abgegeben wird. Folglich wird die Wärme im wesentlichen über Konvektionswärme abgegeben. Die elektrischen Heizöfen können problemlos angeschlossen werden, haben jedoch den Nachteil, daß die eingesetzten Rohrheizkörper verschleißanfällig sind. Konstruktiv bedingt wird der Heizleiter von einem rohrförmigen Schutzmantel aus Edelstahl umhüllt. Als Zwischenlage muß eine Isolierschicht, meist Metalloxydpulver, eingesetzt werden.
Ein weiterer Heizkörper ist aus der DE-OS 38 04 570 bekannt. Hierbei weist der beschriebene Heizkörper einen elektrischen Heizwiderstand und eine kaminartige Luftführung auf, wobei der Heizwiderstand als durch Luftströmung direkt gekühlter Strahlungsheizkörper relativ niedriger spezifischer Strahlungsintensität ausgebildet und durch eine Außenplatte, vorzugsweise aus Glaskeramik, so abgeschirmt ist, daß er einerseits gegen direkte Berührung durch diese Platte hermetisch abgeschlossen ist, andererseits jedoch durch geeignete Materialwahl diese Außenplatte wenigstens einen Teil der Wärmestrahlung durch dieser Außenplatte in den Raum gelangt. Durch den Einsatz der Außenplatte soll in erster Linie das Verhältnis zwischen Konvektionswärme und Strahlungswärme zugunsten der Strahlungswärme verändert werden. Da der Heizwiderstand und die Außenplatte beabstandet zueinander angeordnet sind, vorzugsweise wird ein Abstand empfohlen, der mehrfach größer ist als die rechtwinklig zur Außenplatte gemessene Querschnittsdicke der Heizwiderstand-Anordnung, ist es notwendig die Heizwiderstände auf eine sehr viel höhere Temperatur zu erhitzen um sicherzustellen, daß auch die Außenplatte ausreichend Wärme abgibt. Darüber hinaus wird ein erheblicher Anteil der Wärme durch die zwischen der Außenplatte und dem Heizwiderstand entstehende Luftströmung abgeführt, so daß auch bei dieser Ausführungsform eines Heizofens die Konvektionswärme gegenüber der Strahlungswärme deutlich überwiegt. Darüber hinaus ist es notwendig, die Heizwiderstände stark zu erhitzen, so daß ihre Lebensdauer verkürzt wird.
In der DE-PS 36 40 102 ist ferner ein elektrischer Saunaofen mit wenigstens einem elektrischen Heizwiderstand in einen Heizkörper aus Stein, vorzugsweise Speckstein
* 11.. I *
beschrieben, wobei der Heizkörper ein Hohlkörper mit einer Wandstärke von ca. 10 bis 50 mm ist, in welchem der spiralige Heizwiderstand berührungsfrei angeordnet ist, und wobei in dem hohlen Heizelement ein Temperaturfühler angeordnet ist, mittels welchen die Temperatur auf einen für das Heizelement unschädlichen Wert begrenzt wird. Auch bei diesem beschriebenen Saunaofen ist das Verhältnis der Strahlungswärme im Vergleich zu der Konvektionswärme verhältnismäßig gering. Wie schon in bezug zu dem vorhergehend beschriebenen Heizofen ausgeführt, wird zunächst die Luft um den Heizwendel erwärmt und erst dann der den Heizwendel umgebenden Hohlkörper, so daß auch hier die Energiebilanz nachteilig ausfällt.
Zusammenfassend lassen sich folgende Nachteile aller bekannten Saunaofen festhalten: Die Saunakabine wird im wesentlichen über Konvektionswärme erhitzt, der Anteil der Strahlungswärme ist im Gegensatz dazu verhältnismäßig gering. Um den hohen Anteil an Konvektionswärme zu erzeugen, ist es notwendig die Heizelemente zumindestens zeitweise stark zu erhitzen, wodurch einerseits die Lebensdauer der Heizelemente stark verkürzt wird, andererseits Temperaturspitzen entstehen, die den Aufenthalt in einer Sauna unangenehm beeinflussen. Femer wird die Luft an den Heizstäben ionisiert wodurch Ozon erzeugt wird, das in der jüngsten Zeit in den Medien als der Gesundheit abträglich diskutiert wird.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Saunaofen bereitzustellen, der den Anteil an Strahlungswärme erheblich erhöht und darüber hinaus die Lebensdauer der Heizelemente verlängert.
Diese Aufgabe wird bei einem elektrischen Saunaofen für eine Saunakabine durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Einbettung der Heizwiderstände der Widerstandsheizung in Keramik wird einerseits die beheizte Oberfläche vergrößert, dies ermöglicht die Heizleistung bzw. die Spitzentemperaturen zu erniedrigen. Die geringere Ausgangstemperatur der Heizstäbe erhöht wiederum die Lebensdauer bzw. die Betriebsstunden der Gesamtanlage, da durch das konstantere Klima die Heizwiderstände keinen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, so daß auch keine Temperaturspitzen mehr auftreten. Die Saunakabine zeichnet sich folglich durch ein konstanteres Klima durch eine kontinuierliche Wärmeabgabe aus.
Da die Wärme der Heizwiderstände über die Oberfläche der Keramik abgegeben wird, ist es möglich die Konvektionswärme stark zu verringern und die Strahlungswärme zu erhöhen. Durch die Veränderung des Verhältnisses der Konvektionswärme und der Strahlungswärme zugunsten der Strahlungswärme wird, wiederum ein milderes Klima in der Saunakabine erzeugt. Darüber hinaus ist eine Intensivierung bzw. Verkürzung des Aufgusses durch gezielte Energiezuführung möglich. Da die Heizwiderstände in keinen direkten Kontakt mit der Kabinenluft stehen, wird eine lonisationsluft an den glühenden Heizkörpern verhindert, so daß kein schädliches Ozon entstehen kann.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Heizwiderstände in wenigstens einer Keramikplatte eingebettet sind. Hierbei können die Heizwiderstände in jeder beliebigen Form z.B. gewendelt oder gerade in eine Platte eingelassen sein. Einerseits stellt gerade eine Keramikplatte eine besonders große Oberfläche zur Verfügung, andererseits vereinfacht die Ausführungsform den Einbau der Heizwiderstände in den Saunaofen. Die Platten können ohne besonderen Aufwand in verschiedenen Positionen mit dem Ofengehäuse verbunden werden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Heizwiderstände in eine Keramikummantelung eingebettet sind. Auch bei dieser Ausführungsform wird die Oberfläche im Verhältnis zu den üblichen Heizwiderständen erheblich vergrößert. Die mit Keramikummantelung versehenen Heizwiderstände sind besonders flexibel einsetzbar, da sie auf geringsten Raum verlegt werden können.
Je nach Einsatz ist es möglich, entweder Rohrheizkörper oder Heizwendeln als Widerstandsheizung zu verwenden. Es kann jedoch auch jede andere beliebige Form von Heizwiderständen eingesetzt werden.
Durch die spezifische Anordnung der Heizkörper im Ofengehäuse können die Vorteile der vorliegenden Erfindung noch verstärkt werden.
Zur näheren Erläuterung der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Saunaofen in Perspektive,
Figur 2 Darstellung der in dem Saunaofen gemäß Figur 1 verwendeten Heizwendel,
Figur 3 den Querschnitt eines erfindungsgemäßen Heizwiderstandes, welcher in eine Keramikplatte eingelassen ist, und
Figur 4 den Querschnitt eines Heizwiderstandes mit Keramikummantelung.
Der in Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Saunaofen 1 umfaßt ein Gehäuse 2, einen Sockel 5 sowie einen Einsatz zur Aufnahme von Wärmespeichersteinen 6. Des weiteren ist im Inneren des Gehäuses ein Heizwiderstand vorgesehen.
Das Gehäuse 2 ist vorzugsweise rechteckig ausgebildet, wobei die Wände durch Blechteile gebildet werden können. Im unteren Bereich wird das Gehäuse von einer Bodenplatte abgeschlossen. Diese Bodenplatte trägt zur zusätzlichen Stabilisierung des Gehäuses bei. Bei dem dargestellten Saunaofen ist die der Bodenplatte gegenüberliegende Seite des Gehäuses offen gelassen.
In dem oberen Bereich des Gehäuses 2 ist zwischen zwei parallel zueinanderverlaufenden Längswänden des Gehäuses ein ebenfalls rechteckig ausgebildeter Einsatz vorgesehen, welcher sich in das Innere des Gehäuses erstreckt. Im Einsatz dient dieser Einsatz 6 zur Aufnahme von Wärmespeichersteinen. Vorzugsweise sind die Abmaße des Einsatzes 6 so gewählt, daß sich der Einsatz nahtlos an sich zwei parallel gegenüberliegende Wände anschließt und von den zwei weiteren Wänden eine bestimmte Distanz beabstandet liegt. Auf diese Weise entstehen rechts und links von dem Einsatz schmale Kanäle durch die erwärmte Luft nach oben treten kann. Der Einsatz erstreckt sich bei dem in Figur 1 dargestellten Saunaofen ca. 1/3 in das Gehäuse hinein. Die Abmessungen des Einsatzes können je nach Ofen und Anwendung geeignet variiert werden.
Im unteren Bereich des Saunaofens 1 ist unmittelbar auf der Bodenplatte und parallel zu dieser eine Widerstandsheizung bereitgestellt. In den dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Widerstandsheizung aus einer mehrfach schlaufenförmig gekrümmten Heizwendel 3, welche in einer Keramikplatte eingelassen ist. Die Heizwendel ist im Detail in Figur 2 dargestellt. Wie aus der Abbildung deutlich wird, wird die Heizwendel von einem dünnen Draht gebildet, der spiralförmig gewickelt wurde. Hiebei beträgt die Dicke des
• ·
• · · B B
Drahtes ca. 5 mm, während die gewickelte Heizwendel einen Durchmesser von ca. 10 mm besitzt. Wie in Figur 1 dargestellt ist es möglich aufgrund der besonderen Ausgestaltung der Heizwendel diese innerhalb der Keramikplatte in jeder beliebigen Anordnung einzubetten.
Die Heizwiderstandsordnung ist im Querschnitt in Figur 3 dargestellt. Wie aus Figur 3 deutlich wird, wird die Heizwendel 3 vollständig von der Keramikmasse solchermaßen umgeben, daß kein Luftspalt zwischen dem Rohrheizkörper und der Keramikmasse vorhanden ist. In der dargestellten Ausführungsform ist die Keramik in Form einer Platte ausgebildet. Um die vollständige Einbettung des Rohrheizkörper in die Keramikplatte zu erzielen, wird der Keramikmasse bei der Herstellung um die Heizwendel gegossen.
Obwohl in der dargestellten Ausführungsform lediglich eine einzige Keramikplatte eingesetzt wurde, ist es möglich mehrere Keramikplatten zu verwenden, die jeweils einen Rohrheizkörper aufweisen, gleichermaßen kann auch eine einzige Keramikplatte mit mehreren Rohrheizkörpern ausgestattet werden. Darüber hinaus ist es möglich, daß die Keramikplatte an beliebig anderen Positionen im Bereich des Saunaofens anzuordnen, z.B. in einer Seitenwand oder unter einem bestimmten Abstand von der Bodenplatte. Gleichermaßen können eine Vielzahl von Platten oder eine einzige Platte vertikal innerhalb des Gehäuses angeordnet sein.
Im Betrieb wird die Widerstandsheizung über einen elektrischen Anschluß 4, welcher im Bereich einer Gehäusewand vorgesehen ist, mit dem elektrischen Strom verbunden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Widerstandsheizung auch in Form von Heizwendeln ausgebildet sein, die mit einer Keramikummantelung versehen sind. Eine solcher Heizwendel ist in Figur 3 im Querschnitt dargestellt. Auch der Heizwendel 3 wird ohne Bildung eines Luftspaltes direkt von der Keramikummantelung 9 umgeben. Vorzugsweise entspricht die Dicke der Keramikummantelung ungefähr dem halben Querschnitt des Heizwendeis. Es ist jedoch möglich, die Stärke der Keramikummantelung beliebig zu verändern, um so die Oberfläche noch weiter zu vergrößern.
Im Gegensatz zu den Keramikplatten mit eingebetten Heizwiderstand sind diese Heizwendel mit Keramikummantelung variabler einsetzbar, da sie unter Umständen mit einer
leichten Schräglage in das Gehäuse eingesetzt werden können. Auch hier ist es möglich mehr als ein ummantelten Heizwendel zu verwenden.
Beim Einsatz des Saunaofens wird zunächst die Rohrheizung bzw. der Heizwendel erwärmt und gleichzeitig die Wärme an die Keramikummantelung bzw. an die Keramikplatte weitergegeben. Folglich wird die Saunakabine durch die von der Keramikummantelung bzw. von der Keramikplatte abgegebene, Strahlungswärme erhitzt. Durch das vollständige Umgeben des Heizwiderstandes mit einer Keramikmasse wird dieser einerseits geschützt, der Heizwiderstand muß nicht so stark wie früher erhitzt werden, so daß gleichzeitig die Lebensdauer verlängert werden kann. Ferner werden Temperaturspitzen vermieden, da die Temperatur der Heizwendel auf einen relativ gleichmäßigen gehalten werden kann.
Mit dem erfindungsgemäßen Saunaofen ist es möglich, ein konstantes Klima in der Saunakabine zu schaffen, welches als besonders positiv auf der Haut empfunden wird.

Claims (5)

1. Elektrischer Saunaofen (1) für eine Saunakabine, mit einer elektrischen Widerstandsheizung zum Aufheizen der Kabinenluft, wobei Wärme über eine Keramikoberfläche abgestrahlt wird, die Heizwiderstände (3) der Widerstandsheizung in Keramik eingebettet sind und die Widerstandsheizung im unteren Bereich eines den Ofen bildenden Gehäuses (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich des Gehäuses im Abstand zur Widerstandsheizung ein Einsatz zur Aufnahme von Wärmespeichersteinen (6) angeordnet ist, wobei die Wärmespeichersteine (6) bei Bedarf mit Wasser in Kontakt bringbar sind, um so die Dampferzeugung zu erhöhen.
2. Elektrischer Saunaofen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwiderstände (3) in wenigstens einer Keramikplatte (7) eingebettet sind.
3. Elektrischer Saunaofen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwiderstände (3) in eine Keramikummantelung (9) eingebettet sind.
4. Elektrischer Saunaofen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsheizung Rohrkörper umfasst.
5. Elektrischer Saunaofen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsheizung Heizwendeln umfasst.
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