DE29610307U1 - Landmaschine mit einschwenkbarer großer Arbeitsbreite - Google Patents
Landmaschine mit einschwenkbarer großer ArbeitsbreiteInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/10—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
- A01D78/1007—Arrangements to facilitate transportation specially adapted therefor
-
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- A01D78/1021—Telescopic frames
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Description
Landmaschine mit einschwenkbarer großer Arbeitsbreite
Die Erfindung bezieht sich auf eine Landmaschine, insbesondere Kreiselzettwender
mit großer Arbeitsbreite, z.B. sechs und mehr Arbeitskreisel, bei welcher Maschinenteile
zur Verringerung der Transportbreite nach hinten eingeschwenkt werden können.
Dem Strukturwandel der Landwirtschaft entsprechend werden heute und in Zukunft
verstärkt Maschinen mit großer Arbeitsbreite gefordert. Zum Transport auf öffentlichen Straßen muß jedoch die Außenbreite dieser Maschinen auf die maximal
zulässige Transportbreite von 3 m reduziert werden. Zur Lösung dieses Problems wird z.B. im Gebrauchsmuster 295 07 032 vorgeschlagen, die beiden Maschinenhälften
für die Transportfahrt nach hinten zu schwenken. Dabei werden auch Mittel zur Bewerkstelligung des Umstellvorgangs und der Arretierung in den
jeweils gewünschten Stellungen vorgeschlagen.
Wenn aber entsprechend der Forderung der Praxis die Arbeitsbreite eines derartigen
Kreiselzettwenders durch Hinzufügen von weiteren zwei oder vier Kreiseln erhöht wird, entsteht eine Überbeanspruchung der Rahmen und Rahmengelenke
sowie der Verstelleinrichtung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Landmaschine der eingangs
genannten Art so auszugestalten, daß auch bei sehr breiten Anordnungen mit vielen Arbeitskreiseln eine Überbeanspruchung der Rahmen und Rahmengelenke
vermieden ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß zur Entlastung
der weit ausladenden Rahmenteile Verbindungsstreben zwischen einem Mittelteil und den schwenkbaren Rahmenteilen vorgesehen sind.
Diese Verbindungsstreben, die bevorzugt gelenkig angeordnet sein können, können
in einer ersten Ausgestaltung so ausgebildet sein, daß sie einseitig leicht gelöst
werden können, um dann bevorzugt in an den schwenkbaren Rahmenteilen
• ·
angebrachten Aufbewahrungen abgelegt und befestigt werden zu können, wenn
sie beim Transport nicht benötigt werden.
Gemäß einer zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Anordnung
sollen die Verbindungsstreben teleskopierbar sein und mit einer Arretiervorrichtung
zueinander fixiert werden können.
Dabei kann zur Vereinfachung der Umstellung die Arretiervorrichtung eine Vorwähleinrichtung
aufweisen, mit welcher jeweils die gewünschte Stellung „Öffnen" oder „Schließen" vorwählbar ist, was in Weiterbildung der Erfindung sehr einfach
dadurch realisierbar ist, daß am einen Teleskopabschnitt ein auf einen Flansch am Gegenteleskopteil aufhakbarer Verriegelungslhaken gelagert ist, der über eine
federbelastete umschaltbare Wippe, die wahlweise beidseits der Schwenkachse angreifen kann, in Schließ- bzw. Öffnungsstellung vorspannbar ist.
Schließlich liegt es auch im Rahmen der Erfindung, die Verbindungsstreben aus
einem Seil oder einer Kette zu bilden, welche an einem Ende mit der Deichsel und
am anderen Ende mit den seitlich ausladenden schwenkbaren Rahmenteilen mittels Spannhebeln verbunden sind. In der Spannstellung der Spannhebel sollen
diese dabei in Arretierungen einrasten, wobei die Spannhebel darüber hinaus nach dem Lösen aus den Arretierungen entgegen der Kraft einer Feder derart
bewegbar sind, daß sie beim Verbringen der Maschine von der Arbeits- in die Transportstellung den notwendigen Weg der Seile zulassen, diese jedoch unter
geringer Spannung halten, so daß sie nicht durchhängen können.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf Mittelteil und die eine Hälfte eines erfindungsge
mäß zusätzlich verstrebten Kreiselzettwenders mit insgesamt acht Arbeitskreiseln, in der ausgefahrenen Arbeitsstellung,
Fig. 2 eine Aufsicht auf den Kreiselzettwender nach Fig. 1 in der nach hin
ten eingeklappten Transportstellung,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Teilaufsicht auf eine zweite Ausfüh-
rungsform eines erfindungsgemäßen Kreiselzettwenders mit tele-
skopierbaren Verbindungsstreben,
Fig. 4
und 5 vergrößerte Detailansichten der Arretiervorrichtung der teleskopier-
baren Verbindungsstrebe in unterschiedlichen Positionen, und
Fig. 6
und 7 den Figuren 1 und 2 entsprechende Aufsichten auf eine weitere
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kreiselzettwenders in Arbeits- bzw. Transportstellung.
In den Figuren 1 und 2 erkennt man das Mittelteil 1 und die eine Hälfte eines
symmetrisch gestalteten Turboheuers mit insgesamt acht Arbeitskreiseln in der Arbeitsstellung. Der Mittelteil 1 ist durch eine übliche Anhängevorrichtung 2 an
einen Traktor od.dgl. anhängbar, wobei der Außenteil 3, umfassend die jeweils drei äußeren Arbeitskreisel auf jeder Seite des Turboheuers, um ein Gelenk 4 in
die in Fig. 2 erkennbare Transportposition verschv/enkt. Zur Stabilisierung und zur
Entlastung der Gelenke ist erfindungsgemäß eine Verbindungsstrebe 5 - entsprechend
eine gleichartige Strebe führt selbstverständlich zur nicht gezeigten anderen Hälfte des Turboheuers - vorgesehen, die beim Einschwenken in die Transportposition
nach Fig. 2 am vorderen Ende 6 an der Deichsel ausgehängt und, wie in Fig. 2 erkennbar, in eine Aufnahmegabel 7 am einschwenkbaren Rahmenteil
abgelegt wird.
Bei der in den Figuren 3 bis 5 dargestellten Ausführungsform ist die Verbindungsstrebe
5' teleskopierbar ausgebildet, wobei der eine Teleskopabschnitt 5a mit dem verschwenkbaren Rahmenteil 3 und der ausziehbare Gegenteleskopabschnitt
5b mit dem Einhängeabschnitt 2, im vorliegenden Fall einem Querjoch 8,
verbunden ist. Die beiden ineinandergeschobenen Stangenteile 5a und 5b können
mit einer Arretiereinrichtung 9 fest verbunden werden. Die in Fig. 4 näher gezeigte
Arretiereinrichtung besteht aus den auf den rohrförmigen Teleskopabschnitt 5a aufgeschweißten Lagerplatten 10, 11, aus dem zwischen den Lagerplatten mit
dem Bolzen 12 gelagerten Verriegelungshaken 13 und dem mit dem ausziehbaren
Teleskopstanenteil 5b verschweißten Flansch 14. Durch die Zugfeder 15 wird
eine Wippe 16 vorgespannt, die wahlweise vor oder hinter dem durch den Bolzen 12 gebildeten Schwenkgelenk des Verriegelungshakens 13 angreifen kann, so
daß sie entweder, wie in Fig. 4 gezeigt, den Verriegelungshaken in die Arretierstellung
spannt oder aber ihn, wie inFig. 5 gezeigt, in die Öffnungsstellung vorspannt.
Vor dem Umstellvorgang von Arbeits- in Transportstellung werden nach Fig. 5 die
Vorwahlwippen 16 umgelegt, wodurch die Verriegelungshaken 13 in Richtung Öffnen vorgespannt werden. Beim Umstellvorgang öffnen dann die Verriegelungshaken
selbständig, sobald in den Verbindungsstreben 5' ein Lastwechsel auftritt.
Vor dem Umstellvorgang von Transport- in Arbeitsstellung werden die Vorwahlwippen
wieder umgelegt, so daß die Verriegelungshaken in Arretierstellung vorgespannt sind und selbsttätig einrasten, sobald die Verbindungsstrebenteile 5a, 5b
die Arbeitsstellung erreicht haben.
Die Figuren 6 und 7 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kreiselzettwenders, bei welchem abweichend von den Figuren 1 und 2 die Verbindungsstreben aus einem Seil oder eine Kette 5" gebildet sind, welche am
einen Ende mit der Deichsel 17 und am anderen Ende mit den seitlich ausladenden schwenkbaren Rahmenteilen 3 mittels Spannhebeln 18 verbunden sind. In
der in Fig. 6 dargestellten Arbeitsstellung rasten die Spannhebel in Arretierungen
19 ein. Die Spannhebel 19 stehen darüber hinaus unter der Wirkung von Spannfedern
20, gegen deren Spannwirkung sie nach dem Lösen aus den Arretierungen
20 derart bewegbar sind, daß sie beim Verbringen der Maschine von der Arbeitsstellung
gemäß Fig. 6 in die Transportstellung nach Fig. 7 den notwendigen Weg
• · · · ·■· t , tm,
der Seile zulassen, diese jedoch gleichwohl unter geringer Spannung halten, so
daß sie nicht durchhängen können.
Claims (10)
1. Landmaschine, insbesondere Kreiselzettwender mit großer Arbeitsbreite,
z.B. sechs und mehr Arbeitskreisel, bei welcher Maschinenteile zur Verringerung der Transportbreite nach hinten eingeschwenkt werden können,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung der weit ausladenden Rahmenteile Verbindungsstreben (5, 5') zwischen einem Mittelteil (1) und den
schwenkbaren Rahmenteilen (3) vorgesehen sind.
&iacgr;&ogr; 2. Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstreben
(5) gelenkig angeordnet sind.
3. Landmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungsstreben (5) einseitig leicht gelöst werden können.
4. Landmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstreben (5) in an den schwenkbaren Rahmenteilen (3) angebrachten Aufbewahrungen (7) abgelegt und befestigt werden
können.
5. Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstreben
(51) teleskopierbar sind und mit einer Arretiervorrichtung (9)
zueinander fixiert werden können.
6. Landmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung
eine Vorwähleinrichtung aufweist, mit welcher jeweils die gewünschte Stellung „Öffnen" oder „Schließen" vorwählbar ist.
7. Landmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am einen
Teleskopabschnitt (5a) ein auf einen Flansch (14) am Gegenteleskopteil (5b) aufhakbarer Verriegelungshaken (13) gelagert ist, der über eine federbelastete
umschaltbare Vorwahlwippe (16), die wahlweise beidseits der Schwenkachse (12) angreifen kann, in Schließ- bzw. Öffnungsstellung vorspannbar
ist.
8. Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstreben
aus einem Seil oder Kette (5") gebildet sind, welche an einem Ende mit der Deichsel (17) und am anderen Ende mit den seitlich
ausladenden schwenkbaren Rahmenteilen (3) mittels Spannhebeln (18 verbunden sind.
9. Landmaschine nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannhebel (18) in einer Stellung, bei der in Arbeitsstellung der Maschine
&iacgr;&ogr; die Teile gespannt sind, in Arretierungen (19) einrasten.
10. Landmaschine nach Anspruch 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannhebel (19) nach dem Lösen aus den Arretierungen (20) entgegen der Kraft einer Feder (21) derart bewegbar sind, daß sie beim Verbringen
der Maschine von Arbeits- in Transportstelllung den notwendigen Weg der
Seile zulassen, diese jedoch unter geringer Spannung halten, so daß sie nicht durchhängen können.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29610307U DE29610307U1 (de) | 1996-06-12 | 1996-06-12 | Landmaschine mit einschwenkbarer großer Arbeitsbreite |
| EP97107620A EP0812531A1 (de) | 1996-06-12 | 1997-05-09 | Landmaschine mit einschwenkbarer grosser Arbeitsbreite |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29610307U DE29610307U1 (de) | 1996-06-12 | 1996-06-12 | Landmaschine mit einschwenkbarer großer Arbeitsbreite |
Publications (1)
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Family
ID=8025092
Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29610307U1 (de) |
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| EP0956759A1 (de) | 1998-04-02 | 1999-11-17 | Fella-Werke GmbH | Landmaschine mit grosser Arbeitsbreite |
| DE10330383B4 (de) * | 2003-07-04 | 2007-03-29 | Maschinenfabrik Bernard Krone Gmbh | Heuwerbungsmaschine |
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1996
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Also Published As
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| EP0812531A1 (de) | 1997-12-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961017 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990910 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: FELLA-WERKE GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: FELLA-WERKE GMBH, 90537 FEUCHT, DE Effective date: 20001115 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20021015 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20050101 |