DE29615765U1 - Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits - Google Patents
Vorrichtung zum Halten von WerkzeugbitsInfo
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- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25G—HANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
- B25G1/00—Handle constructions
- B25G1/10—Handle constructions characterised by material or shape
- B25G1/105—Handle constructions characterised by material or shape for screwdrivers, wrenches or spanners
- B25G1/107—Handle constructions characterised by material or shape for screwdrivers, wrenches or spanners of thimble type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Numerical Control (AREA)
- Stored Programmes (AREA)
Description
STENGER, WATZKE & RING Kaiser-Friedrich-Ring 70
·· .**. .'·.,··, ,DMfti 4 7 DÜSSELDORF
PATENTANWÄLTE
dFpl.-VnG. WOLFRAM WATZKE
DIPL.-!NG. HEINZ J. RING
DIPL.-!NG. ULRICH CHRISTOPHERSEN
Unser Zeichen: 96 0880 DIPL.-ING. MICHAEL RAUSCH
DIPL.-ING. WOLFGANG BRINGMANN
Dietmar Tiilmann Patentanwälte
.. . , &agr;. &ogr; &ogr; AO* /in &lgr;/&igr;·· 4- r EUROPEANPATENTATTORNEYS
Melchersstraße 3, 48149 Munster
Datum 9. September 1996
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits,
insbesondere für Optiker, Uhrmacher und Feinmechaniker, mit einem Grundkörper, an dem ein Werkzeugbit festlegbar ist.
Im Bereich der Feinwerktechnik und insbesondere im Optikerhandwerk sind als
sogenannte "dritte Hand" bezeichnete Werkzeughalterungen bekannt. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen aus einem auf einen Arbeitsplatz
aufsetzbaren Grundkörper und· weisen an der Oberseite eine Aufnahmeoffnung
zum Einsetzen von Werkzeugbits auf. Diese "dritte Hand"-Vorrichtungen mit den darin festgelegten Werkzeugbits werden beispielsweise beim Anziehen
von Schrauben als Widerlager verwendet, wenn der Handwerker bereits beide Hände benötigt, um mit der einen Hand das Werkstück, beispielsweise eine
Brille, festzuhalten und mit der zweiten Hand ein Werkzeug zu bedienen. Um zu verhindern, daß beispielsweise beim Festdrehen von Schrauben sich die auf
der anderen Seite gelegene Mutter mitdreht, wird in die Werkzeugaufnahme der "dritten Hand" ein Mutternschlüssel eingesetzt, und das Werkstück nun so
auf die "dritte Hand" aufgesetzt, daß die Mutter Aufnahme in dem Mutternschlüssel findet. Nun kann der Handwerker ohne Probleme mit einer
Hand das Werkstück auf der "dritten Hand" festhalten und mit der freien Hand das Werkzeug zum Festziehen der Schraube bedienen, ohne daß die Gefahr
besteht, daß sich die Mutter mitdrehen kann.
Zwar ermöglichen diese als sogenannte "dritte Hand" bekannten Haltevorrichtungen ein Arbeiten an den Werkstücken ohne Unterstützung
durch eine Hiifsperson, jedoch ist es bei diesen bekannten Vorrichtungen
nachteilig, daß diese als starre Vorrichtungen auf dem Arbeitsplatz stehen und
das Werkstück in einer vergleichsweise labilen Lage auf dieser Vorrichtung gehalten werden muß. Darüber hinaus sind diese bekannten Vorrichtungen je
nach Ausführungsform sehr teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Halten
von Werkzeugbits bereitzustellen, die einfach und kostengünstig herstellbar ein flexibles Ansetzen des Werkzeugbits an das Werkstück ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper als auf mindestens einen Finger aufsteckbare Kappe ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung des Grundkörpers
der Vorrichtung in der Art eines Fingerhutes ist es dem Benutzer möglich, mit einer Hand gleichzeitig das Werkstück zu halten und über die auf mindestens
einen Finger aufgesetzte Kappe mit dem daran festgelegten Werkzeugbit die Funktion des Widerlagers zu übernehmen, während mit der freien Hand ein
Werkzeug bedient werden kann. Vorteilhaft ist hierbei insbesondere, daß durch das Aufstecken des fingerhutartigen Werkzeuges auf einen Finger die
Gegenhaltekraft durch den Benutzer direkt individuell beeinflußbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kappe mit
einem Handschuh oder einem Fingerling verbunden. Durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird ein sicherer Halt der
zur Aufnahme der Werkzeugbits dienenden Kappe auf dem mindestens einen Finger des Benutzers gewährleistet.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung sind die einzelnen
Werkzeugbits in eine Aufnahmeöffnung der Kappe einsteckbar. Diese Aufnahmeöffnung ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung als Innenmehrkant, beispielsweise Innenvierkant oder Innensechskant, ausgebildet. Diese Ausbildung der Aufnahmeöffnung bietet
die Möglichkeit, auf einfache Weise eine form- und kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Werkzeugbit und der Kappe herzustellen.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung sind die Werkzeugbits
auf einen an der Kappe ausgebildeten Aufnahmesockel aufsteckbar.
Das Festlegen der einzelnen Werkzeuge in oder auf der Kappe erfolgt gemäß
einer ersten Ausführungsform durch Verrasten, beispielsweise mittels einer federbelasteten Kugel.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung erfolgt das Festlegen
des Werkzeugbits in oder auf der Kappe durch einen in der Kappe angeordneten Magneten. Diese Art der Festlegung des Werkzeugbits äst
vorteilhaft, da auf diese Weise ein jedes Werkzeugbit besonders einfach ohne Kraftaufwand festlegbar ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Halten von
Werkzeugbits schematisch dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit
einem darüber angeordneten Werkzeugbät;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer auf einen Finger aufgesetzten
Vorrichtung während der Benutzung.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits ist als
innen hohle, auf einen Finger 1 aufsteckbare {vgl. Fig. 3) Kappe 2 ausgebildet.
Um ein sicheres und festes Aufsetzen auf Finger 1 unterschiedlicher Dicken zu
ermöglichen, ist die hohle Kappe 2 auf der Innenseite sich zum geschlossenen
Ende 2a hin konisch verjüngend ausgebildet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf der Außenseite dieses geschlossenen Endes 2a
eine Aufnahmeöffnung 4 zur Aufnahme eines Werkzeugbits 5 ausgebildet. Die dargestellte Aufnahmeöffnung 4 weist die Form eines Innenvierkants auf, in
die ein mit einem entsprechend ausgebildeten Vierkant-Basisteil 6 versehenes Werkzeugbit 5 form- und kraftschlüssig einsetzbar ist.
Neben der Ausbildung der Aufnahmeöffnung 4 als Innenvierkant kann die
Aufnahmeöffnung 4 selbstverständlich auch als beliebig geformter
lnnenmehrkant ausgebildet sein. Darüber hinaus können die Werkzeugbits 5
gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform mit einer entsprechenden Aufnahmeöffnung auf einen auf dem geschlossenen Ende 2a der Kappe 2
ausgebildeten Aufnahmesockel aufgesetzt werden.
Die in Fig. 3 dargestellte perspektivische Ansicht zeigt, wie eine solchermaßen
ausgebildete Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits 5 in der Praxis verwendet werden kann. Bei dem dargestellten Verwendungszweck ist die
Kappe 2 einem Fingerhut ähnlich auf den Zeigefinger 1 der linken Hand eines Benutzers aufgesetzt. Durch diese Ausbildung der Vorrichtung als auf einen
Finger 1 aufsetzbare Kappe 2 kann der Benutzer mit einer Hand gleichzeitig das Werkstück - in diesem Fall eine Brille 7 - halten, während er gleichzeitig
über das in die Aufnahmeöffnung 4 der auf den Finger 1 aufgesetzten Kappe 2 eingesetzte Werkzeugbit 5 gegen eine Schraube 8 drückt, um ein Widerlager
bildend das Festziehen oder Lösen dieser Schraube 8 mit einem (nicht
dargestellten) Werkzeug von der anderen Seite her zu erleichtern.
Die in die Aufnahmeöffnung 4 der Kappe 2 einsetzbaren Werkzeugbits 5
können beispielsweise als Schraubendreherbits oder Mutternschlüssel ausgebildet sein. Der Halt einer solchermaßen ausgebildeten Kappe 2 auf
einem Finger 1 kann dadurch erhöht werden, daß die Aufnahmeöffnung 3 zum Aufsetzen der Kappe 2 auf einen Finger 1 mit einem rutschfesten Material,
beispielsweise einem Gummimaterial, ausgekleidet ist. Die Kappe 2 selbst kann aus jedem geeigneten Materiai hergestellt sein.
Mit einer solchermaßen ausgebildeten Vorrichtung ist es somit auf einfache
Weise möglich, mit einer Hand gleichzeitig ein Werkstück festzuhalten und ein Werkzeugbit 5 gegen eine festzulegende Schraube oder Mutter in der Art
eines Widerlagers anzudrücken.
1 Finger
2 Kappe
2a geschlossenes Ende
3 Aufnahmeöffnung
4 Aufnahmeöffnung
5 Werkzeugbit
6 Basistei!
7 Briile
8 Schraube
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits, insbesondere für Optiker,
Uhrmacher und Feinmechaniker, mit einem Grundkörper, an dem ein Werkzeugbit (5) festlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper als auf mindestens auf einen Finger (1) aufsteckbare Kappe (2) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe
(2) mit einem Handschuh oder Fingerling verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Werkzeugbits (5) in eine Aufnahmeöffnung (4) der Kappe (2) einsteckbar
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (4) der Kappe (2) als Innenmehrkant ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Werkzeugbits (5) auf einen auf der Kappe {2} angeordneten Aufnahmesockel aufsteckbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugbits (5) durch Verrasten, beispielsweise mittels einer federbelasteten Kugel, in oder auf der Kappe (2) festlegbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugbits (5) durch einen in der Kappe (2) angeordneten
Magneten in oder auf der Kappe (2) festlegbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappe (2) auf der Innenseite mit einem rutschfesten Material,
beispielsweise einem Gummämateriai, ausgekleidet ist.
R/HR/Ii
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615765U DE29615765U1 (de) | 1996-09-10 | 1996-09-10 | Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615765U DE29615765U1 (de) | 1996-09-10 | 1996-09-10 | Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615765U1 true DE29615765U1 (de) | 1996-10-31 |
Family
ID=8029051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615765U Expired - Lifetime DE29615765U1 (de) | 1996-09-10 | 1996-09-10 | Vorrichtung zum Halten von Werkzeugbits |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615765U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2384862A1 (de) * | 2010-05-05 | 2011-11-09 | Polaris Solutions, Ltd. | Fingerspitzenhalter für Werkzeug |
| US8371190B2 (en) | 2008-11-06 | 2013-02-12 | Asaf Miller | Fingertip tool holder |
| CN104249327A (zh) * | 2013-06-28 | 2014-12-31 | 牛景昊 | 一种拆卸安装用手套 |
-
1996
- 1996-09-10 DE DE29615765U patent/DE29615765U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8371190B2 (en) | 2008-11-06 | 2013-02-12 | Asaf Miller | Fingertip tool holder |
| EP2384862A1 (de) * | 2010-05-05 | 2011-11-09 | Polaris Solutions, Ltd. | Fingerspitzenhalter für Werkzeug |
| CN104249327A (zh) * | 2013-06-28 | 2014-12-31 | 牛景昊 | 一种拆卸安装用手套 |
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