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DE2952391A1 - Verfahren und vorrichtung zum entfernen von beim spritzlackieren von gegenstaenden an dem spritzschlitten haftengebliebenen lackresten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum entfernen von beim spritzlackieren von gegenstaenden an dem spritzschlitten haftengebliebenen lackresten

Info

Publication number
DE2952391A1
DE2952391A1 DE19792952391 DE2952391A DE2952391A1 DE 2952391 A1 DE2952391 A1 DE 2952391A1 DE 19792952391 DE19792952391 DE 19792952391 DE 2952391 A DE2952391 A DE 2952391A DE 2952391 A1 DE2952391 A1 DE 2952391A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paint
spray
carriage
pressurized water
water spray
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792952391
Other languages
English (en)
Other versions
DE2952391C2 (de
Inventor
Bernd 4000 Düsseldorf Bolten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRENSING GmbH
Original Assignee
GRENSING GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRENSING GmbH filed Critical GRENSING GmbH
Priority to DE2952391A priority Critical patent/DE2952391C2/de
Publication of DE2952391A1 publication Critical patent/DE2952391A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2952391C2 publication Critical patent/DE2952391C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/16Implements or apparatus for removing dry paint from surfaces, e.g. by scraping, by burning
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B14/00Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
    • B05B14/40Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
    • B05B14/42Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths using electrostatic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D3/00Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von beim Spritz-
  • lackieren von Gegenständen an dem Spritzschlitten haftengebliebenen Lackresten Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von beim Spritzlackieren von Gegenständen, z.B. Automobilkarosserien, am Spritzschlitten haftengebliebenen Lackresten.
  • In fast allen europäischen Automobil fabriken werden die Karosserien auf bewegliche Vorrichtungen (Spritzschlitten) gespannt und so mittels Förderkette durch die Lackierkabinen gezogen. Diese Spritzschlitten werden in einem Kreislauf mit immer wieder neuen Karosserien durch die Lackierkabinen gezogen und erhalten auf diese ;Jeise einen unerwünschten Lacküberzug, der sich mit jedem Durchgang vergrößert und letztlich die Funktionsweise des Schlittens beeinträchtigt. Es ist daher erforderlich, diese Spritzschlitten in kurzen Zeitabständen zu entlacken.
  • Bisher geschieht dies in folgenden Formen: 1. Chemisches Lösen Die Schlitten werden in einer chemischen Lösung abgekocht. Dies hat den Nachteil hoher Energiekosten und eines hohen Zeitaufwandes (15 bis 20 Stunden).
  • Darüberhinaus lassen sich die häufig verwendeten Zweikomponentenlacke mit diesem Verfahren nicht entfernen.
  • 2. Pyrolyse Der Lacküberzug auf den Schlitten wird abgebrannt. Dies bringt aufgrund der immer strengeren Umweltbestimmungen Probleme mit sich.
  • 3. Kaltentlackung Dies ist das häufigste Verfahren. Unter Verwendung von Methylenchlorid werden die Schlitten in Bäder getaucht, und während der Dauer von ca. 12 Stunden wird der anhaftende Lack durch das Lösungsmittel, Methylenchlorid, gelöst und entfernt.
  • Dieses Verfahren hat jedoch folgende Nachteile: - Methylenchlorid gehört zur Gruppe der gefährlichen Arbeitsstoffe, und ist daher nur bei Beachtung aller behördlichen Auflagen hinsichtlich Umweltschutz verwendbar.
  • - Während der Entlackung tauchen die aus Kastenprofilen hergestellten Lackierschlitten stundenlang in dieses Lösungsmittel. Es ist daher nicht zu vermeiden, daß Methylenchlorid durch die Poren und öffnungen in die Hohlräume der Profile gelangt und Korrosionsangriffe verursacht.
  • - Häufig ist es erforderlich, diese ca. 8000 mm langen und 1500 mm breiten Lackierschlitten zu richten. Sobald dies warm mittels Schweißbrenner geschieht, zersetzt sich das Methylenchlorid in Phosgen und andere äußerst gesundheitsschädliche Stoffe und bildet daher eine erhebliche Gefahr für das Instandsetzungspersonal.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, die ein einfaches schnelles und problemloses Ablösen von Lackresten auf Lackierschlitten ermöglicht.
  • Zur Lösung diese Aufgabe werden die in den Ansprechen gekennzeichneten Maßnahmen vorgeschlagen.
  • Versuche haben ergeben, daß eine Entlackung des J,ackierschlittens mit hochgespanntem reinem Wasser die schnellstmögliche und umweltfreundlichste Lösung darstellt.
  • Die kinetische Energie des Wassers bewirkt, daß sich die Lackschichten in kurzer Zeit lösen und von einem Kratzbandförderer am Boden der Kabine automatisch ausgetragen werden können. Das einmal vorhandene Brauchwasser wird über Filter immer wieder der Hochdruckpumpe zugeführt, so daß ein vollkommenes Recycling ermöglicht wird.
  • Die durchgeführten Versuche haben ergeben, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Lackierschlitten in weniger als 30 Minuten metallisch blank gereinigt werden kann.
  • Bisher benötigte ein Mitarbeiter einen Tag, um einen Schlitten von Hand mit Spartel und Hammer zu reinigen bzw.
  • waren mindestens 12 Stunden erforderlich um mit chemischen Lösungsmitteln bzw. Kaltentlacken mit karcinogen verdächtigen Lösungsmitteln das Entlacken durchzuführen.
  • Anhand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. In die Kabine 1 wird der zu reinigende Spritzschlitten 2 auf einer Rollenführung 3 hereingerollt. Mit dieser Rollenführung 3 kann das den Vorgang durch das Fenster 4 beobachtende Bedienungspersonal den zu reinigenden Spritzschlitten 2 an der Hochdruckdüse 5 gesteuert vorbeiführen. Dabei kann der Spritzschlitten 2 und/oder die Düse 5 reversierbar geführt werden. Die Hochdruckdüse 5 ist wegen der auftretenden großen Rückstoßkräfte mit einem Manipulator 9 verbunden, der eine leichte und genaue Führung der Düse ermöglicht.
  • Der abgespritzte Lack wird durch einen am Kabinenboden liegenden Kratzbandförderer 6 in den Container 7 transportiert. Ein Luftwäscher 8 saugt den beim Arbeiten entstehenden Wassernebel ab und führt das Wasser dem Kreislauf wieder zu.

Claims (4)

  1. Ansprüche: 1. Verfahren zum Entfernen von beim Spritzlackieren von Gegenständen, z.B. von Automobilkarosserien, an dem Spritzschlitten haftengebliebenen Lackresten, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Spritzschlitten mit Druckwasser abgespritzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Spritzschlitten beim Abspritzen mit Druckwasser gegenüber der Druckwasserdüse eine Reversierbewegung ausführt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Spritzschlitten mit reversierbaren Druckwasserdüsen abgespritzt werden.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h reversierbare Anordnung des Spritzschlittens (2) und/ oder der Druckwasserdüsen (5).
DE2952391A 1979-12-24 1979-12-24 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von beim Spritzlackieren von Gegenständen an dem Spritzschlitten haftengebliebenen Lackresten Expired DE2952391C2 (de)

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Publications (2)

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DE2952391A1 true DE2952391A1 (de) 1981-09-24
DE2952391C2 DE2952391C2 (de) 1983-12-01

Family

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DE (1) DE2952391C2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992003299A1 (de) * 1990-08-11 1992-03-05 Deutsche Lufthansa Ag Verfahren zur entfernung von anstrichen auf oberflächen
EP0492268A1 (de) * 1990-12-21 1992-07-01 Linde Aktiengesellschaft Verfahren zum Entlacken von Werkstücken
DE102006000658A1 (de) * 2006-01-03 2007-07-05 Volkswagen Ag Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Karosserien sowie Oberflächenbehandlungseinrichtung für Karosserien

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DE1621565A1 (de) * 1967-07-19 1971-05-13 Duerr O Fa Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gitterrosten in Farbspritzanlagen
DE2552611B1 (de) * 1975-11-24 1977-05-12 Peter Hutterer Vorrichtung zum entfernen alter schmutz-, leimfarben- und binderfarbenschichten an decken und waenden, sowie zum losloesen von tapeten

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Also Published As

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DE2952391C2 (de) 1983-12-01

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